Arm. Naturhist. Mus. Wien Vol 2-0311-0324

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Ngày đăng: 04/11/2018, 23:53

T "V um at BEITRAG bio log iez en tr ZUR NÄHEREN KENNTNIS» /; w ww DER J FITZISOER rar y I» lib NACH GEMEINSCHAFTLICHEN UNTERSUCHUNGEN MIT org Südamerikanischen Alligatoren, ers ity VON rig ina lD ow nlo ad f rom Th eB iod ive rsi ty He rita ge L ibr ary htt p:/ /w w w bio div JOHAMM MATTERER 40 * rom ow nlo ad f lD ina rig eB Th ty ive rsi iod ary ibr ge L rita He /; w ww org rar y lib ity ers w bio div /w w htt p:/ bio log iez en tr at um » » ähreiul eines beinahe 18jährigen Aufenlhaltes in Brasilien «1er , vorzüglichsten Heimat der Alligatoren, und der Durchwanderung eines grossen Theiles jenes weit ausgebreiteten Tro- penlandes von Süden bis über den Aequator, hatte ich mehr Gelegenheit, jene als reichhaltige Thiere in ihrem freien Naturzustande in allen Abänderungen des Alters und Geschlechtes zu beobachten , ein bestimmtes Urtheil über ihre Art- unwillkommenen Beitrag hoffe daher keinen zur genaueren Kenntniss der wirklich bestehenden Arten jener beinahe ausschliesslich auf Südliefern bio log iez Amerika beschränkten Thiergattung zu Die Arbeiten der Herpetologen, selbst die neuesten nicht ausgenommen, beweisen hinrei, wie sehr ihre Ansichten über die Zahl der Arten der südamerikanischen Alligatoren unter einander abweichen Ich übergehe die älteren Schriftsteller mit Ausnahme von Grunov und Laurenti /; w ww chend bis auf die AUiifatoren der nur den Guvial des neuen Welt vom Crocod'd des Nils dreier ers hielten Gronov und Laurenti waren Annahme für nicht verschie- die einzigen unter ihnen, welche die amerikanischen Arten w bio div den , theils lib Crocodil-Arten , oder selbst wie Lacepede, bei ity für eine selbstständige Art erklärten; rar y schiedensten Arten sowohl der alten als der neuen Welt umfassten org Schneider, welche theils überhaupt nur eine Crocodil-Art annahmen, und in derselben die ver- Ganges von jenen der alten Welt zu trennen beabsichtigten und vier verschiedene Crocodil-Arten anerachteten Weit günstiger war der Erfolg bei Gronov, als bei Laurenti, /w w nehmen zu müssen und zum Theile sogar sehr schlechten Abbildungen gegründet waren, welche ihm Seba^s Thesaurus darbot Der Mangel an Originalien hinderte ihn den gewünschten Zweck der Trennung zu erreichen ; denn die Bewohner alle nur auf jene höchst mittelmässigen , htt p:/ dessen Arten ary , Weise ibr beider Hemisphären sind theils untereinander, theils gegenseitig, auf eine merkwürdige ge L verwechselt erläuterte nicht nur allein die vielfältige Verwirrung unter den einzelnen Arten He , rita Schneider'' s treffliche Arbeit über die Crocodile in seiner ctassischen Historia Atnphi- hiorum 1801 ty jener Thiergattung, sondern lieferte zugleich auch die erste Grundlage zu ihrer wissenschaftli- ive rsi chen Unterscheidung Er trennte genau und scharf die zwei ihm bekannt gewesenen Alligato- Crocodiius sclerops und trigonutus, von den iod ren Süd-Amerika's durch Aufstellung seines Mit scharfen und bestimmten Charakteren schied er Hemisphären und rom Materie zu verbreiten ow nlo ad f die amerikanischen AlligaforeH von den eigentlichen Crocodilen der beiden den Gavialen Asiens und schlug für dieselben den Namen Alligator vor In seiner meister- Abhandlung in Wiedemawi's Archiv für die Zoologie 1810, und später in den ^Wdu Museum d'histoire naturelle de Paris ISIO, stellte er drei verschiedene Arten von lD nales ina haften rig l Th Riesengeiste Cuoier^S war es vorbehalten, beinahe gleichzeitig ein helles Licht über jene schwierige : fest eB übrigen Arten der Crocodile und setzte die sie unterscheidenden Kennzeichen Dem at und um , en tr Ich glaube mich hierdurch in den Stand gesetzt verschiedenheiten aussprechen zu können NATTERER SÜDAMERIKANISCHE ALLIGATOREN JOH 314 Lucius aus Nord - Amerika Alligaloien auf; Alligator und Alligator palpebrosus welch' letzteren , er und seinen trigoiialus eigentlichen palpebrosus in , Alligator nclerops aus Brasilien , zwei Varietäten sonderte, nämlich den den er mit Schneider'« Crocodilus trigo- natus für identisch annahm Durch eine falsche Aufsclirift auf er letztere Art für afrikanisch vom da , Niger bezeichnet war, der sich in neuester Zeit währte , als als hatte er diesen Irrthum berichtiget , indem er aber verleitet, hielt dessen Crocodile noir eigene Art der wahren Crocodile be- dem Namen Crocodilus cataphracfus die Cuvier später mit Nachträglich belegte sowohl den trigonatus, den er in seinem Regne einer eigenen Art erhob, als auch den palpel/rosuif für Bewohner Amerika's at animal 1817 zu Museum einem Pokale im Pariser von Adanso7i\s eigener Hand sie um erklärte Lafreille hingegen unterschied in seiner Histoire naturelle des 1803 vier amerikanische Alligatoren mississipiensis , welcher Cuvier's Lucius entspricht, und Crocodilus Caiman, Yacare und Cucieri Naturgeschichte Annahme von vier verschiedenen Arten von Alliseinem Tentamen Sgstematis Amphibiorum 1820 Merrem in die Zahl der Arten der südamerikanischen Alligatoren 1825 beschrieb und abbildete, auf die er in seinem , Er acht durch Aufstel- Werke Species novae Lacertarum /w w lung von vier angeblich neuen Arten trennte die spitzschnauzigen von den stumpf- htt p:/ Spix erhöhte Erst w bio div 1817 der damaligen Ansicht Cuvier's durch gatoren und eben so auch der Amphibien ers in ihrer ity Oppel und Lihosclntz folgten lib gator Lucius erkannte , eine vermeintlich neue welcher Cuvier selbst seinen Alli- in , rar y dem Namen Crocodilus org Leach beschrieb im zweiten Bande der Zoologisfs Miscellang Tiedemann des Reptiles 1802 artnehmen zu müssen glaubte; nämlich Crocodilus latirostris , welche Cuvier in seinem Alli(/ator sclerops zusammenfasste Alligator-Art unter Alligatoren in sich bio log iez und , /; w ww fasste en tr Reptiles 1802 nur eine dem Namen Crocodilus Alligator, welche alle amerikanischen während Daudin beinahe gleichzeitig in seiner Histoire naturelle Art unter dem Namen Caiman belegte, und führte Caiman fissipes und niger auf einen Jacaretinga moschifer und punc- ge L tulatus und einen ibr letztere mit ary schnauzigen in zwei verschiedene Gattungen, deren erstere er mit der Benennung Jacaretinga, rita Die unzureichenden Beschreibungen jenes Naturforschers welche er in krölen und Fröschen begangen Originalien nicht kannten , , mochten wohl die allermeisten Herpetologen verleitet , , Schild- welche seine haben, auch seinen neuen Alligator-Arten keine Haltbar- iod zuzumuthen so höchst ausgezeichnete, für die Wissenschaft leider viel Th Aus diesem Grunde deutete der eB keit die vielen augenscheinlichen der Aufstellung angeblich neuer Arten bei den Eidechsen ty , welche dem damaligen Stand- , und ive rsi Missgriffe , He punkte der Wissenschaft keinesweges angemessen waren rom zu früh dahingeschiedene Herpetologe Heinrick Boie in seinen Bemerkungen über die von Herrn von Spix abgebildeten brasilianischen Saurier in Oken's Isis 1826 den für einen jüngeren ^/^/(/rttor Ä'cfe/*o/?s ina oder sclerops lD Crocodilus acutus und den rig vier's ow nlo ad f moschifer für Cucier's Alligator palpebrosus oder Irigonatus ; ohne Oberhaut; den Caiman fissipes Caiman Jacaretinga den Jacaretinga punctulattts fraglich für Cu- niger für einen ganz jungen Alligator Lucius , NATTERER SÜDAMERIKANISCHE ALLIGATOREN JOH Spix versuchte hierauf in seiner Berichtigung der 315 Bemerkungen des Herrn Dr Boie 1826 seine vier aufgestellten Arten wieder durchaus als neue zu reclamiren, Isis, worauf Herr Fi- tzinger in dessen Recension des Spixischen Eidechsenwerkes, Isis 1827 nach den damals im Wiener Museum gewesenen Arten insoferne der Ansicht Boie's beistimmte, dass er befindlich den Jacaretinga moschifer für Alligator palpehrosus, den Jacaretinga jmnctulatus für Alligator sclerops und den Caiman niger für Alligator Lucius erklärte den Caiman fissipes , aber Für eine neue Art annehmen zu müssen erachtete; wornach er die Zahl der Alligatoren wie diess auch aus seiner Classification der Reptilien 1827 Senegambien stammend Regne atiimal , und niger aber fissipes für Varietäten er annehmen zu müssen vier für nöthig hielt; und punctulatus Er beging aber den Irrthum, dass er welcher mit seinem eigentlichen sclerops ein und dasselbe Thier fissipes /; w ww den Spixischen fissipes zu seiner dritten Varietät zog so wie den Spixischen punctulatus zu seiner vierten, welche org ist, , Caiman welche er durch Angabe ihrer Unterscheidungskenn- sonderte, und deren nämlich sclerops, niger Beständigkeit zutrauen, da er in der Jacaretinga moschifer zu seinem Alligator 1829 Jacaretinga puncfnlatus, einander aus Wagler, welcher Gelegenheit hatte, Spixens Original-Exemplare in München kritisch Systeme der Amphibien 1830 sechs verschiedene Arten ity lib seinem stellte in rar y beide ganz eigenthümliche Arten bilden zu untersuchen, Namens Alligator Champsa Lucius, tus zog, — Benennung Champsa vorschlug Diese Ar- die griechische , — Ch sclerops, zu welcher er Spix's Jacaretinga punctula- /w w barbarischen w bio div ers von Alligatoren auf, und vereinigte die beiden Spixischen Gattungen Jacaretinga und Caiman wieder in einer einzigen Gattung, für welche er, statt des bisher üblich gewesenen ten sind Ch palpebrosa, welche er so wie Boie und Fitzinger mit Spix's Jacaretinga moschifer für identisch erklärte, — ibr ary htt p:/ Ch trigonata, Ch fissiftes, und Ch nigra Der ausgezeichnete Herpetologe Dr Wiegmann in Berlin stimmte nach einer brieflichen, im Jahre 1830 Herrn Fitzinger gemachten Mittlieilung, im Allgemeinen der Ansicht ge L Wagler's bei; wich aber darin von derselben ab, dass er Spix's Jacaretinga punctulatus von Cuvier's Alligator sclerops verschiedene Art betrachtete, und rita für eine selbstständige, , 1834 , , die letzte aber für eine Varietät des punctulatus ansah Spä- ty aber sprach er seine Ansicht dahin aus, dass es wohl möglich wäre, dass Cuvier's Alligator sclerops, welchen er mit dem ive rsi ter He mithin sieben Arten von Alligatoren annahm, indem er die drei ersten Varietäten des Cuvier'- schen sclerops zu Arten erhob Schneider'schen für identisch hielt, mit jenem des Prinzen von Neuwied und daher auch mit Spix's fissipes zusammenfallen könnte eB iod Caiman Ungeachtet der Untersuchungen der genannten Naturforscher reduzirte mississipiensis, nämlich Cuvier''s rietäten trennt auch die , dritte deren Varietät eine Gray nebst Lucius, dem — Th Zahl der Alligator -Arten aber wieder auf drei; in seiner Alligator rom die Alligator Sclerops, welchen er in zwei Va- Cuvier'schen sclerops oder Spix's Caimati fissipes ow nlo ad f Synopsis Reptilium 1831, von Cuvier''s sclerops und den Spixischen niger begreift, die an dere aber auf die vierte Varietät des Cuvier'schen sclerops gegründet lD Spixischen ptinctulatus verwechselt; ina dem rig wie Cuvier fälschlich mit at wollte den Spixischen Arten keine seines Alligator sclerops betrachtete, zeichen von wor- als aufführt zweiten Ausgabe seines trigonatus zog, erhellt, noch um Auch Cuvier Adanson's stützend, sich auf die Autorität en tr , er den Alligator frigona/us, bio log iez auf fünf reduzirte in ist, die er ebenso und Alligator pal- , JOH 316 NATTERER SÜDAMERIKANISCHE ALLIGATOREN pebrosiis, ebenfalls mit zwei Varietäten, nämlich Cuvier's palpehrosus oder Spix's Jacare- tinga moschtfer, und Cuvier's trigonatus Dumeril und Bihron endlich führen Alligator-Arten auf in ihrer Erpe'tologie generale 1836 Alligator palpehrosus mit zwei Varietäten Sptx's Jacaretinga mosc/iifer , und Cuvier's trigonatus; wieder fünf Cuvier's palpehrosus oder , Alligator Lucius, tor Sclerops, welche Art der Beschreibung nach ausschliesslich auf Spix's Alliga- Caiman niger gegründet, durch die Citate von Schneider's, Cuvier's und des Prinzen von Neuwied rops aber, mit durchaus verschiedenen Arten vermengt ist; oder Spix's Caiman fissipes, wozu abermals und zwar ganz Prinzen von Neuwied gezogen wird, der aber offenbar mit scle- Alligator Cgnocephalus richtig Alligator sclerops des dem Schneider'schen sclerops oder at der dritten Varietät der Cuvier'schen zusammengeworfen — und Alligator punctulatus, um ist, en tr auf den Spixischen Jacaretinga punctulatus gegründet und höchst wahrscheinlich mit der Aus dieser geschichtlichen Darstellung geht bio log iez vierten Varietät des Cuvier'schen Alligator sclerops vermengt und deutUch hervor, wie verschieden klar sich die Ansichten der Herpetologen über die wirklich existirenden Arten der Alligatoren und /; w ww namentlich der südamerikanischen aussprachen, und wie wichtig es sei, jene Verwirrung in der Synonymie zu lösen Sendungen aus Brasilien, welche Museum dem Jahre 1830 seit bedeutend bereicherten , setzten org reichhaltigen die Samm- Herrn Fitzinger rar y Meine lung der Crocodile im Wiener in , deren Ergebniss in Bezug auf die südamerikanischen Beobachtungen über ihre gemachten mit meinen an Ort , ity Stelle Artverschiedenheit ers toren anzustellen und lib der Zwischenzeit in den Stand, genaue Untersuchungen über die wirklichen Arten der Alliga- w bio div klänge steht vollkommen im Ein- Ich bringe daher dieses übereinstimmende Resultat unserer Untersuchungen hiermit zur und füge nebst der Erläuterung der zum Theile verworrenen Synony- /w w öffentlichen Kenntniss, mie, einige mir von Herrn Fitzinger gemachte Mittheilungen in schliesslich der nördlichen Hälfte ary ibr dass uns bisher neun verschiedene Arten von , von denen eine, sind, von Amerika aus- : C/iampsa nigra oAer Spix^s Caiman niger aus dem mittleren und nördlichen Brasilien, iod Hierher gehört Dandin's Crocodilus Yacare und jene vermeintliche und Gray'schen Alligator sclerops, welche eB wie aus Cayenne Varietät des Cuvier'schen fissipes oder Spix's mittleren Brasiliens Caiman sie niger nennen; dem Spixischen Caiman fissipes entspricht fissipes aus dem und aus Buenos Ayres Diese Art ow nlo ad f Champsa nnd rom Th keinesweges aber der l'öcare'desAzara, welcher östlichen Theile des südhchen ist dieselbe, welche Prinz von Neuwied unter dem Namen Alligator sclerops beschrieb; der Yacare des Azara, Crocodilus latirostris Daudin's und jene Varietät des Cuvier'schen und Gray'schen All^O- ina lD tor sclerops, welclie sie vorzugsweise mit rig Champsa Lucius ive rsi ty Diese acht Arten Süd-Amerika's sind folgende nämlich die übrigen acht aber grösstentheils nur der He südlichen Hälfte eigenthümlich sind , rita geworden ge L Aus unseren Untersuchungen geht hervor bekannt die Originalien von den Museen zu München und Berlin zu sehen Gele- bei, welche er in genheit hatte Alligatoren Bezug auf htt p:/ Spix und Schneider dem Namen sclerops belegen Hierher ist auch ;, NATTEREB SÜDAMERIKANISCHE ALLIGATOREN JOH Wiegmanirs Alligator sclerops und 317 und grösstentheils auch Dumeril's und Bi- fissipes bron's Alligator Cynocephalus zu ziehen C/iampsa sclerops oder Schneider's Crocodilus sclerops, aus dem westlichen Theile des und nördlichen Brasilien, aus Cayenne und Surinam Zu dieser Art gehört Dau- mittleren din's Crocodilus Caiman und schen Alligator sclerops , diejenige angebliche Varietät des Cuvier'schen zu welcher sie irrigerweise Caiman fissipes Spix und Gray'- als Synonym Ebenso muss zum Theile auch üumerirs und ßibron's Alligator Cynocephalus welcher offenbar aus zwei verschiedenen Arten gebildet ist hierher gezogen werden nämlich aus dem Spixischen fissipes und dem Schneider'schen sclerops und theilweise ziehen , ; sclerops fälsch- nordwestlichen Theile Brasiliens Hierher gehört Nobis vallifrons , aus dem sie Spix's at und Gray's Alligator sclerops Jacaretinga punctülatus irrigerweise als Synonym zu welcher , bio log iez Champsa diejenige vermeintliche Varietät von Cuvier's ziehen, und wahrschein- zum Theile auch Dumeril's und Bibron's Alligator punctülatus Champsa punctulata oder Spix's Jacaretinga punctülatus, ebenfalls aus dem nordwestlichen Theile von Brasilien und von Martinique Zu dieser Art gehört Wiegmann's so wie sclerops zum rar y Champsa org und vorzugsweise auch Dumeril's und Bibron's Alligator punctülatus, Theile auch Wagler's /; w ww lich aus sten von Brasilien so wie der trigonatus aller Autoren ers , Cuvier's Alligator palpehrosus, ebenfalls aus und aus Cayenne Zu dieser Art gehört w bio div Champsa palpebrosa oder ity , Varietät ihres Alligator palpehrosus zu ziehen lib Champsa trigonata, nämlich Schneider's Crocodilus unA Cuviev's Alligator trigonatux dem nordwestlichen Brasilien Hierher ist Gray's Dumeril's und Bibron's zweite dem Nordwe- die erste Varietät von Gray's /w w Dumeril's und WihToa's Alligator palpehrosus und der palpehrosus sämmtlicher Autoren, Champsa gihbiceps Nobis , aus dem westlichen Theile des mittleren Brasilien ; eine mit trigonata und palpebrosa zunächst verwandte Art , ary durchaus neue htt p:/ insoferne er den trigonatus ausschliesst ge L ibr Champsa nigra fand ich zuerst im Rio Guapore bei der Stadt Matogrosso, dann im Rio Mamore in dem Madeira- und Amazonenflusse im Rio negro und Rio braaco, und ich zweifle dass diese Art weiter ge^ n Süden als die Flüsse Guapore und Mamore verbreitet ist Spix erhielt sie aus dem Amazonenstrome und dem Solimoens Sie findet sich gewiss in allen , , He rita , und mit denselben in ive rsi ty Flüssen, welche sich in den Amazonenstrom münden, so wie in den kleinen Seen {liagos), welche sich allenthalben den Wäldern, in geringer Fitttfernung von den Flüssen befinden Museum besitzt Exemplare aus Cayenne, Champsa fissipes ir?ii ich im Rio Taguahy, südlich vom Rio de Janeiro, welcher sich derllha de Marambaya gegenüber in's Meer ergiesst; so wie in der Provinz von Sao Paulo, im Rio Verbindung stehen Das Pariser im in Rio Sorocaba Rio Cuiabä, fliessen; auch in den Rio's Serapü und Ypanema, kleinen Bächen, in den grossen Lachen nördlich von Mogi guaru im Paraguay - Strome rom die in den ; — ow nlo ad f Boraxudo, nördlich von Paranaguä und Th eB iod in , in den kleinern Flüssen Cabaral und Sipotuba, den Seen und Morästen bei der Fazenda da Caieara und im Rio Jaurü Spix und Pohl beob- lD achteten diese Art im Rio San Francisco und Prinz von Neuwied in verschiedenen Flüssen längs ina der Seeküste; im Rio Mucurl, Belmonte undllheos D'Orbigny brachte rig um auch den Spixischen punctülatus umfasst lich dem Schneider'schen sclerops, welche nebst en tr Champsa auch Wagler's sie aus Buenos-Ayres 41 JOH 31S NATTERER SÜDAMERIKANISCHE AIiUGATOREN Ihr Aufenthalt beschränkt sich aber nicht nur auf grössere oder kleinere Flüsse, sondern dehnt sich auch auf Lachen aus, \^ eiche oft weit von denselben entfernt in Steppen getroSien werden Champsa sclerops beobachtete ich zuerst bei Cuiabä, dann im Madeira-Strome Kleinere Exemplare fand ich selbst in den Lachen zwischen den Häusern der Stadt Matogrosso August Saint-Hilaire brachte wahrscheinlich diese Art aus der Provinz Exemplare der fissipes, älteren Sammlungen stammen wird auch diese Art oft in Minas geraes Die meisten und Surinam Ebenso wie Champsa aus Cayenne weiter Entfernung von den Flüssen in einzelnen Lachen auf den Steppen getroffen Champsa valUfrons sammelte ich am Rio branco und in den nachbarlichen Seen und sie dem Aufenthalte im Flusse vorzuziehen scheint Champsa punctidata traf ich am Rio negro sowohl in der Nähe der Barra Rio negro als auch in Marabitanas, dem nördlichsten Gränzpunkte gegen Venezuela ebenfalls häufiger in den Lagos (Seen) und Ygarapes (Waldbächen), als in dem grossen Flusse selbst; doch nicht den vierten Theil so häufig als Champsa nigra Ein Exemplar fand ich in einem Loche, auf einer waldigen Insel jenes Flusses Spix erhielt diese Art aus dem Solimoens; August Saint -Kilaire ebenfalls aus dem nördlichen Brasilien Das Pariser Museum besitzt auch Exemplare aus Martinique und aus dem See Valencia Champsa trigonata fand ich am Rio negro beim Gebirge Cocui in Waldbächen und Lagos at Waldbächen, die um , ; allen in den Sammlungen bewahrten Exemplaren dieser Art Champsa palpebrosa sammehe ich am Rio branco, ist der Fundort nicht bekannt ebenfalls in rar y Von org /; w ww bio log iez en tr , Waldbächen und Lagos ity lib Eines meiner Exemplare wurde auf einer Steppe aus einem vertrockneten Sumpfe ausgegraben , in welchem es sich durch ein Loch verrieth das den Eingang zu seinem unterirdischen dann aber wieder eine der anfangs ungefähr eine Klafter in die Tiefe, w bio div , ers , Gange bezeichnete Die Wahrheit dieser Strecke aufwärts ging Spix will diese Art bei Baliia gefunden haben indess ist ren seiner Arten , sehr zu bezweifeln; wahrscheinlich bloss beruht sie, Das Pariser Museum auf einem Irrthume /w w Angabe glbhiceps endlich erhielt ich aus dem I'ßCưre bezeichnet, wie sich nach Schon me die Einwohner von dem Vielleicht am Rio Paraguay Sie ibr treffen seyn ist es diese Art , ge L (CA^M Waldbächen zu soll überhaupt welche Azara kastanienbraunen Kopfe vermuthen ro- Brasilien, insbesondere aber die einzelnen wilden Völkerstäm- unterscheiden mehrere Arten von Alligatoren ive rsi ty Unter der Benennung Jucare (ein Wort der Guarani- oder Tupi-Sprache) begreifen se Thiere überhaupt, unter denen sie mehrere Arten durch Anhängung iod terscheiden Insbesondere gilt diese Bezeichnung aber allgemein für com pappo amarello eB Spix und Fohl auch Jacare als lässt rita in steinigen He nur Exemplare von Ribeirao Guacurizal, einem Gebirgs- bache bei Jacobina, drei Meilen östlich von Villa Maria ary Champsa besitzt htt p:/ Cayenne wie bei so vielen ande- einzelner sie die- Worte un- Champsa fissipes, welche nach (Jacare mit gelber Kehle) genannt werden Er , von dem dort gewöhnlichen Jacare oder der Champsa fissipes verschieden seyn grösser und den Menschen weit gefahrlicher werden, aber auch weit seltener ow nlo ad f Alligator rom Th soll Den von mir eingezogenen Erkundigungen zu Folge, soll jedoch der in den Provinzen von Sao Paulo und Rio de Janeiro unter der Benennung Jacare de pappo amarello bekannte soll weit seyn Diese angeblich verschiedene Art, wdche ich selbst niemals zu sehen Gelegenheit hatte, rig ina lD nennen die Einwohner jener Gegenden auch Uru rä oder Vru rati JOil NATTEREa SÜDAMERIKANISCHE ALLIGATOREN (grosser Jacarc) ua^ü oder gtia^ü Jacare die ist 319 Benennung ausschliessliche für Cltampsa nigra Jacare tinga (Weisser Jacare, nicht aber wie Spix übersetzt, kleiner Jacare) ist die ge- wöhnliche Benennung für die Arten mit schmälerer Schnauze, welche niemals eine bedeuten- Mit diesem Namen bezeichnen dere Grösse erreichen vorzugsweise sie und puncttilata, legen denselben aber auch der Champsa sclerops Jacare coro auch Jacare coroa Champsa palpebrosa und Champsa vallifrons bei (Rauher oder warziger Jacare) benennen *) sie die frigonafa Niemals hörte ich aber diese Arten, wie Spix behauptet, Jacare tinga nennen In der Provinz von Parä geht die Sage von einem auch Jacare teri teri nennen das Wasser erzittern machen soll; eine Sage, um Caba^al und Sipotuba Flüssen , laute , grunzende und auch brüllende Töne von sich Champsa fissipes, in den Sümpfen wo nach gefallenen Schüssen die gewesenen mit weit aufgesperrtem Rachen sehr ; wenn in der aber kurze brüllende laute, in sie ; Cai^ara und in be- den Nähe befindlich Töne ausstiessen Zorn geralhen, geben sie schnar- ity sich aufblasen, welches geschieht, sie bei ungefähr wie choo aaa ers Wenn chende Töne von sich einem nur durch Repro- so wahrscheinlicher ist, als die Re- Alligatoren nicht geläugnet werden kann Alle Alligatoren geben übrigens mehr oder weniger sonders bemerkte ich diess an da er durch seine brüllende Stimme die vermuthlich auf duction monströs gewordenen Exemplare beruht; was production des Schwanzes bei den doppelschwänzigen Jacare {Jacare , /; w ww sie org den rar y , lib de dutis rabos) die at , erreichen 12 Fuss Diese Art schen sehr gefährlich Sie ist ist sind ganz gewöhnlich an den Orten ihres Sie soll aber eine Vorkommens Länge von 25 häufig und wird den Men- /w w Spannen w bio div Die bedeutendste Grưsse unter den Alligatoren Südamerika'« erreichet unstreitig Champsa nigra Exemplare von durchaus nicht scheu , und findet sich insbesonders zahlreich in tödtet sie , um ihr Fett zu sammeln , das theils dort im zum Brennen , theils er- mit Harz zum Kalfatern der Canots benützt wird Champsa fissipes w ird Fuss lang sclerops hingegen selten über Fuss angetrofChampsa vallifrons und puncfu/ata erreichen niemals eine bedeutendere Grösse Exem- — He gemischt, ty , plare von ive rsi fen sie Moräste, und werden von den Eingebornen mit Aexten ge L Man schlagen fast vertrockneten ibr Exemplare vorkommen Während der trockenen Jahreszeit liegen Schlamme der rita die grössten , ary , htt p:/ Nähe von Faktoreien ein wo Fische eingesalzen werden deren Abfälle ihr eine willkommene Beute geben Besonders häufig findet sie |sich auf der Insel Marajo bei Parä, wo auch der 5V2 Fuss gehören schon zu den grössten Th eB iod Champsa frigonafa j palpebrosa und gibbiceps sind die kleinsten Arten der Alligatoren Selten findet man Exemplare, welche die Länge von 4V2 Fuss übersteigen, und nur Champsa nur zeitweise an die ow nlo ad f Oberfläche, , was mit Unebenheiten besetzt ist was von den übrigen AUigatoren nicht lD Coroa ina •) kommen ist rig auf und rom palpebrosa erreicht bisweilen eine Länge von 5V2 Fuss Sowohl diese drei Arten, als auch Champsa vallifrons und punetulata halten sich in Löchern unter dem Wasserspiegel bekannt um mit en tr für Champsa gibbiceps welche dem Namen Vvai tschaneö bezeichnen Benennung die ist am Rio Jaurü bio log iez Jacare una (Schwarzer Jacare) wilden Böroros der Steppen 41 NATTERER SUDAMERIKANISCHE ALIilGATOREN in der Alligatoren legen den Wald oder dürren Blättern, keinesweges aber auf Sandbänke wachen, woher sich auch car com OS olhos) begeben oder dem
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