Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 1-2-0015-0025

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Ngày đăng: 04/11/2018, 17:10

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at * V 15 • zur Lehre von den Hämatozoesi i % Von »r C Wedl Mit einer Tafel (Zum Drucke bestimmt der mathematisch- naturwissenschaftlichen Classe vom 15 März 1849.) in der Sitzung I Obwohl Schmitz schon im Jahre 1826 seine Dissertation de vermibus in circulaüone vtventibus zu Berlin veröffentlichte man doch hat Blute wo , erst in er im Blute einer Feuerkröte trematodenartige Würmchen beschreibt diesem Jahrzehend der mikroskopischen Untersuchung vorkommenden Würmer grössere Aufmerksamkeit geschenkt Im Jahre 1841 fand Valentin im Blute der Forelle (Salmo fario) in Bezug" längliche, mit auf die —3 so , in dem seitlichen Fortsätzen versehene, sich lebhaft bewegende Entozoen, deren verschiedene Formationen er abbildete (Mülle r's Archiv 1841 S 435.) Auch im welche nach Sie bohl (Handwörterbuch der Gruby beschriebenen Art Hechtblute beobachteten Wagner Remak und Creplin Thierehen, 649) zu der von Hämatozoen im Stichling und fast be- Physiologie von R Trypcuiosoma gehören Berg traf IL Bd p ständig im Hecht »' Bei der Exstirpation des Augapfels von der gemeinen Grundel (Cypritms gobio L.) fielen mir dem Zellgewebe der Augenhöhle anderen Gegenden, und fand sie stets am auffallendsten Muskulatur des Schwanzes Betrachtet man diese Kör- einen kleinen Stecknadelkopf grosse, weisse, runde Körper auf, die in —6 zu in eingebettet waren dem Zellgewebe Ich suchte sie in der Bauchdecken und der per mit einer etwa 200inaligen Vergrösserung, so fallen gleich beim ersten Blick eine ovale, dicke Blase und in ein concentrischer dunkler Theil auf; die mehreren concentrischen Schichten, erstere besteht aus deren innerster ein Zellgewebswurm eingeschlossen sie ist; so consistent, ist dass bei einem nicht zu geradem und starkem Drucke mittelst des Deckgläschens oder der Klinge eines Messers aus derselben herausgleitet; er hat eine ovale Durchmesser /8 W L., ohne letztere /* W Form, und misst sammt Wurm eine solche i W L ist an welchen man von bei den Seitenbewegungen des Thieres beobachtet, rollen schmutzig gelbe Färbung sieht; Einkerbung vom Hintcrtheile man kann an sich das dass nur die oberste Schichte insbeson- zu Zeit ein Vor Zeit die und Rückwärts- - jedoch kaum einige Minuten andauern an welchen Seltener sind die durchscheinenden etwas kleineren Individuen, liche längeren welchem in Wurm den gewöhnlichsten Fällen enthält der In Masse von Fettkugeln ähnlichen Körpern, dere gegen den Rand hin sichtbar seiner Blase in seinem L., der Abstand des inneren Sackes, Thier bewegt, von der Peripherie beträgt somit Vjg der man die ihnen einen etwas dunkleren, abgesonderten Kopf unterscheiden, der bei ihnen eigenthüm- durch eine seichte manchen zurückgezogen er- Saugmündung mit einem Strahlenkranz von übereinander gelagerten breiten Fäden umgeben Eine zweite grössere derartige Mündung kommt in der Mitte des manchThieres zum Vorschein manchmal in Form einer ovalen Oeffnung mit einem Strahlenkranz an ihm befindet sich eine rundliche scheint; , , mal in Gestalt einer länglichen Spalte Aetzkali lässt zuweilen Zellen, deutlich hervortreten eine Wasser Bewegung ich nie ich mich einer Staarnadel, nicht zu bei scheint den schnellen Tod des Thieres herbeizuführen, wenigstens konnte Hinzugäbe von Wasser bemerken oder zerquetschte den dünn sein darf, weil es sonst durch aus welchen das Thier besteht, Wurm Um mittelst die zu grosse nun den Balg zu öffnen eines Deckglases, Resistenz , welches des Balges zerbricht bediente jedoch Bei der , Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at Dr C Wedl 16 Berstung des letzteren man immer hört ganze Dicke der Stelle durch die Der Schnalzen ein geschieht gewöhnlich an einer Einriss wo hei sodann des Balges concentrischen Platten so Fettkugeln von sehr verschiedenartiger Grösse, granulirte Kugeln, und aus concentrischen irisirenden Ringen bestehende Körper von variablem Durchmesser hervorquillen angebrachtem Drucke zur Beseitigung Bei stärker der grösseren Fettkugeln lassen sich auch aneinander gereihte Fasern erkennen zwei oben bemerkten Saugmündungen deutlich i st oft man bedeutend, auch ist eine grosse eine Partie von solchen Fischen mern versehen ist manchmal , verhältnissen der Thiere Das mich häufige findet wie ebenfalls die so , zum Vorschein kommen Die Anzahl Menge dieser Fische mit ihnen behaftet wo mit wenigen Ausnahmen man deren gar keine es steht , dieser Parasiten Manchmal bekömmt jeder mit diesen Eingeweidewür- ; jedenfalls mit den diess Lebens- im Zusammenhange Vorkommen dieser an und wenig Interesse bietenden Entozoen für sich bestimmte das Blut einer grösseren Anzahl von Grundein (einige 100) mit aller Aufmerksamkeit mikros- zu kopisch zu untersuchen Es fielen mir auch alsbald Körperchen auf, die in ihrer Structur und Grösse eine wesentliche Verschiedenheit von den Blutkörperchen Letztere zeigten Fischen oval, und messen bei dieser Species im Längendurchmesser 0,00045 W Die Form der Z 7-32 W Z um sie /io,ooo muss, der Grund lichen Blute fremdartigen Körperchen Menge eine ist runde, Druck des Deckglases ersteren manchmal a , die Grösse Augen springt Saugmündung des Thieres Cilien allsogleich in die variirt von man anwenden welches diess ist auch verzogen erscheinen In ihrer ursprüng- oval sind sie rund Taf V (Fig I.e.), nur an einer Seite der wahrscheinlich die Z im queren 0,0003 der sie umgebenden Blutkörper sichtbar zu machen, warum mehrere von den , Form Kranz von unter der W wie bekanntlich bei J leiden daher jedenfalls durch den sie , dem sind etwas abgeplattet, an welcher ein diese letzteren sind innerhalb eines breiten Ringes, ; \v und so lang, dass vorstellt, eingepflanzt, sie, wenn dem Beobachter zugekehrt ist, also concentrisch mit dem peripherischen Kreis verläuft, den letzteren überragen (d) Diese Wimpern laufen in ungemein zarte Spitzen aus, welche man nur zu Gesicht bekömmt, wenn man die schiefe Beleuchtung anwendet Ein Auf- und Niederschlagen die- der Ring gerade ser langen Cilien konnte ich nur dann beobachten, wenn ich den Druck des Deckglases dadurch auf- hob, dass ich einen zarten Linnenfaden oder sonst irgend einen Theil, z B ein Stück der Schwanzflosse, unterschob; des ganzen Thieres , so hat man der Cilien Das Contentum einzelnen glänzenden grösseren Molekülen, bei bildet eine manchen Individuen Bei der grösseren Sorte dieser Entozoen gen an der äusseren Peripherie des Strahlenringes in schwach rotirende Bewegung Gelegenheit eine und das vorhin erwähnte Schlagen Jede fernere Bewegung schwindet sodann die gen dadurch erhält nun das Gläschen eine geneigte Lage Gelingt es zufällig die Blut- körperchen hie und da wegzuschwemmen, ausgesprochen det (i) durch einige Minuten zu sehen grünlich molekulare Masse mit sind die letzteren insbesondere stark sieht man sein papillenähnliche Hervorragun- regelmässigen Abständen aufsitzen , der Art, dass Spitzen der Papillen gegen das Centrum des Ringes hin gerichtet sind Innerhalb dieses so gebil- deten Papillenkranzes sind die Flimmerhaare strahlenförmig in symmetrischer Ordnung zwei Papillen ringsum gereihet, und erscheinen bei der grössten Sorte (k) gerade wie auch umgelegt; hier kann man noch ausserhalb der letzteren bei Strahlenkranz von ungemein zarten eng aneinander gefügten Annahme sen mehr eines doppelten inneren Wimpern zwischen je vor den Papillen schiefer Beleuchtung einen unterscheiden, so dass man und äusseren Wimperstrahlenkranzes berechtigt wäre Auch an zur die- entwickelten Entozoen lässt sich als Inhalt bloss eine grünlich molekulare Masse mit einzel- nen grösseren Molekülen hie und da zu Gruppen vereinigt ermitteln durch leises Hin- und Herschieben des Deckglases gelingt es wohl den Strahlenring für sich loszutrennen (a und b) , auch schlägt , sich zuweilen die ganze Hülle mit den angehefteten Wimpern um, und hängt noch mit dem molekuder laren Contentum zusammen (f) Durch ungleichen Druck des Glases erscheint die runde Gestalt des Thieres in eine länglich ovale verzogen, wobei auch zugleich der Strahlenkranz mehr gegen das eine Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at i^HOIMi M^ 17 Beiträge zur Lehre von den Hämatozoen Ende geschoben ist — Die Vitalität ist jedenfalls eine geringe da das Thier ausserhalb der Circulation , so schnell abstirbt erlaube ich mir für dieses zierliche Thier den Nun Grundelblutes des liges Kugelthier , Namen Globidaria und knüpfe meine vorzuschlagen, und Beobachtungen ferneren Vorkommen und den etwaigen Zusammenhang Schlussfolgerungen über das radiata sanguinis, strah- den oben beschriebe- mit nen Blasenzellgewebswürmern an ii während darüber, und Thiere solcher Dutzend ein Blutströpfchen einem Man zählt manchmal in Im finden zu eines nur um prüfen muss, aller Strenge mit Tröpfchen einige man in anderen Fällen wenigstens mich wie und Winter Spätherbst im als vorzukommen häufiger Sommer scheinen sie , ihre meine zweijährigen Untersuchungen lehrten; Wanderung im circulirenden Blute ist daher wahr- scheinlich an gewisse Perioden gebunden vi bei von nicht mir stehen, gelang cellulosae Cysticercus dem mit Zusammenhange im Die Frage ob sie Blutthiere gediese gelten Dass letzteren des Gebilde embryonale als sodann zu lösen; sie müssten beinahe überes wie hervor, so Ganzen dem aus geht durchmachen, Evolutionen wisse Phasen von vorkommen, Gefässtämmen dickeren den in nur entwickelten mehr die dass ist, bemerken flüssig zu viedaher an müssen Sie vermögen durchzudringen nicht Capillargefässe ja selbst die kleineren die des Verstopfung durch Circulation der in Hemmung eine so und werden len Orten zurückgestossen Auf Gefässlumens verursachen Austritt des Thieres eine Berstimg des Gefässes freilich leicht Zellgewebe benachbarte das in Weise kưnnte diese und stattfinden, • • wäre dieser Blasenzellgewebswürmer wie gesagt, der factische Beweis, möge nur Diess gelöst Anderseits fehlt lehrt das Vermuthung als Erfahrung, die Räthsel der und der Entstehung hingestellt sein, dass allein Grundeln gibt, es diese manchmal während beherbergen, Cysticcrci ohne Hämatozoen welche eine grosse Menge von finzugleich Entozoen beiderlei Fälle der Mehrzahl der in man Obwohl ohne jene anzutreffen sind die fände Statt ein schon Nexus wenn dass schliessen Fällen jenen so lässt sich doch aus det , , , , Hämatozoen sich zu einer bedeutenden Anzabl entwickeln könnten auf- , bis ein Cysticercus sichtbar wird, notbgedrunich Einstweilen bin müssten absterben Blute im Falle entgegengesetzten im während sie kommen Spur die auf mich Zufall glücklicher ein vielleicht bis gen die Antwort zu suspendiren Aelineinige Hümcäozooii dieses dass unterlassen Bemerkung lässt Schlüsslich kann ich nicht die , lichkeit in Form nach mit den Archiv, J 1847 Hft und freien Brutzellen der Müllers Einige Male hatte mit tark ehr heit, kleine auch Gelegenheit, in etwas länger fadenförmig, , und sind sehlangenförmig beim Anstemmen einen in ; sie zu sehen eine zarte Spitze auslaufenden schnellen K B Reichert Ermangelung der soeben beschriebenen Hämatozoen Dieselben sind von unmessbarer Fein- die Blutkörperchen desselben Fisches, als sie beschrieben und abgebildet hat Filarien im Blute der Grundel teres Kopfende dass ich 3, von Ascaris acuminata hat, wie sich zwischen Schwanz (Fig und haben a b) den Blutkörperchen vorwärts, auf die Seite zu schieben vermögen ein etwas brei- Ihre indem Bewegungen sie dieselben Sie leben ausserhalb des Kreislaufes in ununter- den Capillargefässen von verschiedenen Organen zu linden Mit diesen ungein Cilie langen mit einer Moleküle isolirte Blute im Fadenwürmchen zugleich bemerkte ich auch dass so vorhanden Anzahl grosser in waren Filarien , Diese mein rascher progressiver Bewegung (c) brochener Agilität zur die- —5 , und sind in erschienen Vergrösserung maligen einer 500 bei Gesichtsfelde einem deren (Fig 3.) auf Grundelblutc im einmal mir stiessen Körper sonderbar gestaltete Auch andere ganz ist Längendurchmesser ihr einer Puppe; mit Aehnlichkeit Dieselben sind länglich geformt und haben oft in izel- der beinahe doppelt so gross als jener Blutkörperchen der Grundel lue- der letzteren Der ganze Körper ist durch Quereinschnürungen denen die mittleren die breitesten sind, und ander geschoben zu sein scheinen , in , der quere gleicht dem queren Abtheilungen geschieden, von gegen beide Endtheile schmäler werdend gerade so wie die Glieder einer Puppe in ein- Die beiderseitigen Endglieder zeigen des Denkschriften d mathem naturw CI Abhandl von Nichtmitgliedern Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at I Wedt Dr C 18 erwähnt haben , wenn dem In grünen Eidechse Schleihe (Cyprinus der Blute , und würde nicht sie ganz ähnlicher Form wieder gefunden jetzt gar nichts über ihre Bedeutung anzuführen ich sie nicht bei der Ich getraue mir bis hätte konnte deren nur in Tropfen Blutes zählen leb eine abgerundete Spitze kleine fadenförmige Thierehen, gelang tinca) ähnlich jenen, mir einmal unter zwei Fällen sehr es gerade von der Grandel beschrieben habe, welche ich schlangenförmiger Bewegung in Der Längendurchmesscr mochte etwa-ÜW Z der breite bei den grösseren Species 0,0001 W Z betragen Das Kopfende das Schwanzende fein zugespitzt Von einer Organisation liess sich bei der ist ebenfalls breiter, lebhafter, steter, in zu entdecken (Fig 4.) , Durchscheinbarkeit und Kleinheit des Thieres nichts ermitteln einem Blutstropfen fanden sich In — Individuen Ueber die Gluge Prof in Brüssel beschreibt eines in war von langgestreckter Form mit spitzig rechten (wohl an einer?) Seite längliche und einstülpte J 1843 ein abgedruckt ich Fortsätze, das Thier die und Eine Organisation habe ich nicht beob- von Valentin beobachteten Kügelchen die selbst mit grosser Lebhaftigkeit aus- Gruby diesem Blute nur ein Exemplar." Dr in vor 1842 S 147, folgender Massen: „Es zulaufendem Kopf- und Schwanzende, und hatte an der J Memoire der Akademie der Wissenschaften, welches ist mehrere Untersuchungen liegen , Müllers Archiv, sehr durchsichtig, ist Uebrigens beobachtete fehlten esculenta Uebrigens war die Ortsbewegung sehr lebhaft der ganze Körper achtet, Rana Entozoen des Froschblutes, Die Beschreibung lautet: Sein Körper den comptes rendus des in lang, ist überreichte 1134 J p durchscheinend abgeplattet, im und ge- dreht wie ein Hohlbohrer, sein Kopftheil endigt in dünne verlängerte Fäden, sein Schweiftheil gleichspitze in falls Filamente filamentöse Kopftheil filamentes ist gespitzt, ist von 10 Die Länge — 12 mm., des Thieres um seine sein Körper ist Hindernissen ein Hohlbohrer, ist in der Stunde 14.400 und pacten Beim glatten sehr merkwürdig: verändert ; aber dass es sich der Art stellt, Ende des Cylinders Cylinders comprimirt Ende darstellen bildet, ein Sägeblatt um muss man erstlich die Bewegung um die Schnellig- Längenaxe seine oder das Thier ruhet, zieht es sich der Art zusammen, dass es einen com- von dem ein die Richtung , welche es nimmt seine Axe in der Ende abgerundet und das andere glauben ein anderes Thier vor sich zu haben, so sehr , pinselartig seine ist ist Form dem Moment als es sich zusammenzieht beobachtet sieht man, dass der glatte Rand seines Körpers die Oberfläche und das abgerundete während die Anhänge sich zum Theil eingeschlossen oder im Innern des finden, Gruby und gezähnt wie Secunde zählen, bildet, man wenn man es ersten Blick sollte Länge des Kopf- allen man kann Umdrehungen um Cylinder der wesswegen ich den Namen Trypanosoma sanguinis — und dann Wenn die — 10mm.; um o ist die Bohrerbewegun b auszuweichen; die Breite wie ich oben bemerkte, glatt, und oder ist, bewundern, mit welcher es jeden seiner Theile bewegt, zu bewerkstelligen; das mm.; länglich abgeplattet, Das Thier Die Bewegung des Trypanosoma vorschlage keit Axe gedreht wie — 80 40 und mit der grössten Beweglichkeit begabt; nach der ganzen Länge eines seiner Ränder mal ist in , , , und überdiess mit ihren fadenförmigen Spitzen das andere pinselförmige fand diese Trypanosomen oder mal in 100 Fröschen und in jedem Tropfen oder Ich habe diese beiden Beschreibungen voran geschickt achteten et Hämato des Frosches von j ene abweichen de haematozois steht mir jetzt nicht zu Gebote im Froschblute Mayer Ich gefundenen , um zu zeigen Die Schrift von , worin die von mir beob- Mayer: de organo electrtco Siebold spricht sich dahin aus, dass die von Gruby und Trypanosoma sanguinis genannten Körperchen ganz mit den von entdeckten Hämatozoen übereinstimmen wurde ebenfalls beim Frosche durch die häufig vorkommenden Zellgewebswürmer • das Blut von mehreren solchen Amphibien zu untersuchen eingeladen, i Diese Entozoen sind bekanntl icn im Iocke- ren Bindegewebe in der Brust und Bauchhöhle, und zwischen den grösseren Muskeln, auch selbst im s Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at Beiträge zur Lehre von den Hämatozoen 19 Parenchym von verschiedenen Eingeweiden als Herz, Lunge, Leber, Niere eingetragen Ich will eine kurze Beschreibung voranschicken Das Thier ist stets vereinzelt in einen Sack eingeschlossen, welcher leicht mittelst einer Nadel aufgerissen werden kann, so dass man ohne Mühe das zusammen, Es Thier daraus hervorheben kann ballte breit, dieser Theil Der Kopf pigmentirt, weniger dunkel bis W zu L lang, und %— W.L am /s rundlich dick, der Bauchtheil von oben nach abwärts zugeschmälert ist etwas breiter ist ist zeigt und hat mehrere Einkerbungen an seinem Contour, , Kopftheil nur der unterste bald mehr, bald ist seinem mittleren lichteren Theile einen durchscheinenden Ka- in und mit sehr kleinen Pigmentkörnern angefüllt ist, welche nach Art Hauptbestandteil des werden Einen herausgestossen zu Zeit Zeit von Thiere dem von Rauches eines Kopfes bildet eine Fettkugeln ähnliche Masse, welche zeitweilig in eine vor- und rückwärts rollende nal, der sich nach oben öffnet, Bewegung An versetzt wird seinen Seitentheilen manchmal dunkel pigmentirte sind längliche Organe wahrzunehmen dem Sogleich hinter Kopftheile beginnen die Querringe, welche den regelmässigen seitlichen Einist eine dunkle körnige Masse, besonders an den Seitentheilen des oberen Bauchtheiles angehäuft, in vor- und rückwärts schreitender Bewegung befind- kerbungen entsprechen Unter der dicken Bauchhaut welche jedoch von lich, oft lange währenden Pausen unterbrochen wird Unter der Bauchhaut erschei- zierliches Thiere ein dem welche Gefassverzweigungen , Art von nach Streifen dunkle nebstdem nen Ansehen verschaffen In der Mitte gewahrt man einen dunklen gefärbten Canal , welcher in dem un- An An dem aufzuhören scheint teren Drittheile Lippen bestehende Hcrvorragung letzterem man sieht bei eine aus zwei manchen Individuen untersten Theile liegen zwei gelbröthlich tingirte gestreckte Extensiound Contractionen in bestehen lebhaft, ziemlich sind Thieres des Bewejruno'en Die Onrane neu nach verschiedenen Richtungen, hören aber nach Verlauf von etwa einer Stunde auf Die bei dieIch hielt es, wie gesagt, für zweckBeobachtung angewendete Yergrösserung war eine 50fache sie weil lassen vorangehen zu bekannten Entozoen dieser Beschreibung oberflächliche dienlich , eine ser , und deichsam der Ausgangspunkt meiner ferneren Beobachtung waren, verständnisse vorgebeugt wird Da in stets ich zufällig eine Partie (8 — 9) grösserer oder geringerer Anzahl sich vorfanden Frösche in Hände bekam, wo die so machte , manchem Miss- so vielleicht ich Eingeweidewürmer diese mir es zur Aufgabe Bezug auf Hämatozoen zu untersuchen, und nach kürzerem oder längerem Suchen zu finden Blut von diesen kranken Thieren insbesondere in jedes Mal so glücklich, letztere Das Blutthier liche Gestalt mit , (3— einer am morphosen Die ovalen , welches ich Grösse war ich den vorliegenden Fällen gefunden habe, hat eine vorwaltend rund- Wimperkrone an dem vorderen Theile, und häufigsten mittlere die in das , vorkommende contrahirte Form jedenfalls (Fig a, b, c, im Längendurchmesscr etwa beträgt erleidet ^5 W Z d) mehrere Meta- nähert der sich im Breitendurchmes- , des Thieres nicht Bewegung der fortdauernden wegen genaue Messung konnte Eine 10,000 vorgenommen werden Es zeigt an dem abgerundeten Theile mehrere (etwa 8) stark entwickelte W ser Z — Flimmerhaare lich eine langsame in einer Bichtung ger an licher sich Stellt strahlen die sein welche merkwürdiger Weise eine stätige rhythmische doppelte Bewegung zeigen, näm- , das Thier so auf, Wimpern sternförmig/^, Färbung, und und eine schnelle es in entgegengesetzter; die enthält bloss einige hellere seine Oberfläche Moleküle, das Doppelte voluminöser und mehr in die Länge gezogen fläche ist mit nere Sorte als bei den mit den langen , manchmal und sparsamen Cilien zeigt sie scheint so i) glatt zu um mehr als nicht übertreffenden sind Bei den letzteren (h und ersteren, dafür aber zahlreicher, Längen- und Ouerstreifen versehen (e) ist, sehr durchscheinend, bei blauem Himmelslichte von grau- Die unter der mittleren Grösse stehenden sind runder, die merhaare kürzer dauert län- gegen den Beobachter gekehrt dass sein Vordertheil ist letztere sind die Flim- dicht aneinander gereiht, erscheint dieselbe durchgängig eine runzelig sehr lebhafte * die Die Oberklei- rhythmi- Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at 20 Dr C Wedl sehe, langsamere und schnellere Flimmerbewegung in Lage ihre gressive oft in ist lange nicht, bis sie wieder eine drehende oder wälzende ist Bewegung annimmt Die pro- der Regel schwach vertreten, so dass sie gewöhnlich nicht dem aus Gesichtsfelde ver- Ist (f) Formen nebst diesen erwähnten langen etwa Thierchen w 10.000 ist im breiten Durchmesser kaum 0,0001 W Z., im messend; vorne und rückwärts war es zugeschmälert Dieses fadenförmige eine fadenförmige, durchscheinend, sehr so, dass es nur Seine Bewegungen sind schwach aber stätig, kriecht sich unter dieselben , kostete , nach 24 Stunden Umstand zu dem Experimente Man sehr grosser Anzahl in so dass es mir zu Gesichte kommt bei Seite, oder ver- (Fig 8.) im Blute vor, denn man namentlich zählt einem Falle sehr in Sie erhalten ihre Lebenskraft lange finden dem aufgefangenen in die Blutkörperchen oft arbeitet sich aber stets wieder hervor Exemplar zu ein bei günstiger Beleuchtung schiebt es Im Allgemeinen kamen diese Tliiere nicht selten mehr als eines in einem Blutströpfchen, Mühe Richtungen, verändert dabei das Thier gestreckt, so hat es dicke Flimmerhaare an der einen Seite, das Schwanzmit einem fadenförmigen Anhange versehen Einige wenige Male beobachtete ich auch schwinden ende entgegengesetzten ich fand sie einige , Blute des Frosches im unveränderten Zustande viel Male welcher günstige , einladet, die Entwickelung ausserhalb des Organismus zu versuchen wohl aus den so eben gemachten Beschreibungen der verschiedenen Formen dieses Hämatozoons, dass das Gluge'sche mit keiner vollkommen übereinstimmt, auch Gruby's Trypanosoma scheint entweder eine spätere Entwicklungsformation oder eine andere Species zu sein denn die Länge ersieht 40 mm 80 beobachtete ich nie, auch fielen mir die von Gruby genannten Bewegungen ä la tariere wenigstens bis jetzt nicht auf einem andern Falle fand ich In das Blut enthielt dem Gehirne eines Frosches etwa ausgesetzt, in der Längsfurchen andere glatte Rand hatte eine Die Länge mochte gegen 0,002 Einbuchtung, seichte W Z betragen, die Oberfläche also die der vorhin Die Bewegung war eine langsam im Kreise sich drehende, ragen gegen 20 Stück Distomen, einigen Tröpfchen Exemplare von Entozoen (Fig 6), welche oval geformt und einen Seite eine Reihe dicht aneinander gefugter Cilien zeigten; dieselben flimmerten un- der längs in unregelmässige erwähnten über- wurde jedoch von langen Pausen unterbrochen Ich hatte auch einige Male Gelegenheit Filarien im Froschblute zu sehen, , die schon und würde von mehreren Beobachtern erwähnten grösseren mit Stillschweigen sie übergangen haben, wenn nicht namentlich in einem Falle interessante Nebenumstände mit verknüpft gewesen wären Ich untersuchte den Kreislauf in dem Lungensacke des Frosches, und fand zufällig hie und da eine Filarie in den Gelassen eingetragen weiter beförderten Die Thiere wurden von den Blutzellen mehr fortgeschoben, , oft bemerkte man deutlich dass sie sich an der , und nur von Zeit zu Zeit wieder vorwärts gestossen wurden Wand dass fortgleitend in die auch ich blicken konnte in den Mündung eines Seitengefässes Capillargefässen Nachdem der Frosch dere sie in dem Zellgewebe derste Theil hatte Leber und der Baucheingeweide viele selbst Filarie hie Hämatozoen in kam es, und da er- die Capillargefässe im Knochenmark des Oberschenkels im queren Durchmesser 0,0002 Abnahme der und schlägt mit dem scheinlich in Folge der Theile kleben, Vitalität spitz ovale Blasenzellgewebswür Die Länge der Filarien betrug W gen waren bei einigen sehr lebhaft schlangenförmig ein auf diese Art an der insbesondere in ersterer sehr zahlreich In demselben Individuum fanden sich auch insbeson- Structur jenen obigen der Grundel ganz analog sich Wurm mühsam bewegende eine sich offenbar In der der des Gef ässes festhielten, so drang er in dasselbe ein, und so getödtet war, konnte ich die des Bauchfelles und Gehirnes verfolgen waren , Kam Wandung als dass sie sich selbst , Z., der mittlere 0,0003 bei anderen glichen sie Das Thier bleibt oft mit r, S W Z an Grösse und W Z Der vor- Die Bewegun- mehr Zuckungen , wahr- seinem vorderen etwas breiteren zulaufenden Hintertheile herum, an dem ersteren befindet langer fadenförmiger Anhang Beinahe in jedem Gesichtsfelde bei einer 500fachen Vergrösse- Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at v\ Beiträge zur Lehre von den Hämatozoen Im todtcn Zustande hahen rung traf sich ein Exemplar, manchmal deren mehrere gene gestreckte Lage (6 und c) und im hinteren Drittheile , Vogt Körper deutlicher hervor, dessen auch C eine verschlun- sie der charakteristische bohnenförmige tritt seinen interessanten Beiträgen zur Entwickclungsge- in schichte dieser Filarien (Müller's Archiv 1842, S 21 189) erwähnt einem anderen Falle war nehst diesen grösseren Filarien auch die zuerst heschriehene Species In Auch Gruhy heohachtete des Froschblutes zu finden ein gleichzeitiges Vorkommen dieser Filarien mit seinem Trypanosoma welche ich heim Frosch beschrieben habe, Dieselbe Species, Diese Blutthierchen waren bald rundlich süchtigen Laubfrosche (Hyla viridis) Grösse eines Blutkörperchens die kleinsten etwa von der Sie haben mehrere in gleichmässiger Entfernung stehende Flimmerhaarc und eine schnelle in einer entgegengesetzter Richtung in zeigen (Fig langsame Bewegung Diese alternirende d.) c, rhythmische Vibration, wovon die schnellere länger anhält, dauert ununterbrochen Ortsbewegung stattfindet Man das Thier zuweilen annimmt ten Hintertheil, und man nur Die letztere beobachtet bei der gestreckten fort, Lage ohne dass eine (Fig e), welche unterscheidet sodann einen breiteren Vordertheil und einen zugespitz- an einem Rande die schon beschriebenen Flimmerhaare Das Thier und nimmt wieder gestreckt, bedeutend nicht sie die eine , mehr bald , an Volumen differirten ; einem wasser- ich auch bei fand rollt sich dann Gruby's Trypanosoma Die Substanz ist durchschneidend hie und da sind helle Moleküle zu bemerken Sein Vorkommen im Blute ist ziemlich zahlreich; in 12 untersuchten Tröpfchen waren in je einem Thierezu finden Nebst diesen kamen noch kugelige Formen von verschiedener Grösse vor, von denen die grössere (Fig b) an ihrer Oberfläche mit kurzen Wimpern besetzt war, welche ebenfalls eine langsame und eine schnelle Bewegung in entgegengesetzter Richtung in rhythmischen Absätzen zeigten An der kleineren kugeligen Form (Fig a) konnte ich ein die Gestalt an, c ähnlich so wie , — Bewegung beobachten Ein Exemplar keine Flimmerhaare entdecken, sondern bloss eine stälige drehende Bewegung kam einer grossen Filarie (Fig 11) mit sehr lebhafter endlich noch in dem Blute desselben Laubfrosches vor Der Längendurchmesser (mit theilweiser Schätzung, da das Thier keine ganz gestreckte Lage annahm) betrug 0.012 W Z angefüllten Schlauch seiner ganzen Drittheiles Länge nach Etwa einer zweiten Hyla konnte nur zwei Individuen W in Es Z enthielt einen mit molekularer seinem Mitteltheile und Masse zu Ende des oberen kamen bei diesem Laubfrosche Entozoen (Slrongylus?) im Schleime des Dünndarmes eingebettet vor gruppirten sich die Moleküle einige fadenförmige grünliche Bei der breite 0,0005 , Ausserhalb des Blutkreislaufes viridis stiess mir eine grössere Form in sehr geringer Anzahl auf, ich 10 Blutströpfchen sehen Sie waren (Fig, 10 a und b) von einer unregelmässig ovalen Gestalt, mit mehreren Einbuchtungen an der Oberfläche, und an einem Rande mit dicht aneinander gereihten Flimmerhaaren versehen, welche in lebhafter Bewegung sich befanden Das Thier in um seine Längenaxe Das grössere Exemplar (Fig 10 b und c) mass im Längendurchmesser 0,0015 W Z., im queren 0,0009 W Z an seiner breitesten Stelle, während das kleinere etwa um ein Drittel an Volumen nachstand Die Messung konnte genauer vorgenommen werden, drehte sich stets weil die flimmernde hörte und drehende Bewegung nach Der Vordertheil ist, wie gesagt, etwas */a Stunde schwächer wurde schmäler und hat einen Querdurchmesser 0.0006 W Z und entbehrt der Wimpern, welche auch gegen den aufhören beiden hintersten Abschnitt von bloss des Thieres Ob nun diese erwähnten Form darstellen, Die Substanz desselben bestand aus einer lichtgrünen molekularen Masse grösseren Exemplare ein späteres Entwickelungsstadium der vorhin oder eine besondere Art bilden, getraue ich mir jetzt nicht zu entscheiden, Aehnlichkeit mit Im Blute der Grundel * sie haben jedenfalls viel Trypanosoma sanguinis einer grünen Eidechse als endende Form s und endlich ganz auf- fragliche ~ hingestellt b ww«„ sind beinahe um (Lacerta viridis) traf ich ebenfalls wurden, „™„ v i die Sie haben eine längliche, Hälfte länger als die die Körper, die schon bei an beiden Seiten zugespitzt Blutkörperchen desselben Thieres, die ; Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at Weil Dr C 22 Breite 12 gibt welche, die (Fig Theile anheften, die sodann wieder spitz Andere sind 12 (Fig Glieder in einander gefügt die wie Es an dem sich zu beiden , l gen beiderseitig zeigen , Körper einschliessen a) in der Mitte einen ovalen konische Seiten abgerundet getheilt Ihre Structur zeigt kleine Abweichungen nicht wesentlich von jener der letzteren differirt b und c) , konische Abtheilun- Querabschnürungen durch Anzahl der letzteren Die sind* zulaufende Segmente in Diese verschieden ist Körper, welche einige Aehnlichkeit mit den im Pferdemagen lebenden Larven der Bremse haben, we- im rohen Umriss, waren zahlreich vertreten, es fanden nigstens auch im Blute der Leber waren Das Blut sie zu coccothranstes) war insbesondere darüber in einem Tröpfchen zu zählen, so dass Die Gestalt (Fig 13 drei in einem Gesichtsfelde sich befanden 3—6 betragt Die Grösse schlangenförmig Thieres sind W iööööo Man Z von variirt W 1000 Z am Leben; Stunden Zucken ab, es stirbt die Bewegungen langsamer, und durch mehzeitweiliges ein sie hatten dem Blute des und der Gehirnes Im Innern war es graetwa nach dem Tode des Dass es übrigens nicht warm war, Vogels entstand, beweist der Umstand, dass letzterer noch In einem Enddrit- im Kreise umher sich oft Monade viele Aehnlichkeit mit einer genommen wurde eine Einschnürung ungefähr des letzteren eine Wimpernkrone, welche in stätiger lebhaf- Das Thierchen drehte sich befand Es hat nulirt dem Rande 13, a, b) und an Bewegung ter werden dieses Vogels; von der Grösse der Blutkörperchen theil (Fig so hält sich und an , Nebst diesen Filarien fanden sich auch noch mehrere ovale Körper vor, ein tritt Es des Thieres einen , bemerkt Hinsichtlich der Structur Moleküle hie und da gruppirt wahrzunehmen helle glänzende der quere , abgerundeten Kopftheil meisten bloss einen bohnenförmigen Körper in der unteren Hälfte wenigen sind — im Längendurchmesser etwas zugeschmälerten einen unterscheidet Bezug der Häu- in wie die Bewegung des so d, e) e, langen Mittel- und einen in eine Spitze auslaufenden Schwanztheil man an den einem Tropfen in Es waren deren nämlich 30 50 Individuen und manchmal selbst bei einer 500maligen Vergrösserun der vorhandenen Entozoen höchst interessant figkeit rere —5 treffen Kernbeissers (Loxia eines sich deren Milz die Blutuntersuchung vor- als kamen mir wohl keine Filarien vor, L im Blute der Leber fand ich einige Anderwärts waren keine Entozoen zu Der Vogel be- treffen fand sich in einem abgemagerten Zustande Bei Vögeln sind bis jetzt im — Von worden Hämatozoen der 1843 Blute von Raben von Prof Säugethiere Ecker in Filarien gefunden Basel liegen noch wenige Untersuchungen vor In den Memoire: Alteration verminease du sang d'un einen par Comptes renalis, J Gruby es waren kleine mikroskopische Filarien bei einem gesunden starken Delafond enthalten Mein verehrter Freund Dr C Müller, Correpetitor an dem hiesigen Thierarzenei-Institute, et Hunde — 325, p ist , zeigte mir unlängst ein von ihm angefertigtes Präparat, ader des Pferdes zu sehen sind, w as von r Das oftmalige Vorkommen von Sie Filaria papulosa ist besetzt Menge ein etwa ist i /2 Linie der Bauchhöhle vor dicker ,2 —6 stets noch lebend, Pferde beschrieben wurde munterte mich auf, Ich will zwei Fälle hervorheben Dr C Müller Zoll langer rundlicher alte beschreibt Wurm den Darmwindungen im dessen , sie In eine pathologische des Dickdarms in Blut einem Falle folgendermassen Mund Bauchfellsacke das mit oft in zahlreicher Diese Gruppen von 10 Aenderung des Peritoneums : Wärzchen abgemagerte Thiere gebunden zu seyn zwischen den mächtigen Lagen ohne irgend beim \ der Gekrösschlag- in Gurlt auch schon angegeben und Sein Auftreten scheint mehr an Entozoen finden sich oft frei in an dem zwei Strongyli Eingeweidewürmern und welchen man zwischen , vorfindet Stück, Prof Bezug auf Hämatozoen zu untersuchen ebenfalls in kam ein Zum — 20 Behufe der mikroskopischen Untersuchung des Blutes eines Pferdes mit Filaria papulosa wurde eine Portion wo sie über den oberen Rand der Leber 24 Stunden nach dem Ableben des Thieres untersucht, zeigte aus der hintern Hohlvene von der Stelle, men Das Blut nen dunkel , , erst ohne Fibrinabscheidung Die Blutkörperchen waren wegsteigt, genom- sich schlaff geron- grösstentheils deformirt und « , Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at w*mm m wamm 23 Beiträne zur Lehre von den Hämatozoen haufenweise zusammen verklebt , man so dass sieh genöthigt sah Parthien zu trennen; dieses gewährt den Vortheil körperchen ihre freilich , mittelst Zuckerwasser die verklebten dass es das Humatin nicht auflöst, daher die Blut- , Waren nun die kleinen i dem Objectträger so gequetscht, dass der gröswurde man auch alsbald eine grosse Filarie im lebenden A etwas veränderte röthlich-gelbe Färbung beibehalten Blutklümpchen durch gelindes Reiben des Deckglases auf sere Theil der Blutkörperchen isolirt war, Zustande gewahr Diese Thiere (Fig an Grösse, so zwar dass , findet die , fadenförmig, graulich, durchscheinend und variiren sind i a, b) man welche so die kleineren wenigstens um das Doppelte an Länge Ouerdurchder vorgenommen, Thiere todten mittelgrossen einem übertreffen bestimmt Schätzung theilweiser mittelst nur konnte Längendurchmesser der Z W messer war 0,0003 Lage verschlungene auch oder gekrümmte eine weniger mehr oder Zustande werden da es im todten Der W Z Thieres des 0,0054 Drittheile gemessenen nach dem betrug dieser Durchmesser annimmt Vordertheile seinem an lässt und auf, Bewegungen den bei bäumt sich zugeschmälert, Kopf ist etwas Die Messung wurde ,3 bei , , ; welcher von Zeit zu Zeit bei den Drehungen unsichtbar wird Der Hinterfadenförmiger Anein welcher von Spitze abgerundete schmale sehr theil verläuft nach und nach in eine Kopfes ausgedes Theile breiteren dem von , man bemerkt Thieres hang entspringt In der Mitte des in sitzen Seiten beiden dessen zu verlaufen; Canal einen Hintertheil, hend , bis zum augeschmälerten einen Faden gewahr werden , , Die Bewegungen dieses Hämatozoon sind durchaus schlanbogenartigen einer sich zu es entwirrt oft zusammen, Knäuel genförmig, oft ballt es sich zu einem Raschheit der in Deckglas nöthige Beobachtung das zur durch es offenbar ist oder wellenförmigen Linie gleichförmigen Distanzen helle Moleküle auf ; und Ausdehnung seiner Bewegungen gehindert Die progressive längerer Betrachtung bemerkt man bei lebt nie, im todten Blute noch längere Zeit Bewegung ist denn selbst nur geringe dem Gesichtsfelde sich fortbewegt Das Thier nach 48 Stunden wurden noch lebende Filarien in dass es aus fort; selbst Häufigkeit des der Bezug In war geschüttelt Zuckerwasser dem Blute getroffen welches mit etwas sich Filarien gewöhnlich Blutströpfchen einem in dass Vorkommens ist noch anzuschliessen , — , vorfanden Bauchhöhle in der Filarien von Vorkommens gleichzeitigen Beziehung des Dieser Fall ist einen gewähren Blute im Fadenwürmer Die höchst interessant gewisse und im Blute der Hohlvene dass, ist, wahrscheinlich schon jetzt da es gewichtigen Anhaltspunkt für fernere Untersuchungen, und Berdurch haben, durchgemacht Blute im Entwicklungsperiode diese Hämatozoen eine gewisse nun in nachdem eines kleinen Gefässes stung werden wenn die dieder zwischen die in Bauchhöhle gelangen, Entwickelungsreihen der Filaria papulosa dieses in so wird diess zur vollkommenen nebeneinander gestellt, Thieres vielmehr die Evidenz Mittel- sein gefunden Blute im der Filaria und der Bauchhöhle, we rden mit Erfolg Hämatozoen von Vorhandensein das wo das Blut eines Pferdes auf Der zweite Fall zugleich lumbrieoides Ascaris und armatus geprüft wurde war jener, wo Strongylus tetracanlhus , ist Strongylus Der Beschreibung: folgende Müller machte davon Dr C in den Gedärmen vorkamen elarund, Leib der ist, eckig oder ein kleiner rundlicher Eingeweidewurm, dessen Mund kreisförmig schrämit Mund den zeigt armatus an beiden Enden verschmächtigt zulaufend Der Strongylus stisch Grimmdarme und Blindim lebt und 1—2 Farbe, Zoll lang, schwärzlich von gen Zähnen besetzt, ist , , des Pferdes , wegzureissen in häufig sehr fest ist an der Schleimhaut haftend Der Strongylus tetracanlhus ist , so dass er im lebenden Zustande nur schwer rothlich von Farbe den erweiterten Schleiinfollikeln des Blind- und Grimmdarmes Schleimhaut, gewöhnlich umgeben in , etwa Zoll lang , und wohnt erbsengrossen Höhlungen unter der von einer eiterähnlichen Flüssigkeit, darin frei sich herum bewegend Ascaris lumbrieoides gleicht jenem des Menschen Das Blut aus dem rechten Herzen genommen, die Blutkörperchen zu isoliren Es waren wurde ebenfalls mit Zuckerwasser behandelt, auch darin grosse Filarien zu finden, nur in um bei weitem I Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at Dr 24 geringerer Anzahl, man eine zu Gesicht auch Art nicht , — man 10 15 Tropfen bekam Den Dimensionen nach so dass der Umriss derselbe ist lässt einen kleinen, hellen, oval mit aller unterscheidet sie sich von der vorher beschriebenen drei Der Kopftheil geformten Körper erblicken Man ein ähnlicher grösserer ovaler Körper Aufmerksamkeit untersuchen musste, bis jedoch war die Structur etwas verschieden , wenigstens in den , wenigen Exemplaren Ich fand deren nur Wedl C ist Am etwas schmäler, vorne abgerundet, und Ende des oberen Drittheiles befindet sich unterscheidet als Grundsubstanz eine grauliche undeutliche molekulare Masse, keinen Darmkanal und keine symmetrisch angeordneten hellen Moleküle, wie bei vorher beschriebenen Thiere Der hintere Theil ist förmigen Anhang Die Bewegungen sind lebhaft, sehr zugeschmälert schlangenförmig es , oft fixirt dem Körper herum Fernere Untersuchungen müssen nachweisen ^ ob rasch mit \ und hat , dem ebenfalls einen faden- den Kopf, und schlägt es den embryonalen Zu- stand eines anderen Entozoon darstellt erlaube Schliesslich zu ziehen ich mir, Rückblick einen das Erscheinen von Ist Ganze werfend, folgende Resultirende Hämatozoen im Thierreiche keine mühsam sehr zeitraubend und ist, mag wohl Dass man Seltenheit 36 — 48 Stunden nach übersteigliche Hindernisse durch Zerstörung in den Weg legt In beim Men- sie Grund haben, weil darin seinen derartige Blutuntersuchungen anzustellen, dieselben in geeigneten Fällen erst lichkeit, das : schen noch nicht mit Bestimmtheit nachgewiesen hat, seits auf und anderseits dem Tode vorzunehmen manchen Fällen , es einerdie Mög- auch un- dürfte wenigstens das Letztere stattfinden wahrscheinlich embryonale Gebilde der Entozoen vor Stellen sie wurde, und vielfach ausgesprochen ^^M den Entwickelungsstadien Können , begründet bis jetzt hauptsächlich welche sie schon in ist, im Blute durchmachen zu einer enormen Anzahl heranwachsen, bevor sich sie eine Meinung, welche , in manchen Fällen anderweitig Helminthen vorfinden lassen Scheinen Sind sie fässe einzudringen sie ihre Wanderungen im Kreislaufe zu bestimmten Perioden vorzunehmen an Gestalt und Grösse sehr verschieden , , so dftss sie einmal in die feinsten Capillarge- das andere Mal dieselben nie zu erreichen vermögen Können verschiedene Species im Kreislaufe nebeneinander bestehen Scheinen sie manchmal an bestimmte Organe gebunden zu , oder wenigstens in denselben sie werden mehr von den Blutkör- sein vorzugsweise vorzukommen Ist die progressive Bewegung bei ihnen schwach vertreten , perchen fortgestossen 10 Gleiten 11 Die sie an den Lebensdauer Wandungen ausserhalb der Gefässe ruckweise vorwärts des Kreislaufes ist sehr verschieden , manche sterben binnen wenigen Minuten ab, andere vermögen 48 Stunden und darüber fortzuleben Man sieht endlich , dass, so jung die Licht auf die Entwicklungsgeschichte ein Dämmerungslicht ist, Lehre von den Hämatozoen noch der Helminthologie geworfen so sehen wir doch schon den Pfad, auf \ hat , dem wir ist , sie doch ein neues und obwohl fortschreiten es jetzt bloss müssen Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at ™ ^IPH H MMBMBaVBBiV^^Bi 25 /{ertrage zur Lehre ron den Hämatozoen Erklärung der Tafel Fig hen; c, geseschief etwas vorne; von b> Stralilenring losgetrennter der Grandel; a, Hämatozoen gesehen vorne von Contentum molekularen d, dem ; und Strahlenringe Sorte mit dem kleinere mit den nach auswärts ragenden feinen Cilien oben hervorragen; die Umhüllungshaut f, so dass der Strahlenring etwas schief, ist ; e, etwas schief gesehen e, wo ist, der Grandel a und ö, Kleine Filarien Wimpern mehr nach von vorne gesehen; h, und die Spitzen der Cilien grosse Sorte mit einem Papillenkranze; k, ein noch grös- seres seltenes Exemplar, etwas verschobene Papillen, ausserhalb derselben Fisr die abgestreift; g, mittelgrosse Sorte mehr nach aufwärts gekehrt am oberen Rande zum Vorschein kommen; , feine von verschiedener Länge; Wimpern frühere c Entwicke- derselben lungsform (?) Fraglicher Körper im Blute der Grandel Fig Fig Kleine Filarien im Blute der Schleihe Fig Hämatozoen des Frosches; a, im zusammengezogenen Zustande, verschiedene Forgestreckten Zustande mit Wimpern an b, c, d, f höher Zustande; h, contrahirten im Form grössere Schwänze; zugespitzten und dem einem Rande g, schieeiner an Cilien sind die breiter, Hintertheil der zugespitzt, mehr Kopftheil der Form, entwickelte beobachtet Man gesehen Seite anderen einer von Form dieselbe fen Demarkationslinie angeheftet; i, an beiden eine Längen- und Querstreifung Fig Hämatozoen des Frosches bei gleichzeitigem Vorkommen von Distoma im Gehirne im lebenden Zustande mit einem peitschenähnlichen Anhange Zustande todten im gestreckt Zustande; c, im todten zusammengeballt am Kopftheile; 6, Fig Hämatozoen den neben 5, zugleich sich welche Fig Kleine Filarien des Frosches , Fig Filarien des Frosches; a, , vorfanden Fig Hämatozoen des Laubfrosches ; a, granulirte Kugel mit lebhafter Bewegung ; b, granulirte Zustande gestreckten im Zustande, e contrahirten im und Flimmerhaaren; d, Kugel mit kurzen c Bewegung drehender und flimmernder lebhafter, mit Laubfrosches 10 Hämatozoen des Fig Fig 11 Grosse Filarie des Laubfrosches zugleich mit Fragliche Körper im Blute der grünen Eidechse; Fig 12 Fig 13 Filarien eines Kernbeissers; a und neres; d, mittleres; e, b, dem Hämatozoon a, b, c, , Fig gefunden 9, verschiedene Formen wahrscheinlich frühere Entwicklungsstufen; c, klei- grosses Exemplar kleines b, Zustande; ausgestrecktem mit Exemplar Fig 14 Filarien eines Pferdes; a, grösseres Exemplar verschlungen Fig 15 Filarien eines anderen Pferdes mit anscheinend veränderter Structur Die angewendeten Vergrösserungen waren 400 — 500fache Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at TAF K Fig.l et "-;'% :M^ ' Yii.Z Fig Fig Fig".6 Fig ,<
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