Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 47-1-0277-0310

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Ngày đăng: 04/11/2018, 17:22

iez en tru m at 277 niüTISCHE ZOIEI WlHllEy »ER org /; w ww bio log ÜBER J«IU- KMIDEZEIT ww bi od ive rs ity l ibr a ry «Nil p:/ /w VON ibr a ry htt NEIMAYR, M (Sllit yH eri tag eL COKKESrONIllKENDKM MITGLIEDE DER KAISERLICHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAKIEN Xnttc.) fro m Th eB iod ive rsi t {VORGELEGT DER SITZUNG AM MAI 1883.) MA ) ;O rig ina lD ow nlo ad IN Theorien über das Klima der Vorzeit Zeit hindurch hat sich in der Geologie und Paläontologie fast unbestritten die Ansicht behauptet, log Lange y( Ca mb rid g e, I Zo o dass während der Dauer der älteren Formationen eine ganz gleichmässige Vertheilung der Temperatur über ive Erde geherrscht, und dass erst seit Beginn der Tertiärzeit sich eine Gliederung in klimatische mp a rat die ganze die Wirkung der inneren Erd- genug war, um eine Heizung der ganzen Oberfläche und des um früher intensiv of wärme angegeben, welche Co Zonen herausgebildet habe Als Ursache dieses merkwürdigen Verhaltens wurde Mu se kreises herzustellen, der gegenüber der Einfluss der Luft- Sonne ein verschwindender war ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Wie wenig die innere Erdvvärme nach der Bildung einer festen Kruste auf das Klima zu wirken im Stande ist, hat W Thomson theoretisch entwickelt; es ist aber auch von anderem-iStandpunkte aus leicht zu zeigen, dass diese Annahme eine total unmögliche ist; nach ihr zerfällt die Erdgeschichte seit dem ersten Auftreten der Organismen in zwei Abschnitte; in dem einen, der vom Erscheinen der frühesten Lebewesen bis zum Ende der Kreidezeit dauert, schreitet die Abkühlung von der höchsten Temperatur, welche die Existenz von dem Grade ard Un Thieren und Pflanzen gestattet, bis zu vor, bei bis zu the von dieser Zeit by reicht Ha rv überhaupt Einfluss auf das Klima zu gewinnen im Stande dem die Sonne neben der tellurischen heutigen Zustande der Dinge, in welchem die Einwirkung der ist Fassen wir diese zwei Zeiträume etwas näher ins Erdwärme auf Auge, so finden Dig dass für den ersten derselben die beiden Gränzwerthe der Temperatur sehr nahe beisammen liegen; Einfluss gewesen Heizung der andere, die Tertiärperiode in sich begreifend, itis ed das Klima eine verschwindende welchem ist; um wir, den Erde höher weniger als 60° der Sonne auf das Klima auszuschliessen, muss die Lufttemperatur auf der ganzen sein, als jetzt die heissesteu Celsius anschlagen; sie kann aber auch Sommertemperaturen, wir können in der cambrischen Zeit nicht viel sie nicht zu viel höher gewesen sein, da sonst kein organisches Leben denkbar wäre, und wir werden also für die ganze paläozoische und mesozoische Ära zur Philosophical Magazin Jedeutung und Allgemeinheit im allerhöchsten Grade überschätzt Avordeu by ist itis ed dieser Erscheinung Dig Betrachten wir zunächst die marinen Organismen; hier wird in der Regel eine ganze Reihe von Typen als solche angeführt, welche nur in warmen Klima leben können Unter diesen Vorkommnissen nehmen entschieden die erste Stellung die grossen, Stöcke nnd Rasen bildenden Korallen ein, welche in der That heute nur da gedeihen, wo die Wassertemperatur das ganze Jahr nicht unter 20° Celsius herabsinkt; hier haben wir allerdings eine sehr wichtige Thatsache vor uns, zelnen der alten Formationen, z B indem man Vertreter dieser Abtheiluug, wenigstens im Kohlenkalk, noch weit im Norden dass unter den wichtigeren Typen dieser Fall einzig dasteht Von anderen findet; führt allein ich man in ein- kann hinzufügen, häufig die schalentragen- Zonen während der Jura- und ÜJ)er klimatische den Cephalopoden Kreidezeit 279 Belege nacli derselben Eichtuug an; so weit es sich dabei um die Nautiliden handelt liegt eine gewisse Berechtigung dafür in dem Vorkommen der wenigen, jetzt lebenden Arten der Gattung NautÜHs, welche alle iu den warmen Theilen des indischen und stillen (^ceans leben; allein schon liier ist es eine als sehr kühne und bei näherer Betrachtung unhaltbare Annahme, dass haben müssen, unter denen gerade das alle unter und in eine denselben Verhältnissen gelebt Überbleibsel des einst so gewaltigen Stammes sich erhalten hatiez en tru letzte diese überaus manniglaltigen Typen m at sehr grosse Zahl von Gattungen und Arten sich gliedernden schlimmer verhält verwandt mag man sind, sie den Ammonitiden, bei die denn doch mit Nautilm nur sehr nun noch zu den Tetrabranchiaten, oder was besser begründet scheint ibr a entfernt sich es org viel ry Noch /; w ww bio log wir kennen in der Jetztwelt keine auch nur annähernd gleichwertbige Abtheilung der Mollusken deren Vertreter auf eine einzige klimatische Zone beschränkt wären zu den Dibranchiaten stellen Hier liegt nicht der leiseste Anhaltspunkt dafür vor, sie Annahme geführt zu haben, welche meines Wissens auf Ansieht bei einem Schriftsteller des 17 Jahrhunderts nicht Hooke zurückgeht; es kann eine Wunder nehmen, aber man darf wohl 200 Jahren ohne Kritik nachgesprochen wird Bekanntlich kommen in Cephaloi)oden vor, gegen welclie die grössten Ammoniten, die wir kennen, noch htt solche für mancher dieser /w Thiere zu dieser ive rs ity l sammt und sonders es scheint mir einzig die bedeutende Grösse ww bi od und eines heissen Klimas anzuspreclien, p:/ Formen darüber staunen, dass dieselbe nun eL ibr a ry seit eri tag der jetzigen Schöpfnnj;- riesige Länge bis zu 12 Meter erreichen ausschliesslich noch vorwiegend Bevvohner der Tropen, sondern die meisten ive weder eB iod sollen, sind rsi t yH recht bescheiden zurückbleiben; diese gewaltigen Exemplare, welche eine Vorkommnisse Irland, Jütland Norwe°-en Th werden aus dem nordatlautischen Ocean vor allem von Neu-Fundland, ferner von fro m erwähnt, während sie iu äquatorialen Meeren seltener angetroffen zu werden scheinen Von nlo ad kleineren Formengruppen, von einzelnen Gattungen sind einige in der Vorzeit vorhanden und weit warmen Gegenden ow leben, aber es lassen sich auch Fälle in ganz entgeo'cnina lD verbreitet, die iu der Jetztzeit nur in also Wasser leben; von Bewohnern seichteren Wassers sind sehr kaltem in MA ) grossen Meerestiefen, ;O rig gesetzter Richtung anführen Ich erinnere vor allem an die zahlreichen, geologiscii alten Typen, die jetzt nur in die Bivalven in Jura und Kreide am auffallendsten aber sind die VerjiältGegenstück zu dem Verhalten der Hiffkorallen linden- heute an den temperirten Küsten Australiens vor; weitaus ist in allen älteren Formationen unter mp a bekanntlich rat ive nisse bei den Bryozoen, bei denen wir geradezu ein den Bryozoen die Abtheilnug der Cyclostomen ausschliess- Co oder ganz vorwiegend vertreten, in der Jetztzeit aber sind die Cyclostomen ganz entschieden arktische of lich charakterisüschesten die y( Ca vielleicht Zo o kommen mb boreale Formen, die Trigonien, log citisch rid g e, Astarten aus der Glasse der Muscheln, eine der verbrcitetsten Gattungen in der mesozoischen Zeit, jetzt spe- liegt mir ferne, daraus folgern zu wollen, dass z the Es Mu se um Formen B die paläozoischen ary of Temperaturverhältnissen jenen der grönländischen Küste in unserer Zeit zu \ und mesozoischen Meere ay rL ibr wenig darf mau die Bedeutung derjenigen Meeresthiere überschätzen, die auf grosse immer daran den erinnern, dass sehr häufig nächst verwandte Wärme zu deuten Formen unter den aller- ns tM scheinen; wir müssen uns in ergleichen seien, aber eben so orkommen, und dass eine Umänderung der Anforderungen an Er \ ive an diese anzupassen vrärd mehr daran die Temperatur Eechnung gezogen werden muss Kein dass Elephant und Rhiuoceros, heute Charakterthicre als positiver zweifeln, Factor Ha rv Geologe oder Paläontologe Un die Fähigkeit, sich ard und rsi ty, vcrschiedensten Verhältnissen in Um so sicherer dürfen wir vor- the der heissen Zone, in der Diluvialzeit unter einem kalten Klima gelebt haben ed by aussetzen, dass ähnliche Differenzen in so sehr viel weiter entlegenen Zeiten stattgefunden haben Dig itis Unter den Wirbelthieren des Meeres diese ziemlich dürftig vertreten, die kommen wohl nur die Reptilien in Betracht; in der Jetztzeit in warmen Meeren, doch gehen einige Schildkröten weit und vorwiegend Wendekreise hinaus in die gemässigte Zone Es in allen Meeren Jetztzeit ist sollten existiren a priori kein Grund einzusehen, warum können, die im Winter nicht zufrieren, ihr Zurücktreten im Tertiär und Vorkommen über Reptilien niclit wohl vor allem dem Überhandnehmen der Cetaceen und Robben zuzuschreiben; immerhin bleibt z.B das ziemlich häufige Thatsache ist sind in der abei- jurassischer Meeressaurier auf Spitzbergen eine sehr auffallende M Neumayr 280 Weun wir vorurtheilsfrei die Argumente betrachten, die sich ans dem Charakter der Meeresthiere ableiten lassen, so kommen wir zu dem Ergebnisse, dass fiir vereinzelte Zeiträume Anzeichen vorhanden sind, dass in warme Temperatur geherrscht früherer Zeit bis in hohe Breiten habe, dass es aber durchaus unzulässig ist, diesen Schluss auf die Gesammtheit der vortertiären Ablagerungen auszudehnen Land- und Süsswasserconchylien entgegen; ganze paläozoische Zeit die Vorkommen viel zu jurassischen Vorkomm- deren ist tru fiir m at Unter den Binnenlandsorganismen der paläozoischen und mesozoischen Zeit treten uns zunächst die bio einem heissen, diejenigen der Wealdenbildungeu oberen Kreide wieder der tropische Typus hervortritt in der Klima entsprechend gedeutet,^ währeiul weisen nach dem allgemeinen Die auf warmes Klima, wäln-end für den Jura die l'rtheile ibr a paläozoischen Insecten einem gemässigten als /; w ww als org Sandberg er ry nisse Europa's von log iez en beschränkt, um irgend einen Schluss zu gestatten; für die mesozoische Zeit werden die Entomologen einstimmig, den Formen des Lias dagegen wird von den alle ww bi od Charakter trägt, scheinen woiil ive rs ity l Ansichten sich schroff entgegentreten; darüber, dass die Insectenfauna der Solenhofener Schiefer tropischen für p:/ htt ry ibr a eL eri tag polaren Gegenden meines Wissens nicht constatirt, und es ist ist mir yH in Land- oder SUsswasserreptilien aus einer Gegend bekannt, welche heute rsi t Vorkommens das Fortkommen wohl mit Sicherheit einem sehr kalten Klima zu widerstehen nicht im Stande wären; übrigens sie Verbreitung von Landreptilien fossiler ive kein Fall des bieten sind vor allen die Landreptilien von Bedeutung, von welchen behauptet werden darf, dass eine Annahme Anlass zu einer solchen Von höheren Thieren dieser Thierclasse zu rauh eB iod sie keinerlei /w einen dieselbe Deutung gegeben, während von anderer Seite mit grösster Entschiedenheit behauptet wird, dass ist in hohen fro m Th Anders verhält es sich mit den Landpflanzen; das Vorkommen von Cycadeeu und Baumfarnen zu, als dass bis nahe an nlo ad Breiten lässt für die Kohlenformation wenigstens vorläufig keine andere Erklärung in ina und wenn wir auch an die früherer Zeit anderen klimatischen Anpassungen unterworfen MA ) Möglichkeit denken mögen, dass die Pflanzen in so extremer AVeise auf, ;O rig drängen sich ähnliche Schlüsse, wenn auch nicht lD ow den Pol warmes oder wenigstens frostloses Klima geherrscht habe; auch für Perm, Trias, Jura und Kreide so weniger der Fall sein, als gerade in denselben Fällen auch die dritte Methode y( Ca mb um Es kann dies rid g e, gewesen seien als heute, so darf das doch nicht als eine Lösung der Schwierigkeit betrachtet werden 75° nördl Br sich nach unserem heutigen Wissen nicht wesentlich von jeuer südlicher Gegenden ive iusel unter Zo o log die Beobachtung der Verbreitungsgebiete, zu demselben Resultate führt; dass die Steinkohleuflora der Bären- rat eine Thatsache, die wir einfach ist hinnehmen müssen, ohne mp a unterscheidet, dabei in Betracht, um kömmt Mu man Ahnung haben, wie wir uns eine alte hat überhaupt noch keine Versuche gemacht, sich darüber the Borealflora der Carbonzeit vorstellen sollen; verstehen zu können, Resultate dass wir überhaupt gar keine se Allerdings of Co imd einzelne andere Fälle geben wenigstens ähnliche sie vorläufig ary of Klarheit zu verschaffen ibr jedoch nicht weiter untersucht werden, ob etwa doch irgend welche Gründe vorhanden sein ay soll hier rL Es erwiesen Er sie sei, und wollen weiter sehen, ob die rsi ty, Standpunkt, dass ns tM mögen, an einer universellen Verbreitung der Steinkohlenflora zu zweifeln; wir in wurde schon hat jedoch Hilfshypothesen eingeführt, ohne übrigens dadurch die Sache wesentlich zu the man ed by bessern itis an, dass nicht das bedeutende Dig Man nahm führt, Ha rv ard nahme einer Heizung durch innere Erdwärme zu durchaus widersinnigen Folgerungen früher gezeigt; den irgend welcher Weise genügen Dass jene einfachste An- Un ive Erklärung dieser Verhältnisse aufgestellt werden, stellen uns vorläufig auf älteren Theorien, welche in der Regel zur lation jene Gleichförmigkeit des Klimas Überwiegen der Erdwärme gegenüber der Wirkung der Inso- in alter Zeit, speciell während der Steinkohlenformation verursacht habe, sondern dass während dieser Periode eine überaus dichte, an Wasserdämpfen und Kohlensäure überreiche Atmosphäre mit dichten Nebeln und Wolken, denen fortwährend Regengüsse entströmten, die Sonnen- strahlen daran hinderten, bis zum Boden hinabzudriugen Die angenommene Land- und Süsswasserconcliylieii ilci- Vor/.cit ausserordentliche Üppigkeit der über klimatische Zonen während der Jura- und Kreidezeit Steinkolilenflora wird zuiückgelühit auf die grosse Feuchtigkeit dem schuss durch die Bildung der Kohlenflötze Den Ausgangspunkt diese Aulfassung bilden jene in früherer Zeit eine viel umgeben Weg um ihren m at Wachsthumsthätigkeit der Organismen fortwährend Wasser, die iez en endlich ohne Meer und Luftkreis oder nur mit einer Stickstoffliülle verliert, bis sie log Kohlensäure und Sauerstoff und durch Abgabe von Bergfeuchtigkeit, durch Bildung von Hydraten, din-ch tru besass, als jetzt, Oxyden, endlich und Sonne beschreiben wird Ich habe bei einer früheren Gelegenheit zu zeigen bio Carbonaten wiederholten, aber ungentigend gestutzten oft bedeutendere Atmosphäre und grössere Wasser- die gesucht, dass es nur Scheingründe sind, auf welche sich diese stützen; ' hier mag nur auf einen org Vermuthungen /; w ww menge an der Oberfläche und die Menge der Kohlensäure, deren Über- Lufikreise endgiltig entzogen wurde Hypothesen, nach welchen die Erde fär 281 Punkt etwas eingehender hingewiesen werden, auf den angeblichen Kohlensäurereichthum jener frühen Zeit ry ibr a Beweis dafür, dass solcher zur Carbonzeit in der ity l ein ive rs positiven dem Vorkommen des Kohlenkalkes: wäre vorhanden gewesen sein kann, in Atmosphäre vorhanden gewesen, so hätte das ww bi od Wir haben einen sehr Atmosphäre nicht eine sehr kohlensäiirereiche /w Wasser des Meeres beträchtliche Mengen dieses Gases absorbildenden organogenen Kalksedimente auflösen müssen, und wenn man ry htt p:/ biren und in Folge dessen die sich dem gegenüber eL ibr a behauptet, dass ja das Vorhandensein der Kohlenflötze das Gegentheil handgreiflich beweise, dass es zeige, dass die Atmosphäre wirklich beträchtliche eri tag Mengen von Kohlensäure verloren habe, so spricht Was sich in den Kohlen- rsi t yH das nur von ungenügender Berücksichtigung des Kreislaufes der Kohlensäure eB iod ive gesteinen von den Graphiten der frühesten Vorzeit bis zu den Torflagern des heutigen Tages gebildet, erhalten, doch verhältnissmässig wenig gegen die unge- hat, ist Th und seine Substanz der Atmosphäre dauernd entzogen hat, ein Gewichtstheil Kalkstein etwa U-4, so dass also bei dem enormen Überwiegen, ina Kohlensäure entzogen rechnen, dass ein Gewichtstheil eines Kohlengesteius der Atmosphäre etwa Theile nlo Man kann ow hat lD entnommen ad fro m heuren Massen von Kohlensäure, welche die Ablagerung der Kalksteine und Dolomite derselben Quelle ;O rig der Masse des letzteren in der Natur, die ersteren bei der Kohlensäureverminderuug nur wenig in Betracht einiger e, rid g ergibt, und den log dauernden Gang der Bildung kalkiger Sedimente und das organische Leben auch nur Zo o während eine centimeterdicke Kalksteinschicht über die ganze Erdoberfläche zu bilden, Wenn Jahrtausende zu erhalten ive fortwährend jetzt mb um nicht hinreichen, Atmosphäre vorhandene Kohlensäuremenge würde, wie die einfachste Rechnung y( Ca jetzt in der wir andererseits der Atmosphäre die Kohlesäuremengen rat Die MA ) kommen der Carbonzeit entzogen worden sind, so ergibt sich eine so kolossale seit Menge, dass Leben unmöglich machen würde.* Es geht daraus hervor, dass die Massen der Co um of sie alles thierische mp a zurückgeben, welche derselben the der Atmosphäre anwesenden Vorrathe dieses Gases entnommen haben können, sondern dass of zeitig in Mu se Kalksteine, Dolomite und Kohlengesteine ihre Kohlensäure nicht einem früher in seiner Gesammtheit gleich- genügende Zufuhr desselben aus dem Erdinnern durch Vulkane, Kohlensäiierlinge und Mofetten rL Auftreten von Säugethieren in der Triaszeit kann, wenn überhaupt, ay dem ibr ary stets findet Seit minimale und im Verhältniss vollständig verschwindende statt- jedenfalls nur eine ganz Abnahme der atmosphärischen Er ns tM zum Verbrauch eine rsi ty, Kohlensäure stattgefunden haben, da deren Menge schon damals jenes sehr geringe Maass nicht überschritten Evidenz her- Ha rv und dass ard Zufuhr und Verbrauch sich wahrscheinlich genau, mindestens aber bis auf ein Minimum die nach der ersteren letzterer sich einfach Wage regelt the halten, voller Un ive haben kann, welches die Athmung warmblütiger Thiere beeinträchtigt Es geht daraus mit vor, dass Gedankengang eingehen, der uns in Vulkanen, Mofetten und Kohlen- itis ed by Ich will nicht weiter auf diesen Dig säuerlingen die Erhalter des organischen Lebens zeigt, noch kann es hier meine Aufgabe sein, die Herkunft der Kohlensäureausströmungen zu untersuchen, über welche ja die Wissenschaft nicht im Unklaren ä ist Für Theorien über die Zukunft der Erde Schriften des Vereins zur Verbreitung naturwissenschaft) Kenntnisse Wien 1882 Nehmen wir auch nur an, was natürlich viel zu weuig ist, dass alle kalkigen Sedimente über die ganze Erdoberfläche gleichtnässig ausgebreitet, eine Mächtigkeit von 30 Metern einnehmen würden, so ergäbe deren Kohlensäure einen Atmosphäreudruck von 2000"" Quecksilber 0enlc9chriften der müthein naturw.CI XLVH Bd 36 M Neumayr 282 Frage ergibt die hier vorliegende dem Gesagten sich wolil aus \ on selbst die Unhaltbarkeit der erwähnten Hypothese über die Verhältnisse während der Datier der Kohlenforniation Dass auch manche Insecten dieser Periode auf ein sonniges Klima hinweisen, hat Brongniart genügend erörtert' Nach dem Gesagten kann Organismen die Verbreitung der der Vorzeit und der dieselbe regelnden in Wirkung der inneren Erdwärme oder unterstützt durch für sich allein m at klimatischen Veihältnisse durch die die zahlreichen anderen Versuche, welche gemacht worden dieser Richtung sind, sich als vollständig unznlog in iez en tru einen geänderten Zustand der Atmosphäre nicht erklärt werden; allein wir müssen offen gestehen, dass auch dass wohl auf geraume Zeit hinaus, eine richtige Deutung ausser dem Bereiche der Möglichkeit Sammeln von Thatsachen beschränken müssen und liegt, org ist, /; w ww bio länglieh erweisen, ja dass unsere Kenntniss der Thatsacben in dieser Richtung eine so verschwindend geringe ibr a ry dass wir' uns vorläufig noch ganz auf das Annahme Anhäiiiiing der ; sonstiger mannigfacher Verschiedenheiten Entwicklung Landmassen am Äquator oder am der Vertheilung von Wasser und Land, in Nordpol, Veränderungen in der Lage der Erdaxe, in der Excenhtt speciell einer stark insularen ww bi od die Pole, zu erklären /w um Erdwärme Hilfe der inneren p:/ Rede war, ohne ive rs ity l Allerdings sind sehr zahlreiche Versuche gemacht worden, die räthselhaften Erscheinungen, von denen die eri tag manche dieser Factoren sind wohl sicher keine fictiven Grössen auf das Klima der Erde gehabt haben; ob derselbe aber ein namhafter war, ist dagegen dass keine der Hypothesen auf unserer heutigen Stufe ist, Mühe, Thatsachen, die man Mir scheint es überhaupt vergebliche gibt heute durchaus des Wissens eine auch fro nur entfernt ausreichende Erklärung Th unsicher, gewiss eB iod ive Einfluss ver- und müssen irgend welchen rsi t ; das sind Hypothesen, die aufgestellt und theilweise mit grossem Geschicke all yH wurden theidigt eL ibr a ry der Erdbahn, in der Schiefe der Ekliptik, Hindurchgehen des ganzen Sonnensystems durch wärmere m tricität Regionen des Weltraumes, ow nlo ad nicht oder nur ganz unzuliinglich kennt, erklären zu wollen jetzt nur in lD Beziehung auf das Tertiär, vor allem in Folge der stets denkwürdigen ina Unsere Kenntnisse sind ;O rig Arbeiten von Oswald Heer, bis zu einem gewissen Grade gediehen; es wäre überflüssig, diese glänzenden und und dass die Flora der oberen Kreide auf dieselben Verhältnisse fUr diesen mb herrschte, rid g Klima tropisches e, MA ) allgemein bekannten Resultate hier darzustellen; ich erinnere nur daran, dass in der Eocänzeit in Europa ein y( Ca Abschnitt hinweist Für die früheren Perioden ist es unmöglich, sich ein präcises Bild zu schaffen; für eine Zo o log Reihe von Zeitpunkten kann hohe Temperatur verhältnissmässig weit entfernt vom Äquator mehr oder weniger rat ive wahrscheinlich gemacht werden, während auf der anderen Seite Spuren von Eiswirkung von der cambri- beigebracht werden In der That Co mp a schen Zeit an aus den verschiedensten Formationen erwähnt, und Gründe für die Richtigkeit dieser Auffassung es schwer, sich von manchen dieser Erscheinungen, vor allem von um of ist Mu se Auftreten der Talchir-boulders in Indien auf andere Weise Rechenschaft zu geben ary Eiswirkung ein Transport rL z, in Allein man niuss sich einem feinkörnigen Sediment B anch durch die Vermittlung von die allbekannten Beispiele von den Koralleninseln der ist dabei nicht zu übersehen, und endlich zeigen die in den Karpathen, dass selbst durch eigenthümliche Wirkung der Erdbebenfluten Er ns die Geslein^blöcke von Steinen findet Meer geschwemmt werden, wie Auch Slldsee ergeben.' ist; ibr für statt, die ins ay Bäumen isolirter tM noch kein Beweis of the auch immer daran erinnern, dass das Vorkommen dem rsi ty, sogenannten Blockklippen des südlichen Klippenzuges Un ive tektonische Vorgänge mächtige Massen eines älteren Sedimentes Weim man in spiiter Zeit in the unaufhörlichen Wechsel zahlloser glacialer und interglacialer Perioden auflöst,* by fehlt, so ist ittr welch' letztere jeder posi- damit der Boden inductiver Forschung aufgegeben, auf dem allein eine Lösung itis ed tive Anhaltspunkt eine jüngere Bildung hinein- aber so weit geht, und wie Troll die ganze Erdgeschichte in einen Ha rv ard gepresst werden können.^ Dig der Frage möglich J fol VI, p C ist Eine solche Hypothese kann nur die Bedeutung haben, einem noch nicht spruchreifen Brongniart, On a new genug ol Orthopteroiis Insects of the fiimily Phasmidae Geolog, Magazine Decade II, p 97 Vgl Darwin, Reise eines Natnrforsfliers um die Erde Darwin's Gesammelte Werke, deutsche Ausgabe, 5^2 ä Neumayr, Der * Croll, Cliniate and time penninische Klippenziig London 1875 .lahrbuch der geol IJeichsanst 1871, p 52fi ff Vol I, über klimatische Zonen während der Jura- und Kreidezeit Probleme gegeuUber 283 zu beruhigen, eine befriedigende Antwort bietet sie nicht; sie hat das Verdienst, vorläufig;' dass eine neue Möglichkeit erwogen und besprochen wird, dass sie ein Ferment in die Discussion bringt, aber sie kann doch nur dazu Boden zu ebnen, auf dem dann beitragen, den Forschung beginnt, die eigentliche welche Beobachtungen sammelt und zur einstigen theoretischen Verwerthung vorbereitet Dass die Thatsachen m at des Vorkommens der Organismen mit der CrolTschen Hypothese nicht liarmoniren, wird sieh im Verlaufe der Wir müssen auch auf diesem Gebiete zur iez en tru Darstellung zeigen Beobachtung zurückkehren Vor allem scheint mir log sorgtaltigsten in Rede stehemlen Fragen nothwendig; einen Beitrag Aufgabe der folgenden liefern, ist die in dieser org Lösung der für die ist, Blätter ive rs ity l ibr a Richtung zu ry das bisher geschehen /; w ww bio das genaueste Studium der geographischen Verbreitung der fossilen Organismen aus vortertiärer Zeit, mehr als Nach manchen früheren Andeutungen den Schriften von Buch und Bon war wohl Ferdinand L v /w in ww bi od Bisherige rntersiichungen über Kliuiazonen in der Jurazeit II p:/ Römer ; er zeigte, dass die oberen Kreidebildungen im nördlichen eL ' ibr a Verbreitung der Organismen nachzuweisen suchte ry htt der erste, der für vortertiäre Bildungen eingehend einen EinHuss klimatischer Verhältnisse auf die in demselben Contraste rsi t yH ihn in Europa zwischen den gleichalterigen Ablagerungen von Norddeutschland, Nordfrank- und denjenigen der Mittelmeerländer andererseits kennt, ein Gegensatz, der ive man und England reich Fauna einerseits am klarsten zum Ausdrucke kommt Er folgerte, dass diese Ditfe- Th bekanntlich in der Verbreitung der Rudisten eB iod stehen, wie eri tag Theile der Vereinigten Staaten von Nordamerika zu jenen in Texas durch ihre ad fro m renzen nur klimatischen Verschiedenheiten zugeschrieben werden können, und knüpfte daran Bemerkungen ow Marcou lD diesen Gegenstand ausführlich behandelt und durch seine Forina Für den Jura hat namentlich nlo über den damaligen Verlauf der Isothermenlinien ;O rig schung eine mächtige Anregung gegeben Er unterschied Thierprovinzen und houiüiozoische Gürtel, und wies Trautschold Jura und jenem am e, MA ) den mächtigen Eiufluss der Wärmevertheilung auf die Verbreitung der Jurafauna nach,* und die südlichere Lage des letzteren bedingt seien y( Ca Donez durch mb rid g Vermuthuug ausgesprochen, dass die Abweichungen zwischen dem innerrussischen behandelt und zu zeigen gesucht, dass •' Ich selbst habe denselben Gegenstand später Europa von Süden nach Norden log hat die Zo o in rat ive ander folgen, deren jedes durch bestimmte Charaktere ausgezeiclinet mp a Temperaturdiflferenzen beruhen können; eine ist, Fauuengebiete auf ein- und dass diese Unterschiede nur auf dieser Entwicklungsarten, die als ein dies um of zusammenhängender, circumpolarer Gürtel durch Asien und Amerika weiter verfolgt konnte werden, während boreale, Co die drei grosse Heute glaube ich diese Lücke ausfüllen und so weit Jurabilduugen auf der Erde Mu se für die übrigen nicht gelang dem borealen, lässt sich ein of the überhaupt näher bekannt sind, klimatische Zonen nachweis.'n zu können; ausser ibr ary nördlich gemässigter Gürtel, bei uns durch die mitteleuropäische Provinz vertreten, jleutlich nächstliegenden Typus der äquatorialen Entwicklung darstellt Von tM ay rL der Jura der Mittelmeerländer den uns erkenneu^währeud Er ns besonderer Wichtigiieit aber scheint mir zu sein, dass nun auch auf der südlichen Hemisphäre ein gemässigter vom ty, äquatorialen in seiner Fauna aufs Deutlichste unterscheidet, dagegen auffallende ive rsi Gürtel hervortritt, der sich zeigt Ob ein dem borealen entsprechender autarctischer ard Un Anklänge an die mitteleuropäische Entwicklung da uns aus den Regionen, welche er Ha rv Gürtel cxistirt hat, können wir heute noch durchaus nicht beurtheilea, ed jedoch weiter auf diesen Gegenstand eingehe, möchte ich einige Einwürfe, die sich meiner Aufitis lihe ich Dig fassung entgegenzustellen scheinen, entkräften, und die sichere Basis für die F.Römer, ' befolgte Methode Ausdehnung der darauf ruhenden Ansichten zu Die Kreidebildungeu in Texas uud etwas näher begründen, um eine erhalten ihre organischen Einächlüsse Marcou, Lettres sur lea roches du Jura Trautschold, Der Korallenkalk des russischen Jura ist by the umfassen müsste, noch so gut wie gar nichts von Juraablageruugen bekannt geworden Bonn 1852 F Bulletins de la soci6t6 des naturalistes deMoscou 1862, p 560 * Jahrbuch der geol Reichaanstalt 1871, p 524 Verhaudlungeu der geol Reichsanstalt 1872, p 54 36* XXXV, M Neumayr '2S4 Bei nieineu früheren Untersuchungen habe ich hervorgehoben, dass gewisse Amnionitengattungen der Juraformation namentlich Phtjlloceras, und Simoceras längs einer Lj/foceras Nordgrenze der Linie, die der jetzigen Alpen und Karpaten entspricht, auch die Nordgrenze ihre Hauptverbreitung finden; dass ferner der Jura von Mitteleuropa demjenigen von Innerrussland, SpitzV)ergen Grönland, kurz der borealen Zone gegendass die Ammonitengattungen Oppelia, Harpoceras und Aspidoceras, sowie die ist, m at über, dadurch ausgezeichnet iez en tru grossen Rifflcorallen ihm eigenthümlich sind bio geworden, welche speciell das Vorkommen oder ww bi od Mojsisovics hat das merkwürdige Verliältniss constatirt, dass in der Trias der /w v laut wesentlich von der Natur des umschliessendeu Sedimentes P/iijJIoceras als Alpen gewisse Genera von Ammoniteu, B Arcestes, Pinacoceras wesentlich in kalkigen, andere wie Trachyp:/ abhängig betrachten; E org Stimmen In der Tliat sind in neuerer Zeit einige Fehlen der Gattungen Lytocera:, und ry zerstört ibr a wäre damit die Hauptbasis dieser Auffassung von den Teniperaturverhältnissen abhängt, so als ity l in ive rs und Lytoceraten gezeigt würde, dass die Seltenheit der Phylloccraten Mitteleuropa von einer anderen Ursache /; w ww wenn der oben genannten Ammonitengattungen regeln; log der ganzen Frage bildet offenbar die Feststellung der Factoren, welche die Verbreitung Den Angelpunkt htt z thonigen Gesteinen auftreten; er knüpft daran die Vermuthung, dass möglicherweise ry vorwiegend ibr a in eL ceras eri tag dieselben Ursachen sich auch im Jura geltend machen, und dass Phylloceras und Lytoceras specifische Kalk- Fuchs dieser Ansicht hat sich auch neuerdings Th angeschlossen eB iod ;' worden, es handelt sich mehr für die Jura-Specialisten, der hier gegeben wurde; trotzdem halte ich es fro m Wink Th sind allerdings diese Anschauungen nicht positiv ausgesprochen beachtenswerthen Für die jurassischen Ablagerungen ^ ive haben rsi t yH formen gewesen seien, die Aegoceratiden im weitesten Sinne dagegen thonigen Meeresboden vorgezogen' Lytoeerafi sich nicht in dieser einen für noth- Weise erklären ow nlo ad wendig zu zeigen, dass das Vorkommen von Phylloceras und um ina lD lässt in verhältnissmässig geringer Zahl stellen sich thonige Gesteine mit Anmioniten MA ) und nur ;O rig Die ammonitenführenden Ablagerungen des Jura in den Alpen sind zum grösstcn Theile kalkiger Natur ein, und diese müssen mb rid g e, wir untersuchen, ob sie den gleichaltrigen kalkigen Bildungen gegenüber durch Seltenlieit von Phylloceras und y( Ca Lytoceras ausgezeichnet sind Die unterste Zone des Jura, das Niveau der Psilonotenschichten, den Alpen rat ive Menge vorhanden, so dass sie wohl ein Viertel aller Ammoniten ausmachen mögen; in den gleichKalken vom Pfonsjoch am Achensee in Tirol sind im Gegeutheil die Phylloccraten selten und Co altrigen reinen mp a in sehr grosser ist in als thoureiches Gestein entwickelt; liier sind Phylloccraten Zo o log und zwar im Zlambachgrnben im Salzkammergut Ebenso verhält es sich in einem wenig höherenNlveau; die Angu- um of liegen nur in vereinzelten Exemplaren vor.^ in Mu se latenkalke von Adneth bei Salzburg und vom Breitenberge im Salzkammergut enthalten of the Ammonitenfauna nur wenige Phylloceras- und Lytoceras- Ävten,'* während diese den bedeutend thonreicheren, '• rL die Verhältnisse in einer hưheren Abtheilung des Lias, hier treten in einem grossen ay Ganz umgekehrt stehen in sind ibr ary gleichaltrigen Gesteinen von Spezia in Italien in grosser Anzahl vorhanden ihrer überreichen Er ns tM Theile der Nordalpen eigenthümliche, häufig geschieferte, thoureiche Gesteine, die Fleckcnmergel auf, welche, Kalken derselben Gegenden förmlich wimmeln D.igegen finden wir wieder Un ive diese in den gleichaltrigen wenige Phylloccraten und Lytoceraten aufzuweisen haben, während rsi ty, so weit ich orientirt bin, verhältnissmässig in den Karpaten den untersten Tiieii des mittleren Jura vertreten, den eine Ha rv ard Thonen und Mergeln, welche in Dig itis ed by the beträchtliche Zahl von Vertretern der fraglichen Gattungen Mojsisovics, Über heteropische Verhältnisse im Triasgebiete der ' ImiibaidisLlien Alpeu Jahrbuch der geol Reichs- anstalt 1880, p 712 Band Th Fuchs, Welche Ablagerungen haben II, p s NeumajM-, Zur Kenntniss dos ^ Wähner, Tiefseebildungen zu betrachten Neues Jahrbuch 1882 Supplement- untersten Lies in den nordöstl Alpeu Abhandlungen Beiträge zur Kenntnis^ der tieferen Zonen des unteren Lies in Österreich-Ungarns Bd wii- als 559 dci- geol den Alpen II— IV Canavai-i, Beiträge zur Fauna des unteren Lias von Spezia Palaeontographica, Bd 29 Eeichsanstalt Vol VII Beiträge zur Paläontologie tiher klimatische 285 Zonen während der Jura- und Kreidezelt und Lytoceraten enthalten, Jura, die viele Pliylloceraten Von weiteren tbonigeu Gesteinen des alpinen sind noch zu nennen, der Medolo der lombardischeu Alpen, die thouigen Kalke des mittleren Jura von der lilatteuhaide in der Stockhornkette (Schweiz), mehrere Horizonte in den Freiburger Alpen Diese Beispiele werden genügen, um zu zeigen, dass die grosse Mehrzahl der thouigen Ammonitengesteine Ausnahme davon denen die thonigen Gesteine an den betreffenden Gattungen tru in iez en mergel, aber ihnen stehen zwei Fälle gegenüber, bilden allerdings die Fleckenm at der Alpen reich an Pbylloceraten und Lytoceraten sind; eine Jurn, in org so zum ausseralpinen /; w ww wir uns bio welchem Pbylloceraten und Lytoceraten nur sporadisch finden wir durchaus überciiistimmeudere Verhältnisse; es ist wohl unmöglich, die ganze Masse Wenden auftreten, log reicher sind als die gleichaltrigen Ammonitenkalke ibr a ry der hiehergehöiigen Vorkommnisse zu erörtern, und ich beschränke mich daher auf die Darstellung einer genau bekannten Region, des schwäbischen Jura An der Basis desselben liegen zuerst kalkige Bänke, dann Sandsteine und Sandkalke, darüber wieder reine Kalke, endlich eine mächtige Entwicklung von Thoneii; dieser Schicbtfolge, dem ganzen unteren \Ac\v- iehlen die beiden Gattungen vollständig; der /w d h ww bi od ive rs ity l einzelnen, besonders in denen PhijUoceras um! Lyto- vorkommen in einigen Arten (Phyll Zetes,ci' Loscombi, Lytoceras fimbriatum); eL cerm zwar nicht sehr häufig, aber ry htt p:/ ganzen Mächtigkeit nach aus Thonen und Mergeln, ibr a mittlere Lias besteht seiner yH ive eB iod den Mit Beginn des mittleren Jura treten beide Gattungen stark zurück, nur Geriiiaini) Bildungen sind noch Lytoceras torulomm und tiefsten thonigen den höchsten Schichten, den Ornatenthonen Phylloceras von einiger Bedeutung, und heterophyllm ornafi Qu.) (Äiiiinniiiteri fro ist ein ililnciduiii Th in rsi t Truuischoldi, subliiieatum, Lytucerax dagegen in grösserer Anzahl (Lyf.Jiirense, hircinum, conmcopiae, lieterojjliylli(in), m geviüger (Pliytloceras eri tag der obere Lias aus bituminösen Schiefern, ferner aus Thonen und Mergeln bestehend, enthält Phylloceras in Dann Thone mit Terebrutulu iinpressa, die weder Phylloceras noch nlo ad folgen an der Basis des oberen Jura ow selten in nicht allzu- kaum einen Angehörigen dieser Gattungen ;O rig ich zweifle, dass in allen Sammlungen 20 Exemplare davon Zo o log (Amiiionites lineatus albus, heteropliyllus albus, tortisulcatus) kaum nicht nöthig, ja möglieh, präcisere Beweise dafür beizubringen, dass das Auftreten ive ist dort aufliest, rat Ich glaube, es man y( Ca im Ganzen drei Arten bekannt, und vorhanden sein mögen Phylloceraten MA ) man Jura, so mUssten hier die Wirklichkeit geliören sie zu den allergrössten Seltenheiten, und in unter 100-000 Exemplaren, die e, in rid g Menge vorkommen, aber und Lytoceraten ich glaube, dass findet; es sind wenn irgendwo im seliwäbischen füiiren; mb Ammoniten ina lD Lytoceras enthalten, und über diesen erheben sich die lichten reinen Kalke des „weissen Jura", welche überall Millionen von hängig die angeführten Thatsachen, die sich noch beliebig vermehren Hessen, könnten eher fast nocli um of ist; Co mp a von Phylloceras und Lytoceras von der erwähnten Natur des Gesteins, oder richtiger des Meeresbodens unab- kalkliebend seien Mu se dahin gedeutet werden, dass die genannten Gattungen thonliebend, als dass sie in the Eine andere Erklärung der Unterschiede zwischen alpinem und ausseralpinem Jura, die namentlich ibr ary of früherer Zeit sehr gebräuchlich war, und auf die man seltsamer Weise wenigstens von einer Seite neuerdings tM ay rL wieder zurückgreifen zu wollen scheint, besteht darin, dass seichtem Meere hält die alpinen Jura-Bildimgen für Absätze aus Es ist wohl kaum nothwendig, ausfüljrlich die Er ns tiefem, die ausseralpinen für solche aus man Vorkommen eines Korallriffe.«* rsi ty, vollständige Haltlosigheit dieser Ansieht nachzuweisen; es genügt dazu auf das Ha rv ard Un ive mit reicher typisch-alpiner Ammonitenfauna hinzuweisen, wie wir es in Stramberg vor uns haben alpinem und mitteleurjpilischera Jura der geniale Bahnbrecher auf dem Gebiete der Th iergeographie der Meeresräume itis ed Eduard Forbes, by the III ruterscliiede zwischen in Provinz als „eine Area, in welcher specielle Kuudgebuagen der Schöpfungskraft hervortreten, Dig defiuirt eine welcher die Originale oder Prototypen von Thieren oder Pflanzen ins Dasein gerufen worden können an dieser Begriffsbestimmung nicht entsprechend, von worden sei, The dem Standpunkte festhalten; zunächst geht sie, dem Zeitpunkte ihrer sind".i d h Wir Aufstellung aus, dass jede Species durch einen eigenen Schöpfungsact hervorgebracht während wir heute der Descendenzlehre gegenüber doch allerwenigsteus natural history of the European seas, p die Möglichkeit einer ' M Neumayr 286 Allein aucli abgesehen davon, Abänderang zugeben müssen orsclieiut und es daher eine empirische Begründung des Begriifes nothwendig man Unter einer zoogeographischen Meeresproviuz versteht charakterisirtes, grösseres Meeresgebiet, dessen zoologische phische Lage, unabhängig gemeinsame Eigenthlimlichkeiten ein durch Merkmale nur durch seine geogra- ou den Einflüssen der wechselnden Faciesentwicklung bedingt sind Die wesent- \ m at Fauna seiner die Definition eine rein theoretische, ist können demnach nur auf dreierlei Factoren zurückgeführt werden, tru lichen Unterschiede zwischen zwei Provinzen log iez en weite räumliche Entfernung, gegenseitigen Abschluss durch zwischeuliegendes Festland und Verschiedenheit Diese Grundsätze müssen uns /; w ww bio der Temperaturverhältnisse wenn wir zoogeographisehe Provinzen leiten, in der Vorzeit nachzuweisen am gegebenen ity l möchte jedoch hier diesen Gegenstand nicht theoretisch weiter verfolgen, ich stö.sst; Falle, bei dem Vergleiche des ww bi od sondern wende mich sofort zur praktischen Durchführung ive rs solches Unternehmen ibr a ry org versuchen, ihre nähere Betrachtung lehrt uns aber auch die grossen Schwierigkeiten kennen, auf welche ein und des mitteleuropäischen Jura Was unter diesen beiden Ausdrücken zu verstehen sei, braucht nach den der Literatur finden, nicht mehr definirt zu werden; /w vielen Erörterungen über diesen Gegenstand, die sich alpinen htt p:/ in ibr a ry überdies ergibt ein Blick auf die diesem Aufsatze beigegebene Karte die Abgrenzung beider Gebiete auf den Niemand wird daran eri tag eL ersten Blick und ausseralpiner Entwicklung des Jura sehr grosse yH zweifeln, dass zwischen alpiner und abgesehen von einigen wenigen, rsi t und handgreifliche Unterschiede isolirten Ausnahmen, wird kein ive existiren, eB iod Geologe, der auf diesem Gebiete specielle Erfahrung hat, in Verlegenheit kommen, zu entscheiden, ob eine ihm fro m Th ohne Fundortsaugabe vorgelegte Petrefactensuite aus dem einen oder dem anderen Bildungsraume stammt nlo ad Allein bei genauerer Prüfung findet man, dass die grosse Mehrzahl der Charaktere keine wesentlichen sind, lD ow sondern lediglich darauf beruhen, dass gewisse Faeiesentwickelungen bis jetzt ganz oder fast ganz auf das eine mau irgendwie berechtigt wäre, (larin ;O rig ina der beiden Gebiete beschränkt sind, ohne dass Merkmale zu sehen, Das Auftreten von rothen Ammoniten- MA ) welche auf Provinzverschiedeuheit im oben detinirten Sinne hinweisen rid g e, kalken, von Ablagerungen der Hierlatzfacies in den Alpen, von Spongiteukalken und Eisenoolitheu in Mittel- den alpinen Juraablagerungeu bei ver- log finden sich allerdings gewisse Thiergruppen, welche in Zo o Dagegen y( Ca mb europa gehört zu diesen sehr aulfallenden, aber bei genauer Prüfung durchaus irrelevanten Unterschieden ive schiedenster Faciesentwickelimg wiederkehren, in Mitteleuropa dagegen unter denselben äusseren Verhält- Buch — of v Co durchdringendem Scharfblicke L mp a rat nissen entweder fehlen, oder sehr spärlich sind Als ein solches Mu ist das war, die Bedeutung von und noch die Gattung Lytocerus hinzuzufügen, welche Beide Gattungen finden sich in den alpinen Jurabildungen in ungeheurer Menge tM sie in Mitteleuropa stark zurücktreten; ns und Verbreitung, während ay rL zeigt leiclit der Gattung sind, ibr Vorkommen zu bestätigen, — Zeit mit ary of Phylloceras für die alpine Entwicklung dasselbe des Ammonites iatricus den Jahren, welche seither verflossen in alpinen Jura ausserordentlich gefördert worden, so dass es the Studium des Vorkommen das häutige angegeben; se um Phylloceras nach heutiger Terminologie Merkmal hat schon vor sehr langer ive rsi Südfrankreich) verhältnissmässig weit reicher an in der Schweiz, ausseralpiner Theil Repräsentanten der beiden Gattungen sind, als die Un vom dabei findet mau, dass auch in Mitteleuropa Schwaben, Juragebirge ty, Er die südlicher gelegeneu Districte (^Krakau, Franken, vor allem wichtigen Vorkommnissen lassen the Zu diesen Ha rv ard nördlicheren (^Norddeutschland, Nordfrankreich, England) itis Menge vorhanden, und sich heute einige andere fugen; unter ist in ich will hier die wichtigsten Sim Ayriyentinum „ „ „ Gem Vorkommnisse anführen: Sim üajfisü admirandum 7i\ii ßenianum Cat biruncinatum Qu Jahrbuch der geol lleichsaastalt 1878 p 60 den Ammo- den verschiedensten alpinen Ablagerungen Dig grosser ed by uiten des oberen Jura verhält sich Slmuceras ebenso, es Gem Gem „ Cavouri „ Catrianum Zitt „ contortutn N e u m in über Himafische Zonen während der Jura- und Kreidezeit sonst fehlt jede Aüdentung borcaler Typen, ebenso wie die Phylloceraten und Lytoceraten Aus Kreideschichten wird Amnionifes consobrhius Ammonites Beudanti eitirt; Angabe von Eich wald schneidenden Rücken m at noch Stein- tru iez en Vorkommen von lUr uns nur sehr schwer, aus so unvollständigen Materialien einen Schluss ist Typen kann log Aucella Pallasi ohne irgend welche andere boreale keinesfalls bio das von Crioceras gilt als Orb scheint eine fictive Speeies, citirte ^ot»2 consobrinns vorstellt, ist kaum zu erratheu; was der sowohl Amm consobrinus deren Zeichnung auf unrichtiger Restauration eines zerquetschten Exemplares ive rs von ry Eich wald von Helraersen org auch Ammonites interruptus kann eine ähnliche Bedeutung haben; in Mitteleuro])a; ibr a wiegend /; w ww ausschlaggebend betrachtet werden; Ammonites Deahayem hat grosse Verbreitung, findet sich aber vor- ity l als ; Exemplar nach Angaben unzureichend; und Toxocerm Roijerianum.^ Unter den zahlreichen übrigen Mollusken sind kerue von Requienia^^) von Bedeutung Es abzuleiten sicher unrichtig identificirt, da das ist hat; über ^?H>«oH(Yes «w^err«;^^«« sind die einem ungenügenden Fragment bestimmt, und dasselbe Amin Leopoldinrcs scheint nach Asfieriaitiiin 297 ww bi od von Acanthoceras anyultcostatum beruht Jedenfalls enthalten die Listen keinen Cephalopoden, der mit BestimmtChharakter trüge; kein Cardioceras, kein Phißloceras oder Lyioceras ist vorhanden, wenig wir die einzelnen Arten entzitfern können, so verweist doch eine genaue Betrachtung auf mittelhtt so ry und p:/ /w heit borealen oder alpinen Die Requienien würden allerdings eher für alpinen Typus sprechen, da aber eL ibr a europäische Entwickluug eri tag Rudisten und den Rudisten ähnliche Chamaceen vielfach auch in die mitteleuropäische Region hineinreichen, Vorkommnisse von Manglschlak rsi t Typus entsprecliend betrachten, mit einzelnen ive mitteleuropäischen Turkestan eitirt dem Ammonites in m MA ) e, rid g mb y( Ca un/toceras sind unter der ziemlich kleinen Artenzahl repräsentirt und der ganze Typus Vorkommen von nicht geringerem Interesse liefert die Cap-Colonie; hier liegen ungefähr 34° unter südl Br in der Nähe von Port Elizabeth am Zondag- und Zwartkopflusse die Schichten der sogenannten Uite nhaage-Formation, über deren Zugehörigkeit zum obersten Jura oder zur untersten Kreide noch nicht mit absoluter Sicherheit entschieden werden kann, wenn auch die letztere Ansicht für jetzt sehr Dig itis ed by the Ha rv ard Ein zweites Vorgl Brauns, vorläufige Notiz über «las Gesellscbaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens auf der Insel Jezo Ebenda Vorkommen der Juraformation in Japan iMittheilungen der deutschen Yokohama 1880 Naumann, Über das Vorkommen der Kreideformation Vergl ferner das Referat über beide Aufsätze im Neuen Jahrbuch Blanford, Geology and zoology of Abyssinia, p 176 Beyrich, Über jurassische Ammoniten von Mombassa Monatsberichte brand t's Sammlungen von Mombassa Ebenda 1878, p 767 für Mineralogie 1881 II p 80 der Berliner Akad 1877, p 96 38* Über Hilde- ; M Neumayr 300 viel wahrscheinlicher ist Diese Ablagerungen, die schon eine sehr bedeutende Literatur hervorgerufen haben,' besitzen eine ausserordentlich eigentliiiuifiche Fauna, aus welcher noch keine Art in verlässlicher werden konnte, während einzelne Zweischaler identiticirt sollen Unter den zahlreichen Formen Anzahl vorhanden, aber überaus charakteristisch sind zwar nur in geringer welche mit Typen und den tibetanischen in Sibirien, tru aus den norddeutschen die es sind zwei Olcostephanus-Arten, ; den Ablagerungen an der Petschora Hils, aus Südindien wiederl^ehren in Ammoniten von Bedeutung, sind für uns nur die m at europäischen Formen Weise mit bio nahe vielleicht Die bezeichnenden Gattungen der alpinen Entwicklung fehlen vollständig und die alpine Provinz org ist Hils sehr Hils von Helgoland /; w ww verwandt, identisch Form aus dem mit einer allerdings noch unvollständig bekannten log iez en dem nord-deutschen shales Verwandtschaft zeigen; ferner ein Crioceras, das mit einer Art aus Spiti- Aus Madagascar hat Grandidier ibr a ry hat überhaupt keine Art, die mit einer der Uitenhaageformation nahe verwandt wäre welche von P Fischer bestimmt ive rs ity l einige Jurafossilien mitgebracht, der alpine Charakter der aufs klarste htt Fauna ry * ibr a hervor doch aus den wenigen Daten tritt p:/ Arten noch sehr gering, so /w ww bi od wurden Neben einigen Bivalven, Gastropoden und Korallen werden auch drei Ammoniten angeführt, ein Phylloceras cf heterophyllum, Lytoceras cf ßmhriatwm und Cosmoeeras cf Parkinsoni; ist auch die Zahl dieser Neu -Hol! and mehreren Punkten Juraunter den letzteren Vor- yH eri tag in eL treten an Ablagerungen mit Pflanzenresten, seltener solche mit marinen Versteinerungen auf; Wir wenden uns den australischen Regionen zu; eB iod ive rsi t kommnissen haben jene aus Queensland nichts geliefert, was für die vorliegende Frage von Interesse wäre, dagegen hat Moore aus West-Australien, also jedenfalls südlich vom 30° südl Br., eine grössere Fauna Th vorgenommenen Identiticationen mit euro- fro m untersucht; zwar stimmen die Abbildungen wenig zu den von ihm Namen und Zeichnungen der Ammoniten, dass sich weder ein nlo ad päischen Arten, jedenfalls aber ergeben die ina lD ow Phylloceras noch ein Lytoceras findet;^ er nennt: ;O rig Harpoceras Aalense MA ) (= Walcotti hifrons) y( Ca mb „ Brocchii rid g „ Stephanoceras macrucepltalum e, radians Universität enthält ebenfalls einige Fossilien von dort, unter welchen log Das geologische Museum der Wiener Zo o Wir haben also auch hier bei dieser ive sich zwei vermuthlich neue Arten der Gattung Perisphinctes befinden mp a rat zweiten südlich gelegenen Localität, wie bei der Uitenhaageformation kein(! Analogie mit alpinen, wohl aber of Co mit ausseralpinen Verhältnissen Sehr grosse Verbreitung finden Jura- und Neocom -Ablagerungen se um in sie vorhanden, doch the Mu an der äussersten SUdspitze, im Feueriand, sind den chilenischen und argentinischen, weniger in ibr Vorkommnisse Um das, ist was wir in dieser Richtung wissen, so umfassender sind unsere Kenntnisse über in den bolivischen und peruanischen Anden rL die ary of nicht geeignet für Schlüsse über die hier vorliegende Frage den Anden Südamerika's; schon Er Gottsche und Steinmann einen Überblick gewähren DieFundorte sind vom bis ty, Arbeiten von ns tM ay eine ausgedehnte Literatur liegt über diesen Gegenstand vor, über welche uns die in letzter Zeit erschienenen zum 45 ihrem Charakter in wahrhaft erstaunlicher Weise mit neben einer sehr grossen Menge von Ammoniten Ha rv ; in the stimmt welche dem Grad Fauna mitteleuropäischen Typus überein- ard geliefert, Un ive rsi südl.Br zerstreut; unter ihnen haben die südlich von 20° südl Br gelegenen Localitäten eiae sehr reiche aus den GruttimgenPerisphiticfes, Sli'/ihaiioceras, Beine.ckia, und in sehr geringer Individuenzahl auf Dig itis ed by Aspidoceras, Harpoceras, treten Phylloceras und Lytuceras in je zwei Arten > Holub und Neumayr, Über einige Fossilien aus der Uitenhaage-Formation in SiiiiatVika Deukschr der Wiener Aka- Rubidge u A demie 1881, Bd Comptes rendus de racad(imie Paris 1876 Vol G6, p 111 Quarterly Journal geol soc London Mai 1870, p •226 < Gottsche, Über jurassische Versteinerungen aus der argentinischen Cordillere Palaeontographica Suppl III 1878 Steinmann, Zur Kenntnis der Jura- und Kreideformation von Carocoles fBolivieni Neues Jahrbuch Suppl 1881 Steinmann, Über Tithon und Kreide in den peruanischen Anden Neues Jahrbuch 1881, Bd II 44 Vergl dort die Angabe, über frühere Arbeiten von Krau ss Sharpe, Täte, Stow, ' über klimatische Zonen wahrend der Jura- und Kreidezeit Weniger bestimmt sind die Daten über die weiter nördlich zwischen 20° und 5° 301 südl Br in Peru befindlichen Punkte; nur wenige Arten sind gefunden und unter denselben nur vierAmmoniten; von diesen Namen zu den Gattungen Phi/Iloceras und Li/focenis gehörig; allein einer der citirten (Aiii ist LosombiJ, obwohl für einen Amaltheus gegeben, wird häutiger auf Phylloceraten angewendet; von den anderen Arten ist eine (Pw/- alpinen Jura bekannt, und eine andere gehört zu einer Gruppe, die im dem m at sphinctes senex) bis jetzt nur aus keiner sicher jenem der chilenischen, boliviani- log dazu, dass der Habitus dieser peruanischen Fuudorte sich erheblich von Rechnet schen und argentinischen entfernt, so Vermuthung nahe, dass jene dem alpinen Typus angehören, bio mau iez en tru alpinen Lias sehr häufig vorkömmt, weit sparsamer im ausseralpinen Gebiet (Arietites ceras Gieb.) /; w ww liegt die oder eine Verbindung dieses letzteren mit der weiter südlieh herrsclienden Entwicklung zeigen für eine sichere org ; Händen haben ity l in im Norden, wo uns die es sich weiter ive rs Anders verhält den Untersucliungen von seit ww bi od werden, bis wir vollständigere Daten ibr a ry Entscheidung sind die positiven Anhaltspunkte unzureichend und es muss ein definitives Urtheil verschoben Humboldt, Buch, in Columbien /w d'Orbigny,^ Forbes'* und Karsten* classisch gewordenen Ablagerungen der unteren Kreide htt p:/ entgegentreten; ich brauche bei diesem Gegenstande nicht zu verweilen, da derselbe vor kurzem von Uhlig'' ry ibr a SUdfrankreich und mit dem wie es scheint, setzen diese Bildungen noch auf die westindische Insel Trinidad yH liat; fort ist wenig bekannt; Dollfuss und Montserrat erwähnen Jura aus Guatemala und unter den Fossilien zwei Ammouiten, von welchen der eine zur Gattung Phylloceras gehört, was auf Th eB iod ive Aus Centralamerika citiren dem Wernsdorfer Schiefer der Karpaten ausdrücklich hervorrsi t gehoben der die grosse, Schon früher betoute Verwandtschaft dieser Vorkommnisse mit ist, in eL alpinen Barremien eri tag besprochen worden fro m alpine Verhältnisse zu schliessen gestattet." Nordamerika wissen, ist ziemlich dürftig; marine nlo uns beschäftigenden Ablagerungen aus ad Was wir von den man stützen im Stande eine Folgerung zu ist Aus Californien mb auf welche e, MA ) jedoch die Fauna an den meisten Orten sehr ärmlich und von den wenigen Arten sind nur ganz einzelne, rid g ist westliehen Theile der Vereinigten Staaten keuuen wir Jura in ziemlich bedeutender Ausdehnung; leider ;O rig dem ina lD ow Ablagerungen des Jura und der unteren Kreide sind auf den Westen und auf die Polarregiouen beschränkt; aus ist; log kaum möglich Volfaxi, ein sicheres Urtheil J r/W //es zwei Ammouiten während über den anderen, ist, es könnte ein Perisphinctes sein, aber ebenso gut auch Zo o Amm y( Ca beschrieben," von denen der e\ne Anim Neradaiins ein typischer hatGabb am meisten dem mitteleuro- rat ive zu Coe^oceras oder einer anderen Gattung gehören; jedenfalls nähern sie sieb Co Gabb triadisch beschriebene Rhijnchonella aequiplicata hierher, als Vielleicht welche in ihrem of gehört auch die von mp a päischen Typus; ausserdem wird eine Aucella beschrieben, die auf boreale Beziehungen deutet Mu se um Habitus auffallend an Typen des mitteleuropäischen und alpinen Jura, wie Terebrafiila ßmbrin und Reuierii auch einige Anhaltspunkte, doch ibr liefert ary Die californische Kreide of the erinnert ist die meisten cretacischen eine Ammo- ay rL schwierige, da untere und obere Kreide nur unvollkommen geschieden sind; Vmverthung derselben die ns tM niten aus Californien gehören offenbar in die obere Hälfte der Formation, aber unter den Arten der sogenannten Unter den von Rom Bei an, namentlich au gewisse, noch unbeschriebene Zwischenformen zwischen diesem Brumoicensis Stromb., welche in den Hilsbildungen Norddeutschlands vorkommen; itis ed by the und sehr nahe an die Gruppe des ard mbquadratus letzteren Meek Un ive abgebildeten Vorkommnissen" schliesst sich Belemnites impresso Ha rv Bei rsi ty, Er Shasta-Gruppe sind doch einige, welche sich eng an europäische Neocomtypen anschliessen Meek Humboldt Petrifications reciieillies eu Amferique par Voyage dans rAmferique ä Quarter ly Journal of • Die geognostischeu Verhältnisse Neu-Granada Die Cephalopoden der Wernsdorfer Schiefer Dollfuss et Montserrat, Voyage göologique dans American Journal of Conchology Vol V ' Dig In In tlie meridiuijale geol soi-iety Vol Whitney, Palaeontology Whitney, Palaeontology et D egeuhardt Berlin i8o9 Paris 1842 I 's Verhandlungen der Versammlung deutscher Naturforscher Denkscbr der Wiener Akademie, Bd of California Vol of California Vo) les I I und 11 Republiques de Guatemala in Wien 1856 XLV et Sau Salvador Paris 1868 M Neumayr 302 Ammonites Traski Mee'k, scheint ein Olcostephanus zu sein; liche Ähnlichkeit mit Crioceras Bowerbanki Crioceras latum Crioceras percostatum Meek zeigt ausserordent- Sow aus den Upper Greensand Englands und von Aahaus, während Typen verglichen so gut wie mit mitteleuropäischen und Ancyhceras percostafmn mit alpinen werden können Lytoceras Batesi repräsentirt einen alpinen Typus Die verschiedenen Haphceras und einige Typen wenn wir auch darüber noch am und Neocomfauna von Californien tru Jura- meisten Analogien findet /; w ww der in der mitteleuropäischen Entwicklung wenn wir und borealer Beimengungen, doch einen Typus vorwalten, log trotz einzelner alpiner iez en nicht mit voller Sicherheit urtheilen können Jedenfalls aber, zusammenfassen, so sehen wir, m at erinnern, scheinen der oberen Kreide anzugehören, bio andere, die an alpine Meck und Hayden entdeckte Jura in den Black Hills von Dakota, über welche eine neue Monographie von Newton und Jenney vorliegt;' neben mehreren wenig charakteristischen Muscheln haben sich dort einige Cephalopoden gefunden; unter diesen steht Beleinnites densiis Meek ive rs ity l ibr a ry org Ein anderes Bild zeigt uns der von and Hayd den russischen Formen aus der Grujipe des ww bi od nahe und dürfte nach den Abbil- Meek and Hayd zusam- /w dungen kaum Bei excentricus sehr als selbstständige Art zu betrachten sein; die als Amntonites cordifonnia htt p:/ meugefassten Formen gehören zu der Gattung Cardioceras und stehen hier namentlich russischen Typen sehr gehören diese Vorkommnisse Offenbar eL ibr a ry nahe, wie denn das Dominiren von Cardioceras schon an sich auf boreale Verhältnisse hinweist den Bereich der arktischen Entwicklung und zeigen uns die südlichen Auseri tag in rsi t yH läufer des Nordmeeres Königin Charlotte- eB iod ive Weiter im Norden sind Jurafossilien von der amerikanischen Westküste von der wandte oder identische Form und m ist eine mit Aucella mosquensis nahe ver- aus der Gruppe des Bei excentricits zu nennen; nlo ad ein Belemnit Typen des ow Pherisplundes Skidegateiisis mit unter den russischen Jura und des französischen Kimmeridgien ina ;O rig nächsten verwandt, drei Stephanoceras- Arten stehen mitteleuropäischen oder alpinen Formen nahe, doch treten einzelne verwandte Typen auch boreal auf; dazu gesellt MA ) am ist Von borealen Typen lD Ammoniten ^ fro Whiteaves einen interessanten Aufsatz von Th Insel unter 53° nördl Br bekannt geworden, und wir erhalten nähere Daten über dieses Vorkommen durch sieh in Li/toceras crenocostatum ein auftritt mb rid g e, aus einer Gattung, die vorwaltend alpin, sporadisch in Mitteleuropa Ammonit, y( Ca Die weiter nach Norden gelegenen Vorkommnisse sind, soweit aus der Literatur geurtheilt werden kann, rat ive Zo o log entschieden boreal; in eine Aufzählung derselben gehe ich aus früher erwähnten Gründen nicht ein immer auf die Betrachtung des Jura und der unteren Kreide beschränkt, die ober- se um Ich habe mich bisher of Co mp a VIII Die Cephalopodeufauna der oberen Kreide und die Rudistenfacies the Mu cretacischen Bildungen dagegen ganz ausser Acht gelassen, obwohl gerade diese letzteren es waren, welche Ferdinand Römer of Zonen innerhalb der mesozoischen Zeit zu ary Grund dafür ibr liegt rL sprechen Der zuerst Veranlassung gaben von klimatischen um hauptsächlich darin, dass unsere Kenntnisse in dieser Richtung noch nicht über die Gesammtheit oder selbst über die grosse Mehrzahl der Bildungen ns tM ay weit genug gediehen sind, Gerade die an Ammoniteu reichen Ablagerungen, welche bisher vor ty, Er dieses Alters mit Sicherheit zu urtheilen ive rsi allem leitend waren, bieten hier Schwierigkeiten Um einen grossen Theil des Bandes des heutigen indo- ard Un pacitischen Beckens finden wir obercretacische Ammouiteusehiehten, welche in ihrem Charakter sehr viele dem Indien südlichen hat sie zuerst Forbes^ sie durch Baily ' und Griesbach geschildert und später hat * bekannt geworden; Stoliczka^ seine grossartige Dig itis ed by aus the Ha rv gemeinsame Züge aufweisen Aus Südafrika sind Report on the geology and resources of the Black Hilla-of Dakota Washington 1880 Whiteaves, Mosozoic Fossils Vol I part I On some Invertebrates tVom the Coal-bearing rocks of Queen Chai'lotte-lsland Geolog, smvey of Canada Montreal 1876 Vergl auch das Referat im Neuen Jahrbuch ISSl, Vol II, p 709 Baily, Description of some cretaceous fossils fiom South-Afiica Quart, journ geol soc 1855 • * Griesbach, On the Geology of Natal in South-Africa Quart Journ Forbes, On fossil Invertebrata from Southern India Transactions of Stoliczka, Palaeoutologia Indica Vol I geol sog 1871 the gei)logi(al society London, Vol VII 303 über klimatische Zonen trährend der Jura- und Kreidezeit Monographie dieser Vorkommnisse nachgewiesen, während Fr Schmidt dieselben auf Sachalin^ gefunden Vancouver-Island an auf Charlotte- und Whiteaves kein Zweifel sein;* das südlichste Gebiet wir diese Cephalopodenfauna kennen, stellt Californien^ dar log bio mehr Ähnlichkeit unter einander, als mit /; w ww viel den Vorkommnissen welche für die Geschichte nicht fehlen." ry org wenn auch mannigfache Vergleichspunkte, namentlich mit Schlüters Emscher Mergeln pacifischen Beckens von grö.sster Bedeutung sind, ity l ibr a des noch keine Gliederung der obercretacischen Cephalopodenfauna nach klimatischen Zonen erkennen; die Vorkommnisse, welche zwischen '21° südl Breite noch keinen durchgreifenden Unterschied, oder man kann ive rs vorläufig der West- dieser Localitäten haben sehr viele Verwandtschaft mit einander, sie fuhren eine beträcht- all Diese Thatsaclien, lassen Fauna Typen sich die nämlichen und 54° nördl Breite liegen, zeigen vorläufig ww bi od Europas, Ob m at dem Oceans, von stillen Zahl gemeinsamer Arten, und haben liche die Repräsentanten dieser hat tru Vorkommen küste von Nordamerika nach den Untersuchungen von Die Ammoniten ' wieder finden, wage ich nach den sehr unvollkommenen Abbildungen nicht zu ^ entscheiden, dagegen kann über deren an der Ostküste des Naumann iez en auch auf den Aleuten Aus Japan hat veröffentlicht p:/ /w einen solchen wenigstens nicht mit voller Sicherheit ibr a ry htt nachweisen Ich bin weit davon entfernt, zu glauben, dass wir darin einen Beweis für das Herrschen anderer sie vorher und eL Gesetze der zoogeographischeu Verbreitung während der oberen Kreide vor uns haben, als Lage unabhängig war Im Gegentheil scheint yH eri tag nachher maassgebend sind, oder dass die Zusammensetzung der Fauna damals von äquatorialer oder polarer dass die Formen aus der Gruppe des Olcostephanus Bawani ive rsi t es, Th darin auch eine erste Andeutung klimatischer Unterschiede sehen, so kennen wir doch heute um wenig, viel zu sicher bestimmen zu können, ad noch die Verhältnisse m wenn wir fro allein eB iod auf die südiudischen Gegenden beschränkt seien, und dasselbe dürfte für die Gattung Sfoliczkaia gelten; in welchen Abtheilungen die Temperatur- zum Ausdruck kommen Von dem Unternehmen, ow nlo unterschiede selbst für unsere rohen Hilfsmittel gut erkennbar Daten abzuleiten, sah ich mich bald veranlasst Abstand zu nehmen, jedem Versuche, ina ;O rig MA ) nach den Abbildungen festzustellen, anklebt; die näheren Verwandtschaftsverhältnisse der ein Specialist auf dem Formen Gebiete der obercretacischen rid g e, lediglich Unsicherheit, welche lD lediglich aus der Literatur die nöthigeu wegen der grossen mb Cephalopodenfauna, würde hier vermuthlich weit eher zu einem Kesultate kommen log Rudisten den Kreidebildungen Böhmens und Mittelfrankreichs nicht eben Zo o in jenen Norddentschlands und Englands wenigstens ive in sich mit einer kommen auch in einzelnen Exemplaren vor, so ist selten, doch deren Europa ganz auf die alpine Provinz beschränkt; allerdings stimmen Co reiche und volle Entwicklung in mp a rat und bestimmten Faciesentwicklung der oberen Kreide, mit den Rudisten y( Ca Anders verhält es kalken; Neocom festgestellt haben, nicht vollständig mit der um of zen dieser letzteren, wie wir sie für Jura und Abweichung Nordgrenze uns die Armuth Mu se der typischen Hippuritenkalke überein; als eine nicht ganz unbeträchtliche tritt die Gren- den oberungarisch-galizischen Karpaten entgegen, obwohl manche Gesteine, the in z B der sogenannte of an Rudisten Vorkommens zu bieten scheinen Erst etwas weit-er südlich, im Bakonyer-Wald, rL ibr ary Chocsdolondt, die wesentlichen Bedingungen ihres Siebenbürgen u s w sind wieder die Rudisten sehr verbreitet, und es hat also den tM ay in Er ns Anschein, als ob hier die Grenze zwischen der Entwicklung der äquatorialen und der temperirten Region sich hätte sind das aber nur wenig wesentliche Abweichungen ; die Thatsachen bezüglich der ard Im Ganzen genommen, Süden verschoben ive rsi ty, Zeit etwas nach Un im Verlaufe der by the Ha rv Verbreitung des Rudistenkalkes in den Alpen, in ganz Südeuropa, Nordafrika, in Palästina, Syrien, Klein- Dig itis ed Über (las Vorkommen der Kreideformation auf der Insel Jezo Mittheilungen der deutsehen Gesellschaft für Naturund Völkerkunde Ost-Asiens Yokohama August 1880, p -28 Über die Petrefacten der Kreidetbniiation vo" der Insel Sachalin M6moires de l'acadömie de St Pötersbourg 1873 Vol XIX3 Eichwald, Geologisch-paläontologische Bemerkungen über die Halbinsel Mangischlak und über die al.nitischen Inseln Petersburg 1871 * Whiteaves, Mesozoir Charlotte Island, part On fossils Vol I, part On some Invertebrates fossils from the Coal-bearing locks of Queen the Fossils of the Cretaceous rocks of Vancouv-Island Geolog, survey of Canada Montreal 1879 ^ Whitney, Die Cephalopoden der oberen norddeutschen Kreide Palaeontology of California Vol I und II Paiäontogiaphiea, Vol XXI nnd XXIV Nevmnyr M- 304 Auch ausführlich darzulegen brauchen kommen in Indien kommen und so weit solche in Sind^ vor, Neocom ganz Verbjeitung mit jener der Cephalopodenfauna von alpinem Typus in Jura und weiterem Fortschreiten wohl nicht östlich bis Afgauistan sind so allgemein bekannt, dass wir sie Kaukasus und von da asien, im fällt deren überein; bei auf eine Abweichung von Bcdeulung; während im Jura die wir jedoch meisten Verwandtschaft mit Moskauer Typen fanden, sehen wir, der jüngeren Kreidezeit Rudistentru da.ss in iez en am m at boreale Entwickelung von Norden her bis an den Himalaja reichte und wir in den Fossilien der Rpiti Shales bio Nordmeeres eine Bucht des tibetanische Area die in der Jura- mit nur sehr geringer Verbindung nach darstellte org zeit übrigens dadurch nicht gegeben; wir haben oben gesehen, dass ist /; w ww Eine wirkliche Anomalie log hildungen weiter nach Norden bis in den KUenlün reichen das Südmeer stärker vor, ibr a ry Süden; bei den mächtigen Verschiebungen der Meeresverbreitung und der grossartigen Transgression zu weit offene Verbindung mit dem nord- griff himalajischen Gebiete, und es ganz naturgemäss, dass sich dann, der geographischen Lage entsprechend, ive rs auch südliche Formen ansiedelten, sobald ihnen offener ww bi od ist trat in ity l Beginn der jüngeren Kreidezeit, gewährt war /w Zutritt p:/ demnach, abgesehen von einzelnen Abweichungen, in htt fällt ry Die Nordgrenze der Eudistenkalke Neocom zusammen; auch Amerika haben wir in der alten die Kalke eL ibr a Welt mit jener des alpin entwickelten Jura und yH kann kein Zweifel daran ist, wie das schon von sein, Römer dass wirklich die gezeigt wurde Th Verbreitung der Hippuriten von der Temperatur abhängig ive unter diesen Verhältnissen verbreitet auftreten; eB iod dagegen w fehlen oder sehr spärlich sind, in Westindieu, Mexico und Colunibien u s rsi t Alabama, Tenessee, New-Jersey eri tag mit Hippuriten und Caprinen in Texas, während sie in den nördlichen Gebieten in Californieu, Nevada, nlo ow sie ad fro m Für die hier l)esprochenen Fragen sind diese Beziehungen namentlich desswegeu von Wichtigkeit, weil uns gestatten, an solchen Punkten, an welchen die Jura- und Neocomvorkommnisse keine ganz sichere ina lD Grenzziehung gestatten, eine Controlle der erzielten Folgerungen vorzunehmen; es Nordamerika; hier wurde die Entwicklung ;O rig in Californieu und Nevada als gilt dies namentlich für sehr wahrscheinlich der mittel- e, MA ) europäischen entsprechend bezeichnet, dagegen konnten an Phylloceraten reiche Jurabildungen gegen Süden rid g Centralamerika nachgewiesen werden Hier sind wir im Stande, durch Berücksichtigung der Rudistenmb erst in viel schärfer zu ziehen log im Plane dieser Arbeiten, das Vorkommen von Rudisten über die ganze Erde zu verfolgen; liegt nicht Zo o Es y( Ca entwicklung die Grenze in der oben angegebenen Weise Probleme hätte dies geringe Bedeutung, weil die südliche Abgrenzung ihres hauptsächlichen Vorkommens noch sehr unklar ist In Chile scheinen sie weit nach Süden zu gehen, doch müssen wir uns daran erinnern, dass sie auch in Europa vereinzelt bis nach England reichen Mu se um of Co mp a rat ive für die hier vorliegenden ary of the IX Homoiozoische Gnrtel- und Mecresprovinzen während der Jura- und Neoconizeit; Schluss jetzt lebenden Meeresthiere zu rL ibr Die thiergeographischen Untersuchungen haben für die Verbreitung der ty, Er ns tM ay dem Ergebnisse geführt, dass parallel dem Äquator eine Anzahl von „homoiozoischen Gürteln" verläuft, deren jeder in eine Anzahl von „Provinzen" zerfällt; es ist allerdings keine Aussicht vorhanden, dass es rsi Formationen diese Verhältnisse mit derselben Schärfe und Vollständigkeit kennen zu lernen, wie für unsere Periode; allein es muss als eines der wichtigsten Ziele der Paläontologie und Stratigraphie bezeichnet werden, wenigstens so weit als möglich auch für die Vorzeit die Gesetze der alle the Ha rv ard Un ive jemals gelingnn werde, für Vertheilung der marinen Organismen festzustellen ed by Bei Annäherung heutigen Stande unseres Wissens nicht hinaus, aber ich will kommen wir trotzdem den Versuch machen, aus den vor- Dig itis allerdings über eine rohe dem liegenden Daten einige Schlüsse abzuleiten, die wenigstens zur Berücksichtigung dieses Gegenstandes auffordern mögen indem ich Ich folge dabei nur dem von dem von L v diesen Forschern gegebenen Buch und Rahmen Thatsachen einzufügen suche Medlicott and Blauford, (ipology ot ludia 11, C51 J die in Marcou für den Jura vorgezeigten Wege, den letzten 25 Jahren bekannt gewordenen über klimatische Zonen während der Jura- und Kreidezeit Buch unterschied die drei grosseu Provinzen des europäischen Jura und begründete damit die naturgemässe Auffassung der geographischen Verhältnisse Lettres Marco dieser Formation; u theilte seinen in roches du Jura alle bis dahin bekannten Vorkommnisse der ganzen Erde in Provinzen ein, und siir les das Fundament gegeben, an das sich alle weiteren Versuche unterschied homoiozoische Gürtel; damit ist anschliessen müssen In vollster Klarheit tritt uns ein homoiozoischer Gürtel in dessen Verlauf uns durch die folgenden Punkte gegeben borealen Jura entgegen, Spitzbergen, Novaja-Semlja, Ufer der (Franz Josephs-Land'?), neusibirische Inseln, ist: tru Petschora, des Ob, Jenissei und der Lena dem m at L V 305 iez en in Sibirien, ry org /; w ww bio log Kamtschatka, Aleuteu, Alaska, Sitka, Königin Charlotte-Insel, Black Hills in Dakota, (Prinz Patricks Land?), Grönland; als weit nach Süden einspringende Buchten dieses Nordmeeres sind der Moskauer und der tibetanische Jura zu betrachten borealen Gürtels ibr a Weit grössere Schwierigkeiten die Eintheilung dieses in Provinzen; dass ity l bietet ww bi od ive rs der Jura des europäischen Russland mit seinen zahlreichen Cos/«oceras-Arteu als eine besondere russische eri tag eL ibr a ry htt p:/ /w Provinz ausgeschieden werden müsse, ist von jeher anerkannt worden, und ebenso dürfte gegen die von Waagen vorgeschlagene himalajische Provinz für die Vorkommnisse in Tibet, Kaschmir, Nepal u s w kein Einwand erhoben werden können; es sind das zwei der eigenartigsten Gebiete, die wir überhaupt kennen Dagegen reichen die vorliegenden Daten noch nicht aus, um den eigentlichen polaren Gürtel in Provinzen zu gliedern; aus diesen schwer zugänglichen Ländern sind verhältnissmässig so wenige Fossihen mitgebracht yH manche der Vorkommnisse auch die Bearbeitung der vorliegenden Materialien eine so unge- ist rsi t für ive worden, eB iod nügende, dass für die Souderung der verschiedenen und noch mehr für die Zusammenfassung der übereinalle diese Vorkommnisse ausgezeichnet fro m Th stimmenden Punkte die Daten nicht ausreichen Jedenfalls aber sind das Fehlen von Riffkoralleu, von Ammoniten aus den Gattungen Phijlloceras, Lytoceras, Simoceras und nlo ad durcli und wenigstens ina für einen grossen Theil ;O rig treten von Aucellen lD ow Haploceras, durch die Seltenheit von Oppelia, Harpoceras, Peltoceras und Aspidoceras, durch massenhaftes Auf- e, y( Ca mitteleuropäische Entwicklung, deren log am Donetz auftritt; Mangischlak am Ostufer und noch weiter beim Isjum mp a rat die Vorkommnisse der Halbinsel Oceaus treten wieder folgt allerdings eine riesige Unterbrechung, aber Repräsentanten desselben homoiozoischen Gürtels den nördlich temperirten bezeichnen können Allerdings finden sich gewaltige ary of diesem Ringe, von denen die eine etwa 160°, die andere 90° Längengrade umfasst; ibr die Richtigkeit unserer Auffassung abgeleitet werden, allein es denn diese Räiuue sind auf, Lücken in kann daraus kein vom Ocean, theils tM von uralten Continent.-ilgebicten (östl Nordamerika, China) eingenommen, und es finden sich in den- ns tlieils ay rL Grund gegen in Ost- des Caspisees, vielleicht auch diejenigen der Salt se um in Califoruien Verbrei- mit grosser Wahrscheinlichkeit können ihr ferner Mu als im Osten bei Nizniow the den wir of Co Piange im nördlichen Penjab zugerechnet werden; dann jenseits des stillen des Amaltheus catenulatus, des Perisphinctes mos' von der ich nur hervorhebe, dass sie will, ive galizien die mb Europa haben wir südlich von der borealen tung ich nicht näher mehr erörtern Zo o In excentricus rid g und des Belemnites MA ) Gattung Cardioceras, der Gruppen des Amaltheus fulgens, quensis der Vorkommnisse durch die Häufigkeit der unterschieden werden, der vorläufig alle Ablagerungen bis an den Donetz eingereiht werden den isolirten Vorkommnissen zwischen Aral- und Caspisee mag the in die mittel- ard europäische mögen; nördlich gemässigten Gürtels kann vor allem Un ive einzelnen Provinzen innerhalb des abweichendem Charakter Ha rv Von rsi ty, Er selben keine jurassischen oder untercretacischen Meeresbihlungen von ed by caspischcn Provinz gegeben sein, die während der Jura der Vorkommnisse Salt in Califoruien Range eine als erste Andeutung einer Penjab-Provinz bezeichnet califoruische Provinz begründen Dig itis werden mag; endlich werden die Die Ablagerungen von den Hebriden, von Popilany an der Winda in Litauen, endlich von Königin CharlotteInsel an der AVestkUste von Nord-Amerika, scheinen Zwischenbildungen zwischen der Entwickelung der borealen und der nördlich temperirten Zone darzustellen, in denen sich die Typen beider mengen, wie dies in der Jetztzeit an der Grenze zweier zoologischer Provinzen der Fall zu sein pflegt Südlich von diesen Gebilden des nördlich gemässigten Gürtels, dessen zoologische Charaktere früher ein- gehend besprochen wurden, Denkschriftea der mathem n&turw treten überall Jura- oder Gl XLVU Bd Neocomablagerungen auf, welche den Typus der alpinen 39 M Neumayr 306 Vorkommnisse tragen und durch das massenhafte Vorkommen von und in all der anderen Europa bei Merw den in Formen PlujUoceras, Lijtoccras, HapJoceras, Simoceras charakterisirt sind; dieselben liegen zu beiden Seiten des Äquators, sie reichen Karpaten 50° nijrdlicher Breite, bis zu während finden wir sie unter 38°, Portugal zu etwa 36°, im Kaukasus zu 42°, in Nordgrenze im Penjab etwa bei 30° zu suchen sein wird, die im östlichen Theile von Vorderindien dagegen bedeutend weiter nach Süden herabsteigt In Nordamerika kennen wenn wir jedoch das Auftreten der Rudistenkalke in Mexico und Texas m at B., tru wir analoge Bildungen bei 15° N mit berücksichtigen, so erstrecken sie sich hier bis zu etwa 33° N B Auf der südlichen Halbkugel iez en ist das ry org /; w ww bio log Vorkommen weit spärlicher; das alpine Neocom in Columbien liegt gerade nördlich vom Äquator, und vom peruanischen Jura ist es zwar sehr wahrscheinlich, dass er alpinen Charakter trägt, doch lässt es sich noch nicht sicher erweisen Dagegen haben wir in dem Jura von Mombassa an der Ostküste von Afrika ive rs alpine (mediterrane) Provinz unterschieden werden, welcher der Jura /w rings Vorkommen von Merw htt ry ibr a um wohl noch zu unbedeutend, auf dasselbe eine Provinz gründen zu können, yH ist das jetzige Mittelmeer eL wohl beim Fortschreiten des grossen das um krimo -kaukasische Provinz zu betrachten, über deren Fauna wir Werkes von Abich über den Kaukasus nähere Daten erhalten werden; die ist eri tag angehört; als ein zweites Gebiet dem Äquator Innerhalb dieses tropischen Gürtels kann Entwicklung bekannt als alpiner p:/ eine zwischen dem 20° südlicher Breite und ist bis jetzt ww bi od zwischen 15° und 20° südl Breite Jedenfalls noch kein Punkt von anderer ity l ibr a einen entschiedenen Vertreter dieser Entwicklung bei 5° südlicher Breite und der Jura auf Madagascar liegt dem auch die Vorkommnisse am Güdavery angehören; wir fassen dieselbe als südindische Provinz zusammen Nahe Verwandtschaft mit diesen Vorkommnissen zeigt der Jura von Mombassa im äquatorialen Afrika, der mit den Vorkommnissen auf uns der Jura von Cachh einen eigenthümlichen Typus dnr, fro m Th eB iod ive stellt rsi t dagegen und Südamerika weichen von Jura- und Neocomablagerungen Verbreitungsbezirke die lD ow Central- In nlo ad Madagaskar zur äthiopischen Provinz zusammengefasst werden mag columbische Provinz erkennen, den Jura, eine peruanische Provinz wenigstens angedeutet für ist MA ) während ;O rig ina wesentlich von einander ab; für letztere können wir mit Bestimmtheit eine Br S und bis mb vom südlich hinab zum von dem äquatorialen und alpinen Typus total 45.° S die südamerika- haben eine sehr reiche Jurafauna Br abweicht und sich jeder Beziehung vollkommen in log geliefert, die y( Ca Anden nischen 20.° rid g e, Ganz andere Verhältnisse begegnen uns dann, wenn wir noch weiter nach Süden gehen; Gürtels, an Mitteleuropa anschliesst ; ebenso sehen wir ausser- ive Zo o an die Vorkommnisse des nördlichen gemässigten vom Co Äquator Wir haben also hier in den drei Erdtheilen, die weit genug nach Süden hinunterof selben Abstand mp a rat alpinen Typus in Westaustralien unter 30° S Br und in den Uitenhaage-Schichten der Cap-Colonie in dem- se um reichen, die deutlichen Beweise für das Vorhandensein eines australische und südafrikanische oder Cap-Provinz in dem wir unterscheiden the eine of äussersten Süden wäre dann etwa noch eine antarktische Zone, ein Gegenstück des borealen Jura, zu ary Im Mu eine chilenische, eine südlich gemässigten Gürtels, ist noch viel zu gering, um eine Bestätigung dieser Verrauthung rL ibr suchen, allein unsere Kenntniss jener Länder tM ay Vorkommen von Aucellen auf Neu -Seeland kann wohl noch ns erwarten zu können; das Er Gewicht fallend betrachtet werden, und es ist ty, ins rsi dische Jura noch der südlich temperirten Zone angehöre, als irgend wenn auch die Kenntnisse hierüber noch sehr lücken- Un ive nicht im Gegentheil sehr wahrscheinlich, dass der neuseelän- Ha rv ard haft sind auf den bisherigen Gang dieser Auseinandersetzungen, so tritt uns als the Werfen wir einen Rückblick ed by wichtigstes Resultat entgegen, dass wir nach der Verbreitung der marineu Mollusken mehrere parallele, seiner Dig itis homoiozoische Gürtel unterscheiden können; der eine derselben Fauna den alpinen Charakter; zu beiden Seiten dieses Gürtels liche Zone sich, obwohl durch 60 Breitegrade von einander getrennt, ein, liegt central um stellt sich den Äquator und zeigt in eine nördliche die von jener durch bestimmte zoologische Charaktere geschieden sind, in auffallender Länder, nicht behauptet werden kann sie unter Weise übereinstimmen; noch weiter nach Norden können wir dann eine arktische oder boreale Zone unterscheiden, eines analogen antarktischen Gebietes und eine süd- während während das Vorhandensein zwar vermuthet, aber aus Mangel an Daten über die Geologie jener 307 über klimatische Zonen während der Jura- und Kreidezeit Aus diesen Thatsachen geht vor allem mit voller Siclierlieit hervor, class der Grund für die Verschiedenheit zwischen den alpinen, mitteleuropäischen und nordischen Jurabildungeu, wirklich in Temperaturunterschieden gelegen dem Nach- dass klimatische Zonen in der Jurazeit existirteu; an diesem Verhältnisse kann nach ist, des mitieleuropäischeu Typus dem Charakter weise einer südlich gemässigten Zone mit nicht m at werden mehr gezweifelt Es ergibt sich aber noch eine andere Thatsache von grosser Wichtigkeit, welche wenigstens mir doch ist dem dass dieselben klar, bio aber soviel log wir können die Grenzen auftritt; rohen Umrissen verfolgen, jetzigen Äquator der Erdkugel /; w ww massen unerwartet iez en tru einiger- der homoiozoischen Gürtel bis jetzt allerdings nur in sehr aber sein, org annähernd parallel verlaufen; von einer genauen Übereiustimmung kann natürlich nicht die Rede ry ibr a namentlich von englischen Geologen, die Frage sehr eifrig discutirt bekanntlich, ist der jurassischen Zeit nicht beträchtlich geändert haben ity l In neuerer Zeit worden, ob nicht Änderungen seit ive rs können Äquator und Pole ihre Lage der Lage der Pole und der Erdaxe als wesentliche Factoren für die Ver- in ww bi od soviel ist sicher, dass htt Lage der zoogeographischen Zonen hervor- beträchtliche Verrückungen in der Heer Houghton eri tag Es stimmt das mit den bekannten Resultaten, welche aus ive einem wärmeren Klima entsprechen, so tertiären Floren, die diclit eB iod sei mit Ringe so wenig entkommen könne, dem Studium der arktischen zu der drastischen Äusserung veranlassten, der rsi t Tertiärfloren abgeleitet hat, Ergebnisse, welche Pol ry um statt yH zubringen der Jurazeit Verschiebungen in dieser Richtung ibr a gefunden haben, gross genug, seit eL sprechen entschieden gegen die Annahme, dass p:/ /w theiluug der Climate in den früheren Formationen mitgewirkt haben; die Resultate, welche hier erzielt worden sind, diesem er aus Dachshunden umstellt ist Th als eine Ratte aus einer Falle, die rings mit umgeben, dass m fro während der Jura- und Kreidezeit nlo kaum vermutheten Grad von es zeigt uns dies einen Stabilität, der namentlich auf's ina gleich geblieben sind; Grenzen der homoiozoischen Güriel nahezu die klimatischen ow sich lD Gegenden dass in den näher untersuchten endlich der höchst auffallende Umstand, ist ad Von grosser Bedeutung e, fortwährend wechselnde Reihe von glacialen und interglacialen Perioden voraussetzen Dass klimatische Zonen haben, so lange Organismen überhaupt auf Erden leben, rid g nisse, eine MA ) ;O rig entschiedeudste gegen alle jene Thcorieen spricht, die eine fortwährende Fhictuation der Temperaturverhält- mb existirt seit für solche können wir Beginn des Jura liefern In der Trias treten uns schon Schwierigkeiten entgegen, welche Zo o aber vorläufig nur im höchsten log y( Ca Grade wahrscheinlich, das Gegentheil kaum denkbar; den durchaus sicheren Nachweis ist rat ive auf der eigenthümlichen Entwicklung dieser Formation in Europa beruhen; die mitteleuropäische Entwicklung Co mp a der Trias, so weit sie rein marinen Charakter trägt, also vor allem der Muschelkalk des ausseralpinen Deutschum of land und der nächst anstossenden Gebiete hat seinesgleichen auf der ganzen Erde nicht, während Anklänge Neu-Caledonien und Neu-Seeland, kurz und unter den verschiedensten Breiten wiederkehren in den Allein es handelt sich hier nicht of the entferntesten Regionen um ary klimatische Gegensätze, sondern den Contrast zwischen einem grossentheils abgeschlossenen Binnenmeer ibr um in Californien, Mu se an den alpinen Typus in Spitzbergen und Indien, ns Dadurch werden gerade für die Trias alle dem allgemein verbreiteten pelagischen Typus Untersuchungen über die geographische Verbreitung Er anderseits tM ay rL mit höchst eigenthümlicher Faunenausbildung einerseits und Wie ive rsi ty, der Organismen und deren Abhängigkeit von der Temperaturvertheilung im höchsten Grade erschwert ard Un in dieser Richtung das Verhältniss der mediterranen und der juvavischen Meeresprovinz von Mojsisovics zu Ha rv einander sich gestalten wird, ist vorläufig noch nicht abzusehen by the Dieselben Schwierigkeiten treten uns bei denpermischen Bildungen entgegen; der Zechstein Deutschlands, scheinen unter ähnlichen abnormen Verhältnissen gebildet, wie der itis ed der Magnesian Limestone Englands Dig deutsche Muschelkalk Die Carbonformation scheint im Gegentheil ausserordentlich klare Verhältnisse zu bieten; der marine Kohlenkalk zeigt merkwürdige Ähnlichkeit der Entwicklung und eine befremdend grosse Zahl identischer Formen, wo immer wir ihn finden, und die noch überraschendere Übereinstimmung der Floren aus jener Zeit gehört zu den meist besprochenen Erscheinungen in dieser Richtung, und ich kann nur wiederholen, dass wir kaum leise Andeutungen einer Gliederung höchstens das Vorkommen in klimatische Zonen kennen ; eine Spur in dieser Richtung bietet der Fusulinen, welche im hohen Norden nur vereinzelt aufzutreten scheinen 39* 308 Neumayr M Für das Devon sind wir noch nicht genügend man daran bestimmte Aussernug zu thuu; immerhin darf bessere Daten liegen für cambrische Vorkommnisse Bildungen vor; wer sich je mit diesen Barrande den kennt aus den fundamentalen Werken von hat, Böhmen, den Alpen, auf Sardinien, in noch durchaus ungewiss silurische in m at Formationen befasst ist und Coutrast, in welchem die tru viel dass die Vorliommnisse des Caplaudes von erinnern, abweichen, sich aber jenen der Falivlandsinseln beträchtlich nähern; ob aber dieses Ver- total halten mit klimatischen Verhältnissen in Beziehung steht, Sehr nach einer oder der anderen Richtung eine Frankreich und Spanien zu jenen in Russland, iez en denen Europas nm orientirt, nordamerikanischen Vorkommnisse anschliessen auch sind, diese Unterschiede so können wir doch noch nicht mit voller ibr a ry festgestellt aber org So sicher /; w ww bio log Scandinavien und England stehen, den Unterschied zwischen der grossen Süd- und Nordzone Europas, welch' letzterer sieh die dem nordischen Typus angehören, kann ive rs nicht als eine Schwierigkeit betrachtet werden; dagegen ww bi od muss ity l Sicherheit behaupten, dass dieselben in klimatischen Verhältnissen begründet seien Dass die Silurablagerungen Podoliens Vorkommnisse von Hof es sehr auifallen, dass dies bezüglich der in Baiern der Fall sein soll htt p:/ /w Eine genauere Betrachtung schwächt jedoch die Bedeutung dieses Vorkommens bedeutend ab; die älteste welchem Olenen mit Asaphus Aus der SUdzone eL w beisammen liegen, endlich gelangen wir zu der typischen u s yH in der Paradoxidenhorizont und das Untersilur (Barrande's Etage D) aus- ist gezeichnet vertreten, beiden Zwischenglieder fehlen, die eB iod ive Untersilurfauna rsi t kommen, nach oben die Olenenfauna, weiterhin ein Mischvor- folgt eri tag dann ibr a ry grosse Trilobitcnfanua oder vielleicht richtiger der älteste Complex von Trilobiteufaunen, wird durch das Auftreten der Gattung Paradoxides charakterisirt; es ist hier eine grosse Lücke vorhanden, welche Die Fauna von Hof in jenen Horizont, in welchem sich die Typen der Olenenfauna mit jenen des Untersüur ad nun aber gerade nlo fällt fro m Th offenbar den Verhältnissen der Temperaturvertbeilung nicht zugeschrieben werden kann lD ow mengen, und wir dürfen also nicht bestimmt behaupten, dass wir es mit einem Vorposten der nördlichen dem Tremadoc entsprechenden MA ) tanten eines ungefähr ;O rig ina Entwicklung im Süden zu thun haben; ebenso gut kann man annehmen, dass man es mit dem ersten Repräsen- Horizontes im Südbecken zu thun habe rid g e, Eine im höchsten Grade auffallende und überraschende Bestätigung scheint die Annahme, dass wir es mit y( Ca mb klimatischen Unterschieden zu thun haben, durch die Beschaffenheit der cambrischen und silurischen Ablage- Zo o log rungen Südamerikas zu erhalten, von denen E gesammelten Fossilien gezeigt in seiner schönen Arbeit über die von Stelzner keine Übereinstimmung mit den Vorkommnissen in Böhmen, wohl ive hat, dass sie Kayser mp a rat aber mit jenen in Nordamerika, England, Skandinavien und Russland zeigen Nichts scheint natürlicher, als of Co auch hier die Andeutung einer südlich gemässigten Zone zu suchen Allein es treten sehr schwere Bedenken gegen diese Auffassung auf; auch hier die Abweichung theilweise wenigstens darauf, Mu se um einerseits beruht Böhmen fehlen, andererseits aber schliessen sich, wie Kayser sehr richtig the Horizonte vertreten sind, welche in dass man beurtheilen kann, alle aussereuropäischen Ablagerungen cambrischen und silurischen Alters, soweit man sie näher kennt, enger an die nordeuropäischen Vorkommnisse an; Nordamerika bis südlich nach Texas, China, wohl auch Neu-Holland und Tasmanien sind nach Kayser hierherzuzählen "Wohl ist unter diesen Vorkommnissen noch keines, welches der Annahme einer gemässigten Nord- und Südzone durch ty, Er ns tM ay rL ibr ary of bemerkt, soweit rsi Lage entschieden widerspräche, aber wahrscheinlicher bleibt doch die Annahme, dass die sogenannte europäische Sudzone die Fauna eines beschränkten Beckens darstellt, und ihre EigenHa rv ard Un ive seine geographische sei by dann mit Bestimmtheit zurückführen, wenn Auf klimafische Verhältnisse könnten wir diese Unterschiede vom böhmischen Typus aus Mexico, Central- Silurablageiungen ed erst the thümlichkeit diesem Verhalten zuzuschreiben Dig itis amerika oder aus dem nördlichen Theile von Südamerika bekannt würden Barrande, Silurische Fauna aus der Umgebung von Hof in Baiern Neues Gümbel, Geognustische Beschreibung des Fichtelgebirges 1879, p 439 ä Jabrbueli für Mineralogie 1868, p 641 Über primordiale und untcrsilurische Fozsilien aus der iirgeutiuisehen Republik Palaeontopraphica, Suppl Bd Vergl die Arbeiten vonDames und Kayser in v Kichthofen, China Vol III III über klimatische Zonen tvährend der Jura- und Kreidezeit 309 m at X Erläuterung der Karte tru Auf der beiliegenden Karte sind iez en vier homoiozoische Gürtel durch verschiedene Fai-ben unterschieden, iu dass die einzelnen beobachteten Punkte bio log oder grösseren Areale, deren Zugehörigkeit zu einer bestimmten Eutwicklnngsform durch Beobachtung festgestellt mit dunkleren, die hypothetische ist, ist ry org der einzelnen Zonen durch lichtere Farbentöne ausgezeichnet sind Die boreale Zone /; w ww der Weise, gemässigten durch gelb, die äquatoriale durch grün bezeichnet ibr a Ein Fragezeichen gibt ity l nicht ganz ein Ausrufungszeichen sicher feststeht; Charaktere zweier aneinander stossender Provinzen in sich vereinigt (!), dass dieselbe die Die Ablagerungen des Äquatorial- /w wurden nur nach dem Doniiniren von Rudistenkalken htt Region eingereiht (Afganistan, Texas, Jamaica, Mexico, Syrien) Durchaus unsichere Vorkommnisse, ibr a ry in diese dass die Deutung an, p:/ gebietes, welche mit einem Sternchen versehen sind, ive rs Vorkommens noch ww bi od eines localen Ausdehnung mit blau, die beiden eri tag Grenzen auch nur annähernd genau zu bezeichnen, ignorirt; nur yH bei der Unmöglichkeit, deren wo sie nur durch eine Punktreihe angegeben Die Massen von Nordamerika, China, Centralafrika und Brasilien passiren, wurden rsi t die Scheidelinien die alten ive wurden da, Namen der homoiozoisisclien Gürtel sind in die Karte eineB iod Zeit eL wie jene der Liu-Kiu-Juselu, Abyssiniens und des Feuerlandes wurden ausgelassen Die Continente jener ist iblgende: ad Boreale Zone nlo I fro m Th geschrieben, die einzelnen Provinzen durch arabische Ziffern bezeichnet; die Bedeutung der Zahlen ow Arctischer Gürtel (Noch nicht in Provinzen gegliedert) ;O rig Himalaja-Provinz, MA ) Russische Provinz e, ina lD Mitteleuropäische Provinz Caspische Provinz Penjab-Provinz CaUfornische Provinz um Äquatoriale Zone se III of Co mp a rat ive Zo o log y( Ca mb rid g n Nördlich gemässigte Zonen Alpine (mediterrane) Provinz Krimo- kaukasische Provinz the Mu ary of _ ay rL ibr 10 Sudindische Provinz ns tM 11 Äthiopische Provinz Er Columbische Provinz Caraibische Provinz.)^ ive a Un (12 rsi ty, 12 Ha rv ard 13 Peruanisehe Provinz the rV Sudlich gemässigte Zone Chilenische Provinz 15 Neuseeländische Provinz Dig itis ed by 14 (?) 16 Australische Provinz 17 Cap-Provinz Ein Bück auf die Karte zeigt, abgesehen von dem Jura des Hermon in Syrien, nur in einem Punkte eine auffallende Anomalie, nämlich das tiefe Eingreifen des borealen Himalaja- Jura nach Süden; es muss dabei Als caraibische Provinz bezeichne ich vorläufig die Vorkommnisse in Mexico, Texas nnd auf Jamaica, von nur der oberen Kreide angehörige Rudistenkalke bekannt sind Denkachriften der mathem nalurw Cl XLVH Bd ^n wo bisher M Neumayr Über 310 klimatische Zonen während der Jura- und Kreidezeit wie bei der starken Versclimälerung der nördlich gemässigten Zone, daran erinnert werden, dass hier die Provinzgrenzen nicht durch offenes Meer verlaufen, sondern durch Festland gebildet waren der Jura der Hima; laja zeigt auch nicht den reinen borealen, sondern einen ganz eigenthümlichen Typus, der sich aber jenem des speciell auch wurden ein Lijtoceras auftritt, so die dortigen m at auch zu den südindischen Vorkommnissen vorhanden Übrigens eine beschränkte Verwandtschaft Vorkommnisse auf der Karte als ein ist, Übergangs- iez en Da engsten anschliesst, da nur nach dieser Seite hin weit offene Meeresverbindung vorhanden war tru am Nordens /; w ww org Die Jetztwelt bietet leider keinen analogen Fall ibr a ry htt p:/ /w ww bi od ive rs ity l nisse nicht zu typischer Ausbildung gelangen lassen ry dass hier Abweichungen von der echt borealen Entwicklung zeigt, welche darauf hinweisen, eben Verhältnisse sind, welche die nordische Fauna trotz der günstigen topographischen Verhält- er so auffallende ibr a nachdem bio log typus bezeichnet Vielleicht wäre es richtiger, den tibetanischen Jura in die gemässigte Zone einzureihen, eri tag eL Inhalt yH Seite rsi t ive eB iod Th m fro ad nlo 288 289 Erklärung der Karte ^09 Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp a rat ive Zo o log y( Ca mb rid g e, MA ) ;O rig ina lD ow 302 ard 10 .285 Cephalopodenfauna und ßudistenfacies der oberen Kreide Homoiozoische Gürtel und Meeresprovinzen während der Jura- und Neocomzeit; Schluss Ha rv 283 291 the 277 Vertheilung der Moeresproviuzen in Europa Über den Charakter der aussereuropäischen Jura- und Neocomablager ngen by ed in der Jurazeit Unterschiede zwischen alpinem und mitteleuropiiischcm Jura Unterschiede zwischen mitteleuropäischem und borealem Jura Unterschiede zwischen alpinem und mitteleuropäischem Neocom itis Theorien über das Klima der Vorzeit Bisherige Untersuchungen über Klimazonen Dig 294 304 en t iez 20 10 30 40 JD ßO 70 80 90 HO 100 120 130 140 wo IGO 170 IBO UO UO 150 J« 130 nlo ad f rom Th e Bio div ers ity He rita ge Lib rar yh ttp ://w ww bio div ers ity lib r ary or g/; ww w bio 10 log 20 ow 30 lD *0 ); O rig ina 50 MA GO ge , 70 mb rid gy (C a 90 Zo olo 100 ara tiv e 110 mp 120 Co 130 of J40 m IjO und Meer esproviRzen während dtr Jura- und N"eocomzeit eu Ib'C Giirtel us 170 rbersiditskartcder liomoiozoisclieii 70 80 Denkschriften d.lcAkad.d.WTmath.natunv flasse XL\TI BdLAbth eM yeumayr: 90 100 ]|0 nO 130 140 1^0 160 170 180 170 IjO 11-0 130 Aus d k k Ilofu Slaalsdrufkcrfi ... Anhäiiiiing der ; sonstiger mannigfacher Verschiedenheiten Entwicklung Landmassen am Äquator oder am der Vertheilung von Wasser und Land, in Nordpol, Veränderungen in der Lage der Erdaxe, in der Excenhtt... Verbreitung der der Vorzeit und der dieselbe regelnden in Wirkung der inneren Erdwärme oder unterstützt durch für sich allein m at klimatischen Veihältnisse durch die die zahlreichen anderen Versuche,... in der Regel zur lation jene Gleichförmigkeit des Klimas Überwiegen der Erdwärme gegenüber der Wirkung der Inso- in alter Zeit, speciell während der Steinkohlenformation verursacht habe, sondern
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