Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 44-1-0059-0110

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Ngày đăng: 04/11/2018, 17:18

tyl ibr ary or g/; ww w bio log iez en t ru m at 59 bio div ers i DIE htt p ://w ww ZWEIFLUGLEE DES KAI8ERLICHEN MUSEUMS ZU WIEN.' He rita ge L ibr ary II JR.), HIT RUCKSICHT AUF IIEIIKAISE DR- J ft SCHINEFi iod ive rsi ty El DFS FLUGELGEADERS Dl DIPTEREN i AUTGESTELLTENIEIIEIGATTUNGEN, FRIEDBICH BEAUEB, ina lD I)R ow Paor nlo a df rom Th eB VERWAHDTEH DIPTERtH- ;O rig CORRESPONOIRENIIEM MITOLIEDE DER KAIS AKADEMIE HER WISSENSOHAFTEN (C am b rid g e, M A) (3IU* Safrf*.) of C om pa tiv eZ oo lo gy VOKGELKOT IN DER 8ITZUNG DEE MATHEMATISCH-NATDKWISSKNSOIIAFTHCHUN CLASSE AM 15 DECEMBER 1881 Dig itis ed by the Ha rva rd U niv ers ity , Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um Die bier ebaracterisirten Notacanthen sind im Sinne von Latreille aufgefasst, jedoch mit Ausschluss der Scenopiniden — Erne Eigenthiimlicbkeit im Fliigelgeader bat micb bestimmt die Acanthomeriden nach Latrcille's und Macquart's Vorgang ZU den Tanystomen zu stellen Die G-ruppe Sicaru Latreille mit (J/uromysa, Coenomyia und Pachystomus wurde mit den Notacanthen vereinigt L8w bat bcreits darauf aufmerksam gemacht (Stett Ent.Z 1850, p 304), dass beide Familien zusammenfallen dllrften und als Bindeglied die G-attung Arthropeas bezeicbnet Jedoch wurde das mit Rticksicbt auf die Acanthomeriden gethan, da demselben der Unterscbied dieser von den Notacanthen nicht bekannt war Mit Hilfe dieses Merkmals lassen sicb aber einerseits Arthropeas als verwandt mit Coenomyia als Notacanthen und andererseits die Acanthomeriden mit Goenura Bigot als zu den Tanystomen gehMg erkennen Low hatte ganz Recht, Arthropeas zu den Sicarien Latreille's zu stellen, aber diese sind von den Notacanthen nicht 'zu trennen und gehoren in die Q-ruppe der Xylophagiden, die eng mit den Beriden verbunden sind und nur (lurch den gegen die Fliigelwurzel gcriickten Ursprung der zweiten Langsader davon abgetrcnnt erscbeinen Doch bildet hierin schon Subula wieder den Ubergang Die Notacanthen haben cine einfache oder gabelige dritte Langsader, deren Zinken in letzterem Falle beide vor, an oder uahe der Flugelspitze miinden, so dass die hintere Zinke nie von der Spitze weiter entfernt am Hinterrande mtindet und nie der vierten Langsader naher gertickt ist als der Spitze Bei den Stratiomyiden, inclusive Beriden, entspringt der Stamm der zweiten und dritten Langsader unmittelbar vor der Discoidalzelle aus der ersten Langsader, oder dessen Ursprung fallt kaum nach innen gegen die Nr siehe dlese Deukschr Bd LXII, p 105, 1880 8* Friedrich Br a u e r m at 60 ww bi o log iez e ntr u Fliigelwurzel zu, wenn man eine Querlinie auf den Fliigel dureh die Basis dor Discoidalzelle zieht — Bei den Xylophagiden entspringt der Stamm der zweiten und diitten Langsader iiber derMitte oder dem ausseren Drittel der hinteren Basalzelle Erstere haben selten, letztere baufig Sporen an den Schienen Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp ara tiv eZ oo log y( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad fro m Th e Bio div ers ity He rita ge Lib rar yh tt p :// w ww bi od ive rsi tyl ibr ary org /; w Die Tabaniden haben stets eine weit gespreizt gabelige dritte Langsader, deren vordere Zinkc meist voider Spitze, deren hintere Zinke aber stets am Hinterrande soweit von der Flilgelspitze entfernt mlindet, dass sie daselbst der vierten Langsader viel naher gerlickt ist; als der Spitze und zuweilen in jene miindet Der Unterschied von Arthropeas Low und Qoenura Bigot ist in der Endgabcl der dritten Langsader zu suehen und beide konnen nicht, wie Osten-Sacken vermuthet, (Cat of Dipt of N Am., p 224, Note 48) zusammenfallen — Ich zweifte nicht, dass dieser Unterschied im Geader kein klinstlicbes Merkmal ist, sondern sich auch andere Charactere hinzugesellen werden, um Acanthomeriden, Qoenura und die friiheren Tabaniden zu verbinden Nach Bigot's schoner Entdeckung gehort Glutops Burgess ganz in die Nahe yon Arthropeas Ein sehr wichtiges Merkmal habe ich fur Acanthomera schon in der Larve gefunden, deren Kieferkapsel ganz ahnlich jener der Leptiden gcbaut scheint und deren weiche pergamentartige Korperhaut, cylindriscbe Form etc an diese Gruppe erinnert Der Unterschied liegt in den Hinterstigmen, weiche in einer tiefen Spalte des letzten Ringes versteckt sind und Chitinplattcn darstellen, wahrend dieser selbst mit starken Dornen besetzt und hornig, rauh erscheint — Ebenso sind die Vorderstigmen entwickelt, am Prothorax gelegen und dadnrch die Larve wie die der Xylophagiden amphipneustisch — Wenn man die Gesichtsbildung betrachtet, so trennt sich Uoenura sofort von den, mit nasenartigem Untergesicht versehenen, Acanthomeriden und steht zweifellos nahe der Pangoninen-Gattung I'elecorhynchus Macq — Beide zeigen die Mitte des Untergesichtes breit und schildartig gewolbt — Ich halte Coenura ftir eine Pangonine, wahrend die Acanthomeriden die den Notliaoanthen zunaebst stehenden Tanystomen darstellen Gewohnlich werden die Coenomyiden, Xylophagiden und Tabaniden von den Stratiomyiden dureh dieRandader des Fltigels geschieden, die bei jenen um den ganzen Fltigel, bei diesen nur bis zur Spitze am Vorderrande verlauft Es scheint dieses ein zweifclhaftes Merkmal, das zwar bei typischen Stratiomyiden leicht erkannt wird, bei Xylophagiden aber sehwankt und unklar wird, indem die verdickte liandader hier einmal bis zur Posticalader, einmal nur bis zur dritten Langsader und einmal nur bis zur Spitze zu verlaufen scheint, (conf.: Xylophagus, SubvMt, Uhachicerus.) — Bei typisclienTabaniden geht die Ader deutlich um den ganzen Band, ebenso bei Leptiden fast in gleicher Starke herum Bei geringer Vergrossenmg ist dieses Merkmal deutlicher, als bei starkerer zu sehen, weil in letzterem Falle auch eine sclieinbar fehlende Hinterrandader sichtbar wird, der Unterschied zwischen dem blassen Hinterrande und dunklen Vorderrande verwischt wird und sich t'lbergange bemerkbar machen Interessant ist die Ahnlichkeit von Leptis und Rhyphus im deader, wenn die rudimentare Analader des letzteren deutlicher wird; S chin er verwechselte in einem solchen Fall beide Gattungen, tihyphux zeigt den verdickten Rand aber nur vorne bis zur Flilgelspitze — Ein weiterer Unterschied, welcherTabanid.cn einerseits von Xylophagiden, Coenomyiden und Stratiomyiden anderseits, trennen sollte, war die Angabe, dass erstere grosse Schiippchen batten, diese jedoch bei letzteren fehlen oder klein seieri Auch hierin ist es schwer in einem einzelnen Falle zu entseheiden So haben manche Gattungen z B (Jhrysops entschieden kleine Schiippchen und auch manche wahre TabanusrAri hat die Schiippchen so gestellt, dass sie kleiner erscheinen als sie sind V d Wulp unterscheidet mit Recht als grosse Schiippchen nur jene, weiche die Halteren decken, und das ist nur bei Acroceriden der Fall, bei keincm andcren orthorhaphen brachyceren Dipteron Von den vielen als Stratiomyiden beschriebenen Thieren ist die Beschreibung so mangelliaft, dass ich die betreffenden Gattungen nicht sicher in die Tabelle einreiben konnte Hieher gehoren viele Walker'sche Genera, deren Namen allein schon abschreckend erscheinen — Die von Sc bin cr hinterlassenen Beschreibungen der neuen Gattungen sind sehr vollstandig und theilweise befinden sich die Thiere im kaiserlichen Museum, r— Schiner hat Vorarbeiten zu einer Monographic der Stratiomyiden gemacht, zu welcher er eine Anzalil Abbildungen anfertigte, die sich in der Bibliothek des Herrn v Bergenstamm befinden — 61 um at Die Zweifliigler des kaiserl Museums zu Wien olo gie ze ntr LOw hat zwei Gattungen zn iindeutlicli charakterisirt, d s die G Bolbomyta, die vorher im Bernstein fossil gefunden wurde, und die O Nbihomyia frir Oxycera metalllca Wd In Betreff diesev verweise ich anf die w bi Bemerkungen in der Tabelle nlo a df rom Th eB iod ive rsi ty He rita ge Lib rar yh ttp ://w ww bi od iv ers ity lib r ary or g/; ww Schiner hat (Verb z b G 1867, p 804) die Gruppen der Stratiornyiden besproehen nnd im Reisewerke der Fregatte Novara die Gattungen kritiseh gesichtet Er stellte die Familie der Rhaphioeerinen auf, und unterscbeidet zwolf Pachygastrinen-, drei Hermetiinen-, 19 Sarginen-, 19 Stratiomyinen- und BerinenGartungen — Unter den Pachygastrinen tindet sieh auch die Gattung Heteracanthia Mcq., welche ich bei den Berinen untergebraclit habe Zwischen Hermetiinen und Sarginen ist es scbwer eine scharfe Grenze zu Ziehen, ich stelle zu den drei Gattungen, die Sch auifiihrt, noch Campeprosopa Mq., Amphilecta Sch und Toxocera, Mcq hinzu und glaube, dass Schiner's Gattung l.agenosoma mit Massicyta Wlk identisch ist Schiner fiihrt Oampeprosopa unter den Beriden auf, mit denen sie keine niiherc Vervvandtsehaft zeigt — Von den Sarginen mtichte ich als besondere Gruppe die Gattungen Oncosis Wlk., OhrysoeMora Mcq., Chromatopoda etc ahtrennen, welche keine Querader zwischen Discoidalzelle und Posticalzelle habcn — Ob Culcua, Evaza, Saruga, Aulana bei den Stratiomyinen richtig stehen, ist aus Walker's Beschrcibung nicht zu entnehmen Sie konnen ebensogut in andere Hauptabtheilungen, z B zu den Pachygastrinen gehoren Dagegen gehort Anh'ssa Wlk., synonym mit (Jyanauges Phil., entschieden in die Nahe der Berinen, und ist durch die gesporaten Mittelschieuen sehr verwandt mit AcdnthomyiU se um of C om pa rat i ve Zo o log y( Ca mb ri dg e, M A) ;O rig i na lD ow Eine scharfe Grenze zwischen den Sarginen mit linearen Flihlern ohne besonderen Complex und den Stratiomyiden aus der Gruppe Ctifellariti, ebcnso zwischen diesen und den Hermetiinen mit gefiedcrtcr Ftihlerborste oder linearen Fiihlern [Lagenosorna, (Jampeprosopa, Amphileeta) lasst sieh nicht festhaltcn — (Jampeprosopa, bildet auch den Ubergang von den Hermetiinen und Stratiomyiden (Clitellaria), bei welchen die Discoidalzelle an die fiinfte Hintcrrandzelle (Posticalgabel) anstiisst, zu jenen (Sargihcn), bei welchen sie durch eine zwischentretende Querader davon getreunt wird (Acrochaeta) —~ An Stelle der Querader tindet man eine breite cliitinisirte Leiste, welche der nach hinten ausgezogenen Gegend der Discoidalzelle bei Glitellarta entspricht Dass Sarginen der Gruppe Analcocerus mit der Gruppe der Clitellarien sehr verwandt sind, ergibt schon der Verglcich der Thiere, sowie auch Oxycera mit den Rhaphioeerinen auffallende Ahnlichkeiten besitzt — Die Rhaphioeerinen habcn jedenfalls mehr Almlichkeit mit der Gruppe der Clitellarien, als mit den echten Sarginen Ich war daher gezwungen die Gattung Oampeprosopa an zwei Stellen aufzufuhren urn deren Mu Bestimmung zu ermoglichen — Dig itis ed by the Ha rv ard Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Die Unterscheidung der 7—8 Glieder des Abdomens ist bei den Beriden nicht immer leicht, und da die gcringere Anzabl der Segmente bei den Stratiomyiden durch Verkiimmern oder Einziehen der letzten Scgmente entstanden ist, so gerath man oft in Zweifel Fine scharfe Trennung wird fur die Dauer nicht moglich sein Die Gattung Cyanauges zeigt nur fiinf Hinterleibsringc, besitzt aber Sporue an den Mittelschicnen wie Aca/ruhomyia unter den Berinen, mit denen sie auch das reich gedorntc Scliildehen gemein hat Bei Acanthomyia wird es dagegen bei dem Mannchen schwer sieben Hintcrleibsringe nachzuweisen, nur fiinf sind deutlieh, die letzten cingezogen, wogegen bei dem Weibchcn mit vorgeschobener Legerohre (welche ja aus den letzten Segmenten gebildet wird) acht Abdominalringe ersclicinen — Dieser Unterscliied ist daher nur ein selir relativer, in den meisten Fallen mag or indess geniigen die Thiere zu bestimmen Im natttrlichen Systeme werden Stratiomyiden, Pachygastrinen und Beriden niemals drei gesonderte Gruppen bilden kimnen, sondern nur Endpunkt«>, gewisser Entwicklungsrichtungen einer einzigen Gruppe darstellen, die man ebensogut als grosse Gattung gelten lassen kOnnte — Im Korperbau der Larven, soweit sie bckannt sind, herrschen nur geringe Modillcationen — In welcher Beziehung die Ohiromyziden zu dieser Hauptgruppe stehen, lasst sieh ohne Kenntniss der Vcrwandlung nicht mit Sicherheit sagen, da, dieselben auch viele Beziehungen zu den Leptidcn zeigeu Immerhin scheinen sie aber mehr mit den Beriden verwandt, unter welchen es auch Formcn mit unbewaffneten Scliildehen gibt (Metoponia) — Eutschciden mlisste die Larve, welche, wean mit der von Xylophagus verwandt, die Chiromyziden in eine andere Gruppe bra'chte, Bei den Xylophagiden tinden wir zwei Abtheilungen, deren eine Friedrich Brauer m at 62 oo log y( Ca mb ri dg e, M A) ;O rig ina lD ow nlo ad f rom Th eB iod ive rsi ty He rita ge Lib rar yh ttp ://w ww bi od iv ers ity lib r ary org / ;w ww bi olo gie ze ntr u (Subula) durch die Larve und deren Verpuppnng an die echten Stratiomyiden, die andere (Xylophagus) aber an Tabaniden erinnert und eine freie Nymph e zcigt Der Kopf der Larve gleicht aber noeh mehr dem der Stratiomyiden-Larve, die Xylophagiden- und r3w£w/a-Larven sind aber amphipneustisch Die Gruppe der Xylophagiden zeiclmet sich durch das verschiedene Flugelgoader von den Stratiomyiden aus, indem der Stamm der zweiten und dritten Langsader mehr gegen die Flllgelwurzel zu entspringt Doch wird dieser Unterschied sehon bei Subula undeutlich und weist einen Ubergang nach — Aus der Beschreibung der (Joenomyia-Lurve von Be ling geht hervor, dass sie mit den Xylophagen naher verwandt ist, als mit den Beriden etc — Inwiefern sie von den Tabaniden abweicht, miisste durch eine eingehendere Beschreibung des Kopfes nachzuweisen sein Von den Tanystomen nahern sich durch das Fliigelgeader einerseits die Leptiden, namentlich durch die nicht gespreizte Gabel der dritten Langsader, anderseits durch die Flihler die Tabaniden, die jedoch durch die gespreizte Gabel der dritten Langsader sehr abweichen — Eine grossere Arbeit tiber Stratiomyiden ist von A Gerstaeeker (Linn Ent T XI, p 261 1857) verbffentlicht und enthalt sehr schatzenswerthe Beitrage zur Kenntniss der Gattungen und Arten Der Verfasser behandelt jedoch nur die Stratiomyiden im engeren Sinne und sein Material ist leider fur die ganze Gruppe ein zu kleines gewesen — Von den beiden Gnippen, welche Gerstaeeker p 319 aufstellt, wiirde die erste beilaufig meinen Clitellarien, die zweite meinen Stratiomyiden entsprechen — Von der weiteren Theilung, durch das Fehlen oder Vorhandensein der dritten aus der Discoidalzelle ausgehenden Ader, habe ich nur wenig Gebrauch gemacht, da, im Gegensatz zu den Pachygastrinen, bei welchen diese Ader ganzlich fehlt, bei den Stratiomyiden stets ein Rudiment derselben als Zinke oder Falte vorhanden bleibt — Wcnn meine Arbeit aber sehr unvollkommen geblicben, so liegt das weniger an einer ungenligenden Benlitzung der Literatur, als an den zum grossen Theil mangelhaften Beschreibungen vieler Gattungen om pa tiv eZ Folgende Werke haben auf die hier zusammengestellten Gattungen Bezug (Eine vollstiindige Literatur kann des Umfanges wegen hier nicht gegeben werden.) Dig itis ed by t he Ha rva rd U niv ers ity ,E rns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of C Bigot: Annal Soo Entom France s T IV 1856, p 30 s V 1857, p 283, IX 1879 Gerstaeeker: Linn Entomolog T XI 1857 p 261 Haliday (Walker): List of Diptera Ins 154 1848 Jaennicke: Abh d Senkenberg naturf Gesellsch Bd 1806 — 67 p 311—408 Taf XLIII—IV, Low H.: Dipteren Siid-AMka's „ „ Stott Ent Zcitg 1850 p .'!04 ,, „ Verb d k k zool botan G-esellsch 1855 p 181 (Sargms.) „ „ 13ie Berastein-Diptevon Programm d Realschule zu pveuss Meseritz 1850 „ „ Berlin Ent Zeitg IX, X, XVI — Oritur I 1861 II 1862; HI U IV in 186.'!: V 1864 „ „ Dipt Amoricae sept, indigena „ „ Monographs of the Dipt North America Part I Smith's Mlseell Collect P 1862 „ „ Meigen Supplem 248 Macquai't: Dipteres exotiques I—III u Suppl 1—5 1838—1855, Meigen: System Beschreib d europ Zweifl Bd Osten-Sacken: Western Diptera Bull Unit St (Jeolog survey Vol Ill, Nr 1877 „ Diptera Malayaua 1881 extr aus: Atti dagli Annal Museo Civic, di St Nat di ftenova Vol XVI 4—7 Febr 1881 „ Catalog of Dipt, of N Am Smith's Miscell Coll Nr 270 1878 Philippi: Verh d k k zool botan Gesellsch Wien Vol XV p 72!) liondani: Dipterologiae Italicae 1'rodromus Vol.1 1856 Schiner: Fauna Austriaca Diptera I 1860 „ Verh d k k zool botan Gesellsch Wien 1864 193, 201; 1865 237; 1867 631, 731 „ Keise der Fregatte Novara Diptera 1868 Zool Th Bd II Abth I Snellen v Vollcnhoven: Batav Acad Sc Natura XV 1863 — Veriag en Modd k Acad Weteuseh 1863 f 1—3 Thomson: Konigl Svenska Fregat Eugenies Ilesa 1.1 Zool Insect Diptera 1868 63 m at Die 7jweiflilgler des kaiserl Museums zu Wien bio div IJestimmungstabelle der Gattungen der Notacanthen ers ity lib rar y org /; w ww bio log iez en tru Walker Fr.: List of dipterous Insects of the British Museum Ill et Suppl „ „ Journal of the Proceedings Linn Soc Vol ILL, IV, V u VI „ „ Inseota Saundersiana Vol I Diptera 185C „ „ Transact Entomol Soc London T V 1858—61 294 Wiedemann: Aussereuropaisehe Zweifliigler Vol.1 11 iod ive rsi ty He rita ge L ibr ar yh ttp ://w ww Anmerkung Zum Verstiindniss der Tabellen berufe ich mich auf das in meiner ersten Arbeit iiber die Dipteren dep kais Museums p 125 Gesagte Die eingeklammerten Zahlen liinter der freien Nummer links fiihren zu den Gegensiitzen in auf- oder absteigender Richtung, die eingeklammerten Zahlen vor den Gattungsnamen sind aber die Nummern dieser Gattnngen und dieselben, welche im Inhalto den Gattungen vorgesetzt sind Spater wahrend der Arbeit eingeschaltete Gattnngen haben daher oft die gleiche Nummer mit der zuniichst verwandten oder moglicherweise damit identischen Gattung, da eine Anderung der Nummern sehr umstandlich erschien — (Sieho Denkschr d kais Akad d Wissensch math.-naturw Classe XLII Bd I Abth 1880 p 125 Ha rva rd Un iv ers ity ,E rns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp ara t ive Zo olo gy ( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad f rom Th eB (92, 93.) Hinterleib 5—6ringlig, alle Schienen olme Endsporne (23.) Aus der Discoidalzelle, oder aus dieser und der hintereu Basalzelle entspringen inir drei zum Fltigelrande gehende Adern (drei Discoidaladern), die erste, zweite und vierte, die dritte fehlt Letzte Hinterrandzeile (Posticalzelle) an die Discoidalzelle stossend und die vordere Zinke der Posticalader einen Theil des Hinterrandes dieser Zelle bildend Vierte Hinterrandzeile fehlend, erste, zweite, dritte und fiinfte (Posticalzelle) vorhanden (12.) Fiililer, bci Proiilansieht, an die Unterseite des Kopfes geriickt und dort entspringend (7.) Drittes Fiihlerglied gabclig, eomplicirt Der obere Gabelarm des dritten Fuhlcrgliedes niit einer Kndborste und einein seiflichen Fortsatze (Cuba) (1.) Chauna Low Der obere Gabelarm des dritten Fiihlergliedes mit einem Knddorne, olme Seitenfortsatz (Brasilieii) (2.) Bhstocera Gerst (4.) Drittes Fiihlerglied nicht gabelig und nicht eomplicirt; nndeutlicb gegliedert, (11.) Drittes Fiihlerglied mit einer Endborste (10.) Schildchen mit zwei Dornen a) Drittes Fiihlerglied kurz, gleichmassig rnndlich (Sudamerika) (3.) Panacris Gerst b) Drittes Fiihlerglied langlicli rund, am Ende plStzlieh verengt (Slidamerika) (4.) Spyridopa Gerst, 1,0 (9.) Scliildcben mit vier Dornen Augen bebaart (Slidamerika) (10.) Artemita 'Wlk Hieher scheinen die Gattungen NeruaWlk [Aru-Ins.] (Linn Soc Journ HI), Evaza Wlk (ibid I) und Gulcua Wlk (1 c I) (O.-Indien) zu gehbren Bai Evaza und Nerua soil das Abdomen langer and kaum breiter als der Thorax sein, bei Culoua dagegen ist der Hinterleib breiter und kiirzer Wahrscheinlich fallt Evaza und Nerua zusammcn Vergl audi Trichochaeta Big Ann Soc Ent, fr 1879, Dig itis ed by the p 190 Siehe Beridae, 11 (8.) Fiihler mit Griffel oder Endlamelle oder spit/.em Endgliede, aber stets olme feine Borate am Ende, I Drittes Fiihlerglied einen langlicheti, von den folgenden Gliedern oft schwaeb abgegrenzten Complex bildend, oder mehr weniger in die einzelnen Glieder aufgelost, die Fiililer daher mehrgliederig, bis lOgliederig erscheinend, mit kurzem Griffel a) Thorax sehr verlangert, nach vorne verengt, Schildchen wenigstens mit vier Dornen Fiililer 7gliederig, am Grande dicker (Slidamerika, Ceylon) (5.) Acanthina Wd Acanthina pulchrip ennis Schin stimmt mit Walker's Beschreibung von Artemita Die Art war in der Coll Winth fiilschlich als Acanth hieroglyphica bezeichnet Spater stellt Schiner sie zu Spyridopa G., das Scutellum ist aber 4dornig 64 m at Friedrich Brauer Mu se um of C om pa tiv eZ oo log y( Ca mb ri dg e, M A) ;O rig ina lD ow nlo ad f rom Th eB iod ive rsi ty He rita ge Lib rar yh ttp ://w ww bi od iv ers ity lib r ary org / ;w ww bi olo gie ze ntr u bj Thorax nicht langer als breit, kurz, vorne nicht auffallend verengt, Fuhler lang und fast liberal] gleich dick, im G-anzen lOgliedrig Scliildchen 4dornig (P Natal.) (6.) Diphysa Mcq Dipt exot Suppl, IV, 43 {Diphysa Mcq Dipt exot Suppl I, p 46 aus Brasilien, Taf 5, Big gehort fraglich zu den Pachygastrinen als n G in die Nahe von Wallacea, Ghauna oder Ptilocera) II Drittes Flihlerglied einen 4— 5gliedrigen Complex bildend, der einen dicken spindelformigen oder diinnen leistenformigen langen Endgriffel tragi a) Endgriffel dick, spindelformig, kanm zweimal so lang als der Basaltheil der Flihler Vier Scuteltellardornen (Afrika) (7.) Phyllophdrd Mcq non Thorns b) Endgriffel schmal, gerade, meist aufgerichtet, leistenformig, einseitig gefiedert, fast dreimal so lang als der Basaltheil der Flihler Kleine Querader zuweilen fehlend Vier Scutellardornen (8.) Tinda Wlk = Biastes Wlk = Plasma Jaenn = Phyllophora Thorns, et Schiner, non Mcq — (O.-Indien) (Wohin (9.) Adraga Wlk Linn S Journ Ill, 82 von den Aru-Inseln gehort, ist nicht zu ersehen Schildchen nngedornt Gea.der wie bei Olitellaria Siehe (11 aberrans Sell in.) Zweifelhaft flir diese Gruppe bleibt audi die Gattung (15.) liosapha Wlk (Journ Proc Linn Soc IV, 100 Celebes) = Calcochaetis Big (Ann Soc Ent fr (5) IX, 1879, p 189) Es ist aus den P>eschreibungen nicht zu ersehen^ ob die Fuhler auf der Mitte des Profiles oder unterhalb sitzen Nach Osten-Sacken unterscheklet sie sich von Tinda (Austro-Malayan Diptera Beccari p 25.) dnrch die langeren Fiihler, deren letztes Glied beiderseits mikroskopisch gefiedert ist (bei Tmda einseitig), wie bei Hermetia Der Thorax ist nach vorne verengt Vier Scutellardornen, davon die zwei mittleren grosser Erste Hinterrandzelle am Ende zweiwinkelig (spitz bei Tinda), weil die kleine Querader vorhanden Beim cT stossen die Augen iiber den Fuhlern eine betrachtliche Langc zusammen Stirnc des ? massig breit Von Ptiloeera wlirden sie die nur mikroskopisch behaarten Fuhler, von Wallacea Dol das nur 4dornige Scliildchen unterscheiden Ebenso zweifelhaft bleibt Nemotelus singular^ Mcq Dipt exot Spl I, 57 2, Taf 6, Fig (Colum bien), der nach Schiner und Low kein Nemotelus ist, sondern zu den Pachygastrinen gehort 12 (3.) Flihler auf der Mitte des Profiles eingefugt (Conf die Anmerkungen zu den zweifelhaften Gattungen bei der vorigen Gruppe rns tM ay rL ibr ary of the 13 (18.) Schildchen bewehrt und zwar: 14 a) Mit Einem feinen Dome; Hinterleib ausserordentlich breit (Guinea) (11.) PlatynaWA b) Mit Einem sehr dicken Dome Hinterleib kaurn breiter als der Thorax (Mexico) (1 a.) (Jynipimorplia Brau ers ity ,E 15 — mit mindestens zwei Dornen Dig itis ed by t he Ha rva rd U niv 16 Flihler zusammengesetzt, mit borstigen Fortsatzen oder gekriimmten Seitenanhangen Schildchen mit vier Dornen in der Kegel (Ost-Indien, Afrika) (12.) Ptilocera Wied non Mcq Ob die Gattung Trichochaeta Bigot (Ann S Ent fr |5.| IX 1879 190 Ternate) — hieher gehOrt ist nicht zu bestimmen Das Geader scheint das der Pachygastrinen zu sein Die geschlossene vierte Areola wird wohl die Analzelle sein sollea eine wirklich geschlossene vierte Hinterrandzelle findet sich bei Subula, dann sind aber vier Adern aus der Discoidalzelle entspringend Das Schildchen ist 4domig Vergleiche die folgende Gattung 17 Flihler einfach, ohne kamm- oder borstenartige Fortsiitze an der Seite, pfriemenformig mit feiner Endborste und spindelfdrmigem Complex (drittes Glied), Schildchen 8dornig, davon die zwei mittleren i»TOSSCl die seitlichen (je drei) klein (Ost-Indien.) (13.) Wallacea Dol = Gabasea Wlk (Conf Nr 15 liosapha) 18 ;13.) Schildchen unbewehrt 65 at Die Zweifliigler des kaiserl Museums zu Wien ;w ww b i olo gie ze n tr um 19 (20, 22.) Drittes Fiihlerglied lang, schmal, undeutlicli 4ringlig, darauf cine kurzgcficderte lange fadenartige Borste (Unrcli das unbewehrte Schildchen von Eosapha, durch die Lagc der Ftibler von Tinda etc verschicden) (Ceylon.) (14.) Acraspidea Bran Zweifelhaft ist ob die Gattung Nr 19 Enoplomyia Bigot (Batehiau) hiehcr gchort, deren Fiihler rita ge Lib rar yh ttp ://w ww bio div e rsi tyl ibr a ry org / alinlich gebant ersch einen 20 (22.) Drittes Fiihlerglied kugelformig, 4ringlig, mit einer Endborste 2.1 Endborste der Fiihler nackt, (Europa, Nord-Amerika, Asien) (16.) Pachygaster Mg (Vergleicbe die Gattung Qbrapa Wlk (Nr 17) von den Aru-Inseln) Endborste der Fiibler gefiedert (Radak- oder Marschalls-Inseln.) (18.) Lophoteles Low 22 (19, 20.) Drittes Fiihlerglied (Complex) schmal, nach dem Ende zu diinner, (iringlig Griffel 2gliedrig, kurz; Augen nackt (Caffraria Afrika) (20.) Sternobrithes Low Die verwandte Gattung Wallacea Dol (Natk.Tijdsch.nederl.Ind XVII 82 1858) hat ein bewehrtes Th e Bio div ers i ty He Schildchen; — v supra — 23 (2.) Aus der Discoidalzelle oder aus dieser und der hinteren Baaakelle entspringeu vier zum Rande gehende Adern, es sind also fiinf Hintcrraudzellen vorbanden, oder es i'ehlen nur die Vorderen derselben Die dritte ist oft verkiirzt oder rudimentar als Falte vorhanden In letztereni Falle stets eine Querader Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow n loa df rom zwischen Discoidal- und Posticalaelle 24 (51.) Fiinfte Hintcrrandzelle an die Discoidalzelle anstossend und oft einen betrachtlichen Theil des Hinterrandes derselben bildend Die vordere Ziuke der Posticalader geht daher als vierte Discoidalader aus der Discoidalzelle und nicht erst aus der hinteren Basalzelle hervor (Es ist Riicksicht zu nehmen anf jene Falle, wo die Discoidalzelle gegen die Posticalzelle schmal nach hinten ausgezogen ist, z B Ephippium und dieser schmalc Raum derselben oft stark chitinisirt einer breiten platten Querader gleieht, wie das bei Gampeprosopa der Fall ist, oder die fiinfte Zelle nur in einem Punkte trifft Solch ara tiv e Zo olo gy ( Gattungen sind in der Tabelle 2mal beriicksichtigt.) — 25 (30.) Fiibler mit haarfeiner Endborste, die fast langer ist als die iibrigen Giieder znsammen Sie bestehen aus zwei kurzen Basal-Gliedorn und aus dem mchrringligen Complexe der auf das zwcite folgenden Mu se um of Co mp Giieder Schildchen unbewehrt 26 Augen dicht behaart, Leib metallisch, Hinterleib nicht breit, langlich oval (Neuholland.) (49.) Ohromatopoda Schin ibr ary of the 27 Augen nackt — 28 Fiihlerborstc am Grunde meist kurz gefiedert, Hinterleib hochstens 2mal so lang als breit Drittes Fiihler(50.) CacosLs Wlk, (52.) Drnsteria Schin (Babia) hat einen schmaleren Hinterleib.) — tM ay rL glied lang, robust (Siid-Amerika) ers ity ,E rns 29 Fiihlerborste nackt, Leib schmal, drittes Fiihlerglied schlankcr (Isle d France.) (Brasilien?) (51.) Chrysochlora Mcq rva rd U niv NB Homonom gogliedert ersoheinon dio Fiihler bei der Gattung Campeprosopa Mcq (Java) (Nr 56 u 71), deren Goader in Betreff der Angaben (bei Pnnkt 24, 30 u 51) Uber die Discoidalzelle sclnvankond ist by the Ha 30 (25.) Fiihler mit kurzer Endborste, oder ohne solche, mit Griffel; oder mit gegliederter Endlamelle; oder mit langer dicht 2zeilig gewimperter Endborste, die eine Lamelle vortiiuscbt, oder linear, fast homonom Dig itis ed gegliedert, die Giieder oft sehr uudeutlich 31 (37.) Hinterleib schmal und lang, meist flach gewiilbt oder bandartig, oder am Grunde verengt, keulenodcr flaschenformig 3>2 Fiihler linear, uudeutlich gegliedert, auswaxts gedreht Schildchen mit zwei Dornen (Java) (56 71.) Campeprosopa Mcq (conf Toxocera inf Nr 77.) — Fiihler nahe am Mundrande, schlank, auswartsgebogen, auf das zwcite Glied folgen acht deutliche Giieder mit kurzem EndbOrstohen Fiihler daher lOringlig Alle vier Discoidaladern aus der Discoidalzelle; Cubitalzellebrc.it Schildchen unbewehrt (Co/igorh.?) (72.) Amphilecta Schin Verwandt mit Toxocera (77.) DDnkschriften der maUiem.-imlurw CI, XLIV Bd g Friedrich Brauer, at 6G gy ( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad fro m Th eB iod ive rsi ty He rita g eL ibr a ry htt p:/ /w ww bi od ive rsi tyl ibr a ry org /; ww w bio lo gie ze ntr um 33 Drittes bis sechstes Flihlerglied zusammen viel langer, als das erste und zweite Glied, einen undentlichen Complex bildend, daim mehrere kleine Glieder, auf welche ein langer, aus flachcn Gliedern zusammengesetzter Complex (Endlamelle) folgt, wodurch die Ftihler zungen- oder keulenformig erscheinen Zuweilen ist die Endlamelle nur eine dicht zweizeilig beliaarte Endborste, also schwungfederartig 34 Scheitel tief eingesattelt, zwischen den Augen concav, Thorax schmaler als der Kopf (Guinea Afrika.) (73.) Thorasena Mcq Scheitel nicht tief eingesattelt, zwischen den Augen ctwas gewolbt — 35 (36.) Hinterleib vom dritten Einge gegen die Basis zu stark verengt, nach hinten breit, flaschenformig oder keulig — Endlamelle der Ftihler gewohnlich dicht zweizeilig gefiedert, federartig, well die Haare so dicht stehen, dass sie sich vollkommen decker) Augen des cf zusammcnstossend, die des ? breit getrennt (Neuholland.) (74.) Lagenosoma Schin Bei (76.) Massicyta Wlk von den Aru-Inseln und Singapur soil der Hinterleib keulenformig sein, also wie bei Lagenosoma Beide sind wahrscheinlich identisch — Toxooera Mcq (77.) von Java ist mit den Arten der vorigen Gruppe Funkt 32 zu vergleichen und scheint verwandt mit Amphilecta Schin Die Ftihler sind nielir linear, die Endlamelle nndeutlich abgegrenzt, sie sitzen nahe am Muudrande Die Augen des c? sehr genahert Schildchen ungedornt wie bei Amphilecta Schin Von A.ulana trennt sie der langere Leib Siehc Lasiopa 36 Hinterleib gleichbreit, bandartig, nur am Grande, vor oder hinter dcm ersten Segmentc etwas verengt, das Ende bei dem Weibchen abgestutzt mit zwei gegliedcrten Scheidentastern, beim Miinnchen abgerundet, in der Mitte etwas winklig eingeschnitten Endlamelle der Ftihler keulen- oder spindelformig, flach, bandartig, mehrglicdrig Stlrne in beiden Geschlechtern breit, beim c? nur etwas schmaler (Siid- und Central-Amerika, Amboina, Neuholland.) (75-) Hermetia Ltr (Vergleiche auch Salduba Wlk (Gattung Nr 65, Punkt 85 der Tabelle —) Aru Ins — Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr a ry of th eM us eu m of Co mp ara t ive Zo olo 37 (31.) Hinterleib kurz, meist nur doppelt so lang als breit, oder ktirzer, rund oder oval 38 Erstes Filhlerglied drei- bis viermal so lang, als das zweite; die auf das zweite folgenden aeht Glieder setzen scheinhar ein spindelformiges langes Glied mit kurzem kegeligen Endgriffel zusarnmen (SttdEuropa, Afrika, Neuholland.) (21.) J'ycnomalla Schin Gerst 39 Erstes Flihlerglied hochstens doppelt so lang, als das zweite oder kiirzer 40 Die auf das zweite Flihlerglied folgenden vier bis fiinf Glieder bilden scheinbar ein 4—5ringligcs ovales, oder gegen das Ende stark verdiinntes, drittes einfaches Glied mit zwei- oder mehrgliedrigem Griffel, dessen Basalglied kurz, dessen Endglied dick spindel-, oder fein borstcnfonnig und oft praeapical ist und durch Bchaarung zuweilen dicker crscheint — Oder die Ftihler sind linear, aus ungleich langen Gliedern olme Complexe zusammengesetzt 41 (48.) Schildchen gedornt 42 Euckenschildvor der Fliigelwurzel jederseits mit einem starken Seitendorn (Europa) (22.) Ephippium Ltr Dig itis ed by the Ha rva rd a) Hieher gehort (23.) Engonia Schin = Nigritomyia Bigot — Bei Epltippium ist die Discoidalzelle nach hinten gegen die fiinftc Plinterrandzelle schmal ausgezogen und mit dieser nur eine kurze Strecke in Beriihrung, wahrend bei Engonia beide Zellen breit aneinander stossen, so dass die zweite und dritte Discoidalader ebenso weit von einander entspringen, als die dritte und vicrte Der Hinterleib ist bei Engonia langlich oval (bei Ephippium breit rund), alle Discoidaladern errcichcn den Hinterrand (Type: maculipennis Mcq.) Ost-Indien, Manilla —• b) Ob die Gattung (24.) Ampsalis Walker (Linn Soc Journ Vol IV., p 98 1859/60 Makessar Diptera) hieher u z zu Engonia Sch, oder zu (Jampeprosopa Mcq gehort, bleibt zwcifelhaft Das Schildchen ist 2dornig, der kiirzere Hinterleib wiirde fiir Ersteres, die langen linearen Fiihler ftir Letzteres stimmen — Ebenso mochte ich (ad 23) die Gattung Tracana Wlk (1 c p 99) zu Engonia Schin stellen — (Makessar.) Die ZweiflUghr des kaiserl Museums zu Wien m at 6' tyl ibr ary org /; w ww bi o log iez e ntr u Bei Ampsalis und Traeana ist jedoch nicht angegeben, ob der Riickenschild einen Seitendorn besitzt — Vcrgl die niichste Gruppe 43 (42.) KUcken oline Seitendorn vor der Fliigelwurzel — 44 Fiihler dick, fast gleiehmassig gegliedert, die zwei letzten Glieder und das erste Glied langer, im ganzen 8gliederig, der Complex (drittes Glied) Ggliedrig (Mexico.) (26.) Buparyphus Gerst Th e Bio div ers ity He rita ge Lib rar yh tt p :// w ww bi od ive rsi a) Clitellaria aherrans Schin bildet eine neue zwisclien i,uparypkus und Clitellaria stehende Gattung (25.) Octarthria Bran (Schin Nov Beise Diptera.) Fiihler auf der Mitte des Profiles, im Ganzen lOgliedrig, der Complex allein (drittes Glied) Sringlig — Schildchcn 2dornig (Neuseeland.) (Conf Ampsalis Wlk.) b) Die Gattung (27.) Buryneura Schin unterscheidet sich von Buparyphus Gerst durch das dritte Fiihlerglied (Complex), das bei Buparyphus 6ringlig, bei Buryneura 5ringlig ist — Von Clitellaria trennt sich Buryneura durch das fast rudimentare Endgriffelcheii der Fiihler und durch den flachen Hinterleib, fcrner durch die mit der Discoidalzelle brcit zusammenstosscnde Posticalzelle (5 Hinterraudzelle) Rei Buryneura sind die Fiihler unter der Mitte des Profiles nahe dem Mundrande sitzend Schildchen mit zwei Dorncn — (Mexico.) (28.) Clitellaria Mg A) ;O rig ina lD ow nlo ad fro m 45 (44.) Fiihler mit mehr abgesctztem Endgriffel und auch die auf das zweite Glied folgendcn vier Glieder einen liinglichen Complex bildend 46 Ftihlergriffel mehr weniger dick, Hinterleib oval (Europa, Amerika, Afrika, Asien.) — rid ge ,M CI ehalybea ist auszuschliessen, siehe Neorondania (61.); ebenso CI aherrans siehe oben (44.) —Die Gattung Artemita Wlk siehe bei Pachygastrinen bei Nr 10 — eZ oo log y( Ca mb 47 Ftihlergriffel borsten- oder baarformig fein Hinterleib stark gewolbt und fast kugelig, kurz Europa, NordAmerica, Celebes, Stid-America — (34.) Oxycera Meig Die Gattung (29.) Musama Wlk Linn S Joura VII 1864 205 scheint hieher zu gehoren — Co mp ara tiv (My sol.) 48 (41.) Schildchen ungedornt rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of th eM us eu m of Zweifelliaft ftir dicse Abtheilung sind: (31.) Cobertina Bigot 1879 (Afrika) und Saruga Wlk (ad 30.) (Linn Soc, Journ IV 101 1860.) (Celebes.) Diese miissten hier oder bei den Pachygastrinen untergebracht werden Wenn es richtig ist, dass, wie Walker sagt, das Fliigclgeader wie bei Oxycera gebildet ist, so wiiren hier ihre niichsten Verwandten Das dritte Fuhlerglied soil rand, die Fiihler iiberhaupt sehr kurz, die Borste schlank sein Scheitel buckelig, Augen nackt, Schildchen aui'recht kegelig — 49 Gesicht mehr weniger kegelig vorgezogeu, nasenartig Europa, Asien, Afrika, Amerika (30.) Nemotelus Gffr 50 Gesicht nicht nasenartig vorgezogen Griffel 2gliedrig, vorher der 4ringlige Complex und zwei Basalglieder Ha Europa, America, Afrika, Asien (32.) Basicpa Brulle Dig itis ed by the a) Hieher gchort wohl die Gattung (33.) Brachycara Thorn son (Eugen-Resa) von den Hossi-Inseln Auf das zweite Ftihlerglied folgen vier Glieder und ein Igliedriger Griffel mit zwei Borsten am Ende_ Augen nackt Schildchen ungedornt Schienen olme Sporne I) Die Gattung (ad 32.) Aulana Wlk (Linn Soc Journ VII 204 1864 Mysol —) soil in die Niihe von Clitellaria und Baawpa gehoren — Schildchen ungedornt, gross, aufrecht dreieckig Fiihler spitz, borstenfonnig, kaum ktlrzer als der Thorax, undeutlich gegliedert Hinterleib kurz breit Beine unbewehrt Die Gattung scheint verwandt mit Nr 77 Toxocera Meq (siehe oben bei 35) hat aber einen kurzen brciten Hinterleib c) Von Basiopa hat Schiner in der kaiserlichen Sammlung die Gattung (ad 32) Thylacosoma s abgctrennt Gesicht nicht nasenartig vorgezogen, nur nach unten der Mundrand hinabgezogen Fiihler- 68 bio log iez en t ru m at Frtedrich Brauer div e Bio Th e ina um of tM ay rL ibr ary 58 the Mu se 56 57 of Co m pa rat ive Zo o log y( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig 55 lD ow nlo ad f rom 58 54 rsi t yH eri tag eL ibr ary 52 htt p:/ /w ww bio div e rsi t 51 ylib rar y or g/; w ww griffel 3gliedrig, dick, behaart Vorhcr ein 5gliedriger spindeliormiger Complex und zwei kurze gleichlange Basalglicder Hinterleib viol breiter als der Thorax, kugelig Augen behaart, beim c? zasammenstossend (Amboina.) — Teh zweifle nicht, dass diese Gattung mit Ruba Wlk (Lirm S Journ IV 100) identiscb ist Nur durch die Species-Beschreibung war es mSglich die Walker'sche Gattung zu deuten — (Celebes.) (24.) Fiinftc Hinterrandzelle durch eine kurze Qucrader von der Discoidalzelle getrennt, die vordere Zinke der Posticalader daher keinen Theil des Hinterrandes dieser Zelle bildend und als letzte Discoidalader (4.) aus der binteren Basalzelle entspringend (72.) Fiihler mit diinnem borstenartigen oder dickem Endgriffel, oder ohne Griffel, aus mebreren ungleichen Gliedern zusammengesetzt, linienformig oder keulenformig, das Endglied zuweilen einer dicht behaarten Borste gleichend; aber niemals zeigen die Fiihler eine sehr feine und lange End- oder Seitenborste (Man vergleiche Nr 54 der Tabelle mit Nr 72 oder Hermetiiden und Sargiden.) (70.) (71.) Zweite Langsader deutlieh von der dritten geschicden, dritte am Ende stets gegabelt (58.) Endglied der linienformigen Fiihler lang, fadenformig, meist auswarts gekriimnit und oft behaart, zuweilen mit kurzer Endborste Hinterleib schmal, nicht breiter, oder sogar sehmaler als die Brust — Die hier folgenden Gattungen gehiiren zn den Sarginen ad Nr 72 bis zu Punkt 58 Gattung 53, 54, 55 — Scb.ildcb.en bewehrt, Fiihler Sringlig (Brasilien.) (53.) Analcocerus Low Die bereits fruiter erwahnte Gattung (Nr 56 und 71 in der Tabelle und Punkt 32.) Campeprosopa Mcq., Suppl IV T f (Sumatra, Java), welebe aueh zwei Dornen am Schildchen besitzt, konnte durch das variable deader in dieser Gruppe gesucht werden Bei Campeproaopa sind die Fiihler linear, vom dritten Gliede an sehr undeutlich gegliedert — icb zahle im Ganzen zehn Glieder — und sitzen an einem kleinen kegeligen Stirnfortsatze Die Discoidalzelle stosst meist an die Postiealzclle und ist an der Stelle schmal und gebraunt, oder die trennende Querader verbreitert (Siehe 30, 32 und 41 der Tabelle.) Schildchen unbewehrt Fiihler 4gliedrig (Central- und Siid-Amerika.) Man vergleiche auch Nr 72 (54.) Acrochaeta Wd Fiihler 5gliedrig (Sumatra, Java.) Man vergleiche auch Nr 72 (55.) Eudmeta Wd (54.) Endglied der Fiihler einen borstenartigen, oder dickeron Griffel darstellend, kurz, oder mit den vorhergehenden drei bis sieben Gliedern des Complexes scheinbar Ein dickes Endglied oder eine Keule oder spitze Pfrieme bildend, auch zuweilen dick und knopfartig Leib meist kurz und breit, oft platt rsi t y, Er ns NB Die Gattung1 Exochostoma Mcq anterseheidet sich von den verwandtcn dieser Gruppe durch die einfaoh V>lt».ihende dritte Langsader VergH Nr 71 l> in der Tabelle — (S.-Europa, N.-Amerika.) Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive 59 Schildchen unbewehrt, auf das zweite Fiihlerglied folgen acht Glieder (d h drittcs Filhlerglied geringelt und mit Einschluss des Griffels 8ringlig), das letzte (Griffelglied) etwas vcrlangert (Central- und SiidAmerika.) (35.) Ohordonota Gerst 60 Schildchen mit Dornen bewehrt 61 (62.) Auf das zweite Fiihlerglied folgt eine Sringlige in der Mitte breitere, gegen das Ende verdiiunte, oder gleichdicke lange Geissel oder Keule Erstes Fiihlerglied hoebstens 2—8mal so lang, als das zweite (Central- und Siid-Amerika.) (36.) Gyphomyia W d Auf das zweite Fiihlerglied, welches nur etwas kurzer, als das erstc ist, folgen sieben, einen schlanken spindelformigen Complex bildende, Glieder mit apicalem, feinen, borstenformigen Endgriffel (das achte Fiihlerglied) Von Ohordonota durch den feinen Endgriffel (achtes Fiihlerglied) und zwei Dornen am Schildchen verschieden Der Griffel ist viel kurzer als der Complex der sieben vorhergehenden Glieder (St Thomas.) (37.) Neorondama S = liondania Jaen (Typ Clitellaria chalybea Wd.) Die Zioeijiilgler des haiserl Museums zu Wien en tru m at Unser System Subordo I Orthorhapha I A Nematocera Fam Nemocera /; w ww I Section: bio log iez Latreille's System 99 I Trib Oligoneura (Cecidomyidae.) Pars Tipulidarum Ltr ylib rar y org Trib Cuh'oidae „ Tipulidae bio div ers it Fam Tanystoma tl Trib Eucephala Pars Tipulidarum et Cu/ieidarum Ltr p:/ /w ww Trib Tabauii „ Sicarii Ooen omyidae Chiromyza Pachy stoma Trib Mydasii (incl Therevd) !? Peptides V Dolichopjoda V Asilici V Plybotini V blmpides !) Anthracu Bombyliarii 10 » 11 n Vesiculosa (Acroceridae.) tag eL B Brachycera ty He ri IV Trib Vyclocera eB iod ive rsi a) Notacantha (= Fam Ltr et Sicarii.) ,M A) ;O rig i na lD ow nlo ad fro m Th b) Tanystoma (—Fam Trib n Latreille.) V Trib Orthocera rid ge Fam Notacantha Zo olo gy (C am b Trib Xylophagei •n Stratio mydes the Mu of Co mp ara t se um Trib Syrphiae (incl Pipunculus) (h?iopsariae „ Oestrides Muscides ive Fam Athericera ary of II Section: ay tM Er ns a) Polytoma (Mydasiipara Ltr.) b) Procepliala (Fam Trib (excl Thereva)u 5bis 11 L tr.) VI Trib Acroptera mit Lonchoptera Subordo II Cyclorhapha A Proboscidea (= Sect I., Fam 4., Trib bis Ltr.) I Trib Pseudoneura S Syrphidae (= Trib Ltr.) II Trib PJumyidae (== Trib 2., 3., Ltr.) B Eproboscidea (= Sect II Ltr.) Trib Pupipara Un ive rsi ty, Trib (Joriaceae Phthyromyiae rL ibr Fam Pupipares ibr ary htt III Trib I'olyneura Pars Tipulidarum Ltr Dig itis ed b yt he Ha rva rd In meinen frliberen Arbeiten J babe icb gezeigt, dass die Pupiparen zunachst mit den ecbten Muscarien und zwar mit einer Gruppe der Cyclorhaphen verwandt sind, nnr eincn aberranten Zweig der Kumyiden bilden und nicbt den ganzen librigen Dipteren gegcnUber gcstellt werden kfinnen Ilatte Latreille die Larven von Coenomyia und Xylophagus s str (Type X ater) gekannt, so biitte er die Tribus Sicarii fallen gelassen und ware ibm die Verschiedenbeit einer Stratiomys-Tonnen\mp\)e von der einer Muscarie bekannt geworden, so liatte er eine der heutigen sehr ahnliclie Eintheiluiig der Fliegen gegeben Da demselben aucli die Verwandlung von Scenopiuus nicht bekannt war, so liess er sich (lurch die Mundtheile desselben bestimmcn ihn zu den Notacanthen zu stellen — Wenn einige spiitere Autoren sich, trotzdem ihnen obigc Momente theilweise und die Verwandlung von Scenopinus bekannt waren, liber die ricbtige Stellung der Gattung nicht klar werden konnten, so lag das wohl darin, weil die Bildung des Kopfeudes der DipteremLarven und der Mundtheile derselben hochst Verh der Tjool bot Ges 1867, p 737 ff 13' Friedrich Bra uer m at 100 Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp ara tiv e Zo olo gy (C a mb rid ge , MA ); O rig ina lD ow nlo ad fro m Th eB iod ive rsi t yH eri tag eL ibr ary htt p ://w ww bio div ers ity lib rar y.o rg/ ;w ww bi olo gie ze n tru unvollkommen beschrieben und niemals vergleichend bearbeitet worden waren, ebenso weil man sich bei der Verpuppung der Larven von Ausserliehkeiten leiten, und den verschiedencn Kopfbau der volikommenen Thiere ganz ausser Acht liess Meigen blieb iiber die Verwandtsehaft des Scenopinus im Unklaren Er stellt (syst Beschreibung d eur Zweiffiigler) die Gattung zwischen Lonchoptera (Oxyptera) und Conops Es folgen in der Reihe: Dolicliopoden, Oxypterae, Scenopinus und Conopiden Da die Larve von Lonchoptera sehr abnorm gebaut ist und deren Mundtheilc ungenau bekanut sind, deren Kcirperban aber mehr auf die Stratiomyiden hinweist, so steht sie jedenfalls trennend inzwischen Die Larve von Scenopinus schliesst sich eng an die von Thereva — Mit den Conopiden als cyclorhaphen und nach meiner neueren Anschauung holometopen (Acalypteren) Dipteren hat Scenopinus aber nichts gemein Die Puppe von Lonchoptera ist eine coarctata orthorhapha, wic bei Stratiomys — Wiedemann (Aussereuropaische Zweifliigler I, p 239) weist dem Scenopinus ebenfalls den Platz zwischen Dolicliopoden und Conopiden an, also zwischen ortho- und cyclorhaphen Dipteren, cine Stelle, die nach meinen neuen Untersuehungen ' nur den •Syrphiden mit l'ipunculus zukommen kaun — Lctztere haben das unsymmctrische Hypopygium der Mannchen mit Syrphiden gemein Die von mir friiher diesen genaherten Platypezidcn zeigen nahe Verwandtsehaft mit den Phoriden und haben em syminetrisclies Hypopygium der Mannchen — Die Pupa coarctata cyclorhapha scheidet alle letzteren von Scenopinus, der eine freie Mumienpuppe zeigt Leon Dufour, welcher die Gattung anatomisch untersuchte und die Nymphe kanntc, sprieht sich audi tiber die Stellung derselben im System soweit ganz richtig aus, als er dieselbe neben Thereva in eine cigene Familie stellt Er sagt (Ann Soc Ent d France See Tom 8, p 493 1850 und ebenso Mem Acad d Sc Tom XI, 1850) „qu'il semblait avoir etc mis au monde pour le tourment et le desespoir des classify cateurs." Es ist aber ein Missverstandniss Leon Du four's, wenn er semen Landsmann Latreille wciters zu widerlegen sucht und das kiinstliche, oben crwahnte System des letzteren, fur das Latreille'sche System halt Es ist somit tlberflussig zu beweisen, dass vermoge der Form des Nervensystems und dcr Anlage des Fliigelgeaders Scenopinus nicht, wie Latreille angeblich behauptet haben soil, zu den Musciden (Athericercn) gehore; denn Latreille hat den Scenopinus zu den Notacanthen gestellt und nur im bequemeren kiinstlichen Schema bei den Muscarien aufgefuhrt Siehe oben — Sehr merkwiirdige Ansichten iiber die Gattung Scenopinus hat Bigot ausgesprochen (Essai d'uue Classification Gen et de l'ordre des Insectes Dipteres Ann Soc Entom de France s T X, p 471, 1852) Er stellt die Scenopiniden in die achte Tribus Bowhylidii als Gruppe B — Im Jahre 1858 (1 c ser T VI, p 571) erklart derselbe, dass die Scenopiniden, wo sie immer hingestellt wiirden, im Systeme storend wirkten — Die innere Anatomie nahert sie den Bombyliden, wahrend das Aussehen sie sowohl den Stratiomyiden als auch den Musciden nahe bringt Er fiihlt sich dadurch zu dem Ausspruche veranlasst: „quoi qu'il en soil, il semble inevitable de les reunir a ees autres ebauches que Dieu, „dans son oeuvre infinie, n'a pas voulu parfaire, soit pour nous demontrer, une fois de plus, notre vanite et sa „grandeur, soit pour tenir constamment en haleine les facultes spirituelles qu'il a daigne nous departir, soit „enfin pour d'autres motifs qu'il ne nous a pas reveles." — Es scheint aber dieser Ausspruch ziemlieh unbegrilndet, da Bigot fiber die Verwandtsehaft der Scenopiniden durchaus nicht so im Dunkel geblieben ist — Da die Musciden als cyclorhaphe Dipteren hinwegfallen, so bleiben nur die Bombyliden und Stratiomyiden zu betrachtcn Mit erstercn ist Scenopinus durch seine Larve etc wirklich verwandt, den letzteren ist er nur ahnlich, zum Beispicle einem Nemotelus oder Vachygaster Da nun Bigot seine Tribus Bombylidae in Thereviden, Bombylidae s str und Scenopiniden theilt, so stiinden ziemlieh nahe verwandte Formen richtig beisammen Monogi'aphie der Tabanus-Axten etc Denkschr der kais Akad der Wissensch Wien 1880 Die Ztoeiflugler des haiserl Museums zu Wlen at 101 rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co m pa rat iv eZ oo log y( Ca mb ri dg e, M A) ;O rig ina lD ow nlo ad fro m Th eB iod ive rsi ty He ri tag eL ibr a ry htt p:/ /w ww bi od ive rsi tyl ibr a ry org /; ww w bio log ie ze n tru m Gerstaecker (Handbueh d Zoologie von V Cams Tom II', 1863, p 270) trcnnt die Familie Scenopinidae von iliren nachsten Verwandteu; sic bildet den Scliluss der ersten Horde, in welehe allerdings alle Dipteren gehoren, welehe cine freie schmetterlingsartigePuppe {Pupa obtecta nacli Gerstaecker) liaben In die.se Horde hat Gerstaecker aber audi die Platypeziden gestcllt, von denen sclion Westwood richtig vermutlicte (Introdt to the modern Classif of Insects II, p 554), dass sic eine in der Larvenhaut verborgene Puppe besitzen dllri'ten Ileutc weiss man, dass die Platypeziden mit den Orthorhaphen nichts gemein haben, als dass sie Dipteren sind,2 dagegen eine cyclorhaphe Tonnenpuppe haben Zwischen Tkerera und Scenopinus stellt nun Gerstaecker die Empiden, Jnjiata, Bombylidae (inclusive der mit Syrphiden verwandteu Gattung Pipuvculus), Leptiden, Dolichopoden und Platypeziden Andererseits folgen in der zwciten Horde die Stratiomyiden, deren nachste Verwandteu aber die, vor alien genannten Familien der ersten Horde, die Tabaniden sind, wie das die Untersuchung der Kopftheile der Larven und die Anatomic zeigen Es entstand diese unnatiirliche Gruppirung durch die zu allgemeine Ansicht iiber die Verpuppung, wobei keine Riicksieht auf die Verscbicdenheit derPwpa coarctata orthorhapha von der Pupa coarctata cyclorr'hapha genommen wurde, und deren Unterschiede nebensachlich bei Seite geschobeii vvurden, obsclion audi der Kopfbau der Fliegen beider Gruppen ein ganz andcrcr ist.8 Allerdings ist das letztere ein Moment, auf das ich erst spater aufmerksam gemacht habe.* — Die Eititheilnng in L.iptera ort.ko- und cyclorh.apha wurde abcr aueh nachher nur rait Misstrauen aufgenommen, obschon sie Schritt fiir Schritt das System der Fliegen in ein natiirlicheres verwandelte — Der beriihmte Dipterologc Low hat in der Stettiner entomologischen Zeitung (1845, p 312) einen cigenen Aufsatz iiber die systematische Stcllung von Scenopinus geschrieben, beginnt abcr seine kritischen Peinerkiuigen erst mit Meigen, dessen Ansichten ich bereits erwahnt habc Low meint, dass Meigeu durch die Fiihlcrbilduug und das Fliigelgeader geleitet warden sei die Gattung in die Nahe von Coriops zu stcllen, glaubt indess, dass der Zweig, den die dritte Liingsader zum Fliigelvorderrand sendet, auch bei den ersten Familien von Meigen's dritten Bande sich, bis zu den Stratiomyiden liin, noch findet und erst bei den Syrphidcn erlischt Die Erkenntniss der Verwandtschaft blieb Meigen wahrscheinlich verhiillt, weil er die Mundtheile fiir abweichend Licit Letztere zeigen aber auch bei den mit Scenopinus nahe verwandien Familien, den Bombyliden etc grosse Vcrschiedcnheiten innerhalb der liiehergehorenden Gattungen, und bedurfen einer griindlichen Untersuchung ran fiir die Systematik mit Erfolg verwerthet zu Wcrden Ich habe hierubcr schon in meiner Arbeit iiber die Dipteren des Wiener Museums meine Ansichten ausgesproehen (Abh Denkschriften d kais Akademie der Wissenschaften Wien 1880) — Low sagt weiter, da,ss B one he die wahre Verwandtschaft des Scenopinus mit Tltereva durch die Entdeckung der Larve nachgewicsen habc und dass er selbst unabhangig davon durch die Anatomic der Fliege zur namlichcn Ansicht gclangt sei Dieser Verwandtschaft steht weder der Ban der Fiihler, noch das Fliigelgeader entgegen Weiter heisst es: „Selbst dem Baue der Mundtheile, wenn er sich ,,so linden sollte, wie ibn Meigen beschreibt, kann liier keine entscheidende Stinnne eingeraunit werden, da „innerer Bau und Verwandlungsgeschiclitc zu cinstimmiges Zeugniss iiber dieses Verwandtscliaftsband „ablegen." Dig itis ed by the Ha rva Was Low veranlasst hat den Scenopinus spiiter wicder (Diptera of North America I, p 28) anders zu stellen und von seiner richtigen frilliercn Ansicht abzugehen, ist inir uuklar Scenopinus steht in letzterem Werke zwischen den Pipunculiden und Platypeziden interimsweise als eigene Familie Allerdings wird auch hier cine Verwandtschaft mit den Bombyliden vermuthet Die Pipunculiden gehoren indess als cyclorliaplic Fliegen nahe zu den Syrphidcn und die Platypeziden zu den Hypoceren Schiner's (Pboriden) — Uberhaupt finden sicli in dieser Arbeit auch die Cyrtideu weit von den Borabylid.cn getrennt, deren niichste Verwandte sie sind Die i Frauenfold Vorli dor zool bot Ges XIV, p 68 — liergenstamm, Verh dor zool bot Ges Wien 1870, p 37, Taf 8A Siehe moine Mittheilimgon in den Denkschriften der kais Akad 1880 Bd XLII math, naturw 01 p 108 — Monographie dor Ocstriden X863 — 102 m at Friedrieh Br auer the Ha rva rd U niv ers ity ,E rns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp ara tiv eZ oo log y( Ca mb rid ge , MA ); O rig ina lD ow nlo ad f rom Th eB iod ive rsi ty He rita ge Lib r ary htt p:/ /w ww bio div e rsi tyl ibr ary or g/; ww w bio l og ie ze ntr u obigen Angaben Low's sind aber una so wichtiger, als sie den Nachweis enthalten, dass Bouche und Low schon vor Leon Dufour die richtige Verwandtsobaft von Seenopmus erkannt haben.— Von bedeutendsten franzOsischen Dipterologen ist noeh Macquart zu erwahnen Derselbe beginnt (Dipt exot T II, 3, Paris 1843) seine Gruppe Diehoeta mit Scenopiniden, worauf Conopiden, Myopinen, Oestriden und Musciden, also durchweg D-iptera cyclorhapha folgen, mit welchen die Scenopiden niemals in Eine Gruppe gebracht werden kbnnen — Vorher schliesst die andere Gruppe mit den Dolichopodiden — Es ist diese Eintheilung jedoch vor Dufour's Untersuchung gemacht — Eondani (Dipterol Italicse Prodrom I, p 14 und 34, 1856) stellt Scenopinus zwischen die Cyrtiden {Inflatd) und Stratiomyiden Jedenfalls ist dies eine natiirlichere Stellung, obschon die nachsten Verwandten gerade diese beiden Gruppen meiner Meinung nacli nicht sind Immerliin finden wir unter den Cyrtiden Formen mit sehr ahnlichem Flttgelgeader Man vergleiebe z B Pterodontia flavipes Macq (Dipt Exot.) mit Seenopmus und solehe mit almlichen Antennen z B Arrhynchus Phil.— Schiner hat nach meiner Ansicht (Fauna austriaca I) den Scenopiniden die passendste Stelle angewiesen, sie werden zwischen Thereviden und Midasiden aufgefuhrt Ich werde auf diese Stellung spiiter zuiiickkommen, da ich durch andere Merkmale zu einem ahnlichen Eesultat gelangt bin — Im Catalog der europaischen Dipteren hat Schiner leider die Beihe geandert Die Scenopiniden folgen auf die Acroceriden und werden andererseits durch die Thereviden von den Mydasiden getrennt (p 31) In Os ten-Sac ken's Catalog der nordamerikanischen Dipteren, p 97 folgen die Familien folgendermassen: Asilidae, Mydaidae, Nemestrimdae, Bornbylidae, Therevidae, Scenopinidae, Oyrtidae — In meiner Charakteristik der Dipteren-Larven und dem hierauf gebauten Systeme2 findet man die Scenopiden mit den Tbereviden vereint, da sich fiir die Larven keine Unterschiede feststellen liessen, ohschon ich nicht zweifle, dass geringe Unterschiede vorhanden sind Beide habe ich als Polytoma Gruppe a der Tribus Orthocera aufgefuhrt Der durch Zwiscliensegmente 19 Eingel und ein Analsegment (wahrscheinlich nur ein Nachscbieber und kein Segment) zeigende schlanke Korper und die kopfartig entwickelte grosse Kieferkapsel lasst diese Gruppe leicht erkennen — Bei einer naheren Betrachtung der zu den Orthoceren gehorenden Larven zeigt sich indess, dass die starkere Entwicklung von Zwischensegmenten nicht ausschliesslich den Thereviden- und ScenopinidenLarven zukommt und auch sonstige Merkmale, wie die Kieferkapsel bei den einzclnen Familien grossen Schwankungen in der Form unterliegt, so dass bei gena"uerer Kenntniss der Larven der verschiedenen Gattungen die Grenzen der Polytomen und Procephalen verwischt werden Von der Gruppe Acroptera will ich nicht weiter sprechen da die Mundtheile der Lonchoptera-L&rf&n nicht bekannt sind — So zeigt die Larve von Itamvs (Asilus) cyanurvs die llintersiigmen am vorletztcn Binge, und vorher seehs deutlichewulstige Zwiscliensegmente vomfflnften Binge an — Die Larve von Laphria hat vom viertenRinge hinter der Kieferkapsel an gezahlt, sieben mit ausstiilpbaren Warzen umgurtete Zwischensegmente und die Stigmen auf dem vorletzten Einge — Es sind also bei Jtamus 18 Korperringe sichtbar, 12 Segmente mit Zwischensegmenten die Kieferkapsel nicht gerechnet; bei Laphria dagegen 19 Einge mit Zwischensegmenten — Bei Jtamus fehlt das erste Zwischensegment, bei Laphria ist es vorhanden und bei beiden bilden die zwei letzten Segmente mit dem Nachscbieber nurEincn Abschnitt, die Stigmen liegen daher stets am achten Hinterleibsegment, auch bei Scenopinus Dig itis ed by Die Lage der Hinterstigmen auf einem Wulste vor dem lefzten Einge haben die bis jetzt bekannten Asiliden, Bombyliden und Mydaiden mit einander gemein und auch bei der unvollkommen bekannten Acroceriden-Larve scheint die Lage ahnlich zu sein (man vergleiclie meine Abbildung von Astomella, Verb d k k zool.-bot Gesell Bd XIX, 1869, Taf XIII, Fig 1) Bei den Polytomen rlicken die Hinterstigmen noch um einen Eing vor, weil der letzte Eing noch zweitheilig erscheint Bei Empiden und Dolichopiden liegen sie terminal am letzten Ringe — Siehe auch: Ein neues Syst Verh der zool hot Ges Wien Bd XIV 18(H, p 205 Siehe oben u Verh der k k zool bot Ges 1869 T XIX, p 849 — 103 m at Die Zweifliigler des kaiserl Museums zu Wien Dig itis ed by t he Ha rva rd U niv ers ity ,E rns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of C om pa tiv eZ oo log y( Ca mb ri dg e, M A) ;O rig ina lD ow nlo ad f rom Th eB iod ive rsi ty He rita ge Lib rar yh ttp ://w ww bi od iv ers ity lib r ary org / ;w ww bi olo gie ze ntr u Die beiden letzteren Familien, deren Larven sehr wenig Unterschiede zeigen, weicben noch dadurch von alien vorigcn ab, dass ihre Kieferkapsel kleiner ist und die Oberkiefer mehr horizontal gelagert sind, so dass sie bei der Action — wahrend die weicben Unterkiefer, die in der Rube weit vorragen und dann fief zurlickgezogen werden konnen, — nach aussen und unten geschlagen werden — Das Chitinskelett (Schlundgertist), an weiohem die Unterkiefer sitzen, lasst sicb in der Form mit den vereinigten ITnterkieferknochen eines Saugethieres vergleicben, wahrend bei den anderen Familien, inclusive den Polytomen, dasselbe eine schmale Chitinplattc darstellt, die nach hinten in zwei gerade Chitingraten auslauft (Thereva, A.st'lus, Astomella, Bombylius) und unten meist zwei Kamme der Liinge nach verhiufend zeigt — Durch diesc Merkmale wiirden sicb die Orthocera natiirlicher in zwei Gruppen tbeilen, deren eine die Thereviden, Scenopiniden, Acroceriden, Bombyliden, Nemestriniden, Mydaiden und Asiliden; deren andere die Empiden und Dolicbopoden enthielte Da wir die friiher in die Nahe der Scenopiniden gebrachten Platypeziden, Pipunculiden und Athericeren als cyclorhaphe Dipteren ausgeschieden haben, so blciben uns jetzt nur von den Ortboceren die Familien der ersten Gruppe zur Vergleichung ttbrig •— Unter diesen bildet entschieden oinerseits, wie schon Bouche nachgewiesen, den Anschluss die Fainilie Tkerevidae In wie wcit die librigen verwandtschaftliche Bezieliungen zeigen will ich nun besprechen Da die Larven derselben doch nur von wenigen Gattungen und theilweise sehr ungenau studirt sind, so wird man mit ihrcr Hilfe wenig weiter kommen als ich das oben gezeigt habe Namentlich sind die Nemestriniden-Larven unbekannt und die Besohreibung der Mundtheile der den AsilidenLarven sehr ahnlichen Mydaiden-Larve sehr unvollstiindig Mir scheint Uberhaupt das, was tiber die Larve von Mydas gesagt wurde sehr zweifelhaft Es ist schwer zu sagcn ob die Larven der Gattungen dieser Familie sehr verschieden gebaut sein werden; wenn man die Mundtheile der vollkommenen Thiere betrachtet, von welchen die einen einen langen Bombyliden-Riissel, die anderen nur einen kurzen breitlippigen Schopfrussel zeigen (Cephaiooera, Microdetas — Mydas, Doliehogaster), so findet sich andererseits eine solche Variation der Mundtheile auch bei den Familien Bombylidae, Nemestrinida.e, Acroceridae und auch bier fehlt ein Vergleich einer Anthrax- mit einer Bombylius-L&xYe Die Larven der Bombylier und Anthracinen, welche Reily neuerlich abgebildet hat, sehen einander sehr ahnlicli.1 Die Lebensweise, die fiir die Systematik nur einen untergeordneten Werth hat, gibt wenig Aufschluss Wir seben dieselbe Art oft bluthcnaussaugend und als Baubthier odor Hhitsauger (Tabanus apricus Mg Empis-Arten) Von den hieher gehOrenden Familien sind die Thereviden Raub- und Blumeninsecten, die Acroceriden mit langem Rttssel wohl Blumensauger; die anderen nelimen vielleicht kcine Nabrung — Bombyliden und Nemestriniden sind Blumensauger, die Asiliden nur Raubfliegen Von den Mydaiden sagt Macquart (Westwood Introd II, 550), dass sie, wie Laphricn, Insekten mit den Vorderbeinen fangen und aussaugen In wiefcrn dies von den langrlisseligen Formen gilt, vermag ich nicht zu sagen, halte diese aber filr Bliithensauger — Die Dolicbopoden sind Raubfliegen Was die Larven anbclangt, so sind sie theils Raubthiere, theils Parasiten und Einmiether in Nester oder Eierkapseln Wahrend unter den Bombyliden Anthrax und Systropus (teste Westwood) in Schmetterlingsraupen und Puppen parasitirt, Argyromoeba u a in Bienennestcrn, ist nach Reily die Systoechus-h&xYc, in den Eikapseln von Heuschreckeu Einmiether Die Acroceriden sind Spinnenparasiten, die Asiliden leben frei vom Raube, cbenso die Thereviden und Scenopiniden, letztere vielleicht auch von thierischen Abfallen Von den Mydaiden sagt Mac Leay, dass die Larve von Mydas tricolor W'd parasitisch in grossen Prioniden-Larven lebt (Westw Introd II, 550), wahrend Walsh sie frei in faulem Holz fand Vielleicht verlasst die reife Larve ihrcn Triigcr oder bohrt sich, wenn noch nicht ausgewachsen, in eine zweite Larve ein — Die vollkommenen Thiere der Gattung Soempinus sind nie als Raubthiere beobachtet und ihre Mundtheile auch dagegen sprechcnd Doch beweist das, wie aus Da dio Beschroibungon und Abbildungen der orthorhaphen Dipteren-Larven mit wenigen Ausnahmen sehr mangelhaft sind, namentlich die Familiencharaotere vernachliissigt werden nnd oft nnr specielle Aiiszeichnungen naher beschrieben sind, so werde ich die Hauptformen bier anschliessend spater bildlich darstellen — Friedrich 13 r aiier m at 104 Co mp ara t ive Zo olo gy ( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad f rom Th eB iod ive rsi ty He rita ge L ibr ar yh ttp ://w ww bio div ers ity lib rar y org /; w ww bio log iez en tru der Verschiedenhcit der Lebensweise innerhalb Einer Familie hervorgcht, fiir die systematischc Stellung nichts — Nachdem wir den Rtissel in seiner Bildung bei den einzelnen Familien sehr veranderlich gesehen haben, so bleiben bei den vollkommenen Insecten nocb zwei fiir die Systematik allezeit als wichtig anerkannte Momente in Betracht zu ziehen: Die Bildung der Fiisse und das Fliigelgeader — Die Gruppe (siehe oben p 103) der Orthocera lasst sich nach den Fiissen in zwei kleinere Gruppen sondern: Erstens Orth&cera mit drei gleichgrossen Haftlappen an den Tarsen, oder anders ausgedriickt mit zwei Haftlappen und einem diesen gleich entwiekelten Empodinm Hieher gehoren die Nemestriniden und Aeroceriden Zweitens Orthocera mit zwei Haftlappen, ganz fehlendem oder nur sehr kleinem rudimentaren Empodinm Hieher gehoren die Bombylidcn, Asiliden, Mydaiden, Scenopiniden und Thereviden — Das Fliigelgeader ] zeigt die grossten Schwankungen nnd Keductionen bei den Aeroceriden und Nemestriniden Wahicnd bei den letzteren die aus der Discoidalzelle abgehenden Adern alle parallel dem Hinterrand verlaufen und znm Vorderrande aufgebogen sind, thut diess bei ersteren hochstens die erste Ader aus der Discoidalzelle (Psilodera, Pterodontia flavipes) d h das Ende der dritten Langsader geht zum Vorderrande — In der zweiten G-ruppe finden wir ein solches Streben der Langsadern den Vorderrand vor der Spitze zu erreichen, nur bei don Mydaiden und Scenopiniden; beides Formen, wclche sich noch durch die Fiihlcrbildung nahern, indem an denselben weder Griffel noch Borste auftritt, sondern die Glieder als solche langer oder kiirzer zu 3—5 vorhanden sind — Der Ubergang der Mydaiden zu den Asiliden wurde von Gerstaeeker (Rtett Ent Z 1868) nnd Philippi (V z.-b Ges 1865) constatirt, doch von ersterem gerade mit Ausscbliiss von Apiocera, von letzterem mit Hilfe dieser und seiner Gattung Anypenus Mir scheinen letztere Formen einen tibergang zu den Thereviden anzudeuten, deren zarte Beine sie zeigen TIntcr alien orthoceren Fliegen mit zwei Haftlappen finden wir aber nur die Mydaiden und Scenopiniden bei denen scheinbar die vierte Langsader nach vorne verlauft und vor der Flugelspitzc miindet Bei alien andern gehen die vierte Langsader und die anderen aus der Discoidalzelle entspringenden Adern, zum Hinterrande und miinden liinter der Fliigelspitze — ,E rns tM ay r Lib rar yo f th eM us eu m of Bei Scenopinus ist nur das Mydaiden-Geader vereinfacht, gerade so wie das bei einigen Gaitiiiigen der Aeroceriden der Fall ist — Der Scenopinus hort auf eine isolirt stehende Form zu sein, wenn man ihn zwischen Mydaiden a B Dolichogaster, M.egascelus, Apiocera und auderseits Thercva betrachtet Er steht in seinem ganzen Korperbaue den echten Mydas weit naher, als den Thereviden, mit denen er nur die zarten, aber viel kfirzeren Beine theilt Jene kurzfiihlerigen Mydaiden scheinen den unzweifelhaftesten llbergang zu Scenopinus zu zeigen Dig itis ed by the Ha rva rd Un iv ers ity Der Vergleieh der Fliigelrippen von Mydaiden und Thereviden mit Scenopinus crgibt Folgendes: Die dritte Langsader ist bei den Mydaiden gegab'elt nnd dahinter liegen die erste nnd zweite Hinterrandzelle (Microdetus, Diochlistus, 'I'vidonus Megascelus, Anype-nus), oder die erste Ader aus der Discoidalzelle fallt aus, erste und zweite Hinterrandzelle sind vereinigt [Perissocerus, lihopalia, Oephalocera, Miltinus, Leptomydns, Ectyphus, Mydas, Dolichogaster); dadnrcli entstehen auch die zwei Grnppen, welche Gerstaeeker (1 c pag 72) unterschieden hat Es wechselt die Zahl der Hinterrandzellen sowold hiednreb, als auch durch Ausfall der kurzen znm Hinterrande gehenden Querader zwischen der dritten nnd fiinften Hinterrandzelle Es kOnnen somit die erste und zweite und die dritte und fiinfte Hinterrandzelle vereinigt seiu Durch den zum Hinterrande parallelen Verlauf der Enden der dritten, vierten und fiinften Ader liegen drei (1.—3.) Hinterrandzellen an der Fliigelspitze hintereinander und die vierte und fiinfte hinter der Discoidalzelle, so dass die dritte und fiinfte neben einander am Hinterrande des Fliigels zu liegen kommen Die Grenzen der vierten Hinterrandzelle sind vorne der hintero Zweig der Discoidalader Schiner's, hinten die fiinfte i Man vcrgleiche meinc Mittheilungon iiber das Fliigelgeader nach Dr Adolph 105 Zweifliigler des kaiserl Museums zu Wien ze n tr um at DIP y.o rg/ ;w ww bi olo gie Langsader, das ist ein vorderer, dem vorigen parallel lanfender Ast der Postical- oder i'tinften Ader Dieser Ast ist von Schiner (Verb d z.-b Gesell 1864, Taf III), Fig (Stratiomyiden) und Fig (Nemestriniden) falschlich als ein Zweig der Discoidalader mit „/" bezeicbnet; es ist aber, wie Fig (Tabaniden-Fliigel) zeigt, ein Zweig der Posticalader und nnd dort audi ricbtig mit „//" bezeicbnet, — Dig itis ed by the Ha rva rd U niv ers ity , Er ns tM ay rL ibr a ry o f th eM us eu m of C om p ara tiv eZ oo log y( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad fro m Th eB iod ive rsi ty He rita ge Lib r ary htt p ://w ww bio div ers ity lib rar Die Reduction der Adern zeigt sieb nun bei Scenopinus folgendermassen Die dritte Langsader endet mit einer Gabel in den Vorderrand Die kleine Querader riickt mebr in die Mitte der Discoidalzelle, wie bei Anypenus Die vierte Langsader gebt ebcnfalls zum vorderen Spitzenrande des Fliigels, wie bei Mydaiden, die flinfte Ader lauft etvvas nacb binten, aber fast gerade zum llinterrande der Flligelspitze Der bintere Ast der Discoidalader Schiner's fehlt ganzlich (oder man mtisste annehmen er verscbmilzt mit der vorderen Zinke der fltnften Ader der ganzen Lange nacb zu Einer Ader) Durcb diesen Ausfall verscbmilzt die vierte Hinterrandzelle mit der Discoidalzelle, die dritte feblt und die fiinfte Hinterrandzelle bildet eine grosse Zelle in der Gabel der fttnften Langsader Dass eine solcbe Reduction im Fliigelgeader, wenn anders das Schema dasselbe bleibt, wenig systematischen Wertb bat, seben wir bei den Acroceriden Zeicbnet man in den ScenopinusFlugel den binteren Ast der Discoidalader in diese Zelle binein, so entstcht sofort das Mydaidengeader durcb Einen Strieh, ganz so wie es bei Apiocera auftritt Bei den Thercviden ist die dritte Langsader gegabelt und sind alio flinf Hinterrandzellen und dieAnalzelle vorhaiiden, aber die vierte Langsader lauft schon zum binteren Spitzenrande und kcine mit dem llinterrande parallel, ja sogar die bintere Zinke der Gabel der dritten Langsader miindet scbon binter der Flligelspitze, so dass in dieser llinsicbt das deader von Scenopinus dem von Mydaiden durcb den Verlauf der dritten und vierten Langsader viel naher steht als den Thereviden Durcb den Ausfall der vierten Hinterrandzelle binter der Discoidalzelle, entstebt anderseits die grosse Ahnlicbkeit des Flugels von Scenopinus und Conops und anderer Cyclorrbapben, nur darf man nicht vergessen, dass bei letzteren die dritte Langsader hfichstens bei Syrpbiden gegabelt ist Ein Autbiegen des vorderen Astes der vierten Langsader oder dieser selbst zum Yorderrande findet sick aber gerade bei der Mebrzabl der schizometopen Cyclorhapben (Muscinen, Tachinen, Dexinen), bei Holometopen (X'onopiden u a.), bei Syrpbiden und ebenso feblt bei diesen aucb der bintere Ast der Discoidalader Ich will bier nebenbei bemerken, dass aucb bei den Anthomyiden die vierte Langsader nacb vorne gebogen und eine sogenannte Spitzenquerader vorbanden ist, nur verlauft sie genau am Fltigelrande und saumt diesen ein Durcb dieses wicbtige Merkmal wird es leicbt, falscbc Antbomyidcn, oder solcbe Formen anderer Familien, welchc das Antliomyidcn-Geader vortauscben, von diesen zu untersebeiden Es gehOrt bieber die bisher zu den Antbomyidcn gestellte Gattung Syllegoptera Rond., deren vierte Langsadef in den Hinterrand endet und den Fliigelrand bis zur dritten Ader nicht einsiiumt Sie muss vorlaufig zu den Dexinen gestellt werden — Ferner haben ein falsches Anthomyiden-Geader jene Tachinarien, welchen die Spitzenquerader fehlt; aucb sie zeigen keine Bandader zwischen der dritten und vierten Langsader [Tliryptocera frontalis Mcq., Phytomyptera Rond., Roeselia R D und Melia R D - I'enier unter den Oestriden: G-astrophilus Es sei jedoch bemerkt, dass eine wahre Spitzenquerader (Scenopinus, My das, Apiocera etc.) niemals das Ende der vierten Langsader ist, sondern als Convexader zur dritten Langsader gehort und ihr Ursprung verwischt ist Bei Qastrophilus u A gebt aber die vierte Langsader als Concavader zum Rande Siehe meine Abhandlung liber das Fliigelgeader nacb Adolpb — Vergleichen wir die von mir gegebene Tabelle der Familien (siehe Denkschritten der kais Akademie 1880, p 110), so muss ich vor alien auf zwei Fehler, die sieh bei der Drucklegung eingeschlichen haben, aufmerksam machen Bei 27 (Mydaiden) muss es heissen: bei Mydas feblt die erste Ader aus der Discoidalzelle; nicht aber: „die zweite Ader und diese Zelle fehlen." - - Ebenso muss bei 31c (Therevidac) das „Fiihler ohne Griffel und Borste" gestrichen werden — Im Anschluss an die besprochene Tabelle will ich eine Ubersieht der bekannten Gattungen der Mydaiden, Apiocerinen und Scenopinidcn geben Mit Riicksicbt auf das fruiter Gesagte konncn wir von Punkt 21 c, an sagen: Fiisse mit drei Haftlapperi, Fiihler mit cinfachem dritten Gliede mit oder ohne Griffel oder Borste Nach Ausscheiden der Leptiden erhalten wir: die Familie der Nemestriniden und Acroceriden Peilkfll'hrtften dor mnr.hcm.-namrw CI XLIV Hd 14 Friedrich B rauer m at 106 ary htt p:/ /w ww bi od ive rs ity lib rar y.o r g/; ww w bio lo gie ze n tru Ferner A: Fiisse mit zwei Haftlappen und rudimcntarem oder fehlendem Empodium, — Fiihler 3—5gliedng ohne Griifel undBorste, hochstens das letzte Glied, ein kleines kegeliges Knopfchen am dicken vorletzten Gliede, wie Li)w sagt, einen plumpen Griffel bildend; im Ganzen lang odor kurz; keulen- oder knopfformig; wenn 3gliedrig das letzte Glied citronenformig durch den dicken Griffel, oder elliptisch, oder zungeiiformig ohne Griffel — Discoidalzelle vorhanden oder mit der vierfen Hinterrandzelle vereinigt; dritte Langsader gegabclt, die Enden der dritten, vierten und oft auch der flinften Liingsader nach vorne gegen den Vorderrand der Fliigelspitze gebogen und dort miindend oder untereinander vor dem Ende zuweilen vereinigt.' 3—5 Hinterrandzellen vorhanden, je nachdem die erste und zweite, oder die dritte und fiinfte in eine Zelle vereinigt, oder alle durch das Vorhandensein des hintercn Astes der Discoidalader entwickelt sind Analzelle lang und spitz, stets vorhanden Elttgel in der Rune flach am Leibe liegend He ri tag eL ibr I Gruppe Riissel kurz oder lang, stets mit rudimentaren oder fehlenden Tastern, 4—5 Hinterrandzellen im Fliigel Discoidalzelle und vierte Hinterrandzelle vorhanden Mydaidae e, MA ); O rig i na l Do wn loa df rom Th eB iod ive rsi ty Aus der Discoidalzelle zwei Adern am Ende zum Vorderrand gehend und in denselben getrennt oder vereint miindend Fiihler stets langer, zuweilen viel langer als der Kopf, 4gliedrig oder noch mehr Glieder zeigend Gabelzelle langgestielt, Riissel lang ohne Endlippen Mitrodetus Gerst Gabelzelle kurzgestielt Riissel kiirzer mit Endlippen Untergesicht kurz, zuriickweichend, Riissel horizontal, hervorstehend Diochlistus Gerst Untergesicht lang, senkrecht, Riissel senkrecht herabsteigend Triclonus Gerst.2 Kleine Querader am Hinterrande, die zweite und fiinfte Hinterrandzelle trennend, vorhanden (vier Hinterrandzellen) Ectyphus Gerst Kleine Ader am Hinterrande fehlcnd, dritte und fiinfte Hinterrandzelle vereint (respective nur drei Hinterrandzellen) Leptomydas Gerst Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp ara ti ve Zo olo gy (C am b rid g Aus der Discoidalzelle nur eine Ader am Ende entspringend und zum vorderen Spitzenrande gehend Fiihler stets langer als der Kopf, oft sehr lang, 4—5gliederig a) Endkeule der Fiihler auffallend gross und monstros Verissocerus Gerst I) Endkeule von gewohnlicher Bildung a Endsegment des ? ohne Stachelkranz, Aste der Gabel der dritten Langsader getrennt in die erste Liingsader miindend Mydas Fabr fi Endsegment des ? mit Stachelkranz -f Gabel der dritten Langsader ohne Aderanhang Rhopalia Macq -f -f Gabelzelle mit Aderanhang O Riissel ohne Endlippen Cephalocera L atr OO Riissel mit Endlippen X Nur der vordere Gabelast in die erste Langsader miindend Miltinus Gerst X X Beide Zinken in die erste Liingsader miindend- Dig itis ed by the Aus der Discoidalzelle nur Eine Ader zum vorderen Spitzenrande gehend Fiihler kiirzer als der Kopf, 4gliedrig Gabeliiste der dritten Langsader vor dem Ende vereint, Dolichogaster Mcq Aus der Discoidalzelle zwei Adern zum vorderen Spitzenrande gehend, Fiihler kiirzer als der Kopf, 3g]iedrig (oder 4gliedrig mit Einschluss des Endknopfchens) Hinterer Ast der Gabel der dritten Liingsader Die ein ganz analoges Fliigelgeiider zeigenden Nemestriniden unterseheiden sieh durch die drei Haftlappen der Fttsse — Osten-Sacken's n G BapMomidas aus Californien ist verwandt mit Mitrodetus Es sind drei Zellen hinter der Gabelzelle wie dort, aber zwei deutliche Ocellen, die Hinterrandquerader ist rudiffientSr und die Gabelzelle ist nur am Grunde nicht auch am Ende gosticlt — Lezteres kommt auch bei Mitrodetus abnonn vor — 107 olo gie ze ntr um at Die Zioeifliigler des kaiserl Museums zu Wien ;w ww bi in die naebste Ader zuriiekgebogen einmiindend, beide Aste getrennt miindend, die erste Hinterrandzelle erreicht dadurch nicht den Fliigelrand Megascelus Phil rsi ty He ri tag eL ibr a ry htt p:/ /w ww bio div ers ity l ibr ar y.o rg/ II G-ruppe Biissel kurz, Taster entwickelt mit breitem loffelartigen oder blattartigen Endgliede Fiihler kurz, drittes G-lied dick eitronfenormig mit plumpem Griffel Fiinf Hinterrandzellen vorhanden Discoidalzelle und vierte Hinterrandzelle getrennt vorhanden Der Hinterleib bei beiden Geschlechtern vom vierten Hinge an verschmalert, wie bei Thereva, die zwei letzten Ringe schmal cylindrisch, der Afterring beim Weibchen kurz, mit eincm Kranz divergirender Stachelborsten, beim Manne cine breitschaufelige lange Geschlechtszange bildend Apiocerinae Erste und zweite Ader aus der Discoidalzelle in den vorderen Spitzenrand des Fltigels miindend Anypeuus Phil Erste Ader aus der Discoidalzelle in den vorderen Spitzenrand, zweite in den Hinterrand des Fltigels miindend Apiocera Westw (= Pomacera Mcq.) dg e, MA ); O rig ina lD ow nlo ad fro m Th eB iod ive III Gruppe Riissel schr kurz mit breiten Endlippen und schmalen, kurzen, stab- oder schwach keulenformigen kleinen Tastern Weibchen olme Legrobre Fiihler kurz, Bgliederig, das Endglied langlich zungenformig ohne Griffel und Borste, ahnlich wie bei der Acroceriden-Gattung Arrhynchus Phil., nur kiirzer — Nur drei Hinterrandzellen durch Ausfall des hinteren Astes der Discoidalader Discoidal- und vierte Hinterrandzelle Eine Zelle darstcllend Fiinfte Langsader abgekiirzt, oder in den Hinterrand, vierte in den vorderen Spitzenrand miindend Scenopinidae l Beine kurz, Korper plump Scenopmus Latr Beine und KCrper schlank Erste Hinterrandzelle geschlossen Pseudatrichia S t.- S a C k Gruppe Nemestrinidae Acroceridae „ Bombylidae Toxophorinae • „ Asilidae Mydaidae Apiocerinae „ Scenopinidae Therevidae Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se u m of C om pa rat i ve Z oo log y( Ca m bri Den Gegensatz „B" zu alien diesen Formen bilden die Asiliden, Thereviden und Bombyliden, bei denen gewohnlich schon der hintere Ast der dritten Langsader (exclusive Erax), oder stets die vierte Langsader Mater der Spitze des Fltigels miindet — Da man von einer Reihenfolge in einer Linie bei einem naturlichen Systeme niemals sprechen darf, kann es nicht beirren, wenn einerseits der Ubergang der Mydaiden zu den Thereviden durch Apiocera und Scenopinus, anderseits zu den Asiliden vorliegt In anderer Hinsicht ist Scenopinus durch den Hinterleib, Thorax und das Geiider naher zu den Mydaiden als zu Thereva verwandt Die Fiihler und der Kopfbau, die oft grossen ungleich facettirten Augen, das rcducirte Flligelgeader niihern Scenopinus den Acroceriden, von denen ihn das fehlende Empodium und der Mangel der grossen Schuppchen trennt Die Asiliden zeigen eine grosse Verwandtschaft zu den Mydaiden und Apiocerinen und zwar zu beiden durch den Stachelkranz am Hinterleibsendc der Weibchen mancher Gattungen, z B Dasypogon und namentlich Diogmites, deren Fiihler audi an die der echten Mydaiden Gestaecker's erinnern Es dilrfte daher die Reihenfolge, wenn sie schon angegeben werden soil, folgendermassen lauten: Cerocatus Rond gehOrt nicht hieher In der Beschroibung sind die Haftlappen nicht erwahnt Baudi: Studi Entomol Torino 1848 99 T I — Scheint zu den Thereviden zu gehoren — Fiihler wie bei Scenopinus ohne Griffel und Borate, Fliigel mit fiinf Hinterrandzellen wie Thereva — 14 * Friedrich Brauer ;w ww b i olo gie ze n tr um at 108 Natlirlicher gnippirt sich das Ganze, wenn wir grfissere Verwandtschaftskreise untereinander schreiben Nemestrinidae, Acroccridae ry rsi tyl ibr a div e Mydaidae, Apwcerinae, Asilidae I _ ! Scenopinidae, I'hereridae org / Bombylidae, Toxophorinae Dig itis ed by the Ha rva rd U niv ers ity ,E rns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of C om p ara tiv e Zo olo gy ( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow n loa df rom Th e Bio div ers i ty He rita ge Lib rar yh ttp ://w ww bio Die Gruppe zeigt drei Haftlappen von gleicher Ekitwicklung und den hinteren Ast der Discoidalader entwickelt Die Gruppe hat nur scheinbar keinen hinteren Ast der Discoidalader, er ist aber dennoch vorhanden, und zwei Haftlappen Vergl T I Die Gruppe hat zwei Haftlappen, den hinteren Ast der Discoidalader deutlich von der f iinften Ader getrennt und Larven mit den Hinterstigmen am vorletzten Segmente Die Gruppe hat zwei Haftlappen, zuweilen den Ast der Discoidalader (Thereva) und stets ausgepragt polytome Larven mit den Hinterstigmen am drittletzten Hinterleibsegment — Diese Gruppe scheint nur ein Theil der Vorigen zu sein — 109 p: / /w ww bi o div ers ity lib r ary or g/ ; ww w bio log iez en tru m at Die Zioeijiilgler ties kaiserl Museums zu Wlen rsi ty He rita g eL ibr ary htt Erkl&rung der Abbildungen mid Abkiirziingen tM ay rL ibr ary of the Mu s eu m of Co mp ara tiv eZ oo log y (C am bri dg e ,M A) ;O rig ina lD ow n loa df rom Th eB iod ive II Hilfsader oder Mediastinalader oder Subcosta Erste Langsader: oder Subcostalader Scliiner's, oder Mediana Zweite „ ; „ Radialader „ , „ Sector Dritte Langsader; oder Cubitalader Scliiner's, oder Sector; ram post Vierte „ ; ,, Discoidalader „ , „ Submedianae ram anterior seu Cubitus anticus Theiluiigsader; oder hinterer Ast der Discoidalader Scliiner's; oder Cubitus niedius Flinfte Langsader; oder Posticalader; Submediana oder Cubitus posticus Sechste „ ; „ Analader; oder Postcosta Siebente „ ; „ Axillarader Achte „ ; „ Angularader Ell Kandzellen U V U Unterratidzellen I— V Hinterrandzelleu V.B Vordere Basalzelle 11 B Hintere „ A.Z Analzelle O Gabel der dritten Langsader x Kleine Querader I) Discoidalzello lix Hintere Querader Un ive rsi ty, Er ns Die Convexadern sind scliwarz, die Coucavadern roth, die Convexfalten scliwarz punktirt, die Concavfalten roth punktirt Ha rva rd Von orthorhaphen Dipteren sind abgebildet: Dig itis ed by t he Trib Eucephala Fam Oultcidae (Vulex annulipes ?) T I (Jhironomyidae (Ghironomus Sp.y T I Ptychopteridae (Vtychoptera contaminate/,) T I Uhyphidae (llhyphus fenestrates) T I (lliutcrrand am Grunde durch einen Zeiclienfehlcr doppelt.) Trib i'olyneura Fam Tipulidae (Tipula oleracea) T I Trib Cyclocera, Notacantha Fam Sdrgi/ute (Ptecticus testacetts)^ T I CyclocerU, Tanystoma^ tbbanidae (Tabauus plebejus) T I btmkschriften dor math^m.-naturw 01 XIwTV Ild IS no ntr um at Friedrich Brauer Die Zweipigler das kaiserl Museums zu Wien ge Lib rar y htt p:/ /w ww bi od iv ers ity l ibr ary o rg/ ; ww w bio log iez e Trib Orthocera Fain Asilidae (Machinus) T I Mydaidae (Mydas) T II Apioceridae (Apiocera) T II Scenopinidae (Scenopinus) T II liomhylidae (Bombylius major) T II „ (Argyromoeba) T II „ (Ghalcochiton Pallasii) T II Eknptdae (Emyris stercorea) T II Dolichopidae (Liancalus) T II yH eri ta Von cyclorhaphen Dipteren: Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi t y, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp ara t ive Zo olo gy (C am bri dg e, M A) ;O rig ina lD ow n loa df rom Th eB iod ive rsi t Trib Pseudoneura Byrphidae (CriorrhinaJ T I Eumyidae Holometopa (Gldoria) T II „ tSchizometopa (Tachina) T II Taf.I yh tt p :// w ww bi od ive rsi tyl ibr ary org /; w ww bi o log iez e ntr u m at Brauer: Die Zweifliigler des kais Museums zuWien Ch i ron omus f m (S nlo ad fro " Th e Bio div ers ity He rita ge B Lib rar Cul Ti p u a tiv eZ oo log y( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow Pfy chop+era ara R hyphu s M a chim us Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of th eM us eu m of Co mp P+ecticus Ta banus .-I t e L o LC o,
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