Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 72-0583-0632

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Ngày đăng: 04/11/2018, 17:37

at olo gie z en tru m MIKROSKOPISCHE UNTERSUCHUNG ÄLTER OSTTURKESTANISCHER rar y.o rg/ ;w ww bi UND ww bi od iv ers it ylib ANDERER ASIATISCHER PAPIERE p:/ /w NEBST ge L ibr ary htt HISTOLOGISCHEN BEITRÄGEN ZUR MIKROSKOPISCHEN PAPIERUNTERSUCHUNG He rita VON AKAD Th eB K rom W M iod ive rsi ty JULIUS WIKSNER, DER SITZUNG AM JUNI 1902 gy (C am b rid ge ,M IN A) VORGELEGT ;O rig ina lD ow nlo ad f Mit 18 Textfiguren om pa rat ive Zo olo Einleitung, Die bedeutungsvollen Entdeckungen von Alterthümern welche in Den Ausgangspunkt the of Bower-Manuscripte bekannten Handschriften, welche ary der in Ostturkestan abgehaltenen) Orientalisten- antiquarischen Auffindungen bilden die dieser wichtigen Lib r Namen neuester Zeit weiten wissenschaftlichen Kreisen bekannt geworden Mu s congress in Rom eu m of C gemacht wurden, sind durch den letzten (zwölften, im October 1899 zu in Ostturkestan (in einem buddhistischen Stüpa bei der jetzigen chinesischen Provinz Kasch- tM ay r Kutscha oder Kutschar (Kuchär, Küche; ns worden waren Dieselben wurden von einem Officier der indo-britischen Er garien) im Jahre 1889 entdeckt in nunmehr unter dem by the Ha rv ard Un ive rsi ty, Armee namens Bower erworben und kamen zunächst nach Indien, später nach England Diese auf Birkenrinde geschriebenen Manuscripte wurden von den Professoren Hoernle (damals in Calcutta, jetzt in Oxford) und Bühl er in Wien untersucht, und es gelang diesen beiden Forschern zu constatieren, dass dieselben die ältesten bis dahin bekannt gewordenen indischen HandDig i tis ed schriften repräsentieren ^ I nicht Nach mehr brieflichen Mittheikingen des HeiTn Prof die ältesten Hoernle (zuletzt Oxford, April 1902) sind die bekannten Birkenrindenhandschril'ten Nach den bisherigen Forschungen reichen Bower-Manuscripte letztere vom ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung bis ins siebzehnte Jahrhundert Chronologisch sind sie folgendermaßen zu reihen: Dutreuil de Rhins-Manuscript, beiläufig aus Bowcr-Manuscript, beiläufig aus dem Bakhsähli-Manuscript, beiläufig aus "> dem Jahrhunderte (Petersburg und Paris); Jahrhundertc (Bodleian Library, Oxford); dem Denkschriften der mathem.-natiirw Gl Bd LXXII 10 Jahrhunderte (im Besitze des Prof Hoernle); 75 n 584 Wiesner, J Es war schon angedeutet, Denn die Kund, der aber insoferne noch an Bedeutung gewann, ein hochwichtiger die lenliten er, wie die Aufmerl4eitenden Nebenbestandtheilen» iod ihrem morphologischen Charakter auf Lein- oder Hanffaser in keine Spur nachzuweisen gewesen Die nach ist Th eB Diese Faserpartien weisen ive rsi ty verletzten Partien der Bastzellen eine Stärkeincrustation beobachtet hin Von Vornahme des Kupferfür die ow nlo ad f rom oxydammoniak-Reaction sich ergebende Differentialdiagnose zwischen Lein und Hanf entschied rig ina lD erstere Faser A) ;O Nr 70 Documents) Nr Document, Plate III Schrift und Sprache: Chinesisch P'undort: Wahrscheinlich Dandan Uiliq Alter: 768 A D Hoernle, Report First Set (Chinese ge ,M p 23 Jedes etwa 2- gy b cm lang und cm breit, a vergilbt, am Rande Zo olo Zwei kleine Papierfragmente a und (C am b rid ^ An beiden durch wässerige Jodlösung Stärke schon makroskopisch nachweisbar, om pa rat einander überein ive etwas bräunlich, b durchaus bräunlich Beide Fragmente stimmen sonst makroskopisch vollkommen mit ist of C stellenweise stärker, an anderen Stellen weniger oder auch nicht; letzteres zum großen Theile Mu s geschwunden namentlich von den stark eu m wo nachgedunkelten Partien, gilt die anfangs gewiss starke Stärkeleimung gänzlich oder the ist — mtn langen auch bis \0 ntm Lib r ary of Beide Proben sind im Risse langfaserig, und es lassen sich neben ay r lange Fasern freipräparieren Er ns tM a besteht theilweise aus ungemein stark mechanisch angegriffenen Fasern (Hadernfasern) und aus ive rsi ty, Fasern, welche relativ sehr gut erhalten sind (Rohfasern) Die Hadernfaser unbestimmbar; nur so wegen zu starken Angriffs sagen, dass sie ihrer Provenienz nach mit der Rohfaser nicht über- Un viel lässt sich ist zerfetzt und und Rohfaser Merkwürdigerweise zerrissen aber dennoch finden tis auch by the b besteht aus Hadern- lich allerdings ed Auch Ha rv ard einstimmt Letztere konnte als die Bastfaser von Bronssonctia papyrifera bestimmt werden mung Dig i zulassen Ich fand darunter Fragmente, welche ich ist erstere relativ wohlerhalten, sich einzelne Partien, näm- welche eine Bestim- von Boehmeria-Fasem und andere, welche ich von Leinenfasern nicht zu unterscheiden vermochte Einzelne dieser Fasern weisen noch Spuren von Stärkeappretur nach Ebenso merkwürdig Es liegt eine Moraceenfaser Hoernle, Uepoit valcnt lo A D 768 I c p vor, ist, dass die Rohfaser von h weniger gut erhalten ob von Broitssoiietia, 23 heißt es: The document ist Monis oder Strcbliis herrührend, ist als von a konnte aber nicht dated >the 23 rd day of the rd year of the Tali period«, equi- 623 Uittifsiiclninii asiatischer Papiere entschieden werden Sehr vereinzelt fanden sich in dieser Papierprobe noch Netzgefäße und porưse Par- enchymzellen vor, welche zu deuten vermag ich nicht weiter neben der schon genannten zur her; möglicherweise deuten sie aber auf eine Rohfaser hin, welche gung von einer Verunreini- Vielleicht rühren sie Bereitung dieses Papiers diente Da die zur Untersuchung vorgelegten Papierstreifen sehr klein waren, so den Umstand, dass diese primitiven Papiere wohl nicht es mit Rücksicht auf ist homogen anzunehmen als vollständig sind, gar olo gie z en tru m at nicht ausgeschlossen, dass dieselben einem und demselben Papierblatte angehörten Nachdem ich alle wichtigeren Papiere von Nr rg/ ;w ww bi Nr 71—84 an bis Nr 70 möglichst eingehend geschildert habe Nummern Stein Dr Fälschungen nachgewiesen wurden, ferner Proben von als ylib von Papiere, welche Theile finden sich ers it zum rar y.o kann ich rücksichtlich der noch übrig bleibenden mich kürzer fassen Unter diesen 14 ww bi od iv Papieren, welche schon früher abgehandelt wurden, aber auch einige Papiere chinesischer, indischer und schon abgehandelten /w persischer Manuscripte, die sich zumeist aber doch nur als Wiederholungen von htt p:/ Objecten darstellen, so dass ich mich auf einige Bemerkungen beschränken kann — 74) waren durchaus aus Mora- ge L ibr ary Die Papiere der als gefälscht nachgewiesenen Manuscripte (Nr 71 He rita ceenbastfasern bereitet Mehrere hatten wie die schon früher erwähnten Papiere gefälschter Manuscripte i Form des jene iod d welche ich früher nicht beachtet habe, nämlich das Auftreten von Ery- auf, Dextrins, welche durch Jod roth gefärbt wird zeigte sich unter Mikro- der Färbung, welche Jodlösung hervorrief: blau, violett bis Diese Farbenverschiedenheit der Leimungsmasse führte mich auf den Gedanken, dass hier eine Umwandlung von Stärke in Dextrin vorliege Das braune Aussehen der Papiere lenkte auf die Annahme, rig ina lD roth in Es ow nlo ad f skop die Leimungsmasse sehr inconstant Th eB throdextrin, mir eine auf Fälschung hin- rom weisende Eigenthümlichkeit fiel ive rsi ty das gebräunte Aussehen alter Papiere Gerade bei einigen dieser Papiere ;O dass diese Bräunung durch erhöhte Temperatur hervorgerufen wurde, bei welcher nicht nur die Stärke Temperaturen von 180 — 200° Umsetzung war ja nicht beabsichtigt, die die Zo olo diese C Mehr oder minder lange Zeit hindurch musste Umsetzung der Stärke in Dextrin unterblieben Allein Fälscher hatten keine Ahnung von diesem Umwandlungsrid diese Temperatur geherrscht haben, sonst wäre am b bei gegen Jod lehrt Ein Theil der Stärke und ist, hiebei erfolgte der wenigstens in genannte einzelnen Partien of C ja das Verhalten om pa rat ive processe, ihnen lag ja nur daran, das Papier durch Hitze zu bräunen, Umsatz, wie der Stärke (C erfolgt Umwandlung gy in Dextrin ge ,M A) Dextrin umgewandelt, sondern auch die Cellulose der Fasern gebräunt wird Die in Dextrin übergieng Mu s in eu m des Papieres, noch vollständig unverändert geblieben, während ein anderer mehr oder weniger vollständig wie erfolgte, geht, ary of the Dass diese Umwandlung nicht etwa durch Säuren oder diastatische Fermente tM ay r Lib r schon bemerkt, daraus mit Sicherheit hervor, dass gleichzeitig die Fasern gebräunt werden Ich überzeugte mich, dass bei der Temperatur, bei welcher Stärke (in trockenem Zustande) in Dextrin übergeht, ns Zellwände unverholzter Zellen sich bräunen Dabei ergab sich eine merkwürdige Veränderung der Moraceenfasern Die charakteristischen Hüllen der Bastzellen dieser Pflanzen (s oben S IG [598]) bleiben ive rsi ty, Er die Un 180—200° farblos, während der Hauptkörper der Zellhaut gebräunt wird Diese beim ard bei der Erhitzung auf the Ha rv Erhitzen der Moraceenfasern (zum Beispiel der Faser \on Broussonetia papyrifera) auftretende höchst Erkennung dieser Fasern mit V^ortheil herangezogen ed by charakteristische Veränderung kann zur leichteren Dig i tis werden Auch an anderen als gefälscht bezeichneten Papieren (zum Beispiel Nr 19) habe ich dieselben Erscheinungen wahrgenommen: Umsatz von Stärke in Dextrin und die Bräunung der Zellhäute Bei Nr 19 trat die farblos gebliebene Hülle der Membran und der braun gewordene Kern derselben mit grưßter Schärfe hervor ' Nach den Angaben von gendes Verfahren das Aussehen Dr Stein (Prcliminai-y Report 19, 221 alter Papiere wurde dem Papiere der gefälschten Manuscripte durch gegeben: »Sheets of modern Khütan paper were Denkschriften der matlicm.-n.iliiru' Cl BJ I.NXII lirst dyed yellow or light gO fol- brown by 624 Wiesner, J- Nr 79 stammt (Hoernle, Report caus dem Jahre 27, Nr p 1010, mit persischer Schrift 1, nahm aber unbekannter Herkunft) Ich ist persischer Sprache in an, dass beschrieben, hier ein persisches Papier vorliege, welches nach der Geschichte der arabischen Papiere ein Leinen- oder Hanfhadernpapier müssen Allein diese meine Annahme war langfaserig Jodlösung filzig, finden noch konnte die Stärkereaction, ich eine Stärke- heraus, dass dieses Papier aus der Rohfaser einer Moracee sich stellte waren weich, en tru m kleisterincrustation eine sehr licht gelblichweiße Farbe, gab weder makroskopisch Es Die sehr kleinen Fragmente, welche mir zur irrig hohen Alters trotz ihres at hätte sein Untersuchung vorlagen, hatten olo gie z besteht mehrfacher Beziehung merkwürdig war Nr 84 a (Hoernle, Report, Dandan in dem gefunden, stammt aus Uiliq p 24, rg/ ;w ww bi In Sprache chinesisch, Jahrhundert) VIII Nr Schrift Von diesem und Papier ich nicht unbeträchtliche ylib ' meinen ibr ary welchem Papiere beigegeben? Beantwortung dieser Frage nicht aus Ich Studien diente, reichte zur halte eine Rohfaser (Moraceenbastfaser) beigemengt ist He rita dieses Papier für ein gemischtes Hadernpapier, dem htt p:/ /w oder wurde absichtlich Mehl gewissermaßen als eine Art Füllung Material, welches Gerstenstärke) einer dieser Getreidearten Liegen hier zufällige Bestand- ge L Das und wohlerhaltenen Rohfasern Mengen von unveränderter Stärke (Weizen- oder und Kleienbestandtheile (Kleberschichte) von theile vor halte, ers it Dazwischen fand welche ich für Hadernabkömmlinge ww bi od iv Fasern, zerrissenen stark rar y.o lagen mir nur sehr kleine F'ragmente {\-bcni lang, O'^ciii breit) vor Es bestand theils aus ungemein ow nlo ad f rom Th eB iod ive rsi ty Die Zerstörung der Hadernfaser ging so weit, dass eine Bestimmung nicht mehr ausführbar war rig ina lD Vierter Abschnitt Zusammenfassung mit rid diese einer chronologisch geordneten Übersicht der Beub- am b Ich beginne ge ,M A) ;O Zusammenfassung der Resultate und Sehlussbetrachtung'en Jahrhundert bis V IV Zo olo dem Die Papiere aus gy (C achtungsresultate (Nr und 4) bestehen nur aus Rohfasern Diese Roh4) Die Fasern wurden offen- eu m of C om pa rat ive fasern sind mechanisch stark angegriffen (insbesondere die Fasern von Nr means of Toghnigha, iip in Toghiak tree, dissolved in water; when the dyed sheets had been written or printed Mu s a resinous product of the were smol
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