Beiträge zur Paläontologie Öesterreich-Ungarns Vol 020-0272-0284

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Ngày đăng: 04/11/2018, 23:37

download unter www.biologiezentrum.at EDMUND MOJSISOVICS, V, Eine Skizze seines Lebensganges und seiner wissenschaftlichen Tätigkeit Von Prof Am Oktober dieses Jahres Mojsisovics, Edmund v die sich um aus Anerkennung, Ausdruck nach langem, schwerem Leiden der Mitbegründer dieser dem Leben geschieden Mit ihm ist die Erweiterung unserer Kenntnis der Triasformation Er hat auf diesem Gebiete die bis zu ihm von kurzen folgenden, ist Dr C Diener die grưßten Verdienste der ưsterreichischen Fachgenossen Seite erworben haben Der Dank und seinem Tode eine führende Stellung eingenommen mögen dafür gebühren, in die der nach- und seiner wissenschaftlichen Bestrebungen einen Lebensschicksale Darstellung seiner Zeitschrift, Männer dahingegangen, einer derjenigen finden Es ist nur eine Skizze seines Lebens und Wirkens, die ich ich es mit Absicht vermieden, Wohl wäre einzugehen dies Ein hier zu entwerfen beabsichtige streng kritisches Urteil über seine einzelnen wissenschaftlichen Arbeiten liegt mir fern Insbesondere habe auf den Wechsel seiner Stellung zur Altersfrage der Hallstätter Kalke näher kein ganz undankbarer bisher nur eine einseitige Darstellung vorlag, eine der Schwierigkeit eines solchen in Vorwurf gewesen, insoferne, eine neue Beleuchtung gerückt als manches, worüber werden könnte, doch hätte Themas angemessene Behandlung den Rahmen eines Nachrufes weit überschritten Durch die Überlassuns: handschriftlicher Aufzeichnungen ihres verstorbenen treue Lebensgefährtin bei der Abfassung der vorliegenden Skizze in wirksamster sei ihr Weise unterstützt seine Dafür auch an dieser Stelle der Dank ausgesprochen Johann August Edmund geboren Mojsisovics Seine Familie stammt aus Ungarn Edler Nach Edelleute (Mojs von Mojsfälva) in Niederungarn, neuen Gatten hat mich Lehre evangelischen ihres Besitzes die Komitat (Oberungarn), Johann Mojsisovics, der Heilmittel Verdienste und durch um die in die Wien starb in l8 den Reformationswirren und Adels verlustig Verbannung auswanderten Sein Vater Georg war der gemeinen Krankenhause Mojsvär wurde am v Oktober 1839 zu Wien der Familientradition waren seine Vorfahren begüterte am Er hatte sich dritte 10 erklärt wurden und nach Polen in die Sohn des evangelischen Pfarrers im Thuroczer März 1861 in in dieser Stellung Erfindimg der Äqailibrialmethode zur medizinische Wissenschaft erworben, als eifrige Verfechter der Wien als Primararzt am k k durch die Einführung des Jod Heilung von Schenkelbrüchen so daß iim Kaiser Franz Josef L in all- als große Anerkennung download unter www.biologiezentrum.at EJinuiul [2] am derselben Januar 185S in Mojsisovicä V den österreichischen Adelsstand ungarischen Reichsfagsabgeordnetea und Advokaten Johann Edmund — 1858 v 273 Mojsisovics war das Schottengymnasium v Seine Malter war die Tocliter des erliob Alitisz der älteste von drei Söhnen aus Er absolvierte 1850 dieser Eiie Wien und bezog im Herbste 1858 die k k Universität, wo er sich ließ Neben den juridischen Fächern betrieb er jedoch in an der juridisch-politischen Fakultät immatrikulieren schon während seiner Universitätszeit (1858 zu denen er zunächst durch Sueß Lehrer Eduard die Anregung Damals erhielt In der Sommaruga v mit Vorliebe Hochgebirgswanderungen seine eines österreichischen Alpenvereins und Guido Freiherrn — 1862) in dann aber auch durch seinen faßte er auf seinen Bergfahrten den Plan der G Tat hat er mit seinen beiden Studiengenossen Paul im Jahre 1862 diesen Verein Alpenverein war der erste in seiner Art auf London (1861) gegründeten Alpine Club, und geographische Studien, geologische den Alpen, dem der Kontinent stets ein ins Gründung roh mann Leben gerufen Der Österreichische Er unterschied sich von dem kurz zuvor Klub von Bergsteigern geblieben exklusiver in ist, durch die glückliche Vereinigung der touristischen, wissenschaftlichen und praktischen, auf die Erschließung und Zugänglichmachung der Alpen gerichteten Tendenz Touristen- und Gebirgsvereine beruhen auf den halben haben, erlangt beweist am besten, Als Schriftführer des neuen Vereins hat Österreichischen Alpenvereins war auch seinen verưffentlicht für redigiert In dem grưßeren Artikel wissenschaftlichen ersten 18 Februar in mehr 1865 um Die Inhalts: das erworbene Diplom Mojsisovics mehrere Gletscher alten Südalpen« der Wohl unterzog um sich er Nachdem dem Studium getreten zu sein, weiterhin ganz und gar trat er zunächst als Volontär dieses Jahres in den seinen Studien einen formell praktisch zu verwerten Graz zum Doktor der Rechte promoviert worden war, widmete Die Sommermonate Reichsanstalt in Wien die allerdings v den Alpen und im geologischen Hörsaale empfangenen Anregungen in als die juristische Praxis Am Alpen-, sie allent- Bande der »Mitteilungen« hat den weiteren Entwicklungsgang des jungen Mannes bestimmend 1864 an der Universität je in welche ') ehrenvollen Abschluß zu geben, ohne E ersten strengen Prüfungen zur Erlangung des juridischen Doktorgrades, aber mehr, 22 Juli entstandenen mehrere Berichte über Bergbesteigungen (wie Kolinkofel, Reißkofel und Hochalmspitze), sondern Die auf den Wanderungen waren seither Die hohe Blüte, wie gesund und lebensfähig der Gedanke der Gründung des Jahrgänge der Publikationen desselben (1863 und 1865) er nicht nur Die zahlreichen, gleichen Grundlagen den Verband der er am er sich, der Geologie k Geologischen k benützte er zu einer Reise in den Ortler Alpen, touristisch als geologisch wertvolle Ergebnisse zeitigte, wie das bei der Schwierigkeit und der Unerfahrenheit des jugendlichen Forschers wohl selbstverständlich war Ihm fällt das Verdienst zu, den heute allgemein üblichen Zugang zum Ortler von Sulden über die Tabaretta- des Terrains u a scharte zuerst eingeschlagen zu haben Die bedeutenden physischen Anstrengungen, denen er sich auf den Exkursionen in noch sehr wenig bekannten Ortlergruppe aussetzte, zogen ihm ein hartnäckiges Muskelleiden das ihn fast den ganzen in der damals den Beinen ans Bett fesselte Doch war er im Sommer 1866 wieder Monaten August und September gemeinsam mit Professor Eduard Sueß geologische Untersuchungen im Salzkammergute ausführen konnte Diese gemeinsamen Exkursionen haben zu, folgenden Winter so weit hergestellt, daß er in den auf seine spätere wissenschaftliche Entwicklung nicht nur seine Vorliebe für die alpine Trias, einen insbesondere seine Stellungnahme in der Frage der Hallstätter Kalke, ausgeübt tiefgreifenden Einfluß für jene In ihnen des Saizkammergutes, wurzelte sondern auch deren endgültige Lösung erst im Jahre 1892 erfolgte Die erste Frucht der gemeinsamen Studien war die im XVIII Bande des Jahrbuches der Reichsanstalt (1868) veröffentlichte Arbeit über die Osterhorngruppe, die für k k die Kenntnis Geologischen der rhätischen Stufe und des unteren Lias in den Ostalpen Bedeutung besitzt Obgleich bloß Volontär, Aufnahmen der k Sektionsgeologe verwendet k k wurde E v Mojsisovics im Sommer Geologischen Reichsanstalt In seinen in 1867 bereits bei den offiziellen den oberungarischen und galizischen Karpathen Aufnahmsberichten betonte er u a Nur eine ganz kurze Nodz über das Alter der Hierlatz-Schichten Geologischen Reichsanstalt von ihm publiziert worden ') der k ist die bereits Individualisierung ein Jahr als der so- zuvor im Jalirbuche 36* download unter www.biologiezentrum.at Prof Dr C Diener 274 genannten »Klippen« und gab eine Definition der letzteren desselben Jahres erfolgte \3] Im Sommer 1868 wurde ihm die Wunsch und Kosten auf Untersuchung der alpinen Salzlagerstätten übertragen Erscheinung als tektonische Ernennung zum Praktikanten der dann seine Sie bot Am September 15 Geologischen k k Reichsanstalt des Finanzministeriums auszuführende ihm Gelegenheit, stratigraphischen seine Studien über die mesozoischen Bildungen der Alpen fortzusetzen und auszudehnen Am 16 Anerkennung 1869 erfolgte seine Ernennung zum April Auch im Sommer 1869 war er als selbständiger standen von Noch vor Antritt Aufnahmsreise war er ^^Kk vom ^I^HI' Finanzministerium zu einem ^ orte '^^ll^^^^^^^^^A ^'^"^ aufgefordert it^ii Wf^^^^^^^^^M' Untersuchungen ^\ S '^^^m W^^K veranlaßte ^^^^^^^^^^Bsc- f Im Herbste desselben Jahres ^^^^^^^^^^K' -^ Obersteiermark begab er sich noch auf kurze die bei den Aufnahmen der königl ungarischen gischen Anstalt Stelle kennen zu lernen Auch mit den v Krei- Stellung dem älte- jedoch erst im ^^^ ^^''^^'^> tatsächüch voll- ^^73> / ^^^ brachte "'^^'^ ^^^^^ ^^^° Entscheidung die Laufbahn ^^'"^ Ein Ruf an das Geological Sur- A^v#l''»_^^V^ «^«^W ^^ c>VX;e^ , ' « Publika- dieser Osterreichischen Alpen- vey of India ( L der Verschmelzung ^'"^"^ J^h'"'^ ^ fossilreichen Triasablagerun- gen an Ort und '^^" ^^^^^^^^I^H^^ ^^^^^^^^^^^ Geolo- entdeckten über- Vorstand die ''^™ ^^"^ ^'^" ^^^^^^^^B^ ^^^^^^^^B ^^^^^^^B^^^^^^^^- in die bestimmt wurde, In für zum Vor- ^^^ Deutschen mit 'H^ÜIF ^^^^^^^^^^K^ Umgebung von Veszprim im Bakony, um Zeit Sektion förderte er nach Kräften den ^S^Bt J^ij^li^^^^^fe^^ - die Vereins ^870/71 J^'^"^ tionen -«^^^^^^^^H - 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