Beiträge zur Paläontologie Öesterreich-Ungarns Vol 002-0047-0070

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Ngày đăng: 04/11/2018, 23:44

download unter www.biologiezentrum.at ÜBER BÖHMISCHE, THÜRINGISCHE, GREIFENSTEINER UND HARZER TENTACÜLITEN VON OTTOMAR NOVAK Dr (Mit Tafel XII Die Tentaculiten Untersuchungen eine ihres Mannigfaltigkeit ihrer der That wurde bereits In beträchtliche wegen bildeten wegen der in in gewissen palaeozoischen Schichten Formen seit massenhaften langer Zeit den Gegenstand vielfacher verschiedenen Gegenden der alten und neuen Welt Formen entdeckt und Anzahl XIII.) Einleitende Bemerkungen I Auftretens und und einer gründlichen Beschreibung und Abbildung gewürdigt dem dritten Theile des über die böhmischen Silurpetrefacten handelnden Werkes unseres Barrande, finden wir einen wahren Schatz wichtiger, chronologisch zusammengestellter In Meisters Literaturangaben und nahezu zusammengefasst, dasjenige alles logischer Hinsicht ziemlich wichtigen Pteropoden bekannt Doch wurden, wie ich mir einzelne Formen theihveise mit in was bisher über geworden diese, in palaeonto- ') den vorliegenden Blättern zu zeigen erlaube, von einigen Autoren einander verwechselt auch oder beschriebene bereits als neu aufgestellt Derartige Irrthümer sind jedoch nicht aus Unkenntniss liegenden Materials entstanden, tung der Schalen, andererseits auftreten, zu suchen; hiezu sondern ist des beruhen einerseits sie der Grund dafür in in den bezüglichen Studien vor- der nicht immer günstigen Erhal- in den kleinen Dimensionen, mag wohl auch das dem Erhaltungszustande in denen derselben sie mitunter meist sehr ungünstige Material, nicht wenig beigetragen haben Es konnte nicht im Bereiche meiner Arbeit Formen neuerdings zu untersuchen; dazu fehlte es an liegen, die sämmtlichen genügendem Material, bis jetzt und wäre es bekannten auch nicht möglich gewesen, mir solches zu verschaffen Daher beschränkte mich ich derjenigen Formen, welche von ') Vergl Barrande: Syst in der vorliegenden Barrande Silur Boh Vol aus III Arbeit hauptsächlich auf die Untersuchung dem böhmischen Becken beschrieben wurden, und Pteropodes pag iio — i3i download unter www.biologiezentrum.at Noväk 48 vor mir stellte die Aufgabe, allem mit dieselben verwandten ausserhalb Böhmens nahe einigen vorkommenden Tentaculiten zu vergleichen Formen, Anschauung kennen zu lernen Gelegenheit die ich aus eigener Diese Arbeit bezieht sich also hauptsächlich auf solche Hieher gehören vor allem die Tentaculiten gens über abgebildeten identificirt Kayser von die Formen werden Da nun aus den aus den tentaculitenführenden Schichten Thürin- eine abzubilden dem Leser beschriebenen und böhmischen Repräsentanten den Bereich meiner Studien fallenden Thierreste meist ungenügenden Massstab Anzahl bereits Dabei habe ich und bekannter die in dem einem den jetzigen in so habe dargestellt wurden, ich es für anderen Arbeiten gezeichneter Formen von Zeichnungen so eingerichtet, 20 oder nöthigenfalls bei Detailfiguren nisse der Harzes Schichten des zu erwähnen, da dieselben theilweise mit einzelnen die in nöthig erachtet, Neuem hercynischen ') Anforderungen unserer Kenntnisse es hatte und jene aus dem devonischen Kalkstein von Greifenstein Auch sah ich mich genöthigt, einiges bis [2] , Verhältnisse i : dem Massstabe dass sie 30 entsprechen Auf diese i Weise : 16 ist ermöglicht, sich schon bei flüchtiger Betrachtung der Figuren über die Grössenverhält- einzelnen Arten zu orientiren Uebrigens ist bei jeder Figur Grösse, sowie natürliche die auch das lineare Vielfache des abgebildeten Stückes angegeben Bevor ich zur Lösung denjenigen, die allen der mir gestellten Aufgabe übergehe, mich bei der Ausführung derselben meinen wärmsten Dank auszusprechen In erster Reihe darf ich es nicht auf die freundlichste Weise verpflichtet fühle unterstützten, dem Herrn Prof mich ich unterlassen, Krejci, von welchem der grösste Theil des untersuchten Materials gesammelt und mir zum Studium Aber auch Herr Hofrath Richter vertraut wurde Ro emer Herr Geheimrath zu übersenden Dasselbe da kommen und des k k gilt Maurer es mir von Herrn M Dusl in Beraun, dessen prachtvolle im Verlaufe meiner Studien gelungen selben zu beobachten, Gegenden vertheilten Bemerkungen ist, einige Eigenthümlichkeiten an den Schalen, so sei mir erlaubt, wohl Darmstadt und Sammlung Allen, die namentlich der bevor ich zur Schilderung Formen der beiden Gattungen und da erwähnte, sonst hie Styliola oben genannten übergehe, einige zur Charakteristik derselben vorauszusenden Seitdem Ludwig die generische Selbstständigkeit aufs klarste dargestellt wurde, zum Jahre 1864 und Formen ist als der oben beiden man gegenwärtig Tentaculites zu angeführten allgemein Kayser: Fauna alt von bezeichnen und die glatten Formen, mit dieser Gatturig vereinigt wurden, d Gattungen dahin einig geworden, mit der noch lebenden Gattung Styliola zu identificiren Vergl Styliola Gattung Tentaculites Schlotheim blos die mit Querringen versehenen bis Anfangsspitze der- der auf die und Tentaciilites Beiträge zur Charakteristik der Gattungen Tentaculites II -) in mit aber noch nicht bekannte welche Herr F geologischen Instituts zu vielem Danke verpflichtet Da Prof Saalfeld, dem Studium der Fauna unseres Beckens beschäftigen, stets offen steht auch dem Herrn Prof G Laube für die mir zur Verfügung gestellte Bibliothek sich Ausserdetn bin ich in hatten die Güte, mir einen Theil ihres Materials bereitwilligst zur Einsicht Devonablagerungen des Harzes, pag 112— 116, Taf XXXI » download unter www.biologiezentrum.at Tentacnliten [3] Der von Barrande 1867 habe Tentaculites was fügen, seinen Pteropodes pag 123 gegebenen Charakteristik der Gattuno- in was die Anfangsspitze ich, 49 der hieher gehörigen Schalen einiges beizu- betrifft, Mangel an gut erhaltenem Material nicht derart gewürdigt wurde, bis jetzt aus als es mir wünschenswerth erscheint Die Anfangspartie der Schale a) Bei der Untersuchung einer sehr Exemplaren, bei denen es gelungen grossen Anzahl Individuen bemerkte einem ellipsoidischen, man dürfte sagen bläschen- erschien, sondern dass sich die Schale daselbst zu förmigen Körperchen erweitert, dessen Oberfläche jedoch keine Ringe Obwohl schon Richter^) dass bei solchen ich, die äusserste Spitze blosszulegen, dieselbe nicht scharfkantig ist, an der Anfangsspitze seines Tentaculites cancellatiis vollkommen unberücksichtigt und Richter trägt Beobachtung vollständig übereinstimmende Bildung eine mit dieser selbst erkannt hatte, spricht pag c blieb Merkmal lange Zeit dieses 371 von blos einem ^.etwas verdickten Jugendende* Dieselbe wird, Seit der Zeit wird, meines Wissens, culiten nirgends Spitze*, Ludwig welche im auch Texte diese Erweiterung bei niaxinms T besonders hervor- ^) der Schale an der Spitze der Tenta- mehr erwähnt Unter den von folgende von späterhin seinen Abbildungen der genannten Art deutlich hervor in tritt wurde Anfangsspitze Knötchen endende »Die in ein beobachtet gehoben der Gestalt mir untersuchten Arten zeigten eine Erweiterung der äussersten Spitze blos : Barr) Taf XII T actiarius Richter [T longuhis T elegans Barr [T cancellatiis Rieht) Taf XIII T interm^dijis Barr Taf XIII (II), Fig 24 (I), (II) Fig 2, Fig i — 20 17 3, 3, — 10 a Bei den übrigen von mir abgebildeten Arten konnte die Erweiterung wahrscheinlich blos aus dem Grunde vorlagen gewesen nicht weil mir meist Arten dagegen mag das erwähnte anderen Bei Es müssen daher sein Zu bemerken versehen Bei ist (Taf XIII [II], nur Exemplare beobachtet werden, ist, in Fig 15 — 16) und abgebrochener Spitze überhaupt nicht entwickelt dieser Beziehung noch fernere Beobachtungen angestellt werden Oberfläche der drei angeführten Arten mit feinen Längsrippchen dass die den übrigen, Bläschen mit der Länge ebenfalls infimdibiihmt (Taf XII T nach gerippten [I], Fig 10) Arten, wie Geinitziamis T konnte die Anfangsspitze, da mir blos Bruchstücke vorlagen, überhaupt nicht beobachtet werden Dagegen beobachtete keinen Längsrippchen versehen dass sie in ein nicht nur Fig 17 — ich, dass die ist, mehr oder minder auch keine derartige knötchenförmige Erweiterung verlängertes, von solchen Arten, deren Oberfläche 18), Doch ganz geblieben am Ende glatt erscheint, wie will T Was da die äussern, aber die quergestreifte procerus Maur (Taf XIII 1) Vergl Jahrbuch ^) Vergl Ludwig Pteropoden aus d D G G Schalenoberfläche von betrifft, T dem Devon II, in [II], Palaeontogr Band XI, pag 3ig, Taf L, Fig 21 noch zu geringe viel so bleibt kein Zweifel übrig i865, pag Syi, Taf XI, Fig Beiträge zur Paläontologie Oesterreich-Ungarns gilt ornatus Sow., T procerus Anzahl der beobachteten Exemplare eine Form sondern, Dies Exemplare zur Verfügung standen mich über die Beschaffenheit der ich rückhaltslos ist Silur zahlreiche trägt, abgestumpftes Röhrchen ausläuft sondern auch von den mit deutlicher Querstreifung versehenen Schalen, wie von welchen mir aus dem podolischen nicht Anfangsspitze solcher Arten, deren Schalenoberfläche mit — 22 r download unter www.biologiezentrum.at Noväk 50 Auf Grund dieser Beobachtungen wird man späterhin nämhch unterscheiden dürfen, versalen Rippchen Die [4] Gruppen von Tentaculiten vielleicht zwei longitu dinale (erstens) solche mit n und (zweitens) solche mit trans- Gruppe wäre mit einem Anfangsbläschen versehen, erste die zweitte hätte kein solches aufzuweisen Diesen beiden Gruppen dürfen sich nämlich gehört, und (viertens) die hand noch die beiden extremen Gruppen anschliessen, vollkommen glattschal iger Formen, Gruppe (drittens) die vielleicht wohin T procenis Maitr Gruppe der längs- und zugleich quergestreiften Formen Vorder- aber noch kein Repräsentant dieser letzteren, bis jetzt noch hypothetischen Gruppe bekannt; ist darüber werden uns spätere Beobachtungen noch besser belehren Die erwähnten bläschenförmigen Erweiterungen an der äussersten Spitze gewisser liten erinnern genau an jene bläschenförmigen aus pag XVII widmet') lehrreiche Capitel das 1301) „ovisac* angeführt werden, sind jedoch des Bläschens vom Individuen erst Schale ursprünglich bis zur Spitze, und Taf XIII Fig 20 [II], vollzogen Es ist das Bläschen T über das thüringische Schiefergebirge 1865 inbegriffen, diesem In organischer Substanz Dagegen ausgefüllt ist wurde und überhaupt nicht bei deren Anfangsspitze vollkommen hohl war allen massiv, nicht Raum der Taf XII (Vergl auf Falle hat in Taf Barr) {T elegans in den beiden Arbeiten den Jahrbüchern der deutsch Geol Gesellschaft XI, Fig ein man war, ausgefüllt blosser Betrachtung der ganz naturgetreuen bei caiicellaüis Richter Dagegen wird im Jahrgang 1854 auf abgebildet oder Fig 9.) Richter'schen Abbildungen von dargestellt ^Toeuf* als daher anzunehmen, dass der innere ist Zu demselben Resultate gelangt man schon Im Jahrgang organique" selten Exemplare, nicht sondern blos mit Gesteinssubstanz ausgefüllt [I], daselbst die Text V, II, das Bläschen, sondern auch ein Theil des dass nicht nur nachträglich Man beobachtet stattfand Diese Gebilde, (Vol Thiere deponirten Substanz ausgefüllt war Es scheint, dass diese Ausfüllung TentacuHten bei Bar ran de denen einem ,jdep6t nie mit beobachtete ich bei vielen Tentaculiten, Hälschens mit einer an der Anfangsspitze vieler Cephalopoden Gebilde, Ammonitiden, den Familien der Goniatiden und Tentacu- mit es und im Taf Exemplar mit gut erhaltenem Anfangsbläschen III, Fig 16 ein anderes Exemplar ohne Bläschen einem Steinkerne zu thun, dessen Anfangsspitze mit umgebenden Gestein, wahrscheinlich im zersetzten Zustande haften blieb b) Bei einzelnen Schalen betrifft, Eine schlanke , sie Individuen, cylindrisch allmälig Apicalwinkel Arten der Gattung breite Form Tentaadites der Schale bemerkt man, was die allgemeine Form der zwei verschiedene Typen Anzahl derselben Art, Lange und einer und werdende verhältnissmässig breitere, dieser Beziehung stehen In gleichzeitig in den Schichten derselben Schalen bezeichnet worden^) besitzt zeigt nämlich eine Schalen, verlängerte, andere mit ziemlich Anzahl Individuen etwas weniger scharfem beide Gruppen wohl einander gegenüber, doch kommen vor , forme longue* und ^forme Cephalopoden, Br achi op o de n Bei einigen Arten, deren Schale ') Partie initiale de la coquille des Cdphalopodes ^) Syst Silur- dagegen langkegelförmige Derlei Gruppen, welche von Barrande als werden, sind auch an vielen , Art, Boh Vol V Brachiopodes, pag etc large'^ unterschieden beobachtet, und im Allgemeinen betrachtet als :>Vari antes* eine cylindrische download unter www.biologiezentrum.at Tentaculiten [5] Si Form besitzt, treten diese Unterschiede wohl nicht sehr deutUch hervor, so Barr (Taf Fig Dies II, — 21-^ 26) besonders von folsrenden zwei Arten gilt ö' acuarius Rieht T Doch haben breite ,, lange ,, breite ,, Taf XIII , >> (I), ,, » „ ,, 7—9 15, 16, 20 ,, 13, 14, 18, man als bei man Formen dass beide nicht zu unterscheiden Die Constatirung dieser verschiedenen repräsentiren sie 21 wenn man erwägt, diese Verhältnisse nicht viel zu bedeuten, aber insofern wichtig, < vermag, welche von diesen beiden Gruppen ist und ,2, , XII „ Fig (II), mit einander durch zahlreiche Zwischenformen verbunden sind, von denen Formen intermedizis T : Form lange f K elegans Barr T B bei z Bei anderen dagegen sind die angefiJhrten Unterschiede ziemlich auffallend der Trennung des vorhandenen Materials einzelne in Arten, auf derartige Unterschiede kein besonderes Gewicht legen darf c) dem im Ganzen Bei wohl nur Beschaffenheit der Schale besonders günstigen Erhaltungszustande der Schälchen, nicht seltenen Fällen möglich, in wahre Natur der letzteren zu beobachten die Tentaculitenschälchen, namentlich jene aus den Schiefern G — g 2, und erscheinen auch demgemäss rostbraun oder gelblichbraun Schalen jedoch dass dieselben und jener der erhalten aus jetzt blieben, so einer durchscheinenden, als die Styliola Formen mit will ich vorläufig weder ein sind in Eisenoxydhydrat verwandelt gefärbt An solchen E^^^emplaren, deren jenen aus H — hl von Srbsko, bemerkt man, glänzenden, sehr zarten Substanz zusammengesetzt sind Gattung Styliola Lesueur glatten palaeozoischen, nach Styliola angeführten stimmen, dem Vorgange Prof Ludwig's dieser in den jetzigen dahingestellt lassen Meines Wissens dornförmiger der Fortsatz Schale hat sich herausgestellt, dass die an palaeozoischen ist Schale keiner von mir beobachteten palaeozoischen wird, sondern dass sie stets Form Fauna d Devonabi d Harzes, pag iib dies bei Vielmehr unzweifelhaft richtig hervorhob*) nur so viel scharf ausläuft,* wie dies mehr oder weniger abgestumpft ein deutlich entwickeltes Anfangsbläschen, wie ') Kays er so kann ich welche irgend vorkommen Styliolen beobachteten Längsfurchen betrifft, allgemein bis jetzt bei keiner palaeozoischen am Mündungsrande, noch durch Zerdrückung des Gehäuses entstanden sind, wie auch die Anfangsspitze der jetzt Meeren noch lebenden Gattung überein- natürlichen Längsfurchen beobachtet worden, wie solche bei lebenden Styliolen Was Die meisten lebenden Pteropoden ziemlich entsprechen Inwiefern namentlich an war es erscheint bemerken, dass in Doch sie bei der Regel abgebildet nie beobachtete ich den Tentaculiten der Fall zu sein pflegt : download unter www.biologiezentrum.at Noväk Vergleichende Studien III f e n s t ein er Tentac ulite n nebst einigen von Kayser angeführten hercynischen Formen an böhmischen, thüringischen und Gre Bemerkungen Wie Barrande , seinem Syst Silur, de Boh, Vol in Tentaculiten im böhmischen weder Silur Etagen der oberen Abtheilung derselben In der Pteropodes III erstes Auftreten Ihr That man findet der Basis der Etage Sie erscheinen zuerst an sind und als Abschluss F — fi" ,,Bande bezeichnet wurden Unterabtheilung H— h findet In bis H—h H—h i kommt Von da in sie sich tiefsten E noch keine Spur jenen schwarzen Prag, oder entwickelt durch sämmtliche Etagen Dauer derselben die den in daher nicht mit der Umgebung von an lassen woselbst verfolgen, fällt gezeigt' hat, (1867) noch der Etage in nämlich F, dunkelgrauen Kalken, welche an einzelnen Punkten, namentlich der bis hinauf in die F— G — _H der unteren Abtheilung, in entwickelt Fauna zusammen ersten Phase der dritten derselben vor i Die Tentaculiten aus Barrande's Etagen A, sind zu den [6] Böhmen in ihren keine Spur derselben mehr vor Aus den tentacuhtenführenden Schichten Böhmens wurden nun folgende Arten angeführt Tentaailitcs elegans Barr Vol ^ intermedius Barr ,, ,) longubis Barr ,, Styliola clavuliis Barr Diese angeführten Arten werden sich Form mit einer schon im Jahre beschriebenen Form übereinstimmt, nämlich Art die Ferner Schichten mich ich Es wären also mit St in ,> ^ ^j j, j^ ,j Richter T 33 — 35 ^ 30—32 28 ,, — 29 sämmtlich aus dem neu beschrieben als als longulus Barr, T thüringischen Schiefergebirge Name aaiarius Rieht Der Richter'sche Form elegans mit Barr intermedius ,, ,, striattda Im Nachstehenden da.sjenige erörtert Gattung Styliola gehörige F'orm, die clavubis Barr, sich vorfindet, Styliola clazmhts ') , ,, hätte also dem Namen in gewissen von dieser letzteren zu trennen und als Styliola striatiUa bezeichnet den tentacuhtenführenden Schichten Böhmens folgende Formen nachgewiesen: ,, J alles mit Tentaculites acuarins Rieht (Vergl — 27 jedoch herausgestellt, dass die 1854 von genöthigt, eine zur neu aufzustellen Ich habe diese / ,, Fig 20 Priorität sah oft zugleich 14, dem genannten Werke bezeichnete für diese ,, PI ^^ in Im Verlaufe meiner Studien hat III, ^) sollen Nov Taf XII XIII fll, [II], ( , ^, » ( » » » » » ^ ( » » » » » ( ,, ,, ,, ,, I25.) ,, ,, i —4 5— 21 — und Fig 11 — 19.) H-) 26.) 27—30.) 32— 37-.") nun diese Formen einer eingehenden Betrachtung unterzogen werden, was über die Schalen derselben (Vergl Pteropodes, pag Fig bis jetzt bekannt geworden ist und download unter www.biologiezentrum.at Tentacjditen [?] Tentaculites acuarius Richter (Taf Xll 1854 T acuarius Richter i865 T i865 T longulus Barr., Def des Col III, T acuarius Richter, Zeitschrift d D G G 1S78 T acuarius Kayser, Fauna 1879 T acuarius Gümbel, Beschreibung 1880 T longulus Maurer, Der Kalk Richter Barrande dem Namen d aus b VI, pag 285, Taf III, 3— Fig 371 3o— 32 Pteropodes, pag i33, Taf XIV, Fig d XXXI, Harzes, pag 112, Taf Fig i — Fichtelgebirges, pag 461 d Greifenstein (Zeitschrift dem Form — 25.) Band XXVII, pag 265 Devonabi d D G G.) Separatabdruck pag 35, Taf II, thüringischen Schiefergebirge beschriebenen Art, aus zwei Horizonten longiihis angeführte T alt ii pag 41 III, 1875 von Band Fig Band XVI!, pag D G G d 1867 T longulus Barr., Syst Silur Boh Vol ich die 1—9 und Fig [I], Zeitschrift d D G G acuarius Richter, Zeitschrift Mit dieser von 53 F und G der Etage Fig 18 klaube des böhmischen Obersilur's unter vereinigen zu müssen, und dies um so mehr, als zwischen den von mir untersuchten böhmischen und den thüringischen Exemplaren keine besonderen Unterschiede nachweisbar sind Das Gehäuse hat eine spitzkegelförimge, schlanke, Die Zunahme geschieht Gestalt oft Ende gesetzte Varianten werden allmälig cylindrisch (Fig 15, 16, ist, 20) deren Schale mit zunehmendem unterscheiden, könnten daher die vollkommen gleichmässig Ende wohl kegelförmig zahlreiche Exemplare, deren spitzes längliche, nicht letztere die lange breite, den Schichten gleichzeitig vor Der Winkel (Taf XII [Ij, immer vollkommen gerade Fig, 14, Es gibt aber auch 21) deren Mittelpartie aber und das entgegen- Man könnte daher Wachsthume Form dieser Art am spitzen Ende cylindrisch Gehäuses wird Erstere kommen Beide repräsentiren des conische und solche aber in wie schon aus den ist, gegebenen Zeichnungen hervorgeht, nicht constant Die Anfangsspitze da ist, abbricht, schwer zu beobachten, auch an thüringischen Die ganze Schale eingeschnürten 20 (Fig Ende des — den meisten Exemplaren Bläschens, bis zur regelmässig vertheilt, doch pflegen Mündung oft dichter Stücken beim selbst sorgfältigsten Präpariren (Fig 17), sondern Exemplaren deutlich wahrgenommen werden 21) bei ist, bei den meisten sie doch konnte das Bläschen nicht nur an böhmischen sie an Mündung einzelnen aneinander zu rücken Am (Fig 17, 20, 21) schon von dem oberen deutlich geringelt Die Ringe sind nicht ausgewachsenen Exemplaren in der immer Nähe der Jugendende der typischen Exemplare erscheinen sie stets am dichtesten nebeneinander Die sie trennenden Zwischenräume nehmen gegen die Mündung allmälig an Höhe zu Wie die Abbildungen zeigen, sind die Distanzen der Ringe durchaus nicht constant, so zeigt jedoch z B das Fig 18 Fig 16 dargestellte doppelt so beiläufig Exemplar verhältnissmässig weit abstehen In Fig und unregelmässig Derlei Exemplare, wie das 13 dicht stehende Ringe, während sind die Entfernungen schon letztere, sind sie in sehr auffallend aber verhältnissmässig sehr selten Die vorspringenden Kanten der Ringe (weder an den böhmischen, noch an den thüringischen Exemplaren) beobachtet sind (Fig nur 25), selten etwas einem Ausnahmsweise gibt V gerundet, meist sind sie scharf und gleichen, im Ou-erschnitte mit nach einwärts gebogenen Schenkeln es auch unvollständig entwickelte, offene Die Oberfläche der Schale erhabenen Längsrippen versehen, ist, die Ringe (Fig 12) das Bläschen nicht ausgenommen, mit äusserst feinen, jedoch nur bei Exemplaren beobachtet werden können Sie gehen über starker die Vergrösserung und gut etwas erhaltenen Kanten der Ringe hinweg, pflegen jedoch download unter www.biologiezentrum.at Noväk 54 rg| den concaven Zwischenräumen deutlicher entwickelt zu sein die Folge einer schwachen Abreibung sein dürfte in Es sind sondern die Rücken der Ringe nicht also die Rippchen auch setzten an der ersteren, was wahrscheinlich als wie Richter glatt, über dieselben wie fort, den hercynischen Tentaculiten beobachtet wurde Die Anzahl der Längsrippchen ist sehr verschieden (1 c dies Band VI, pag 285) annimmt, auch schon von und hängt selbstverständlich blos von der Grösse des jeweiligen Schalendurchmessers ab Richter zählt ihrer etwa zeigen sogar 30—35 24 Viele der grossen böhmischen Exemplare Kayser an 12—24 oder 20—24, Kayser Diese kleinen Differenzen dürften also blos auf Verschiedenheit der Altersstadien zurückgeführt werden Dimensionen Dabei beträgt Länge mm nicht zu überschreiten Querdurchmesser am breiten Ende der Schale etwa i mm überhaupt auch davon abhängig, ob die Messung eben an ihr zur Breite Die grössten Exemplare pflegen die Länge von ist Das Verhältniss der breiten, oder langen Varianten vorgenommen wurde Vorkommen und Verbreitung schichten Thüringens, namentlich Besonders in den Art diese in ist den Kalkknollen derselben in kommt letzteren acuar ms Rieht, T kommen auch aber schon im Liegenden oberen Graptolithenhorizont der genannten Gegend vor, Von Maurer wurde diese Art auch im rothen In Böhmen wurde dieselbe Art von Barrande In der ersteren, namenthch bei Zlichov, scheint horizontal sehr verbreitet bei einer Excursion ist G— g sie in Aus i Krejdi mit Herrn Prof Einige nicht häufige Exemplare wurden in H — hl F In der Kalketage I, f » » s >> Schieferetage >> ,, Kalketage G— g » j) Schieferetage H— h Obwohl (Taf — G—g G—g Fig I » einzelne in 1—4) im G —g Allgemeinen : der vor Tentaculitenschichten, doch sind sie Sie wurde nämlich im daselbst noch sehr selten Greifenstein eefunden den Etagen F am Erscheinungen infiindihdum Rieht, entdeckt T Kalksteine von in sie G—g in Die wichtigsten Fundorte sind folgende der häufigsten eine sehr gut erhal.tenen Exemplaren in daselbst zugleich mit T Geinitzianns Rieht [T stcbconicus Gein.) und Alle diese Arten den obersilurischen Tentaculiten- — f2') G— g und i entdeckt häufigsten zu sein Etwas seltener, aber sind nur einige den Schiefern von Exemplare bekannt, Hlubocep die ich gesammelt habe von Srbsko bei Beraun entdeckt : Zlichov, Konöprus, Mönan Branik, Hostin, Dvorec, Choteö, Lochkov, Tetin : : : i: Hluboöep }\ Srbsko und sämmtliche die Charaktere in der H^h i bei älteren in Srbsko gesammelten Exemplare F und G — g i vorkommenden Schalen reproduciren, sind doch an den, aus den beiden Schieferetagen stammenden Schalen einzelne minder wesentliche Unterschiede nachweisbar, die vielleicht zur Gründung einer Varietät Veranlassung geben könnten Barrande's Pteropodes ist auf pag 184 in Folge eines Druclsfehlers bei Angabe der Fundorte Zlichov, MSnan anstatt F fa die Subdivisiou F fi angeführt Ich erlaube mir diesen eingeschlichenen Fehler nur deshalb zu berichtigen, damit dem minder orientirten Leser keine Veranlassung zur etwaigen Verwechslung der Fundorte in einzelnen Etagen geboten werde In F f kommen wohl schon zahllose Tentaculiten vor, sie gehören aber sämmtlich der sehr charakteristischen, als T intermedius Barr, beschriebenen Form an ') Konöprus In — — und — ^) Aus G —g i konnte ich überhaupt keine Tentaculiten untersuchen dieser Abtheilung vertreten Höchst wahrscheinlich ist aber die Art auch in download unter www.biologiezentrum.at Tentaculiten [9] Diese unwesentlichen Unterschiede lassen Ringe, man Bei sämmtlichen Individuen beobachtet Form dies bei der typischen als der Fall sich mehr oder minder vermittelt (vergl Taf grössere Entfernung eine Oberende des Bläschens verlängerter cylindrischer Hals XII — Fig [I], an jenen auch sondern 2, der Regel in der ist geringelte Partie derselben nicht unmittelbar an das G— g Kürze folgendermassen zusammenfassen: in Ferner bemerkt man bei denjenigen Schalen, deren Spitze unbeschädigt vorliegt, dass die ein 5 aus sondern anstösst, dass Verbindung zwischen den beiden Partien die Dies beobachtete ich nicht nur an einigen Exemplaren aus 3) H— h Auch i die von Kayser abgebildeten hercynischen Exemplare scheinen hierher zu gehören Dagegen bemerkte bis ich bei zum Oberende des Bläschens (Vergl Taf XII [I], den typischen Exemplaren, dass die geringelte Partie unmittelbar hinabreicht Dasselbe gilt auch von den thüringischen Exemplaren Fig 17, 20, 21 mit Fig 1—3.) Die übrigen- Charaktere stimmen vollkommen mit den älteren, typischen Individuen überein Bemerkung Schon Barrand e 's, hat Richter die ihm schon früher als T im Jahre 1865, also noch vor der Veröffentlichung der Pteropoden Identität »einer in Böhmen vorkomm enden aciiarms beschriebenen thüringischen Form Art*^) mit der von erkannt Hierüber bemerkt Richter Unter den Pteropoden spricht für obersilurisches Alter T aciiariii s, c.) indem diese Form ident ist mit einer in den zur Etage E^) gehörigen Kalken von Dvorec und Branik vorkommenden Art, die ich vor Kurzem in einer Sendung böhmischer Petrefacten unter dem Namen T siib ornatns (ohne Autor) erhielt.* Leider hat Richter von den ihm unter diesem falschen Namen und mit falsch angegebener Folgendes: (1 zugeschickten Exemplaren weder Abbildung noch Beschreibung gegeben Desswegen hat auch Etage diese ^ Richter 's Behauptung Verwechslungen späterhin veranlasst, sonst die nicht stattge- funden hätten Eine derartige Verwechslung scheint indem T die er oben Da elegans bezog Formen citirte Barrande begangen Bemerkung Richter's nicht zu haben (Pteropodes pag 131 auf seinen T longulus, — 132), sondern auf seinen aber, bei gut erhaltenen Exemplaren, die Unterschiede zwischen diesen beiden wurde so sehr auffallend erscheinen, die als neu, und zwar als T longjilus Barr, beschrieben T Form acuarius Richter zu bezeichnende Diese Verwechslung geht aus Barran d e 's als Bemer- »Mr Richter a pense, que ces deux formes {T elegans Barr, und sont identiques, d'apres un specimen de Dvorec Mais d'apres les differences, que nous venons d'indiquer, cette identite ne nous parait p as demon- kung T pag c (1 aciiariiis 132): Rieht) tree*, deutlich hervor Aus diesem Grunde kann es keinem Zweifel mehr unterliegen, Exem- dass jene böhmischen Barr an d e 's T longulus identisch sein müssen Dafür spricht auch der Umstand, dass ich weder in dem Kalke der Etage G gi von Lochkov und Tetin, noch in jenem der Etage F f2 von Konöprus, Mönan und Zlichov irgend welche Stücke zu finden vermochte, die mit T elegans Barr, überdenen Richter schon vor langer plare, in Zeit, seinen T acuarius wieder erkannte, mit — — einstimmen würden Dasselbe gilt auch von den spärlichen Exemplaren der Etage H—h i von Srbsko ') Zeitschrift d D G G ^) Da aus den Verwechslung Richtig die Tentaculiten zu Scliichten soll Band XVII, pag der Etage es heissen G—g i, E denn 374 bis in den nicht seltenen Erscheinungen jetzt keine Tentaculiten den Kalken bekannt dieser Etage gehören sind, so beruht diese sowohl in Dvorec Angabe auf einer als auch in Branik ) download unter www.biologiezentrum.at Noväk 56 Es liegt daher die Vermuthung nahe, [lo] eine Anzahl dass der zu Tentaculites acuaritis Rieht (= longulus Barr) gehörigen Exemplare, deren Schale deuüiche Längsstreifung als T elegmis aufgefasst von Barrande zeigte, wurde c pag 133): „Nous ne trouvons sur le fond des rainures Aus Barrande's Bemerkung longitudinales, ni stries transverses'- geht hervor, dass dem interannulaires, ni stries (1 Autor blos Steinkerne von T longulus zur von Längsstreifen wahrzunehmen war In Verfügung standen, an deren Oberfläche kaum eine Spur der That zeigen aber sämmtliche Exemplare dieser Art, bei der Betrachtung mit einer gut erhaltener Schalenoberfläche, schon bei und deutliche longitudinale Streifung guten Loupe, eine sehr Vergrösserung kann man die wahre Natur erst bei sehr starker dieser Streifen erkennen Es darf hier nicht unterlassen werden zu bemerken, dass Barrande auf PL Tentaculiten nehmen abbildet, mit hervorgeht, der Bemerkung, stries longitudinales et Da mir aber aus T longulus angeführt, als dass auch es zu jedoch wie aus der Erklärung der Figur gehören elegans T parait appartenir il F—f l'espece ä T e dürfte nicht mit letzterer Art, (^^Il montre des legans'^ keine Exemplare von T elegans bekannt sind, zu müssen, dass das fragliche Stück sondern mit glaube T longulus ich annehmen zu vereinigen Dafür spricht auch die feine Längsstreifung der Schale Die sämmtlichen unzweifelhaft zu T elegans sei — 24) zeigen bei derselben von einander entfernte Längsrippchen und ein stärkeres Hervor- Barr, gehörigen, von Barrande abgebildeten Exemplare (dreifachen) Vergrösserung viel weiter ragen derselben zu eine deutliche Längsstreifung wahrzu- an dessen theihveise erhaltener Schale Dieses Exemplar wird ist Fig 32 einen 14, 32 der Fall als dies in Fig wenn man erwägt, bedeuten, dass Kalken von Zlichov bei Die grösseren Abstände der Ringe hätten nicht ist einzelne bedeutend weiter entfernte Ringe zeigen, ich in den zu T longuliLS gehörigen Individuen in — f2), den Schiefern in den meisten Greifensteiner Stücken beobachtet Sie kommen H — hi meist viel der That habe die übrigen typischen Stücke Derlei Varianten als Prag (F (vergl PI 14, Fig 21 von Srbsko und bei zugleich den mit dicht geringelten vor So Barr, von viel also F — f aus dem durch sämmtliche Subdivisionen scheint T elegans Barr, auf blos nicht gelungen, diese letztere gilt mir zur Verfügung stehenden Material G — g2 Form in ist, bis hinauf in's tiefste Glied der beschränkt zu sein, wenigstens ist G einer anderen Abtheilung der Etage es geht T acuarius Etage H Dagegen mir bis jetzt noch nachzuweisen Dasselbe von den beiden Abtheilungen der Etage F Tentaculites (Taf XIII I852 T' elegans Barr Syst Fig — 1854 T cancellatus 1854 T i865 T cancellatus Rieht pupa i?ic/!f Silur, de Boh Vol [II], I, elegans Barr Fig I — pag 82 Thüringische Tentaculiten, Zeitschrift Rieht Ibid pag 285, Taf Thüringisches III, Fig 14.) d D G G Band VI, pag 285, Taf IIl, 10 Fig — 13 14—16 Schiefergebirge, Zeitschrift d D Band XVII, pag G G 371, Taf XI, 10 i865 T elegans Barr Def des Col 1867 T elegans Barr Syst Silur Boh Vol Obwohl soll, ersichtlich die als T elegans mit der von Richter als T III, pag 41 III, Pteropodes pag i3i, PI 14, Fig 20 — 27 Barr, angeführten böhmischen Exemplare, wie cancellatus beschriebenen thüringischen jetzt gezeigt werden Art im Wesentlichen voll- download unter www.biologiezentrum.at 62 Noväk , Kategorie: Gemeinsame Formen Tentaculites acuarius Rieht (Taf XU Die Identität dieser Art mit der von ich in [16] [1], 20-25.) Fig Barrande bezeichneten Form, glaube longulus als den vorhergehenden Betrachtungen genügend nachgewiesen zu haben Sowie an den böhmischen, den thüringischen lange und lassen sich auch an Auch unterscheiden Nur der verlängerten, ungeringelten thüringischen bedeuten vertreten nicht und die Gestalt des Anfangsbläschens stimmt vollkommen überein die in Form H—h i G — g vorkommende, und Taf XII (vergl glaube Uebrigens sein die Beschaffenheit der Schalenoberfläche den Schieferbanden versehene Spitze zu und minder dicht geringelte Gehäuse breite, dichter dass ich, Fig [I], i — 3) Varietät diese scheint nicht viel und ungeringelt Taf (I), 20 gezeichnete Exemplar Fig Exemplare verhältnissmässig sind solche zu ist Die Dimensionen der thüringischen Repräsentanten sind wohl etwas geringer, obwohl auf im zumal da auch bei T elegans Individuen beobachtet werden, deren Spitze verlängert hat, XII mit (6 vielen der wogegen selten, In diesen im Allgemeinen geringeren mm) sie in z B das böhmischen ziemlich gleichkommt Doch Böhmen sehr häufig beobachtet werden Dimensionen besteht auch der ganze Unterschied zwischen den böhmischen und thüringischen Individuen Kays er Uebrigens hat indem auf diesen Umstand aufmerksam gemacht, er auf die j/örm- Kleinheit* der sämmtlichen thüringischen Thierreste hinweist^) Ferner wäre noch zu bemerken, dass, wie Richter gezeigt hat, die Art schon im oberen Graptolithenhorizont, in Böhmen dagegen erst in F— f2 auftritt lich kr üppel hafte Tentaculites elegans Barr (T?f XIII Nachdem im Vorhergehenden Richter als als bei Namentlich hervorzuheben die Identität dieser auf Form mit der späterhin von hier wieder auf die Krüppelhaftigkeit aufmerksam gemacht werden Diese Verkrüppelung acuarius T 1—4) hingewiesen wurde, muss T canctllatus angeführten der thüringischen Individuen fallender bereits Fig [11], sind hervor die hier tritt noch auf- Die übrigen Merkmale stimmen sonst \-ollkommen überein an den Kanten knötchenartigen Verdickungen der Längsrippen der Ringe, die bei den übrigen Tentaculiten nicht vorkommen Auch muss bemerkt werden, dass nach dem Erscheinen G — g2, des T acuarhis auftritt In sowohl in Böhmen Thüringen bleibt als auch in Böhmen Von diesen hebe ich Beobachtungen vorlagen In Fauna der alt nur diejenigen hervor, Thüringen sind Devonablag, d 61.) Kategorie: Yer.schiedene Formen sie gänzHch ') erst meines Wissens, blos auf sie, in Thüringen, nach Richter, auf das Unterdevon beschränkt (Vgl Uebersicht pag Böhmen diese Art Harzes, pag 266 welche in gut erhaltenen Exemplaren meinen sämmtlich Begleiter des T acuarius, fehlen aber in download unter www.biologiezentrum.at Tcntaculiten [17] Tentaculites Geinitzianus Rieht (Taf Geinitzianus Rieht Z T 1854 i8ö5 ,; T Geinitzianus ^ Z T subconicus „ Ebenda, pag 371 , Z „ Ebenda, pag 265 T subconicus Die als und meist T Geinitziamts habe die bezeichneten Form , weit von wo sie einander zeigen wegen ihrer diesen Doch sind entfernt 17—19 stabförmigen, F—f als dass Der von Richter ist, (1 c.) als bei gegebenen Beschreibung der Schalenoberfläche schon wie hervor viel schärfer sondern über die Rücken der Ringe fortsetzen beiden verghchenen Formen Breite sehr verbreiteten, von Barrande i Kanten treten die Längsrippchen die kaum merklich an die Ringe äusserst unregelmässig ver- diesen bei Auch ziemlich abgestumpft erscheinen beschränkt bleiben, Intervalle Fig 111, 27 Geol Ges Band XXVII, pag 265 d ich sonst nichts beizufügen, zwischen — Gestalt etwas Aehnlichkeit mit der böhmischen, in T intemnediiLS theilt d Fig 24 111, Geol G Band XVII, pag Syi d gehörigen Gehäuse hieher zunehmenden Ebenda, pag 287, Taf d i5— 16.) Fig, [II], Geol G Band VI, pag 286, Taf d d XUI T subconicus 1875 T Geinitzianus 67 nicht blos auf Der Unterschied aus den Zeichnungen hervorgeht, ein sehr auffallender und kann auch keine Verwechslung stattfinden Zu bemerken wäre noch, dass Die Neigung tragen derselben Längsaxe zur schon am Gestein selbst deutlich die meisten der von mir untersuchten Exemplare schräge Ringe aber blos ist Folge von Clivage, die wie dies auch Hieher gehören auch die von Richter mit hervortritt Tentaculites subconicus Gein ebenfalls stabförmigen Exemplare identificirten, Sie sind nach den von mir vorgenommenen Unter- suchungen blos auf solche Individuen der vorigen Art zurückzuführen, bei welchen in ^Jer Clivage-Effect sehr auffallender Weise hervortritt In Folge dessen sind die meisten Exemplare nach einer Richtung Axe hin verzogen, so dass die Neigung der Ringe zur Neigung je nach dem Grade der zerrenden Kraft mitunter 40 eine —45" beträgt sehr verschiedene und Uebrigens ist diese hat daher~ nichts zu bedeuten Die übrigen Merkmale stimmen mit conicus T Geiiiitziaims T vollkommen überein aus der Liste der thüringischen Pteropoden zu streichen und die Es ist also T sub- erwähnten Exemplare auf Geinitzianus zurückzuführen Tentaculites (Tafel 1854 T infundibulum Eicht, Z d i865 ^ „ ^ » „ 1875 » , » „ Diese Form d ,, Geol G » , „ „ „ ,, unterscheidet sich von rasche Breitenzunahme des Gehäuses letzteren erscheinen abgestumpft und und die infundibulum Rieht XII [I], Band Fig 10.) VI, pag 286, Taf Band XVII, III, Fig 20 — 23 pag 371 Band XXVll pag 265 allen durch in Böhmen vorkommenden Verwandten durch dessen dicht Intervalle sehr schmal gedrängte Ringe die Die Kanten der download unter www.biologiezentrum.at 64 Novdk Die nächst verwandte böhmische Doch habe Form wäre wohl T acuarius Rieht (= T longulus Barr) den zahh-eichen Exemplaren dieser Art keines beobachtet, welches mit T infünübereinstimmen würde Es scheint daher die Vermuthung, dass die letztere Form ich unter dibjihmi Rieht, blos Tjgl eine mit dicht gedrängten Ringen versehene Varietät der ersteren repräsentiren dürfte, ziemlich ausgeschlossen zu sein Von den von Richter Styliola gehörigen Formen, Kategorie: Analoge Formen beschriebenen Pteropoden c.) (1 dürften beiden die der Gattung mit den böhmischen Repräsentanten dieser Gattung analog betrachtet als werden, und zwar: Styliola laevis Rieht, mit St elainilus Barr Richteri Ludiv f ^ u- j\ striata Rieht) >, (= I j, 1854 Tentaculites laevis Rieht Z d, i865 Styliola laevis Eicht Z d d Form dieser Band G geol d geol G liegen mir ni't f St Noi' stj-iatiila j Styliola laevis Rieht aus VI, pag 284, Taf Band XVII, pag 1867 Styliola laevis Barr Syst Silur Boh Vol Von \ III, Fig III, — Syi, Taf XI, Fig Pteropodes, pag 134 dem Thüringischen blos Abdrücke vor Ich hatte daher keine Gelegenheit, die Beschaffenheit der Schale aus eigener Anschauung kennen zu lernen Letztere ist nach Richter „matt und wie auch der Kern vưllig glatt« Bei den als St dieser Arbeit gezeigt Barr, angeführten böhmischen Exemplaren elavitliis wurde, nicht deutliche Anwachsstreifen (vergl am schmalen Ende beobachtet Taf II, Fig Man bemerkt 29—30), an ausserdem diese beiden letzteren wurden, Eigenschaften muss vorderhand von der Styliola 1854 Tentaculites striatus Eicht Z d 1864 Styliola Eichteri Styliola f Ludwig striata Eicht \ l wie auf pag 59 der letzteren sehr Krümmung als Da d Identität geol G in Exemplaren Repräsentanten beiderseitigen Doch können werden beide mit Band VI, pag 288, Taf III, Fig 3o— 33 i5— 16 } Barr Syst, ' Boh Vol Silur III,- Pteropodes, pas, t hr d iIa J beschriebene Form wurde späterhin von Ludwig Querringen und zwar mit vollem Rechte der Gattung Styliola Ludwig hinzufügt, Pteropoden verbraucht ist der thüringischen RicMeri Ludwg T striatus Rieht, aber, wie angewiesen Desswegen den ^ Eichteri Ldwg Diese ursprünglich bei lebenden dies, auch eine leichte Palaeontogr Band XI, pag 32 1—322, Taf L, Fig auf Grund des gänzlichen Mangels an Lesueitr zugezählt ist an abgesehen und müssen noch genauere Untersuchungen angestellt Recht als analog betrachtet werden iVib-] ist Oberfläche der des Gehäuses bemerkbar Bemerkung Da nicht der Fall ist*, dieser Arbeit die »der Name wurde ihr die Richter'sche Art St striata von Bezeichnung bereits unter St Rang schon Richteri Ludwg dem von Ludwig gegebenen Namen angeführt Obwohl der von mir diese als Form bis jetzt blos im Oberdevon beobachtet wurde, Styliola striatula bezeichneten, nahe Verwandtschaft in G—g i und g verräth sie doch vorkommenden Art , mit eine sehr download unter www.biologiezentrum.at Teiitaciiliten ;i9] 65 Ich will mich hier blos darauf beschränken, auf einige nachweisbare Unterschiede hinzuweisen Vor Allem erscheinen d] den thüringischen von Richter, b) böhmischen Exemplare etwas gekrümmt, viele der Ludwig noch an den dillenburgischen von was weder an beobachtet wurde Ferner reichen bei den böhmischen die eingeschnittenen Längsfurchen nur selten bis zur Spitze der Schale, sondern meist nur etwa bis zur Mitte derselben hinab Der Mangel an gut erhaltenen Exemplaren von St striatula gestattet, die innere Fläche der Schale zu beobachten gestreift oder, Es erübrigt schwieriger zu entscheiden, als die Längsfurchen nur noch nachzuweisen ob dieselbe St striatula Vielleicht wird es sich mit der Zeit herausstellen, dass die beiden der That in dies ist jedoch um so der Schale erreichen von mir identisch bis jetzt blos als Doch darüber sind vorzunehmende Vergleichungen besser belehren erst später Vorkommen im oberen Devon, Nov in seltenen Fällen die Spitze analog angeführten Styliolen Böhmens und Thüringens Sehr häufig in den Cypridinenschiefern Thüringens (Rieht Nebstdem auch er) den kalkigen Schiefern und den Arkoseschiefern bei Hirzenhain und der in Paus ch enber ger Mühle etc im Dillenburgischen (Ludwig) Die Tentaculiten des Kalkes C Unter der nicht geringen Anzahl theils analoger, hei Greifenstein des böhmischen Silur aufzuweisen haben, identischer Arten, welche nach der theils lehrreichen Abhandlung Maurer's') der Kalk bei Greifenstein F — f2) also seltenen Fällen in wie Richter und Ludwig an oberdevonischen Exemplaren übereinstimmend beobachtet haben, glatt erscheint Bei der sonst nicht häufigen böhmischen werden uns Nov hat mir nur und die obersten Etagen (namentlich werden auch einige Repräsentanten aus der Gruppe der Tentaculiten angeführt Diese sind folgende: {longulus Barr, aciiariiis Rieht Maur procertis » Styliola claviihis Barr (Maurer ( _ ( c ^ , » » Herr Maurer hatte auf meinen speciellen Wunsch und abgebildeten Stücke Wie Taf I, Fig 18.) » » » I9-) 33» 20.) böhmischen Formen zu übersenden zur eingehenden Vergleichung mit den mir Hr Maurer späterhin brieflich mittheilte, ist mir die von ihm beobachteten die Güte, von der als Styl, clavulus Barr, angeführten Art vorderhand abzusehen, da nach einer erneuerten, vom Autor selbst vorgenommenen Musterung des Materials sich herausstellte, zulässt Es erübrigen dass der Erhaltungszustand der betreffenden Form keine genügende Untersuchung also blos die beiden Tentaculiten, die ich hiemit in einem, chenden Maasstab abbilde, wobei ich mir der von Maurer gegebenen meinen Figuren entspre- Beschreibung einiges beizufügen erlaube Tentaculites acuarius Rieht, {longulus Barr, (Taf XII Was viel zu und die von sie Hlubocep stammenden ') Partie Maurer c) 5—8.) dieser Form betrifft, namentlich mit den aus den Schiefern der Etagen letzteren ein kleiner Theil des spitzen Exemplaren diese Fig hieher gehörigen Greifensteiner Exemplare bemerken, dass G — g2 [1], in Individuen sehr Endes der Schale ganz H —hl gut übereinstimmen glatt, hätte ich nur so wogegen an den ist für Min u Geol Beiträge zur Paläontologie Oesterreich-Ungarns II, 1880.) bei den Greifensteiner wohl manchmal sehr unvollkommen, mitunter aber deutlich geringelt Der Kalk von Greifenstein (Jahrb Srbsko von Nur erscheint — download unter www.biologiezentrum.at Novdk 66 In dieser Hinsicht vermitteln also die Greifensteiner H— hl und Formen G — g2 vorkommenden 20 Exemplare einen gewissen Uebergang von den F — f2 und G jüngeren, zu den meisten in dieser Art, welche, sowie auch die Thüringischen, bis Eine unbedeutende Abrundung Ringe der Abrundung nur die Folge scharfkantig und scheint in G — gl vorkommenden F diese in zeigen mitunter die schon früher erwähnte Schale die Structur der den feinen eine sind aber die manchmal zu beobachtende die mitunter eine etwas grössere ist Srbsko Formen Dagegen stimmt dieselbe meist mit den von stammenden Schalen Doch auch Was nur nicht eines ungünstigen Erhaltungszustandes zu sein Die Entfernung der Ringe der Greifensteiner Exemplare den geringelt erscheinen Im Ganzen an den Greifensteiner, sondern auch an manchen böhmischen Exemplaren beiderseitigen Repräsentanten — gl beobachteten älteren zum Bläschen deutHch Rücken der Ringe beobachtet man mitunter der in man so beobachtet betrifft, , die an sie als äusserst fein hercynischen der Ringe Repräsentanten Vergrösserung stärker bei einzelnen Exemplaren der äusseren Schalenoberfläche erscheinen — hl) an den Greifensteiner Exemplaren thüringischen und Die Streifchen erscheinen entsprechende Streifung derselben (H an und im Thüringischen vorkommenden Schalen grössere oder auch unregelmässigere Distanz , der böhmischen Längsrippchen schwach hervorragende Rippen, G — gl f2, als als feine, An Abdrücken deuthch hervortreten eingeschnittene Furchen Es sind also auch in dieser Hinsicht keine wesentlichen Unterschiede nachweisbar Tentaculites procerus Maur Xm (Taf 1880 zu dieser Art ist im Verhältniss 17—20.) Breite zur sehr lang um ist fast cylindrisch Die stets deutlich II, Fig 19 Es nimmt an Breite sehr Die Schale beginnt mit einer langen röhrenförmigen, ungeringelten, Spitze, welche sich plötzlich conisch erweitert, der Schale Fig T procerus Maurer, Kalk bei Greifenstein Jahrb für Mineral Separatabdruck, pag 35, Taf Das Gehäuse langsam [II], den ersten Querring zu am Ende bilden abgestumpften Der übrige Theil hervorragenden Querringe dieser Partie sind nicht gerundet, sondern scharfkantig Sie sind sehr weit von einander entfernt Die Abstände sind sehr unregel- und betragen das Doppelte oder Dreifache mässig Mikroskope gar keine Streifung, es ist mm, die Breite keines der vorliegenden V e rgleichung sehr nahe verwandt, T Ringe Die Oberfläche dem zeigte unter daher anzunehmen, dass dieselbe vollständig glatt war Grösse Die Länge des grössten auf 3-5 der procenis Maur Taf XIII Exemplare [II], erreicht i mm mit T intermedius Barr, aus ist Exemplars beträgt Fig 20 dargestellten dem Kalkbande F denn diese beiden Formen sind sehr lang und schmal, — fr nehmen gegen die Mündung sehr langsam an Breite zu und haben weit abstehende, unregelmässig vertheilte Querringe Der Unterschied besteht in folgenden Merkmalen: i hat T intermedius keine ungeringelte Anfangspartie Auch beginnt dieselbe mit einer kleinen, ellipsoidischen Erweiterung (Taf II, Fig 24 a), welche bei der Greifensteiner Art nicht beobachtet werden kann Sind die Querringe der böhmischen Art ausserordentlich schwach entwickelt und mitunter kaum angedeutet stets bedeutend geringer mässig viel länger als bei der Greifensteiner Form und schmäler Endlich resten Bemerkung Trotz den (vergl Maurer c pag Form Ist Die böhmische Art zeigt T intermedius Schalenoberfläche, während an der Greifensteiner keine Structur der Querdurchmesser ist daher verhältniss- deutliche Längsrippchen an der wahrgenommen werden konnte sonst zahlreich vertretenen, theils identischen, theils analogen Thier- 94 — 95) kann der Kalk bei Greifenstein vorläufig blos böhmischen Formen vollkommen übereinstimmenden Tentaculiten aufweisen Doch wird mit der Zeit gelingen, irgend eine identische oder analoge Styliola zu entdecken einen mit es vielleicht : download unter www.biologiezentrum.at Tentaculiteii [2l] 67 D Bemerkungen &u den von Kayser angeführten hercynischen Repräsentanten Kayser's Arbeit über In Herrn Harzes''*) werden aus den »Fauna der ältesten Devonablagerungen des die bezeichneten Ablagerungen jjhercynische Schichten'^ als dieser Gegend folgende drei Tentaculitenformen angeführt: Styl, nicht in Frage sie in Barrande Richter's hat Kayser dem Von den böhmischen Exemplare von Die der Regel in Die der Spitze in — zeigen mit den thüringischen eine derartige Aehn- Kayser's Zeichnungen geschlossen werden aus Dasselbe auch gilt von jenen böhmischen Formen, Form kann, wie ich wenn er Barrande's um besonders bereits gezeigt habe, darf, die von vollkommen die jetzt und seinem, keinem Zweifel —h i), als nach H — hl dieser auch bei den hercynischen ungeringelte Spitze Umstand Abbildung Taf XXXI, der vorläufig ausser Fig von Srbsko sowohl bei entnommenen den böhmischen vom Sehe erenst sämmtlichen drei i eg von Kayser abge- Acht bleiben, da von der Beschaffenheit die Anzahl dem böhmischen und etwa 18 bei Exemplar Exemplare besonders geeignet, da schon mm betragen dem I, dürfte beiläufig beiden Exemplare der so auffal- Fig dargestelltes Die Länge beider der Ringe um Zeichnungen mit einander zu vergleichen und mein auf Taf diese beiden Dimensionen einander ziemhch entsprechen auch dem unterliegt, entspricht der Etage es nicht unterlässt, zwei der vorliegenden dass mit Richter's es als den von Kayser abgebildeten die grösste Aehnlichkeit Dafür spricht Zu einer solchen Vergleichung sind nämlich; 20 bei so mehr, Erläuterungen nichts erwähnt wird Diese Uebereinstimmung wird ich Kayser's man, elegans erhebhch grössere Entfernung der Ringe, Doch kann Kay se r 's wenn man Dazu wählte sieht 30, vorkommt, ausser Acht bleiben Diese letztere zeigen allem Anscheine bildeten Exemplare Nun Band gründlicher Sichtung Tent acuarius Rieht elegans Barrande's T acuarius mit Exemplaren von Srbsko (H ihre d k k G.-R.-A., Materiales, sei mir erlaubt, Folgendes zu bemerken nicht so viel Unrecht, dass Richter's cancellatiis lender, 6—7) (Jahrbuch etc 5) Formen näher einzugehen Nach hercynischen, aciiari7is zusammenzieht, und dies — 1—3) acuarius nicht getrennt werden Doch Tent Geinitzianus Rieht Böhmen anführt T longidiis als Fauna* zu Kayser, werden kann gestellt ^^ , dass' die Identität derselben, lichkeit, » {,, abgebildeten Harzer Exemplare c ^ (» ^ Die » » „ Richter zugesandten Form kann, da lacvis I Diese Fig c » 1880) war es mir nicht möglich auf diese drei des mir von Herrn Hofrath Taf XXXI, (1 amariits , ^Bemerkungen meinen In Geinitziamis Rieht Teilt ziemlich übereinstimmt, harzer Exemplare Wohl spricht K ays er in seiner Harz-Arbeit (pag 113) von ,^etwa 24 feinen aber scharfen Längsrippchen", welche an der Oberfläche der Schale verlaufen, während einzelne Exemplare von Srbsko deren 30 35 aufweisen Dieser Unterschied, glaubeich, hat durchaus nichts zu bedeuten — ') Abhandlungen zur geol Specialkarte von Preussen etc Band II, Heft 4, 1878 9' — download unter www.biologiezentrum.at Noväk 68 und hängt die Verschiedenheit genommen hat, am dieselben [22] der Anzahl der Rippchen in am schmalen Ende breiten oder ob man sich nur davon ab, der Schale zu zählen Mühe die Hiebei setzte ich voraus, dass die Anzahl der gezählten Längsrippchen nicht auf den ganzen Umfang, sondern nur auf die der Beobachtung zugängliche Hälfte sich bezieht Bei den Harzer Exemplaren wäre untersuchen und sicherzustellen, oder ob dieselbe bis zum Beobachtungen nicht Hiemit F — G —H geringelt vorkommt und dem Kalke von T acuariiis Rieht böhmischen longuhis mit Richter's nicht, solche = Greifenstein andererseits, T longuhis die dies um Form, für und böhmische Barr, gemeinsam haben Kays er (1 pag c die Identität des 114.) Form der That die Richter'sche in repräsentiren, will ich so mehr, als mir kein Harzer Material zur Verfügung steht welche Barrande's Bezeichnung gehalten werden muss, mit der Harzer zusammenzuziehen wäre, wie kein Grund vor, denn die von mir beobachteten schalig, zeigen sie eine charak- Styliola laevis Rieht von Kayser abgebildeten Styliolen vorläufig dahingestellt sein lassen, eine sehr acuariiis vermuthete Dass aber Material den hercynischen Schichten T elegans Barr, in i Uebrigens muss hervorgehoben werden, dass schon die oder ist diese letztgenannten Schichten mit den böhmischen Etagen dass Thüringen und Form, nämlich: Ob das Harzer hat Vielleicht erscheint mit ihrem Bläschen zu Hälschen versehen gestattet einerseits, mit teristische Bläschen die Anfangsspitze mit einem glatten der Beweis geliefert worden, dass ist des Harzes nicht ob noch sonst nur die Spitze dies ^/«£/«/2/j Exemplare schwache Krümmung und sind i thut nicht aufrecht clavzilus St Kayser Hegt vorderhand vollständig glatt- eine abgerundete, nicht scharf auslaufende Spitze Ich kann hier nur darauf hinweisen, was bereits bei der Betrachtung der thüringischen Exemplare bemerkt Von den Böhmen vor St wurde drei Harzer Formen laevis Rieht, kann kommt bis jetzt nicht als identisch, IV Die aus T Da sich aeuarius vollständig übereinstimmt, so ist im Jahre Richter der erstere Namen nur mit den böhmischen, sondern gefasst, folgende : beschriebenen thüringischen 1854 zu streichen und wäre die Richter'sche Form den beiden Ländern Böhmen und Thüringen gemeinsam Auch die von Maurer aus dem Kalk bei Greifenstein Exemplare stimmen nicht analog betrachtet werden als ergebenden Resultate wären, kurz dem von Barr, mit sondern blos Kurze Zusammenfassung dem Vorhergehenden T longuhis also blos eine, nämlich T acuariiis Rieht, unzweifelhaft in als T- auch mit longuhis Barr, bestimmten dem von Kayser aus den hercynischen Schichten des Harzes angeführten T aeuarius Rieht, überein Da T aeuarius Rieht, in vier weit von einander entfernten Gegenden, •Thüringen, Greifenstein und Harz vorkommt so ist diese Form als ein nämlich: Böhmen, räumlich bedeutend verbreiteter palaeozoischer Pteropode anzusehen wurde, Da T aeuarius Rieht, in ausgenommen) sondern auch bis in's Böhmen H — hl zeitlich sehr verbreitete aus F hinaufreicht, als dem älteren, der (G so ist g3, wo er diese bis jetzt Form als noch nicht gefunden eine nicht nur räumlich, Art zu betrachten T eancellatus Rieht, ist mit T elegans schen Namen, — f2 Barr, identisch In diesem Falle Vorzug zu geben ist dem Barrande'- : download unter www.biologiezentrum.at Tentaculiten [23] wenn Es hat daher auch Kayser Unrecht, 69 T clegmis er Barr, mit T longuhis Barr., resp T acuaritis Rieht, zusammenzieht Ist in T elegans in Böhmen Thüringen blos im Unterdevon Die von Richter von T —g2, beschränkt und kommt vor T als nämhch G blos auf eine Subdivision, Schalen deren Geinitzianus Rieht, zurückzuführen, Form angeführte Gein sitbconicus Folge in Exemplare blos auf solche ist von Clivage nach einer Seite derart gezerrt wurden, dass die Ringe zur Längsachse nicht normal, sondern schräg erscheinen Die thüringer muss, wie schon Ludwig gezeigt hat, die Bezeichnung Styl, striata Rieht, St Richteri Namen von Rang schon bei lebenden Pteropoden verbraucht ist Keine von den böhmischen Styliolen kann mit den hier erwähnten Repräsentanten Ldzvg erhalten, indem der erstere anderer Länder 10 identisch, sondern nur als Es kommen also in den hier als in analog betrachtet werden Betracht gezogenen Ländern folgende In a) Formen vor Böhmen Etagen des Obersilur G a 1 u n er e n und Arten f Tent acuarius „ elegans „ Kicht f g + + g3 I hl h h + Harr + intermedhis „ Styl, clavulns „ striatula Nov ,, I Ij) + + In T h ü r i n g e + + n Unterdevon (Hercyn) Obersilur Gattungen und Arten + u J3 > o S 5s ^6 O o S O o acuanus / Tent „ elegans 3- ferula „ Geinit:(ianus „ infundibuliim » rugulosus 7- » tuba „ typus laevis g Styl, 10 „ Eicht + + + + Barr Rieht Richter + + g: u + + + + + + + + Liidwg + + + download unter www.biologiezentrum.at Noväk ^o Bei G c) Teilt, r e i [24] f e n s t e i n aaiarius Rieht procerus Manr Im Harzer Hercyn d) / Tent » acuarms Rieht Geinitziamis Rieht, laevis Rieht j Styl, weit 10 Es sind also die böhmischen Formen theilweise auch in anderen Gegenden repräsentirt und zwar theils durch identische, theils durch analoge Arten , In den nachstehenden Tabellen sind die , identischen, sowie entfernten auch die analogen Formen, der oben angeführten Länder übersichtlich zusammengestellt (?:)IdentischeFormen Gattungen und Arten Böhmen „ elegans Barr „ Geinit:(ianus Eicht Styl, „ + + Rieht Tent aciiarius laevis Thüringen + + + » Ldwg Bichteri , striatula Nov Harz + + Dillenburg + + + Analoge Formen b) Styliola clavulus Barr Greifenstein (Böhmen) mit , » Styl, laevis Rieht » Richteri (Thüringen, Harz) Ldwg (Thüringen, Dillenburg) download unter www.biologiezentrum.at TAFEL Fig I „ „ „ -5, Jugendende mit theilweise erhaltener Schale und ungeringelter G g2 von Hlubocep (Dieselbe Sammlung.) pag 53 (7) Stark vergrösserte Partie eines anderen Brachstückes etwa 3o Sleinkern mit abgebrochenem Bläschen, F Maurer 10 Längsrippchen (Dieselbe Samml.) p 53 (7) Aus den Kalkknollen der Etage Aus Etcge zeigend H —h von i am spitzen Ende noch deutlich ersichtlich ist Die Ringe an Aus dem devonischen Kalkstein von Greifenstein (Sammlung des Herrn dessen Abdruck Darmstadt.) pag 65 (19) 2omal vergr Ebendaher Bläschen daselbst erhalten Eine Partie am breiten Ende deutlich (Dieselbe Sammlung.) pag 65 (19) Bruchstück mit etwas abgestumpften Ringen 2omal vergr Ebendaher (Dieselbe Sammlung.) pag 65 (19) Abdruck eines Bruchstückes mit Bläschen Spitze etwas undeutlicher geringelt als der übrige Theil des Gehäuses Auch die feinen Q Beraun (Novak'sche bei (7) Ein Exemplar mit deutlichen Ringen bis zur Spitze gestreift in 32mal vergr Spitze — 35 (Dieselbe Sammlung.) pag 53 der Spitze etwas undeutlich 2omal vergr Srbsko Ebendaher Steinkern mit gut erhaltener, ungeringelter Spitze und Bläschen i6mal vergr Srbsko von i (7) — H— h Etage der i6mal vergr Aus den pflanzenführenden Schiefern Sammlung.) pag 53 (1) flachgedrückten fxemplars mit deutlicher Längsstreifung und ungeringelter Tentacidites acuarius Rieht Abdruck eines Spitze XII Ebe ndah er (Dieselbe Samml.) p 65 (19) Ebendaher (Dieselbe Sammlung.) pag 65 (19) Längsrippchen der Schale sind deutlich abgedrückt 2omal vergr ohne Schale 2omal Mittelstück eines anderen Exemplares Tentacidites infundibulum Rieht Tentaculitenschichten Sleinkern ziemlich eines Thüringens Etwa 2omal vergr Exemplars vollständigen Richter.) vergr (Hofrath Aus den Kalkconcretionen der pag 63 (17) i3 Ein mittelgrosses Exemplar ohne Schale und ohne Bläschen i6mal vergr Aus dem F f2 von Zlichov bei Prag (Novak'sche Sammlung.) pag $3 (7) Gekrümmtes Exemplar mit abgebrochenem Bläschen und mit zwei offenen Ringen in der Nähe der Mündung lömal vergr Ebendaher (Dieselbe Sammlung.) pag 53 (7) Conische Varietät mit ziemlich weit abstehenden Ringen, ohne Anfangsspitze Schale erhalten, i6mal vergr Eben- 14 Dieselbe Varietät mit dichteren Ringen 11 Tentaculites acuarius Rieht lockeren Kalkstein 12 — der Etage daher (Dieselbe Sammlung.) Mündung i5 Ein anfangs Ein ausgewachsenes Exemplar, i6mal vergr dann kegelförmiges, Lochkov i6mal vergr Kalkstein von cyiindrisch 17 Schale theilweise G—g mit Branik cylindrisches Etage dichten Ringen bei Prag Etage G— g und G—g Jugendende mit vollständig erhaltenem Ebendaher (Dieselbe Sammlung.) pag 53 (7) Geringeltes gut i der Nähe der Schale vollständig (7) Schale des letzteren (7), deutlich gerippt 32mal vergr — G g2 von Hlubofiep (Dieselbe Samml.) p 53 (7) dem Kalke von Branik Etage G g i (Dieselbe Samml.) Steinkern einer conischen Varietät Aus den Schiefern der Etage — (7) erhaltenem Bläschen an der Spitze Ein Theil des Gehäuses ist der Länge nach abgetragen, im Inneren desselben steckt die Schale eines kleineren Individuums, an dessen Spilze der Umriss des Lange, cylindrische Varietät, mit theilweise Bläschens noch deutlich zu erkennen 21 in erhaltener Schale Die Spitze kegelförmig, die Endpartie Drei stark vergrösserte Ringe eines 20 abgebrochener Spitze (Dieselbe Sammlung.) pag 53 ig aus mit Die Ringe bei Prag (Dieselbe Samml.) p 53 (7) (Dieselbe Sammlung.) pag 53 Bläschen Die grossen Exemplars deutlich gerippt Branik von i Exemplar i 18 pag 53 und erhalten dicht gedrängt i6mal vergr Kalkstein der Etage mittelgrosses, erhalten lö 53 (7) pag ist 2omal vergr Aus den thüringischen „Tentaculitenschichten mit Kalk- concretionen" (Hofrath Richter.) pag 62 (16) conischen Varietät mit Steinkern einer Ebendaher, normal entwickelten, bis an's 22 Unvollständige Schale mit gut erhaltenen Längsrippchen 2omaI vergr 23 Anderes Exemplar Ebendaher, Bläschen reichenden Ringen 2omaI vergr 2omal vergr pag 62 (16) mit etwas weiter von einander entfernten Ebendaher, pag 62 (i5) d e m Stark vergrösserte Partie, die feinen Längsrippchen zeigend, pag 62 (16) 24 I 25 Längsschnitt 2onial vergr Ebendaher, pag 62 (16) pag 62 (16) Ringen und deutlicher Längsstreifung , : download unter www.biologiezentrum.at Taf.Mai) O.Novak: Tentaculilen Hovak ad nat dehn lilhAnsi.v.Th.Bsmwsrth Wien Beiträge zur Palaeontologie von OestcrreicK Ungarn herausgegeben von tdm.v Mojsisows u.M.Neuma\T,B
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Xem thêm: Beiträge zur Paläontologie Öesterreich-Ungarns Vol 002-0047-0070, Beiträge zur Paläontologie Öesterreich-Ungarns Vol 002-0047-0070

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