Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 77-0255-0356

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Ngày đăng: 04/11/2018, 17:30

m at tru ze n gie bi olo ww org /; w ry ww bi od iv ers i tyl ibr a HOHENBERECHNUNG DER STERNSCHNUPPE DR WEISS, E eri ta PROF ge L ibr ary htt p:/ /w VON Th eB iod ive rsi t yH W M K A rig ina lD ow nlo ad f rom Mit 14 Textfiguren am bri d ge , MA ); O ,'ORGELEGT IN DER SITZUNG AM 17 JULI 1904 Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr a ry of the Mu se um of Co mp a rat ive Z oo lo gy (C Gleichwie in viclen anderen Zweigen der Astronomic die Photographic eine stets wachsende Bedeutung gewinnt, ist sie namcntlich auch in der Meteorastronomie berufcn, die Genauigkeit dcr Beobachtungen dieser fliichtigen Phanomene auf jene Hone zu heben, welche bei der Beobachtung anderer Erscheinungen erreicht wird Eine vorziigliche Gelegenheit, diese neue Beobachtungsmethode zu crproben und ihre \,Torteile in hellcs Licht zu setzen, schien sich den Astronomcn in 1899 zu eroffnen, wo man der Rtickkehr des grofien Leonidenstromes mit Zuversicht entgegensah, der, abgesehen von fruheren bis auf das Jahr 902 unserer Zeitrcchnung zuriickreichenden Erscheinungen, in 1799, 1832/38 und 1866 zu glanzenden SternschnuppenfaHen Yeranlassung gegeben hatte Ich fafite daher im Jahrc 1897 den Plan, bei der kaiserlichen Akademie der Wissenscbaften die Organisation einer Expedition zur photographischen Aufnahme der bevorstehenden Leonidenerscheinung zu beantragen, bei welchcr auCer einer genauen Bestimmung der Lage und des Charaktcrs des Radiationspunktes auch korrespondierende Beobachtungen ins Auge gefafit wurden, von dencn ich mir eine reiche Ausbeutc und mancherlei interessante Resultate versprach Um die Berechnung der letztercn, der verfeinerten Beobachtungsmethode entsprechend, auf eine moglichst sicherc Basis begriinden zu konnen, unterzog ich zunachst die Methoden der Hohenberechnung der Meteore, welche bisher in Anwendung gekommen sind, einer kritischen Durchsicht und fand dabei sehr bald, dafi keine derselben von ihrcm Autor auf die einfachstc Form gebracht worden sei, dcren sie fahig ist, was ich bei der Bessel'schen, oder richtiger gesagt, Quetelet-Bessel'schen Methode schon vor mehr als 30 Jahren nachgewiesen habe Bei den alteren Methoden von Brandes und Olbers ruhrt dies hauptsachlich daher, daC als Unbekannte die Entfernung des Meteores vom Zentrum der Erde oder anders ausgedriickt, jener Erdort eingefiihrt wird, in dessen Zenit das Meteor aufleuchtete oder verlosch Auf den ersten Blick scheint dies allerdings das Zweckmafiigste zu sein, weil man die gesuchte Grofie, namlich die Heine des Meteores tiber der Erdoberflache aus seiner Entfernung vom Erdzentrum durch einfaches Abziehen des Erdradius erhalt Bei naherer Betrachtung erkennt man aber sehr bald, dafj es E Weiss, 256 Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp ara t ive Zo o log y( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad fro m Th eB iod ive rsi ty He rita ge Lib rar yh ttp ://w ww bi od ive rsi tyl ibr a ry org /; w ww bi olo gie ze ntr um at naturgemafier ist, die Entfernung des Meteores vom Beobachter als Unbekannte zugrunde zu legen Urn aus dieser die Hohe des Meteores zu erhalten, hat man jetzt freilich noch seine scheinbare Hohe zu berechnen, aufier man hat die Positionen an einem Meteoroskope eingestellt, das Hohen und Azimute gibt Diese Mehrarbeit wird aber schon dadurch reichlich aufgewogen, dafi die Formeln viel einfacher, zum Teile sogar so einfach und durchsichtig werden, dafi man schon aus dem blofien Anblicke der Beobachtungen ohne jedwede Rechnung erkennt, ob die Methode in dem speziellen Falle ein sicheres Resultat ergibt Ein weiterer Vorteil besteht darin, dafi man die Rechnung durchaus nur mit Logarithmen von vier Dezimalen zu filhren braucht, wahrend wenigstens teilvveise Logarithmen mit mehr Dezimalen in Anwendung komraen miissen, wenn man die Hohe des Meteores aus dessen Entfernung vom Erdzentrum ermittelt, weil diese stets nur einen kleinen Bruchteil des Erdradius erreicht und aus der Subtraktion dieses letzteren von der berechneten Distanz hervorgeht Des weiteren sind bei manchen Methoden die •Koordinaten der Beobachtungsorte gegen einander in einer fur die Rechnung wenig zweckmafiigen Form eingefiihrt und bei den meisten derselben auch die Voraussetzungen nicht naher prazisiert, auf vvelche sie gegriindet sind Ich habe mich nun in den folgendenBlattern bemiiht, die wichtigsten der bisher bekannten Methoden der Hohenberechnung der Meteore auf ihre einfachste Form zuriickzufuhren, ihr gegenseitiges Verhalten in Bezug auf die Sicherheit des gewonnenen Resultates zu charakterisieren und die Voraussetzungen klarzulegen, auf denen sie aufgebaut sind Den Bekannten habe ich aufierdem noch ein paar neue Berechnungsvorschriften beigefiigt, die sich durch Einfachheit auszeichnen und auch die Vorarbeiten unter Beibehaltung voller Strenge moglichst zu vereinfachen gesucht Der Zweck, den ich dabei im Auge hatte, war der, zu zahlreicheren korrespondierenden Beobachtungen und Hohenberechnungen von Meteoren anzuregen Ich bin namlich der Uberzeugung, dafi es bei der grofien Anzahl von Radiationspunkten, die nicht nur im Laufe eines Jahres nacheinander auftreten, sondern haufig auch in ein und derselben Nacht tatig sind, nur korrespondierende Beobachtungen ermoglichen werden, zu einer einwandfreien Bestimmung der Zahl und Position der tatsachlich vorhandenen Radianten zu gelangen und dafi auch nur durch korrespondierende Beobachtungen die in neuerer Zeit wieder in den Vordergrund der Diskussion getretene Frage ilber das Vorhandensein von Radianten, die wochenlang ihren Ort am Himmel nahezu unverandert beibehalten, ihre endgiiltige Losung finden wird Ebenso diirften hinreichend zahlreiche Hohenbestimmungen von Meteoren das Material zu interessanten und wichtigen Untersuchungen verschiedener Art darbieten In Betreff dieses Punktes, beschranke ich mich hier darauf hinzuweisen, da6 einige grofiere Beobachtungsreihen des Laurentiusund Leonidenstromes anzudeuten scheinen, dafi deren Meteore zu verschiedenen Zeiten in verschiedenen Hohen aufleuchten und verloschen, was, wenn es sich durch weitere Beobachtungen bestatigen sollte wohl nur von temporaren Veranderungen in den Zustanden der hochsten Schichten unserer Atmosphere herriihren kann Zum Schlusse mochte ich noch bemerken, daC ich die Genauigkeit der Entwickelungen insbesondere bei den Vorbereitungsrechnungen weiter getrieben habe, als es fur visuelle Beobachtungen erforderlich gewesen ware, in der Erwartung, dafi die Photographie binnen kurzem bei korrespondierenden Beobachtungen kraftig eingreifen wird § I- Bereehnung der Koordinaten der Beobaehtungsorte gegeneinander, I Berechnung, bezogen auf das System des Aquators Seien
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