Beiträge zur Paläontologie Öesterreich-Ungarns Vol 019-0085-0123

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Ngày đăng: 04/11/2018, 23:36

download unter www.biologiezentrum.at DIE PSARONIEN, BEOBACHTUNGEN UND BETRACHTUNGEN voll Dr K Gustav Stenzel in Breslau.^) Mit VII Tafeln (V— XI) Ältere Beobachtungen Die Psaronien, deren Stamm- und Wurzelstücke verkieselte unter dem Namen der Staarsteine schon früh die Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben, sind wiederholt der Gegenstand eingehender Unter- suchungen gewesen Durch diese sind die wesentlichen Stücke sind einige derselben, namentlich das einzig in seiner ihres Baues worden festgestellt ; und doch Art dastehende Rin den w ach s tum, nur kurz berührt worden und mehrere damit zusammenhängende Fragen zweifelhaft oder bisher streitig geblieben das Fehlen von BlattbUndeln in der Rinde, wird, wie ich glaube, durch die folgenden Be- Eine derselben, obachtungen endgültig entschieden, andere wenigstens ihrer Lösung nahe gebracht werden Mit der gewohnten Schärfe der Beobachtung und Klarheit der Darstellung hat niart*) gezeigt, daß der aufrechte baumartige Adolphe Brong- Stamm der Psaronieii aus einer zentralen Achse besteht, die dem Namen Achse der ganze Stamm oder Stengel im wir als Holzteil oder Holzkörper bezeichnen, unter Gegensatze zu den appendikulären Organen verstanden zu werden pflegt und aus einer ihn rings umgeben- den Rinde Das dünnwandige Parenchym des Holzkörpers wird der Länge nach durchzogen von plattenfưrmigen Gefäßbündeln (Leitbündeln), die ganz verschieden von denen der Monocotyledonen und Dicotyledonen, ohne erkennbare Ordnung, dicht aneinander stehenden Treppentracheiden bestehen, nur aus, Lycopodien und Farnen, aber ohne die braune feste Sklerenchymscheide sie F.ine bei diesen, allgemeine wie bei namentlich bei den Baumfarnen, umgebende derartige Scheide umgibt dagegen bei den dunkel- den meisten Arten den ganzen Holzkörper und scheidet ihn von der Rinde Diese besteht aus einem ähnlichen dünnwandigen Parenchym In dasselbe eingebettet sind wurzeln, Stammes die vom zahlreiche einfache, Holzteil entspringen und, ins Freie herauszutreten wie das Grundgewebe des Holzteils nirgends miteinander verschmelzende, ihm fast gleichlaufend, herabsteigen um rundliche erst Neben- am Grunde des Sie selbst bestehen aus einer äußeren Rinde, einer dunklen Sklerenchym- scheide, die rasch in die dünnwandige, oft lückige Innenrinde übergeht, und einem Kern, dessen Mitte von einem im Querschnitt sternförmigen Leitbündel aus Treppentracheiden, eingenommen wird Eine wertvolle Erweiterung erfuhren diese Grundzüge durch Corda^), deckten Psai'onUis arenaceus große, länglich-runde, über ^) ^) ') i cm Siehe pag 123 Brongniart Ad.: Histoire Corda: Beitr S 93— m des veg fossiles II, 1S37, p 57 der an breite und noch höhere — 67 dem von ihm Blattnarben ent- an download unter www.biologiezentrum.at Df K Gustav Stenzel 85 Stammes der Außenfläche des liatte, sie als die Corda wie fand, Gutbier schon sie sicher [2] Caiitopteris Frieslebeni beschrieben bei Diese sind denen der lebenden Baumfarne so ähnlich, daß mit Recht zu Psaronius zog während Brongniart entscheidend für die Zugehörigkeit der Psaronien zu den Farnen sprechen, Auch machte Corda darauf aufmerksam, d Lycopodiaceen betrachtete äeren Umfange oder des Holzkưrpers Leitbündel-Platten einzeln zweien angetroffen werden, zu sie an derem bei einigen Arten die im Begriff sind, in je einen Blattstiel einzutreten Anknüpfend an und in dem von mir ich dann viele »Über die Staarsteine« *) Flora der permischen Formation ^) in einer Studie: Gưpperts verften Abschnitt über Psaronius in d so nachgewiesen, Beobachtung habe die letztere daß man Arten dieser Gattung das gleiche Verhalten zeigen, es als ein allen Psaronien zukommendes betrachten muß Etwas unterhalb der wo Stelle, peripherischen der mittlere Abschnitt eines der breiten bezeichnen ein Blattbündel aus von diesem und biegt wollen an der Außenfläche das Stammes saß schnitten des Randbündels wird dem Holzteil austritt, trennt es sich nämlich als nach der Die dadurch entstandene Lücke oben wieder nach Randbündel Bündel, die wir im Folgenden als sich schräg aufwärts durch an welcher Stelle, Bündel geschlossen, ein nach innen liegenden Leitbündel abgegeben wird Im einfachsten der Blattstiel zwischen den zwei seitlichen Abdas von einem weiter wie wir ihn namentlich Falle, bei einigen zweizeiligen Arten finden, so hti Psaronhcs Ungeri^), wird dieses Ersatzbündel von einem inneren in einer der eben beschriebenen gleichen Art abgegeben innen gelegenen und dem anderen Bündel bei einem oder Mitte schmale oder die Abgabe von Zweigen an liches finden wir ja die Bündel zerstreut Bau des Holzteils mit dem wenn wir annehmen, daß auch die weiter das gleiche Verhalten, nur der ersten bei diesen Arten Bündel dazu bestimmt ohne fast Ausnahme an ist, Außenfläche des Holzteils enden und der blieben und dann von der sich verdickenden Rinde überwachsen Dieses häufig ganz erstaunliche die überall als Wachstum in worden war das Gewebe Rinde der und deren Natur ihr herabsteigen in richtig erkannt verwachsen, daß dieses erklären kann, ^) ihrer der in Erst geben sich sie parenchym, Vielfache an Sie worden geht Rinde ist wo sie aus der Rinde austreten, mit einer dünnen Schicht das nach innen Umfang einhüllt zu, ringsum sind Die hatte in um eines stetig in ihre verästeln sich mit in Hand schon von mit dem dem Rindenparenchym was stetig übergeht, der Brongniart als dem freie Wurzeln in der Rinde ganz ähnlichen Gewebes, um ") Cotta: Dendrol •) Siehe oben in den Ich be- Wurzel- dem Außen- nehmen dann Sie oft um das den untersten Teil des Stammes ein Geflecht von - innerhalb der weder seiner Natur nach gleichwertig noch auch von gleichem Bau der in unseren Sammlungen fast p F Taf VI, Fig Neben- und nahe über dem Boden befindlichen Teil der Stämme unserer sich durch die Vergleichung Stenzel: Staarsteine Stenzel in Göppert sehr den Boden einzudringen, um- denen Querschnitte von Staarsteinen ermitteln lassen ') Daß so vollständig sich gleichzeitig herausgebildet hätten Prosenchymscheide übergeht und bilden so ähnlich, aber ^) oft ich mir nicht anders gewưhnlich diesem gleichgesetzte Masse von Wurzelanfängen ihm äerlich wohl Soviel Ähn- sei Hand und Bau Prosenchymscheide daß beide aus demselben Grundgewebe Nebenwurzeln, gleich jenem, das den Baumfarne durch dem AbGewebe lebend ge- ihrer zeichnete deshalb diese Strecke der Wurzeln, die \]nge.r Processus radicales genannt hatte, als anfänge sind, glaubte ich dadurch erklären zu kưnnen, d nach abgestorbenen Blätter nur der innerhalb des Holzkưrpers liegende Teil Hauptpunkten d so wesentlich übereinstimmend, die mittelsten nach außen liegenden zur Versorgung der Blätter beizutragen dicken Rinde nichts von ihnen aufzufinden wurzeln, der durch ist auch bei den lebenden Farnen, wie bei Saccoloma adiantoides und vielen Marattiaceen Blatt bündel fallen der Aber auch sind ermittelte wir gewiß nicht fehl gehen, man des zweiten, auch wohl noch des dritten Bündelkreises, während in der selbst fadenförmige Zwischenformen Bei anderen Arten sieht einem noch weiter nach von dieses wieder ersetzt wird ; so weiter bis in die Mitte Stenzel in Gưppert: F., Taf V, Fig ausschlilich vorhan- download unter www.biologiezentrum.at Die Psaronitn, Beübachtun";en und Zeiller's Psaronien bedeutende Fưrderung Eine unserer Einsicht in B(;lraclitiin";en «7 von Autun den Bau, des Holzkörpers namentlicii ligneux, cylindie central), verdanken wir den ausgezeichneten Untersuchungen von Er war beitung der Psaronien von Autun.') schnitten gemacht Längsschnitten zutreten, sondern links stamm Bear- Quer- worden auch von radialen und namentlich tangentialen in ein Blatt ein- sind, daß zwischen diesen andere, ihnen sonst ähnliche Bündel verlaufen, die nur Zweige rechts igenen Bündeln e sondern im Umfange des Holzteils liegenden Leitbündel bestimmt alle an Blattbündel abgeben, - waren, Diese ließen ihn zunächst bei Arten mit zahlreichen Leitbündeln wie bei Ps m/nrc^Ms erkennen, daß nicht den in seiner der günstigen Lage, nicht nur einige Reihen von in vergleichen zu können, die in kurzen Abständen übereinander von einem und demselben Stücke nach seinen Angaben und Zeiller {cylindye selbst aber im Stamme weiter aufwärts laufen und rechnen Jedes der zwischen ihnen nach aen fưrmigen Blattbündel besteht hier aus zwei von ihnen erhaltenen Zweigbündeln ; die wir deshalb zu tretenden, breiten rinnen- außerdem aber aus einem mittleren Teil, der selbst wieder von zwei Bündeln gebildet wird, die von zwei zu beiden Seiten nach innen liegenden, stammeigenen Bündeln abgegeben worden und sehr zusammengesetztem Bau des Holzkörpers treten bare Berührung beiden Randbündeln, den mit abgegebenen Zweig, mit dem tensis Bei ') Ps Faivrei^) anderen sie berührt Bei einer Anzahl Arten mit vielzeiligen Blättern sind die sondern von innen kommenden Bündel nicht erhalten von jedem derselben zu einem Blattbündel verschmelzen, das von innen wie bei Ps infarctus, kommende Bündel den Saum und Ps Landrioti^) oder verschmilzt Ps bibrac- wie bei eine Strecke weit mit ihm, wie das nameHtlich bei den ihm hervorgehende Blattbündel auch bündel einen jenem Zweige entsprechenden Streifen ^) beider Randbündel einfacher gebauten Arten mit wenigzeiligen Blättern die Regel zu sein scheint bezweifeln, daß das aus in unmittel- einen von diesem in sich hier Aber es ist wohl nicht zu von dem Saume jedes der beiden aufgenommen Blatt- hat Rand- und Blattbündel Auf Grund dieser in mehreren Punkten von der früheren abweichenden Auffassung versuchen wir nun unsere Kenntnis der verschiedenen Leitbündel des Holzkörpers und der von ihm ausgehenden Blätter darzustellen und durch eine Anzahl neuer Beobachtungen zu erweitern und zu Wir gehen dabei von der Beziehung zwischen Diese uns tritt am augenfälligsten entgegen, stützen Rand- und Blattbündeln aus wo ein Blattbündel nur einen während der andere noch mit dem des angrenzenden Randbündels verschmolzen wir schon früher einmal hingewiesen, während in einem Stämmchen des Ps demselben Querschnitt ein anderes noch beiderseits gebunden Ebenso sehen wir anderen Seite von beiderseits zwischen die in frei, cinctiis ist, ') noch mit dem Randbündel tiefer \p^\ an abgelöst seinen Saum \p'^\ Wurzeln gedrängt i, /^ bei X] wahrem! verdickt, abgerundet ist in freien Rand der zwei- eines es 'j und etwas nach innen entsprungene Blattbündel \p\ die Zeiller, Autun, «) ') E b e n d a e ") Ebenda, b, c, ") ') ^) p Rinde ausgetreten, wo 178— 271 p 218 1S9, 229 p 224 in Göppert p F., S 58, d Taf V, Fig 2, n ist es sich gerade Höhe von den angrenzenden Rand- p 20S p der hat getroffen, weil in der Regel beide sich in gleicher Ebenda, Ebenda, Ebenda, Ebenda, Stenzel ^) an sich Natürlich wird nur selten ein Blattbündel mit so ungleichen Seiten von einem Querschnitt zwischen diesen hat, ein solches hatten mit wirtelständigen Blättern, verbunden, der anderen Seite des Holzkörpers hat seine Ränder stark eingeschlagen und dieser herabsteigenden ") Auf die übrigen beiderseits frei sind.^) einem kleinen Stamme des von Ps Cottae [L dem Randbündel Das etwas eingerollt hat in an einer Seite zeiligen Blattbündel dagegen in ist {Ps infarctus y qtnnqiiangulus) download unter www.biologiezentrum.at Gustav Stenzel Dr K 88 r^l Haben wir uns aber durch solche Vorkommnisse von dem Sachverhalt überzeugt, bündeln ablösen werden wir ihn auch durch solche Beobachtungen bestätigt so denen wir nur aus der Vergleichung finden, bei verschiedener Stellen auf ihn schlien kưnnen So unteren Fläche auf der ist dem Randbündel mit einerseits cm oberen, etwa höheren Fläche zweizeiligen Ps Cottae ein Blattbündel einer Platte des noch [p^] 12, [I dagegen /] von beiden getrennt es ist der unteren Fläche einer Scheibe von Ps piinctatiis mit fünfzeiligen, bündel [III nach oben hängt [26, /^] es nur anstoßenden Randbündeln den beiderseits mit 25, /^J [14/1=16 ist dem schon Bündels vor uns, die dabei körpers 14 [II — Durch 17, /^] vorher geworden gleich können wir uns nun geworden Wenn auf ; etwa der cm und gewiß eine weiter fortgebildete Stufe desselben Seite des Holz- ist von den Randbündeln ausgehen, die Blattbündel von die verschiedenen Stufen erklären, erst es frei ist gewordenen auf der gegenüberliegenden frei gewonnene Annahme, daß und wie die so weiter sehr verbreitert, an den Rändern abgerundet frei so haben wir hier doch /'], cm 15,/'] zweimal vergrưßert 17,/^ [II den Randbündeln verschmolzen höheren Oberseite ebenso zerbrochen, aber beiderseits etwas eingerollt Ebenso sehen wir auf p^ verschmolzen; etwa noch mit dem letzteren zusammen, von p^ an an beiden Seiten aber mit Mitte zerbrochen, ii, /] auf der spiralig gestellten Blättern ein Blatt- p'^, auf der Unterseite eines Stückes von Ps Gutbieri das eine Blattbündel in der [I anderseits mit ^^ nur noch undeutlich verbunden; fest, dem dünneren Mitte eines scheinbar einfachen Randbündels bis zu Vorwölbung der einer leichten oft viele Male auffallend eben austretenden breiteren, Blattbündel mit seinen stark nach innen gekrümmten Rändern Diese Ungleichheit dem dreizeiligen Fs — — nach /^ ausgetreten dieser andere das [VI 4*, /'], regelmäßig bei den Stämmen finden wir Weberi das ist bereits [/^J frei selbst nichts vorhanden unterhalb derer es aus ; Original von Ps lielmintholülius ausgetreten hervorgewölbt hing noch beiderseits mit den der Versteinerung zerbrochen etwas ist, noch zusammen Vom von Ps spissus unteren Fläche [VI 45,/'] freie noch von Rindenwurzeln [45, /*, f^\ frei, 25, 26] vorn /' von von Randbündeln als Teile von ist dem untersten Blattbündel viel ist das nächste (/^) steht ; der letzteren, das frei, vierte (/*) dickeren Randbündeln [p^, p% aber noch in einer tiefen schon von denen das aber freie an das einer in Wưlbung schon oberen der Bucht an seiner von ist äere dessen vorhanden; noch letztere bei das jüngste (/") bildet nur eine schwach nach außen hervor- ; untersten Blatte Bündel, außen nach stark dünnere Wölbung der beiden Randbündel (/^ p^) Besonders lehrreich mit der gegen cm höheren oberen [46] an Sklerenchymscheide liegende anfangs [III das folgende, f^, liegt, unteren Fläche [VI 45] polierten Scheibe abgerundete, punctahis nur eine flache Bucht der Sklerench}'mscheide [VI 43, /'] läßt die Stelle erkennen, dem Holzkörper Das folgende (/^) innerhalb Bucht der Scheide der den Randbündeln verbunden das eine Blattbündel f^ bereits in die Rinde jüngsten, /* und /^, die beiden ist, An dem Cord a'schen Bei spiralig gestellten Blättern mit fünfzeiligen Ps wo [V 39], mit beiderseits das nächst höhere, P, in einer Bucht der Sklerenchymscheide ist, noch umschlossen, aber gleichung dem Ähnlich bei frei und /' oder bei Ps Haidingeri erscheinen tretende, noch eine Blattbündel Stelle; finden die der Scheide umschlossen; wir tiefen aber die Ver- einer beiderseits rechteckigen Bucht gegangen verloren nur ist noch eine ist, der an der ziemlich tiefe beiden nächst höheren Blattbündel sind cm darüber [46, /^, /^] aus dieser herausgetreten, wie das erste Blattbündel der Unterseite, ihr Rücken nur eben noch zu erkennen oder verloren gegangen Das mit den getrennt hat und, als vierte Blattbündel ist weggebrochen, als Vorläufer des fünften aber anfangs [45, sp^] gewölbter Bogen eines breiten Leitbündels des zweiten Kreises, der sich weiter oben von diesem ein flach beiden Randbündeln [46, ^^, p^] verwachsen, sich durch eine Hervorvv'ölbung Blattbündel [/^] zu erkennen gibt Oft aber stehen auch von wirtelständig gestellten Blättern einige etwas höher, andere etwas weshalb im Querschnitt des Holzkörpers einzelne Blattbündel etwas weiter vorgeschritten sind Bei einem Stämmchen von Ps procurrens verschmolzen ') (e), eines auf einer Seite (a), Stenzel in Göppert perm F., S ') ist das eine Blattbündel die anderen, 58, Taf V, besonders (als tiefer, als andere noch mit den beiden Randbündeln (d), Ps infarctus, y auf beiden Seiten losgelöst, quinquaiig.) doch download unter www.biologiezentrum.at Die Psaronien, Beobachtungen und Betrachtunf^en [5] schreitet die Ausbildung der Bündel nicht stellung erwarten und müßten, anderen Stamme einem bei der Reihenfolge in wie wir fort, gn es bei einer derselben Art sind spiraligen Blatt- fünf Glieder gleich alle entwickelt [IV 38] Aus der weshalb deutlich, B Art, wie die a 1 bünde ihrem Austritt aus dem Holzkưrper regelmäßig von zwei der letzteren begleitet werden sie bei Die Randbündel ziehen sich nämlich, zurück, ihre Ränder runden sich ab und, des Blattbündels zu, wie bei Ps schon bei diesen der andere j!>ira], Ps pictiis bündeln bilden p''., sie oft [I 7, p^—p^'] von ihnen abgelöst sich wenden namentlich bei zweizeiligen Arten, Ps spissus [VI 46, p], hat, etwas sich diese den Seiten oder Ps teiiuis 21, p^, p^] [II derselben Randbündel verdickt etwas wie bei Ps Ungeri [IL 22, 23, innen eingeschlagen bei Ps punctatiis — nachdem das Blattbündel Uiigeri flaceus Saum rollt, ^1 von den Randbündeln ihren Ausgang nehmen, wird uns auch p'^, [i, neben /-] Meist ist nach innen gekrümmt oder einge- />"i], />", oder mit breitem Saume nach — 25 neben /^; 26 neben /', /^'], Ps qitadiangulus [IV 35 36, Endlich zwischen wirtelständigen, nahe aneinander gerückten Blatt[III nach innen offene Bogen, nur noch schmale, wie bei Ps bibractensis [V 40, A^, ^'*] oder bei Ps iiifarctus.^) Diese umgerollten oder umgeschlagenen Ränder begrenzen nun die Lücke, die geblieben in der Röhre zurückden inneren Holzkörper gebildet wird Diese Lücke schlit der Zeile nächst hưheren Blattes wieder; aber nicht nur dadurch, daß ihre um welche durch die Randbündel ist, sich weiter aber unterhalb des in beiden Ränder sich nähern und endlich zusammenfließen, wie bei fast allen unseren heimischen Farnkräutern und den Baumfarnen der wärmeren Himmelsstriche, sondern dadurch, daß ein von innen heraustretendes Bündel mit seinen Rändern zu einem neuen Blattbündel verschmilzt ein Vorgang, wie wir ihn nur oanz vereinzelt — bei lebenden Daß Bündeln hin, Farnen finden, besonders ausgeprägt bei Taccoloma adianfoides (Dicsoiiia Lindeni).^) die Blattbündel auf diese Art zu Stande kommen, darauf führte schon das Vorkommen von welche je zwei innere Leitbündel in derselben Weise miteinander verbinden, wie die Blatt- bündel je zwei Randbündel Bei dem Abschnitt von Ps folgende innere Paar einerseits und Ungeri im Berliner Museum bildet eine weit vortretende Schlinge (6), die Dann Leitbündeln unterscheidet ; ist Saum der zwei flache plattenförmige Leitbündel folgen des auf die Randbündel dann wendet er sich nach außen auch durch ihre geringere Dicke sich von den eigentlichen der gegenüber liegenden Seite des Stämmchens, Schlinge verbunden ^) noch deutHch nach innen eingeschlagen, und auf diese erst zwei an ähnlich wie bei den ersten, nur durch eine viel schmälere auf zwei weitere flache Bündel folgt endlich ein einfach zusammengeboo-enes, dessen Rücken man wohl mit den Schleifen der weiter nach außen liegenden vergleichen kann Eine ähnliche Anordnung der Bündel fand ich bei einer Reihe anderer Arten.*) Das bestimmte mich, schon die ersten in der Mitte des Stammes als Blattbündel zu betrachten Nachdem aber Z eiller ^) bei mehreren Arten nachgewiesen hat, daß zur Bildung eines solchen zudem aus dem Inneren kommenden Abschnitt noch von den angrenzenden Randbündeln Zweige hinzutreten müssen, können wir wohl nicht zweifeln, daß das ebenso bei den aus der Mitte kommenden Verbindungsstücke zweier Leitbündel Bündeln sie durchgehen, haben vorübergehenden Verschmelzung mit den inneren Leitbündeln geschieht, bei ihrer Diese daß wir erfahren letzteren sind dünner, also bei viel, schiedene Benennungen noch keine vollständigen Blattbündel, ihrer oft endlichen mehreremal und wollen die Umbildung breiter in zwischen denen sondern nur ihre Vorläufer vor uns Blattbündel eine erhebliche Veränderuno- und stärker gekrümmt Wir bedürfen daher »Vorläufer als Ersatzbündel« [fasciciili Die für beide ver- ductores supplentes) unterscheiden 1) Zeiller: Autun, p 208, p\ pi\ p\ p\ p^"" ^ Karsten: Vegetationsorgane der Palmen 1847, von Fig Aiigiopteris; in Abhandl I — II •') Stenzel Stenzel in in *) Ebenda ') Siehe oben d Göppert Göppert S 50 S 87 S 194 — 195 math.-phys G der kgl Sachs Ges perm F S 51, 54 perm F Taf V, Fig d Taf IX, Fig 5, Mettenius: Über den Bau Wiss VI Leipz 1863 S 531—545, Taf VI, download unter www.biologiezentrum.at Dr K Gustav QO Stenzel [6] Obgleich nicht die wichtigsten Bestandteile des Holzkörpers, üben Ja nur durch Beachtung ihrer Verbindung einen erheblichen Einfluß aus doch auf dessen Ausgestaltung sie mit den übrigen Leitbündeln ge- langen wir zu einer richtigen Auffassung dieser, letzteren Das zeigt sich besonders deutlich bei den einfacher gebauten Stämmen, bei denen wir zugleich die Ersatzbündel rückwärts bis Wir haben schon oben Anl der Loslưsung der Blattbündel von den Randbündeln lo) aus (S dünnes Stämmchen von Ps Cottae erwähnt, ihm sehen wir innerhalb zweier rechts und das wohl Ersatzbündel die hier zwei entsprechen Randbündel abgegeben In Ersatzbündel, inneren das sich diesem einfachsten Falle Bestandteile nur aus den zwei inneren Leitbündeln Ihm am nächsten scheide nur eingedrückt, Wundränder das ist Saum zu steinerung entstanden Hier liegt sein dann folgenden inneren Leitbündel, Wo das eben geschieht oder wo treffen, [III 25, das an dem sich eine auffallende, nach außen in die Ganz ebenso (/', sind bei einem ist aber das eine ganz mäßigkeiten, wie wir sie bei 13], es mit Mittelbündel und 11 [I zeigt 12] der Mitte in wie eine Verso mögen Stammes an- und des das ^onst i] von klammerförmigen einem dessen beide Seitenplatten wir als vorkommende Bildung, wie /^^) eigene, Bogen Ps tenuis an von andere mit einer bemerke, 4] die zu Blattbündel zwischen zwei den dem nach daß einzusehen wäre, ich [I dem Cottae Ersatzbündel, (I — Seiten des lagen Auf der unteren Seite der mittel- innen eingeschlagenen Randbündel zu welchem Zwecke: beiden Museum ihm aus die Hälfte der Leitbündelplatten mit beiderseits freien (/>-) eine der Unregel- zeigt ähnlichen Stellen und von die und den Randbündeln antreffen in der Mitte zur einen und schreitet die Bildung der Leit- und sie abwechselnd verbindenden Ersatzbündel mit seltener Regelmäßigkeit bis außen daß /), dar- gegenüber liegenden Seite auch schon bei zweizahligen Arten die (sp^) i, umgestalten muß beiden ihnen Ungei'i im Berliner daß als (sp^) bei Ps innen offene Rinne nach steigender Zahl der Leitbündel — 3, durch einen stark nach innen eingefalteten Bogen [f^, ohne [I Stelle finden, anderen Seite desselben wahrscheinlich keine Leitbündel sind bei es nur auffallen mußte, diesem wohl nach außen i'^) Stämmchen von frei, Leitbündel mag die auch 6] 5, wir öfter die Der vorher beschriebene schöne Abschnitt von Ps gleichfalls ein drehrundes [I [I einen Seite verbindenden liegenden Leitbündel oberhalb seines Randes verwachsen, wahr- [/], der durch ein bogenförmiges Ersatzbündel verbunden, liegenden ein drehrundes Leitbündel an doch auch den Blattbündeln ständigen, drehrunden Bündels durch scheint erst bei der Ver- ist, Randbündel, etwas höher die auf diese von Ps Cottae drehrunde sie nächst äußeren BUndelpaare gestellt wird, die 27] unserem Ps Levyi wird das den waren Indes der Querschnitt drei von ihm abzugehen, sich anschickt, Bündel umfaßt, wie wir solche bei vielen Arten an dieser zwei innere Leitbündel auffassen, so daß Eine breite Brücke [L] im Innern, Stammes ganz schmalen gekrümmten Bündel erklären, wie bei Ps punctatus Bei durch diese war die Sklerenchym- ; gespalten worden von Ps spurte vaginatiis gleichung zweier übereinander liegender Querschnitte sich auch die als seine der schon lebend an einer Seite 3], Verbindung mit den schmalen innersten Leitbündeln, es zuweilen in tritt an die ausgebildet hat, ursprünglich vereinigt waren und gewiß J/^, übergeht wie bei Ps cheninitziensis in ein queres Ersatzbündel einem nach innen liegenden immer schmäleren abgezweigt haben ein Ersatzbündel eine schmale Platte bilden, wie in der Mitte Jedenfalls [I aber sich seitlich zunächst die die weiter In queres, Verbindungsstück, Blattbündel übrigen abgetrennt worden der Mitte des in von dem scheinlich das älteste der Pflanze, dem von [P] ein herstammen können noch vereinigt finden würden sich des Leitbündels ist der gegenüber liegenden Seite haben zum der eine jedenfalls hatte sich abgerundet und abgerollt, verheilt, und über der Wunde welche der nur ein auch das Ersatzbündel insoweit einfach, sehr ungleiche Randbündel zeigt, von denen aber zwei, p^ und unter An (/^) bereits beiden Randbündel (//) eine der p^, p^^] i, [l quere das Leitbündeln, Furche im Holzkưrper erkennen läßt tiefe Stammes Randbündel schwacher Stamm von Ps Levyi steht ein worden war, wie eine eines längeren Die beiden, den Randbündeln ziemlich gleich gerichteten (i) selbständigen ihr Ende untere das weiter unten ausgetretene Blattbündel für zwei inneren Leitbündel verletzt das liegender links beiderseits scharf eingeschlagenes Leitbündel Seitenteile die Mitte verfolgen können in fort, wo- Rändern im Gewebe im Dresdener Museum liegenden, offenbar demselben Block entnommenen download unter www.biologiezentrum.at Die Psaronien, Beobachtungen und Betrachtungen [j] Scheibe sind aber gerade diese Leitbündelpaare gleichmäßig an der Versorgung der Blätter gl verbunden, durch Ersatzbündel so daß tatsächlich alle beteiligt sind.') Bei den verschiedenen Erhaltungszuständen des Fs musaeforniis ist doch der Regel das innerste in Leitbündelpaar durch ein Ersatzbündel im kurzen Bogen verbunden An dem merkwürdig zusammengedrückten doch noch sicher genug erschließen sich gegenüber liegenden Seite durch Stamme verkieselten folgt auf das innerste läßt, ein flaches Ersatzbündel [sp^] geschlossenes bündeln zwei, die wieder auf der anderen Seite verbunden sind dessen ursprünglicher Bau i8], [11 Paar sogar noch ein zweites, durch und nach zwei an der Leit- freien ein breites drittes Ersatzbündel [19, das wir uns aus mehreren stark verschobenen Stücken zusammensetzen müssen .^Z'"), Unter den ausgezeichneten Resten aus der böhmischen Steinkohlenformation, deren derbe Gewebe, Leitbündel und Sklerenchymplatten in dünne zerbrechliche Kohlenblätter verwandelt sind, während sich die durch Zerstörung haben, sind bei Gewebe entstandenen Lücken "der zarteren dem am längsten Scitaminites als Stamme, gewiß doch zu derselben Art gehưrigen, von Corda sowohl das innerste wie das folgende Leitbündelpaar ist feinem Sandstein (unserem Ps musaeformis bekannte Stück) beiden mittelsten Leitbündel durch ein schmales Ersatzbündel verbunden, schwächeren, oder mit Schieferton in die anderen Bei frei Ps carhonifeva als ähnlicher ^) erfüllt nur die dem etwas bezeichnetem Weise durch Ersatzbündel dem eben angeführten verkieselten [IL 18, 19]; wir kưnnen daher wohl annehmen, d schưne Scheibe aus dem böhmischen Kohlensandstein im Dresdener Museum, auf deren äußere Leit- verbunden, wie bei die bündel wir nachher noch einmal zurückkommen sei ähnlich gebaut gewesen untere, 33 obere Fläche], [IV 31 Aber, obwohl die Beschaffenheit der innersten Kohlenstreifen eine genaue Bestimmung erschwert, scheint daß es doch, Rande an hier ein Ersatzbündel [31, sp'^\ das Leitbündel mit verbunden hat dem anderen nach mit festhaltend, und mit dem einen so daß darin nicht die gleiche zu fortschreitet, außen, Regelmäßigkeit herrscht Ist wegen der unvollständigen Erhaltung der mittleren Kohlenstreifen nicht wirklich bei den Stämmen aus der Gruppe des Ps simplex, die auch in der diese hier vielleicht nur zu erkennen, so fehlt sie oft Zahl, Dicke und Gestalt der Leitbündel wie in der Ausbildung der Sklerenchymscheide die grưßten kungen zeigt So sind bei Ps siinplex f integer bald noch die beiden mittelsten, bündel durch ein Ersatzbündel im kurzen Bogen geschlossen [III 24], unregelmäßige Verwachsungen, in der Mitte; an einem Ende, teils mehrere in verschiedener Weise mit ihren Rändern Bei dem von C o 1 a teils seitlich Schwan- auffallend breiten Leit- die anderen aber frei, bis auf ein paar bald sind von diesen zwei und zu sonderbaren Gestalten verschmolzen abgebildeten Ps simplex verbindet das von den gefalteten mittelsten Bündel ^) ausgehenden Ersatzbündel nicht nur, wie gewöhnlich, die beiden ihm zunächst liegenden Leitbündel, son- dern breitet sich bis zu den zwei folgenden aus, so daß es im Querschnitt als ein Querbalken mit vier rechtwinklig angesetzten Platten erscheint zwischen deren Rändern eine in dieser die Leitbündel folgen dann zwei breitere und stärker gekrümmte, freie Gruppe besonders ausgeprägte Gestalt, die erst außerhalb der Randbündel nach und nach ist, in etwa halbkreisförmig gebogene des Blattbündels übergeht Andere sind viel mehrere innere Leitbündel ein Auf zwei auf der entgegengesetzten Seite ein langes gerades Ersatzbündel ausgespannt weniger regelmäßig — An einer schưnen Platte des Berliner auf der unteren Fläche 4, auf der oberen 3, daneben noch Querbündel aneinander geschlossen, aber zwischen ihnen sind noch kleinere mit Sicherheit als das mittelste betrachten kann ') Dagegen ist Die Zeichnung des Berliner Stückes (Stenzel in Göpp.: Stückes dar, sie entspricht der oberen der Dresdener Scheibe [II 23], gleichen zu können, das Spiegelbild hat gezeichnet werden müssen [IL zerstreut, so auf der Unterfläche p F., Taf Museums V, Fig 6) — sind auch durch je daß man keines des Stückes rechts das stellt die von deren Unterseite, um 22], ') sie untere Fläche des mit der oberen ver- das für die Vergleichung mit der des Berliner Stückes wieder umgekehrt werden muß 2) Corda: °) Cotta: Dendr *) Stenzel Beitr S 94, Taf 45, Fig in Taf VI, Fig Göppert: I Die Figur zeigt das Mittelbündel nicht gefaltet, sondern nur platt gedrückt p F Taf VI, Fig Unterseite, Fig Oberseite Eeiträgfe zur Paläontologie Österreich-Ungarns Bd XIX 13 download unter www.biologiezentrum.at Dr K Gustav Stenzel q2 rgl vom Randbündel aus gerechnet, mit einem langen geraden Ersatzbündel ') verbunden, das links bereits bis zu dem Leitbündel unmittelbar innerhalb des Randbündels nach außen gerückt ist; auf der oberen Fläche zieht sich dasselbe Ersatzbündel ^) an dem rechts dem Randbündel nächsten nach links bis zum Randbündel selbst hin, ist also eine Mittelstufe zwischen Ersatz- und Blattbündel und beweist augenfällig die gleiche Natur beider Vor beiden liegt das flach gewölbte freie Blattbündel mit eindritte Leitbündel, Auf der gegenüberliegenden gerollten Rändern ä) Seite des Holzkörpers folgt auf die freien inneren Leitbündel dem Randbündel gleich ein dickes, fast gerades Blattbündel, das an der unteren Fläche der Platte noch mit von dem links nur eben getrennt rechts verschmolzen, nach außen gerückt links aber weit während ist*), Das untere vor ihm liegende ist.^) es auf der oberen flach auch rechts frei, gewölbte Blattbündel"} hat die obere Fläche nicht erreicht Noch andere Stämme des Von satzbündeln Ps shnplex wie die der f conjiigatus Leitbündeln sind nur zuweilen zwei fast gleich breiten ihren starken, einen kurzen Ersatzbündelbogen mehrere oder breitertes Ersatzbündel verbunden.') Aber auch — ist dem schönen an dies ist nur eine zufällige oder fehlt diese den freien vor die manchen Stücken dieser Arten ein breite Ersatzbündel zu betrachten sind Im Besitze des Herrn Otto Weber in Hilbersdorf bei Chemnitz Stammes von Ps simplex / conjugatus mit fast sehr ver- ein Sammlung zu Chemnitz Rändern der Leitbündel Verschmelzung der Bündelränder, sehr starken mittleren durch doch nur übliche Erscheinung, Wir können daraus bündel über die ganze Breite des Holzkörpers ausgespannt d^tr durch quere Verschmelzung, ebenso wie beider- Abschnitt desselben Stückes in der städtischen der queren Verschmelzung aber an Stelle liegende Ränder nebeneinander denn auf der gegenüberliegenden Seite des Holzkörpers seits zeigen fast nichts mehr von Er- schließen, so sonderbares Bei diesem dünnes Ersatz- ein daß die seitliche Ansehen gibt, als befindet sich das Bruchstück eines vollständigem Holzkörper, der innerhalb der zwei ausnahmsweise schwachen Randbündel noch 14 dicke, fast gleich breite Leitbündel enthält, das mittlere durch zwei halb so äußersten durch sind breite, sonst aber finden wir von Verwachsungen darauf Stande kommen hinter den und diesseits solchen nichts hin, d auch drehrunden Mittelbündels hưchstens deuten ; ähnliche hier eine wohl gerades ursprünglich dickes, ein paar unvollständige quere Verschmelzung ersetzt Die beiden Ersatzbündel verbunden, und unregelmäßige mehrerer Bündel hätte zu kưnnen, wie die vorhin besprochenen Eine ähnliche Platte im Berliner Museum, Blattbündeln am besten zu die ^) simplex Ps gren Blätter dieser Art hưher weil die eines jenseits ebenso beinahe ein als sonst wir wegen des Fehlens ziehen, zeigt nichts über einander standen einer Sklerenchj'mscheide von Ersatzbündeln, vielleicht und daher mancher Querschnitt keines von ihnen getrofl'en hat Wie bei den letzten Arten mit zweizeiliger Blattstellung wird uns die mehrzelligen Blättern bei jenen mit Breite und Gestalt gleichen meist an der zeiligen Leitbündel wenig verändert: und dadurch erschwert, Dazu kommt noch selbst in breiten Seite man kann Blättern unschwer sich ') Fig Fig 4, a ') Fig ') Fig 3, b ') Fig 4, h wo die sich in stark Fig Stenzel ») Coli "j Stenzel 3, d in Cotta Göppert: p F., VI, i 30, 39 in den übrigen Leitbündeln an Dicke, sie daher näher aneinander gerückt, er auf sie von der Blattseite her Göppert: p F V, (als Ps plicattis) sonst aber eingewirkt hat gekrümmt, manche geknickt, Bei den Arten mit mehrzeiligen gekrümmten Bogen nach 3, 4, c ') sie sind wohl die Leitbündel stark 3, a ') daß der fast überall eingetretene Druck hat die zwei- ihre ursprüngliche Beschaffenheit vorstellen dagegen hat jeder Druck ') ^) : getroffen, den seltenen Fällen, wie bei einem Stämmchen von Ps Gutbieri, aber eines Aufsuchung der Ersatzbündel allen Seiten um die Mitte download unter www.biologiezentrum.at Die Psarunien, Beobaclitungen und Betrachtungen [gl herumziehenden Leithündel verschiedener Weise ganz in gekrümmt oder zusammengebogen, dabei stärker überhaupt nur schwer der Regel in ursprünglichen Aufbaues des ein Bild verändert: suchung der Ersatzbündel gelingt daher meist nur gj sind sie bald flach gedrückt, bald d man und so verschoben, zerbrochen des Holzkưrpers Auch gewinnt die Auf- wo den beiden äußersten Kreisen der Leitbündel, in sie aus deren Lage erschlossen werden kann dem Bei quadrangulus vierzeiligen Ps gebogenes Querbündel, das, den übrigen Leitbündeln flach höhere Blatt in sich Auch Haidingeri bei Ps auch das hinter vielleicht doch das Ersatzbündel gleicht, — [/' /"*] das für ein nächst Die weiter nach innen folgenden lassen keine so einfachen Beziehungen enthalten mag zu den vorhergehenden erkennen nur das hinter /^, jedem Blattbündel hinter [iV 35, 36J liegt dem bei /', [V 39J mit mag man spiraliger Blattstellung sehr ähnlichen Ps liclniintholithus [VI 41] des P nach innen von f^ und [VL 43] die hinter und /^ liegenden für Ersatzbündel enthaltende ansehen Für die /»/«rc/»s- Gruppe mit ihrem verwickelten Stammbau hat Zeil 1er in eingehender, durch von lehrreiche Abbildungen erläuterter Darstellung die Herkunft je dem zwei Ersatzbündeln aus Innern und deren Zusammentreten mit den Zweigen zweier Randbündel zu einem Blattbündel überzeugend nachgewiesen *) Ersatzbündel und Blattbündel Könnten wir auf Grund der vorangehenden Ausführungen das gleiche auch so blieben doch zwei Bedenken dagegen bestehen, ronien annehmen, Beobachtungen nicht ohne weiteres beseitigen Zunächst war Daß nie unmittelbar beobachtet werden konnten ließ, Da Gewebe der in ihnen vereinigten Bündel gewiß von vorn wohl, wo diese Rand an Rand miteinander verwachsen und sich sie einigemal dünne Platte Ersatzbündel aus So Dagegen hat bilden Fläche der Randbündel angesetzt hat, ^^ des Randbündels [25, Ganz Ansatzstellen beginnend, /)'"] Saum wohl ähnlich in sich den linken sehen Saum angesetzt, dessen freier des Blattbündels [26, /^'] bildet; dessen freier glichen, so wie es ähnlich auch bei inneren Leit- bei Ps cinctus,^) Ps simplex, f coiijugatus,'^) Ps simplex.^) des Randbündels Saum einander dabei erheblich verbreiterten, indem das von innen her kommende lassen, So hat sich einmal bei Ps punctatus das Ersatzbündel Fläche herein Verwachsung der Blattbündel aus mehreren sich die äußeren Gestaltung erschließen ihrer an die sich bündeln vorkommt einen der Blattbündel an diesen selbst anatomischer Bau keine verschiedenen Teile erkennen die eine gleichförmige Teilen Zus ammens et zung ihr weniger ins Gewicht fiel konnten Psa- gemachten ließen doch auffallend, daß diese es für die übrigen die sich durch die bisher wir bei des Ersatzbündels [f^] 25, /"] sich weiterhin während auf der anderen weiterhin Saum [III ebenfalls mit dem die von diesem getrennt hat und den am Rande Seite das Ersatzbündel, dessen Fläche an Rande an einen angeheftet hat, so daß des Blattbündels tibergehen konnte einem Ps Levyi den Saum überragen, gewiß, um der beiden Randbündel weiterhin den Saum des [I 3, x, y\ die freien Blattbündels zu bilden Man kann einzelne Teile verschieden deuten wie wir getan haben, oder den Blattbündeln diese Blattbündel dann würden ; man kann die freien Säume den Randbündeln zurechnen, das aber beweisen diese Vorkommnisse in jedem Falle, mittleren Abschnitte breiter Randbündel oder Randbündelpaare nicht imr die sie sich einfach ; mit plattem Rande von diesen ablưsen, sondern d ein sind, daß denn Bündel von innen her hinzutritt Ihres sparsamen Dann wären erklären Vorkommens wegen könnte man es jedenfalls solche, Erkenntnis von regelmäßigen ') Zeiller- Au tun, ^) Stenzel =; Ebenda Taf VI, Fig *) Ebenda Taf VI, Fig in die, Bildungen zeigten wie diese Bildungen selbst für Bildungsabweichungen oft bei Aber die lebenden Pflanzen, uns den Annahme ist Weg zur richtigen nicht einmal wahrscheinlich Schon p 208 Göppert: p F Taf V, Fig l (als Ps iiifarctus) 2, l 3, 4- 13* download unter www.biologiezentrum.at Dr K Gustav Stenzel QA das Vorkommen [lo] ganz verschiedenen Gruppen der Psai'onien angehören, wie der zweizeilige bei Arten, die überaus einfach gebaute Ps Levyi und der fünfzeiHge Ps puncüitiis mit spiralig gestellten Blättern, spricht dagegen D ebenso ihre gleichfưrmige und zierliche Ausgestaltung ; uns so selten zu Gesicht kommen, sie rührt aber wahrscheinlich daher, daß das von innen kommende Bündel mit den Randbündeln nur eine so kurze Strecke weit verschmolzen ist, daß nur wenige Querschnitte Vereinigung Rand mit Rand stattgefunden und da diese können wir bis in jetzt ihnen immerhin eine Bestätigung unserer Noch mehr keine Spuren von weiter das Annahme ; wo aber die zurückgeblieben ihr was wir erwarten zeigen, mußten, sehen hat mich eine zweite Frage beschäftigt Konnten wir viele Ersatzbündel in ihrem stufen- weisen Fortschreiten von innen nach außen zu den Randbündeln verfolgen, für sich auf auch sind hat, beobachteten Vorkommnisse sparsam nur gerade getroffen haben sie so schien Verbindungsstücke je eines Paares innerer Blattbündel als daß man es unbegreiflich, dem Wege von einem solchen Bündelpaare n e diesen Arten ihnen gerade bei bis i zu dennächst äußeren begegnete, etwa wie bei den äußeren Bündelpaaren der /»/arcifws-Gruppe,^) Am wahrscheinlichsten Ersatzbündel gar nicht ist es, daß immer abgesehen von diesen es, gibt, sondern daß die mit ihnen selbständige letzteren, solche verbundenen Stammbündel sich mit seitlich ihnen zugleich so weit nach außen biegen, bis sie das nächste äußere Bündelpaar erreicht haben geben sie nun unmittelbar das Ersatzbündel weiter aufwärts zu gehen; nachdem ab, sich wieder zurück, selbst ziehen sie dessen Ränder An mit seinen Rändern verschmelzen, ähnlich wie die dieses vm so Ränder der Randbündel, Blattbündel abgegeben haben, wie wir das oben dargestellt haben sie ein So finden wir Zunächst treten zwei innere, durch ein queres Ersatz- es einigemal bei Ps Klugei.'^) bündel verbundene Leitbündel zu einem Ganzen zusammen Ps, Ungeri, f flaccus oder des Ps musaeformis 8, sp] [I (a), ähnlich i8, 19, s^] [II dem mittleren Bündel einen und schließen die von Lücke zwischen sind, daß man bei dem einen dem anderen nur eben noch angedeutet ist Verschmelzung vollständig, ebenso bei einem dritten.^) Noch den zwei vor ihnen liegenden Leitbündeln, ä) die mit ihnen so verschmolzen die Verwachsungsfläche noch deutlich erkennt, Bei einem zweiten etwas kleineren*) nicht soweit vorgeschritten den beiden vor ihm ein ist die ist während sie bei klammerfưrmiges LeitbUndel bei Ps der unteren Figur) Seite zu schlien anfängt, indem es mit vereinigt hat, während es dem eingerollten bündel und losgelöst, ist es Museum aufbewahrten in Gestalt der für nach ihm hin noch Furchen die beiderseitigen dem nächst äußeren dem Saume ein Ersatzbündel Scheibe von Ps Ungeri [II Eben Leitbündel 4, der einen (in mit tief eingefaltet; dem anderen (5) auf der unteren Fläche 23, sp^] hatte noch die beiden es Von dem bezeichnenden Schlinge verbunden die Art beginnende Abtrennung deutlich erkennen die nur an des dort liegenden Leitbündels sich Rande des anderen zwar schon sehr nahe gerückt, von ihm aber immer noch durch einen schmalen Spalt getrennt ist Auf der gleichen Stufe der Ausbildung steht der im Dresdener das die Lücke zwischen cinctus,'^) (des zweiten Kreises von außen) liegenden breiten Leitbündeln einen (8) noch verschmolzen, läßt Vorher aber hat wie auf der anderen Seite mit verbunden ; Leit- eben es durch es sich hier mit und auf der oberen — mm 22J sehen wir es auch an dem Leitbündel frei, die nächst äußeren und durch eine ganz ähnliche Schlinge verbinden, wie das äußerste Ersatzbündel {sp^^) die Leitbündel und 11 höheren Fläche des Stückes [II Dieses ging auf der unteren Fläche [IV 23, oberen [22, indem sp^^] es nur es eben von nach zieht es sich noch durch seine tiefe sp^^] von den Rändern der Leitbündel und 10 aus, auf der hinüber, ist also einen Schritt weiter nach Falte zu beiden Seiten sich den Bündeln und annähert, mit denen noch verschmolzen war, ein Beweis, daß dieser Übergang hat, indem keine Mittelform zwischen beiden fertigen Stufen ') sich sehr rasch vollzogen zum Vorschein kommt Siehe oben S 87 Göppert ^) Stenzel ^) Ebenda Fig 4, &, c *) Ebenda Fig 2, «; ') Ebenda Fig 2, o ^) Ebenda Taf V, Fig in : p F S 264, Taf LXI, Fig 2, m; 3; vergrưßert Fig (7i) l, links aen gegangen, im dritten Kreise von außen hinter dem Blattbündel a download unter www.biologiezentrum.at TAFEL Stengel: VIII (IV) Die Psaronien download unter www.biologiezentrum.at TAFEL Fig- 31—33- Psaronius VIII (IV) nmsaeformis aus dem Kohlensandstein (Dresdener Museum) Fig 34 a Psaronius Freieslebeni Corda Fig 346 Psaronius Freieslebeni f triquetrus Stenzel (Leuckart'sche Sammlung Fig 37- Psaronius quadrangidus Stenzel (städtische Sammlung in Chemnitz) Psaronius pusillus Stenzel (Leuckart'sche Sammlung in Chemnitz) Fig 38 Psaronius procitrrens Fig- 35j 3^- in Chemnitz) ' download unter www.biologiezentrum.at K.G Sleiizol Dio PsafonicMi : lar.VIIl (Tal' IV 1^ V' " "" K.G.Stcnzel gez • Ku.k Beiträge zur Palaeoiiloloyie inid Geologie Ocslon-eitii Uiij>arns und des Orients Bd XiX, I90Z Verlag v.Wilh.Braumüller.k.u.k.Hof- u.Universilals-Buchhändler in Wien " "' Iloflilho9r A " Haase.Prag download unter www.biologiezentrum.at download unter www.biologiezentrum.at TAFEL Stensel: IX (V) Die Fsaronien download unter www.biologiezentrum.at TAFEL ') Auf pag 100, Zeile 11 ist IX (V) Fig 39 Psaronius Haidingeri Fig 40 Psaronius bibractensis.^) bei Fig 40 fälschlich Tafel IV statt Tafel V angegeben download unter www.biologiezentrum.at K.(j SttMizi'l: ni(» Ps.ti-oiiiiMi ( Tal" Tjif \' IX -/p« K.G.Sicn/el Ku ii«"/ Beiträge zur Paluooiilolotiie und (ieolosüo ÜesleiTcidi Ungarns unddesOnenls.Bd.XIX, 1907 Verlag v.Wilh.Braumüller,l » auf pag 109 ') Diese Art ') Ist °) Desgleichen auf pag 97: ist ; ; ^) ^) als Schnitt in tieferer Lage Schnitt in höherer Lage Psaronius asterolithiis bezeichnet statt 45 versehen 46 war im Manuskript Fig 26 angegeben auf pag 97 mit der Figurenbezeichnung: 25 statt Fig Cor da download unter www.biologiezentrum.at K.G Stenzol: Dio P.s.ii-onicn im: X (Tal" VI.) M^b^W^^^p" - ^ low o o > ^ '' K.G Stenzel \u K i(o/ Beiträge zur Palaeoiitolctyie und Geoloüio Oesterreicli Ungarns und des Oi-ionls.Bd XIX, I90Z Verlag v.Wilh.Braurnüller.k.u.k.Hof-u.Universitels-Buchhändler' in Wien ^ CS '2>05*-/3 Hoflilhogr A.Haäse;fraq download unter www.biologiezentrum.at download unter www.biologiezentrum.at TAFEL Stenxel: XI (VII) Die Psaronien download unter www.biologiezentrum.at TAFEL Fig 47 Fig 48 — 56 Psarouius sp Psarouius tentiis Fig 48 XI (VII) Wurzelansatz mit Ästen Wurzelansatz Fig 51 Rinde mit zwei Wurzelansätzen download unter www.biologiezentrum.at K.G Slenzel: Dio Psüi-onicii Taf.XI (Taf.N'l Ku Beiträge zur Palaeontologie und Geologie Oesterreich Ungarns und des Orients.Bd XIX, 1907 Verlag v.Wilh.Braumüllen.k.u.k.Hof-u.Universiläls-Buchhandlep in Wien k.lloflitho^r Allaase.Prag ... innerhalb tritt hin, gebogen, Fig r, der Scheide {g) nur ein wenig /«, /* r p F., Tat V, Fig Beiträge zur Paläontologie Österreich-Ungarns Bd XIX I, als Ps bei uns diese Veränderung Göppert: i Bei... Fig r, wo c die Stammrinde mit inneren Wurzeln, d, e die Außen- äußere Wurzeln bezeichnet Beiträge zur Paläontologie Österreich-Ungarns, Bd XIX 15 download unter www.biologiezentrum.at Es daher... vor dem Blattbündel dick, dicht; verwaschen Randbündel ; dick Innere Leitbündel fast gleich Beiträge zur Paläontologie Österreich-Ungarns, Bd XIX breit seitlich dick, aber nach außen
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