Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 61-0269-0284

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Ngày đăng: 04/11/2018, 17:42

269 gie ze ntr um at ÜBER or g/; ww w bio lo ATAVISTISCHE BLATTFORMEN DES TULPEN BAUM ES rsi tyl ibr ARCHENEGG, ive ADOLF NOE /w ww bi od v DEMONSTRATOR AM PHYTOPALÄONTOLOGISCHEN INSTITUTE DER UNIVERSITÄT GRAZ PHIL., D Z in SCatiiiJc-CtjOriidV itnS Svxttiawi) APRIL Bio DER SITZUNG VOM IN I894 Vorliegende Arbeit lD ow nlo ad fro m Th e VORGELEGT div ers ity He rita ge c'iafefn Lib (i?lcil rar y htt p:/ STUD ary VON einen Beitrag zu jener phylogenetischen Forschung liefern, die sich in einer rig ina soll ,M A) ;O Reihe von Abhandlungen aus der Feder Ettingshausen's, Krasan's und Krasser's äusserte und aus und Untersuchung atavistischer Blattformen Aufschlüsse über rid mb habe in einem Aufsatze »Über y( Ca Beziehungen jetztlebender zu fossilen Pflanzenarten zu erhalten sucht Ich phylogenetischen die ge der Beobachtung log den gegenwärtigen Stand der phytopaläontologischen Forschung« im Jahrgange 1893 der »Natur« Heft 37, ara Stelle sich länger aufzuhalten, Veröffentlichung aus der Reihe der mich mit dem blossen Hinweis begnüge Nur eine ich citirten Aufsatze besprochenen Schriften muss eingehender of da dem in und dem von mir behandelten Thema besonders m sie nahesteht, nämlich Dr Fridolin Mu s eu gewürdigt werden, mp wäre an dieser tiv eZ oo Forschungsrichtung betreffenden Publicationen ausführlich besprochen, so dass es überflüssig Co die besagte zoologisch-botanischen Gesellschaft of durch schematische Holzschnitte tulipiferum unterschiedenen Blattformen, tM ay deren er nachzuweisen sucht und daher Wien, Bd XL tulipifera L.« November 1890) Überblick der von ihm illustrirten Zusammenhang die Krasser am Laube von Anknüpfend an die Behandlung der zahlreichen im phytopaläonto- ive rsi Untersuchungen Krasser's bezweckt meine Arbeit (Sitzungs- Dr mit den fossilen uns bekannten Ab- erstere für atavistische Bildungen erklärt ty, drücken Er ns L in ary daselbst einen rL gibt k k ibr berichte der the Krasser's Arbeit: »Über den Polymorphismus des Laubes von Liriodendron rva rd Un logischen Institute der Universität Graz aufoewahrten polymorphen Blätter cultivirter Stöcke von LirioInstitutes Herr Regierungsrath Professor Dr the Ha dendron tulipiferum, welche mir der Vorstand dieses Bei genauer Betrachtung der Krasser's in vieler itis fand ich in ihnen ein vollkommen hinreichendes Material, die Beziehung zu erweitern und durch ganz neue Resultate zu ergänzen, und glaubte daher die Ergebnisse meiner Bearbeitung der Veröffentlichung übergeben zu können es zum Untersuchungen Dig vorliegenden Blätter ed by stantin Freiherr von Ettingshausen zum näheren Studium vorlegte Co n- Verständnisse der Betrachtungen nothwendig, die betreffenden Objecte in Zugleich erschien Naturselbstdruck darzustellen Zum vollen Verständnisse der nun folgenden Erörterungen ist es nöthig, sich einige der hier zu tretenden Forschungsrichtung angehörende Beobachtungen allgemeinen Charakters vor Augen zu Tage halten Adolf Koc 270 Häufig können wir an einem achtung machen, Bezug auf seine Archenegg, v vollem Blätterschmucke prangenden in Baume die interessante dass sein Laubwerk aus mannigfachen Elementen zusammengesetzt Blätter ein geringerer oder grösserer ist, Beob- so dass in Formenunterschied herrscht, und zwar nicht allein zwischen Haupt- und Nebenblättern, sondern auch zwischen Organen von ganz gleichem morphologischen Werte; der eine Ast trägt so, der andere anders gestaltete Blattformen, die jedoch nicht chaotischen Unregelmässigkeit und Unordnung bestehen, in einer wirren at sondern scharf ausgeprägte durch Übergänge ntr um verbundene Typen kennzeichnen Forschen wir dann nach der Bedeutung dieses Vorkommens, so bieten Abweichungen können durch bestimmte äussere und innace Einflüsse bedingte Variationen des normalen Laubes sein; ihre Ursache kann aber auch in dem Rückschlage zu phylogenetisch älteren Formen ihre Erklärung finden, die Pflanze hat gleichsam zurückgegriffen in den rsi tyl ibr Analogien ihre Beweis geliefert sein, dass der Geschichte der betreffenden Art in /w ww bi od besitzen, der erst der ive abnormen Blattformen diese vor uns befindlichen vergangenen Entwicklungsepoche ary viel früheren, längst ans Tageslicht gezogen Bevor wir so etwas annehmen können, muss or Schatz altererbter Formen und ein Normalblatt einer g/; ww w bio lo gie ze sich mancherlei Erklärungen dar Diese uns durch die Paläontologie ermöglicht wird Erst dann, wenn zu den fraglichen Blattformen aus dem Kreise der uns bekannten fossilen Formen unverkennbare Ebenbilder werden können, htt p:/ gestellt ge rita He ity ist nur durch seine überwiegende mir gestattet an dieser Stelle einen Augenblick zu verweilen, Th e sei Franz Krasan Professor lassen fro zu m Ausdrucke, den ich hier gebrauchte, nämlich "Formelement,« die entsprechende Erklärung die fasst Erklärung dieses Wortes folgendem Satze in nlo folgen Formelement, es ein div Ausbildung momentan vorherrschend Es um einem alle als ers auch auf Giltigkeit besitzt, bezieht sich auch das sogenannte Normalblatt nichts ad Blatte Formelemente schliessen Was von dem anderen Organe des Pflanzenkörpers Natürlich ist auf das Vorhandensein atavistischer ist, Bio haupt möglich Lib rar y dürfen wir mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, der grössten die in derartigen schwierigen Fällen über- lD ow zusammen: ge ,M A) ;O rig ina »Ein Formelement nennen wir im Allgemeinen eine jede selbständige und typisch ausgebildete Form eines Organes oder Gliedes des Pflanzenkörpers, des Stammes, des Blattes, der Blüthe, der Frucht u s f., bei letzterer auch eines Theiles, z B der Cupula.« mb rid ' y( Ca Nach Constatirung der merkwürdigen Thatsache, dass wir es hier wirklich mit atavistischen For- und wir müssen bestrebt auf, sein, der Erklärung eines Zurückgreifens in der Entwicklungs- tiv Erscheinung oo log thun haben, drängt sich uns zunächst die Frage nach der unmittelbaren Veranlassung dieser eZ men zu Co wenn möglich, durch das Experiment näher zu gelangen m of zur Entwicklung kommen, und mp ara geschichte einer Pflanzenart durch emsiges Beobachten der Umstände, unter denen atavistische Formen Mu s eu Die Beobachtungen haben nun das Auftreten atavistischer Bildungen gelehrt: the Nach der Einwirkung von Frösten Vom of sie der Kürze wegen Frosttriebe) ersetzt und diese ibr ary werden durch neue Adventivknospen (wir nennen Frühjahrsfroste getroffene und abgefrorene Zweige ay rL zeigen atavistische Blattbildungen tM Nach der Entlaubung der Zweige durch Insectenfrass Nach kommen aus den abgefressenen Zweigen selbst, oder wenn dieselben bereits einer entsprechenden Zeit abgestorben sind, an den rsi ty, Er ns rd Un ive zunächst gelegenen Stellen derAxe Adventivknospen hervor, die mit atavistischen Formen besetzte Zweige oft Zweige, die atavistische Formen tragen Die atavistischen Blätter von Castanea vesca itis den letzteren sind by the Bei kränkelnden Holzgewächsen, die stark mit Stockausschlägen besetzt sind Unter ed Ha rva zur Entwicklung bringen Dig werden grösstenteils an solchen Zweigen gesammelt Nach starkem Zurückschneiden oder Stutzen der Bäume oder auch nach Windbrü- chen Die ausgesprochensten atavistischen Formen von Fagtis silvatica bemerkte ich an stark zugestutzten Buchenhecken Franz Krasan, Ergebnisse der neuesten Untersuchungen über die Formelemente der Pflanzen Engler's Botanische Jahr- bücher Leipzig 1873, 13 Bd Atavistische Blattformen des Tulpenbaumes Nach dem Versetzen der Bäume und St rauch er 271 Gärten, mit oder ohne in g! e ich zeiII — IV Es lag der Versuch nahe, durch künstliches Herbeiführen eines der eben angeführten Umstände ata- tigem Beschneiden der Aste Ein Bezug haben, gehört experimentellem Wege zu Ettingshausen erhalten hat durch Frosteinwir- Kältemischung oder auch Erfrierenlassen von Zimmerpflanzen im Winter), durch Entblättern ntr um at (mittelst auf den die Tafeln Fall, hieher vistische Bildungen auf kung vorliegender Abhandlung erörterter in Formen gie erzeugt ww w bio lo Pflanze atavistische ze der Aste, durch Versetzen, Verstümmeln, unpassende Cultur und andere ungünstige Einwirkungen auf die Diese Beobachtungen und Experimente lassen erkennen, dass der letzte Anstoss zur Bildung ataviirgend einer Störung in der individuellen Entwicklung und im Haushalte g/; in ungshemmniss, Eine thatsächliche und ein- besteht rsi tyl ibr des betreffenden Organismus, einem Ent wickl or Formen wahrscheinlich ary stischer ive gehende Erklärung der biologischen Ursachen derartiger Atavismen scheint mir nach dem gegenwärtigen /w ww bi od Stande der vorliegenden Beobachtungen und Untersuchungen noch nicht möglich, doch hoffe ich durch um bieten ein unschätzbares Hilfsmittel, Phylogenie einer Pflanzenart oder die zum Vorschein, d solche, i kommen auch auf diesem welche den recenten Normal- ers sogenannte adelphische Formelemente He rita ge Beziehungen recenter zu vorweltlichen Arten entschleiert werden, es Wege Wege ity die dass uns auf diesem allein, Lib selbst einer höheren systematischen Ordnung festzustellen, denn nicht htt Formen rar y Atavistische p:/ vorstehende Zeilen vielleicht diesbezüglich eine Anregung gegeben zu haben Th e der betreffenden Arten mit der Urform abgeleitet werden ist den verschiedenen Arten verschieden, bei Fagus silvatica und Lirioden- bei Von nlo ist es jedoch, einen ow grosser Wichtigkeit lD Beurtheilung atavistischer Formelemente im Auge zu behalten, nämlich die Dürftigkeit des ina bei der ad dron tulipiferum erreicht er sogar die Kreideperiode Punkt weit der Atavismus ein- m zelner Arten zurückführt, Wie fro Zusammenhanges Bio div elementen anderer Arten derselben Gattung entsprechen Hieraus kann der directe Beweis des genetischen ;O rig uns vorliegenden fossilen Materiales, das unzweifelhaft nur einen kleinen Bruchtheil der wirklich vorhange ,M A) den gewesenen Formelemente der betreffenden Art wiedergibt, wir daher nur machen können und uns daher y( Ca Typus zufriedenstellen müssen, wobei es uns log fossil überlieferten Formen unter den uns bekannten Fossilien den meisten Fällen mit blossen Annäherungen an einen in manchmal bei Vorhan- eZ oo bestimmten, uns ausserordentlich seltenen mb rid Fällen die genauen Analogien der muthmasslich atavistischen ausfindig in ist, die betreffende atavistische Blatt- Übergang, Mischform, zwischen zwei bekannten mp als fossilen oder einer und einer fossilen Co form ara tiv densein einer genügenden Zahl bekannter fossiler Formen möglich Mu s eu m of lebenden zu erklären the Die Normalform von Liriodendron tulipiferum L Nordamerika einheimische Tulpenbaum hat wechselständige, langgestielte abfällige, beiderseits von dünner tM Blätter fast membranöser Textur Die im Umrisse rundliche oder querbreite zeigt eine gerundete, abgeschnittene oder etwas vorgezogene Basis und eine breit und fast gerad- ty, Lamina Er ns vollkommen kahle ay rL in ibr Der ary of I rd buchtig-dreilappig Der breite Mittellappen, dessen Spitze abge- rva ist, ist hat eine fast rechteckige Gestalt mit zwei scharfen Ecken Die beiden Seitenlappen, welche by gegen die Basis zu vereinigen, sind mit je zwei kleinen Lappen oder Zähnen besetzt und von dem ed sich Der Rand hervortritt the schnitten Un ive rsi abgeschnittene oder nur seicht ausgerandete Spitze, an deren Mitte der Primärnerv als sehr kurzes Endspitzchen Ha linig Dig itis oberen durch eine stumpfe, seichte Bucht getrennt Die Nervation zeigt einen an der Basis stark hervortretenden geradläufigen, gegen die Spitze zu beträchtlich verfeinerten Primärnerv, von — 10 Secundärnerven unter Winkeln von 50 — ganz oder nahezu grundständig, was einen Nervationstypus Phyteuma spicatum, Stachys welchem jederseits —2 untersten 90° entspringen Von diesenNerven sind die silvatica u A finden und darstellt, als welchen wir auch unvollkommen bei Urtica dioica, strahlläufig bezeichnen Die übrigen Secundärnerven entspringen manchmal unter spitzeren Winkeln, als die ersteren und sind, je nach- dem sie die Lappen versorgen oder dazwischen eingeschaltet sind, länger oder kürzer Die längeren sind Adolf No c 272 randläufig, reich verzweigt und meist A rc h e n egg, v gabeltheilig, die grundständigen mit den Gabelästen ziehen die stärkeren zu den Spitzen, Aussennerven versehen Von schwächeren zu den Buchten der Lappen hin Die Tertiärnerven entspringen von beiden Seiten der Secundärnerven unter spitzen Winkeln, treten stark herdie vor und anastomosiren untereinander Die gegen den Rand der Lappen zu liegenden bilden weite Schlingen, ntr um at welche nach demselben hinziehen, die übrigen begrenzen schmälere mehr oder weniger gebogene Segmente Die Quarternärnerven gehen von beiden Seiten der tertiären unter nahezu rechtem Winkel ab und anastomosiren bei geschlängeltem Verlaufe mehr untereinander, den Tertiärsegmenten in der Form ähnliche ze Die quinternären Nerven entspringen unter rechtem Winkel und vereinigen sich zu gie bildend ww w bio lo Segmente Normalblatt von Liriodendron tulipifcrum L by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu s eu m of Co mp ara tiv eZ oo log y( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad fro m Th e Bio div ers ity He rita ge Lib rar y htt p:/ /w ww bi od ive rsi tyl ibr ary or g/; einem aus polygonalen, isodiametrischen Maschen zusammengesetzten Netze Kurze Charakteristik der fossilen Liriodendronblätter itis ed II der nun folgenden kurzen Beschreibung der fossilen Liriodendronblätter sollen alle bekannten Dig In Formen Erwähnung finden, theils der Vollständigkeit wegen, theils um dem Leser, auch wenn ihm nicht die gesammte einschlägige Litteratur zur Verfügung steht, die Controle der von mir aufgestellten Behauptungen zu erleichtern und ihm einen Fingerzeig für weitere Betrachtungen atavistischer Formen an Liriodendron zu bieten Es braucht wohl nicht besonders hervorgehoben zu werden, dass diejenigen fossilen Formen, welche gewürdigt sind in den später folgenden Erörterungen eine besonders wichtige Rolle spielen, eingehender 273 Atavistische Blattformen des Tulpenbatimes Tertiäre Blattformen von Liriodendron .4 Liriodendron Procaccinii Unger, Synopsis, 232 p sulla (lora fossile c geologia stratigraphica del Senegalliese Massalongo A 1859, 31 p Tab e G VII, Scarabelli, Studii Fig 23; XXXIX, Tab Saporta et A F Marion, Recherches sur les vegetaux fossiles de Meximieux, p 268; Tab XXXIII, Fig 1—6, o Heer, Flora fossilis arctica, Band I, Tal XXVI Fig b, Tal" XXVII, Fig 5—8; Urwelt der Schweiz, Fig 223./ Der Formenkreis, der uns unter L Procaccinii Ung von den einzelnen Autoren beschrieben und Tab XLIV, Fig G de Es ein ausserordentlich grosser dies die im Tertiär ist am meisten vertretene Art von g/; ist Liriodendron, und es scheint ob die wenigen sonst noch aus dieser Formation bekannten Lirm.or abgebildet wird, ww w bio lo gie ze ntr um at Fig 3, 4, 5, 6; als ary fast, mich möglichst an /w ww bi od ive rsi tyl ibr dendron -Abdrücke ebenfalls nur Glieder dieses Formenkreises darstellen würden Ich will nun einen Überblick über die Formelemente von Liriodendron Procaccinii geben, wobei ich bestrebt sein werde, von den genannten Autoren selbst gegeben wurden, zu halten die Aufstellungen, die p:/ Forma islandica (Liriodendron islandicum Saporta et Marion.) Saporta und Marion gaben den von Heer aus Island beschriebenen L Procaccmii-Blättem den Lib rar y htt a) rita selbst, Da jedoch Heer, foss aret Fl I, Urwelt der Schweiz,' und 151 p p 381 und kein weiterer Grund zur Trennung Bio div L Procaccinii stellt Formelement selbe einfach als umsomehr bei L Procaccinii anführen, vorliegt, so will ich die- als sie sich dem Normalblatt von Th e Formen unter diese ers ity sei He form von L Procaccinii dass L islandicum höchst wahrscheinlich die Urge Speciesnamen »islandicum,* bemerkten jedoch fro m Liriodendron tulipiferum auffällig nähert Forma islandica unterscheidet sich von letzterem hauptsächlich ist ad den oberen Seitenlappen engere Bucht nächst nlo die Die ziemlich ähnlich, nur sind der äusseren Blattform entsprechend die oberen Secundärina Nervation beider Ausrandung der Spitze und ow tiefere lD durch die Im Ganzen ergibt sich aber hieraus, A) dass die ,M ist Forma islandica den nächsten Anschluss an die ge Fall ;O rig nerven bei forma islandica bogig aufwärts gekrümmt, während bei der Normalform das Gegentheil der mb rid lebende Art zur Geltung bringt y( Ca Forma helvetica Heer, Flora fossilis Helvetiae Bd III, p 29, Tab 108, Fig und 6b Heer beschreibt diese Form anfangs Bd III, p 29 als selbständige Art, dann aber erklärt eZ oo log b) von Liriodendron helveticum: gestattet sein dürfte, L helveticum als ein of wohl Co mp mitgetheilt hat, zweifle ich nicht, es mir die mir Professor dass unsere Art mit der von Senegaglia zusammengehưre,« Formelement von L Procaccinii aufzu- eu m wonach tiv ara Massalongo L Procaccinii, »Nach Einsicht von Abbildungen des er S 195 Mu s fassen noch getheilte Seitenlappen ary Während forma islandica hat, sind sie hier einfach und weniger scharf auch sind die Blätter weniger tM ay gespitzt, rL ibr vorne gebogen of the Die Blätter, die nur fragmentarisch erhalten sind, besitzen drei Lappen, und zwar sind die Lappen nach Ein Hauptunterschied zwischen letzteren ty, rsi f islandica Sccundärnerven entspringen unter und helvetica ist die herzförmig aus- bedeutende Ähnlichkeiten, besonders was die Ner- ive b) die deren Secundärnerven noch zahlreicher sind als bei L tulipiferum Un betrifft, Sonst bieten a) und und acutiloba Massalongo, Ha Forma Flora fossile Senegalliese, p Tab 312, VII, Fig 23, Tab XLIV, the c) rva rd vatur Er ns spitzeren Winkeln gezogene Basis der breit by Fig itis Dig sind hier, ed Massalongo beschriebenen Formen schliesst sich diese am meisten an b) an, nur wie schon der Name sagt, die Lappen spitzer, der Mittellappen ist ebenfalls tief getheilt und beide Unter den von Hälften sind scharf gespitzt reich und unter d) Forma spitzeren Auch ist mehr verschmälert, die Basis obtusifolia Mittel- Secundärnerven sind minder zahl- Winkeln abgehend Massalongo c p 312, Tab Dreilappige Blätter mit abgerundeten Seitenlappen zwischen die und Seitenlappen sind Denkschriften der mathem.-naturw Cl LX! Bd seichter, XXXIX, Fig 3, und abgeschnittenem Mittellappen Die Buchten das ganze Blatt mehr isodiametrisch, die Basis schwach Adolf Noe 274 und keilförmig Secundärnerven die minder spitzeren Winkeln, unter entspringen Saporta und Marion beschriebenen Form Archenegg, v bilden »Flore de Meximieux« fossile Rlattfragment ab, das eine auffällige Übereinstimmung mit forma obtusifolia von ist die Basis hier noch weniger vorgezogen Auffällig als bei Tab .33, der vorher Massalongo Fig ein zeigt, nur gegenüber L tulipiferum (Normalblatt) die grössere ist Zahl der Secundärnerven und die Regelmässigkeit der von ihnen gebildeten Segmente c p 312, Tab XXXIX, Fig Forma rotundata Massalongo Dreilappige, nahezu querovale Lamina mit fast halbkreisförmiger Basis Die Seitenlappen sind abgerundet und von dem circa ein Drittel des Blattdurchmessers messenden Mittellappen, der schwach aus- e) ist p 312, Tab XXXIX, Massalongo Secundärnerven zeigen auf dem von zwei rundlich endende Lappen gespalten in ist Die abgebildeten grösseren Blatte Fig einen geschlän- und gehen unter ziemlich spitzen Winkeln aus rar y Forma integrifolia Saporta und Marion htt p:/ geltcn Verlauf Fig 4, und tiefausgeschnittenen Buchten Der Mittellappen durch einen tiefgehenden spitzen Einschnitt ebenfalls g/; c runder Basis mit dreilappig or Massalongo incisa ary Blatt rsi tyl ibr Forma Das rechtwinklig ausgeschnittene Buchten getrennt fast ive f) durch kleine ist, /w ww bi od gebuchtet ww w bio lo gie ze ntr um at ge rita He div Bezug auf Form und Nervatur den in der Gegend, m fro Lappen sind abgerundet, auch ad die Basis stumpf tief eingeschnitten und bis herzförmig Leider nlo ist ist stets ow lD ina die einzelnen Blätter nähern d Akademie d k ,M des Tertiärbeckens von Bilin, III Theil, ge Denkschriften in Wien Taf XLI, Fig 10, 10/' nach der Nervation bestimmt, da der Rand nur äusserst unvollkommen erhalten Blatt ist nur log Das rid XXIX Fossile Flora mb Bd Liriodendron Haueri Ettingshausen, y( Ca A) ;O rig angeben kann, welchen von den übrigen Formen sich ist weswegen man nur ein einziges Blatt ganz erhalten, während die übrigen sämmtlich fragmentarisch sind, nicht wo früher beschriebenen Formen Auf- Th e in nur bei einigen die bedeutende Grösse Die Spitze des Blattes die hiedurch entstandenen — mehrere Blätter ab, Haupt- und Seitenlappen trennende Buchten besitzen Bio Sonst nähern sich diese Blätter ist höchstens mit der Andeutung einer schwachen Buchtung sind, die übrigen Procaccinii-F ormen deutlich ausgeprägte fallend Fig ity ganz ungelappt Meximieux Taf.33, ers die fast bilden in der Fossilen Flora von Lib g) in auffallender Weise überein Die Tertiär- eZ oo Jene stimmt mit der Nervation von L tulipiferum (Normalblatt) ist ara tiv nerven sind verlängert, entspringen von beiden Seiten der hervortretenden Secundärnerven unter spitzen Anastomosen nach aussen coneave Schlingbögen Die sehr entwickelten Co ihre mp Winkeln und bilden durch eu m of Quarternärnerven bilden ein aus unregelmässig viereckigen Maschen zusammengesetztes Netz, welches die Mu s ansehnlichen, gekrümmten Tertiärsegmente erfüllt Die an der Basis genäherten Secundärnerven sind nach tulipi- ibr an tM Liriodendron Gardneri Saporta, Origine paleontologique des arbres etc., p 267 Er ns ay rL ferum ary of the aussen divergirend-bogig gekrümmt und durch letzteres Merkmal schliesst sich diese Art an L rsi ty, Dreilappiges Blatt, dessen untere Seitenlappen weit vorgezogen und assymmetrisch erscheinen Die tief rva Liriodendron Laramiense Ha rd Un ive Ausbuchtungen zwischen ihnen und dem Mittellappen sind p of the Laramie Flora, Bulletin of the U S Geological 102, Tab 48, Fig ed nennt so ein nur fragmentarisch erhaltenes itis Ward by the Survey, No 37, Washington 1887, Ward, Types Blatt Der obere Theil und fast die Blatthälfte fehlen, so dass die Bestimmung ziemlich schwierig ungetheiltes Blatt mit äusserst schwach angedeuteten unteren Lappen Die Nervation nähert Dig ganze eine Der vorhandene Blattrand deutet auf ist ein sich bedeutend an L tulipiferum, nur besitzen die Secundärnerven einen gleichmässigeren Verlauf Letztere bilden auch den Unterschied gegen L Haueri Ett., indem dieses gegenüber dem etwas selbe Richtung innehaltenden Verlaufe der Secundärnerven von L bogenläufige Nerven auszeichnet geschlängelten, jedoch die- Laramiense sich durch nach auswärts Atavistische Blattformen des Tulpenbaumes von Liriodendron aus der Kreide B Blattformen Liriodendron Meekii Heer, Flora Bd VII, 39 Bd VI, Abth fossilis arctica, 2, p 87 ff., Taf 18, 22, 23, 25 45; Taf 63 ntr um at p 275 Auch Liriodendron Meekii demNamen dieserForm auch das Taf es mir seines tiefen Einschnittes an der Spitze or Taf 23, Fig 3; Taf 45, Fig \3b ary führt unter 4—7; 45, Fig.l3a abgebildete dieserForm unterscheidet, nicht hieherzugehören, und Blättern doch scheint Blatt an, wegen, durch den es sich hauptsächlich von den übrigen ive Heer Taf 22, Fig p 88, c rsi tyl ibr Forma Marcouana Heer, a) g/; ww w bio lo gie die /w ww bi od Varietäten als ze besitzt einen ausgedehnten Formenkreis, und ich werde daher ähnlich wie von Heer beschriebenen Formen an der Hand der von demselben aufgestellten Formelemente charakterisiren bei L Procacciuii habe es daher von dieser Gruppe ich htt p:/ getrennt ge verschmälert Die Secundärnerven sind zart, meist einander rita am Grunde Winkeln Forma obeordata Heer und zeichnet Form div Bio verschmälerte Blatt besitzt eine eiförmige oder verkehrt herzförmige sich der unter wozu noch vorn Th e Blattstiel m Gestalt den in beschriebenen Form gegenüber durch eine breitere und et) fro Das am Grunde Taf 22, Fig 2; Taf 23, Fig I.e relativ kür- ad b) ers ity in spitzen He rundet und ausgerandet, sowie genähert und entspringen Lib rar y Die Blätter sind oval oder verkehrt länglich-oval, ohne Spur von seitlichen Lappen, vorne stumpf zuge- Ausrandung, sowie abgerundete Ecken kommen Die untersten Secundärnerven verlaufen gegenständig und sind stark nach vorne gebogen und wie die folgenden im eine tiefe nlo aus, ;O Winkel ausgehend und nach aussen im Bogen verbunden Taf 22, Fig 3, 10 c ge Forma mucronulata Heer am Auslauf vorne gestutzt und ist y( Ca Die Blattlamina mb rid c) ,M A) spitzen rig ina lD ow zere des Mittelnerven mit einer kleinen Spitze ver- ara vorne breiter, tief mp am Grunde c eingeschnitten eu Forma primaeva (Liriodendron primaevum Newberry) Heer c p 88, Taf 18 Fig 4c; Taf 22 of the Fig 9; Taf 23, Fig schwach ausgerandete Lappen Die beiden ary Blatt besitzt drei seitlichen treten nur wenig hervor ibr Das Mu s c) m of Blatt Taf 22, Fig 8; Taf 45, Fig 13 a tiv Forma subincisa Heer Co d> eZ oo log sehen Heer c Taf 22, Fig 12, 13; Taf 23, Fig ive Blatte fallen vor Allem die bereits deutlich ausgebildeten Lappen rd durch welche der Blattlamina eine dreilappige Gestalt verliehen wird Die Form dieser Seitenlappen Ha rundlich-stumpf Der mittlere Lappen ist, wie das nur theilweise erhaltene Exemplar erkennen the ist Form gehörigen rva auf, dieser Un An dem zu rsi ty, f) Forma genuina Er ns tM ay rL und sind nur durch eine seichte Bucht von dem Mittellappen getrennt lichen Formenkreis in spitzen Winkeln und sind Bemerkung, dass auch der lebende Tulpenbaum itis die Dig Heer macht ed by Grunde verschmälert Die Secundärnerven entspringen von Blättern zeigt, was einer Art zu bringen Heer's Bemerkung ihn ist auch bestimmt, für alle uns einen ähn- oben angeführten Formen zu uns von hervorragendem Interesse, denn dass bereits diesem Autor der Polymorphismus der Liriodendron-BYätter am verästelt (L tulipiferum) die lässt, auffiel, und sie beweist, er diesen zur Deutung der ihm vorliegenden Abdrücke heranzog Allein nicht nur Heer, sondern fast allen Bearbeitern fossiler Liriodendron-Formen muss diese Übereinstimmung von einzelnen Blättern der recenten Art mit den von ihnen untersuchten fossilen Formen aufgefallen sein, da es sonst unerklärlich wäre, wie so vielgestaltige 35* 276 und den normalen Blättern von L Adolf Noe v tulipiferum verschiedene Formen hei Liriodendron Archen egg, untergebracht wurden Liriodendron intermedium Lesquereux, Contributions oberen (Mittel-) viel ze g/; an dem abgebildeten Fragmente zu sehen nenden Buchten ziemlich als die Hälfte des wir aber im Verlaufe und dasselbe irrthümlich, Lappens gewesen tief da sein, die die Mittel- einen anschliesst, und Seitenlappen tren- nahe an den Mittelnerv reichen Der Rand dieses sie bis geschweift und muss derselbe ist müssen ist, stellt Folge seiner Grösse einem auffallend grossen in Secundärnerven sind besonders He div beschriebene, aber nicht abgebil- Bio Th e Liriodendron acuminatum Lesq Cretaceous Flora c p 74 II, ad hinzu m Formen stark Lesquereux fro dete noch einige von ich ity Der Vollständigkeit wegen füge ers Blatte angehört haben Die rita ge flügelartigen Annahme diese ist Wie Gattung Liriodendron Blattes, gehörig zur einer dreilappigen Blattform, die sich phylogenetisch eng an L intermedium Seitenlappen So von ihm unter diesem Namen beschriebene Fragment erklärt das Lappens eines unserer weiteren Untersuchung sehen werden, dar es scheint, dicklich bis lederartig gie 22, Fig PI c ntr um Lamina war, wie ww w bio lo Liriodendron giganteum Lesq Lesquereux und an der mittleren durch weite, stumpfe Buchten getrennt Die Hälften des or stark verengt at vom ausgerandet, die unteren Mittellappens sind rundlich-abgestumpft Die ary tief Lappen an der Basis dreilappig, der mittlere ist rsi tyl ibr stark verletzte Blatt 93, PI 20, Fig p ive Spitze U.S Geological Survey Washington 1876, Flora /w ww bi od Das The Cretaceous p:/ I htt Part Flora of the Western territo- rar y ries, to the fossil Lib ow nlo Ein dreilappiges Blatt mit schmalen Seiten- und ebensolchen Theillappen des tiefausgerandeten Mittel- Lappen sind nach aufwärts gebogen und das ganze Blatt hat eine Länge von gegen ina lD lappens Sämmtliche c p 75 ge Liriodendron crueiforme Lesq II, ist dreilappig, der Mittellappen breit y( Ca Blatt am Ende die Seitenlappen sind schmal und an seiner Basis sehr stark verschmälert, so ist oo aufwärts gebogen, der und abgeschnitten, sehr breite Mittellappen log Das mb rid ,M A) ;O rig 10— 12 cm dem ganzen Blatte die Gestalt eines Ankers ara tiv eZ dass er an der Spitze gleichsam einen Querbalken trägt und m Liriodendron semi-alatum Lesq c II, p 75 Mu s eu 10 of Co mp verleiht Blatt besitzt einen an der Basis sehr verengten, dann keilförmig aufsteigenden und the Das dreilappige ibr ary of abgeschnitten endigenden Mittellappen, an den sich unten zwei kurze, runde, entgegengesetzt stehende Er ns Liriodendron pinnatifidum Lesq ty, 11 tM ay rL Scitenlappen anschli essen Lesquereux rsi ive das jedoch nahezu Un Blatt, lineal p 75 Namen ein einfaches, Form und Nervation von Liriodendron im Umrisse und nur an beiden Seiten mit rd tragendes beschreibt unter diesem c II, ist Letztere sind halbrund und Ha rva durch seichte Buchten getrennten, fast wechselständigen Lappen versehen je drei fast alternirenden, the gänzlich oder theilweise schwach gezähnt Die Nervation Die Länge des Blattes beträgt cm by ist parallel ed zwischen den mittleren Seitenlappen cm Spitze und Basis sind Im Anschlüsse an die von Lesquereux beschriebenen Ltriodendron-Formen Autor unter der Bezeichnung Liriophyllum beschriebene Form zu beachten, Liriodendron bringen, 12 wo sie wahrscheinlich eine besondere Liriodendron populoides (Syn Liriophyllum Es sind zweilappige, Lappen zerstört itis die Breite Dig und p.) ist noch die von diesem welche wir aber noch zu Art bildet c II, p 76, PI 9, Fig 1, breitovale Blätter von herzförmiger Basis Beide Blatthälften laufen in ohrförmige aus, die sich an ihren Spitzen nähern und zwischen sich eine tiefe, schmale Bucht freilassen, an — Atavistische Blattformen des Tulpenbatimes Von diesem deren Basis der Mittelnerv endigt 177 verlaufen beiderseits je vier starke, wenig verzweigte und bogig aufwärts gekrümmt erscheinen Die beiden untersten Secundärnerven senden bogig gekrümmte, der Basis parallele Ausläufer nach aussen, während Secundärnerven, die zu einander fast parallel sind Secundärnerven einen der Bucht nahezu parallelen Verlauf zeigen Das eine die obersten vom anderen Blatt ist vorzüglich Es wird durch eine atavistische Form gezeigt werden, dass diese Blätter mehr passend zu Liriodendron zu stellen sind die eine Hälfte fast gänzlich zerstört ist ww w bio lo gie ze ntr um at erhalten; eine Übersicht der von mir an Liriodendron tulipiferum beobachteten atavistischen or soll Vor Aufstellung dieser Übersicht Formelemente gegeben werden ary Folgendem es mir gestattet, sei rsi tyl ibr In g/; Atavistische Blattformen von Liriodendron tulipiferum L III mich über die näher auszulassen treten, wiedergegebenen Blätter stammen aus dem I Graz befindlichen Parke der Frau in p:/ Die auf Tafel htt Atavismen zu Tage /w ww bi od ive Provenienz des von mir untersuchten Materiales und die Umstände, unter welchen die hier bearbeiteten in der Sammlung des hiesigen phyto-paläontologischen Institutes Baume entnommen, der vor vielen Jahren in dem genannten Parke gegenwärtig ausser dem Normalblatt atavistische Blätter, deren ForLib rar y Baronin Wüllerstorff und befinden sich Der Baum trägt He ist Auguste Karajan, deren div Formen dem sind aus freundlicher Mittheilung genaue Aussee befindlichen Garten der Frau in und wichtige Daten entnommen werden fro m v — IV dargestellten II Bio Die auf den Tafeln ers besagte Tafel aufgenommen worden sind in Th e men ity gepflanzt worden rita ge Dieselben sind einem grossen schönen in lD ina den zur Frau v Karajan cm Durchmesser Dieses Villa der beiläufig hatte rig zum bis Tulpenbaum Das Stämmchen gesetzt Herbste 1879 gut Im strengen Winter 1879/80 ist dasselbe, das eine Höhe Wurzel abgefroren Im Frühjahr 1880 wurde der abgefrorene Theil erreicht hatte, bis auf die ge ;// mb knapp ober der Wurzel abgenommen und das kurze Stück sammt Wurzel umgesetzt Hierauf y( Ca bis rid von etwa ,M A) Bäumchen gedieh Markt Aussee in ;O gehörigen Garten ein Ischler Gärtner einen kleinen ow Im Jahre 1875 hat nlo ad konnten dem zum Theil in log wickelten sich im weiteren Verlaufe des Frühjahres aus Sommer zu zwei oo zwei Knospen, die noch im selben b) wurden Bis zum Jahre 1889 tiv eZ starken Trieben (a, vom Grunde mp ara ging die weitere Entwicklung der Pflanze, die nur das Aussehen eines Strauches mit zwei abgehenden starken Ästen Im Winter 1889/90, der grössten Theile, während Aussee abermals sehr in der andere Ast (b) nicht beschädigt Sommer 1890 dem lebensfähig gebliebenen Reste des erfrorenen Astes the Sommer of 1891 ungestört verstärkten Erst Ettingshausen über ay rungsrathes Freiherrn Er ns rsi ive Un — II, Fig rd Taf rva die des erfrorenen (a) — (b) — by ed (s Taf die Fig II III, Fig von ihr bei Pflanzen durchaus ungetheilt, während gelappt waren Frau v digten Astes (a) bemerklich Jahres (Taf IV, Fig I) Bis Karajan Der Sommer 1892 brachte dieselbe Erscheinung, nur 1, Karajan Der Einfluss der Versetzung machte v beobachteten Formen beider Äste, dem 2) Es war ein sehr heisser Sommer nach gegangener, längerer Durchfeuchtung, während im Winter kein Frostschaden stattgefunden jahre 1893 wurde über Auftrag der Frau belehrt zwei Aste ganz verschiedene Blätter — waren Dig itis die Blätter auffallend gross versetzt um diesem Sommer aber wurden die Erscheinungen durchaus »feigenblattartig' phyto-paläontologischen Institute zu übersenden waren Taf Blättern, wie sie sagte, alle the Ha Anzahl von atavistischen Karajan, dass ty, v Die Blätter des nicht erfrornen Astes hatte die Güte, eine die tM v wurde, beobachtet, und da entdeckte Frau zeigten in von der Frau des Hauses, welche im Winter durch einen Vortrag des Herrn RegierL Blätter des Strauches entwickelten sich aus im die sich ary neue Triebe, ibr wurde Im Mu s eu m zum of Co erreichte, ungestört vor sich streng war, erfror der eine Ast (a) ent- der Erde steckenden Strünke hat vorher- Im Früh- an eine geschützte Stelle des Gartens der Strauch sich besonders bei den Blättern des durch Frost geschä- wegen des trockenen Sommers dieses zum Sommei 1891 kann man über die Blätter nichts erfahren Von diesem Alle Blätter sind kleiner, vielleicht Zeitpunkte an aber wissen wir, dass alle Blätter atavistisch waren ; die des Astes (b) zeigtenTertiärformen, Ado If Noe 278 Archen egg, v die des wiederholt beschädigten Astes (a) aber Kreideformen diesen Jahren uns liegt Aus Vorstehendem Sammlung der Blätter von dass die atavistischen Blattformen des im Garten der Frau ersichtlich, ist jan gewachsenen Exemplares von eigenthümlichen Bildungen unter den L tulipiferum ihre in v Kara- der Einlei- und angeführten Vegetationsstörungen zur Erscheinung brachten ww w bio lo gie ze ntr um at tung Punkt Eine reichhaltige vor Bei der nun folgenden Übersicht der von mir an Liriodendron tulipiferum beobachteten atavistischen als Eintheilungsprincip die Beziehungen derselben zu den fossilen Liriodendron- Formen die erwähnten atavistischen Formelemente sind nach ihren fossilen Analogien zu h .or rsi tyl ibr d ary gelten, g/; Formelemente sollen Formen der Kreide angehörenden, über- rita ge tulipiferum, deren Analoga der Tertiärformation He Formelemente von Liriodendron Lib rar y htt p:/ zugehen d h /w ww bi od auszugehen, und so allmählich zu den phylogenetisch entfernteren, ive ordnen Beim Betreten dieses Pfades empfiehlt es sich, von den uns zunächst liegenden tertiären div ers ity angehören Kecente Analogien von Liriodendron Bio Procaccinii Th e m dieses Formelement sehr stark vertreten und deutlich ad früher bei L Procaccinii unterschiedenen Formen finden sich hier wieder: Fig I, rig acutiloba Taf ;O Forma a) ina lD ow nlo Von den gekennzeichnet ist fro Unter den von mir untersuchten Blättern Annäherungen an diese durch Lamina und scharf geschnittenen ge ,M A) ihre verkehrt-herzförmige mb rid sowie den dreieckig ausgerandeten Mittellappen gekennzeichnete Form fand ich mehrfach Zügen mit dem von Massalongo beschriebenen fast in allen einem welches Taf Fig Naturselbstdruck abgebildet log I, in eZ letzteres um und ein auch von etwas schmälerer Form ist, Was die ist mündenden Secundärnerven Vom of auftritt stark entwickelt im recenten Blatte rudimentär und nicht einmal bis er ary während in die und in die reicht bis an rL ay tM Er ns Mangel der beiden Zähne, mit welchen Normalblattes versehen sind, die schmälere Blattlamina und den tiefer den Rand des Form durch die die Seitenlappen des recenten ausgeschnittenen Mittellappen obtusifolia Taf rd Forma I, Fig Ha rva b) Un ive rsi ty, und Mitte der Blatthälfte reichend recenten Normalblatt unterscheidet sich die hier besprochene atavistische spitze vorgezogene Blattbasis, den Fossil, Seitenlappen und die ibr Blattes, the Spitzen des Mittellappens beim als sonst auffallend übereinstimmende Nervatur im fossilen Blatte der Secundärnerv zwischen den beiden eu so Mu s betrifft, nur, dass auch sind die Seitenlappen bei m of ist ausgerandet Unbedeutendes mehr nach aussen gebogen Co Blatte etwas spitzer mp unserem tief ara tiv beim recenten Blatte der Mittellappen etwas weniger besonders ; Fossile übereinstimmend an Zu unterscheiden wäre ist oo Blatte, y( Ca markant und Spitzen, the Findet sich in scharf ausgeprägten Analogien vertreten, leicht erkennbar durch den gerade abgeschnit- dem von Massalongo Dig sonst mit itis ed by tenen Mittellappen Die hierher gehörigen Blätter haben nur etwas spitzere Seitenlappen, stimmen jedoch Blatt besitzt einen Blatt abgebildeten Fossile auffallend überein etwas breiteren Mittellappen von Meximieux Auch an letzteres als die von Massalongo Das Taf I, Fig abgebildete abgebildeten Formen und das fand ich bedeutende Annäherungen, gut zu erkennen an der stumpfen Basis Wie zwischen fast allen von mir beobachteten atavistischen Liriodendron-Blattformen, so zeigen sich auch zwischen den Formen acutiloba und obtusifolia zahlreiche Übergänge, hier erkennbar an mehreren Exemplaren durch die spitzer vorgezogene Basis, die tiefer eingeschnittenen Seitenbuchten, eine schwache Atavistische Blattformen des Tulpenbaumes Ausbuchtung an der Spitze des Mittellappens und Wahrend Winkeln abgehenden Secundärnerven die unter spitzeren dem durch den abgeschnittenen Mittellappen dieses Blatt sich wozu noch recenten Normalblatte nähert Form durch den Mangel der Zahnung der unterscheidet es sich von ihm ahnlich der vorstehenden lappen und die schmälere Lamina, 279 stumpf abgerundete Basis kommt die Bezug auf In Seitendie Xer- Tat' Fig 3, I, ze incisa ntr um Forma c) at vation herrscht eine gewisse Übereinstimmung An dem von Massalongo Tat' I, vom g/; vermissen lassen Ausser den schon bei den früheren Formen Fig 3, abgebildeten Blätter dies recenten Normalblatt noch die hier tritt tiefe Spaltung des Mittellappens ive erwähnten Unterschieden ary auf c Tab 39, Fig abgebildeten Exemplare schwach geschlängelten Verlauf aus, während unsere or zeichnen sich einige Secundärnerven durch einen rsi tyl ibr gespitzten Lappen gut überein ww w bio lo gie Findet sich gut ausgeprägt vertreten und stimmt mit den fossilen Funden bis auf die etwas schärfer Fig 7; Tai' Fig II, rar y htt I, nur besitzt ersteres, durch die weniger breite ge Lamina bedingte unter Lib fossile Blatt gleichen sich auffallend, Winkeln abstehende Secundärnerven und seichtere Buchten spitzten Die runde He rita Das recente und Taf p:/ Forma rotundata d) /w ww bi od hinzu Bio Th e m rotundata die hochgelegenen Seitenbuchten (Taf Fig 7) Hierher Charakteristisch sind bei forma gehört auch das Taf II, Fig abgebil- nlo lD bemerken Besagtes Blatt steht sonach dem fossilen Analogon ist A) Fossil nicht zu der dritte Secundärnerv (von unten gezählt) rig ina ist ;O was am abgesehen Fossil durch die spitzen Ecken, den breiteren Mittellappen, sowie die wegstehenden stärker hervortretenden Seitenlappen, auch gabelig getheilt, es, ad vom dete Blatt Es unterscheidet sich I, fro der gehörig erscheinen und unterscheiden Zahnung der untersten Lappen, scharf vom Normalblatt ow vom Mangel aller Sicherheit als hierher div unser atavistisches Blatt mit ers ity halbkreisförmige Basis und die querovale Form, sowie Anzahl und Verlauf der Secundärnerven lassen von forma rotundata und bildet einen ÜJbergang zu einem später ge ,M ferner als die vorbeschriebenen Vertreter y( Ca werde integrifolia Taf Fig ara tiv I, eZ Forma e) oo log kommen mb rid unter den Analogien der Liriodendren der Kreide zu behandelnden Typus, worauf ich noch speciell zurück- mp Dieses Formelement findet sich Co unter den von mir untersuchten Blättern ziemlich häufig; weicht jedoch vom endet Zwischen den Spitzen befindet sich wie beim Fossil wie bei letzterem jede Blatthälfte stumpf, sondern gespitzt ausserdem etwas steilere Secundärnerven ein als die mehr oder weniger seichter Einschnitt von Saporta und Marion abgebildeten ary of Fig besitzt the Mu s eu m of fossilen darin auffallend ab, dass nicht beschriebenen Formelemente von Liriodendron Procaccinii unter den atavi- alle ay auch nicht tM Wenn rL ibr Formen rsi Beziehungen von forma Procaccinii mit L ttilipiferum auseinandergesetzt worden, mich der Überzeugung der Zusammengehörigkeit beider Arten nicht mehr zu verschliessen Un ich so viele rd dass Obigem ive Fälle genetischer ty, Er ns stischen Blattformen von Liriodendron ttilipiferum vertreten erscheinen, so sind doch in ed Recente Analogien von Liriodendron Laramiense Ward Taf I, Fig Dieses fast Dig itis by the Ha rva vermag nur nach seiner Nervation bestimmte Blatt lässt sich an dieser leicht aus meinem Material herausfinden Die zur ungelappten Procaccinü-F'orm (forma integrifolia) gehörigen atavistischen Blätter besitzen eine auffallende Übereinstimmung in Secundärnerven bei letzterer Bezug auf etwas weniger dick die Nervation mit L laramiense, doch sind die Formelemente von Liriodendron tulipiferum, deren Unter den von mir untersuchten Blattformen Tai" Formelement nicht dieses ist Fig I, Annäherung, und zwar weist besonders rein erhalten, ze die verkehrt herzförmige wohl aber Lamina und gie einer unverkennbaren Weise von keiner tertiären Blattform gezeigt wird (Taf I, ww w bio lo so ausgesprochener in die Liriodendron Procaccinii forma acutiloba ausgezogene Blattbasis aufL Meekii, was viel stärker als bei in Ferner deutet auf Meekii Fig 5) g/; mehr gerundete Ausbuchtung an der Spitze des Blattes, während die Spitzen der Blatthälften, sowie breite Lamina unverkennbar auf L Procaccinii hinweisen Das von mir abgebilary or die tiefe, dete Blatt dürfte daher ein Mischform sein zwischen L Meekii herzförmigen und breiteren Lamina, sowie dem wie dort caccinii ineisa übereinstimmend durch , dbcordata , nachweisbar an der verkehrt f fast gleichen Verlaufe der Tertiärnerven, Ausrandung der die tiefe Spitze, die rudimentären Seitenlappen, sowie die geringen Aus- Lib rar y die letzteren He rita ge buchtungen vor htt genden Blatthälften und angedeutet durch und L Pro- scharfe Spitzen endi- in p:/ f rsi tyl ibr noch immer ziemlich ive die Meekii Analoga der Kreide angehören ntr um Recente Analogien von Liriodendron Archen egg, /w ww bi od B v .at A d o If Noe 280 ity Recente Analogien von Liriodendron intermedium Taf IV Fig 1, 2, Th e Wahrscheinlichkeit nach verschwindend klein gegen ad zu bezeichnen ow Formen nachahmt, eine atavistische besonders für diese gilt Annäherung wenn Stelle und Form gerade In vielen Fällen an eine uns bekannte fossile Form oder auch ;O wir uns damit begnügen, eine blosse ina lD eine der uns bekannten vorweltlichen uns bekannten verweltlichen die Zahl der wirklich vorhandenen, ist, nlo als ein glücklicher Zufall dass es dementsprechend müssen ist fro aller rig Formen ich bereits in der Einleitung hervorhob, nämlich, dass die Zahl der m Was Bio div ers ,M A) an mehrere nachzuweisen Immerhin haben wir uns bei diesem und den folgenden Formelementen beson- wohl unverkennbare Annäherungen, jedoch nirgends so bedeutende ge Augen zu rid halten, dass wir mb ders vor bei manchen Procacciui i-Formen log Lirioele //i/ro//-Blattes, wie es Lesquereux eZ oo Wenngleich jenes Extrem des y( Ca Übereinstimmung zu verzeichnen haben, wie etwa Wiedergabe von mir gefunden wurde, so ara und unverkennbar, dass jeder Zweifel über schwinden obigem Namen diese so cha- die atavistische Beziehung nutss m eu Taf IV sind drei Blätter in Fig Mu s Auf unter Annäherung an mp derart deutlich der abgebildeten Blätter die Co Form of rakteristische ist tiv beschreibt, nicht in gleicher — abgebildet, die eine auffallende Annäherung zu L inter- ibr ary of the medium zeigen Dieselben wurden dem eben erwähnten, durch wiederholte Frostwirkung beschädigten Aste a entnommen Fig nähert sich dem Liriodendron intermedium am meisten, und zwar durch den an und die schmalen Seitenlappen und Hälften des Mittellappens, tM ay rL seiner Basis stark verengten Mittellappen gedrungenere Gestalt, eine stumpfere Ausbuchtung des Mittellappens und wie es Er ns besitzt jedoch eine viel ive rsi ty, scheint auch viel spitzer endende Lappen, sowie eine geringere Anzahl von Secundärnerven Un gehenden Vergleich anzustellen rd nähert sich noch bedeutend L intermedium, die Einengung des Mittellappens rva Einen mangelhafte Erhaltung des fossilen Abdruckes tritt Auch ein- die bereits merklich Ha Fig vereitelt die by the zurück, die Seitenlappen werden breiter und sämmtliche Lappen enden spitz mit einer unverkennbaren Dig itis ed Tendenz nach aufwärts Durch letztgenannte Eigenschaften nähert sich dieses Blatt bereits den später zu behandelnden Formelementen L giganteum und L ertteiforme, und bildet so einen Übergangstypus von L intermedium zu den genannten Formen Fig derselben Tafel zeigt einen Übergang von L intermedium zu dem tertiären trischen Form des Formelement Blattes L Procaccinii, welch' letztere Form erkennbar ist an der mehr isodiame- und den nahezu rechtwinklig eingeschnittenen Buchten, während Lappen, sowie die Nervation auf L intermedium verweisen die Form der Obgleich die Nervation der atavistischen Formelementes L intermedium noch immer eine grosse Ähnlichkeit mit der des recenten Normalblattes besitzt, gehört dieses Formelement zu denen, welche sich in Bezug auf die Gestalt von dem Blätter des Atavistische Blattformen des Tulpenbaumes recenten Blatte am 281 Unter dem mir vorliegenden Materiale meisten entfernen traf ich noch grossere als die abgebildeten Exemplare an Recente Analogien von Liriodendron crueiforme Obschon und lich ist ein ich Fig Tat' III, genauer Vergleich wegen des Alangels einer Abbildung des mich einzig an die 1, fossilen Blattes hier Beschreibung Lesquereux's halten muss, so glaube ich unmög- doch den oben at und an der Spitze abgeschnittenen Mittellappen, das charakteristische Merkmal nach der Beschreibung, an dem abgebildeten Blatte wiederzuerkennen Einen Übergang zu Liriodendron intermedium III, Auf gespitzt Taf Normal- or ary Fig /w ww bi od II, rsi tyl ibr Taf p:/ Beschreibung der fossilen Formen von L giganteum hervorgehoben wurde, bereits in der Beobachtung am atavistischen Blatte hier in der Lage, eine Correction der htt Wie die Spitze eines recenten ist Vergleiche abgebildet Recente Analogie von Liriodendron giganteum (3 Fig II, g/; zum blattes Hier sehen wir bereits einen ausgeprägten Ausschnitt an der Spitze des Blattes Fig dar Ecken des Mittellappens merklich ive Taf die Bestimmung vorzunehmen Unter den im Garten der Frau von Karajan gesammelten v ist die Lesquereux gemachten rar y und Blättern befinden sich ge Lib stellt ww w bio lo gie ze ntr um stark erweiterten giganteum genannten Fossil, so finden wir hier wie dort, ity Taf ers und auch III, Fig abgebildeten Blätter mit abgesehen von der Übereinstimmung der Grösse, dieselbe bogiggekrümmten Ränder; nur scheinen dem flügelarti^e die Spitzen der Seitenlappen bei der fossilen m die gleichen fossilen Blattfragmente eine auffallende Ähnlichkeit be- Fig ad Form, II, div die auf Taf B Bio L z Th e dem Vergleichen wir sitzen fro lappen jedoch mit He rita Exemplare, die der Gesammtansicht nach den beiden vorher beschriebenen Formen gleichen, deren Seiten- A) ge ,M dem zu während an Sonst zeigen die Secundärnerven hier wie dort dieselbe starke Aus- ist oo log schliessen, dürfen wir die oben aufgestellte Behauptung, dass das Liriodendron eZ all ist, Nerv nur durch eine schlingenläufige Verbindung der randrid Blatte der entsprechende läufigen Tertiärnerven angedeutet Aus d h den übrigen Secundärnerven annähernd gleichen Stärke ausgeprägt mb unserem atavistischen bildung der vierte von unten gezählt, scharf und deutlich rig Secundärnerv des Seitenlappens, in einer y( Ca und hervortritt ;O Blatte der oberste ina lD ow nlo Form rundlicher gewesen zu sein, was sich wegen der Mangelhaftigkeit des Fossils nicht absolut genau sagen lässt Wir finden auch den gleichen Verlauf der Secundärnerven, abgesehen davon, dass beim fossilen mp Das of die Hälfte zu dem es gehörte, Blatt, sehr gross gewesen m Annäherung an eu die Seitenlappen des als eine Mu s Auch als sicher gelten lassen dem von Liriodendron intermedium ähnliche Form gehabt haben und dürfte eine sein sei, Co des Mittellappens eines Liriodendron-Bl&ttes ara tiv giganteum genannte Fossil der untere Seitenlappen und nicht wie Lesquereux annimmt Wenn auf Fig 2) schon die hier abgebildeten Blätter das an Grösse überschreiten, so habe ich dennoch ein Blatt gefunden, ein Beträchtliches ary um ibr Normalblatt III, of the weisen eine bedeutende Ähnlichkeit mit L giganteum L crueiforme dargestellten Blattes (Taf in Beziehung auf die Ausbildung des Mittel- tM ay rL welches noch grössere Dimensionen aufwies und sich auch von Lesquereux beschriebene Blattfragment nicht etwa citirte ty, das die Hälfte des Mittel- ive rsi Warum Er ns lappens ganz an L intermedium anschloss rd Un (Ober-)Lappens sein kann, geht aus der Form der atavistischen Blätter hervor, von denen keine einen der- und aus dem Verlaufe des oberen Randes des Ha rva artigen Schluss erlauben würde, by the eine kleine Bucht endigt, die nur als zur jedoch nicht zur Ausrandung des Mittellappens Auch Fragmentes, der in ist der Verlauf der Secundärnerven im Oberlappen itis ed fossilen Einengung der Basis des Mittellappens gedacht werden kann, Dig stets viel steiler als hier Recente Analogie von Liriodendron (Liriophyllumi Hier ist ein Blatt abgebildet, populoides Taf IV, Fig welches gewisse Anklänge an dieses Formelement verräth, nämlich die beiden Hälften des Mittellappens zeigen die Tendenz zu einer ohrförmigen Bildung Das Blatt besitzt im Übrigen eine dem vorherbeschriebenen ähnliche Form Es Denkschriften der mathem.-naturw Ct LXI Bd lässt sich unschwer von diesem Blatte ein Über36 : A dolf Noe 282 gang zu Liriophyllum populoides denken, und A rchenegg, r ich glaube mit einer gewissen Berechtigung, diese Art bei Liriodendron unterbringen zu dürfen, natürlich nur auf Grund von Annahmen, die bei der Unsicherheit des und der diesbezüglichen Schlüsse keine exacte Begründung zulassen Jedenfalls Falles dem Gesagten der Name Liriodendron passender Es erübrigt uns noch nach dürfte aber sein als Liriophyllum Verwerthung der im Vorhergehenden enthaltenen Thatsachen zur Beurntr um at die ze theilung der bisher aufgestellten fossilen Liriodendron-Avten und B forma acutiloba z obtasifolia gegenübergestellt, als eigene Arten ange- sprochen werden; ziehen wir jedoch die übrigen bekannten Formen ary rsi tyl ibr sowie den Länge gezogene, in der Mitte stark verengte Lamina, an der Spitze des Blattes und die parallelen tiefen Einschnitt p:/ die tief angesetzten Seitenlappen, unter spitzem Winkel ausgehenden Secundärnerven, so dass sich beide rar y htt Formen im Gesammteindruck des und den Übergang von Liriodendron Meekii zu L intermedium veranschau- ge Lib Blattes bedeutend nähern gegen ity ers fro seichte spitzen Winkeln ausgehende auf c Wir haben parallele Secundärnerven fossilen Arten angehörenden Formenkreise Übergänge untereinander besitzen, so Da auch letztere bei hier wieder einen den einzelnen stellen die fossilen Blatt- ge ,M forma Ebenso besitzen die Glieder der A) ;O rig L Meekii der Kreide zu L Procaccinii des Tertiärs Pro- Taf 33, Fig abge- Afe^'/V-Blattes Übergang von L Beide Formen zeichnen Buchten aus; allerdings sind forma primaeva des die Spitze geschoben, als bei ina Formen unter m Lappen und sich durch eine breite Lamina, stumpfe obtnsifolia näher primaeva und f div Bio Th e uns sofort eine ausserordentliche Übereinstimmung ad fällt nlo hier ow Auch zu kommen, betrachten wir uns L Meekii Form besonders das von Saporta und Marion L Procaccinii oMusifolia, von letzterer bildete Blatt He von L Meekii zu f lD Um caccinü rita lichen beide und vergleichen genuiua Abgesehen von derVerschiedenheit in der Grösse ergeben sich bedeutende finden hier wie dort die in die ive Wir z.B forma intermedia ins Auge /w ww bi od formaAfeM Ähnlichkeiten Betracht, so ergeben sich zahlreiche or Übergänge zwischen Kreide- und Tertiärformen Fassen wir wir sie mit in g/; Formelementen des Tertiärs, wie ww w bio lo gie Manche Kreideformen, z.B forma intermedia oder crueiformis, möchten von vielen Beobachtern, einzelnen mb rid formen von Liriodendron eine continuirliche Reihe, deren typische Formen durch Übergänge verbunden log y( Ca sind, dar Diese Thatsache berechtigt uns, sämmtliche fossile Liriodendron-Formen, die bis jetzt als selbeZ oo ständige Arten beschrieben und benannt werden, dem tiv ältesten von Unger zusammenzuziehen, welche Urform des aufgestellten Artnamen L Procaccinii nennen ara heutigen Tulpenbaumes wir nach eine einzige in B zwischen L Procaccinii forma rotundata und forma intermedia of z u s w Dieselben ver- auch den Übergang zwischen der recenten Normalform und den Mu s mitteln jedoch eu m Blattformen, Co mp können Übergangsformen zwischen den einzelnen fossilen Formen bieten uns auch die atavistischen Form genugsam fossilen Formen, von nähert of the welch' letzteren sich forma islandica ohnehin der jetztlebenden die Frage auf, ob denn bei so innigen genetischen Beziehungen der rL ibr ary Es drängt sich naturgemäss tM ay Urform, L Procaccinii zu L tulipiferum (Normalblatt), beide Arten nicht Er ns Eine bestimmte Antwort können wir bei dem rsi ty, der übrigen Organe (Früchte relativ Eine zusammenzufassen wären wenigen zur Verfügung stehenden Materiale, sowie wurden nur wenige gefunden) noch nicht ertheilen, obwohl die- ive dem Fehlen in the Ha rva rd Un selbe meiner Ansicht nach nur im bejahenden Sinne ausfallen könnte Zusammenstellung der gewonnenen Resultate ihren Platz ed by Nachstehend möge noch eine kurze Dig itis finden Es unterliegt keinem Zweifel, dass Entwicklungshemmnisse zum Entstehen atavistischer Bildungen den Pflanzen Anlass geben In einem Falle ist der Nachweis geliefert worden, dass die wiederholten Einwirkungen des Hemmnisses weiter zurückgreifende atavistische Erscheinungen hervorrufen bei fossilen Die atavistischen Bildungen führten in einigen Fällen zur richtigeren Auffassung der entsprechenden Formen, Atavistische Blattformen des Tulpenbawmes Durch die untersuchten atavistischen 283 Blattformen bei Liriodendron tulipiferum ist die phylo- genetische Beziehung dieser Art zu ihrer vorweltlichen Stammart festgestellt worden Die vorweltliche Stammart gliedert sich Anzahl von Formelementen, welche bisher meist eine in als selbstständige Arten beschrieben worden sind Es wird vorgeschlagen, dieselbe mit Liriodendron Procac- dem ältesten Unger gegebenen von Artnamen, zu bezeichnen ze Schlüsse erachte ich es für eine angenehme Pflicht, meinem hochverehrten Chef und Lehrer, gie Zum ntr um at cinii, als für die ww w bio lo Herrn Regierungsrath Professor Dr.Constantin Freiherrn von Ettingshausen, meinen tiefgefühlten Dank meiner Arbeit angediehene grosse Förderung und die gütige Erlaubniss, seine reichen Lehrmittel Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu s eu m of Co mp ara tiv eZ oo log y( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad fro m Th e Bio div ers ity He rita ge Lib rar y htt p:/ /w ww bi od ive rsi tyl ibr ary or g/; verwenden zu dürfen, Ausdruck zu geben 36* Adolf Noe 284 Archenegg, v Atavistische Blattformeii des Tulpenbattmes TAFEL ww w bio lo gie ze ntr um at ERKLÄRUNG DER TAFELN Liriodendron tulipiferum forma obtusifolia, entsprechend dem gleichnamigen Formelement von L Prccaccinii Ung L., ary rsi tyl ibr Fig .or g/; I der Tertiärflora » » » » » » » » » » » » » » » » j> dem gleichnamigen Formelement von L Procaccinii dem gleichnamigen Formelement von L Procaccinii integrifolia entsprechend dem gleichnamigen Formelement von L Procaccinii Meclüi, entsprechend dem Z Meekii, Forma öbcordata der Kreideflora Laramiensis, entsprechend dem L Laramiense der Tertiärflora rottmdata, entsprechend dem gleichnamigen Formelement von L Procaccinii entsprechend incisa, » » Lib ge rar y htt u aatlilöba, entsprechend ive » /w ww bi od » p:/ »2 in Graz » m Spitze des Normalblattes L., forma gigantea, entsprechend dem L giganteum Lesq der Kreideflora „ » fro » » entsprechend dem gleichnamigen Formelement von L Procaccinii der ad Liriodendron tulipiferum rotundata, » nlo ow Fig Th e Bio II div TAFEL ers ity He rita Sämmtliche Exemplare aus dem Garten der Frau Baronin Wüllerstorff lD Tertiärflora ina stammt aus dem Garten der Frau Baronin Wüllerstorff; vom und wurden im Garten der Frau Aste a, welcher durch Frost wiederholt beschädigt worden v Karajan im vom nur Fig A) ist; ,M b rid ge einmal dadurch beschädigten Aste Fig rig 1891 gesammelt, und zwar Fig ;O Fig Sommer forma cniciformis, entsprechend dem X crueiforme Lesq der Übergang der Forma crueiformis zur Forma intermedia log Liriodendron tulipiferum L., • Kreideflora oo » tiv eZ Fig III y( Ca mb TAFEL v Karajan vom Aste a im Sommer 1892 gesammelt Co mp ara Beide Exemplare wurden im Garten der Frau IV Liriodendron tulipiferum L forma intermedia, entsprechend dem L inlermediuni Lesq der Kreideflora, mit Tendenz , > • ibr » > rL » ay » zur Forma gigantea und crueiformis » intermedia, mit ausgesprochener Tendenz zur Forma rotundata » intermedia Analogie zu L ( Liriophyllum) populoides Lesq wegen der einförmigen Ausbildung der Hälften des Mittellappens v Karajan vom ed by the Ha rva rd Un ive rsi Exemplare wurden im Garten der Frau itis Alle ty, Er ns tM Dig » ary of the Fig Mu s eu m of TAFEL ^OC^X>^- Aste a im Sommer 1893 gesammelt ed itis Dig by the rd rva Ha ty, rsi ive Un ibr rL ay tM Er ns ary of the Mu s eu m of eZ tiv ara mp Co ad nlo ow lD ina rig ;O A) ,M ge rid mb y( Ca log oo m fro Th e ity ers div Bio ge rita He rar y Lib htt ary rsi tyl ibr ive /w ww bi od p:/ g/; or at ntr um ze gie ww w bio lo A Noe V Archenegg: Atavistische Blattformen des Tulpenbaumes Nalurselbstdi uck Denkschriften d k Akad d Taf i v fe Hof- und Staatsdruckerei W., math.-naturw Gasse, Bd LXI ed itis Dig by the rd rva Ha ty, rsi ive Un ibr rL ay tM Er ns ary of the Mu s eu m of eZ tiv ara mp Co ad nlo ow lD ina rig ;O A) ,M ge rid mb y( Ca log oo m fro Th e ity ers div Bio ge rita He rar y Lib htt ary rsi tyl ibr ive /w ww bi od p:/ g/; or at ntr um ze gie ww w bio lo ed itis Dig by the rd rva Ha ty, rsi ive Un ibr rL ay tM Er ns ary of the Mu s eu m of eZ tiv ara mp Co ad nlo ow lD ina rig ;O A) ,M ge rid mb y( Ca log oo m fro Th e ity ers div Bio ge rita He rar y Lib htt ary rsi tyl ibr ive /w ww bi od p:/ g/; or at ntr um ze gie ww w bio lo A Noe v Archenegg: Atavistische Blattformen des Tulpenbaumes Naturselbstdruck Denkschriften d k Akad d \\'., Taf Aus t/n k
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