Beiträge zur Paläontologie Öesterreich-Ungarns Vol 011-0211-0226

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Ngày đăng: 04/11/2018, 23:41

: download unter www.biologiezentrum.at STUDIEN DEN TERTIÄRBILDUNGEN VON EGGENBURG, IN Von Othenio Abel, Assistent am geolog Inst, der Univ Wien (Mit drei Profilen.) Umgebung von Eggenburg In der in Niederösterreich, deren Tertiärablagerungen bekanntlich der Ausgangspunkt der Gliederung der ersten Mediterranstufe gewesen sind mehrere neue Aufschlüsse bekannt Ich schnittes der Franz Josef-Bahn zwischen im Osten hatte Gelegenheit, worüber (Fig 20) einige derselben zu studieren, Herrn Joh am Bahndamme um Für zu können feststellen Aufnahmen, Materiales zutheil wurde, wurden im '), Bahndammes, vergangenen Jahre beziehungsweise Ein- in Eggenburg Karrer F bei Anlage der Sandgruben die ist, unbekannten Theile des Profiles welche mir von Seiten des Herrn Th Fuchs und erlaube ich mir, wurde ^) Nicht unerwähnt kann bereits kurz berichtet Kr ahuletz die Schichtfolge in diesem bisher die Unterstützung, sowie von den Herren des dem Kuenringer Thal im Westen und dem Schindergraben ich lassen, dass es das Verdienst des veranlasst zu haben, längs Krahuletz J der Bearbeitung an dieser Stelle den genannten Herren des meinen den bei faunistischen verbindlichsten Dank auszusprechen Die folgenden Erörterungen sind Kueiarino;er Thal — als eine Schindergraben aufzufassen Ergänzung zu dem von Th Fuchs^) gegebenen Es konnten in demselben Becken (im engeren Sinne) unbekannten Loibersdorfer Schichten Pectunculus Fichteli Desh., werden ; es wurde Wasserleitungsstollen der Stadt einer späteren Arbeit bekannt Im verflossenen Jahre dass in der tiefste Abtheilung der Nähe J Gauderndor fer Schichten mehrmals auf erhielt Eggenburg sehr schön studirt ') Herr Professor E werden können und deren Resultate Suess von Herrn Krahuletz bei der Villa seine Aufzeichnungen bereitwilligst Angaben, die uns zur ") d in in J Krahuletz die Mittheilung, Bischof Brunnen zur Verfügung stehen, wurden von Herrn stellte dem J angelegt wurden, Leider sind in Folge Brunnenprofile vorhanden; Krahuletz erst später nach festgestellt österreichischen Tertiärablagerungen I Theil Sitzb Wissensch LIV Bd 1866 O Abel, Schichten Verh VL Die Verfügung E Suess, Untersuchungen über den Charakter der K Akad welche des Bahnhofes zwei neue Sandgruben aufgeschlossen, ferner dass in geringer Entfernung aufmerksamen Beobachtungen d nachgewiesen die Aufschlüsse hinzuweisen, der ungenauen und unzuverlässigen Aussagen der Arbeiter einige Fehler in die dürftigen EsiSfenburcrer gegeben werden davon bei der Feigenkaffeefabrik des Herrn Degen, sowie worüber Herr im bisher mit Cardium Kübeckii Hauer und ferner versucht, in die gegenseitigen Beziehungen der einzelnen Schichten etwas Klarheit Diesbezüglich sah ich mich genöthigt, zu bringen dem sowie die die Profile d Neue Aufschlüsse K K Geol R bei Eggenburg in Niederösterreich in den Loibersdorfer und Gauderndorfer -A 1897 pag 255 ä) Th Fitchs und F Karrer, Geologische Studien in den Tertiärablagerungen des Wiener Beckens IV Theil Tertiärbildungen der Umgebung von Eggenburg Jahrb der K K Geol R.-A 1868 XVIH Bd., pag 592 download unter www.biologiezentrum.at Abel 212 o-eöffnet [2] Im Frühjahre 189S wurde westlich und nordwestlich vom Bahnhofe eine Reihe dass der Sandstein, welcher in welchen u a nachgewiesen werden konnte, das Lieo-ende der Eggenburger Schichten bildet (Molassesandstein)*), auch Echinolampas Laurillardi Ag., Pecten Rollei Hoern Th Fuchs gibt in w s Granit des Kuenringer Thaies Feiner thoniger grauer Sand Tegel Grober Sand mit Knollen von festem Sandstein, = = dem der Brunnstube Sandsteine mit liegt Tellinensand von Gauderndorf Bank von Ostrea mit einer unter in unserem Profile folgende Schichtreihe an: Balanen und Bryozoen lamellosa sowie zusammenhängende Sandsteinbänke mit Eggenburger Schichten Molassesandstein Da der grösste Theil des Profiles, dessen Schindergraben 275 km (längs der Bahnlinie mich genöthigt, die von Th ich u hier Sandgruben kleiner Fuchs Länge vom Viaducte über das Kuenringer Thal gemessen) heute vollständig überwachsen beträgt, zum bis sehe ist, gemachten Beobachtungen am westlichen und östlichen Ende des Profiles unverändert wiederzugeben Von Westen nach Osten vorschreitend, neigt, und hier im Granite des Kuenringer Thaies unmittelbar einen (ca ausserordentlich Fuchs Theile des Profiles sind gleichmässigen und erklärt Fuchs loo Schritte entfernt.) feinen, fand etwas welcher eine für die Gauderndorfer Sande charakteristische Mollusken- thonigen grauen Sand aufgelagert, von Th ganze gegen den Calvarienberg zu aber Im westlichen fauna, sowie lagenweise unregelraässige harte Knollen (Mugeln) enthält ich die die oben erwähnte Lagerung der Schichten die Aufschluss westlich vom Eisenbahnviaducte I da vom Kuenringer Thal nach Osten bildet, Steilufer des Schindergrabens endet jüngeren Sedimente weggewaschen, woraus sich dem immer jüngere Schichten, in welcher sich folgt, ungefähr in der Mitte des Profiles eine horizontale Fläche plötzlich ansteigt die man gelangt Schichtgruppe den Unebenheiten des Meeresgrundes Der Vollständigkeit halber nenne aufgefundenen Arten wieder: Teilina planata Linn hh Mactra Bucklandi Defr hh Chemn, Tellina lacunosa Solen vagina Linn Panopaea Faujasii Bast Thracia spec h h h plicata Desh h cfr Cytherea Pedemontana Ag Tapes vetula Bast Lutraria rugosa Chemn Cardium Turonicum May Hoernesianum Grat „ Lucina divaricata Defr ,, Area dentata Bast Fichteli Desh Menke h Cerithium plicatum Brug h Turritella gradata Pleurotoma spec Auf Grund Von diesem nördlichen Abhänge dem Sedimente von *) stein« die dieser Das Hangende zustellen Fauna ist nach Th, äff Fuchs intorta Brocc der Sand dem Tellinensande von Gauderndorf gleich- bildet eine Tegellage mit Ostrea lamellosa Brocc Aufschlüsse ist heute nichts mehr sichtbar, da sowohl auf dem südlichen als aut dem jener natürlichen Erhöhung, über welche die Bahnlinie führt, jede Spur von anstehen- Vegetation verdeckt ist Auf dem südlichen Abhänge, welcher Um Missverständnisse zu vermeiden, wurde im Folgenden Benennung »Brunnstu ben Sandstein« gebraucht ein steiles Gefälle hat, überall anstatt der Bezeichnung: »Mola.ssesand- ; download unter www.biologiezentrum.at 213 reicht der Granit, welcher die Fortsetzung des Granites des Kuenringer Thaies bildet, fast bis m an das Bahngeleise Richtung vom dem nun beginnenden Es findet sich hier ein feiner hellgrauer Sand, der mit dem von seichten Einschnitte sichtbar werden Fuchs erwähnten identisch sein dürfte; er enthält viele unbestimmbare kreidige Trümmer von Bivalven An dem gegen die Stadt Eggenburg hin geböschten nördlichen Abhänge beobachtet man bei dem nach Osten zu senkt hinauf; Kuenringer Thale entfernt, ungefähr 250 und verschwindet, er sich rasch Decke der marinen Ablagerungen, unter der in östlicher welche in im Walde versteckten Wächterhause feine gelbe, lössähnliche Sande mit Concretionen, welche petrographisch vom Eingange des Wasserleitungsstollens in Eggenburg bekannt ist sehr an das Gestein erinnern, welches Im Hangenden dieser Schichten fand Baron F Nopcsa ein Beziehungen dieser Schichten zu dem hellgrauen Tellinensande dürften sie II entfernt.) sich lässt Ueber grossen Mytilus Bruchstück des nichts Bestimmtes sagen, die doch allem Anscheine nach das Liegende derselben bilden Aufschluss Schreitet man in Böschung in östlicher welche deshalb grösseres Interesse beansprucht, einer Sando-rube, (Vom Eisenbahnviaducte 610 den L o ibersd orf er Schichten an der nördlichen Richtung hin fort, so weil es bisher die einzige Stelle Eggenburg nachgewiesen werden konnten der die Loibersdorfer Schichten im Becken von Schritte man zu gelangt ist, an Es sind grüne welche Cardium Kübeckii Hauer und Pectunculus Fichteli Desh enthalten, ebenso wie bei Loibersdort, Mördersdorf und Dreyeichen im Horner Becken Die hangenden Schichten, welche Cerithium plicatum Brug in grosser Menge führen, werden ebenfalls noch in das Niveau von Loibersdorf zu stellen grobe Quarzsande, sein; dieselben schliessen nach oben mit einer Bank von Mytilus Haidingeri Hoern welche deshalb besondere Aufmerksamkeit verdient, weil ähnliche grüne Quarze aus der weiteren Stelle grossen und theilweise abgeroUten Schicht mit grossen Urgebirgsgeröllen sie ab, auf welcher eine grünen Quarzgeschieben eine ausgesprochene Strandbildung Umgebung von Eggenburg in ist liegt, und weil anstehendem Urgestein von keiner bekannt sind Die Schichtfolge des ungefähr m hohen Aufschlusses ist von oben nach unten: (Fig 21.) Humus Letten mit grossen Austern werden, die eine sichere Bisher konnten Bestimmung zugelassen hätten keine Exemplare aus gewonnen dieser Schichte Die vorliegenden Bruchstücke scheinen der Ostrea lamellosa Brocc anzugehören geröllen erycina 115 cm und Quarzgeschieben Lam 10 50 durch kalkiges Bindemittel gelbhchgrauer, Sand mit kleineren UrgebirgsVenus umbonaria Lam., Cytherea verfestigter Bank von Mytilus Haidingeri Hoern ; Fossilien nur in Steinkernen erhalten cm cm grosse grüne Quarzgeschiebe grüner, lockerer, grober Quarzsand mit grösseren Granit- und Gneissgeröllen finden sich einzelne abgerollte grüne Quarzgeschiebe von kleinerer Dimension als in ; ausserdem der hangenden Bank Fossilleer 60 cm grauer, grober Quarzsand mit Urgebirgsgeröllen Panopaea spec, Venus umbonaria Lam., Venus Agiaurae tella gradata Menke 60 cm (?) Bank von Mytilus Haidingeri Hoern Brong., Cytherea spec, Cardium spec, Turri- Fossilien mit kreidiger Schale erhalten mit Tellina spec, bräunhcher, grober Quarzsand Tapes vetula Bast., Ostrea digitalina Eichw., Turritella gradata Menke, Cerithium plicatum Brug hh Area cm grauer eisenschüssiger, grober, 150 cm röthlicher, grober Quarzsand 53 Fichteli Desh ; Cerithium plicatum Brug lockerer Quarzsand Fossilleer mit kreidigen Molluskenschalen Tarritella gradata Menke, fehlt Grüner, grober, lockerer Quarzsand mit Cardium Kübeckii Hauer, Pectunculus FichteU Desh., Area Fichteli Desh., Turritella gradata Menke noch nicht aufgeschlossen Im östlichen Theile des Aufschlusses sieht man die hangenden Schichten wahrscheinlich in Folge einer Gehängerutschung abgesunken; man beobachtet hier grobe gelbe Quarzsande mit eckigen Granittrümmern und Gerollen; von Fossilien fand Die Grundlage dieses Sandes ich nur Ostrea lamellosa Brocc aus ist bis jetzt den höheren Schichten in einem Exemplare Durch den Sand ziehen ; ; ; download unter www.biologiezentrum.at ^''^'- 214 [4] welche wahrscheinlich von lageweise geordneten, stark verdrückten Septarien sich parallele kreidige Streifen, herrühren Wenige von diesem Aufschlüsse Schritte in östlicher Richtung entfernt treten Gauderndorfer die Schichten auf Die bisher noch geringe paläontologische Ausbeute über endciltiores Urtheil ein uns, Schichten zu Doch fällen der das Alter es wahrscheinlich, ist in dem beschriebenen Aufschlüsse dass nicht nur der bräunliche Quarzsand mit Cerithium Obwohl plicatum Brug., sondern auch die untere Mytilusbank zu den Loibersdorfer Schichten gehört Cerithium plicatum in höheren wie Menge wie vollzieht überdies wenn doch dann, es es sich grosser so in Der Uebergang zu den Gauderndorfer Schichten Wir werden Sanden weiter unten noch auf diesen Punkt zurückkommen den Gauderndorfer Sanden 70 Schritte von dem Auföstlicher Richtung entfernt, trifft man auf eine erst begonnene Grube, Kleinere Aufschlüsse schlüsse in den Loibersdorfer ist dass eine strengere Scheidung zwischen den beiden Schichtgruppen an so allmälig, dieser Stelle nicht durchzuführen sein dürfte in findet, hier auftritt, für tiefere Schichten bezeichnend sich III Schichten in tieferen verhindert ober den Sanden mit Cardium Kübeckii Hauer liegenden in in welcher ein orangegelber Sand unter einer stark verwitterten Lage mit einzelnen Exemplaren von Mytilus Haidingeri Hoern sichtbar ist Auch dieser Sand dürfte wie die Schichten, welche in der oben besprochenen grossen Sandgrube im östlichen Theile derselben in Folge den Gauderndorfer Schichten gehören Jedenfalls werden herabgesunken der Gehängerutschung Nachgrabungen an erst fortgesetzte sind, zu dieser Stelle Aulklärung darüber bringen 84 Schritte von dem des Bahnmagazins entfernt, unter in südöstlicher Richtung von behandelten Aufschlüsse und 106 Schritte von der westlichen ebenfalls an ist, Sand angefahren worden, feiner II in welchem dieser Grube der nördlichen Abdachung, ich ein entfernt Wand Grube ein orangegelber Exemplar der Teilina strigosa Gmel fand 32 Schritte in einer und etwas höher an der Böschung, einer 3"6 ni in ist Sandgrube folgende Schichtreihe sichtbar: tiefen cm Humus 40 cm hellgrauer, 30 a) b) grober Sand mit Rostflecken Vereinzelt finden Exemplare sich Ostrea der lamellosa Brocc 60 cm c) d) 25 fossilleerer, cm grünlichgrauer, grober Sand; röthlichgrauer, grober Sand mit zahlreichen Berührung kreideartigen, bei sofort zerfallenden Bivalven Ich beobachtete hier Cytherea Pedemontana Ag und Area Fichteli Desh 135 e) cm grünlichgrauer, nach unten eisenschüssiger Sand mit einzelnen Lagen nicht näher grober, bestimmbarer kreidiger Bivalven Ich beobachtete hier Cardium grosses ein Gegen untere die Grenze finden sich Urgebirgsgerölle und grünliche Quarzgeschiebe Die Schichten zeigen eine schwache Neigung nach Nordosten; gehören, die noch zu den Gauderndorfer Sanden zu rechnen sind zum Bahnhof führenden Wege wieder den an den der Ostrea lamellosa Brocc, sie dürften zu den tiefsten Schichten Unterhalb dieses Aufschlusses sieht Granit auftauchen ; der in Nähe fand welche wahrscheinlich bankbildend über dem Grundgebirge Schritte weiter verschwindet der Granit wieder unter Es den Gauderndorfer Schichten man ich Bruchstücke auftritt kein ist Wenige Zweifel, dass wir hier eine Erhöhung des Meeresgrundes vor uns haben, welche zwei kleinere Buchten von einander trennt Von IV hier aus scheint sich der Granit in östlicher Richtung rasch Aufschlüsse im Brunnstubensandstein Bahnmagazins in der Richtung gegen das Kuenringer Thal zu geschlossen, der unzweifelhaft die erst soweit aus demselben mit dem sicher gediehen ist, Decke der oben besprochenen ist Grube Sandablagerungen vollkommen dass der Sandstein die Sohle der Grube gewonnen werden, doch Sandstein, zu senken Wand 35 Schritte von der westlichen entfernt, ist in einer Sandstein, der in der Brunnstube eine bedeutende Mächtigkeit erlangt, Grabung in die Tiefe bildet, und bildet identisch ist verhältnisse bestätigt wird als der mit Da dem die konnten keine Fossilien aus der vollkom.menen petrographischen Identität dieses Gesteins welcher wenige Schritte weiter östlich in einer tieferen Grube aufgeschlossen anzunehmen, dass derselbe des ein Sandstein auf- Brunnstubensandstein anzusehen ist, was auch durch die ist, für Lagerungs- ; ; : download unter www.biologiezentrum.at Studien fei dieser In zweiten tieferen Grube, welche Soo Schritte vom Kuenringer Thale Magazins, sieht den Tertiärbildungen von Eggenburg in in man folgende Schichtreihe (von oben nach unten): m b) O'S der geraden Verlängerung der westlichen entfernt, a) 215 Wand wenige Meter unter dem Niveau der Bahn des liegt, hochgelber, feiner, thoniger Sand, fossilleer m vom Aussehen weicher, gelber Sandstein feiner, des Sandsteines der Brunnstube, mit zahl- reichen Steinkernen von Gastropoden und Bivalven c) (!) o"35 — 0-55 m 0'5 m hochgelber, feiner Sand, fossilleer; e) von bläulicher Farbe, mit spärlicher Fossilführung; krystallinischer, sehr harter Sandstein feiner, die Steinkerne sind mit einer dünnen Rinde von Brauneisenstein überzogen; hochgelber, feiner Quarzsand Sandsteinbank konnten folgende Fossilien aufgesammelt werden In der oberen Turritella vermicularis Brocc Pyrula spec condita Brong cfr Fusus spec Clavagella bacillaris Desh TugoniaanatinaGmel.^) Thracia spec plicata Desh hh äff Mactra Bucklandi Defr Teilina spec Psammobia cfr Chemm lacunosa spec Tapes vetula Bast Basteroti „ May Dosinia spec Cytherea Pedemontana Ag Cardium multicostatum Brocc Pectunculus pilosus Linn Pecten Rollei Hoern (non aduncus Eichw.^) spec ,, Die Steinkerne aus der oberen Sandsteinbank sind mitunter noch mit der weissen kreidigen Schale verbunden Hervorzuheben steines, ist, dass auch in der Brunnstube die welcher das Hangende der Gauderndorfer Schichten so dass auch unwesentlichere Merkmale, wie Farbe, Härte kommen u obere bildet, s wie die untere Abtheilung des Sandin w mit ganz gleicher Weise entwickelt dem Sandsteine vom Bahnhofe ist, voll- übereinstimmen unteren der In beobachtet werden In Sandsteinbank dem konnten nur Tapes vetula Bast, und Cytherea Pedemontana Ag gelben Sande, der das Liegende der Sandsteinbänke bildet, fand ich ein Exemplar der Ostrea lamellosa Brocc an der unteren Grenze des Sandsteines Die Schichten liegen fast horizontal und zeigen eine schwache Neigung nach Norden Die weiteren Aufschlüsse E Suess^) als treten entfernt, dem Sandsteine der Brunnstube sind sämmtlich bekannt und sowohl von Th Fuchs*) eingehend beschrieben worden Aufschlüsse V in an der in den Eggen burger Schichten südlichen Seite der Bahnlinie rechts 740 Schritte vom Kuenringer Viaducte auf, welche im Strassengraben Sandsteine Pectunculus pilosus Linn., Cytherea Pedemontana Ag., Panopaea Faujasii Bast., Pecten, vor allem Pecten Rollei Hoern und vereinzelte am häufigsten verschiedene Exemplare des Echinolampas Laurillardi Ag War im Wiener Becken bisher nur von Niederkreuzstätten als grosse Seltenheit bekannt Dr F E Suess, Beobachtungen über den Schlier in Oberösterreich und Bayern Annalen Hofmus in Wien VI Band 1891 pag 409 ent- ') ^) ') E Sttess, *) c c pag 591- pag 15 ff d K K Naturh download unter www.biologiezentrum.at Abel 2i6 34 Schritte davon Richtung östlicher in den Einflüssen der "Witterung nicht so leicht überhängende Decke bildet Folge dessen eine dieser Schicht und mit Eisenoxyd gefärbt dem auf Wegkreuzung — 5° Neigung sieht feine, Echinolampas Laurillardi Ag mit (non stellenweise fallen die fast horizontal, ist an einigen Stellen sich aber ist, gelbe Sandlagen mit Pectenresten Linkii Bänke dem Viaducte an gerechnet, und nahe der in Osten mit 5—8" Neigung einfallen und 1200 Schritt, von man die Schichten Lage von gelben grusartigen Sanden auf, bei dem Bahnschranken, Eggenburg nach Zogeisdorf der sich über die von der Schichten stärker; sie fallen jetzt 12—15'* "> Ostnordosten die Villa Bischof ein Das Profil Gegen die Sandsteine auf, Liegende Ag in nur zerriebene Bryozoen enthält fast führende Strasse spannt, wird die Neigung das wieder des gelben, groben Kalksteins eine Einige Schritte weiter, gegen welcher etc., Das Liegende und wenigen Bryozoen leicht zerreiblich treten Die Schichtlage Erst beim ein des Bahnhofes östlich auch auf der Decke tritt welche Sand, der weissen Sandstein liegen Panopaea ihm liegenden Schichten und als die unter ist Austernschalen Darunter ist feinen, harten, und Pecten RoUei Hoern Westen mit hier zu oberst (Fig 22) einen harten, Unter diesem groben Kalksteine lagert ein mergeliger, weicher, ein sehr weicher, lössähnlicher ist welche Goldf.) in zugänglich Sand mit zahlreichen Resten von Balanen, verfestigt an der rechten Seite der Strasse gelblichgrau gefärbten, sandigen Kalkstein mit Pecten, Pectunculus, grobkörnigen, auf, man Gelegenheit, studiren Man sieht hier entfernt, hat einen schönen Aufschluss in diesen Sandsteinen zu gelber Neigung nach Westen mit 3—5" beobachten eine leichte entfernt, vom Kuenringer Thal 100 Schritte kann man gegenüber dem Bahnmagazin und besser noch doch Sie scheinen horizontal zu liegen, halten [6] die der Kuenringer Thal — Bahnhof Eggenburg erreicht eine Gesammtlänge von 975 m Brunnstube zu treten links von der Strasse nach Zogeisdorf dieselben weissen kalkigen dem gegenüber dem Bahnhofe in Bryozoenschichten bilden; sie enthalten Decke der Molassesandsteine Sie setzen sich als die den Eggenburger Schichten beobachteten in hauptsächlich Echinolampas hier Brunnstube in die In einer der an der rechten Seite der Zogeldorferstrasse Profil Laurillardi fort neu aufgeschlossenen Gruben in dem mür- ben Sande mit Echinolampas und Balanen, welcher das Liegende der weiter östlich auftretenden Bryozoenschichten bildet, und eine den Balanenbänken beim Bahnhofe gleichzustellende Bildung ist, beobachtet an mehreren Stellen grabenförmige Einsenkungen, welche einen durchschnittlichen Durchmesser von 0"8o Die Schichten liegen haben 2' m ziemlich grosser in hier vollkommen horizontal und sind in durchschnittlichen einer — i man '60 m Höhe von Ausdehnung aufgeschlossen Die Brunnen bei der Fei g enka ff eef abri k und der Villa Bischof Wie Eingano-s war Herr Joh Krahuletz, dem wir die Aufzeichnungen der Brunnenprofile verdanken, auf die unsicheren Aussagen der Brunnenarbeiter angewiesen, soweit nicht das zu Tage geförderte Material einen VI erwähnt, überzeugenden Beweis aus für die Richtigkeit dieser begreiflichen Gründen, mit leicht nens bei der Villa Bischof in 12-5 burg leitet, m Aussagen So z B erwähnten die Arbeiter, allerdino-s bei sie der Grabung des Brun- Tiefe den Stollen, welcher die Quellen aus der Brunnstube nach Eggen- durchsanken und nunmehr noch weitere 13-5 geologischer bot keinem Worte des Umstandes, dass m graben mussten, um auf Wasser zu gelangen In ist dieser Umstand von grossem Interesse, weil durch das Studium des Brunnenprofiles und des Stollens ein sehr lehrreiches Bild über die Ausbildung der Gauderndorfer Schichten gewonnen werden kann Gelegentlich der geologischen Bearbeitung des Stollens, welcher den zwischen Hinsicht aber in einer Länge von 458 m durchschneidet, gedenke ich noch auf die unten folgende Be.sprechung dieser Brunnenprofile zurückzukommen Eggenburg und der Brunnstube liegenden Hügel Die Zahlen 12-5 bleies 35 m m und 13-5 m gemessen und beweisen, dass betragen angaben für haben den soll*) anderen, gegraben, sondern gebohrt; *) einfach wurden die in jüngster Zeit diesbezüglichen willkürlich von Herrn Joh Angaben angegeben sind bei der Feigenkaffeefabrik angelegten in mittelst wonach Senk- die Tiefe Nicht viel sicherer scheinen die Tiefen- Brunnen zu demselben wurde der Granit angeblich bei 26 Ver^l Verh, der K K Geol R.-A 1S97 pag 256 Krahuletz der Brunnenarbeiter, m sein Derselbe wurde nicht durchstossen und noch 41 m download unter www.biologiezentrum.at [7] Studien in den Tertiärbildungen von Eggenburg XQ a 217 ; : ; download unter www.biologiezentrum.at Abel 2i8 demselben gebohrt in Dass in dem Brunnen [8] dem Brunnen bei der Villa Bischof wurde das Grundgebirge nicht erreicht der Fabrik Degen der Granit in dieser Mächtigkeit durchbohrt wurde, unterliegt In bei den Angaben des Herrn Joh Krahuletz zufolge keinem Zweifel zuverlässigen Beobachtungen des Herrn Nach den J Krahuletz ist die Schichtreihe in den bei- den Brunnen folgende Brunnen Brunnen bei der Villa Bischof: bei der Feigenkaffeefabrik: ö) Bryozoenschichten, a) Bryozoenschichten, b) Kalksteinplatte, b) Kalksteinplatte, c) Balanenschichten, dann fester Sandstein, c) Balanenschichten, dann fester Sandstein, d) lockerer Sand, d) lockerer Sand, e) /) Bank mit Ostrea lamellosa Brocc, feiner, lehmiger Sand mit den Gauderndorfer Fossilien (nach Joh Krahuletz), verhärtete g) harte Bank mit Ostrea spec e) /) feiner Conchylienfauna, g) grober Quarzsand, darin eine einem groben in Bank mit Ostrea lamellosa Brocc, lehmiger Sand mit der Gauderndorfer verhärtete Bank von Sand- steinconcretionen, Quarzsande, h) graublauer, thoniger Sand, nach unten in Tegel h) Granit übergehend, i) blauer Letten mit Ostrea gingensis Schloth (wahrscheinlich unmittelbar auf dem Granit lagernd) Von diesen beiden Profilen ist das des Brunnens bei der Villa Bischof hier die Gauderndorfer Schichten in einer Mächtigkeit von keiner anderen Degen lag mir von mindestens 15 im Eggenburger Becken bekannt geworden Stelle nichts zur Untersuchung vor ; ist m am interessantesten Es sind durchfahren worden, wie dies Aus dem Brunnen bei der Fabrik dagegen hatte ich Gelegenheit, den Sand aus der Schichte h Gelegentlich einer im Frühling 1897 unternommenen Excursion konnte Nachdem die Frage aufgeeine ziemliche Menge des graublauen, thonigen Sandes mitgenommen werden Loibersdorfer als nicht wahrscheinlich sei, dass der Sand aus dieser Tiefe eher zu den des ->Bischofbrunnens« zu prüfen rollt wurde, ob es der Gauzu den Gauderndorfer Schichten gestellt werden müsse, nachdem eine so bedeutende Mächtigkeit eine genaue derndorfer Schichten bis jetzt nicht bekannt war, so wurde behufs Klarstellung dieser Frage Untersuchung dieses Sandes vorgenommen Das Hangende blauen, thonigen Sandes bildet zunächst eine Schicht groben Sandes h mit sehr Austernschalen, worauf eine ziemlich mächtige Schicht f des lössähnlichen, dieses Sandsteinconcretionen und welcher durch den Wasserleitungsstollen Brunnstube-Eggenburg In einer Tiefe von la'Sm kreuzt der Brunnenschacht der Villa Bischof diesen Stollen feinen Gauderndorfer Tellinensandes durchschnitten wird Th Fuchs*) liegt, hat aus diesem Sande von dem Eingange welche die typischen Gauderndorfer Conchylien Der blaugraue, thonige Sand, des Tunnels in Eggenburg eine Fauna beschrieben, enthält die Schichte h unseres Profiles, gliedert sich wieder in drei Abschnitte nach unten bläulich gefärbter Sand mit Meletta schuppen, einzelnen Exemplaren stark deformirten und deshalb unbestimmbaren Bivalvenresten und zahlreichen ä) grünlichgrauer, grober, desCerithium plicatum Brug (Ich würdigkeit des Herrn Hofrathes Prof F eben aus der Tiefe gefördert wurde an dieser b) Stelle verdanke die Kenntnis dieses Materiales der Liebens- Toula, welcher die Fundstelle besuchte, als dieser Prof Ich spreche für die gütige Mittheilung Herrn *) Der Sand Th Fuchs, c Toula meinen Dank aus) blaugrauer, stark thonig angereicherter Sand, stark blättrig licli Sand Fossilien stark deformirt, kreideähn- enthielt folgende Arten: EntblössuDg am Beginne pag 592des Wasserleitungstunnels bei Eggenburg download unter www.biologiezentrum.at Studien [g] den Tertiärbildungen von Eggenburg in Meletta spec (Knochen und Schuppen) Lamna IQ h spec Zahn Cerithium Zelebori M Hoern plicatum Brug ,, Turritella vermicularis Brug hh turris Bast ,, Fusus spec indeterm Buccinum spec indeterm Natica helicina Brocc h Dentalium mutabile Dod Solen vagina Linn h h Polia legumen Linn hh Psammosolen spec Thracia spec cfr Venus islandicoides Mactra Bucklandi ? ? plicata Desh h Lam ? Defr Dosinia spec Cardium Burdigalinum Lam spec Nucula spec äff Leda pellucida Leda nucleus Linn hh Phil spec Pecten substriatus d'Orb Ostrea spec Cytherina recta Rss Mülleri Mstr „ ,, exilis Rss „ heteroStigma Rss „ subteres Rss Vaginella spec äff depressa Daud Polystomella crispa d'Orb hh Cristellaria (Robulina) inornata d'Orb spec Rotalia Beccarii d'Orb spec Nonionina communis d'Orb Für Bestimmung der Foraminiferen danke die Polystomella crispa d'Orb ist Sehr charakteristisch hier, wie in ich Herrn kgl Rath F Kar rar an dieser Stelle den Eggenburger Tertiärablagerungen überhaupt, die häufigste Art für das Gestein ist die welche gegen die untere Grenze dieser Schicht in Unmenge von kleinen Echinodermenstacheln, einer Häufigkeit auftreten, dass das Gestein wie aus ihnen zusammengesetzt erscheint c) gegen blauer Tegel; schuppen, die obere Grenze zu sandig, wenigen Bruchstücken von Conchylien ; zahlreichen Echinidenstacheln und Fisch- mit gegen die untere Grenze fast fossilleer, mit wenigen Trümmern von grossen Austern Wir haben sowohl die für in die der Fauna nun Cerithium Zelebori Hoern nur aber, obwohl es in der tieferen als für die in mittleren Schichte eine interessante Mischfauna vor uns, einem Exemplare aufgefunden den Molter und Loibersdorfer Schichten häufig zu wurde, finden welche Nachdem höheren Schichten charakteristischen Formen vereinigt Cerithium plicatum Brug ist, auch in die höheren so fallen nur die den Gaudern- was besonders auch dorferSanden eigenthümlichen Formen wie Solen vagina Linn., Polia legumen Linn., Psammosolen spec und Schichten hinaufgeht, für Turritella turris Bast, gilt, 9* : download unter www.biologiezentrum.at -^bel 220 Venus Lam islandicoides Gewicht Cardium ins [lO] Burdigalinum Lam., welches sein Hauptlager den in Tellinensanden hat, aber auch in den Loibersdorfer Schichten vorkommt, wäre hier anzureihen Befremdend Menge freilich ist das Fehlen von Conchylien, aufzutreten pflegen und sehr bezeichnend sind sonst die in den Tellinensanden grosser in ich erinnere nur an ; Psammobia Labordei Bast Tellina planata Linn Gmel „ strigosa „ lacunosa Chemn „ donacina Lam Lutraria sanna Bast latissima Desh „ Cytherea erycina Lam u Nun ist s f aber zu bedenken, dass eine Reihe von Molluskenarten an das Sediment gebunden so ist, dem Thongehalte und dass das Auftreten derselben mit der grösseren oder geringeren Feinkörnigkeit, der mehr oder weniger geschützten Lage am Meeresstrande wechselt Unter den Bivalven bevorzugen z B die dickschaligen im Allgemeinen die grobkörnigeren Sedimente, leben also in stärkerer Brandung und nahe dem Ufer, während die zartbeschalten sinupalliaten Bivalven feinere Sande vorziehen, also in ruhigerem Wasser und grösserer Tiefe leben Dabei werden noch eine Reihe von Umständen in Betracht kommen, welche die Fortpflanzung einiger Arten es uns also nicht thonigen Sandschichte zu vermissen, Aus ganz bestimmten Fällen begünstigen in Wunder nehmen, gerade die Formen häufigsten Formen wie Leda dafür aber andere Gründen diesen der Tellinensande dart der Fauna der in Nucula nucleus pellucida Phil., Linn und Vaginella spec vorzufinden Wir haben die zahlreich Fauna vor hier die durch locale Einflüsse veränderte Gauderndorfer auftretenden Solenaceen charakterisirt ist Es dieser ist Sand als uns, welche durch eine Faciesbildung der unteren Gauderndorfer Schichten aufzufassen und muss in verhältnismässig tieferem Wasser zur Ablagerung gekommen sein als die typischen Gauderndorfer groben Mugelsande Dagegen gehört der liegende Letten mit Ostrea gingensis Schloth sicher schon zu den Loibersdorfer Schichten Bei dieser Gelegenheit erlaube ich mir bezüghch der in diesen thonigen Sanden auftretenden Leda pellucida Phil Folgendes zu bemerken Hoernes R Schlier beschreibt in seiner Arbeit über den Schlier von Ottnang bezeichnende Art die Leda ausserordentlich nahe steht, sich aber durch ovale Form des Gehäuses unterscheidet trifft änderlichkeit man dass mehr mittelständigen Wirbel und besitzt, um *) als dieselbe der »Der vordere Theil des Gehäuses welcher einen nahezu geraden Schlossrand Gestalt Er betont, pellucidaeformis weniges länger die ist eine neue, den für Leda pellucida Phil, weniger quer verlängerte, etwas kürzer, der hintere, Rücksichtlich der allgemeinen mitunter etwas mehr querverlängerte ungleichseitigere Formen, doch hält sich diese Ver- innerhalb sehr jüngeren Mediterranstufe enger Grenzen, sprechen kann, so dass obwohl man nicht von Uebergängen zur Leda pellucida der dieselben wohl bei Untersuchung eines grösseren, von anderen Localitäten herrührenden Materiales finden werden Das Schloss stimmt nahezu mit jenem der Leda pellucida überein die Mantelbucht ist jener der Leda pellucida ganz ähnlich Nach allem müssen sich wir wohl annehmen, dass die Schlierart die Stammform der jüngeren Leda pellucida gewesen sie sich übrigens Durch den Nachweis der echten Leda pellucida der Auffassung verschiedener Geologen als ein den Gauderndorfer Sanden, Phil, in Aequivalent des Schlier in ähnlicher *) von der als die R Hoernes, die Stammart Fauna des der jüngeren Leda pellucida Schliers von Ottnang Jahrb d Phil, anzusehen sei, K K Geol R.-A 1875 welche nach Weise zu betrachten sind wie die Pötzleinsdorfer Sande und der Badner Tegel, wird die Behauptung, dass die formis R Hoern sei, auch noch durch ziemlich bedeutendere Grưsse unterscheidet.« Leda von XXV pellucidae- selbst hinfällig Bd pag 380 download unter www.biologiezentrum.at Studien [ll] Die Schlierform ist in den Tertiärbildungen von Eggenburg eben nichts anderes Leda modificirte Varietät der als eine durch locale Einflüsse 221 und geänderte Lebensbedingungen pellucida Was die übrigen für das Eggenburger Becken neuen Arten betrifft, so glaube ich kaum, dass sie nur nuf die im Brunnenschachte aufgeschlossene thonige Sandschichte beschränkt sind, sondern sie werden sich gewiss noch an anderen Orten vorfinden, wo ähnliche Verhältnisse ihren Aufenthalt begünstigten Diese Bedingungen waren in einer tieferen, ruhigen Bucht gegeben, wo sich ein thoniges feines Sediment niederschlagen konnte Solche thonige Sand tiefere Buchten waren nun allerdings im Eggenburger Becken bildete, nicht mehr in grosser sehr gleichmässig gebauten Meeresgrundes Anzahl vorhanden fällt da sich dieser die Zeit, der Unebenheiten zwischen die Grenze der Loibersdorfer und dorfer Schichten, so dass bereits zu der Zeit, da in Gauderndorf, Kottau des der Gaudern- und an anderen Orten dem Brunnstubensandstein liegenden oberen Tellinensande gebildet wurden, dem nunmehr schon seichten Meere vorhanden war Nur in jenem Theile des Bau um Die Ausgleichung die unter keine grössere Vertiefuno- in Beckens, welcher durch den des Brunnenschachtes bei der Villa Bischof der Untersuchung zugänglich gemacht wurde, war offenbar noch zur Zeit der Ablagerung der oberen Gauderndorfer Schichten eine vorhanden tiefere Stelle Der das Hangende der blauen thonigen Sande bildende gelbe, lössartige Sand tieferem Wasser gebildet es A equivalent der gröberen Sand e von Gauder ndorf zu betrachten, während die dem Grundgebirge aufgelagerten Austernbänke und Lagen mit groben Urgebi rgsgeröll en und gerollten Halianassaknochen die Strandbildungen des Meeres um diese Zeit repräsentiren Eine eingehendere Darstellung der Faciesist als ein in bildungen zur Zeit der Ablagerung gegeben werden, welcher Profiles des Wasserleitungsstollens Abdachung etwa welcher Sand, 15m der Gauderndorfer Schichten wird mächtigen Gauderndorfer Schichten sich zwischen einschiebt, keilt sichtlich gelegentlich in aus, ganz des schräger Richtung durchschneidet Der grobe den lössartigen, gelben Gauderndorfer Sand und den nach Norden hin der Besprechung Eggenburg zugekehrten die an der nördlichen, in gleicher bildungen des inneralpinen Wiener Beckens beobachtet worden blauen thonigen Sand Weise, wie dies in den miocänen Strand- ist VIL Der Brunnstubensandstein zwischen dem Bahnhofe und dem Schindergraben Die oberen Bänke der Eggenburger Schichten, welche gegenüber dem Bahnhofe schön aufgeschlossen sind, besitzen bei Bahnhofe horizontal neigen , horizontal Gegen sich dem Bahnmagazin noch dann plötzlich 12 eine Neigung nach Westen, lagern gegenüber dem — 15" gegen Ostnordosten und legen sich im Strassengraben wieder die Villa Bischof (Norden) zu fallen sie mit einer ziemlich starken Neigung ein, während sie Der Brunnstubenin südlicher und östlicher Richtung eine vollkommen horizontale Decke bilden sandstein aus dem Aufschlüsse nördlich vom Magazin, welcher gegen den Schindergraben zu längs der Bahn wieder zu Tage tritt, wird von den Bryo- zoenbänken überlagert plötzlich mit teufen ; indem thatsächlich die Es hat wohl den Anschein, dass is^gegen Ostnordosten neigen, den Brunnstubensandstein ist Stelle zurückzuführen sein; dem Es hier wieder das sich Hangende des Brunnstubensandsteins bilden Die stärkere des Grundgebirges an dieser wahrscheinlich hat auch ein oberflächliches Nachsinken der Schichten stattge- aber schwerlich gleicher Ausbildung Eggenburger Schichten, welche derNähe der Strassenübersetzung unter- dürfte auf einen steileren Abfall weiter keine Bedeutung beizulegen kann in aber gegen den Schindergraben und die Brunnstube zu die Lagerung ganz normal, Eggenburger Schichten Neigung der Bryozoenbänke beim Bahnhofe funden, die das Hangende ist angenommen werden, und dass die Eggenburger Schichten Liegende des Brunnstubensandsteines bilden, so in vollkommen dass sich der dem Profile zweimal wiederholen würde Es würde dieser Aufschluss keineswegs zu einer derartigen Annahme berechtigen und es war eine Täuschung, wenn Th Fuchs erklärte, dass die Eggenburger Schichten hier unter dem Molassesandstein (Brunnstubensandstein) liegen letztere in Th Fuchs sammelte in demselben folgende Arten auf: Panopaea Faujasii Tapes vetula Bast hh Bast hh download unter www.biologiezentrum.at ' Ab^l- 222 [12] Tapes Basteroti May h Pectunculus pilosus Linn h Cytherea Pedemontana Ag Pecten Rollei Hoern h h Dosinia orbicularis Ag Area umbonata Lam Ostrea lamellosa Brocc Turritella gradata cathedralis Brong „ vermicularis Brocc »Indem wir nun vollends an den Rand des Schindergrabens Fuchs sagt aber im Weiteren: herantreten, werden die Verhältnisse sehr eigenthümliche Sand welcher in grosser ein, Menge Sandes wieder der Tellinensand mit Teilina planata, demselben Aussehen wieder Was h ^ Th feiner gelblicher Menke Unterhalb des Molassesandsteines stellt sich ein während unterhalb Turritella gradata enthält, dieses Mactra Bucklandi und Cerithium plicatum, ganz mit wie wir ihn Anfangs beim Kuenringer Thal getroffen haben.« hervortritt, sich aus dieser Darstellung ergeben muss, findet sich nicht ausgesprochen, es dass damit die Bryozoenschichten für eine Facies der Gauderndorfer Sande ist erklärt werden, jedoch klar, dass also so der Sandstein der Brunnstube die Decke über zwei ganz verschiedene Schichten bilden würde Dieser zweite vom Bahnhofe gemacht Aufschluss beim Schindergraben entspricht aber den Beobachtungen, die wir östlich haben, dass nämlich die Eggenburger Schichten die Decke des Brunnstubensandsteins bilden; dann müssen in wie dies unter demselben auftreten, ganz natürlicher Weise die Gauderndorfer Schichten Schindergraben beobachtet hat und wie dies überdies durch das Studium des Stollens, Fuchs der die unter beim dem Brunnstubensandstein liegenden Gauderndorfer Sande und Letten sehr schön aufschliesst, in unzweifelhafter Weise bestätigt wird In dem östhchen Theile unseres Profiles, beim Schindergraben, erwähnt Th merkwürdige Zerrüttungen und Störungen der Schichten, ganze Strecke von Vegetation verdeckt menten ausgefüllt ist in da die dass dieser Theil des Eggenburger Beckens, ausserordentlich regelmässiger Weise von Sedi- Einige kleinere Gehängerutschungen abgerechnet, liegen die Schichten in diesem Theile fast überall in ihrer ursprünglichen Lage die stärkeren fortgeschritten sind, muss hervorgehoben werden, Jedenfalls gebirges, welche welche heute nicht mehr sichtbar zahlreiche ist welchen wir besprochen haben, und Fuchs in tieferen Partien ; die geringen Neigungen der Schichten an der Oberfläche entsprechen den grösseren oder geringeren Unebenheiten des Grund- umso weniger zur Geltung kommen, je mehr die Ausfüllung der Buchten mit Sedimenten ist Als solche grössere Erhöhungen des Grundgebirges, welche durch die Neigung der Schichten gekennzeichnet sind, werden, wie erwähnt, die des Kremserberges, der Steilrand, welcher läuft dem Kuenringer Thale vom Kuenringer Thal vorgelagerte Granitmasse, die Erhebung längs der Bahnlinie bis zum Schindergraben und der gelegentlich der geologischen Bearbeitung des Wasserleitungsstollens besprochen werden soll, endlich das Ufer des Calvarienberges aufzufassen sein Ueber dem Sandsteine der Brmmstube Strand Charakter besitzen Zuerst kommt und vielen Balanen, welcher nach oben eine Balanenbank, in der aufsammelte, Rollei, Suess (1 c treten dann Schichten welche einen ausgesprochenen auf, ein dunkler fester Kalksandstein mit in groben Quarzkörnern, Austern mürben Sand mit Balanen übergeht Darauf liegt wieder Pholadomya alpina, Diplodonta rotundata, Ostrea lamellosa einen pag 16) dann eine mächtige Bank eines hellen Kalksteines mit Echinolampas Laurillardi und Pecten Cypraea spec, Fusus Burdigalensis, Xenophora testigera, grosse Cardien, Pecten scabrellus und Terehratula Hoernesi Die Eggenburger Schichten der Brunnstube sind jedenfalls Aequivalente der Balanen und Bryozoen- bänke beim Bahnhofe ; sie sind wie diese in sehr das letzte Stadium der Ausfülluno: des Meeres seichtem Wasser zur Ablagerung gekommen und bezeichnen ; : ; ; ; ; ; ; ; ; ; : download unter www.biologiezentrum.at Studien fj,] Nach den Beobachtungen, den Tertiärbildungen von Eggenburg in die den in 223 neueren und äheren Aufschlüssen des Profiles Kuenringer — Schindergraben gemacht werden konnten, gehört dasselbe zu den vollständigsten, die bisher im Thal Tertiärbecken von Eggenburg studirt worden sind, indem von den Loibersdorfer Schichten bis zu den eine Strandbildungeii obersten lückenlose fast Schichtfolge werden konnte nachgewiesen Dieselbe ist folgende Quarzsand mit Cardium Kübeckii und Pectunculus Fichteli; a) Grüner, sehr grober Quarzsand mit Turritella gradata b) röthlicher c) grauer, eisenschüssiger Sand, fossilleer; d) bräunlicher, grober e) hellgrauer, grober ; Sand mit zahlreichen Exemplaren des Cerithium plicatum Sand mit Urgebirgsgeröllen Venus umbonaria, Cytherea ; spec ; Bank von Mytilus Haidingeri /) grünlicher, grober Sand mit Urgebirgsgeröllen und gerollten Geschieben von grünem Quarz, g) grüne Quarzgeschiebe ein Aequivalent Als der Loibersdorfer Schichten wird der blaue Letten fossilleer mit Ostrea gingensis zu betrachten sein (Brunnenschacht bei der Villa Bischof.) h) Bank von Mytilus Haidingeri i) Letten mit Ostrea lamellosa Brocc k) Tellinensand o ß D TS /) bJ) u von Gauderndorf gelbbrauner, lössartiger, feiner Sand röthlichgrauer, grober und zwar als Sand mit Urgebirgsgeröllen; Sand mit Concretionen (Mugeln) grober Sand mit Zwischenschichten von Letten mit Ostrea lamellosa fossilleerer, hochgelber, feiner Sand; blaugrauer, harter, kalkiger Sandstein (Brunnstubensandstein) weicher Sandstein ;
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