Berichte der Geologischen Bundesanstalt Vol 56-gesamt

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Ngày đăng: 04/11/2018, 23:15

©Geol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at • • Geschichte der Erdwissenschaften in Osterreic Symposium (27 - 29 September 2001) Hallstatt Berichte der Geologischen Bundesanstalt 56 Wien/Hallstatt Christoph Hauser (Red.) ©Geol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at Impressum Titelbild: Aus der Mappe: Landschafts-Zeichnungen aus dem Salzkammergut von Friedrich SlMONY (1877) (im Archiv der Geologischen Bundesanstalt, Wien) Zitiervorschlag für diesen Band HAUSER, Ch (Red.): Symposium "Geschichte der Erdwissenschaften in Österreich" (27 - 29 September 2001, Hallstatt), Abstractband, Ber Geol Bundesanst, 56, 124 S., HL, Anhang, Wien 2001 Alle Rechte für das In- und Ausland vorbehalten © Geologische Bundesanstalt Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Geologische Bundesanstalt im Rahmen ihrer Teilrechtsfähigkeit, Postfach 127, A- 1031 Wien, Österreich Redaktion, Satz und Layout: Dr Christoph HAUSER, Geologische Bundesanstalt, Rasumofskygasse 23, Postfach 127, A- 1031 Wien, e-mail: Christoph@hauser.ec, Tel 0676-329 7996 Druck: Offsetschnelldruck Riegelnik, Piaristengasse 19, A - 1080 Wien Finanzierung: Druckkostenzuschüsse durch private Sponsoren Ziel der "Berichte der Geologischen Bundesanstalt " ist die Verbreitung wissenschaftlicher Ergebnisse durch die Geologische Bunsdesanstalt Die "Berichte der Geologischen Bundesanstalt" sind im Buchhandel nicht erhältlich W i S y m p o s i u m z u r G e s c h i c h t e der E r d w i s s e n s c h a f t e n in Ö s t e r r e i c h ( - S e p t e m b e r 0 ] B e r i c h t e der G e o l o g i s c h e n B u n d e s a n s t a l t B a n d , W i e n / H a l l s t a t t 0 Seite ©Geol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at ILF bearbeitet interdisziplinäre Projekte als Gesamtplaner in den Bereichen Verkehr - Energie - Wasser SCHWERPUNKT GEOLOGIE & GEOINFORMATIK Aktuelle Referenzprojekte BAUGEOLOGIE - GEOTECHNIK NBS Nürnberg-Ingolstadt Eisenbahnachse Brenner - Ausbau Unterinntal Marka-Tunnel / Jordanien Verbindung Stuben-Lech - Erzbergtunnel Pipeline Burgas/Bulgarien - Alexandropolis/Griechenland A9 Phyrnautobahn - Selzthaltunnel SSI Bozen/Leifers-Branzoll / Südtirol Braniskotunnel / Slowakei S16 Arlberg-SchnellstraBe - Strenger Tunnel Südumfahrung Landeck - Landecker Tunnel uRP BERATENDE INGENIEURE CONSULTING ENGINEERS INGENIEURS C O N S E I LS HYDROGEOLOGIE - WASSERWIRTSCHAFT Hochwasserschutz Bodensee-Rheintal Speicherprojekte Burkina Faso Wasserwirtschaftliche Beweissicherung - Ausbau Unterinntal Wasserversorgung Innsbruck - Mühlauer Quellen Hydrogeologisch - wasserwirtschaftliche Untersuchungen • Innsbruck, Ischgl, Achensee GEORISIKOMANAGEMENT - ALPINTECHNOLOGIE Moserstein-Schwaz • Felsabtrag Eiblschrofen - Schutzmaßnahmen, Monitoring Galtür Lawlnenschutzdamm - Statik Bahnhof St Anton Schutzmaßnahmen Art borgor Bergbahnen - Lawinenmonitoring, Laserscanner A13 Brenner-Autobahn - Brennersee Schutzdamm Wartschenbach / Lienz Grundlagenerhebung A-6020 Innsbruck Framsweg 16 Telefon 0043/512/2412-0 Fax 0043/512/2412-200 E-Mail info@ibk.ilf.com A-6850 Dornbirn Badgasse 18 Telefon 0043/5572/21519-0 Fax 0043/5572/21519-12 " Mail info@dornbirn.ilf.com A-4020 Linz Lustenauerstr Telefon 0043/732/784663 Fax 0043/732/784924 E-Mail info@linz.ilf.com A-1030 Wien Hainburger Str 31/2 Telefon 0043/1/7139232-0 Fax 0043/1/7139232-444 Baugeologie - Geotechnik - Hydro(geo)logie - Umwelt / , Machbarkeitsstudien, Entwurf, Genehmigungsplanung, Ausschreibung, Ausführungsplanung, Überwachung, Projektmanagement I > ©Geol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at ©Geol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at Impressum- - Inhalt Dem Symposium „Geschichte in Hallstatt zum Geleit - — der Erdwissenschaften - - —4 in Österreich" - - — Tillfried CERNAJSEK Peter SCHEUTZ Hans P SCHÖNLAUB Karl STADLOBER Helmuth GRÖSSING Daniela ANGEJTER (Vortrag) — Geologische Aspekte in der Taktik und Logistik des Ersten Rudolf BENGESSER (Vortrag und Poster) —Geschichte der Speläotherapie in Österreich — Weltkrieges 21 —- - 23 Tillfried CERNAJSEK & Christoph HAUSER (Poster) Aus den Schätzen der Bibliothek der Geologischen Bundesanstalt: Druckwerke, Geologische Karten, Graphiken, Photographien aus dem Salzkammergut Tülfried CERNAJSEK & Johannes SEIDL (Vortrag) — Zum 120 Todestag von Ami Boue Einige Anmerkungen Nachlass an der Bibliothek der Geologischen Bundesanstalt —- 27 zu seinem Ilse DRAXLER (Poster) —— — Zur Forschungsgeschichte fossiler Mikrofloren in den ostalpinen Salzlagerstätten Wilhelm Klaus Christof EXNER (VORTRAG) —Bald 100 Jahre Tauernfenster 25 29 - 31 Christof EXNER V • ', •• ^ S y m p o s i u m z u r G e s c h i c h t e der E r d w i s s e n s c h a f t e n in Ö s t e r r e i c h ( - S e p t e m b e r 0 ] B e r i c h t e d e r G e o l o g i s c h e n B u n d e s a n s t a l t Band , W i e n / H a l l s t a t t 0 Seite 110 ©Geol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at Wolfgang VETTERS (Vortrag) Das Salzkammergiit in Skizzen von Karl Ludwig Libay Mehr als 100 Jahre waren Aquarelle und Zeichnungen von Karl Ludwig LIBAY höchstens einigen wenigen Fachleuten bekannt und in der breiten Öffentlichkeit in Vergessenheit geraten In der Zeit zwischen 1840 und 1870 war jedoch LIBAY ein sehr berühmter und geschätzter Zeichner und Maler, der von verschiedenen Persönlichkeiten aus dem Adel und dem gehobenen Wiener Bürgertum beauftragt wurde, die romantischen Landschaften und Orte der Monarchie bildlich festzuhalten Als gelernter Gold- und Silberschmied war er spezialisiert auf die Filigrantechnik, die auch seinen Vater Samuel LIBAY in Neusohl seinerzeit berühmt machte Sein für diese Feinarbeit geschultes Auge bewies er auch in der Naturbeobachtung Am Beispiel einzelner Bilder bzw der Skizzen zu den fertigen Bildern kann gezeigt werden, daß LIBAY geologische Strukturen erkannte und auch festgehalten hat Von speziellem Interesse für seine Arbeiten waren im inneren Salzkammergut die Soleleitung, Ischl mit der Rettenbachklamm und Hallstatt, hier vor allem sind mehrere Skizzen der berühmten Fronleichnamsprozession erhalten geblieben Aber auch der Traunsee und Gmunden sowie Altaussee mit Badaussee und deren Umgebungen sind reichlich vertreten Als Zeitgenosse und Freund von Rudolf ALT, der übrigens viele LIBAY Bilder lithographierte, blieb LIBAY nach seinem Tod 1888 weniger bekannt Ungarischer (heute slowakischer) Herkunft und als Traditionalist dem minutiösen Stil verhaftet, wurde LIBAY von seinem kreativeren Wiener Freund ALT in den Schatten gestellt Vergleicht man das Alterswerk dieser beiden Zeitgenossen, so springt die "impressionistische" Darstellung ALTS hervor Hingegen blieb LIBAY bei der "naturwissenschaftlichen" Darstellung; dies zeigt ein Vergleich der LiBAY'schen Skizzen mit den Aufnahmen Geologischer Karten und es erscheint interessant und würdig einer Fortsetzung Nebenbei sind diese Bilder auch ein wichtiges Dokument für den Erhalt oder auch für die Rekonstruktion des Weltkulturerbes Hallstatt Adresse des Autors: Dr Wolfgang VETTERS, Universität Salzburg, Institut für Geologie u Paläontologie, Hellbrunnerstraße 34/III, A - 5020 Salzburg, e-mail: wolfgang.vetters@sbg.ac.at W & S y m p o s i u m z u r G e s c h i c h t e der E r d w i s s e n s c h a f t e n in Ö s t e r r e i c h ( - S e p t e m b e r 0 ) B e r i c h t e der G e o l o g i s c h e n B u n d e s a n s t a l t B a n d , W i e n / H a l l s t a t t 0 Seite 1 ©Geol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at G 'Jm, S y m p o s i u m z u r G e s c h i c h t e der E r d w i s s e n s c h a f t e n in Ö s t e r r e i c h ( - S e p t e m b e r 0 ) B e r i c h t e der G e o l o g i s c h e n B u n d e s a n s t a l t Band , W i e n / H a l l s t a t t 0 Seite 112 ©Geol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at Eva WEGERER 74, Hisashi SUZUKI 75 & Hans-Juergen GAWLICK 76 (Poster) Zur Stratigraphie der jurassischen Beckensedimente im Bereich des Plassen - Geschichte, Stand der Forschung und Neuergebnisse auf der Basis der Untersuchung des Klauskogelbachprofiles und benachbarter Lokalitäten Den jurassischen Beckensedimenten im Bereich des Plassen kommt seit Beginn der Erforschung des Hallstätter Salzberges und seiner Umrahmung eine besondere Bedeutung zu Ihre stratigraphische Einstufung und fazielle Ausbildung ist aber ein Schlüssel für die Interpretation der geologischen Verhältnisse im Bereich des Plassen und die Platznahme der Hallstätter Gesteine im Bereich des Hallstätter Salzberges Ausgehend von einer Verzahnung mit dem südlich sich anschließenden Hierlatzkalk im Bereich südlich des Echerntales wurden die kieselig-mergeligen Gesteine, auch auf Grund von schlecht erhaltenen Ammonitenfunden, als liassische Beckensedimente gedeutet (Zusammenstellung in KITTL 1903, SPENGLER 1918 - cum lit, GANSS et al 1954 - cum lit., SCHÄFFER 1971, 1982) Weiteres zur Geschichte der Erforschung des Hallstätter Salzberges und seiner Umrahmung in GAWLICK et al (dieser Band) Interessanterweise wurden diese kieselig-mergeligen, oft bioturbaten Gesteine nie im Hangenden des triassischen Dachsteinkalkes aufgefunden, sondern immer nur im Zusammenhang mit den roten Doggerkalken der Klaus-Formation, die an verschiedenen Stellen mit Hilfe von Ammoniten datiert werden konnten (SPENGLER 1918 - cum lit.) und die bis in das tiefe Unter-Callovium reichen Dabei soll der Klauskalk den Dachsteinkalk direkt überlagern In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, daß zur Zeit der frühen Untersuchungen noch nicht bekannt war, daß im Ober-Lias mächtige Breccienkưrper mit gren Dachsteinkalkolistolithen auftreten (SCHÄFFER 1971), die in weiterer Folge, wenn auch unpräzise definiert, als Grünanger Breccien (SCHÄFFER 1982) bezeichnet werden, die von den Klauskalken überlagert werden Erstaunlicherweise führte das unmittelbar neben- und übereinander Auftreten von praktisch zeitgleichen Sedimenten in Schwellenfazies, Beckenfazies und in Form von proximalen Debriten nicht zu Zweifeln bei den Bearbeitern über die stratigraphische Stellung der mergeligen und kieseligen Abfolgen, die oft im Hangenden eines roten Radiolarites auftreten Die Autoren untersuchten in jüngerer Zeit aus diesem Grunde diese, im Bereich des Plassen weit verbreiteten, Folgen mit dem Ziel, den stratigraphischen Umfang dieser Sedimente genauer einzuengen, denn mikrofaziell gleichen diese Serien dem Ruhpoldinger Radiolarit i.w.S (WEGERER et al 1999) Das Einsetzen der Radiolaritsedimentation (Ruhpoldinger Radiolarit i.w.S.) in den Nördlichen Kalkalpen erfolgt auf Grund von neueren Untersuchungen nicht einheitlich im Oxfordium, wie bisher allgemein angenommen wurde, sondern in den einzelnen Radiolaritbecken diachron Dabei beginnt die Radiolaritsedimentation in den im Süden gelegenen Becken (= Lammer Becken im Sinne von GAWLICK 1996 und GAWLICK et al 1999) bereits im unteren Callovium Im Bereich der Hallstätter Zone westlich von Hallstatt konnte im Klauskogelbach das Einsetzen der Radiolaritsedimentation auf (?höheres) Unter-Callovium mit Hilfe von Radiolarienfaunen datiert werden Die Sedimentation beginnt mit einem geringmächtigen roten Radiolarit, über dem schwarze Radiolarite, Kieselkalke, Mergel und sedimentäre Breccien folgen 74 Adresse der Autorin: Dr Eva WEGERER, Montanuniversität Leoben, Inst, für Geowissenschaften, Prospektion und Angewandte Sedimentologie, Peter-Tunner-Straòe 5, A - 8700 Leoben, e-mail: wegererđ unileoben.ac.at 75 Adresse des Autors: Dr Hisashi Suzuxi, Geotec GmbH, Nishinotoin Sanjosagaru Ryusicho 71, 604,8242 Nakagyo-ku, Kyoto, Japan 76 Adresse des Autors: Prof Dr Hans-Jürgen GAWLICK, Montanuniversität Leoben, Inst, für Geowissenschaften, Prospektion und Angewandte Sedimentologie, Peter-Tunner-Straße 5, A - 8700 Leoben, e-mail: gawlick@unileoben.ac.at ^ * l ô r ; Symposium zur Geschichte der Erdwissenschaften in Österreich (27.- 29 September 2001) Berichte der Geologischen Bundesanstalt Band 56, Wien/Hallstatt 2001 Seite 113 ©Geol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at Die Radiolarien liegen in sehr guter Erhaltung vor Dieses Profil ist deshalb sehr gut geeignet, das Einsetzen der Kieselsedimentation mit Hilfe von Radiolarienfaunen genauer zu datieren, zumal in der Nähe von SPENGLER (1918) die Unterlagerung mit Hilfe von Ammoniten auf höchstes Bathonium bzw den Bathonium/Callovium-Grenzbereich datiert werden konnte Die Zusammensetzung der Faunen ist in den einzelnen Proben unterschiedlich (genaueres in SUZUKI et al in Druck) Im Klauskogelbach ist direkt im Bachbett ein mehrere 10er Meter mächtiges Jura-Profil in normaler Lagerung aufgeschlossen Über Rotkalk-Breccien (Ober-Lias bis ?höherer Dogger, wahrscheinlich Bathonium/Callovium-Grenzbereich - vgl SPENGLER 1918) setzt hier im Unter-Callovium die Kieselsedimentation mit roten Kieselkalken bis Radiolariten ein (U.A.-Zone nach BAUMGARTNER et al 1995 = Ober-Bathonium bis Unter-Callovium) Diese sind im Zentimeterbereich gebankt und bestehen aus Radiolarien-Wackestones bis -Packstones In diesem ca 15 cm mächtigem Abschnitt ist eine geringmächtige Rotkalk-Breccienlage eingeschaltet, die als Olisthostrom zu deuten ist Darüber folgen dunkelgraue bis schwarze, meist feinlaminierte Kieselkalke (radiolarienführende Wackestones bis Radiolarien-Packstones), in die polymikte Breccien (mit parautochthonem Komponentenmaterial, u.a Crinoiden, Dachsteinkalken, Adneter Kalken) eingelagert sind In diesem Profil liegen die Radiolarienfaunen in sehr guter Erhaltung vor, so d hier eine hervorragende Mưglichkeit besteht, das Einsetzen der Kieselsedimentation (Ruhpoldinger Radiolarit i.w.S.) genauer zu datieren und die faunistische Vielfalt an der Basis der Radiolaritsedimentation zu dokumentieren Deshalb wurde v.a der liegende Teil (ca 120cm bis im Hangenden der ersten Breccienbank) untersucht Es konnten aus den untersten 120cm der Radiolaritabfolge 44 Arten bestimmt werden (vgl SUZUKI et al in Druck): Archaeodictyomitra amabilis AITA 1987, Hsuum maxwelli PESSAGNO 1977, Archaeodictyomitra rigida PESSAGNO 1977, Pseudodictyomitra sp D MATSUOKA 1986, Archaeodictyomitra minoensis (MIZUTANI 1981), Unuma gorda HÜLL 1997, Tricolocapsa conexa MATSUOKA 1983, Stichocapsa convexa YAO 1979, Eucyrtidiellum unumaense (YAO 1979), Williriedellum crystallinum DUMITRICA 1970, Tricolocapsa funatoensis (AITA 1987), Gongylothorax verbeeki (TAN 1927), Pseudodictyomitrella spinosa GRILL & KOZUR 1986, Cinguloturris carpatica DUMITRICA 1982, Hsuum brevicostatum (OZVOLDOVA 1975), Quarticeila ovalis TAKEMURA 1986, Zhamoidellum ovum DUMITRICA 1970, Parvicingula dhimenaensis BAUMGARTNER 1984, Archaeodictyomitra cf apiarium (RÜST 1885), Dictyomitrella kamoensis MIZUTANI & KIDO 1983, Loopus doliolum DUMITRICA 1997, Saitoum trichylum DE WEVER 1981, Tricolocapsa leiostraca (FOREMAN 1973), Tricolocapsa tetragona MATSUOKA 1983, Sphaerostylus sp A = Pantanellium sp L BAUMGARTNER et al (1995), Tricolocapsa cf ruesti TAN 1927, Stylocapsa oblongula KOCHER 1981, Hsuum inexpolatum BLOME 1984, Tricolocapsa plicarum YAO 1979, Williriedellum cf carpathicum DUMITRICA 1970, Eucyrtidiellum ptyctum (RIEDEL & SANFILIPPO 1974), Protunuma turbo MATSUOKA 1983, Paronaella pygmaea BAUMGARTNER 1980, Parvicingula dhimenaensis ssp A BAUMGARTNER et al 1995, Protunuma ochiensis MATSUOKA 1983, Stichocapsa cf robusta MATSUOKA 1984, Hsuum cf mirabundum PESSAGNO & WHALEN 1982, Pseudodictyomitra sp N, Archaeodictyomitra mitra DUMITRICA 1997, Archaeodictyomitra minoensis MIZUTANI 1981, Zhamoidellum ovum DUMITRICA 1970, Eucyrtidiellum semifactum NAGAI & MIZUTANI 1990, Archaeodictyomitra sp B, Stylocapsa lacrimalis MATSUOKA 1983, Stichocapsa cf japonica YAO 1979, Tricolocapsa sp S BAUMGARTNER et al 1995 Auf der Basis der Datierung aller Faunen ist der gesamte untersuchte Profilabschnitt in das UnterCallovium einzustufen Im Norden des Klauskogelbachprofiles konnten von WEGERER et al (1999) kieselige Mergel und Mergelkalke mit Hilfe von Radiolarien in das höhere Callovium bis tiefere Oxfordium eingestuft werden, dabei handelt es sich um Serien, die bisher zu den Allgäuschichten (vgl SCHÄFFER 1982, MANDL 1998) gestellt worden sind Nördlich des Echerntales, östlich Waldbach-Strub, konnte eine neue Radiolarienfauna gewonnen werden, die als Callovium und jünger eingestuft werden kann: Angulobracchia sp., Archaeospongoprunum elegans Wu 1993, Archaeospongoprunum imlayi PESSAGNO 1977, Archaeospongoprunum sp., Paronaella sp., Sphaerostylus sp., Tritrabs cf exotica (PESSAGNO 1977), Archaeodictyomitra minoensis (MIZUTANI 1980), Archaeodictyomitra rigida PESSAGNO 1977, Archaeodictyomitra sp B, Archaeodictyomitra sp., Cinguloturris carpatica DUMITRICA 1982, Cinguloturris sp., Cyrtocapsa sp., Dictyomitrella sp., Eucyrtidiellum nodosum WAKITA 1988, Eucyrtidiellum ptyctum (RIEDEL & SANFILIPPO 1974), Gongylothorax sp., Hsuum brevicostatum (OZVOLDOVA 1975), Hsuum sp., Loopus doliolum DUMITRICA 1997, Parahsuum sp S ^ • :a Symposium zur Geschichte der Erdwissenschaften in Österreich (27.- 29 September 2001) Berichte der Geologischen Bundesanstalt Band 56, W i e n / H a l l s t a t t 2001 Seite 114 ©Geol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at 1986, Paronaella pygmaea BAUMGARTNER 1980, Parvicingula sp., Podobursa sp., Pseudodictyomitra sp D MATSUOKA 1986, Spongostaurus sp., Stichocapsa sp A MATSUOKA & YAO 1985, Stichocapsa spp., Stichomitra fa/'ra/AiTA 1987, Stichomitra sp., Syringocapsa sp., Tricolocapsa funatoensis (AITA 1987), Tricolocapsa kiesslingi (HÜLL 1997), Tricolocapsa cf leiostraca (FOREMAN 1973), Tritrabs cf exotfca (PESSAGNO 1977), Tritrabs cf rtay/ (PESSAGNO 1977), Tritrabs sp., Triversus japonicus TAKEMURA 1986, Williriedellum crystallinum DUMITRICA 1970, Williriedellum cf sujkowskii W I D Z & D E W E V E R 1993, Williriedellum sp., X/'fus sp., Zhamoidellum ovum DUMITRICA 1970, Zhamoidellum sp MATSUOKA Auch im Norden des Plassen und an der Basis der Lagerstätte konnten mit Hilfe von Radiolarienfaunen die Kieselkalke, kieseligen Mergel und Mergelkalke mit Hilfe von Radiolarienfaunen als Callovium bis Unter-Oxfordium datiert werden (GAWLICK et al dieser Band) Damit kann gezeigt werden, daß alle im Bereich des Plassen auftretenden kieseligen Mergel, Mergelkalke und Kieselkalke zum Ruhpoldinger Radiolarit i.w.S und dabei zu den Strubbergschichten gestellt werden müssen Sie stellen die Matrix der im Bereich des Plassen auftretenden Hallstätter Gesteine, nicht aber des Haselgebirges dar Die Platznahme des Haselgebirges erfolgte nach der Sedimentation der Strubbergschichten und vor Sedimentation der Piassenkalke, wahrscheinlich im Kimmeridgium (vgl GAWLICK et al dieser Band) Damit kann die seit Beginn der Erforschung anhaltende Diskussion um die stratigraphische Stellung der kieseligen und mergeligen Serien im Bereich des Hallstätter Salzberges und des Plassen als geklärt angesehen werden Die Lias-Ammoniten, die wiederholt in diesen Serien nachgewiesen werden konnten (vgl u a SPENGLER 1918, SCHÄFFER 1971), stammen aus Gleitschollen aus dem Hallstätter Faziesraum und sind wie die Hallstätter Buntkalke allochthon und im späten Mittel- bzw frühen Ober-Jura in das Lammer Becken eingeglitten Literatur BAUMGARTNER, P.O., BARTOLINI, A., CARTER, E.S., CONTI, M., CORTESE, G., DANELIAN, T., DE WEVER, P., DUMITRICA, P., DUMITRICA-JUD, R., GORICAN, S., GUEX, J., Hüll, D.M., KITO, N., MARCUCCI, M., Matsuoka, A., MURCHEY, B., O'DOGHERTY, L., SAVARY, J., VISHNEVSKAYA, V., WIDZ, D & YAO, A (1995): Middle Jurassic to Early Cretaceous radiolarien biochronology of Tethys based on Unitary Associations - Mem de Geol., 23: 1013-1048; Lausanne O., KÜMEL, F & SPENGLER, E (1954): Erläuterungen zur geologischen Karte der Dachsteingruppe - Wissenschaftl Alpenvereinshefte, 15: 1-82, Taf I-Vl, Geol Karte, Innsbruck GANSS, H.-J (1996): Die früh-oberjurassischen Breccien der Stubbergschichten im Lammertal Analyse und tektonische Bedeutung (Nördliche Kalkalpen, Österreich) - Mitt Ges Geol Bergbaustud Österr 39/40: 119-186, Wien GAWLICK, H.-J., FRISCH, W., VECSEI, A., STEIGER, T & BÖHM, F (1999): The change from rifting to thrusting in the Northern Calcareous Alps as recorded in Jurassic Sediments - Geol Rdschau 87: 644-657, (Springer) Berlin GAWLICK, KITTL, E (1903): IV Geologische Exkursionen im Salzkammergut - Exkursionsführer des IX Internationalen Geologenkongresses, 59-84, Wien MANDL, G.W (1998): Geologische Karte der Dachsteinregion, 1: 50.000 - Geologische Bundesanstalt und Umweltbundesamt, Wien G (1971): Die Hallstätter Triasentwicklung um den Plassen (Oberösterreich) - Unveröffentl Dissertation Univ Wien, 1-198, Wien SCHÄFFER, G (1982): Geologische Karte der Republik Österreich 1: 50.000 OK 96 Bad Ischl - Geol Bundes.-Anst., Wien SCHÄFFER, E (1918): Die Gebirgsgruppe des Plassen und Hallstätter Salzberges im Salzkammergut Jb Geol Reichs.-Anst 1918: 285-474Taf XVI-XVIII, Geol Karte, Wien SPENGLER, SUZUKI, H., WEGERER, E & GAWLICK, H.-J (in Druck): Zur Radiolarienstratigraphie im unteren und mittleren Callovium in den Nưrdlichen Kalkalpen - das Klauskogelbachprofil westlich von Hallstatt (Ưsterreich) - Zbl Geol Paläont., Stuttgart G S y m p o s i u m z u r G e s c h i c h t e der E r d w i s s e n s c h a f t e n i n Ö s t e r r e i c h ( - S e p t e m b e r 0 ) B e r i c h t e der G e o l o g i s c h e n B u n d e s a n s t a l t B a n d , W i e n / H a l l s t a t t 0 Seite 115 ©Geol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at E., SUZUKI, H & GAWLICK, H.-J (1999): Stratigraphische Einstufung von Radiolarienfaunen aus Kieselsedimenten im Bereich der Hailstätter Zone westlich von Hallstatt (Callovium Oxfordium, Nưrdliche Kalkalpen) - Mitt Ges Geol Bergbaustud Ưsterr 42: 93-108, Wien WEGERER, T^ l • "HB Ell!,,:; _^i \ is*$ $~ ~=,JM -1 «^ r*A v ^ P " ~ ~ Wk^mmSk K Axf^ ür ^».-J ^ / ~ ' ^ jflHEI^^^B M K » v P 4» ^ J ^ ^ •'m** H =,-M -M~ -^ ;:• Jk% w, ~^A \ i V : ' '* ^u £* Ir^ '"•"'• ; d " "-.'.-'^ks' ' Ä ' • • " ' i * ;." / f " j \^d S y m p o s i u m z u r G e s c h i c h t e d e r E r d w i s s e n s c h a f t e n i n O s t e r r e i c h ( - S e p t e m b e r 0 ] B e r i c h t e d e r G e o l o g i s c h e n B u n d e s a n s t a l t B a n d , W i e n / H a l l s t a t t 0 Seite 1 mm âGeol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at Johannes Thomas WEIDINGER 77 78 (Vortrag) Das Institut ERKUDOK© im Stadtmuseum von Gmunden, seine bisherigen Aktivitäten und Projekte von 1999 - 2001 Entstehung, Räumlichkeiten und Ausstattung des Instituts Im Juni 1999 beschloss der Gmundner Stadtrat die Gründung des „Instituts für erd- und kulturgeschichtliche Dokumentation" (ERKUDOK©) Mit dem sukzessiven Aufbau und der Leitung dieser Einrichtung, die als Abteilung des städtischen Kammerhofmuseums geführt wird, wurde der Geologe J.T WEIDINGER betraut Neben dem erweiterten Ausbau und schrittweisen Umbau des Stadtmuseums bis zum 100jährigen Gründungsjubiläum im Jahre 2007 unter dem Thema „Vom Urknall zur Moderne" als vorrangiges Ziel stellt dieses neu geschaffene Institut eine aktive geowissenschaftliche Dokumentations- und Forschungsstelle dar, in der Daten zu den erweiterten Themenkreisen „Kulturgeologie", „Gebirgsgefahren" und „Massenbewegungen" archiviert, produziert und populär oder wissenschaftlich weiterverarbeitet werden Zudem kommt der Abteilung mehr und mehr die Aufgabe der Lehre, Betreuung und Ausbildung von Schülern und Hochschulstudenten zu Räumlich umfasst dieses Institut bis heute einen dreigeteilten Büroraum für aktuelle Arbeiten, Bibliothek und Archiv, einen großen Sammlungs- und Übungsraum, der die Exponat- und Probensammlungen beherbergt sowie einen Laborraum für Probenaufbereitung und Sedimentanalysen Für Schulung und Lehre zu diesem Themenkreis stehen weiters vier neu gestaltete Schauräume des Stadtmuseums zur Verfügung An Geräten wurden bisher ein Polarisationsmikroskop für Durchlichtmikroskopie, ein kombiniertes Polarisationsmikroskop für Dünn- und Auflichtmikroskopie samt Fotoeinrichtung, ein Binokular zur Bestimmung von Mineralien, eine Diamantsäge zum Schneiden der Gesteinsproben, ein Präparationsgerät für Fossilien, zwei PCs zur Datenverarbeitung und diverse Kleingeräte angeschafft Aufgrund der Zusammenarbeit des Institutsleiters mit der Universität Salzburg (Institut für Geologie und Paläontologie, Institut für Geographie) und der HTL Vưcklabruck kưnnen auch diverse Grgeräte, wie etwa ein Elektronenmikroskop, genutzt werden Die bisherigen Projekte des Instituts umfassen - Erweiterung des Freizeitangebots in Gmunden mit der Konzeption und Anlage eines erd- und kulturgeschichtlichen Themenweges („Gmundner Jahrtausendweg") entlang der würmeiszeitlichen Endmoräne im Stadtbereich - Ausbau der Institutsräumlichkeiten, die von der Stadtgemeinde zur Verfügung gestellt werden, Anschaffung von Geräten sowie Betreuung und Bearbeitung der hauseigenen paläontologischen, geologischen, mineralogischen und archäologischen Sammlungen, die im Bedarfsfall auch als Schul- und Lehrsammlung verwendet werden können - Erweiterung des musealen Angebots des Stadtmuseums mit der Einrichtung der Dauerausstellungsräume „Erdgeschichte und kosmische Katastrophen", „Rollende Steine - die geologische Entwicklung des Traunseegebietes", „Himalaya-Bergsturz-Schauraum", „Quartärgeologie und Archäologie des Traunseeraums" und „Bodenschätze des Salzkammerguts", die bereits fertiggestellt sind und im Bedarfsfall auch als Schul- und Lehrräume des Instituts fungieren können In einer weiteren Ausbaustufe in den Jahren 2002 2005 soll ein weiterer großer Schausaal dem Themenkreis „Gmunden und das Salz" gewidmet werden Adresse des Autors: Mag Dr Johannes Thomas WEIDINGER, Institut für Geologie und Paläontologie der Universität Salzburg, Hellbrunnerstraße 34/III, A - 5020 Salzburg e-mail: j-weidinger@hotmail.com Institut für erd- und kulturgeschichtliche Dokumentation(ERKUDOK©) im Kammerhofmuseum der Stadt Gmunden, Kammerhofgasse 8, A - 4810 Gmunden ^^*8k Symposium zur Geschichte der Erdwissenschaften in Österreich (27.- 29 September 2001) Berichte der Geologischen Bundesanstalt Band 56, W i e n / H a l l s t a t t 2001 Seite 117 ©Geol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at - Verfassen von spezifischer, populärwissenschaftlicher Literatur zum Thema „Entstehung Gmundens, der Traunseeregion und des Salzkammerguts"'in Form von Sachbüchern, kombiniert mit Wander- und Freizeitführern sowie Foldern, von denen bisher die folgenden erschienen sind: J.T., 1998: Gmundner Jahrtausendweg - eine erdkundlich-kulturgeschichtliche Wanderung durch die Kurstadt - Eigenverlag der Stadtgemeinde Gmunden, p., Gmunden WEIDINGER, J.T., 1999: Vom Urknall zur Moderne - Führer zur Ausstellung des Kammerhofmuseums Gmunden ab Mai 2000 - Eigenverlag des Kammerhofmuseums Gmunden, 12 p., Gmunden WEIDINGER, J.T., 9 B : Wege in die Vorzeit des Salzkammerguts - Studienverlag (Edition Löwenzahn), 200p., Innsbruck WEIDINGER, J.T., 0 A : Der geologische Aufbau des Traunsteins - ein Dokument seines Lebenslaufs In: Pichler, W & Stieb, A., Traunstein und Umgebung, Naturfreunde Österreich, Aktualisierte Neuauflage, 147p., Verlag Werner Pichler, Vöcklabruck WEIDINGER, J.T., 0 B : Die Spuren der Eis- und der Nacheiszeit am Ostufer des Traunsees - In: Pichler, W & Stieb, A., Traunstein und Umgebung, Naturfreunde Österreich, Aktualisierte Neuauflage, 147p., Verlag Werner Pichler, Vöcklabruck WEIDINGER, J.T., 2001c: Rund um den Traunsee vom Urknall zur Moderne.- Studienverlag (Edition Löwenzahn), 178p., Innsbruck WEIDINGER, J.T & DAXNER, F., 2001: Wandern in der Ferienregion Traunsee.- Studienverlag (Edition Löwenzahn), 84p., Innsbruck WEIDINGER, - Führungen für Museumsbesucher und Schüler der umliegenden Gemeinden - Beratende Tätigkeit für diverse diskutierte Projekte der Stadtgemeinde Gmunden, wie: J.T., 2000: Geologisch-Geomorphologische Übersichtsstudie von Gebirgsgefahren am Traunsee-Ostufer zwischen Lainau-Stiege und Rindbach zum Thema des „Traunsee-OstuferWegs" - Studie des Instituts für erd- und kulturgeschichtliche Dokumentation im Kammerhofmuseum Gmunden, 5p (exkl Fotodokumentation), Gmunden WEIDINGER, J.T., 2001 D: Die geologischen Verhältnisse entlang einer diskutierten TunnelUmfahrungsroute von der Ostumfahrung zur Toskanahalbinsel im nördlichen Stadtgebiet von Gmunden - Studie des Instituts für erd- und kulturgeschichtliche Dokumentation im Kammerhofmuseum Gmunden, 10p., Gmunden WEIDINGER, - Aktive Forschung mit dem Hauptthema „Gebirgsgefahren und Massenbewegungen" mW internationalen (Himalaya) und lokalen Themen (Schwerpunkt „Gschliefgraben", „Fels- und Bergstürze der Traunstein Westwand und des südlichen Traunsee-Ostufers') - Verfassen von wissenschaftlichen Publikationen zum Thema Massenbewegungen, von denen bisher die folgenden erschienen oder in Druck sind: J T & NUSCHEJ, F., 2001: Large-scale Landslides along the Manali-Leh-Road (Northern India) - Journal of Asian Earth Sciences (Abstract Volume of the 16,h HKTW Workshop 2001, Schloss Seggau, Austria), 19, 3A, additional pages WEIDINGER, J T., SCHRAMM, J.-M and NUSCHEJ, F., 2001: REM-Analysis of an Ore-mineralisation at Yala Peak (5.520m), Nepal Himalayas: On the "broken-crest-problem" of the World's largest Landslide in Crystalline Rocks - Journal of Asian Earth Sciences (Abstract Volume of the 16th HKTW Workshop 2001, Schloss Seggau, Austria), 19, 3A, additional pages WEIDINGER, J.T., 2001 E: Aktuelle Beobachtungen aus den Jahren 2000- 2001 der Erd- und Schuttströme im Ultrahelvetischen Fenster des Geschliefgrabens bei Gmunden/OÖ Tagungsband Geoforum Umhausen 2001, Innsbruck WEIDINGER, J.T & NUSCHEY, F., 2002: The Mountain-Slides of Darcha, Pateo and Sarai Kenlung - lateto postglacial Himalayan Massmovements or actual Hazards along the Manali-Leh-Road (Himachal Pradesh, India)? - Journal of Asian Earth Sciences (Proc of the 16,h HKTW Workshop 2001, Schloss Seggau, Austria), in press WEIDINGER, WEIDINGER, ^ • - • J.T., J.-M SCHRAMM & NUSCHEY, F., 2002: Are Ore-microscopy, REM-studies and triaxial- Symposium zur Geschichte der Erdwissenschaften in Österreich (27.- 29 September 2001) Berichte der Geologischen Bundesanstalt Band 56, W i e n / H a l l s t a t t 2001 Seite 118 ©Geol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at compression-tests on a sulfidic structure the main keys for solving the "broken-crest-problem" of the world's largest landslide in crystalline rocks (Tsergo Ri-massmovement, Nepal)? - Journal of Asian Earth Sciences (Proc of the 16,h HKTW Workshop 2001, Schloss Seggau, Austria), in press - Ausbildung von Hochschulstudenten im Rahmen von interdisziplinären Lehrveranstaltungen in Zusammenarbeit mit den Instituten für (1) Geologie und Paläontologie, (2) Geographie und (3) Botanik der Universität Salzburg, u a am 06.06.2001 mit dem Titel „Gebirgsgefahren zwischen Grünberg - Gschliefgraben - Traunstein-Westwand und südlichem Traunsee-Ostufer, Gemeinde Gmunden, OÖ" 10 - Veranstaltung von Fachtagungen und Symposien (für 2002 - 2003 ist eine internationale Tagung zum Thema „Stürzende Berge - Collapsing Mountains" geplant) sowie Sonderausstellungen (z.B „Erste Gmundner Mineralientage" am 29 September 2001) Literatur P., 1981: Erd- und Schuttstrưme im Gschliefgraben bei Gmunden am Traunsee () Zur Geologie, Entstehung, Entwicklung und Sanierung - Mitt d Ges d Geologie- und Bergbaustudenten Österreichs 27, p 19-38, Wien BAUMGARTNER* P., 1985: Geologische Massenbewegungen und deren Auswirkungen auf kleine und mittlere Bauvorhaben - Felsbau 3/1, 43-46, Essen-Kray BAUMGARTNER, P und MOSTLER, H., 1978: Zur Entstehung von Erd- und Schuttströmen am Beispiel des Gschliefgrabens bei Gmunden (Oberösterreich) - Geol Paläont Mitt Innsbruck, 8, p 113122, Innsbruck BAUMGARTNER, P und SORDIAN, H., 1982: Zum horizontalen und vertikalen Aufbau des Erd- und Schuttströme-Kegels des Gschliefgrabens am Traunsee bei Gmunden (Oberösterreich) - Jb Oö Mus.-Ver., 127/1, 227-236, Linz BAUMGARTNER, FRAAYE; R.H.B., JAGT, J.W.M., KENNEDY, W J., SKOUMAL, P., SUMMESBERGER, H., TRÖGER, K.-A & WAGREICH, M., 1999: New Ammonites, Inoceramids, Echinoids, Crustaceans and Nannofossils from the Upper Cretaceous of the Gschliefgraben Tectonic Window (Gmunden, Upper Austria) - Beiträge zur Paläontologie, 24, 67p., Wien GEOLOGISCHE BUNDESANSTALT (Hrsg.), 1996: Geol Karte der Rep Österreich, Blatt 66 Gmunden, im Masstab : 50.000, Wien PREY, S., 1983: Das Ultrahelvetikum-Fenster des Gschliefgrabens südsüdöstlich von Gmunden (Oberösterreich) - Jb Geol Bundes.-Anst., 126 (1), p 95-127, Wien PREY, S., 1983: Geologische Karte des Gschliefgraben-Gebietes bei Gmunden, Oberưsterreich, im Mstab : 12.500, Jb Geol Bundes.-Anst., 126, H 1, Beilage 1, Wien I., 1997: Gmunden - Historische Spaziergänge durch die malerische Kurstadt am Traunsee.- Ed Löwenzahn, 88p., Innsbruck SPITZBART, VAN HUSEN, D., 1977: Zur Fazies und Stratigraphie der jungpleistozänen Ablagerungen im Trauntal (mit Quartär-Geol Karte 1: 50.000).- Jb Geol Bundesanst 120/1, 130p., Wien VAN HUSEN, D., 1998: Der Traunsee - eine Landschaft entsteht - Hrsg Marktgemeinde Altmünster im Eigenverlag, 36p., Altmünster Symposium zur Geschichte der Erdwissenschaften in Österreich ( - 29 September 2001) Berichte der Geologischen Bundesanstalt Band 56, W i e n / H a l l s t a t t 2001 Seite 119 ©Geol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at Eine erdkundlich- kulturgeschichtliche Wanderung durch die Kurstadt O Symposium zur Geschichte der Erdwissenschaften in Österreich ( - 29 September 2001) Berichte der Geologischen Bundesanstalt Band 56, W i e n / H a l l s t a t t 2001 Seite 120 ©Geol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at Herbert WEINGARTNER 79 und Gerd HARLANDER 80 (Poster) Das Landschaftsinventar im Bereich des Dachsteins als Grundlage für landschaftsökologische Bewertungen und Naturschutzplanung mit Hilfe eines Geographischen Informationssystems Die Bereitstellung von ausreichendem Datenmaterial für unterschiedliche Planungsfragen ist gerade in schwer zugänglichen Gebieten wie den kalkalpinen Hochgebirgen ein Problem, das üblicherweise mit hohem Zeit- und Kostenaufwand verbunden ist Gerade dann aber, wenn mehrfache Nutzungskonflikte bestehen, sind Informationen über Naturraumausstattung, Infrastruktur etc unabdingbar um möglichst rasch und leicht nachvollziehbar Entscheidungen vorzubereiten Die vorliegende Untersuchung hatte das Ziel zu prüfen, inwieweit, basierend auf panchromatischen Orthophotos (M 1:10.000) sowie diversen vorliegende schriftlichen und kartographischen Datenquellen, eine rasche Darstellung des Landschaftsinventars möglich ist sowie eine Bewertung desselben bzw Teilen davon für landschaftsökologische Zwecke erfolgen kann Um die geplanten Ziele zu verwirklichen wurde in der vorliegenden Arbeit auf die neue Software eCognition zurückgegriffen Im Gegensatz zu den herkömmlichen Fernerkundungsansätzen basiert eCognition auf einem Verfahren, das Objekte und nicht einzelne Bildpunkte (pixel) klassifiziert Die Bildobjekte werden durch ein Segmentationsverfahren gewonnen, das es erlaubt, über mehrere Maßstäbe hinweg homogene Objekte zu erzeugen und diese in einem Netzwerk zu verknüpfen Diese Objekte enthalten die Bildinformation in einer abstrakten Form und dienen als Bausteine und Informationsträger für folgende Klassifikationen Die Bildobjekte entsprechen annähernd Landschaftsteilen, die auch durch Geländekartierung als „homogen" im Sinne ihrer Haushaltsbeziehungen (= Ökotope) zu erfassen wären Da für das Untersuchungsgebiet nur SW-Bilder vorlagen, konnte aufgrund mangelnder Spektralinformationen keine automatische Segmentation durchgeführt werden Deshalb wurden händisch etwa 6.000 Objekte generiert und anschließend klassifiziert Ergebnis der Klassifikationen sind mehrere Karten, die neben der Darstellung des gesamten Landschaftsinventars auch Beziehungen zwischen den einzelnen Klassen und quantitative Informationen präsentieren Durch entsprechende Bewertungsverfahren werden darüber hinaus aus der ursprünglichen Klassifizierung ökologisch relevante Aspekte wie Strukturvielfalt, Deckungsgrad der Vegetation, Artenvielfalt etc abgeleitet Auf diese Weise ist es möglich, rasch eine Vielzahl relevanter Informationen sowohl qualitativ (kartographisch) als auch quantitative (z.B höhenzonale Verteilung) bereitzustellen und je nach Anforderung zu visualisieren Adresse des Autors: Ao.Univ.Prof.Dr Herbert WEINGARTNER, Universität Salzburg, Institut für Geographie und angewandte Geoinformatik, Hellbrunnerstr 34, 5020 Salzburg, e-mail: herbert.weingartner@sbg.ac.at 80 Adresse des Autors: Mag Gerd HARLANDER, Universität Salzburg, Institut für Geographie und angewandte Geoinformatik, Hellbrunnerstr 34, 5020 Salzburg K^d S y m p o s i u m z u r G e s c h i c h t e der E r d w i s s e n s c h a f t e n in Ö s t e r r e i c h ( - S e p t e m b e r 0 ] B e r i c h t e d e r G e o l o g i s c h e n B u n d e s a n s t a l t B a n d , W i e n / H a l l s t a t t 0 Seite ©Geol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at W J S y m p o s i u m z u r G e s c h i c h t e der E r d w i s s e n s c h a f t e n in Ö s t e r r e i c h ( - S e p t e m b e r 0 ) B e r i c h t e der G e o l o g i s c h e n B u n d e s a n s t a l t B a n d , W i e n / H a l l s t a t t 0 Seite 122 ©Geol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at GERHARD WITHALM 81 (Poster) Die impublizierten Abbildungen aus den Arbeiten des Gregor Graf Rasumofsky Im Zuge der Bearbeitung des Wirkens von Gregor GRAF RASUMOFSKY (1759 - 1837) wurden vom Autor nach dem Symposium im Jahr 1999 noch dreißig weitere Abbildungsoriginale gefunden, die der Forschungstätigkeit von diesem Pionier der Erdwissenschaften entstammen Gefunden wurden sie mehr oder weniger zufällig im Rahmen von Aufräumungs- und Sortierarbeiten in der Bibliothek des Badener Rollettmuseums Dort waren sie in einer alten Flügelmappe, der Sammelmappe TB 249, zusammen verpackt Mittlerweile hat jedes dieser Blätter eine Inventarnummer und sie zählen zu den unerwarteten und gehüteten Kostbarkeiten dieses kleinen Museums Im Rahmen dieses Symposiums zur Geschichte der Erdwissenschaften soll eine kleine Auswahl davon der Öffentlichkeit vorgestellt werden Alle Abbildungsoriginale zeigen verschiedene Fossilien, darunter v.a wirbellose Tiere, Wirbeltiere und Pseudofossilien, aber auch Mineralstufen sind darunter Sie stammen aus Ziegelei Baden, Ernstbrunn, Farthof, Niederleis, Pielach-Flussbett, Poisbrunn, Pottenstein, Rabenstein, Tripolis, Wien-Rennweg und Wöllersdorf Einige, leider nicht alle, von ihnen sind interessanterweise signiert und ermöglichen so einen kleinen Einblick in die Arbeitsweise eines aristokratischen Forschers Dieser hat seine Abbildungen durchwegs von namhaften Künstlern erstellen lassen, wie eben von Norbert BITTNER und Johann STERBER, die einige ihrer Abbildungen signiert haben Der Großteil ist aber leider nicht signiert und nur ganz wenige lassen sich aufgrund des Malstils einem der beiden vorgenannten Künstlern zuordnen Norbert BITTNER hat nachweislich bereits in den Jahren 1822 und 1823 für Graf RASUMOFSKY gearbeitet und ist für die Qualität seiner Arbeit auch namentlich genannt und gelobt worden Etliche dieser Abbildungen sind dann später gestochen und in den „Observations mineralogiques" publiziert worden Etliche der in Rede stehenden Abbildungsoriginales waren offensichtlich für eine zweite, erweiterte Auflage der „Observations mineralogiques" bestimmt, die dann aber nicht erschienen ist Es wäre interessant zu wissen, weshalb Graf RASUMOFSKY den zweiten, nicht minder guten Künstler mit keinem Wort erwähnt, hat er doch zwei mal den Gundel-Preis verliehen bekommen Ansonsten ist von seinem Leben fast nichts bekannt, man kennt nicht einmal sein genaues Sterbedatum Schon aus diesem Grund ist es ein nicht uninteressanter Beitrag zum Lebenslauf dieses Künstlers, von dem man bisher lediglich je zwei Aquarelle und Ölbilder kennt Nun zu den ausgewählten Abbildungsoriginalen: TB 249/1: Abbildungsoriginal von Johann STERBER, das zwei Steinkerne von Diceras sp in je drei Ansichten zeigt Auf der Rückseite befindet sich eine Beschriftung von RASUMOFSKY mit einer Bestimmung und der Angabe des Fundortes Ernstbrunn Dieses Blatt ist mit Namen und Jahr signiert TB 249/3: Das Blatt zeigt drei Crinoidenstielfragmente, von denen zwei als cf Millericrinus bestimmt werden konnten sowie eine solitäre Koralle cf Caiceola sandalina Es ist nur sehr fragmentarisch erhalten und trägt weder eine Beschriftung noch eine Signatur Die Art der Farbgebung lässt vermuten, dass es von Johann STERBER stammt TB 249/10: Fragmentarisch erhaltenes Abbildungsoriginal, das zwei Pseudofossilien sowie möglicherweise ein Belemnitenrostrum zeigt Es stammt aus der Feder von Norbert BITTNER, der es mit „N BITTNER pinxit."signiert hat TB 249/14: Abbildung eines Pseudofossils, Dendrites, das von RASUMOFSKY als Überrest einer Pflanze gedeutet wird Das Blatt ist nicht signiert TB 249/17: Ein sehr interessantes Blatt ist auch TB 249/17, das vier verschiedene Fossilien in teils mehreren Ansichten bringt Auch dieses Blatt ist nicht signiert, die Art der Farbgebung lässt aber Adresse des Autors: Mag Dr Gerhard WITHALM, Universität Wien, Geozentrum, Institut für Paläontologie, Althanstraße 14, A - 1090 Wien, e-mail: gwithalm@mac.com G Symposium zur Geschichte der Erdwissenschaften in Osterreich (27.- 29 September 2001) Berichte der Geologischen Bundesanstalt Band 56, W i e n / H a l l s t a t t 2001 Seite 123 ©Geol Bundesanstalt, Wien; download unter www.geologie.ac.at vermuten, dass es von Norbert BITTNER stammt TB 249/18: Dieses Blatt, das von Norbert BITTNER gezeichnet und signiert wurde, zeigt einen irregulären Seeigel, der eventuell als Clypeaster bestimmt werden kann TB 249/23: Dieses unbezeichnete und nur fragmentarisch erhaltenene Blatt zeigt einen Kristall, der ein Selenit sein könnte, die Beschriftung auf der Rückseite ist ebenfalls nicht vollständig TB 249/27: Der Kuriosität wegen soll auch dieses Blatt vorgestellt werden, zeigt es doch ein „ludum naturae", das, nach Ansicht RASUMOFSKYS, an die Geschlechtsteile eines Mannes erinnert \^£ S y m p o s i u m z u r G e s c h i c h t e der E r d w i s s e n s c h a f t e n in Ö s t e r r e i c h ( - S e p t e m b e r 0 ] B e r i c h t e d e r G e o l o g i s c h e n B u n d e s a n s t a l t Band , W i e n / H a l l s t a t t 0 Seite 124 ... Veröffentlichungen der Geologischen Bundesanstalt (seit 1984) > Führer zu den Arbeitstagungen der Geologischen Bundesanstalt > Jahresbericht der Geologischen Bundesanstalt (ISSN 1013-0349) > Berichte. .. > Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt (seit 1850) > Abhandlungen der Geologischen Bundesanstalt (seit 1852) > Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt. .. Ziel der "Berichte der Geologischen Bundesanstalt " ist die Verbreitung wissenschaftlicher Ergebnisse durch die Geologische Bunsdesanstalt Die "Berichte der Geologischen Bundesanstalt"
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