Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 46-2-0127-0290

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Ngày đăng: 04/11/2018, 17:21

ity lib rar y org /; w ww bio log iez en tru m at 127 p:/ /w ww bi od ive rs DIE ibr a ry htt CEPHALOPODENFAUNA DER WERNSDORFER SCHICHTEN He rita ge L VON div ers i ty D" VICTOR II HUG ow n loa df rom Th e Bio ( mil 32 SafeC ) ge ,M A) ;O rig ina lD VORGELEGT IN DER SIT/.UNC DER MATDF.MATISCD NATDRWISSENSCHAFTUCHEN CLASSE AM JUKI 1882 Ca mb rid V OR WORT Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp ara tiv eZ oo log y( Mit den unifassenden Untersuchungen ttber die geologischen Verbiiltnisse der Karpathen, denen Hohenegger in den Fiiiifziger Jaliren ebenso sehr mit Gliick, als bewundenxngswiirdigem Eifer und bohem Verstiindniss oblag, verband er, wie bekannt, unausgesetzt palaontologische Aufsamnilungen in riclitiger Wiirdigung ibrer geologischen Bedeutung und brachte so reichliche, vorztigliche Materialmen aus denjenigen Schichten, mit denen er sicli vorzugsweise beschiiftigte, zusammen Nach Hohenegger's friihzeitigem Tode wurde seine Sammlung durch Op pel fur die konigl bayr palaontologische Staatssanimlung in Miincben erworben und hat bereits die Grundlage mebrercr wichtiger palaontologischer Arbeiten gebildet So hat Zittel die Cepbalopoden und Gastropoden der Stramberger Schichten und die Fauna des alteren Tithons in wabrbaft mustergiltiger Weise bearbeitet, Neumayr bat in seinen Klippenstudien vielfach Exemplare der Hobenegger'sehen Sammlung verwendet, Scbenk bat die Flora der Wernsdorfer Schichten dargestellt und Kramberger die Fiscbreste der sogenannten Menilitschiefer studirt WShrend die Bearbeitung des Tithons am weitesten vorgeschritten ist und durch die jetzt im Gange befindliche TJntersucbung der Stramberger Bivalven durcb G B o ehm bald einem einstweiligen Abscblusse entgegensieht, sind dagegen die Faunen der karpathiscben Kreide bisher noch nicht Gegenstaiid eingehender Untersuchungen gewesen Die vorliegende Arbeit, welchc die Ergebnisse einer Bearbeitung der Cephalopodenfauna der Wernsdorfer Schichten enthalt, wird diese Liickc zum Theil ausfiillen und wird hoffentlich bald (lurch weitere Untersuchungen iiber die Faunen der Teschner Schiefer und der jiingeren Kreidebildungen der Beskiden die sehr erwunschtc, nothwendige Erganzung erfabren Erst wenn dies geschehen sein wird, wird man in der Lage sein, sicli iiber die palao-zoologischen und chronologischen Verhaltnisse der Kreideformation der nordwestlichen Kavpathen ein klares und vollsttindiges Bild zu entwerfen Nach Hobenegger's Tode wurde die Aufsammlung von Kreidefossilien dank der vortrefflicben Schulung, welcbc Hobenegger seinen Mit- und Hilfsarbeitern zu geben wusste, zuerst von C Fallaux, jetzt erzb Schichtmeister in Karwin, mit grossem Eifer in der erfolgreichsten Weise fortgesetzt, und nach dessen Versetzung vom Tlioneisensteinbergbau zum Steinkoblenbcrgbau in Karwin, durch die erzb Berginspection, sowie namentlich durch Schichtmeister Rakns in Teschen weitergeftihrt Dadurcli wurden in Schlesien zwei neue Victor Uhlig bio log iez en tru m at 128 Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr a ry o f th eM us eu m of Co mp ara tiv eZ oo log y( Ca mb rid ge , MA ); O rig ina lD ow n loa df rom Th e Bio div e rsi ty He rita ge Lib rar yh ttp ://w ww bio div ers it ylib rar y or g/; ww w Sammlungen karpathischer Kreidefossilien angelegt, von denen sich die eine bis vor Kurzem im Besitze des Schichtmeisters Fallaux inKarwin befand, wabrend die andere in der erzherzogl.Berginspection zuTeschen aufbewahrt wurde Die Fallaux'sche Sammlung (im Texte Fall S bezeichnet) ist kilrzlicb ebenfalls in den Besitz der erzh Teschner Kammer iibcrgegangen Auch die k k geol Beichsanstalt besitzt eine nicht unbedeutende Suite von Wemsdorfer Cephalopoden, deren Werth durch den haufigen Mangel von Localitatsangaben leider sehr beeintrachtigt wird Kleinere Suiten befinden sich endlich in der geologisclien und paliiontologisclien Sammlung der Wiener Universitat Ich selbst war ebenfalls in der Lage, einige Fossilien aus den Wemsdorfer Schichten sammeln zu konnen und habe dieselben der geol Reichsanstalt iibergeben Sowohl die Hohenegger'sche Sammlung in Miinchen (im Texte abgekiirzt: Hoh S.), als auch die Fallaux'sche Sammlung, und die Sammlung der erzh Kammer zu Teschen, sowie die iibrigen genannten Sammlungen wurden mir zum Zwecke der wissenschaftlichen Untersuchung mit grosser Liberalitat anvertraut Ich war somit bei meiner Arbeit in der angenehmen Lage, fast iiber das gesammte, iiberliaupt vorhandene Fossilmaterial aus den Wemsdorfer Schichten verfiigen zu konnen.l Die grosse Menge dieses Materials, sowie die ausserordentliche Gebrechlichkeit vieler Stucke brachten es mit sich, dass nicht alle Exemplare in Wien an einem Orte vereinigt werden konnten Nur die Fall S., sowie die iibrigen ohnedies in Wien befindlichen Suiten standen mir fortwahrend zu Gebote; die Hoh S in MUnchen, ebenso die Sammlung der erzh Kammer zu Teschen habe ich an Ort und Stelle durchgearbeitet und nur die fiir den Abschluss der Arbeit unerlasslichen Stucke mit nach Wien nehmen konnen Unangenehmer als der letztere IJmstand, der in der Natur der Sache begriindet war und daher nicht gut geandert werden konnte, war mir der fast vollige Mangel gehorigen Vergleichsmaterials, namentlich aus Siidfrankreich In sammtlichen Wiener Museen sind die so iiberaus fossilreichen Vorkommnisse der unteren Kreide der Rhonebucht, die fiir die vorliegende Arbeit in erster Linie in Betracht kommen, nur iiberaus sparlich vertreten Um mit denselben auch aus eigener Anschauung bekannt zu werden, habe ich mit Unterstiitzung des hohen k k Ministeriums fiir Cultus und Unterricht eine Reise nach Genf unternommen, wo mir durch das ausserordentlich frcundliche, iiber jcdes Lob erhabene Entgegenkommen der Herren P de Loriol und E Favre die Moglichkeit gegeben war, die reichen Schatze der ehemals Pictet'schen Sammlung (jetzt einverleibt dem Museum der Genfer Akademie) zu studiren Ich hatte da namentlich Gelegenheit, zahlreiche der Prodrome-Arten Orbigny's kennen zu lernen und fand reichliches Material zur Klarung und Entscheidung mancher Einzelfrage vor Zahlreiche, fiir meine Untersuchung wichtige Exemplare konnte ich dank der Giite des Herrn P de Loriol nach Wien mitnehmen und zur palaontologischen Darstellung verwerthen Bezliglich der Reihe und Anordnung der Beschreibung habe ich ausschliesslich zoologische G-riinde gelten lassen, und daher siidfranzosisches und karpathisches Material in der Darstellung nicht getrennt gehalten Die stidfranzosi schen undSchweizer Stucke waren namlich sehr wohl geeignet, um subsidiar die Beschreibung der karpathischen zu erganzen, keineswegs aber zablreich genug, um als Grundlage fiir eine besondere Arbeit iiber siidfranzosische untere Kreide dienen zu konnen Da man an eine Arbeit der letzteren Art einestheils viel hohere Anforderungen zu stellen berechtigt ist, als ich sie nach der Grosse des Materiales zu erfiillen in der Lage gewesen ware, und ich auderntheils aber die Moglichkeit, unser Wissen in der augedeuteten Richtung zu bereichem, nicht unbeniitzt lassen zu sollen meinte, habe ich den ebeu gekennzeichneten Weg betreten Endlich wurden mir noch zwei Arten aus den columbischen Kreidebildungen von Herrn Geheimrath Bey rich in Berlin zum Vergleiche zugesendet Fur die Uberlassung der genannten Materialien bin ich zahlreichen Fachgenosseu und Instituten zu lebhaftestem Danke verpfiichtet, den ich hiermit abzustatten mir erlaube, i Auch im Berliner Museum befinden sich einige Wemsdorfer Cephalopoden, welche durch Herrn Sapetza im Tauschwege an Fischer in Munchen und mit der Fischer'schen Sammlung nach Berlin kamen Leider ert'uhr ich dies durch Prof Dames erst nach dem Abschluss meiner Untersuchung und konnte diese Sammlung daher nicht mehr benutzen Ich bedauere dies um so mehr, als mir gerade aus der Umgebung von Neutitscheiu und Wernsdorf, woher die besagten Stucke moistens stammeu dtirften, verhartnissmassig wenig Reste vorliegen Die CephalopodeiifauiKi tier Wemsdorfer Schlchten m at 129 lD ow nlo a df rom Th eB iod ive rsi ty He rita ge Lib rar yh ttp ://w ww bio div ers it ylib rar y.o r g/; ww w bio log iez en tru mid zwar an die ITerrcn P de Loriol and E Favre in Genf, Prof K Zittel in Miinchen, Geheimrath Prof Beyricli in Berlin, an die erzli Cain.-Direction in Teschen, an Herrn Schichtmeister C Fallaux in Karwin, sowie an sammtliche Vorstande der Wiener Institute und Saminlnngen Sodann kann ich es nicht unterlassen, init herzlicheni Danke der Ihiterstiitzung zu erwahnen, welche Herr v Suttner in Miinchen meiner Arbeit zuTlieil werden liess Dieser cbenso uneigcnnlitzige, als griindliche Cephalopodenkenner hat die in der Hob S benndlichen Wemsdorfer Versteinerungen vor meiner Ankunft in Miinchen einer vorliuifigen Bestimmung und Sichtung unterzogen und mir auf dicse Weise viel Miibe erspart und einen Tbeil der Arbeit fiir micli durcbgefiihrt Es frent niicb, bemerkcn zu konnen, dass er dabei beziiglicli des geologischen Alters zu deniselben Resultate gelangte, wie ich, dass audi er die vollstiindige Ubereinstiumuing der Wemsdorfer Scbicbten init dem Barremien bctonte Die vorliegendc Arbeit wird zunachst einen kurzen Abriss der geologischen Verhaltnisse der nordwestlichcn Karpatben (Bcskiden) und eine Darstellnng der stratigraphischen Verhaltnisse der unteren Kreide in der Bbonebucht enthalten Sodann soil die Fauna der Wemsdorfer Scbicbten einer naberen Betracbtung unter zogen werden und es werden die muthmasslichen Aquivalente inncrhalb der mediterranen Provinz aufgesucht werden Beyor aid' die palaontologiscbe Einzelbeschreibung eingegangen wird, mogen noch einige Bemerkungen liber den jetzigcn Stand des palaontologischen Wissens iiber untercretaciscbe Cepbalopoden, iiber die bier eingehaltcne Gattungsbegrenzung und ein Verzeichniss der beniitzten palaontologischen Literatur Platz linden ); O rig ina Die geologischen Verhaltnisse der Beskiden Dig itis ed by the Ha rva rd U niv e rsi t y, E rns tM ay rL ibr ary of th eM us e um of Co mp a rat i ve Zo olo gy (C am b rid ge , MA Die Beskiden bildcn bekanntlicb einen Thcil des breiten Giirtels von Flysehbildungen, welcher die Karpatben in einem machtigeii, aus Mabren bis weitbin in die Moldau reichenden Bogen umsiiumt Lange Zeit waren die Bemiihungen der G-eologen, das wahre Alter dieser machtigeii, fast versteinerungsleeren Sandstein-, Schiefer- und Thonbildungeii zu erkennen und eine dnrcbgreifende Gliederung vorzunehmen, vergeblich; erst durch Beyricb's in so vielfacher Hinsicht hervorragende Arbeit: „Uber die Entwicklung des Flotzgebirges in Scblesien" wurde die Grundlage zu weiteren erfolgreichen Studien gegeben Aber erst durch Hohenegger's balmbrechcnde, berfilimte Arbeiten wurde das Verstandniss der Karpatben vollends erschlossen, Arbeiten, deren eminente Bedeutung fiir die Geologie der Karpatan und Alpen liingst anerkannt und gewtirdigt worden ist Hobenegger hat seine ersten Erfahrungen und Entdeckungen in den Haidinger'schen Berichten iiber die Mittheilungen von Freunden der Naturwissenscbaften, spater im Jahrbuche der geologischen Reichsanstalt niedcrgelegt, und endlieb in seinem Hauptwerke: ,,Die geognostischen Verhaltnisse der Nordkarpathen in Schlcsien und den angrenzenden Theilen von Mabren und Galizien als Erlauterung zu der geognostischen Karte der Nordkarpathen, Gotlia1861" die Sunimc seines Wissens in knapper, biindiger Form zusammcngefasst und damit die geologische Literatur um ein Werk von ausserordentlicheni Wertbe bereicbert Seine Ansicbten iiber das geologisclie Alter der von ibni unterschicdeneii Gebilde haben sich der Hauptsache nach als richtig erwicsen, und wenn er audi init scinen allgemeinen geologischen Anschauungen an mancben Irrtbiimern der Humboldt-Buch'schen Schule Tbeil nimmt, so beweisen seine scharfen, umsichtigen Beobachtungcn doch eine klare, selbststandigc Auffassung So hat Hobenegger nicht nur die Stratigraphie der isopischen, schwer unterscheidbaren Kreidegebilde entrathselt, er hat anch die selbststandige Verbreitung der sogenannten Friedecker Schichten (Turon und Scnon nach Hohenegger) und die merkwiirdige Rolle der Eocanformation richtig erfasst Man erkennt sogleieh, dass eine so sichere, vollendete Darstellnng, wie sie uns in Hohenegger's Werk entgegentritt, nur die Frucbt zahlreicher, eingebendor und griindlicher Detailstudien sein kann Lcider hat uns Hohenegger, den ein friibzeitiger Tod seinem erfolgreichen Wirken entriss, diese gewiss sehr interessanten und wichtigen Einzelheiten nicht mitgethcilt, was gewiss sehr zu bedauern ist, Karsten's Arcliiv fur Min., Geogn etc Bd XVIII, 1814 Doukbclirii'tuu der mathem aaturw Cl XLV1 Bd Abhaudluufou von NichtiiiUgliuderii Victor Uhlig en tru m at 130 Dig itis ed by the Ha rv ard Un iv ers ity ,E rns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co m pa rat ive Zo olo gy (C am bri dg e, MA ); O rig ina lD ow nlo a df rom Th eB iod ive rsi ty He rita ge Lib r ary htt p:/ /w ww bio div ers ity lib rar y org /; w ww bio log iez weil es wahrscheinlich nicht so bald eineni Geologen gelingen wird, die zahllosen Beobachtungen, die Hohenegger vermoge seiner socialen Stellung und seines dauernden Aufenthaltes in der betreffenden Gegend sammeln konnte, nochmals anzustellen Seit Hohenegger, der in Verbindung mit Fallaux' seine Arbeiten auch auf das angrenzende Galizien erstreckte, wurde iiber die schlesischen Karpathen nur wenig verofFentlicht,2 die hauptsachliche Wissensquelle bleibt Hohenegger's citirtes Werk Ich glaube, dass es tiberfiiissig sein wird, auf die alteren, Arbeiten iiber den „Karpathensandstein" einzugehen, oder auch nur sie zu citiren, man findet ja eine Zusammenstellung der Literatur in Hohenegger's „Geognost.Verhaltn etc.", sowie in Paul's Geologic derBukowina I.e Dagegen wird es wolil gut sein, gestiitzt auf Hohenegger's Arbeiten, einen kurzen Abriss der geologischen Vcrhaltnisse der Beskiden, die mir aus eigener Anschauung bekannt sind, hier einzufiigen, worin namentlich die Wernsdorfer Sehichten niiher beriicksichtigt werden sollen Ahnliche Darstellungen wurden iibrigens auch von Roemer3 und v Hauer* gegeben Geradc jene Gegend, wo das allgemeine Streichen der nordlichen Flyschzone der Karpathen die oStnordOstliche Richtung verlasst und allmalig in die rein ostliche tibergeht, nehmen die, Beskiden ein Sie erstrecken sich ungefahr von der Betschwa, einem Nebenfluss der March im Westen bis zur Sola, einem Nebenfluss der Wcichsel im Osten, gehoren mit ihrem westliclien Theile der Provinz Mahren, mit ihrem mittleren Haupttheile der Provinz Schlesien, mit ihrem ostlichen Theile der Provinz Galizien an und bilden ein anmuthig, aber ziemlich einfBrmig gestaltetes Nieder-und Mittelgebirge, dessen lliihe ungefahr zwischen 300 und 1300• schwankt Nach Siiden hin grenzen sie an den sogenannten siidlichen Klippenzng, nach Norden werden sie von einem schmalen Striehe mediterraner Miocanbildungen begleitet, welche sie von dem sudetischen, zwischen Weiss kirchen, Konigsberg, Ostrau und Karwin seine Siidgrenze erreiclienden Gebirgssystcme scheiden Das ganze Gebirge zerfallt in ein niederes schmales Vorland, dessen durchschnittliche Hohe etwa 350'" betragt und dessen Erstreckung durch die Lage der Stadtchen Neutitschein, Freiberg, Friedeck, Teschen, Skotschau, Bielitz-Biala gekennzeichnet werden kann, und in einen siidlichen breiteren Giirtel bedeutenderer Berge von etwa 1000 Meter durchschnittlicber Hohe (Kniehin, Trawno, Lissa gora, Jaworowi, Czantori etc.) Das niedngere Vorland ist aus vorwiegend scMefrig-thonig-kalkigen Gesteinen der unteren Kreidc zusammengesetzt, die namentlich im Teschnerlande zu bedeutendcr Ausbildung gelangen, das siidlichere hohere Gebirgsland bestcht liauptsachlich aus massigen Sandsteinen der mittleren und oberen Kreide, welche das plotzliche Ansteigen des Gebirges verursaclien Die Tektonik dieses Gebietes ist der Hauptsache nach dieselbe, wie sie der gesammten karpathischen Flyschzone eigen ist Die erwahnten Vorlande bestelien aus mehrercn, ungefahr parallelen Ziigen von unteren Kreidegesteinen, die nach Norden iiberschobene, nach Sliden einfallende Fallen bilden, deren Streichen nicht immer regelmassig und deren Zusammensetzung im Einzelnen durch eingeschaltete Ernptivgesteine, Teschenite und Pikrite viclfach complicirt erscheint Darauf lagern mit ebenfalls sildlichem Einfallen in riesiger Machtigkeit die massigen Sandsteine der mittleren Kreide, das siidlichere hohere Gebirgsland bildend Das Streichen des nordlichen altcretacischen Hilgellandes ist jedoch kein sehr anhaltendes; dasselbe verschmalert sich gegen Bielitz-Biala und keilt sich bei Kenty und Andrychau fast ganz aus, urn weiter ostlich in nur unbedentenden Aufbriichen nochmals hervorzutreten Dasselbe geschieht mit dem breiteren hoheren Zuge der massigen mittelcretacischen Sandsteine, die der machtigen Entwicklung des Eocans weichen mtissen Geognost Earte des ehemaligen Gebietes von Krakau etc Denksoh d kais Akad Bd XXVI 1867 Paul, Geologie derBukowina, Jahrbuch der geol Reichsanstalt, 1876, Bd XXVI —- Paul und Tietze, Studien in der Sandsteinzone der Karpathen, ebendaselbst 1877, Bd XXVII — C Fallaux, Verhandlungen der geol Reichsanstalt 1869, S 310 Geologie von Oberschlesien, S 277 Geolog tibcrsichtskarte d Sster.-ungar Monarchic, Jahrb der geol Reichsanst 1869, Bd XIX, S 534 — Die Geologie und ihro Anwendung etc 1875, S 480 a 131 um at Die Cephalopodenfauna der Wemsdorfer Schichten Dig i tis e db yt he Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr a ry of the Mu se um of Co mp ara tiv eZ oo log y( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad fro m Th eB iod ive rsi ty He ri tag eL ibr a ry htt p:/ /w ww bio div ers i tyl ibr ar y.o rg/ ;w ww bio log iez en tr Die einformige, aber doch schwierige Tektonik des ganzen Gebietes wird durch die eigenthiimliche Rolle, welche die Eocangebilde spielen, lioch bedeutend verwickelt Diese umgeben in einem schmalen Giirtel ndrdlich das ganze Kreidegebirge und schiessen, dem Gesammtbau entsprechend, unter die Kreidebildungen ein Ansserdem greifen sie audi in alle grossercn Thaler, wie das Lubina-, Ostrawitza-, Morawka-, Weicksel-, Biala-Thal ein, die Tiefen derselben einnehmend, so dass man, auf der rechten oder linken Thalseite ansteigend, aus dem Eocan in die Kreideformation gelaugt Ja ein Zug von Eocangesteinen streicht aus der Gegend von Friedek in ostlicher Richtung in das obere Olsathal hiniiber, erl'tillt dasselbe bis siidlich von Jablunkau und vcrbiudet sich daselbst mit einem siidlichen Zug eociiner Gesteine, die den osterreiehisch-ungarischen Grenzkamm bilden Auf die Weise wird das ganze Kreidegebiet der Beskiden in eine westliche und eine ostliche Halfte gescbieden, die aber beide unter einander in ihrem Baue viel Ubereinstimmung haben Einzelne Gruppen alterer Kreidegesteine werden von Eocanbildungen formlich umflossen, dass sie wie Inseln aus denselben auftauchen Es ist daher nicht zu zvveifeln, dass dieses Gebirge schon vor Ablagerung des Eocanen gleichsam vorgebildet und in seinen Hauptziigen angelegt wurde, und schon vor der Transgression des Eocanen Erosionen erfahren hat Nach Ablagerung der Eocan- und Oligocangebilde folgte abermals eine Zeit energischer Faltung, welche das ttberall zu beobachtende Einschiessen derselben unter die alteren Kreidebildungen zur Folge hatte Das liegendste Glied der ganzen Schichtreihe ist der untere Teschner Schiefer, ein feinblattriger, bituminoser Mergelschiefer von licht- bis dunkelgrauer Farbe Er ist ungemein fossilarm und fldtzfrei; sciu Liegeudcs ist unbekannt, seine Machtigkeit diirfte gegen 400m betragen Nach langjahrigen Aufsammlungen gclang es llohenegger, cine kleine Reihe von Versteinerungen zusaimuenzubriugen, von denen er eine betrachtliche Anzahl mit Formen des norddeutschen Hils identificirt Aus dem unteren Teschner Schiefer entwickelt sich in allmaligem TJbergange der Teschner Kalkstein Es ist dies ein wohlgeschichteter, heller Kalkstein, dessen Gesammtmachtigkeit 60 bis hochstens 100'" betriigt Hohenegger unterscheidet eine untere, aus feinkornigen, bis hochstens 12 Zoll dicken Banken gebildete Partie, und eine obere, welche aus grossmassigem, in bis 4m dicken Banken abgesondertem Kalkstein besteht Der letztere Kalkstein ist durch seinen Gehalt an Quarzkornern leicht kenntlich und bildet, unter der Loupe betrachtet, eigentlich eine Breccie von sehr kleinen, verschiedenartigen, kalkigen Schalenfragmenten In der unteren Partie fand Hohenegger Bel pistUliformis und Aptychen, die obere enthalt Pentacrinusglieder, Cidarisradiolen, kleine Exogyren, die aber kaum bestimmbar sind Zu Lischua fand ich ofter unbestimmbare Korallen, die sich nur als undeutliche Durchschnitte zu erkennen geben Der bekannte Kalkstein von Kuro witz ist nach Hohenegger ein Aquivalent des Teschner Kalkes Das dritte Glied bildet der obere Teschner Schiefer und der Grodischter Sandstein Der erstere ist ein schwarzer, bituminoser, glanzender Mergelschiefer, welcher zwei Ztige von Thoneisensteinflotzen enthalt In seinen oberen Partien geht er in einen kalkhaltigen, glimmerreichen Sandsteinschiefer mit „Hieroglyphen" iiber (Strzolka der Bergleute) An mehreren Orten entwickelt sich aus der Strzolka ein besonderer grobkorniger, heller, luckiger Sandstein, der nach seinem Hanptvorkommen zu Grodischt von Hohencgg er Grodischter Sandstein genannt wurde Die bituminosen Mergelschiefer, die darin eingeschalteten Thoneisensteine und die Strzolka haben bisher nur Cephalopoden und zwar von weitaus vorwiegend mediterranem (alpinem) Charakter gelieferf Der Grodischter Sandstein hingegen enthalt ausserdem Bivalveu und Gastropoden Eiuige der ersteren glaubte Hohenegger mit Unionen des norddeutschen Wealden identificiren zu sollcn Roem er jedoch halt sie nach Besichtigung der Originalexemplare fur marinen Geschlechtern angehorig (Geol vonOberschlesien, p 281) Nach seiner Fauna diirfte der obere Teschner Schiefer wohl dem sogenannten Mittelneocom entsprechen, indessen muss die Altersfrage bis zur cingehenden paliiontologischen Bearbeitung der betreffenden Reste (H oh und Fall S.) noch otfen bleiben (Vergl weiter unten.) Die Wemsdorfer Schichten (nach der Localitat Wernsdorf in Mahren benannt) bilden das folgende Glied, siud aber nicht regelmassig concordant den oberen Teschner Schiefern aufgelagert; die Greuze beider zeigt nach Hohenegger vielfache Storungen Sie bestehen aus gliinzendem, schwarzem, bituminosem Mergelschiefer, dessen Machtigkeit durchschnittlich 120m bis lfiOm betragt Zahlreiche Thoneisensteinflotze sind dem- ze ntr um at Victor Uhlig 132 bio div ers ity lib rar y or g/; ww w bio lo gie selben eingelagert, welche wie die schwarzen Schiefer Fossilien, und zvvar fast ausschliesslich Ceplialopoden entbalten Die in den folgenden Blattern beschriebenen und bcsprochenen Versteinerungen wurden ausschliesslich beim erzherzoglicliAlbrecht'schenThoneisenstejnbergbauge'woimen;undzwarwiu-debeimSnniineln derselben grosse Sorgfalt angewendet, so dass die Herkunft dcr Stiicke aus demselhen Schiehtcomplexe sicher ist Im Allgemeinen koinmen die Versteinerungen nur sehr selten vor; durch die so lange Jalire mit 'grossem Fleisse fortgesetzten Aufsammlungen wurde doch schliesslich ein ganz stattlichcs Material zusammengebracht eZ oo log y( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig i na lD ow nlo ad fro m Th e Bio div ers i ty He rita ge Lib rar yh ttp ://w ww Die Wernsdorfer Schichten tr'eten in zwei vollstandig gesonderten, selbststandigen ZUgen auf Dcr erstere hat eine Lange von etwa 15km, erstreckt sich aus der Gegend von Tcschcn bis in die Nahe von Friedek und erscheint dem oberen Teschner Schiefer, beziehungsweise Grodisclitcr Sandstein cingefaltet; in der ganzen tlmgebung dieses Zuges treten nur altere Kreidegebilde auf Der zweite siidlichc Zug befindet sich an dcr Grenze des hiigeligen Vorlandes gegen das eigentliche hohere Karpathengebirge und streiclit von Wernsdorf im Westen bis gegen Andrychau [im Osten, erscheint aber stellenwcise durch die transgredirenden EGcangebilde verdeckt Mit grosser Regelmassigkeit schiesst er auf der ganzen Strecke gegen das Gebirge ein, die Unterlage fur den nachst jungeren sogenannten Godulasaiulstein bildend, dessen massige Entwicklung das plotzliche Ansteigcn und den Gebirgscharakter des Gebictcs bedingt Die im Folgenden genannten Fundorte gehoren theils dem nordlichcn Zuge, den man nach dem hauptsiichlichsten Vorkommen den Grodischter nenncn konntc, theils dem slidlichen an Im erstercn liegen die Fundorte Tierlitzko, Grodischt, Koniakau, Mistrowitz, im letzteren von Westen nach Osten: Murk, Wernsdorf, Hotzendorf, Tichau, Kozlowitz, Ghlebowitz in Mahren, Althammcr, Mallenowitz, Krasna, Ellgot, Niedek, Ostri, Ustron, Lippowetz, Gurek, Ernsdorf in Schlcsien, Lipnik, Straconka in Galizien Als die reichsten Fundorte konnen Grodischt, Mallenowitz und Wernsdorf bczcichnct werden; auch Niedek und Gurek haben vicle Fossilien geliefert, all ein der Erhaltungszustand ist da, am schlechtestcn Wahrscheinlich hangt dies ubrigens mit dem Umstamle zusammen, (lass gerade in diesen Ortlichkeiten derBergbau am andauerndsten betrieben wurdc Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp ara tiv Hohenegger hat die Fossilien der Wernsdorfer Schichten eingchend studirt Er konimt zu dem Schlusse, dass weitaus die meisten derselben auf Orbigny's Urgonicn, einigc auf das Apticn verweisen, er sieht daher die Wernsdorfer Schichten als ein Aquivalent des Urgonien und zum Theil auch des Apticn an Fcrner hebt er die grosse Ubereinstimmung mit den siidfranzosischen und colunibischen untercretacischen Ablagcrungen ausdriicklich hervor Roemer hingegen ist geneigt, die Wernsdorfer Schichten ausschliesslich als Aquivalent dcr Urgonstufc Orbigny's zu betrachten (Geol von Oberscblcsicn, p 282) Ich hoffc im Folgenden zu zcigen, dass sie nach ihrcr Fauna genau dem sogenannten Barremien (Coquand) entsprcchen liber den Wernsdorfer Schichten folgen die miiclitigen Ma.sscn des zu 1000 bis 1400"1 hohen Bergen ansteigenden Godulasandsteines, benannt nach dem Godulaberg(SSW vonTeschen) Er bestcht aus bald dickcrcn, bald dlinnercn Btinken cincs hcllcn Sandstcincs, der namentlich nach untcn zahlreiche Schiefercinschaltungen cnthalt, im Hangenden aber in machtige Conglomeratbiinke Ubergeht Er ist fast vcrsteinerungslecr Im Laufe vieler Jahre wurden nur einige wenige Fossilien vorgefunden (Am Dupinianus, mammillaius etc.), welche ihn als ungefahren Reprasentanten des Gault oder Albicii erscheinen lassen An den Godulasandstein schliesst sich cndlich slidlich dcr istebner Sandstein an, welehen Hohenegger als Vertreter der Cenomanstufe betrachtet Dauiit schliesst die cretacische Schichtfolgc im Hauptgebiete der Bcskidcn ah; nur in ihrem westlichsten Theile begegnen uns noch die Friedeker Baculitehmergel und die Baschker Sandsteine, welclie der oberen Kreide cntsprechen, von Westen her transgredirend auftreten und zwischen Friedek und Baschka, an der mahrisch-schlesischen Grenze verschwinden Schon Hohenegger hatte, wie vorhin bemerkt, richtig erkannt, dass die unterc Kreide der Rhonebucht flir die entsprechenden Formationsglieder der schlesischen Karpathcn, namentlich die uns beschaftigenden Wernsdorfer Schichten die meisten Vergleichspunktc darbiete Urn den palaontologischen und stratigraphi- 133 en tru m at Die Cephalopodcnfaunn der Wernsdorfer Schichten y.o rg/ ;w ww bi olo gie z scben Vergleich ratlonell durchzufiihren, wird es wobl notbwendig sein, dass wir jetzt auf die geologischen Vevbaltnisse der unteren Kreidc Siidfrankreichs etwas naher cingcben ylib rar Die geologischen Yerhaltnisse der unteren Kreide in der Rhdne-Bucht Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp ara tiv eZ oo log y( Ca mb ri dg e, MA ); O rig ina lD ow nlo ad fro m Th e Bio div ers ity He rita g eL ibr a ry htt p:/ /w ww bi od ive rsi t Sehr friihzeitig sehen wir zahlrcichc hervorragende Geologen eifrigst benitiht, die zicmlich verwickclten stratigraphischen Verhaltnissc der unteren Kreide der Rlionebucht aufzukl&ren und zu studiren, und ihren nnausgesetzten Bemiihungen hat man es zu danken, dass dieses Gebiet in der angedeuteten Richtung zu den best gekannten und grundlichst durchforschten gehort Trotzdem sind noch manche Punkte strittig und gerade die berufenstenForscher stellen, je nach ilirem tlieorctischen Standpunkte, dieVerhaltnisse in abweichender Weise dar Es ist dahcr unabweislich, sich nach der Literatur, soweit dies eben moglich ist, iibcr diese Frage ein eigenes Urtheil zu bilden Von grossem Werthe ist dabei Vacek's „Neocomstudie",' welche das gegenseitige Verhiiltniss der einzelnen Formationsglieder in knapper, ubersichtliclier? und, wie mir scheint, durchaus richtiger Weise zur Anschauung bringt Freilich wird es notbwendig sein, vieles langst Bckannte nochmals zu wiederholen, una die Darstellung wenigsteus lialbwegs gerundet und vollstandig zu machen Die alteren Arbeiten von Coquaud2 in der Provence, Sc Gras3 und Duval-Jouve4 in den BassesAlpes, Duval5 im Dep Drome, Dumas0 imDep Gard, Malbos7 (Vivarais) haben bekanntlicb erwiesen, dass die neocomen Mergel mit platten Belemniten (B ililafatus, Or Duvali etc.) und die gleichaltrigen sogenannten Spatangenkalke (mit Echinospatagus cordiformis etc.) in der ganzen Rlionebucht eine sehr bestandige und leicht kenntliche Stufe darstellen Dariiber folgen nun in gewisscn Gegcnden, wie im siidlichen Theile des Dep Drome in den Basses-Alpcs belle, wohlgeschichtete Mergelkalke mit Sc Yoani, Am recticostatus, zahlreichcn Ancylo" ceren, Hamulinen, kurz einer reichen, seit lange berflhmten Ccphalopodenfauna, die namentlich zu Barreme typisch entwickelt ist und durch Matheron (Cat meth.), Astier (Cat des Ancyl.), namentlich Orbigny (Pal fr.) und neuerdings wieder durch Matheron (Rech pal.) beschricben wurde Bedcckt werden diese Cephalopodenkalke von einer kalkigen Schichte mit Ancyl Matheroni, Am Matheroni etc und dann von duiiklen, ebenfalls cephalopodenfiihrenden Mergeln, die bcsonders zu Gargas bci Apt in schoner Entwicklung angetrorfen werden In den westlichen Theilcn der Rhrmebucht hingegen, sovvie audi im Jura folgen auf die Neocommergcl oder Spatangenkalke die niaclitigen Massen eines dickbankigen, hellen Kalkstcines, die in ihrcr griisseren unteren Hiilfte sehr versteineruiigsarm sind, dagegen in den oberstcn Lagcn sehr bezcichnende Fossilicn, Bequienia ammonia, Lonsdali etc enthalten Nach oben finden sich dann Orbitulincnbankc ein, welche endlich in Mergel iibergehen, die denen von Gargas gleichzustellen sind Diese Yerhaltnisse gaben Orbigny8 Veranlassung zur Aufstcllung dreier Etagen, Neocomicn, Neoc sup oder Urgonien und Aptieu Dabei fasste cr unter dem crstcrcn Namen alle Schichten zvvischen den oberstcn Jurasehiehten und den Spatangenkalken, beziehungsweise den Mergeln mit platten Belemniten und diese lctzteren selbst zusanimen, unter dem zweiten begriff er einestheils die Kalke mit Sc Yoani, den Ancyloceren, Hamulinen etc., anderntheils die niaclitigen, namentlich zu Orgou typisch entwickelten versteinerungsarmen Kalke und die Rudistenkalke mitReq ammonia, die einauder als Facies vertreten sollten, wahrend er alsAptien die Mergel von Gargas bei Apt mit Am Martini, Nisus, crassicostatus etc bezeichnete, und mit den Argilles a plicatules Corn, des Pariser Beckens in Parallele brachte Das Urgonien hingegen erkliirte er fur gleichaltrig i Jahrbuoh der geol Rcichsanst 1880, Bd XXX, S 493 Stir les terr Ncoo de la Provence Bull Soc geol Fr XI, 18.39—40, g 401 Statist, miner, et g-eol du Dep des Basses-Alpes, Grenoble 1840 * Belem de Castellane, Paris 1841 Terr neoc de la Drome Ann soc agricult Lyon III 1840 « Bull Soc geol Fr ser Ill, 1845—46, S 630 Obsei-v sin- lea form geol du Vivarais Bull Soc geol Fr scr ID, 1845—46, S Cours elem de Pal et Geol stratig II Paris 1852 Victor XJhlig bio log iez en tru m at 134 eu m of Co mp ara tiv eZ Untere Kalke, nicht naher untersucht Echtes Neocom, mit Echinosp cordiformis, Ostrea Couloni etc Barremeschichten mit Macrosc Yvani etc Aptschichten mit Ancyl Matheroni etc us a) b) e) d) oo log y( Ca mb rid ge , MA ); O rig ina lD ow n loa df rom Th e Bio div e rsi ty He rita ge Lib rar yh ttp ://w ww bio div ers it ylib rar y or g/; ww w mit dem Argilc ostrcenne Corn, des Pariser Beckens Im „Prodr6me etc II." gab er ein zwar im Einzelnen vielfach unrichtiges Verzeichniss der den verschiedenen Stuf'en zukommenden Fossilien, welches aber trotzdem bis auf den heutigen Tag noch in vieler Hinsiclit das beste, vollstandigste und vcrlasslichste geblieben ist Wie fehlerhaft und rob aucb diese hier nur in Kiirze skizzirte Eintbeilung Orbigny's in der Folge sich erwiesen hat, namentlich in Bezug auf die altesten alpinen Neocomglieder, so bedeutete sie doch fiir die damalige Zeit einen grossen Fortschritt und konnte als Grundlage weiterer Forschungen dienen So waren es namentlich die von Orbigny Urgonien und Aptien genannten Bildungen, welchen Coquand fortdauernd seine Aufmerksamkeit schenkte In einer besonderen Schriftl betonte er, dass die Schichten von Barreme mit aufgerollten Ammonitiden nur dem unteren fossilarmen Theile des Urgonien entsprechen, hingegen die eigentlichen Bequienien- oder Chamakalke stets ein hoheres, jiingeres Niveau cinnehmen Er beschrankt desshalb die Orb Etago Urgonien auf die eigentlichen Requienienkalke, wahrend er fiir die altere uuterc Partie der friiher sogenannten Urgonkalke, und fiir die Schichten von Barreme den Namen Barremien in Vorschlag bringt Die Verhaltnisse im Dep Bouche-du-Rhone gebcn ihm hiezu Veranlassung Zwischen Cassis und Marseille folgen, wie bekannt, liber den Spatangenkalken die machtigen hellen Felsenkalke, deren hangendste Lagen Requienien fiihren Die untere Partie derselben ist ein hellgelber, massigcr Kalkstein, der me Requienien, wohl aber zahlreiche knollige Hornsteine eingeschlossen enthalt Diese Schichtreihe, Spatangenkalke, Felsenkalke mit Hornsteinen, Requienienkalke, zeigt sich sehr schon entwickelt zu Mazargues bei Marseille und an den Steilkiisten der Bucht von Catalans An letzterer Localitat wurde in den Hornsteinkalken, im Eiegenden der Requienien der Macrosc Yvani, ein wichtiges Leitfossil der Barremeschichten aufgefunden Daraus geht nun hervor, dass die Barremeschichten und die Hornsteinkalke, welche gleichaltrige Bildungcn, namlich die Spatangenkalke oder Mcrgel mit platten Belemniten zur llnterlage haben, einestheils geologisch jiinger gind, als die letzteren, anderntheils alter als die Requienienkalke, und daher als gleichwerthige Aquivalente zu bezeichnen sind Nach Coquand's damaligcn Anschauungen war also die Sehichtfolge in den Basses-Alpes von unten nach oben folgende: Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr a Valengien mit Strombus Sautieri etc Neocom mit Ostrea Couloni etc Gelbe Hornsteinkalke mit Macrosc Yvani, Barremien Urgonien mit Bequienien Aptmergel mit Ancyl Matheroni etc rd a) b) c) d) e) ry o f th eM Das cigentlichc Urgonien, zwischen Barremien und Aptien, sollte fehlcn Im Dep Bouche-du-Rhone hingegen ist die Rcihe folgende: Dig itis ed by the Ha rva Diese in Bezug auf den fraglichen Gegenstand ganz klaren und blindigen Auseinandersetzungen Coquand's fanden jedoch vielfachen Widerspruch, zunachst von Seite dcrjenigen Forscher, welche audi Orbigny's Classification der unteren Kreide zuriickwiesen, wie d'Archiac, Rey nes u A Wir wollen jedoch einstwcilen darauf nicht naher eingehen, da wir ohnedics die wichtigsten dagegen erhobenen Einwiinde spiitcr noch ausfiihrlich zu behandeln haben werden Nur so viel will ich gleieh hier bemerken, dass sich Dos or2 mit Coquand's Ausflihrungen im Granzen einverstanden erklarte, jedoch die Parallelisirung des Barremiens mit dem Pierre jaune der unteren Kreide von Neucliatel als unrichtig zurlickwies, da diese Unterabthcilung durch ihre Fauna, Sur la convonance d'6tablir dans le groupo inf la form cret un nouvel otagc etc Mom Soc d'emulat de la Provence I, 1801, S 127, audi im Bulletin Soc g-eol Fr XIX, 1861—62, S 531 Sur l'etage Barremien de M Coquand, Bull, de la Soc des scienc nat de Ncnchatel 1864, Bd VI, S 452 135 ww b i olo gie ze n tr um at Die Cephalopodenfauna der Wemsdorfer Schichten ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp ara tiv eZ oo log y( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo a df rom Th eB iod ive rsi ty He ri tag eL ibr ary htt p:/ /w ww bi od ive rs ity lib rar y.o rg/ ;w mit den Spatangenkalken innig verkniipft ist Coquand hat nachtraglich selbst das Fehlerhafte dieser Gleichstellung zngegeben Dagegen diirfte der sogenannte Calcaire jaune urgonien in der That das altersgleiche Glied der Neuchateler Kreide darstelleu Leider hat Coquand durch seine folgenden Arbeiten in die Stratigraphie der oberen Schichten der unteren Kreide wieder vielfache Unklarheiten and Irrthumer hineingetragen Er erkannte niimlich beim naheren Studinm der pyrenaischen und spanischen Kreide,1 (lass die daselbst sehr machtig entwickclten, auf Lias oder oberem Jura discordant auflagernden Bequienienkalke mehrfach mit mergeligen Schichten mit Heteraster oblongus, Ostrea aquila, Belemnites semicanaliculatus, Am Matheroni, Orbitnlinen und ciner betrachtlichen Anzahl anderer echter Aptfossilien durch wiederholte Wechsellagerung innig verkniipft sind Hebert* zweifelte diese Beobachtungen zwar an und suchtc sie (lurch allerhand Dislocationcn zu erklarcn, allein es wurden dieselben spater von Leymerie3 nnd Magnan4 vollkommen bestatigt', so dass an der Richtigkeit derselben kaum zu zwcifeln ist Leymerie hat diesem Verhaltnisse durcli die Einsetzung des Namcns Urgo-Aptien ausseren Ausdruck verliehen Coquand spraeh daher, und wohl gewiss'mit Recht, die Bequienienkalke und die Aptmergel fiir Bildungen an, die als oinfache Facies fttr einander eintreten und sich gegenseitig ersetzen konnen Nur sei die Wechsellagerung beider Facies in Spanien die Kegel, in den Bergen der Clape und in der Provence dagegen trete sie nur ganz ausnahmsweise und an der Grenze dieser Bildungen auf Bis dahin scheint mir Coquand's Gedankengang ziemlich unanfechtbar zu sein Nun aber weist Coquand5 auf einen unerwarteten Fund, den Reynes in der Gegend von Cassis machte, bin; daselbst soil namlich Macrosc Yvani, Lijt recticostatum in echten Aptschichten tiber der Bank mit lieq ammonia, fiber der Hauptmasse der Bequienienkalke zusammen mit echten Aptformen vorkommen Ausserdem erinnert Coquand'-' daran, dass nach Lory'" zu Chatelard-de-Vesc (Drome) eine aus Orbitnlinen und Pygaulus depressus gebildete Lage mit Banken mit Macrosc Yvani in Wechsellagerung stehe Coquand meint nun, dass sich hieraus die Nothwenigkeit ergebe, die Aptschichten, die Barremeschichten und das obere und untere Urgonien in eine einzige Etage, Aptien im weiteren Sinnc, zusammenzuziehen Diese grosse Aptetage zerfalle nun in ein oberes und unteres Stockwerk, wovon das obere hauptsiichlich demAplien imOrbigny'schen Sinnc und den Rudistenkalken entspreche, wahrend sich das untere aus den Barremeschichten und dem unteren rudistenfreien Urgonien zusammensetze Die angebliche Mischung von Apt- und Barreme-Arten soil sich nach Coquand auch in den bairischen Alpen vorfinden: vom Oberhollbachgraben will Coquand im Munchener pal Museum Scaph Yvani, Ptychoc lacoe Math., Am Dufrenoyi u in a gesehen haben, c p 577 Wie mir Herr v Suttner freundlichst mittheilte, handelt es sich da wahrscheinlich um eine Gaultlocalitat in der Niilie von Vils bei Fiisscn, wo bekanntlich Oppel und Beyrich echten Gault nachgewiescn haben Es muss da offcnbar ein Irrthum von Scite Coquand's vorliegen Es wird wohl keincr ausfiihrlichen Bcweisfiihrung bedlirfen, um das Gezwungcne, Unpraktische und Unnatiirliche dieser Zusammenstellung nachzuweisen Es sind vornehmlich Angaben palaontologischer Natur, welche Coquand dazu bewogen haben Leider lassen sich dieselben, da weder Abbildungen noch Beschreibungen der fraglichen Funde geliefert wurden, in keiner Weise controliren und es ist dariiber kein endgiltiges Urtheil zu fallen moglich Ohne jedoch an der Richtigkeit der Funde und ihrer Bestimmung zwcifeln zu wollen, Dig itis Monographie pal de l'etage Aptien de l'Espagnc Mem de la Soc d'emulation de la Provence III, 1865, S 191, vergl auch Desc geol de la form cret de la province de Teruel (Aragon) Bull Soc geol Fr ser XXVI, S 144, 18G8 Le tcrr cret des Pyrenees Ball Soc geol Fr ser XXIV 1867, S 323 * Mem pour serv A la eonnaiss de l'etage inf du terr cret des Pyrenees Compt rend Juli 1868; auch Bull Soc geol Fr ser XXVI, 1868—69, S 277 Sur one coupe des Petites-Pyrenees de l'Ariege Compt rend Marz 1868 Modifications a apporter dans lo elassement de la craie inf Bull Soc geol Fr ser XXI11, 1865—66, S 570; auch Note sur la form cret la mont de la Clape Bull Soc geol Fr ser XXVI, 1868, S 201 Form cret de la Clape, c S 202 Description g6ol du Dauphhie Paris 1860, S 325 Victor Uhlig m at 136 Dig itis ed by the Ha rva rd Un iv ers ity ,E rns tM ay rL ibr ary of the Mu se u m of Co mp a rat i ve Zo olo gy (C am b rid ge , MA ); O rig ina lD ow nlo a df rom Th eB iod ive rsi ty He rita ge Lib rar yh ttp ://w ww bio div ers it ylib rar y.o r g/; ww w bio log iez en tru kann ich docb die Bemerkung nicht unterdrlicken, dass die gegenwartig gegebene palaontologische Grundlage zur Bestimmung von Ccphalopoden der unteren Krcide cine sehr mangelhafte ist and keineswegs flir die Richtigkeit der Bestimmungen von vorne herein cine gewisse Gcwahr bietct Doch selbst, wenn wir aucb mit Coquand annehmen, dass einzelue Barremefossilien in die Aptstnfe aufsteigen, so ist dies nur cin Verhalten, welches ja geradezu erwartet werden muss, und es ware nur wunderbar, wenn dies nicht der Fall ware Die Gemeinsamkcit einzelner Arten ist selbstverstandlich an sicb kein Gtund zur Zusammenziehnng zwcier Faunen, es bleibt desshalb die Tbatsache noch immer bestehen, dass die Aptfauna von dor Barremcfauna ini grossen Ganzen sehr wohl unterschieden werden kann und stets cin hohcres, gcologisch jiingeres Niveau ciunimmt, als die letztore Noch belangloser scheint mir dor Hinweis Coquand's auf die Wcchsellagerung von Banken mit Maerosc Yvani und einer Lumaclielle aus Orbitulincn und Pygaulus depressus, die von Lory (1 c.) im Dcp Drome beobachtct wurde Orbitulinenbanke schalten sicb in der Kegel in jenen Gegendcn, wo typische Urgonkalke entwickelt sind, zsvischen die oberen Lagen derselbcn ein, und kiindigen haufig gewissermasscn das Aptien an Aucb bei Chatelard-de-Vcsc schalten sic sicb vor dem Eintritte des ecbten Apticns ein, ihre Wecbsellagcrung mit Lagen mit Maerosc Yvani wurde nur auf local ctwas langeres Anbalten der Barremcfauna schliessen lassen, ihr Auftrcten ist jedoch insofcm wcil es ein Eingrcifcn der sogenannten corallincn oder jurassisclicn Facies, wovon wciter unten noch die Rede sein wird, in sogenannte alpine Gebicte andeutct Zum Schlussc seiner Schrift: „Modifications a app etc.," p 578, gibt Coquand cin Verzeichniss von Fossilicn, die bald in Barreme-, bald in Aptsebicbtcn auftrcten sollen; es gchOren dazu Formen, die allerdings bisher als leitend und flir die cine oder die andere Fauna besonders cbaraktcristisch aiigcsehen wurdcn Man hat jedoch alien Grund, dicsem Verzeichniss mit grossem Misstraucn zu begegncn So wurden Am Martini und crassicostatus als Arten angefilhrt, welchc in den Voirons dem Barremien, sonst aber dem Aptien angeboren Nun aber erwahnen Pictet und Loriol, auf welche Autoren sicb Coquand friiber beziebt, in ibrcr Arbeit liber das Neocom der Voirons (p 26) ganz ausdrlicklicb, dass die ihnen vorlicgcndcn Excmplare specifisch nicht sicher bestimmbar, sondern mit den genannten nur nahe vervvandt waren Ahnliche Bewandtniss dlirfte cs auch mit vielcn der andercn Angaben haben Es erweist sich also als unthunlich, Coquand in seiner Auffassung des erweitcrten Aptien zu folgcn Von aussergewohnlichem Werthe flir die Erkenntniss der stratigraphischen Verhaltnisse der unteren Kreide sind namentlich die Arbeiten Lory's, (lessen Hauptwcrk: „Deseription geol dc la Dauphine, Paris 1860"' cine grosse Anzahl der wicbtigsten Datcn enthalt Dicse geben namlieh ein trcfflichcs Bild der thatsachlichen Verhaltnisse, wenn man sich auch mit gewissen tbeoretischen Anschauungen nicht befreunden mag, filr welche man nirgends plausible Griinde vorgeflihrt findet Wir vcrdanken Lory namentlich einc griindlichc Aufklarung liber den Zusammenhang der Kreidesedimente des Jura mit denen der Alpen und namentlich die Aufhellung der Stellung des Valcngien, von welchem er zeigtc, dass es in der Dauphine den Kalkcn von Fontanil cntspreche, unter welchen noch cine machtige Reihe von vorwiegond mergcligen Gestcincn entwickelt sei, die nacb ilirer Fossilfiihrung zwcifellos cretacischer Natur sind, dieMarnes neocom inf Lory Bekanntlich wurde diese Auffassung spater von Pictet2 wie ich hier nur nebenbei bemerke, in trefflicber Weise vervollstiindigt und erweitert, welcher zeigte, dass die Marnes neocom inf Lory's, oder wie sie Pictet nannte, die Scbichten mit Bet latm noch nicht die altestcn Kreidebildungen seien Als solche batten vielmehr die bis 500"' machtigen Cementkalke von Berrias zu gelten, die spater in den Alpen mehrfach uachgewiesen wurden Dagegen schcint Lory die Faciesverbaltnisse im oberen Theilc des Neocom, also des sogenannten Barremien, Urgonien und Aptien nicht durchaus richtig erkannt zu haben Er unterscbied fiir die Ausbildungs- i Ich halte es fiir ubcrflussig, hier die siimmtliclien zahlreichen Publieationen Lory's zu citiren, da es sich hier nur um cine kurze Skizzo handelt Mel pal Fauna ii Ter diphyoides de Berrias ed itis Dig by the Ha rd rva ty, rsi ive Un ary ibr rL ay tM ns Er of the m se u Mu of tiv e ara mp Co olo Zo gy e, dg bri am (C ina rig ); O MA ad nlo ow lD m fro rsi ty ive iod eB Th ary ibr eL He rita g htt p:/ /w ww y.o rg/ bio div ers ity lib rar ;w ww bi olo gie ze ntr um at ed itis Dig by the Ha rd rva ty, rsi ive Un ary ibr rL ay tM ns Er of the m se u Mu of tiv e ara mp Co olo Zo gy e, dg bri am (C ina rig ); O MA ad nlo ow lD m fro rsi ty ive iod eB Th ary ibr eL He rita g htt p:/ /w ww y.o rg/ bio div ers ity lib rar ;w ww bi olo gie ze ntr um at V.UMifi.'Die Ceplialopodenfauna der Wemsdorfer Schichten Taf.XXVU .-./ •- -: : Sw • Lithi.v.Th.BaTmwarth rtfen DTOlvsclu'iftei\d.k.x\kad.d.W.math.natur\v.ClasseXIAl.Bd.T!.Abtl\ itis ed Dig by the rva rd Ha ty, rsi Un ive ary ibr ay rL tM ns Er of the um Mu se of tiv ara mp Co eZ oo log rid mb Ca y( ,M ge rig A) ;O ad nlo ow lD ina m fro Th e Bio div ity ers rita He ge yh tt p :// w ww bi od ive rsi rar Lib tyl ibr ary bi o ww org /; w log iez e ntr u m at ed itis Dig by the rd rva Ha rsi ty, ive Un rL ibr ary ay tM ns Er of the m eu Mu s of C tiv pa om y( log oo eZ A) ,M ge rid mb Ca ad nlo ow lD ina rig ;O m fro ity ive rs iod eB Th ge He rita ://w ww yh ttp rar Lib bio div ers ry o ity lib rg/ ; m at tru ze n gie ww w bio lo V.llhlig; Die Cephalapodenfaima der Wernsdorier Schichten Taf XXVIII A.Swobodadel&lift, Denkschriften d.k Akad.d.W.matli.iiaturAr.Classe XL\1 Bd.E Abth ,ilh A.y TI;.Baunwarth i"Wien itis ed Dig by the rd rva Ha rsi ty, ive Un ns tM Er ibr ary ay rL of the um se Mu of dg e, mb ri Ca gy ( eZ oo lo tiv mp ara Co ad nlo ow lD ina rig ;O MA ) fro m Th e rsi ty ive Bio d ary ibr eL tag He ri htt p:/ rsi t ive ww bi od /w or rar y ylib g/; w bi ww m at tru ze n gie olo he yt ed b itis Dig rsi t niv e rd U Ha rva y, ibr ary rL ay tM Er ns eu m us of the M tiv e om pa of C y( olo g Zo ge ,M rid Ca mb nlo ad ina lD ow ;O rig A) fro m Th e Bio ity ers div ry ibr a He rita ge L ://w ww htt p rsi t ive bio d rar ylib y.o rg/ ;w ww bi o en tr log iez um at V.IIhlig: Die Cq)Kalopodenfauna deT Wemsdorfer Schichten Taf.XXK A Swoboda del & lift Denkschr i ft en cLkAkaidW mathjiaturvr Clas s e X LV1 B d TL Abth tiUi.Ansl.T.Tt.BaiawarfliiivVlen itis ed Dig by the rva rd Ha ty, rsi Un ive ary ibr rL ay tM ns Er m us eu eM of th of tiv ara mp Co eZ oo log rid mb Ca y( ,M ge rig A) ;O ad nlo ow lD ina m fro Th e Bio div ity ers rita He ge yh tt p :// w ww bi od ive rsi rar Lib tyl ibr ary bi o ww org /; w log iez e ntr u m at itis ed Dig by the rd rva Ha rsi ty, ive Un ns tM Er ibr ary ay rL of the um se Mu of dg e, mb ri Ca gy ( eZ oo lo tiv mp ara Co ad nlo ow lD ina rig ;O MA ) fro m Th e rsi ty ive Bio d ary ibr eL tag He ri htt p:/ rsi t ive ww bi od /w or rar y ylib g/; w bi ww m at tru ze n gie olo V.Uhlig: Die Cqmalopodenfauna der Wernsdorfer Schichten Taf.XXX A.Swoljodadeiaiifh Denksckriften 4k.Akad.dAV math.natiirw.Classe XLVI.Bd H Abth I.il li \us! v Hi IJaiimrarfh inWien, tis ed Dig i by the rd rva Ha ity , ers Un iv ibr ary rL ay tM ns Er of the Mu m se u of ad nlo ow lD ina ;O rig A) ,M ge mb rid Ca y( log oo tiv eZ ara mp Co m fro ty rsi ive iod eB Th ary ibr eL tag He ri ww htt p:/ /w y o rg/ bio div ers ity lib rar ;w ww bi olo gie ze ntr um at ed Dig itis he by t rva rd Ha ty, rsi ive Un ay r tM ns Er um us e eM f th yo rar Lib of ara Co mp tiv e olo Zo lD ina rig ;O A) ,M ge rid mb gy (C a nlo ow ad m fro Th e Bio ers ity div ge rita He yh ttp : //w ww rar Lib y.o rg/ ; ibr ar bio div ers ity l ww w bio log ie ze ntr u m at V.llhlig: Die Ceplialopodenfaima der Wemsdorfer Schichten Taf.XXXI A.SwobodaJel&lith Denksahriften AkAkad.dW.matknatuTW.Classe XLVl.Bd.I AWh Lithi.v Th.Bantiwarth i¥ien itis ed Dig by the rd rva Ha ty, rsi ive Un tM Er ns ibr ary ay rL of the m se u Mu of mp ara tiv e Co log y Zo o (C am bri dg e, ); O MA rom df nlo a ow lD ina rig iod ive rsi ty Th eB He rita ge yh Lib rar bio div ers ity lib rar y.o ww ttp ://w rg/ ; ww w bi olo gie ze n tr u m at he yt ed b itis Dig rd rva Ha ty, Un ive rsi ay r ns tM Er eu m eM us f th yo rar Lib pa om of C tiv e nlo ad fro m ow lD ina rig ,M A) ;O ge Ca mb rid gy ( olo Zo ibr ary eL tag yH eri rsi t ive iod eB Th htt p:/ od iv /w ww bi ry ibr a ers ity l org /; w ww bi olo g iez e ntr u m at V.Uhlig :Die Ceplialopodenfauua der Wemsdorfer Schichiea Tai'.XXXIL A.Swoboda deifiilith Iiith.A.v.Th.Baimwarth iWien Dejikschriften ik.Akad.dW.math.naturw.Clas s e X LVI B d Abth ed itis Dig by the rd rva Ha Un rsi ive ty, ibr rL ay tM ns Er ary of the um se Mu of ara t mp Co ive ad nlo ow lD ina rig ;O A) ,M ge rid mb Ca y( log Zo o m fro rsi ty ive iod eB Th rita ge He ry rsi tyl ibr a ive ww bi od ://w ttp yh rar Lib /; w org ww bi ze ntr um at gie olo Die Cephalopodenfauna der Wernsdorfer Schichten ww b i olo gie ze n tr um at 289 ww bi od ive rs ity lib rar y.o rg/ ;w Fig Acanthoceras trachyomphalus n sp Naeh dem Ausguss eines Exemplares in natiirl Gr., von Grodischt Hoh S p 257 „ „ Amadei Hoh Steinkern in natiirl Gr Von der Lobenlinie ist nur der erste Seitenlobns mit den anstossenden Satteln zu sehen; der Quersehnitt ist von jener Stelle des Gehauses genommen, wo die Lobenlinie eingezeichuet ist Der vorderste Theil des letzten Umganges gehort der Wohnkammer an Grodischt Hoh S p 256 „ Acanthoceras aff Amadei Hoh Quersehnitt und Lobenlinie eines Fragmentes, das sich von Ac Amadei dureh grossere Dicke unterscheidet Die Lobenlinie ist vol'standig zu sehen, doch sind die feinsten Details nicht immer ganz genau Die Linie n bezeichnet die Lage der Nahi Grodischt Hoh S p 257 TAFEL XXIV nlo a df rom TAFEL XXV Th eB iod ive rsi ty He ri tag eL ibr ary htt p:/ /w Fig Acanthoceras pachystephanus n sp Mit Sohale versehenes, wenig verdriicktes Exemplar in natiirl Gr Der Quersehnitt ist von der mit a bezeichneten Stelle hergenommen Kozlowitz Samml d erzherzogl Cam.-Direction in Teschen p 255 „ Acanthoceras pachystephanus n sp Lobenlinie eines Exemplares in natiirl Gr., von Wernsdorf Der Siphonallobus ist nicht ganz vollstiindig zu verfolgen Hoh S p 253 „ Costidiscus n sp aff nodosostriatus n sp Ziemlich schlecht erhaltenes Exemplar in natiirl Gr., von Althammer Hoh S p 197 „ Orioceras n sp ind aff Karsteni Hoh Flachgedriicktes, schlecht erhaltenes Exemplar in natiirl Gr., von Wernsdorf Hoh S p 267 eZ oo log y( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow Fig Acanthoceras pachystephanus n sp Mit Schale erhaltenes, flachgedriicktes Exemplar in natiirl Gr., von Krasna Hoh S p 255 (S Taf XXIV.) „ Orioceras dissimile Orb (Hamulina dissimilis Orb.; Steinkern in natiirl Gr., von Niedek Fall S p 269 „ „ „ „ Schalenexemplar Wohnkammer flachgedriickt, Mundsaum zum Theil erhalten, in natiirl Gr., von Niedek Hoh S p 269 „ Orioceras dissimile Orb Steinkern in natiirl Gr., aus dem glaukonitischen Kalkmergel'von Escragnolles Die Scheidewandlinie reicht vom Extern- bis zum Intemlobus Die Rippen der Fig a sind etwas zu grob gezeichnet und auf dem schmaleren Schenkel etwas zu wenig schief gestellt Coll Pict in Genf ara tiv TAFEL XXVI TAFEL XXVII rL ibr ary of the Mu se u m of Co mp Fig l Aspidoceras Guerinianum Orb Steinkern in natiirl Gr., von Angles Coll Pict in Genf p 238 „ „ Percevali n sp., Steinkern in natiirl Gr., aus dem glaukonitischen Mergelkalk von Escragnolles (Var.) Coll Pict in Genf, p 238 ., Aspidoceras Percevali n up Innere Windung, aus dem glaukonitischen Mergelkalk von Escragnolles Coll Pict in Genf TAFEL XXVIII itis ed by the Ha rva rd Un iv ers ity ,E rns tM ay Fig Aspidoceras pachycydus n sp Bis an das Ende gekammerter Steinkern in natiirl Gr., aus Skalitz Die Lobenlinie ist von dem vordersten Stiicke genommen und reicht bis zur Naht Hoh S p 239 „ Aspidoceras Percevali n sp Lobenlinie des Origiualexemplares zu Taf XXVI, Fig 2; Fig a Extern- und Seitenlobns, welcher durch ein Versehen des Zeichners schief gestellt wurde; Fig b zweiter Seitenlobus; Fig c Innenlobus; nn Nahtlinie Coll Pict p 238 „ Orioceras Emerici Lev Flachgedriicktes, ziemlich schlecht erhaltenes Schalenexemplar, aus Straoonka Hoh S p 261 (Vergl Taf XXXII.) Dig Fig l Orioceras Zitteli n sp Auf die Halfte der natiirl Grosse reducirter Thoneisensteinkem, aus Mallenowitz Die Lobenlinie, der Hauptseitenlobus mit den angrenzenden Satteltheilen in natiirl Gr ist so gestellt, dass der linke Sattel dem Seitensattel, der rechte dem Aussensattel entspricht Die letzte Lobenlinie erscheint eingezeichnet Fall S p 264 „ Orioceras Tabardli Ast Flachgedriicktes Schalenexemplar in natiirl Gr., aus Lippowetz Hoh S p 268 „ „ Karsteni Hoh Flachgedriicktes Schalenexemplar in natiirl Gr., von Wernsdorf Hoh S p 267 „ „ silesiacum Flachgedriicktes Schalenexemplar, aus der Umgebung von Wernsdorf, in natiirl Gr Samml d k k geol Reichsanst in Wien, p 266 „ Orioceras aff Morloti Oost Schalenexemplar in natiirl Gr., aus Wernsdorf Hoh S p 268 Denkschriften der mathem.-naturw Gl XLVI Bd Abhandlungen von Nichtmitgliedern mm m at Victor Uhlig 290 bio log iez en tru TAFEL XXIX eL rita g TAFEL XXX ibr a ry htt p:/ /w ww bio div ers ity lib rar y org / ;w ww Fig Crioceras Fallauxi n sp Flachgedriicktes Schalenexemplar in natiirl Gr., von Mallenowitz Fall S p 265 „ Leptoceras n sp ind Verdriicktes Schalenexemplar in natiirl Gr., von Gurek Samml d geol Keichsanst p 273 a' ,J parvulum n sp Kieskern in natiirl (Jr., von Wernsdorf Hoh S p 273 n n„ „ n sp Ein wenig verdriickte Schalenexemplare in natiirl Gr., von Straconka Hoh S p 270 n 4, „ „ „ n sp Jungerc Exemplare in natiirl Gr.,; Fig b Vergrosserung des Nucleus, von Straconka Hoh S p 270 Leptoceras subtile n sp Zum Theil mit Schale, zum Theil als Stoinkerne orhaltene Exemplare, von Skalitz Bei Fig ist der Mundsaum vorhanden und wurde die letzte Schoidewandlinie eingetragen p 271 Leptoceras siMUe n sp Schalenexemplar in natiirl Gr., mit Mundrand, von Medek Fall S p 271 10 „ parvulum n sp Flachgedrilcktes Schalenexemplar in natiirl Gr., von Lipnik Fall S p 273 11 „ fragile n sp Flachgedrilcktes Schalenexemplar in natiirl Grosse, von Lipnik p 274 m Th eB iod ive rsi ty He Fig Crioceras hammatoptychum n sp Flachgedriickter, schlecht erhaltener Steinkern, von Grodischt; die Externseite ist fast iiberall abgebrochen, in natiirl Gr Grodischt Hoh S p 262 „ Crioceras hammatoptychum Wohlerhaltener, gekammerter Steinkern in natiirl Gr Der Querschnitt ist gut zu sehen, ebenso ist die Scheidewandlinie fast vollstandig, nur der Innenlobus ist nicht ganz zu erkennen Krasna Hoh S p 262 nlo ad fro TAFEL XXXI MA ); O rig i na lD ow Fig Crioceras Hoheneggeri n sp Auf die halbe natiirl Gr reducirter Thoneisenstein, von Grodischt Von der Lobenlinie ist nur der eiste Seitenlobus und die angrenzenden Satteltheile zu sehen, wobei der linke dem Seitensattel, der rechte dem Aussensattel entspricht Hoh S p 263 (S Taf XXXII.) mb rid g e, TAFEL XXXII Dig itis ed by the Ha rv ard Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp ara tiv eZ oo log y( Ca Fig 1, Crioceras Emerici Lev Flachgedriicktes Schalenexemplar in natiirl Gr., von Lipnik Hoh S p 261 „ „ Hoheneggeri n sp Kieskern in natiirl Gr., von Wernsdorf Von der Lobenlinie ist nur der erste Lateral- und Theile des Externlobus zu sehen Hoh S p 263 (S Taf XXXI.) , Leptoceras n sp ind aff cristatum Orb Exemplar in natiirl Gr., von Mallenowitz Hoh S p 272 „ 4—6 „ Beyrichi Karst Exemplar in natiirl Gr., die beiden ersten von Niedek (Fall S.), das letztere von Mallenowitz (Hoh S.) p 27 „ Leptoceras n sp ind Exemplar in natiirl Gr., von Niedek Hoh S p 272 „ „ Beyrichi Karst Exemplar in natiirl Gr von Niedek, bei welchem die Abschwachung der Kippen auf der Externseite besonders deutlich zu sehen ist Fall S p 272 „ Leptoceras assimile n sp Exemplar in natiirl Gr., von Mistrowitz Hoh S Lobenlinie vergrossert p 272 „ 10 Heterocerns n sp ind Exemplar in natiirl Gr., von Gurek Samml d geol Eeichsanst p 274 ... konnen Unangenehmer als der letztere IJmstand, der in der Natur der Sache begriindet war und daher nicht gut geandert werden konnte, war mir der fast vollige Mangel gehorigen Vergleichsmaterials,... Weise das Verhaltniss der oberjurassischen zu den untercretacischen Cepbalopodenfaunen auseinaiidergesetzt und namentlich die Bezieliungen der Fauna der Berriasschichten zu der der Bel- latw-Stihitihten... Vcrliiiltniss der einzclnen Faunen zu einander ein ahnlichcs sein diirfte, wie das der Berriasfauna zur der der Bel latus-Schicihtm Es diirften cben ziemlich zahlreiche Formen aus der einenSchichtgruppe
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