Beiträge zur Paläontologie Öesterreich-Ungarns Vol 008-0107-0240

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Ngày đăng: 04/11/2018, 23:39

download unter www.biologiezentrum.at ARNOTHALES DIE FOSSILEN PROBOSCIDIER DES TOSKANA IN VON D«- K ANT WEITHOFER VORWORT Einer freundlichen Aufforderung des Herrn Professors C de Stefani, Directors des paläonto- Museums des R Sommer und Herbst logischen jahr, Istituto Studj superiori in P'lorenz, folgend, hatte ich mich über Früh- di 1888 in diese Stadt begeben, thales die waren es, Fauna gerade Seite dieser, in bis Sammlung gewiss genannte das daselbst besonderem Masse mein Interesse den reichsten Fundstätten Localität stellenden ältesten denen hier um nun nur eine der fossiler Säugethiere sich wohl ebenbürtig an die und schönsten, grössten dieser urweltlichen Material vorhanden ein Bild jener Was aus ihrer sowie dem man sich zu fertigen dei Mammiferi andererseits hinzu, dass in Heimat wetteifern, so dass war, obzwar auch eine die der auch andere Städte der Anlage gleicher Collec- den Museen derselben ein in bezüglich Vollständigkeit, wie nur an wenigen anderen Orten, im Stande ist bisher in dieser Hinsicht geleistet wurde, hat C Fauna zioni sulla ist, Fauna Bewohner bekanntermassen ja fragmentär und dürftig bekannt höchst der Nachbarschaft, wie Montevarchi und Arezzo, mit regstem Interesse tionen Menge angehäufte reicher zumal galt, Zu diesen günstigen Umständen kommt aber weiter noch ist in Reste aus den vielgenannten Ablagerungen des Arno- Säugethiermaterial zu studiren Vorzüglich die J Forsyth Major pliocenici e post-pliocenici della Toscana" ') in seinen „Considera- zusammengestellt Wurde hiedurch zwar eine allgemeine Uebersicht geschaffen, so fehlte es doch an ausführlicheren Monographien, an detaillirterer Behandlung der einzelnen Gruppen, wie und Caniden gewidmet wurde Man sie z B von demselben Forscher den Pferden war dabei auf die zwar vielfach grundlegenden, aber doch nicht immer und in jeder Hinsicht ausreichenden Aufzeichnungen sächlich H Falconer's und L Rütimeyer's — durchreisender Paläontologen — haupt- angewiesen, die der Natur der Sache gemäss auch nur das Allerwenigste zur Abbildung bringen konnten Zweck meines Aufenthaltes sollte es daher sein, nebst einer allgemeinen Sichtung des Materiales, so weit es die drängende Zeit erlaubte, eine detaillirtere Bearbeitung einzelner Gebiete in Angriff zu nehmen ^) ') Atti della Soc Toscana Sc nat Pisa Vol I, fasc I und 3, 1876; Vol III, fasc 2, 1878 So überdie Hyänen: „Die fossilen Hyänen des Arnothaies in Toscana" Denkschr d k Akad d Wiss., math.-nat Cl., Bd Ferner an kleineren Arbeiten: „Einige Bemerkungen über denCarpus derProboscidier." Morph Jahrb Bd XIV, 55 "Wien 1889 „Alcune Osservazioni sulla Fauna delle Ligniti di Casteani e di Montebamboli (Toscana)." BoU R., 516 1888, S 507 12 „Ueber die tertiären Landsäugethiere Italiens." Jahrb d k k geol Reichsanst 1889, Bd 39, Comit geol., 1888, Nr 11 ^) — — s 55-82 — — — download unter www.biologiezentrum.at Weithofer io8 In diesem Sinne nun vorliegende Arbeit die soll [2] die Mastodonten und Elephanten fossilen des Arnothaies behandeln Als Grundlage diente mir nicht nur das überaus reiche Material des R Istituto di sondern auch die mehr oder minder umfangreichen Sammlungen Studj superiori in Florenz, Rom geologisch-paläontologischen Institute der Universitäten Pisa, Bologna, der Accademia Valdarnese del Poggio zu Montevarchi und des Die Proboscidier stellten Contingent zu der Fauna Museums zu Arezzo Ueberreste dieser Thiere finden sich Italiens und Neapel, des Museums wie diluvialen Zeit ein sehr bedeutendes pliocänen sowohl, der in B in der z Florenz und Arezzo so häufig, dass nach Cocchi^) die Landleute dieselben dort, als der Gegend zwischen wo Steine mangeln, willkommenes Material zum Eindecken ihrer Weinbergabzugsgräben benützten Dass ein Lorenzo Legati gamba Vorkommen so reichliches haben musste, lange auf sich gelenkt „Descrizione del in einer d'Elefante impietrito, i gewaltigen erklärlich Granduca il Fiume Chiana, di cui colar diligenza stato disseppellito l'Anno 1663." Auch erwähnt IL, di „De solido in seiner Schrift Knochen um schreibt, Aufmerksamkeit schon die eines Beispieles zu gedenken, Museo Cospiano" (nach Targioni): „Due Toscana, Sereniss So quali col rimanente dell' ossatura pietrificata di ritrovati nel Territorio d' Arezzo presso Ferdinande dieser wohl ist intra solidum ^) si frammenti di gran corpo, furono si e poscia donati al Sig ordine insigni Marchese Cospi dal maraviglioso Scheletro era parti- der in Florenz lebende proegrandia illa ossa, Däne Nikolaus Steno quae ex agris Aretinorum eruuntur", von denen er weiter auch nachzuweisen sucht, dass sie von den von Hannibal nach Italien geführten Elephanten herstammen Diese Ansicht theilen die meisten Autoren damaliger Zeit und auch noch des XVIII Jahrhunderts (so z B P Boccone, Andrea Cesalpino, Coltellini, Paolo Giovi, D M Manni, B Mesny) Erst Giov führen Erstens hätte man Hannibals Zeiten so seit Carthager nur Targioni Tozetti^) machte auf das aufmerksam und suchte dieser Ansicht bis in Knochen in völlig Irrthümliche und Widersprechende einer längeren Auseinandersetzung eine richtigere einzu- Elephantenreste unter so starken Tuffschichten gefunden, dass unmöglich dann hätte nach Polybius der Tuff abgelagert worden sein könnte, viel das Arnothal überhaupt nur einen einzigen Elephanten gebracht eines einzigen Individuums finden können Weiter strebt nun er Man hätte daher bei einer Vergleichung der Fossilfunde mit den lebenden Elephanten darzuthun, dass erstere überhaupt unmöglich von den afrikanischen Elephanten, vielmehr dem in sie ja die Carthager doch besessen hatten, herrühren könnten, sondern Nach Erfahrungen an anderen Orten dürfe es auch nicht viel Wunder Toskana Knochen von Thieren findet, die entweder heute ganz erloschen sind ganz verschiedenen Gegenden und Klimaten leben *) „E come mai possono esser venuti tanti indischen gleichen nehmen, wenn man oder wie in Elefanti Indiani nel Valdarno di sopra, e quivi morti? lo non lo so, e non spero di poterlo mai sapere Certo che strane alternazioni sono seguite, nella superficie del Globo che noi abitiamo, e ') J Cocchi: L'Uomo N Steno: ^) historiae autoritas saevitiei restiterint; femora De dubitare fossile nell' Italia centrale solido intra solidum quo minus praegrandia vetat, certum enim est, i Mem Soc Ital Sc nat Vol II., naturaliter contento dissertationis illa ossa, prodromus Milano 1867, gli S 15 Florentiae l66g, S Elefanti, 64; „Eadem quae ex agris Aretinorum eruuntur, mille nongentorum annorum Crania iumentorum, quae ibi reperiuntur, non esse ex huius Coeli animalibus, sicut neque quae ibidem reperiuntur Certum est, transiisse illac Annibalem, antequam ad lacum Trasimenum cum Romanis confligeret Certum est, extitisse in ipsius exercitu iumenta Africana, et immensae magnitudinis Elephantes turrigeros Certum est, dum a montibus Fesulanis descenderet, nimia aquarum alluvie periisse in locis paludosis raagnam partem animalium oneribus vehendis destinatorum Certum est locum, unde eruuntur dicta ossa, ex variis stratis con- gestum cum illa ingentia, et praelongae scapulae, esse, quae plena sunt saxis a circumsitis montibus torrentium impetu devolutis historia conferenti evidens in ^) latere amplius non ; ut adeoque cuilibet loci, et ossium naturam possit." Giov Targioni Tozetti: Relazioni d'alcuni viaggi fatti in diverse parti monumenti di essa Ediz 2., Firenze 1775 Tomo VIII, p 391 u c Tomo VIII, S 391 und T X, S 392 naturali e gli antichi *) omnibus consensus della ff Toscana per osservare le produzioni • download unter www.biologiezentrum.at Die fossilen Proboscidier des Arnothaies in Toskana [3] animali anche non vivono spontaneamente quali oggidi i in quelle parti di esso fuori della Zona 109 anticamente hanno abitato torrida, Globo, che presentemente Zone temperate o Zone frigide si addimandano." ^) So bemerkenswerth aber diese Ausführungen Targioni's, insbesondere der darin geäusserten Ansichten über Verbreitung der Thiere einst und jetzt auch sind, so beginnt doch eine wissenschaftliche erst mit F Behandlung dieses Materiales denen 180S die erschien erste anderer Stelle zur Sprache Die dann aber in in dem Sie handelt bereits über unseren Gegenstand M besprechenden Areale vorkommenden Proboscidier, deren Verbreitung sich zu jedem Falle auch über nahezu ganz Italien erstreckt, sind die folgenden: Mastodon {Tetraloplwdon) Arvernensis Croiz et Job b) Elephas E {LoxodoJi) meridiojialts Nesti Weithof er E [Eueleplias) antiijinis F a c o n e r E (Etielephas) primigenius Blumenbach Mastodon Borsoni Hays wurde bis nun im Arnothal noch und wird daher an kommen — d) Nesti's Arbeiten über die Fauna des Arnothales, von E [Loxodon) lyrodon aber anderen Gebieten Nord- und Mittelitaliens vor in Die Angaben über das Elephas Africanus L auf der Halbinsel selbst sind wahrscheinlich eines der Zwergelephanten Maltas, Siciliens kommt Vorkommen von nicht sicher nachgewiesen, alle irrig, ebenso die der Entdeckung und Sardiniens auf dem Festland Von der Berechtigung der Bestimmung einzelner Zähne als angeblicher El Armeniacus konnte ich mich nirgends überzeugen; stets an gehörten die so bezeichneten Reste entweder El meridionalis oder anttquus oder primigenius Es konnten daher nur obige fünf Arten ausgeschieden werden Die übrigen finden oder als Gegenstand gelegentlicher Besprechung bei denselben behandelt Zum Schlüsse fühle ich es als eine angenehme Pflicht, allen den Herren, Weise meine Arbeiten in Italien gefördert haben, meinen verbindlichsten gebührt vor Allem Herrn Professor C de Stefani, der mir Florenz- in jeder Hinsicht volle Freiheit gewährte jegliche Unterstützung angedeihen liess, Er gebührt Rom in in Synonyma die in irgend einer Dank auszusprechen Dieser Assistenten an seinem Institute in Beschaffung der nöthigen Literatur stets der es auch mit aller Fürsorge auf sich nahm, eine italienische Ausgabe der vorliegenden Abhandlung zu des R Comitato geologico und mir als sich als — veranstalten, welche gleichzeitig mit dieser in den Schriften erscheinen wird besonderem Masse meinem verehrten Lehrer, Herrn Professor Dr M ferner in Neumayr, für seine Bemühungen um das Zustandekommen meiner Reise, und Herrn Professor C d'Ancona vom R Istituto di Studj sup in Florenz für die zuvorkommende Liberalität, mit der er mir seine eigene Bibliothek zur Verfügung stellte Ferner bin ich wegen ihres freundlichen Entgegenkommens und der zahlreichen Unterstützungen bei Besichtigung und Benützung der verschiedenen Sammlungea folgenden Herren Professor G Capellini Dr C J in Bologna, Professor G Forsyth Major und Meneghini und tief verpflichtet Professor M Professor H Giglioli, Vorstand der zoologischen Canavari Sammlung, Avv T Cini, Vice-Präsident der Accademia Valdarnese und Professor R Berlingozzi Professor R Meli in Rom und Professor Fr Bassani Wien, im December ') c T VII, S \i 411— 412 in Neapel in in worden: in Pisa, Florenz, Montevarchi, download unter www.biologiezentrum.at HO Weithofer I \?,2?, Paläontologischer Theil Mastodon Arvernensis Croizet und Jobert I Paris S [4] Mastodon Arvemensis, Croizet et Jobert, Recherches sur ossements fossiles du departement du Puy-de-D6me les 133 Mastodon angustidens, Cuvier 1836 Recherches sur p.), (p les ossements fossiles T II S 327 1842 Elephas {Mastodon) angustidens, Cuvier, Blainville: Ost^ographie, G Elephas 1846 Anancus macroplus, Aymard, Bull Soc g6ol Fr., S6r II., T IV, S 414 Mastodon 187g Mastodon Gervais, Zoologie hrevirostris, 1859 dissimilis, II p.) et Paleontologie fran9aise, Ed., S 67 Jourdan, Lortet et Chantre: Recherches qui les accompagnent Arch Mus hist nat Lyon T (p sur les Mastodons et le Faunes mammologiques S 297 Historisches Diese Species wurde im Jahre 1828 von Croizet und Jobert in ihrem "Werke über die Fauna von Puy-de-D6me auf ein Oberkieferfragment mit den drei Milchzähnen hin aufgestellt Cuvier vereinigte sie wieder mit seinem M angustidens, Blainville glaubte sogar auch das Genus cassiren zu sollen Gervais gründete die neue Art (von Montpellier), identificirte AI bremrostris Sismonda's „Mastodonte angustidente" aus dem unteren Arnothal und ont admis l'identite du Mastodon Arvernensis, dont sieurs auteurs cette identite n'est pas impossible, mais Mastodon bremrostris; tree ; venait ä eile si l'etre, l'espece devrait reprendre son nom eile il fügt schliesslich hinzu: „Plu- vient d'etre question avec le ne nous parait pas encore demon- plus ancien et etre appelee le mit sie selbst Mastodon Arvernensis " ^) Nichtsdestoweniger versuchten Lortet und einen in der Literatur noch nie Einmal der ist als der Name haben soll, Namen Mastodon Chantre im Jahre durch gebrauchten zu verdrängen, der aber wohl absolut abzuweisen Arvernensis um ein volles halbes ist Jahrhundert früher gegeben worden, M dissimilis Jourdan pubhcirt wurde Dass Jourdan ihn mündhch schon 1840 gebraucht Jobert ihre sie sich — Art auch Dann nach diesem Jahre gegeben hätten erst Croizet's Reste ungenügend aufstellten, in wären, nicht stichhältig Zur ist Zeit, als auch der Vor wand Lortet's, dass Letzterer mit seinem Arbeitsgenossen war nur Cuvier's M angustidens bekannt, und von dem unterschied den Milchzähnen 2) — ganz ausserordentlich stark und Wenn der beiden Gelehrten vollkommen berechtigt erscheinen Zusammenhang vereinigt, der ältere Uebrigens nicht nachgewiesen Name — selbst lässt daher das Vorgehen späterhin auf die etwa sehr abweichenden echten Molaren eine neue Species begründet wird, so hat diese nach der Namen änderte nach steter Gepflogenheit selbst dann nichts, wenn Croizet und Jobert ihren Namen auch als 1879 diesen werden kann Sowie dies dem Usus nur so lange Giltigkeit, geschieht, müssen sie natürlich aber aufrecht erhalten bleiben — wenn man Lortet's Gründen nachgeben könnte vernensis so sehr eingebürgert, dass auch hier — nach dem ist Beispiele anderer Fälle der — Name ü/ .^r- jeder Versuch, ihn zu beseitigen, wohl an der „Verjährung" scheitern würde Doch scheint, wie gesagt, Croizet's Namen vollkommen berechtigt; auch Deperet behält ihn in seinem jüngsten Werke bei 8) 1) -) Gervais, Zool et Pal fr S 67 Wie Croizet und Jobert selbst ganz ausdrücklichst bemerken; es ist unrichtig, dass sie sich bloss auf die ver- schiedene Grösse gestützt hätten ") — Ch Vergl auch Deperet, Description g^ologique du Bassin Lydekker, tertiaire Siw and Narb Probosc Pal Ind X, I, du Rousillon Ann V, 1880, S Sc g^ol T 113 (294) XVII; Paris, 1885 St i — 272 download unter www.biologiezentrum.at Die [s] fossilen Prohoscidier des Arnothaies in Toskana Das Museum zu Florenz von diesem Prohoscidier einen besitzt erhaltenen Stosszähnen, jenes Schädelfragment sammt wurde, einen weiteren jungen Schädel ferner vier einzelne Unterkiefer Zustand, sammt fast vollständigen das Unterkiefer, -iii schon von Nesti abgebildet Unterkiefer von Montopoli, jedoch in arg zerdrücktem mehr oder weniger gut erhaltenen beiden Horizontal- mit von Skeletttheilen sind ästen, drei Unterkieferhälften, eine Gaumenpartie, sowie zahlreiche lose Zähne; zum mehrere, Schädel mit Theil sehr vollständige Extremitäten, endlich eine bedeutende Zahl anderer isolirter, wie Fenzi bei zusammengehöriger Knochen vorhanden Scliädel (Taf IV, Fig I Taf V, Fig ; ; XV, Taf Fig 4.) Der zuerst erwähnte Schädel wurde im Jahre 18S3 auf dem Territorium der Percussina in der und Villa Nähe von Florenz gefunden Er besitzt das ganze Hinterhaupt, die Gaumenregion sammt Zähnen, sowie die Jochbögen in sehr gutem Erhaltungszustande Die die Prämaxillaria ganze Scheitel- und Stirnregion, dierUmgebung der Nasenöffnung, die jedoch ungemein hoch gelegen sein muss, das rechte sammt den höheren Theilen der Prämaxillaria fehlen, ebenso wie auch von den Orbiten ganz, das linke zum grossen Theil Doch ist eine Augenhöhle an dem Nesti'schen Exemplar vorhanden Die Hinterhauptwand, gegen die Seiten leicht nur in ihrem unteren Theil getrennt — cm breite Querfläche von ist die Furche versal viel weniger concav als bei Mastodon Die hinten vor, sondern legen sich mehr an bekannten indischen Mastodonten wo sie, die Ober ihm geht die ist flach gerundet Hinterhauptwand Entfernung vom steil vorne in in Condylen springen ist und Bei die Glenoidfläche ist den vor- selbst trans- bei letzterem viel weniger was auch gegenüber den an, in nach ihren Schädeln auch bedeutend weniger relativ gross bei ist ähnlich wie bei Mastodon Sivalensis, während Elephanten schon sehr hier tief ist, da die sogleich sich fast horizontal gegen vorne einbiegt auch der Seitenrand — Crisfa lambdoidra den Schläfengruben scharf gegen innen zu ab Er bildet mit dem — zugeschärft und horizontalen Unterrand, der Mitte durch die denselben fast zur Hälfte nach abwärts überragenden Condylen unter- brochen wird, einen Winkel von etwa 105 Grad Nach etwa sich erhalten, empor Die Grube für das Ligamentum nuchae seicht, Hinterhauptsloch Ebenso wie der Unterrand fällt dm der Gelenkfläche für den Unter- fast gestielt erscheinen.-) Sie sind Knochenwand unmittelbar über dem Foramen der nur — M Sivalensis und Perimcnsis — ein sehr augenfälliger Unterschied zwar vorhanden, jedoch, so weit sichtbar, sehr dieser — als bei letzteren Das Foramen niagniim in stets viel breiter; Hinterwand wie auch vielfach bei Elephanten, convex und schmäler sie i Sehr ähnlich zeigt diese Verhältnisse Maslodon Sivalensis wieder.') handenen Schädeln von Elephanten ist, Höhe von abgewölbt und mit ihrem etwas wulstförmig nach abwärts vorspringenden Unterrand nur durch eine schmale, etwa kiefer in einer von ihm nach vorne eine ziemlich scharfe Crista ab die — lo cm betragendem Verlaufe zweigt dann auf den Jochbogen übergeht und zwischen sich und der Occipitalcrista die äussere Gehöröft'nung einschliesst Der Jochbogen ist in seiner des Jugale nach hinten spitzwinkelig sehr scharf hervor, wie es auf der linken ^) dem Hinterende Schädelseite, wo der rückwärtigen Partie sehr stark und springt mit Falconer and Cautley: Fauna antiqua Sivalensis Pt I — VI; Proboscidea Taf 33, Fig 3, und Taf 39, Fig gewissen Variation zu unterliegen, wie wenigstens die drei Abbildungen von Schädeln von Mast Sivalensis (F A S Taf 33, Fig i und 4, und Taf 3g, Fig 6) dies darzuthun scheinen Der letztere gleicht schon fast vollkommen unserem Mast Arvernensis ") Doch scheint dies einer download unter www.biologiezentrum.at Weithofer 112 Bogen sehr gut erhalten gut zu sehen ist, [6] Nach vorne ist zu verschmälert er sich stark, sich aber gegen die Orbiten zu wieder zu einer rautenförmigen Figur, deren obere nach vorne vorgeschoben Von ist als die untere der Schläfenregion ist und ganz liegt parallel mit der Alveolarlinie der leider nichts und den Verlauf der Nasenhöhle von vorne Der Boden der Gehirnhöhle Er ist erhalten verbreitert Ecke etwas weiter Dagegen hat der Bruch Molaren die Gehirnhöhle freigelegt gegen die Alveolarebene nach vorne zu aufsteigend (etwa 30 Grad) flach 'Die Sella turcica breit und nur sehr wenig ausgewölbt Processi clinoidei sind nicht deutlich zu sehen, wie sie auch bei den lebenden Elephanten nur sehr schwach entwickelt sind Tentorium cerehelli ist verhältnissmässig ziemlich und wird nur zum sehr geringen Theil von gross den Hemisphären des Grosshirnes bedeckt Das Periotictim innen-vorn nach oben-aussen-hinten sehr steil gestellt tritt und stark hervor Es begrenzt von hinten ist Ende liegt des Grosshirnlagers cm 6*5 ist dem convexen Rande nach aussen geneigte dem Niveau des Türkensattels Auffallend für bedeutend unter seine ausserordentlich geringe Ausdehnung Nische tiefe diesen Theil in sagittaler Richtung, die, betragend, von der des Kleinhirnes (ungefähr cm) übertroffen wird der Sella beträgt etwa cm, von unten- beiderseits eine etwa bohnenförmige, etwas nach hinten und mit Ihr unteres Das etwa Die transversale Breite die Entfernung der oberen Enden jener bezeichnend bohnenförmigen Nischen das Doppelte Die Höhe der Gehirnkapsel misst ober Mastodon Arvernensis; Skizze des Scliädelbaues ; dem Türkensattel 12 cm auspunktirten Fläclien bezeichnen die vom sagittalen Medianschnitt getroffene Knochenpartien Das Dach in ist innen flach gewölbt, nach vorn zu verhältnissmässig steil aufsteigend und besitzt der Mittellinie einen flachen, jedoch ziemlich bedeutenden Längsrücken (gegen den Gehirnraum zu) Der vor den Orbitosphenoidalcristen gelegene Raum dimension betrug etwa cm, doch Seite sieht und man linksseitige die Seiten- ist er durch den und noch für den Olfactorius Bruch war bedeutend, seine Längs- fast vollständig zerstört Stück der Vorderwand Ebenso ein fehlt Nur auf der rechten seine untere, obere Begrenzung Die hintere Nasenöffnung steht nahezu senkrecht, nur wenig nach hinten geneigt, die Nasen- höhle steigt zuerst nach vorne zu auf, wendet sich aber bereits nach sehr kurzem Verlauf senkrecht empor Ihre natürliche obere Oeffnung Keilbeinkörper ist unten etwa cm ist dick nicht vorhanden (sagittal), Der von ihr erweitert sich aber in Ausladung nach vorne und besonders hinten rasch zu einer Dicke von dabei etwa 14 cm (Siehe Textfigur.) nach vorne zu begrenzte seiner oberen Hälfte 12 cm Seine Höhe durch beträgt download unter www.biologiezentrum.at Die [7] fossilen Proboscidier des Arnothaies in Toskana Diese Gestaltung der Urngfebung der Gehirnkapsel ist beträchtlich abweichend von den Elephanten Vor Allem zeichnet sich die Gehirnkapsel selbst durch bei Kürze von der dann natürlich auch wieder aus, Während ist dem bei indischen sowohl, als die dem Dann erscheint die Gehirnhöhle höher, weit von den Stosszähnen entfernt Höhe selbst bis zur ihres ist, liegen diese ihrer von der Hinterhauptswand entfernt Dabei in dem Vorderwand ist sie das Umgekehrte hier der aber sonst überall ziemlich hier ganz unmittelbar an, ja steigen vorliegenden verletzten Zustand nur etwa die Beschaffenheit ihrer ist ausserordentliche Länge desselben nach afrikanischen Elephanten die mehr zugerundet Während Daches empor und sind dem Befund Längsdimension des Keilbeincomplexes abhängig den Abbildungen bei Cuvier, Blainville, Flower die Höhe überwiegt, Fall ihre Limgebung und der Stosszähne nach rückwärts ist 1 cm Lagerraumes, ihres der Alveole, eine derartige, dass dies unzweifelhaft auch der natürliche Befund gewesen sein Dieses weite Vordringen 13 dürfte sämmtlichen Probos- hier unter cidiern, soweit bekannt, einzig dastehend Die vordere Nasenöffnung, obzwar haben muss, muss sie sehr hoch droben, beinahe schon am gemündet Scheitel, Weg ganz exceptioneller Weise zwischen den Stosszähnen hindurch den hier in nach aussen gefunden haben BezügHch der hohen Lage kann man allerdings annehmen, dass grosse Prämaxillargrube, welche sogleich Wand Bruchrand durch eine horizontale gemündet Doch wäre hatten Erwähnung finden wird, unmittelbar abgeschlossen war und hier bereits ober dem die äusseren die jetzigen Choanen nur eine Verschiebung von geringer Bedeutung, die nur zur Con- dies sequenz haben müsste, dass die Incisiven die Nasenöffnung dann nach oben noch weiter überragt hätten Ob man bei dieser bedeutenden Ausdehnung der Stosszähne nach hinten auch annehmen müsste, dass auch die Prämaxillaria bis nahe an das Supraoccipitale herangereicht habe, kann natürlich weder mit Ja noch mit Nein beantwortet werden A priori dürfte es nicht nothwendig sein, da auch bei den Nagern z B die Wurzeln der Schneidezähne im völlig erwachsenen Zustande bis in hier ja die Maxiilaria hinein sich erstrecken Sagittalerstreckung auf die Stosszähne Der senkrecht aufsteigende Nasencanal Um normaler Weise in trifft in seiner der Alveolargrund die Vorderwand der Nasenöffnung bildet, wie dies gewöhnlich der Fall dieser Canal totalen über denselben zu münden, so ist, dass müsste oben stark nach rückwärts ablenken Von ganz besonderer Charakteristik sind ferner die Prämaxillaria Sie zeigen von vorne im Allgemeinen den Umriss eines gleichschenkligen Dreieckes, dessen Spitze gegen die Nasenöffnung zu gekehrt in ist Die Stosszahnalveolen divergiren ausserordentlich stark Sie treten ihren tieferen Partien, fast ringsum die Prämaxillaria eigentlich nur aus starken wie sie selbst, den beiden Alveolen bestehen, die vorne durch einen dass wird, fast ebenso nach hinten concaven Wulst und unten durch eine nach abwärts etwas convexe Knochenplatte verbunden werden Es entsteht dadurch eine während der Vorderrand diese löffeiförmige der Plastik, besonders was insbesondere dadurch bewirkt scharf hervor, deren seitliche Begrenzung jedoch medianwärts Textfigur.) in sich Gestalt Der Winkel, den zu dem erwähnten der Prämaxillaria sie (in tiefe dreieckige Grube, deren Boden concav, horizontalem und verticalem Sinne) convev: dicken, nach vorn convexen Wulst aufwölbt ausserordentlich bezeichnend für mit der Alveolarlinie einschliessen, ist unser Fossil Es ist, ist (Siehe sehr flach und beträgt etwa 155 Grad Die Orbita liegen zum grössten Theil ober den Stosszähnen und sind von ungemein dicken, wulstigen Rändern umgeben sie Die Augenhöhlung selbst ist ziemlich klein; mit ihren Rändern treten jedoch auffallend stark hervor In ähnhcher Weise scheint dieser Befund nur bei Mastodon Sivalensis'^) vorzukommeii 1) F A S Tafel 32-33- Beiträge zur Paläontologie Oesterreicli-Ungarns, VIII 15 download unter www.biologiezentrum.at Weithofer 114 An infraoi-hitalia, kurz Aussenseite der Incisivalveolen, dei- Bei der Untenansicht eines Schädels von Mast Sivalensis der Breite der Zähne, diese selbst jedoch auch wieder hintere Ende der Oberkieferknochen stehenden Knochengebilde bedeckt, als übrigens aber sehr zeigt deutlich die Plastik der Stosszähne Die Maxiilaria sind nicht besonders hoch, der Gaumen Das Foramina Theil ober ihrer Axe, liegen die ovalen deren Canal sich nach hinten zu senkrecht sehr rasch erweitert, Seine Medianwand ist zum [8] ist der Gaumen parallel gegenüber relativ schmäler, parallel wird, etwa vorhangförmig, von einem senkrecht das von ersterem selbst seitlich durch eine tiefe Falte getrennt, Homologon der halb calottenförmigen Pterygoidfortsätze der Alisphenoidea Es steht nach unten zu ziemlich angesprochen werden muss Alveolen der Molaren die breit, Nach oben frei den Elephanten bei setzt sich den bei Elephanten der vordere Rand dieser Pterygoidfortsätze der Alisphenoidea gegen die Orbita zu abknickend als eine am Grunde fort; nach vorn überworfene, starke Crista gegen vorliegenden Schädel verliert sich jedoch dieser er die letztgenannte Stelle passirt hat, dem Grunde Oeffnungen andeutet Nahe Die Bulla ist, sagittaler Richtung die hintere wie beim Elephanten, gegenwärtiger Befund gleicht dem oberflächlich Schädelbasis der wo allerdings Mündung Kamm, kurz nur ein breiterer Spalt die zerstörten der erwähnten Alisphenoidcalotte befindet Foramen, bei den Elephanten, ein weites Ihr Am der Frontalia dann zu Beginn der Abknickung dadurch entstehenden Falte befinden sich der mehrere Foramina und Fissuren nachdem die Postorbitalfortsätze sich, ähnlich wie des Alisphenoidcanals Alter des Thieres entsprechend fast völlig ausgeflacht einer aufsitzenden, dreieckigen, mit nach hinten zu breiterer Basis divergirenden in ungefähr ziemlich dicken Knochenplatte, deren dritter Zipfel stark nach aussen neigt und an das mediane Ende der Glenoidfläche sich anschliesst In der Verlängerung der letzteren erscheint dieses Gebilde mit der Basis quer ver- wachsen Beiderseits dieser Verbindungsstelle sind offenbar Foramina vorhanden, welche den vor und hinter der Bulla gelegenen Fissuren entsprechen werden Ein medianwärts, allerdings etwas undeutliches Loch muss zum dem Keilbein zu gelegenes, Eintritt der inneren Carotis gedient haben Masse dieses Schädels sind: Vorhandene Länge längs der Mittellinie 95 Grösste Breite an den Jochbögen Breite des Höhe 76 Foramen viagnwn des „ „ cm ,, 8'5 ,, „ Gesammtbreite beider Condylen ig ,, Grösste Länge der einzelnen Condylen 12 ,, Länge 66 „ des Unterrandes der Schädelhinterwand Transversale Breite der Glenoidflächen 16 Entfernung der beiden Glenoidflächen voneinander 31 ,, i7'5 „ Entfernung des Oberrandes der hinteren Nasenöffnung vom Unterrand des Foramen magmtm Gesammtbreite der beiden Pterygoidfortsätze der Alisphejioidea „ 26 ,, 19 „ Breite der hinteren Nasenöffnung 10 „ Länge des Maxillare sammt Alisphenoid Länge der Alveolen der M.^ und M.^ 36 ,, 30 „ Ihre Höhe bis zum Upterrand des Foramen Entfernung des vorderen Alveolarrandes des für den Alisphenoidcanal M^ vom Unterrand Infraorbitalcanales Länge Grösste des Jochbogens bis 15 zum Höhe desselben am der hinteren Oeffnung des tiefsten hinteren Punkte der Orbita Ende 39 17 ;i — download unter www.biologiezentrum.at Die fossilen Proboscidier des Arnothaies [g] Toskana in 115 Senkrechte Diagonale der vorderen Raute desselben (von der Spina postorbitalis nach abwärts) Schmälste Stelle 6"5 Gesammtbreite der Prämaxiilaria zwischen den Foram infraorb „ „ am ,, „ „ „ „ am „ 69 „ ersteren Orte lö^s „ letzteren Orte 18 Grösste Breite der Prämaxillargrube 3i'5 Kleinste (vorhandene) Breite derselben Erhaltene Länge der Prämaxiilaria bis Von da (in bis zur Schädelhintervvand 8'5 zum aufsteigenden Nasencanal der Depression d f 64 Ligani nnchae) am Vorderrande der Orbiten (die doppelte linke Hälfte Das von Nesti^) schon beschriebene und abgebildete Schädelfragment von dem mittleren Theil der linken Stosszahn-Alveole der anstossenden Partie der Prämaxillargrube, einem Stück der rechten Alveole und drei dem deutenderer Grösse, denn die Alveolen, die Fora inen versalen Durchmesser (vor de.va Allerdings ist so dass ihr z dem Schädel von B bei Boden breiter 76 „ im von etwas be- es Percussina nur 14 cm im trans- von i7'5cm gewesen, von der es auch herrührt, dass bedeutender über die grosse Grube der Prämaxillaria hinüberlegt, viel als die ist „ ^Nlonte Carlo infraorhitalc) besitzen, zeigen hier einen solchen dabei auch Quetschung von oben im Spiele medianwärts die Alveole sich 11 sammt Augenhöhle, sammt dem Gaumen Doch war beschriebene Schädel angehört hatte der soeben ,, M^) Das Individuum war also von ungefähr ganz demselben Molaren (rechter 2J^ und linke A/^ Alter, wie das, „ ge- nommen) oberen Arnothal besteht aus :, 30 Gaumenbreite Gesammtbreite des Schädels „ 50 vorderen Ende Senkrechter Durchmesser der Stosszahn- Alveole „ cm 15 zwischen beiden Punkten obere Oeffnung Zum Thcil dies jedoch, wie bereits erwähnt, ist auch bei dem früheren Schädel zu constatiren gewesen Worin dieses Fragment dem prächtigen Schädel ergänzend auf einer Seite, doch besser erhaltene Orbita wulstigen Rändern umgeben und zur Seite tritt, ist die zwar bloss von ganz au.sserordentlich dicken, Sie zeigt sich hier ragt insbesondere nach oben-vorn sehr beträchtlich über die Stoss- zahn-Alveolen hervor Der Gaumen hier eine in der Mitte in ist vorn unmiitelbar über kaum cm dem Vorderrand dicke, seitlich etwas des J/, quer abgebrochen und zeigt cm) stärkere (bis 2-5 solide Knochenplatte, di ihrem jetzigen Zustand keinerlei Zusammensetzung aus etwa zwei Lamellen (Prämaxillaria und Maxillaria) erkennen lässt Auch von Canälen sind keine Foramina concaven Oberseite begrenzen zur Seite der Mediane zwei annähernd geringe Depression, die eine Breite von etwa Dieser ist Gaumen dem Hinterrande wieder ober Mitte eine Dicke von bereits cm cm von etwa selbst hat eine Breite besitzt Sie endigt cm und n jedoch Knochens von die 1) F senkrecht Nesti: Kämme eine zeigt in der Mitte eine 5-5 mehr cm in der Knochenmasse Der als cm tiefe Furche Die Dicke des Gaumens cm Dieser Befund des Gaumens seines der transversal noch vor dem hinteren Bruch zeigt kleinzellig- spongiöse mit senkrecht abfallenden Rändern und einer Breite von ungefähr beträgt daher an der Seite An schwache Der Gaumen hat daselbst des J/j erfolgt Der Bruch erreicht zu sehen parallele, cm etwa ist sehr abweichend von schon ober aufsteigende Lettera secondadell' dem Vordeirand dem am des iI/3 Vorderwand des Nasenraumes Osteologia del Mastodonte a denti Schädel, indem hier eine Dicke erreicht wird, ober dessen Mitte sich befindet, stretti al Sig, Prof L daher sein Hinter- Canali di Perugia Pisa, 1836 15* download unter www.biologiezentrum.at Weithofer ii6 rand schon unter den letzteren zu Hegen kommt Es ungefähr in demselben Alter standen, geschobenen Zahnreihe ist, umso bemerkenswerther, dies ist als beide Thiere mit seiner gleichsam weniger weit vor- der Schädel es ja [lo] der durch stärkere Usur^ insbesondere des M^, ein höheres Alter seines Eigenthümers bekundet Zu diesem Schädelfragment gehört auch aufsteigenden Aeste Auf sammt XV, Tafel Unterkiefer Fig 4, gelangte in~einem Drittel der natürlichen vors Mastodon Arveriiensis zur Abbildung, der Major unternommenen Ausgrabung Er dem jedoch ein Unterkiefer, der grösste Theil beider fehlt bei Grösse ein jugendlicher Schädel im Jahre 1880 von Forsyth bei der Montopoli im unteren Arnothal zu Tage gefördert wurde jedoch leider vollkommen zertrümmert und verquetscht, so dass nicht mehr ist Umrisse zu sehen sind Was er jedoch zeigen kann, Jugendzustande lange nicht so abnorm gebaut war, im dass der Schädel dieses Proboscidiers ist, im erwachsenen und als als die allerrohesten ganz den hierin sich Verhältnissen unserer Elephanten anfügte Der Gehirnantheil war weitaus überwiegend, ist bezüglich der letzteren der jetzige Zustand die sonst so enormen Prämaxillaria nicht der natürliche, Doch klein indem der vorragende Theil der Stosszahn-Alveolen bei der Präparation abbröckelte und so nur die freigelegten Incisiven sichtbar sind Es sind die gleichfalls gegen i dm dem Befund langen Milchincisiven, die nach cm schon sichtbaren und gegen ihrer Lage im Gestein auf weit hervorragenden bleibenden Stosszähne aufgeklebt sind Die Prämaxillaria mussten natürlich auch die ersteren umschlossen haben liegt sehr tief, die zwischen den Orbiten Unter derselben die ist tiefe Auch die Nasenöffnung Prämaxillargrube schon ziemlich stark zu sehen Die Stosszahn-Alveolen und die Stosszähne selbst laufen zwar parallel, dass dies aber auch der natürliche Zustand gewesen Von Backenzähnen ist sei, sehr unwahrscheinlich standen der vorderste und mittlere Milchmolar in Usur zwar jugendlichen Elephantenschädeln gegenüber sehr hoch Orbita Während gegen aufwärts zu verlieren schien, steil über dem der dieselben bei Elephanten nach hinten begrenzende, zum Vorderrand der Alisphenoidcalotte ziehende hinten — aufsteigend auch Umstände zuzuschreiben, dass ist er hier in D^ und sogar Kamm Gerade — und letzteren liegen die grossen vom Processus postorbitalis bei dem erwachsenen sich il/«i-/ư(?fư«schädel seinem ganzen Verlaufe deutlich sichtbar Dass nach in seinen Anfängen die erwähnte, die Maxiilaria ü/^ zu sehen ist, ist offenbar nur dem von hinten überdeckende Alisphenoidcalotte, wie die Prämaxillaria, abbröckelte und sorgfältigst wegpräparirt wurde Im war natürlichen Zustande wahrscheinlich nur der letzte Milchzahn im Begriffe, mit seinem vordersten Joche durchzubrechen Totale Länge des Schädels vom Vorderrand des D^ bis zum entferntesten Punkte des Hinterrandes 33 Länge des Jochbogens Höhe Höhe '5 15 der Orbiten über der Zahnbasis der Augenhöhle selbst " Breite derselben (senkrecht darauf) Entfernung des Vorderrandes des vom Hinterrand des D^ ,, ,, ,, 6'5 D.^ cm 14 ,, „ Ausser diesen Schädeln und Schädelfragmenten besitzt das Florentiner Museum endlich noch ein Gaumenfragment, das zusammen mit vielen Knochen des Skeletts, die gleichfalls hier aufbewahrt Doch ist diese GaumenDer Gaumen selbst ist vorne werden, vor vielen Jahren schon, gleichfalls bei Montopoli, gefunden wurde partie zu schlecht 1 cm breit und erhalten, als in der Mitte, dass sie etwas Neues lehren könnte wie schon an den früheren Schädeln versehen, die hier nur etwas breiter (etwa cm) und durch einen bemerkt, mit einer Längsfurche Längskamm getheilt ist download unter www.biologiezentrum.at TAFEL Weithofer, Die XII fossilen Proboscidier des Arnothaies download unter www.biologiezentrum.at TAFEL Fig I Elephas antiquus Falconer; rechter unterer J/, (= XII El Ansonius Major); „ I a „ „ „ derselbe; Seitenansicht „ „ „ „ linker unterer SJ^; Chianathal; von oben „ 2a „ „ , derselbe; Seitenansicht ,, ,, „ linker oberer I, Fig I —2 a in -/j il/j (?); S Romano llontopoli (unteres Arnothal) der natürl Grösse, Fig in natürl Grösse (unteres Arnothal); von oben download unter www.biologiezentrum.at "V\^e i thofer -r s s ProT: T sc XII Liclrtdruck Calzolan &.Ferrario Mailand Brogi- photFlorenz Beiträge zur Palaeontologie Oesterre ich Ungarns und des Orient; herausgegeben von Edm.v MojsisovicsuM.Neumavr, ßd;VIlI,1890 Verlag v.Alfred Holder k.k, Hof u.Universitäts-BuchhändlennWien download unter www.biologiezentrum.at download unter www.biologiezentrum.at TAFEL Weithofev, Die XIII fossilen Proboscidier des Arnothaies download unter www.biologiezentrum.at TAFEL Fig Mastodon Arvernensis Croizet I et Jobert; linke untere XIII D^ — Z», (= Exemplar B; bildeten oberen r I a „ „ „ „ „ „ „ „ „ „ auf Taf XIV, Fig I —3 abge- dasselbe; Kaufläche Elephas meridiojialls Nesti; Gaumenfragment mit D^ a die D gehören demselben Individuum an); Montopoli; Seitenansicht, — D^ (zu demselben Individuum wie Taf VII, dasselbe; Seitenansicht Alle Figuren in natürl Grösse Fig gehörig); Kaufläche download unter www.biologiezentrum.at Weithofer-Foss Prob DSC 3rogi - T, XIll Lichtdruck Calzolan ^Ferrarin Mailand phot Florenz Beitrag zur Palaeontolo^ie Oesterreich-Ungams und des Orients herausgegeben von Edm.v Mojsisovics u.M Neumayr, Bd VlU,i890 Verlag v.Alfred Holder k.k Hof u Universitäts-Buchhändler inWien download unter www.biologiezentrum.at download unter www.biologiezentrum.at TAFEL XIV Weithofev, Die fossiUn Proboscidier des Arnothaies download unter www.biologiezentrum.at TAFEL Fig „ I a llastodon Arvernensis Croiz „ „ „ et Jobert; , linker oberer „ derselbe ; XIV D^\ Moutopoli (unteres Aruothal); von oben Seiteuansicht D^\ Montopoli; von „ „ „ „ „ „ rechter oberer „ 2a „ „ „ „ „ derselbe; Seitenansicht „ „ „ „ „ „ linker oberer D„\ Montopoli; von oben „ 3a „ „ ,, „ „ derselbe; Seitenansicht „ „ „ „ „ „ linker oberer „ 4a „ „ „ „ „ derselbe; Seitenansicht D^ (eines oben anderen Individuums); Montopoli; von oben M^\ oberes „ „ „ „ „ „ linker oberer „ „ „ „ „ „ linker Unterkieferast mit M,^ (letzterer Taf III, Fig „ „ „ „ „ „ Unterkieferfragment ohne A.rnothal Zähne (Original 3); Cuvier's, Arnothal; Seitenansicht I, 73- • 11 Fig I — 4a in natürl Die Originale zu Fig 1) 11 Grösse; Fig I — 3, dasselbe; von oben „ in "Z^, Fig — 7a sowie das zu Taf, XIII, in P'ig '/^ I, der natürl Grösse gehören demselben Individuum an oberes Arnothal Nesti's etc.); oberes download unter www.biologiezentrum.at "Weithofer-Fnss.Protosc T XIV % 0/ 3rogi - phot Florenz Lichtdruck Calzolari fe.FerrariD Mailand Beiträge zur Palaeontologie Oesierreich-Ungarns und des Orients herausgegeben von Edm v Mojsisovics u.M.Neumayr, Bd VIIU890 Verlag v.Alfred Holder k.k, Hof u.Universitäts-BuchhändlennWien download unter www.biologiezentrum.at download unter www.biologiezentrum.at TAFEL XV Weifhofev, Die fossilen Proboscidier des Arnothaies download unter www.biologiezentrum.at TAFEL XV Fig i.(?) „ „ EJephas antiguus Falconer; rechter Carpus und Metacarpus; oberes Arnothal; in Nesti; Mastodon Arvernensis Croizet „ meridionalis linker Carpus; oberes Arnothal; in et Jobert; linker „ „ „ „ „ jugendlicher Schädel mit von Fors „ „ „ „ „ „ „ Elephas meridionalis Nesti; linker Stosszahn '/, Major rechter oberer ; JII^; der natiirl Grösse (zu einem ganzen Fuss gehörig); Montecarlo der natürl Grösse D^ — D^ 1880); in '/s Fojano; in Chiusi (Prov Siena); in '/, der natürl Grösse Carpus und Metacarpus (oberes Arnothal); in „4 '/, '/jj ; Montopoli (unteres Arnothal der natürl Grösse % der natürl Grösse der natürl Grösse ; Ausgrabung download unter www.biologiezentrum.at Weithofer-Foss.Probosc Brogi - T XV Lichtdruck Calzolan &-FerrarioMailani] phot.Florenz Beiträge zur PalaeontologieOesteiTeicli Ungarns und des Orients herausgegeben von Edniv: Mojsisovics u.M Neumavi; Bd V1IU890 Verlag v.Alfred Holder k.k Hof u.Universitäts-ßuohhändlennWien ... Mem Vol II, Taf I, Fig 11] abgebildete, D sei der von Letzterem unter angeführte, E, F und G drei weitere Fragmente in der hiesigen Collection "-) Der Bequemlichkeit halber Beiträge zur Paläontologie. .. Entfernung n"? Klemerer l Länge der Sehne cm 258 f 1861, Vol , I, Taf I, Fig 66, Taf III, Fig Beiträge zur Paläontologie Oesterreich- Ungarns VIII 16 download unter www.biologiezentrum.at Weithofer... der Gypsabguss aus Joche sind vollkommen normal, hinter diesen beetwas bogenförmig nach hinten convex angeordneten Hügeln vier als vollständiges bestehendes Joch, von vollkommen derselben Breite
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