Beiträge zur Paläontologie Öesterreich-Ungarns Vol 019-0035-0047

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Ngày đăng: 04/11/2018, 23:36

download unter www.biologiezentrum.at PETROGRAPHISCHE UNTERSUCHUNG EINIGER ENALLOGENER EINSCHLÜSSE AUS DEN TRACHYTEN DER EUGANEEN, Von Cornu F Mit Gelegentlich Lehrers Herrn Prof einer in Tafel I (III) den Osterferien des Jahres 1905 neischen Hügel bei Padua richtete ich meines hochverehrten der Führung unter Dr V Uhlig unternommenen geologischen Exkursion mein besonderes Augenmerk auf das Eruptivgebiet der euga- in die enallogenen Einschlüsse der trach3-tischen Gesteine Die Resultate der an diesen Einschlüssen gemachten mikroskopischen Beobachtungen erscheinen hier niedergelegt Es hat zwar bereits Herr A Lacrüix^) Eruptivgesteine hieher gehörige von mir gesammelten Einschlüsse die Lacroix in einige in seiner denkwürdigen Studie über die Einschlüsse der Vorkommen (Schiefereinschlüsse) beschrieben da jedoch einerseits zum Teil von anderen Lokalitäten herstammen, als die von Herrn ; beschriebenen, anderseits in den mir vorliegenden Dünnschliftpräparaten beträchtliche Abweichungen mag den auftretenden Mineralassoziationen beobachtet wurden, eine neuerliche Untersuchung über den gleichen Gegenstand wohl gerechtfertigt erscheinen Die die Einschlüsse umhüllenden Eruptivgesteine sind und in jüngster Zeit Billows^) haben vorliegen und es kann in gezeigt, daß zum in Teil bereits näher untersucht ihnen Bertolio^) Anorthoklas-Biotit-Trachyte der Hinsicht auf die betreffenden Arbeiten verwiesen werden.*) Die gesammelten Einschlüsse lassen sich in zwei Gruppen unterbringen A Schiefereinschlüsse B Graniteinschlüsse ') ^) XXI, 1S93, ') XXXII, ®) Lacroix: Les enclaves des roches volcaniques Macon 1893, pag 218—221, Bertolio: Note sur quelques roches des collines Euganeennes — Bull, de la Soc geol de Krance, Serie 30 pag 406 — Ref von H Behrens im N J f Min etc 1896, I, pag 415 E Billows: Su alcune trachiti anortoclasico-biotitiche degli Euganei Rivista di Min t Crist Ital \'ol A 1905 Eruptivgesteine der *) Gegenwärtig ist Herr Dr M Stark in Wien mit einer grưßeren Untersuchung über die Euganeen überhaupt beschäftigt ist erst in der neueren Zeit ") Das Vorkommen von Graniteinschlüssen in den euganeischen Eruptivgesteinen durch Herrn G Dal Piaz in Padua bekannt geworden, der einen Einschluß von Biotitgranitit aus einem Liparit vom Monte Alto in den östlichen Euganeen beschrieben hat (G dal Piaz; di un incluso granitico nella Trachite degli Euganei Rivista di Min e Crist Ital Vol XXVIII) — Die von mir aufgefundenen Graniteinschlüsse aus Trachyten und aus einem polymikten liparitischen Brockentutl' von Galzignano werden bei anderer Gelegenheit beschrieben werden 5* download unter www.biologiezentrum.at Cornu F 36 [-j] Die ersteren wurden an folgenden Lokalitäten angetroffen trada Fantola, Zovon Montagnon, Trachyt deren zeichnet, vor Graniteinschlüsse fanden sich bloß bekanntlich sich durch Lispida bei Battaglia, : den Steinbrüchen von Zovon in großen einen Reichtum an Crivellara, Con- und San Pietro Tridymitkristallen aus- ^) Die von Herrn L a cr o i A gesammelten Vorkommnisse der Gruppe x entstammten den Lokahtäten Monte Rosso, Zovon und Monselice Der genannte Forscher vermochte scheiden, einmal solche, den Schiefereinschlüssen zweierlei Varietäten unter Ghmmerarmut durch den Gehalt von die bei klastischem Feldspat (und Spinelliden) charakterisiert sind (Monte Rosso), Glimmer Feldspat und (nebst Spinell) bestehende Einschlüsse, in zu unter- Cordierit und Andalusit nebst ortho- denen das anderemal hauptsächlich aus die beiden erstgenannten Minerale stark in den Hintergrund treten (Zovon, Monselice) Er vergleicht die erstere Varietät mit den zuerst von Herrn Pohlig^) studierten Einschlüssen aus den Trachyten des Siebengebirges und mit einem der Typen vom Monte Amiata,^) die zweite mit den Einschlüssen aus dem Hornblende-Andesit vom Bocksberg und vom Rengersfeld in der Eifel, welche von Herrn Vogelsang*) einer näheren Untersuchung unterworfen worden sind In dem mir vorgelegenen Material befanden sich bloß Belegstücke der zweiten Varietät, außerdem noch ein sehr sillimanitreiches Aggregat, in dem wohl ein für Einschlüsse aus Trachyten neuer Typus vorliegt Immerhin bieten die Einschlüsse der zweiten Varietät Lacroix's Verschieden- in ihren strukturellen und in dem Wechsel ihrer Mineralkombinationen noch einen so großen Spielraum, daß sich das Studium der einzelnen Modifikationen zu einem recht lohnenden und, wie ich glaube, bezüglich der Frage heiten der Entstehung des Mineralbestandes dieser Einschlüsse auch relativ ergebnisreichem gestaltete Es repräsentieren nämlich diese Modifikationen, deren Hauptmaterial Zovon an der Lokalität auf- gesammelt wurde, nach meiner Ansicht verschiedene Grade der Umwandlung des gleichen Materials durch das trachytische Magma Die ganz und in neuerer Zeit von mit vielen der bei außerordentliche Übereinstimmung der euganeischen Einschlüsse in Mineral- Vogelsang ^) Dannenberg^) aus dem bestand und Struktur mit den von aus der Eifel und von der Wolkenburg, von Fohlig Siebengebirge untersuchten Schieferfragmenten, Lacroix') angeführten Vorkommen, ferner fordern, wie ich glaube, auch für den Mineralbestand dieser eine ähnliche Entstehungsweise mag nun Es der sich die Untersuchung der Einschlüsse Zusammensetzung unserer Einschlüsse beteiligenden Minerale sind und Spinell (Pleonast), Sillimanit, Korund, Zirkon Tridymit getretener Vogelsang (1 konnte und Nach dem Rutil auch auffallenderweise pag 31) c, ähnliche Verhältnisse Dannenberg letzteren Quarz scheint nicht (1 c, : Die sich an selbst anreihen soll Feldspat (zumeist Orthoklas), Biotit, zu fehlen; etwa an seine Stelle stets aufgefunden werden Auch bezüglich der von untersuchten Schiefereinschlüsse gelten pag 74) Autor wäre der Quarz bildungen, namentlich den sauren Feldspaten, ^) kommenden zuerst die Beschreibung der wichtigsten der für die Einschlüsse in Betracht Mineralkomponenten folgen, an die ằwohl zum grửòten Teil von den Neu- aufgenommen wordenô Die Angabe der Lokalitäten erfolgt nach der dem Rey ersehen Werke (Die Euganeen, Wien 1877) beige- gebenen Karte ^) Siehe H Pohlig: Die Schieferfragmente im Siebengebirger Trachyt von der Perlenhardt, T M F M auch; Verh d nat Ver d Rheinl u Westf XLV, pag 789 — In III, pag 336 Dannenberg neuerer Zeit hat Herr A Schiefereinschlüsse aus den Eruptivgesteinen des Siebengebirges untersucht Vergl derselben »Studien an Einschlüssen in T M P M XIV, pag 17-84 - Siehe auch Lacro ix Lacroix o c, pag 215 — 218 K Vogelsang: Beiträge zur Kenntnis der Trachyt- und Basaltgesteine der hohen Eifel den vulkanischen Gesteinen des Siebengebirges« ') *) Ges XLII, 1890, pag 1—57 ^) o c ") o- c ') Lacroix o c, pag 170 — 228 o c , pag 206 — 209 Z d deutsch, geol download unter www.biologiezentrum.at Petrographische Untersuchung einiger enallogener Einschlüsse aus den Trachyten der Eu^aneen [jl 37 Beschreibung der Komponenten der Schiefereinschlüsse Feldspat Der der Zusammensetzung an sich nach dem Orthoklas Einschlüsse der beteiligende Feldspat gehört der Hauptsache an.') Kalknatronfeldspate der sauren Reihe wurden nur in Ausnahmsfällen und meist nur im unmittelbaren Kontakte mit dem Nebengestein vorgefunden (Contrada Fantola, muß gegenüber den Beobachtungen von Vogel sang Lispida Dieser bei Battaglia.) c, pag 28) hervorgehoben werden, (o Umstand der bei der Hörn blen de- A u desiten des Orthoklases gegenüber Beschreibung der den unsrigen sonst so ähnliclien Schiefereinschlüssen aus den vom des Bocksberges und dem massenhaften Rengersfelde ausdrücklich die geringe Beteiligung Plagioklases Auftreten des an der Zusammensetzung der Einschlüsse Die Anteilnahme des Orthoklases selteneren Fällen In selnde reichlich vorlianden, daß individuen mancher Einschlüsse, zum Ausdruck die in Lagerung und Anordnung noch ihrer bringen, eine ganz dunkle, positionen dunkler Gemengteile, und zwar Unter dem Mikroskop zeigt alle öfters ist er so ; verrät Sehr häutig zeigen die makroskopisch sichtbaren Spaltflächen der bis etwa struktur eine äußerst vi'ech- Farbe der betreffenden Einschlüsse sein massenhaftes Vorkommen bereits die lichte dem unbewaffneten Auge ist gegenüber den anderen Gemengteilen ganz zurück er tritt betont sich, die mm großen Feldspat- ursprüngliche Schiefer- schwarze Färbung, die durch die reichlichen fast Inter- durch die Spinelleinschlüsse hervorgerufen wird in erster Linie daß der Feldspat stets gewissermaßen das Medium bildet, in dem übrigen Minerale schweben Die einzelnen Körner sind allotriomorph meist entwickelt zackigen Konturen ineinander, wie es bei den Hornfelsen der Fall jenigen, in welchen die Beteiligung des Feldspats eine besonders starke leistenförmigen Fig der Taf (vergl stellen Von ziemlich erkennen, Gestalten Interpositionen häufige die dann teils krummlinigen oder Einzelne Einschlüsse, und zwar dieist, lassen das Mineral in idiomorphen, dem Karlsbader Gesetz nach Verzwillingungen dar- III) enthält der Feldspat außer den in ihm eingebetteten Kontaktmineralen noch von schwacher Lichtbrechung, gelbliche Glaseinschlüsse negativer Kristalle, öfters und greifen mit ist die teilweise die Umgrenzung auch eine irreguläre Konturierung besitzen Bezüglich der Herkunft des Feldspats der Einschlüsse erscheint es mir aut Grund der strukturellen Verhältnisse und der Interpositionen unzweifelhaft, daß von etwa ursprünglich in dem Ausgangmaterial der Einschlüsse vorhandenem Orthoklase, dessen Anwesenheit wir in den unveränderten Schiefern ja voraussetzen könnten, überhaupt nichts erhalten geblieben eingetreten, zu welcher sich "Assimilation« ist Verwischung der Hand in Schieferstruktur ist, vollkommene Umkristallisation des Feldspats die stets (bezw mit einem Zurücktreten des Glimmers bei gleich- Kontaktstruktur) und der allmählichen Entwicklung geht ein reichlicheres Auftreten von Spinelliden und Korund Hand Schließlich wäre noch zu erwähnen, in Gestalt schmaler, eine c, pag 81) von Feldspatsubstanz gesellt hypidiomorpher Strukturformen verbunden (nebst Sillimanit) ist noch bei einer großen Anzahl der untersuchten Fälle eine Neuaufnahme und (Dannenberg Mit dieser Neuaufnahme von Feldspat, zeitiger Es daß der Feldspat aer aus einzelnen Kưrnern bestehender in den Einschlüssen selbst auch noch Säume beobachtet wurde, welche die Schieferbrocken umgrenzen Doch wurden diese Säume ziemlich selten und nur an Einschlüssen vorgefunden, die noch eine ausgeprọgte Schieferstruktur besaòen ) (o c.) Vereinzelte Feldspatkưrner lien die zarte Streifung des Anorthoklases erkennen — Zufolge E Billöws bestehen die Feldspat-Ausscheidlinge in den Trachyten der Euganeen vorherrschend aus Anorthoklas, die Feldspate Grundmasse »aus einem Alkali-Feldspat von gerinq;erem Lichtbrechungsvermưgen als das des Kanadabalsams« Danach stimmt der Feldspat der Einschlüsse im wesentlichen mit den Grundmassen-Feldspaten des umgebenden Gesteins überein der download unter www.biologiezentrum.at F 38 Cornu [4J Biotit Der neben seinen so charakteristischen Begleitern, den Spinellen und dem monoklinen Biotit gehört und konstantesten Komponenten der untersuchten Einschlüsse Feldspat, zu den häutigsten Er findet sich häutig in wohlbegrenzten kurzen Säulchen und in dicktafeligen Formen, ferner auch wohl in undeutlich ge- rundeten Gestalten vor sie a Die Schnitte < = ß T- a Y Schnitte || || der Endfläche stellen verzerrte Der Pleochroismus angehören entwickelten Individuen gut = strohgelb = dunkelbraun des hexagonale Blättchen dar, Minerals ist sehr stark insofern ausgeprägt: mit einem Stich ins Rötliche und lassen das Licht nur wenig (ooi) zeigen keine merklichen Absorptionsunterschiede hindurch Die Auslöschung der Schnitte J_ zu (ooi) ist eine gerade Im konvergenten Licht erhält nahezu einachsiges Interferenzhild von negativem Charakter der Doppelbrechung man ein In den deutlich schieferigen Einschlüssen bildet der Biotit einzelne Lagen, in denen die Endflächen der Individuen der Schieferungsebene parallel verlaufen, in den feldspatreicheren Einschlüssen dagegen zeigt mehr unregelmäßige Verteilung und er eine an Menge zurück Vielfach führt der Glimmer Einschlüsse tritt von Spinellen ^) Hervorzuheben während der dem daß ist, der Glimmer dem umgebenden Trachyt in den Einschlüssen in nie eine einer Umwandlung Glimmer -(- Feldspat -(- des Biotitminerals in Spinellide ist Korrosion in zeigt, umgeben wird den durch die Mineralkombination Spinell gekennzeichneten schieferigen Einschlüssen nichts zu bemerken, den feldspatreichen korund- und spinellh altigen Aggregaten die an von auftretende Biotit, der sich übrigens auch in seiner Färbung von der Einschlüsse beträchtlich unterscheidet, fast stets von Opacitsäumen Von Spur gemachten dagegen deuten Beobachtungen mit großer Bestimmtheit auf eine solche hin Dafür, daß auch der Glimmer keinen ursprünglichen Gemengteil des unveränderten Schiefers bildete oder wenigstens erst einer Umkristallisation seine Entstehung verdankt, sprechen die bereits erwähnten Einschlüsse von Spinelliden, deren Anwesenheit in sehr zahlreichen Fällen konstatiert werden konnte Spinell (Pleonast) In keinem der untersuchten Einschlüsse selben gehört er neben Er fehlt dies Mineral völlig den gewöhnlichsten Typen der- In braunem Ghmmer und Feldspat zu den wichtigsten und augenfälligsten Bestandteilen in manchen Fällen etwas gerundete Oktaederchen, neben welchen stets mehr weniger schlecht begrenzte Körner auftreten Auch zapfenförmige oder schlauchartig gestaltete Bildungen bildet meist gut ausgebildete, finden sich vor Zwillingskristalle gelangten nicht zur Beobachtung stark lichtbrechende Spinell eine dunkelgraugrüne Färbung, den Kanten zur Geltung kommt, des Kondensors das während Enklaven auftretenden Spinellide sich denen Grad in die kleinen Kriställchen Licht völlig hindurchlassen Es voneinander bezug auf ihre Durchsichtigkeit bei Im durchfahenden Licht zeigt der sehr bei den grưßeren Individuen meist nur an die m bemerkt und Kưrner besonders werden, d die in bei Anwendung den verschiedenen im übrigen gleicher Färbung durch einen verschie- unterscheiden; während in manchen Fällen selbst grưßere Individuen ziemlich pelluzid erscheinen, sind in einzelnen Einschlüssen selbst die kleinsten Körner nur sehr wenig durchscheinend und es bedarf einer besonderen Aufmerksamkeit, übrigens den Einschlüssen völlig fremd zu sein scheint Sehr charakteristisch ist Scharung die der — in um sie nicht mit Magnetit — der zu verwechseln dem Feldspat der Einschlüsse eingewachsenen SpinelUde zu Schwärmen oder zu haufenartigen schlierenähnlich aussehenden Gebilden, die in ihrer Richtung einen unverkennbaren ') La c r o i X Zusammenhang mit der früheren Schieferstruktur des Gesteines offenbaren Diesen Umstand erwähnt auch Vogel sang (o c pag 29) und bezügüch der Einschlüsse von Monselice download unter www.biologiezentrum.at Petrographische Untersuclnuisj; einiger enallogener Einschlüsse aus den Trachytcn der Euganeen [:^] Bezeichnend Vogel s an g stand, den auch Der Spinell bildet wie obachtung gelangt ist, Glimmer nie Glimmer und im Interpositionen im Korund, im dem aus den in Um- letztere Cordierit (Crivellara) gegenwärtig noch vorhandenen Einschlüssen wohl anderwärts an Granit- und Gneiseinschlüssen der Effusivgesteine zur Besind bei den Feldspat-Ghmmer-Spinellaggregaten keine Anhaltspunkte gegeben, da der einer Umkristallisation Ob verdankt und werden kann, ob ein sicher selbst gleich dem Spinell seine Existenz der Spinell aus einem anderen Glimmerminerale, das material der Einschlüsse zueigen war, hervorgegangen Phyllit ist, muß dem Gneis oder ein mehr dem Ursprungs- dahingestellt bleiben, weil nicht mit Sicher- genäherter kristalliner Schiefer den so stark veränderten Gebilden vorliegt Es erscheint mir indessen das erstere Von Der sie Spuren einer Korrosionserscheinung zeigt heit entschieden Sillimanit c, pag 29) erwähnt, wird noch Gegenstand einer näheren Erörterung sein (1 Für eine Entstehung der Spinellide Glimmerminerale, und insbesondere mit die Vergesellschaftung mit Biotit ist 30 viel wahrscheinlicher an Korund, Spinell (und der Umsetzung des Glimmers in Spinell in den glimmerarmen, manit) reichen Aggregaten war bereits die Rede in Silli- ^ Sillimanit In zahlreichen der untersuchten Einschlüsse findet sich Sillimanit vor Seine Beteiligung an der Zu- sammensetzung ist eine wechselnde, grenzung in i) dem wie auch bei den meisten anderen der beschriebenen Komponenten der Mineralaggregate Man trifft das Mineral in den gewöhnlichen farblosen Säulchen ohne terminale Be- Feldspat der Einschlüsse eingewachsen Spaltbarkeit nach dem Makropinakoide und Quer- absonderung wurden mehrfach an den grölseren Individuen, die meist etwas gerundete Umrißformen zeigen, beobachtet Die die gerade hohen Interferenzfarben, kleinsten optischen Elastizität mit der Vertikalen wechslung mit einem anderen Mineral Auslöschung der Stengel, denen der lassen keine Ver- zu Zweierlei Arten des Auftretens sind besonders charakteristisch: in das Zusammenfallen im Vereine mit der starken Lichtbrechung die ursprüngliche Schieferstruktur bereits in den feldspatreichen Aggregaten, mehr weniger verwischt erscheint, findet sich der Silli- manit in Büscheln oder zierlichen besenartigen Gebilden, die sich aus parallel bis divergentstrahligen Faser- bündeln zusammensetzen, in einzelnen Feldspatkörnern eingewachsen vor (vergl Fig der Taf III) In den Einschlüssen mit teilweise noch erhaltener Schieferstruktur bilden die Sillimanitbündel Lagen, die mitunter durch ihre Stauchungen und Knickungen auf das schönste den Verlauf der Fältelung an- deuten und sich durch mehrere Feldspatkörner hindurch fortsetzen An dem SiUimanit der Einschlüsse wurde vielfach eine gebildeten Spinellkriställchen nerals liegen Umwandlung bilden dann stabfưrmige Reihen, Stets sind hier die Spineile viel grưßer als in beobachtete Herr Lacroix Umwandlung Die in Spinellide beobachtet in denen noch Reste des unveränderten Mi- Die gleiche den übrigen Partien der Aggregate an den Schiefereinschlüssen des Trachyts vom Monte Amiata in Toscana.^) den Schieferschlüssen vom Monte Rosso aufgefundene pleochroitische Andalusit konnte in unseren Mineralaggregaten in unverändertem Zustande nirgends nachgewiesen werden Dagegen zeigten sich nicht selten große rechteckig gestaltete Haufwerke von Spinell, die wohl mit Der von dem genannten Forscher in ziemlicher Sicherheit auf dieses Mineral zurückgeführt werden können 3) (Vergl Fig der Taf hier daran zu erinnern, daß sich nach den Versuchen von Herrn zwischen 1320—1380" liegenden Temperatur in SiUimanit umsetzt, Vernadsky was auch Dannenberg III) der Andalusit in Es wäre bei einer Rechnung der zwischen den ") Die reichlich Sillimanit führenden Aggregate gehören meist dem Übergangstypus an, anderGlimmer-Spinell-Feldspataggregaten einerseits und den korund- und spinellreichen, gUmmerarmen Einschlüssen seits eine vermittelnde ^) ä) RoUe einnimmt Lacroix o c, pag Auch von Lacroix 217 beobachtet — Die Umwandlung von Andalusit in Spinell und Korund wird u a bei Eifel angegeben Schie'fereinschlüssen aus den Trachyten des französischen Zentralplateaus, des Siebengebirges und der Vergl Lacroix o c, pag 173, und Dannenberg o c, pag 80) download unter www.biologiezentrum.at Cornu F- 40 zieht (1 mögen c, pag 75)- Es [6] denen also unsere Einschlüsse unter Temperaturverhältnisse geraten sein, bei mehr bestandfähig war der Andalusit nicht Die vollständige Transformation des Andalusits in Spinellide bei wenigstens teilweiser gleichzeitiger dem erwähnten Erhaltung des Sillimanits deuten uns eine stärkere Veränderlichkeit des ersteren Minerals bei Umwandlungsprozesse an Korund Der Korund gehört zu den Er findet sich vorzugsweise in Wo sich der suchung gelangten, In Glimmer am wenigsten konstanten Gemengteilen der veränderten Schieferfragmente den glimmerarmen Einschlüssen vor als reichlicherer Gemengteil einstellt, pflegt er in allen Fällen, die zur Unter- völlig zu fehlen und feldspatreichen Einschlüssen aber spineil- ist seine Menge Die eine beträchtliche oft bis- weilen ziemlich großen Individuen lassen (1120) und (0001) als Begrenzungselemente erkennen Die gerundeten Kristalle sind von dicktafeliger Gestalt hexagonalen Durchschnitten an Dementsprechend Fig der Taf (vergl trifft man das Mineral leistenförmigen oder in Kleinere Individuen lassen meist keine kristallo- III) graphische Begrenzung erkennen und stellen gerundete Kưrner dar In glimmerfreien Aggregaten gelangten unregelmäßige Korrosionsformen zur Beobachtung Pleochroismus in in blauen und grünen Farbentönen ist nur in ziemlich dicken Schliffen zu konstatieren, denen das Mineral die Polarisationsfarben der ersten Ordnung mäßig verteilt und zeigt Die Färbung ist dann recht ungleich- pflegt oft auf das Innere der Kristalle lokalisiert zu sein Das infolge des hohen Brechungsindex sehr im Dünnschliff, stark ausgeprägte Relief schwache die Doppelbrechung im Vereine mit der charakteristischen Umgrenzung machen das Mineral rasch kenntlich Im konvergenten Licht man erhält in Schliffen senkrecht zur optischen von negativem Charakter der Doppelbrechung bild Achse ein einachsiges Achsen- manchen Fällen wurde In eine schwache Öifnung der Hyperbeln beobachtet Als Einschlüsse wurden keulenförmig-klobige, opake Körperchen, ferner und Spinellkristalle Rutil- säulcben beobachtet Eutil Eine beschränkte Verbreitung Einschlüsse völlig Es bildet in fehlt, schmale den Mineralaggregaten besitzt der in anderen hinwiederum terminal geriefte, merklichen Pleochroismus besitzen und ihre für relativ begrenzte im parallelen ungewưhnlich hohen Polarisationsfarben Mineralgesellschaft in auffallen grer Säulchen Menge von Rutil, in der vielen der untersuchten Erscheinung polarisierten Lichte bei tritt Färbung, honiggelber keinen die gerader Auslöschung Knieförmige Zwillinge sind nicht selten durch Eine konstante den Rutil läßt sich nicht wohl angeben, doch scheint er die glimmerreichen Ein- schlüsse zu meiden und die spineil- und korundreichen Mineralkombinationen (mit oder ohne Sillimanit) zu bevorzugen Er dürfte ein Umwandlungsprodukt des Biotit darstellen Zirkon In meist Licht- noch geringerer Menge wie der eiförmig und die gerundete Individuen starke Doppelbrechung Rutil findet sich der Zirkon vor, dessen durch ihre so charakteristischen erkannt werden optischen im Dünnschliff Eigenschaften Es macht vielfach den Eindruck, Mineral in gewissen Einschlüssen eine Anreicherung erfahren hätte (Contrada Fantola) nscheinend so willkürliche, unmotiviert reichliche Fehlen in anderen zu dieser auch von Vorkommen Dannenberg (1 in als farblose, die hohe ob dieses Besonders führt das manchen Mineralkombinationen, bei völligem c, pag 80) gệeiten Ansicht Beschreibung der Einschlüsse Lispida In dem Trachyte des nordwestlich von erstreckenden Eruptivkörpers, der auf der dem Badeorte Rey er sehen Battaglia gelegenen, von Karte mit dem Namen NW gegen SO sich »Lispida« bezeichnet erscheint download unter www.biologiezentrum.at Petrograpliische L'nttrsucluing einiger enallogener Binschlüsse aus den Twcliyten der liuganeen [y] finden sich /^i geringer Anzahl dunl
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