Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 1-1-0311-0322

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Ngày đăng: 04/11/2018, 17:09

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at «* * ^^^^i *t/: 311 Die Pflanzenreste im Salzstocke von Wieliczka Unger, Von Prof Dr F M wirklichem Vorgetragen Unter so t«l i e d c der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften der Sitzung" der mathematisch-naturwissenschaftlichen Ciasse am in wenigstens jener der Bernstein und Mai in das 1849 der Regel, Steinsalz bei seiner ursprünglich flüssigen Beschaffenheit selbst die zartesten Theile von Pflanzen umhüllend und schützend, also mehr in der nisch beigemengte Mineralsubstanzen in gehört vor allen ausnahmsweise, beitrugen, Thieren zu umhüllen und zu schützen vermochte gemeinen 26 Substanzen, welche zur Erhaltung organischer Körper der Vorwelt, wenn nicht die doch Wenn i wirkte das im Wasser und weniger aufgelöste Steinsalz Art wie andere im Wasser autgelöste oder demselben mecha- daher die von demselben eingeschlossen organische Körper im All- Thon- der Beschaffenheit angetroffen werden, wie Thier- und Pflanzenreste zwischen Kalk- und Sandschichten erscheinen Es Davon gibt viele Salzlager, in ist denen wir nicht die geringste Spur organischer Einschlüsse wahrnehmen auf eine merkwürdige Weise das Steinsalzlager von Wieliczka Galizien in ausgenommen In graukrysfallinischen im festen als sowohl Salzthone im grauen linden sich Salzstocke diesem grossen liehen oder wasserhellen Steinsalze au gewissen Stellen mehr oder minder bedeutende Anhäufungen, sowohl vegetabilischer als häufig recht gut möglich animalischer Körper, beide auf eine Weise erhalten, dass ihre Bestimmung Insbesonders ist man ist kürzlich in der Spizasalzaufdeckung der „Hrdina", 9? Lachter unter der Oberfläche des Bodens auf ein Lager gestossen, linaria deen u Reuss s Was in ), Cytherinen ) w in einiger Vermengung vorfanden die Pflanzenreste, alle W Hai ding er in an das montanistische meine Hände gelangten, ohne Ausnahme dunkelbraun gefärbt, von Aussehen der Braunkohle, mentlich das Holz im Gefüge zusammengesetzt ist so gut erhalten theils dass man Stamm-, theils Museum betrifft, fest, so und na- einzelnen Gefässe und Zellen, aus denen die vermag Die gut erhaltene Außenseite und sind wenig gequetscht, die mikroskopisch recht wohl zu erkennen meisten Früchte und Zapfen besitzen eine Holztrümmer, Bus segger welche durch Herrn Bergrath Wien, und von dort durch Herrn Bergrath sind dieselben es sich in Begleitung und einer Koralle, der Cyathina saTrümmer von Holz Zapfen von Nadelhölzer Früchte einiger Cupuliferen und Juglan- von Molluskenschalen, zahlreichen Foraminiferen wo Kammer und zu unterscheiden Aststücke, haben scharfe Bruchkanten, letztere nicht selten noch von AbSpuren zweifelhafte wiewohl einige, findet wenigen man nur bei und Rindenbekleidung, ihre von Bindemittel geringes durcl ein häufig Holztrümmer sind und Früchte Abrundung und reibung ^Berichte über die Mitteilungen von Freunden der Naturwissenschaften Die Cytherinen gehören dem Salzthone an Es sind 19 Arten, in Wien 1847, wovon III p 417 fünf ihm eigentümlich, sieben Tegel und sechs Arten beiden letzteren des Wiener Beckens gemeinsam sind ^Naturwissenschaftliche Abhandlungen, herausgegeben von W Haidinger, Bd II p 15 t I* 1—4 dem Leithakalke zwei dem Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at 312 Unyer F krystallinischem Steinsalze aneinander gekittet und brechen nicht selten eher als sie sich von diesem lösen lassen Unter den Holztrüminern gibt es selbst faustgrosse Stücke, welche ganz und unzerklüftet erscheinen und nur von feinen Haarspalten durchsetzt werden, die jedoch von feinen Salzkrystallen ausgefüllt eben dadurch schon dem freien Auge erkenntlich werden Diese Haarspalten verlaufen nicht immer längs den Holzfasern sondern durchschneiden dieselben ebenso , dass sie erst nach der Erschliessung oft der Quere nach , was darauf hindeutet, des Holzes in den Salzstock entstanden Wasser was sein Gefüge gedrungen, erfolgt noch früher, viel oft wenigen Stunden in wenn das Wasser erfolgt, erhitzt wird, so sinkt es in demselben unter Dasselbe indem dadurch die in den leeren Gefässräu- Wird schwimmt getrocknet, so ser unterzusinken, ren was es wie zuvor, braucht aber jetzt sich nur Was durch die erhöhte Hygroskopicität der Zell- und Gefässwände erklä- lässt Gewöhnlich sind die Holztrümmer, wie der zur Untersuchung erhaltenen Sammlung vorlatheilweise mit einem körnigen, durchsichtigen, wasserhellen Steinsalze bedeckt, gen in dem sie ursprünglich eingehüllt waren Auf dem Hirnbruche (senkrecht auf die Achse des Stammes) hingegen findet man nicht selten einen sclmeeweissen Ueberzug, der genauer betrachtet aus haarförmigen krummen Nadeln besteht, und keine Aehnlichkeit mit der früher erwähnten Salzkruste hat Die Untersusie in , chung zeigt indess, dass auch diese haarförmigen Krystalle weder Gyps noch Haarsalz, sondern nichts anders als Chlornatrium sind, nur können sich dieselben nicht von aussen an das Holz angelegt haben, sondern müssen aus demselben durch Auswittern gebildet worden sein Auf etwas ähnliches machte mich im chemischen Laboratorio des Joanneums in Gratz, Herr Prof Pless aufmerksam, indem er mir krystallisirtes Jodkalium vorwies noch Büschel haarförmiger Nadeln treten waren vorfindet, Auch Alle diese Salzüberzüge das Aussehen Stande das ausser den grösseren untereinander verbundenen Krystallen enthielt, den Fugen grösserer Krystalle aus die später hervorge- Ein anderer Ueberzug, welcher sich an den Wie! firnissglänzend ist , einer dieser besteht aus Chlornatrium werden durch Wasser sogleich aufgelöset, gewöhnlichen Braunkohle, an der man die und es dann das Holz erhält Holztextur noch wahrzunehmen im ist Um sich davon zu überzeugen , dass das Salz nicht bloss die Aussenseite der Holztrümmer über- sondern auch, wenn nicht ganz, so doch wenigstens theilweise das Innere derselben erfüllt, muss man aus der Mitte eines grösseren Holzstückes, das von Haarspalten nicht stark durchdrungen ist, solche Stücke zur Untersuchung wählen, an denen man wenigstens mit freiem Auge keine Salzkrystalle wahrzieht, zunehmen im Stande Bringt man ist dergleichen Stücke in destillirtes Wasser, so verräth auch hier im Kurzen schon der Geschmack einen nicht unbedeutenden Salzgehalt , zugleich aber noch eine Beimischung , die denselben sehr ekelhaft macht, und nach faulen Rüben schmeckt Dieser Geschmack dauert auch nach dem erfolgten Kochen noch ungeschwächt fort Mit diesem sonderbaren Geschmacke hat offenbar der Geruch, der beim Zerreiben des Salzes entsteht, einerlei Ouelle Die wässerige Lösung ist stets wasserhell , reagirt aber etwas sauer Auf salpetersaures Silber- oxyd erfolgt ein so reichlicher Niederschlag, dass man anzunehmen genöthiget ist, das Chlornatrium müsse in der Substanz des Holzes, ungeachtet es das Auge nicht wahrnimmt, dennoch in nicht unbedeuJL J 4~\ Q • A •• A —- -MO T wroi" -wm*-v J vuu Wiel »» leiitzaui isi sproae unu lasst sich nicht schneiden Für die mikroskopische Untersuchung muss es also gewisser Massen erst vorbereitet werden Verschiedene Ver- I I Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at m^^m Die Pflanzenreste im Salzstocke von Wieliczka suche haben gezeigt, Partikelchen man sich am zu verschaffen im Stande ist, dass Wasser kocht Das auf aufgeweichte Holz mehr sowohl Längen- als wenn man und überdiess längere Zeit seinen in Es zugänglich einer Grösse von einer Quadrat-Linie Querschnitte in Untersuchung hinlänglich für die mikroskopische dergleichen Holzstückchen durch der Behandlung mit Schneidewerkzeugen nun ist durchsichtige oder doch wenigstens durchscheinende besten von seinem Salzgehalte befreite, diese Art 313 im Membranen nun- lassen sich und mehr verfertigen was ist Die Frage, ob das Chlornatrium den Innenraum der Zellen und Gefässe ja ob dasselbe wohl erfüllt, kann nach den auf obige Art gewonnenen mikroSalz früher weggeschafft wurde, nicht wohl ermittelt werden Ein auch die Zell- und Gefässwände selbst durchdringe, wo skopischen Präparaten, Resultate sicheren Holzes unveränderten des Zuschleifen alles Indess geführt die ist dünnen Blättchen Oel zu mit Frage auf andere eine hat eben so wenig zu einem Weise mit Sicherheit entschie- den worden Unter den Hölzern von Wieliczka wöhnlichste sehr reine ein ist unserem Buchenholze ziemlich ähnliches Holz das geUng Auf dem Längenbruche dieses Holzes erhält man Fegonium salinarum ebene Flächen, die mit der Loupe nämlich , , betrachtet, und diese von den Parenchymzellen der Markstrahlen recht der Gefässe so gross erscheinen dass lassen, man den Gefässe die von den Prosenchymzellen leicht unterscheiden, derselben Inhalt zugleich noch das hinlänglich Lumen deutlich gewahr wird Es zeigt sich nun bei dieser Untersuchung, dass das Chlornatrium durchaus nicht und im Innern der Zellen abgelagert Partikelchen stets nur die feinen Durchdringung dieses Salzes durch sondern dass dasselbe die Zell- lässt sich diess man nämlich dem Längenbruche frei , Spalten des durch und Augen springend auf ist mehr erkenntlich trifft Berührung mit obigem Reagens gilt die als Salz- Loupe nicht die selbst durch die ist von Haarspalten und daher von Salzanhäufungen stets milchweiss wird Dieser in Betupft Loupe augenblicklich ein milchweisser Ueberzug Anders frei eine das salpetersaure Silberoxyd aber eine noch so geringe Menge von Chlornatrium, Ouerbruche, wo nicht die kleinste Stelle von Wieliczka (und diess daher nicht zu denken Sehr ist dieses Holzes jene Stellen, die sich früher durch die enthält, so erfolgt ist, An erfüllt durch einen Versuch mit salpetersaurem Silberoxyd darstellen erkennen Hessen, so erfolgt durchaus kein Niederschlag; Stelle, welche auch eine Blättchen und punctgrossen in feinen durch zerklüfteten Holzes und Gefässwände den Gefässen in es auf ist, dem daher bei Umstand, dass bei dem Holze des Salzstockes von allen da vorkommenden Holzarten) stellenweise keine, stellenweise wieder die kräftigste lleaction auf die salpetersaure Silberoxydlösung erfolgt, lässt mit Sicherheit den Schluss zu, gleichförmig vertheilt ist, weder den Inhalt der Gefässe und Zellen ausmacht, noch ihre Membranen erfüllt, sondern lediglich auf Haarspalten abgesetzt ist Eine andere Frage ist nun, wie die Haarspalten entstanden und das dass das Chlornatrium Chlornatrium in in dieselben Die Beantwortung Beschaffenheit zweifaches der demselben nicht eingedrungen dieser Frage Pllanzensubstanz möglich, Veränderung gewesen es kann sein hängt macht, dieselbe den wir , ist in zunächst die vom entweder im von der Vorstellung ab, Betrachten wir den Zustand der Pflanzenreste in eingeschlossen wurde Salze reeenten den Ligniten und in die Zustande oder in Wieliczka, Pflanzentheile specilische 1,16 bestimmt, d ist in so wie es während das mathem naturw Cl mit Salz impregnirt vorkömmt, dichteste ist nur ein jenem Zustande der sie durchdringenden Salzes Wahrnehmungen be- der Regel bedeutender als das entsprechende recenter und nähert sich dem der Braunkohle sehr , nium salinarum, Denkschriften Gewicht derselben Hier so spricht einmal die dunkelbraune offenbar für die Natur der Braunkohle Diess wird überdiess noch durch folgende Das sich von der der Braunkohle wahrnehmen Farbe, die etwas spröde Beschaffenheit derselben selbst nach Entfernung des kräftiget man Herr Prof, Pless hat dasselbe von Fegoauf 1,18 im ausgelaugten Zustande auf Holz der Braunkohle, das Taxoxylum Aykei Ung 40 (Taxites Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at Unger F 314 Göpp.) nium salinarum nommen verwandten zunächst Holzes, recenten der nämlich Buche, zu 1,119 ange- ) wird der beim Verbrennen wie bemerklich Geruch bituminöse derselbe sich macht Beim Verbrennen das von Holz verbrennt Zwar erfolgt Erscheinungen ähnlichen unter wie dieses Braunkohle, so Wieliczka nur sehr langsam und unvollkommen; wird viel es vom aber Salzinhalte befreit, so erfolgt es schneller Was endlich den Gehalt an unverkennbaren Bestandtheilen hältniss wie in der Braunkohle, d i der Aschengehalt ist betrifft, so zeifft sich hier dasselbe Ver- eben so gross, ja noch grösser als der Aschen der Braunkohle rehalt Nach der Untersuchung des Herrn Prof Pless beträgt wurde ausgelaugt 2, Sorgfalt mit dasselbe nachdem narum, oxylum Aykei sich auf 0,6 p c beschränkt Werden endlich Stücke von Holz und andere Fegonium sali- c, während der Aschengehalt von Tax- die p Menge der Asche bei Pilanzentheile dieser Localität durch längere Zeit in Behandlung gleicher wie bei diese färbt sich so gethan Kali kohlensaurem eine schwache Auflösung von ziemdas sonst wird dabei Chlornatrium, und Humussäure enthält Lösung der Braunkohle braungelb Die Spuren einige bis auf dass zeigt, es Beobachtung mikroskopische die und lich feste Holz weich, schmierig, , von Prosenchymzellen und Markstrahlenzellen in amorphe braune Masse verwandelt eine ist Andere Alles geht, verloren dadurch Textur ihre dass ohne autgeweicht, teigartig dadurch Pflanzentheile werden von Pflanzenreste die übrigen und Holz das dass Zweifel Raum, keinem lässt diess zusammengenommen erfüllte Chlornatrium durch nur und verwandelte Wieliczka in wirkliche Braunkohle Substanzen seien Es früher Pflanzensubstanzen fraglichen die dass nahe, sehr Vermuthung die liegt nun in Braunkohl e wir Nehmen wurden durchdrungen ihr von und eingehüllt Salzmasse der verwandelt , und erst dann von sie in bevor sein, worden verwandelt Braunkohle in eher würden an, die genannten Pflanzensubstanzen die Salzmasse eingeschlossen wurden, so macht diess Vorkommen die Voraussetzung nothwendig, dass dieselben einem wahrnehmen, Braunkohlenbildung eine ausschliesslich wir welchen unter entnommen wurden, Gesteinsschichten, die wir als Braunkohlenlager bezeichnen Diess setzt aber einmal das nämlich gewisse Vorkommen u s w in ausgezeichnet guter Erhaltung, ferner die Zerstörung solcher und endlich den Transport jener Gegenstände voraus, und Lager, fläche von Holz, Früchten zwar in einer Weise, dass ihre Ober- dadurch nicht im mindesten verletzt und abgerieben werden konnte Alle diese Voraussetzungen sind aber schon einzeln genommen kaum denkbar, viel weniger aber in i W erhaltenem Zustande vorkommen, aber diess ist äusserst selten und meines Wissens bisher nur in der Wet möglich, wohl wären Zerstörung und ihre Lager Aehnliche worden terauer Braunkohlenlagern beobachtet unter selbst würden, aussen leiden von Abreibung durch sie dass ohne allein die Fortschaffung ihrer Theile, den günstigsten Umständen kaum möglich abgesehen davon, dass in den Lagerimgsverhältnissen dieser Pflanzentrümmer im Salzstocke von Wieliczka nicht das mindeste zu Gunsten einer solchen Annahme, mehr dagegen Es muss spricht also jedenfalls der Gedanke aufgegeben werden, dass verkohlten Zustande vom Steinsalze eingehüllt wurden Die *) Bestimmung wurde überall des mit ) Das ist die fraglichen Pflanzenreste schon dadurch am genauesten , ermittelt, indem man die im Diess führt aber nothwendig auf die Annahme Salz impregnirten Fegonium salinarum wurde in absoluten Alkohol vorgenommen unter eine Luftpumpe brachte viel- genannten Substanzen und die Luft wechselweise auspumpte und hinzutreten in Das speeifische Gewicht einer Schale mit ausgekochtem Wasser liess Trocknung, vollkommenen minder oder der mehr Zustande, nach je das Buchenholz im trocknen indess Zustande, nassen im ron 0,5422 bis 0.75 schwankt I Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at I^^^^^^^M Die Pflanzenreste im Salzslocke von Wieliezka ;$15 im recenten Zustande vom Salze eingeschlossen wurden, und erst demselben ihre Verwandlung' in Braunkohle erfuhren dass dieselben Annahme näher, Prüfen wir diese ', Wir in — so ergibt sich keineswegs irgend ein Widerspruch in derselben zwar keineswegs über den Vorgang der Braunkohlenbildung durchaus im Reinen, jedoch kennen wir wenigstens die Bedingungen derselben und wissen so viel, dass sie nur unter Einfluss von sind Feuchtigkeit und mit Ausschluss der atmosphärischen Luft, und häufig auch bei bedeutendem Drucke erfolgt, Umstände die bei den , im Salzstocke von Wieliezka eingeschlossenen Pflanzenresten eben so gut wie den eigentlichen Braunkohlenlagern stattlanden Annahme, der dass Pflanzenreste Es wandeln können Aufgabe der Chemie die , von Steinsalz eingeschlossen sich sich allein , Braunkohle ver- in dass die Braunkohlenbildung unter diesen dieses genauer dem Gegenstande mit in zu erforschen , wird besondere eine der Braunkohlenbildung im Allgemeinen ! beschäftiget Es mag erleiden bilden Schichten daher durchaus nichts Widersprechendes liegt dabei allerdings vermuthen, lässt sich Umständen Modiiicationen in Es in ) im recenten Zustande vom Stein- also so viel als gewiss, die Pflanzenreste in Wieliezka sind ist Diess setzt aber einen flüssigen, gelösten Zustand desselben eben so noth- salze eingeschlossen worden wendig voraus, wie jeder organische Einschluss senden Mittels, seien diess auch die flüssige oder fein zertheilte Beschaffenheit des einschlies- Gesteinsmassen Es reducirt sich demnach unsere ganze Erörterung feste Annahme dass die Wieliczkaer Pflanzenreste im frischen Zustände in eine mehr oder weniger saturirte Kochsalzlösung geriethen und sich erst dort in Braunkohle verwandelten auf die Notwendigkeit der Die Beschaffenheit des Holzes rücksichtlich ihrer Durchdringung von Salzsubstanz gibt uns Aufschluss wie der ganze Process im Allgemeinen stattgefunden haben muss haben in der Salzsole verweilt Würden die Pflanzenreste längere Zeit so mussten sie endlich in allen Theilen von ihr durchdrungen , worden, sodann zu Boden gefallen, und endlich von der krystallisirenden Substanz nicht bloss eingehüllt, sondern J ) Einige nicht uninteressante Andeutungen dieser Modificationen Liefern Herrn Prof Fegonium salinariun und der Braunkohle von Artern (Taxoxylum Aykei) Aether nimmt aus dem gepulverten Holze von Fegonium salinariun , dampfen des weg, versetzt Aethers eine geringe Menge Worten wiedergebe eines Harzes auf, das nach Nimmt man dem Ver- die Säure mit kohlensaurem Natron Gemenge Die Menge der es, so zeigt die Lösung beim Versetzen mit Schwefelsäure einen Geruch, wie ein Wasser und filtrirt und Essigsäure Ameisensäure Asche beträgt bei diesem Holze, vergleichende Analysen des Wieliczkaer die ich hier mit seinen braune Masse zurückbleibt und sauer reagirt schmierige es mit Buttersäure von als Pless nachdem , die man hier allenfalls vermuthen könnte es mit Sorgfalt ausgelaugt wurde, 2,7 °/ , ist hier ausser Spiel Sie besteht aus Kieselsäure, Kalk, sehwefel- sauerm Kalk, schwefelsauerm und kohlensauerm Natron und Chlornatrium Ein Theil des letztern rührt ohne Zweifel davon her, dass es schwer möglich ist, das Holz vollständig auszulaugen Die Gegenwart des kohlensauern und schwefelsauern Natron unterscheidet diese Substanz von den bisher bekannten Braunkohlen Die Elementaranalyse zeigte nach zwei übereinstimmenden Versuchen und nach Abrechnung des Aschengehaltes Kohlenstoff 71,6? Theile, , Wasserstoff 5,97 Sauerstoff und Stickstoff 22,36 1ÖQ, Das zur Vergleichung untersuchte falls eine geringe fossile Menge Natronsalz; salinarum nachgewiesen werden Theile Holz von Artern, nämlich Taxoxylnm Aykei, lieferte der Hauptbestandteil war aber Aetzkalk und Gyps nur 0,6 °/ Kali konnte Asche und weder diese enthält eben- hier noch bei Fegonium Die Elementaranalyse zeigte nach zwei übereinstimmenden Versuchen 60,26 Theile, Kohlenstoff Wasserstoff 5,63 Sauerstoff und Stickstoff 34,11 IÖQ, Theile man das eine so wie das andere der fossilen Hölzer in einem Platintiegel mit aufgelegtem Deckel, und entfernt man das Feuer das Taxoxylum aber dem Augenblicke, wo das Leuchtgas fortzugehen aufhört, so gibt das Fegonium einen Rückstand von 54 °/ Glüht in , von 36 %• Diese Methode, die gewưhnlich von Leuchtgasfabriken zur Werthbestimmung ihrer Kohlen angewendet wird, kann als unge- fähres Erkennungsmittel für das Alter einer Kohle dienen, oder wenigstens für den Grad des Verwesungsfortschrittes Das Wieliczkaer Holz ist nach der Analyse augenscheinlich weiter fortgeschritten in seiner Verwesung, daher sein grösserer Rückstand von Kohle " 40 Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at Unyer F 316 auch im Innern der Elementarorgane erfüllt in die krystallinische Masse Erschliessung völlige sein, als eine So v worden Da sein letzteres nun nicht der Fall ist, so muss die rascher vor sich gegangen und jedenfalls früher erfolgt viel Durchdringung möglich wurde Salzmasse eingeschlossen erfolgte nun sehr allmälig und in langen Perioden die Braunkohle Die biegsamen Pflanzentheile wurden nach und nach spröde, zogen sich unre- plötzlich in die Umbildung in gelmässig zusammen und erhielten dabei Klüfte und Haarspalten Erst jetzt drangen die noch nicht krystallisirten Kochsalztheile in die Oeffnungen und Klüfte der Pflanzensubstanz, gestalteten sich zu festem Weise durch und durch Dabei mussten natürlich die während der Braunkohlenbildung erzeugten flüchtigen Verbindungen von dem Steinsalze aufgenommen werden, sehr auszeichnet und so und Sumpfgas der es ölbildenden von Antheil jenen dann erhielt ), dieses und Steinsalz und iinpregnirten dieselbe auf solche zum vielleicht So viel Theile den fremdartigen Geschmack, den dasselbe besitzt, bedingt über die Aufschlüsse, welche die Untersuchung der im Wieliczkaer Salzstocke eingeschlossenen Pflanzenreste einer Seits gewähren kann Es knüpfen sich hieran jedoch noch einige geologische Folge- rungen, die füglich nicht übergangen werden können Aus dem am Schlüsse angeführten Verzeichnisse der Wieliczkaer Pflanzenpetrefacte man dass es hier mit einer Flora der Tertiär-Zeit zu thun hat ) anderwärts noch nicht aufgefunden wurde, so und diese erweisen Reste einschliesst selben Alter sein , durchaus sich Das in Gebirgsmasse Aufschluss, I auch ein Theil derselben bisher doch die Hälfte derselben auch andern Localitäten eigen, Es muss als mittel-tertiär also das Salzlager zu Wieliczka, das diese und wie nachgewiesen, gleichzeitig mit dieser Vegetation entstanden war, von dem- dem stocke eingeschlossene Holz Periode ist Wenn ergibt es sich, Trahitgrünsteine bei Schemnitz in Ungarn, so wie im Wieliczkaer Salz- Taxoxylum Göpperti von nothwendig mit die über gibt zugleich die Entstehungszeit jener der des Salzstockes von Wieliczka in ein und dieselbe fällt Die gut erhaltene Aussenseite der Früchte, deren Artenzahl mit Einschluss der Zapfen 10 Species B also /t sämmtlicher Pflanzenreste betragen, ferner die frischen und scharfen Bruchflächen des Holzes, wie sie bei zum Theil verrotteten Baumstämmen und Aesten vorkommen, so wie das Vorhandensein der Rinde letzteren, lassen mit c Grund vermuthen, dass sie unmöglich weit hergeführt sein können Aus der Beschaffenheit und den Lagerungsverhältnissen des Wieliczkaer vor, dass Salzflötzes selbst geht her- dasselbe ursprünglich ein Salzsee war, der nicht bloss durch Salzquellen seine Nahrung sandführende Gewässer sondern in dem sich zu verschiedenen Zeiten verschiedene theils schlämm-, theils ergossen Allerdings wäre es sehr wohl denkbar, dass die dieses Salzbassin umgebenden Wälder zeugnisse unmittelbar wie : in Blätter, Blüthen u den See s w , fallen Hessen, allein viel man müsste häufiger als schwere , wie stocke eingeschlossen linden, was durchaus nicht der Fall ist , Holztrümmer So in mündendes Flüsschen am u s w Der Mangel an Blättern und Pflanzentheilen deutet hier eher auf einen weiteren, jedoch ruhig vor sich er z B durch ein in den Salzsee Es , Er- leichtesten bewerkstelliget im Salz- blattartigen gegangenen Transport hin, wie werden konnte den Salzsee angekommen sanken diese schweren Pflanzentheile früher zu Boden der Salzlösung durchdrungen werden konnten ihre unter diesen Umständen leichte Theile, Früchte : erhielt, erfolgte diess unter besonders günstigen als sie von Umständen während der Ablagerung des Spizasalzes, aber auch zeitweise noch später während des Absatzes von Grünsalz und des ihn begleitenden Salzthones Bis uns nähere Aufschlüsse über die Lagerungsverhältnisse der vegetabilischen Reste von Wieliczka neue Anhaltspuncte liefern ) ~) ? diese Ueber das Kniestersalz von Wieliczka von H Rose Die von einigen angeführten lleste von bestimmt zu sein .: möge Ansicht als die sich gegenwärtig zunächst darbietende vorläufig Basis für weitere Nachforschungen dienen als - , Fucoideen , , Pogg Ann Bnd 48, pag 353 Farn und Cycadeen (Ranmeria Reichenbachiana G ö p p^ scheinen mir unrichtig Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at °17 Die Pflanzenreste im Salzstocke von Wieliczka We mehrerwähnte Salzlösung wodurch in festes Salz überging, derselbe ziemlich rasch erfolgt sein dürfte Ob mag aus aber dabei dem früheren so heisse, aus dem viel die entnommen werden, dass Innern der Erde hervordrän- gende Dämpfe einwirkten, oder diess auf eine andere Weise bewerkstelliget wurde, darüber mangeln noch alle Beobachtungen Nur das gleichzeitige Vorkommen eines Holzes in der erwähnten Trahitformation in nicht zu grosser Ferne von diesem Herde, bei Trahithebungen nothwendig stattfanden möchte zur Vermuthung führen, dass heisse Dämpfe, wie sie X auch hierbei eingewirkt haben mögen Flora des Salzstockes in Wieliczka Vorkommen Namen der Pflanzen Wieliczka in I in anderen Localitiiten Coniferte* häufig selten , mitgetheilt von Prof Dirschel in Schlesien Altsattel in Böhmen 1 Im Trahitgrüusteine bei Schein- nitz in Ungarn ßetulaceie» häufig, mit der Rinde erhalten Umgebungen von Paris Cupulifer te* • in wenigen Exemplaren 55 55 55 55 55 55 55 55 Stein in Krain Stein in Krain 55 das vorherrschendste Holz Ungarn, Steiermark, Oesterreich Inylundeie* Wetterau, Arzberg in Baiern, Franzensbrunn bei Eger, Stein in Krain selten Wetterau, Altsattel Stein in Krain Papilionacew* selten " in Böhmen, Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at - F 318 Unger r Beschreibungen und Abbildungen der neuen Arten fossiler Pflanzen von Wieliczka Pinites Salinarum Partsch Fig 28 29 P strobili ovati utrinque obtusi (3" semiorbiculari juventute rugoso, — 74") umbone mamilari squamis apopbysi depresso- plana, marginc superiore conico Pinites salinarum Partsch manusc Endl syrops Conif p 288 In salinis Wielicensibus So Zapfen dieses Nadelholzes unter den Petrefakten von häufig Wieliczka vorkommen, so selten sind sie wohlerhalten zu linden Gewöhnlich sind die Enden der Schuppen abgebrochen, so dass man von der schildförmigen Apophyse wenig oder gar nichts zu entdecken im Stande ist Die zwei schönsten Exemplare, welche sich in der Sammlung des Museums der Hofkammer in Münz- und Bergwesen in Wien befinden, sind hier Fig 28 und Ganz 29 — bemerkt Göppert (Ueber veget Reste im Salzstocke von Wieliczka Uebersicht d Arb d schles Gesellsch f Nat Kunde im Jahre 1847 Bresl 1848, p 73), dass diese Zapfen mit jenen von Pinus Pallasiana Lamb grosse Aehnlichkeit zeigen abgebildet richtig M*euce silesiaca P ligni stratis distinctis (3 m m et ultra latis) ? , vasis Ung * Omnibus subleptotichis strata inchoantibus amplissimis , sensim angustioribus , poris uni-rarissime biserialibus sparsis, radiis medullaribus uni-biserialibiis e cellusis aequalibus amplis, ductibus resiniferis simplicibus copiosissimis 1—30 In salinis Wielicensibus Stücke dieser der Holzkohle ähnlichen Braunkohle aus dem Salzstocke von Wieliczka erhielt ich durch Prof Endlicher, dem sie in Krakau mitgetheilt wurden Es ist offenbar eines der Coniferen-Hölzer, deren Göppert Erwähnung Die genauere Bestimmung war durch die gute Erhaltung der Struktur möglich Dieses Holz stimmt genau mit einem fossilen Holze überein, welches ich in dem naturhistorischen Museum zuTroppau fand, und welches nach Angabe des Museums-Vorstandes Hrn Prof Ens, aus Dirschel in a a thut Oberschlesien stammt Da ich dieses Holz früher untersuchte als das Holz von Wieliczka und dasselbe von den bisher bekannten' fossilen Hölzern specifisch verschieden fand, so bezeichnete ich es mit Steinhauera subglobosa St strobilo ovali subgloboso , Sternberg Vers II p 202 t 49 f dem Namen Peuce silesiaca Stemb squamis oblongis obtusis enerviis, semmibus subglobosis (?) t 57 f 1—4 Enol Synops Conif p 302 In salinis Wielicensibus Auch diese kleinen runden Zapfen kommen nicht sehr selten im Salze von Wieliczka vor, jedoch meistens so und verstümmelt, dass man sich nur durch Vergleichung mehrerer Exemplare von der Art des Fossils zu überzeugen im Stande ist verletzt Taocoocylum fmiipperti Ung, T ligni stratis concentricis (1 m m.) distinctis, vasis poroso-spiralibus angustis pachytiehis ad strati limitem paulatim angustioribus, poris diseifbrmibus minutis raris latera versus inter strias spirales t - , Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at 319 Die Pflanzenreste im Salzslocke von Wieliczka * u niserialibus radiis mcdullaribus simplicibus e cellulis 10 superpositis formatis, ductibus resinife • ris nullis Tahitis scalarii'ormis Gưpp Arch f Min 15 p 727 t 17 f 1—7 i In salinis Wielicensibus ^ Unter den mir zur Untersuchung übergebenen Petrefacten von Wieliczka fand sich nur ein kleines Stück i die im Trahitgrünstein wenigen Trümmern, Holz nur in einigen war dieses Bisher Nadelholzes ausgezeichneten dieses einoeschlossen vorkommen, bekannt Der Fundorf für dieses, nämlich Schemnitz in Ungarn, ist nicht zu sehr von I Wieliczka Polen entfernt in I Betulinium purisiense B radiis mcdullaribus e cellulis triserialibus conflatis, Ung eorum vasis vacuis (?), septis scalariibrmibus cellulis ligni subpaehytichis In salinis Wielicensibus Wir dreierlei besitzen wo ich ist Betulinium tenerum Oesterreich vorkommend, in Betulinium Ungarn, und Betulinium parisiense aus dem Becken von stimmt es unter der Bezeichnung „Enogciiites" im Handel erhielt Mit keiner von diesen Holzarten das Wieliczkaer Holz so überein, Es Birkenhölzer dem Kieselkalke von Tuchorzitz stagnigenvm aus Paris, von fossile als in mit der Pariser Art eine wohlhäufig besitzt noch und vorhanden, Asttrümmern in vorzugsweise Stücken, kleinen meist in Birke unserer Farbe wie jene lichter von keineswegs jedoch die Rinde, erhaltene H Queren» UmnopMla Fig ist Ung 1—4 fere pollicem longa, sesquipollicem apiculata oblonga nucula Q, imbricatis» adpressis crenatis latiusculis squamis brevi, cupula laevi lata, apice rogoso-sulcata caeterum In salinis Wielicensibus Früchten anderthalb Zoll lange und beinahe Einen Zoll in der Wieliczka kommen unter den einerjedoch haben, die Aehnlichkeit Paimenfrüchten einigen mit allerdings welche Breite betragende Früchte vor, Vürkorngleichzeitige durch das aber dafür Hüllen, angehörigen Früchten dergleichen aller seits durch das Fehlen solche müssen Eine werden gehalten Eicheln für als anders nichts für dazu passenden Becherhüllen nuss artigen In men v on Grösse gehört, was die Zweifel ohne und dar, angesehen oben von Fig und Seite, der Eichelfrucht stellt Fig von von Querews Frucht die Eichen steht lebenden den jetzt Unter Hauchen diesem zu betrifft Fig als Cupula Cupula aufder Schuppen nicht gekerbten die durch aber sich unterscheidet palustris obigem Fossile am nächsten, fallend von dieser Art In Fi»\ ist eine Ergänzung dieser fossilen Frucht versucht worden Queren» glans Satuvni Fig i Ung b rotundatis squamis brevi e cupula lata, poffices longa \U nucula oblonga apiculata lV.polIices arte imbricatis, embryonis cotyledonibus duabua crassis longitudinaliter striatis In salinis Wielicensibus mehr hier die verschieden, Cupula der Schuppen die durch aueh Kleiner als die vorhergehende Art, angleieh aeigen Kerhung von Spur keine und sind abgerundet dünn und einer Bruchiläche die zeigt Fig Spitze; verletzter mit dar Fig stellt eine Eichel von oben gesehen Cotyledonen schliessenden aneinander Rande am dicken, nur zwei die welcher der Mitte abgebrochenen Eichel, in in ausgefüllt Salz krystallinisches durch des Embryos ersichtlich sind Der ihnen zwischen eines Entstehung zur gekrümmt, was etwas seitlich Es sind also hier die beiden Cotyledonen der Eichenfrüchtc existirenden gegenwärtig der Cotyledonen befindlichen Raumes Veranlassung gibt, wie das bei den der ohne gleichfalls sich versteht dargestellt, ergänzt Seite und Fig ist dieselbe Eichel nach der Fall ist gehörige Frucht dieser zu die zeigl Figur sind Embryos ersichtlich Schale, so dass die beiden Cotyledonen des Cupula von unten gesehen zwischen beiden befindliche Kaum ist • Ba^B^H^VF^ ^ Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at *M ( Ung er F 320 Castanea compressa Fig Ung — 10 s C fructu capsulaeformi (?) nuculis duabus foeto, nuculis ovatis obtusis compressis basi areola parva orbiculari instructis In salinis Wielicensibus und Linien dicke nussartige Fracht von eiförmiger Gestalt etwas Eine 11 Linien lange, 10 Linien breite nach den Seiten zusammengedrückt Eine von der Spitze bis zur etwas hervorragende kommen den Fruchtformen Zusammenfügungslinie lässt vermuthen, verlaufende man dass hier die von der Samenhülle, vor sich hat, wenn die an die Basis befindliche, kreisrunde fleischigen Cotyledonen befreit und Basis Areola wo Stelle andeutet, die Cupuliferen zu, und es diese Nuss in der Fruchthülle befestiget war Gattung Castanea, welche unserer fossilen namentlich die ist Solche Frucht zunächst zu stehen scheint Hiefür spricht nicht blos die ovale etwas zusammengedrückte Gestalt, sondern überdiess noch der Umstand, dass ein seitlicher Eindruck vorhanden ist, der nicht zufällig entstanden, sondern vielmehr durch die Anwesenheit eines zweiten Nüsschens in derselben Fruchthülle bedingt zu sein scheint Castanea Salinarum» Ung 11—13 Fig C fructu capsulaeformi nucula solitaria foeto, nucula globosa apice impressa, basi areola magna or- biculari praedita In salinis Wielicensibus Von Fig dieser Kastanienart sind hier zwei Exemplare, Fig 11 13 das andere von der Seite ^L — 12, das eine von unten und von der Seite, und dargestellt Diese Nüsschen sind klein, fast kugelig, aber an der Spitze, die im frischen Zustande wahrscheinlich weich war, ! und beim Eintrocknen eine Grube bildete deutlich, aber weniger hervortretend An Grösse und Form I st;lit eingedrückt und mit Salzmassa ausgefüllt Die Areola ist vorhergehenden Art und bildet eine grössere Kreisfläche Art sehr den Früchten der Castanea pumila von Nordamerika, und es wie diese nur einzeln in einer stachlige n Fruchthülle sich entwickelte gleicht zu vermuthen dass sie als in der etwas , diese 10 JFegonium salinarum 25 Fig F ligni stratis saepius vix lineam latis, Ung — 27 radiis medullaribus cellulis minimis compositis, vasis ra- rioribus In salinis Wielicensibus Dieses Holz, welches am häufigsten in Wieliczka vorzukommen scheint, Markstrahlen einen so auffallenden Character, dass man es auf den ersten trägt in der Beschaffenheit seiner Blick für Buchenholz erklären muss dem Holze der jetzt lebenden Bäume dieser Gattung so wie vom bisher bekannten fosBuchenholze so merklich ab, dass man es füglich als eine bisher noch nicht bekannte Art bezeichnen kaun Von dem Fegonium vasculosum unterscheidet sich die vorliegende Art, die ich demnach Fegonium salinarum Indess weicht dasselbe von silen nennen will, durch die Sparsamkeit der Gefässe und durch der Markstrahlen Aus Fig 24, die den Querschnitt das kleinere darstellt und Lumen sowohl durch einen der Holzzellen als jener Jahresring geführt ist, erkennt man wie zerstreut in den der Masse nach vorwiegenden Holzzellen die Gefässe vorkommen Vergleicht man diesen Querschnitt mit dem Querschnitte von Fegonium vasculosum (Chlor, protag t 27 f 7), so ist an der Artverschiedenheit beider wohl nicht zu zweifeln Ein zweiter Unterschied liegt in dem geringen Lumen sowohl der Holzzellen als Fig 26 der Zellen der Markstrahlen zeigt jedoch keine von der Gattung gut erhalten, dass man auf Wände sehr starke Vergrösserung der Holzzellen Fegonium abweichende Struktur Leider sind dem Längenschnitte niger aber die Beschaffenheit ihrer V Eine parallel auf die dem Querschnitte Gefässe so wenig der Rinde Fig 25 kaum ihre Zusammensetzung, viel we- zu erkennen im Stande ist Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at ^B wnm^mmm HB Die Pflanzenreste im Salzstocke von Wieliczka Wegonium va$cuio#um 11 321 Ung F ligni stratis ultra lineam latis, radiis medullaribus e cellulis pachytichis sat amplis compositis, vasis subeontiguis Fegonium rasculosum üng Chlor, Diese prot 27 t der Tertiärformation der f — Länder sehr häufig vorkommende Art ist nur in einem faustgrossen Stücke aus dem Salzstocke von Wieliczka gleichfalls bekannt geworden Es unterscheidet sich dieses fossile Holz durchaus nicht von jenen meist verkieselt vorkommenden Hölzern in österreichischen JfngMans ventricosa Brong 12 Fig I 14 — 16 nuce ovata ventricosa laevi dissepimento prominente acuminata- serainis Diese vorzugsweise der Wetterauer Braunkohle eigene Nuss etwas kleiner als dort Fig 14 dargestellt Fig 16 ist grösseres ein ist kommt auch Exemplar von der ein kleineres Exemplar Die zu dieser lobis simplicibus, Wieliczka vor, in Seite, Fig allein foliis gewöhnlich 15 dasselbe von oben gesehen Nuss gehörigen Blätter finden sich nur unter den Wetterauer Pflanzenafodrücken tfuglans saUnarum Ung, 13 Fig 17 I nuee subgiobosa v — 18 ovata laeviter stiata dissepimento prominente aeuminata, organisatione interna lgmota Juglandites salinarum Sternb Vers I 40 p In salinis Wielicensibus Obs Nuce Inglandis regiae omnino similis sed paulo minor (Sternb.) • Von dieser Nuss, welche Sternberg beschrieb, befindet sich bisher noch keine Abbildung Unter den mar bekannten Wieliczkaer Früchten befindet sich indess eine, welche mit der von Sternberg gegebenen Beschrei- bung am meisten übereinstimmt, daher a a ich keinen Anstand nehme, Art zu bezeichnen, welche Sternberg schon seit Langem beschrieb Auch mir stand zur Untersuchung nur die Hälfte einer Schale zu Gebothe, die aber so gut erhalten ist, dass sie über die Form der ganzen Nuss hinreichenden Aufschluss °*\h\ Dieselbe ist, nach dem Bruchstücke Fig 17 zu urlheilen fast kugelig; Sternberg hatte wahrscheinlich eine mehr eiförmige Form vor sich, ist nach der Länge gestreift ohne zugleich mit Runzeln versehen zu sein rand nur wenig zugespitzt Am Rande, wo sich die beiden Hälften der Schale an einander fugen, bildet sie als die - , — sie scharf hervorstehende Rippe (wie diess bei unserer Wallnuss der Fall eine welche zu beiden Seiten von einer zweiten weiter nach innen liegenden und ungleich schwächeren Rippe begleitet ist Die Grösse der Nuss übertrifft nicht 10 Linien und ist daher viel kleiner als unsere Wallnuss, mit der sie sonst die meiste Aehnlichkeit hat in Fig 18 wurde der Versuch gemacht, diese Nuss ergänzt darzustellen 14 Jugians costata Ung Fig I 19 fructu suhorbiculato compresso longitudinaliter refcuso et stellatim nervoso apice incrassatis , , 22 acute costato apice retuso pericarpio laevi apice seminis laevis compressi dorso obtuse cristrati lobis approximatis parallelis foliis Juglandites costatus Sternb Vers Diese die in ist ist), II p 207 t 58 f — IS Wieliczka am häufigsten vorkommende Nuss und zwar in verschiedenen Grössen, mit und ohne Schale der Same von der Seite gesehen, wobei die Eindrücke der Lappen nur an der Spitze bemerkbar werden Die Oberfläche erscheint runzlich gestreift Fig 20 ist derselbe Same von oben gesehen Fig 21 ; ein anderer in eben dieser Stellung Fig 22 eine halbe Schale von innen gesehen und mit Salzmasse Fig 19 ist ausgefüllt, Fig 23 eine grössere Schale, nur an der Spitze Denkschritten d mathem natarw Cl verletzt 41 Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at I 322 15 Cassia grandis • - Vng Fig 24 * lign KD suturis parum * prourinulis In salinis Wielicensibos Hälfte nach erhaltenes der kaum wahrscheinlich unvollkommenes, Von diesem Petrefakt liegt mir nur etwas cylindrischen länglichen der ausser da bezweifeln, zu ist kaum ist, Hülsenfrucht eine es Dass vor Stück Falund Querstreifung die und sind vorhanden zusammengedrückten Form noch Spuren der Nähte beider Klappen ein tung ebenfalls dafür spricht Unter den Hülsenpflanzen schaffenheit auszeichnen Leider ist So Beholzartige die durch sich die Früchte, ähnliche besitzt die Gattung Cassia vergleichen wohl recht Petrefakte unserem mit lässt sich z B Cassia brasiliensis von der inneren Struktur durchaus nichts erhalten, wodurch der Vergleichnng ein etwas sicherer An- haltspunkt gegeben wäre ' ' i L i i '-»»li *m - \ Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at my taf n £> r; \% M ffl 25 n %& 28 Jji Taiben ltth a 1.23.4 5.6.7.8 Qitercus limnophila.lllng ' fi $ans Saturni Dug 9.10 U.12.13 Castanea compressa Ung Silinarum 0»g I | 141S.16 Juglans ventricosaJions 17.18 » saWum.TJlig Cassia frandis Ung Denkschriften der kaisCTtiehefl Akaieinie der Wissenscfiaften MATH NAT URW CIAS SE costata.Ung 19.2D.2l.22.23.kglans 24 gedx in 4ei k.l Haf.u Staateferuifceiei unfei d£rleiiim|v.A.HaTtii^er 25 26 27 Fegoaisun 28.29 Pinites salrRamm* Saini-ariLm Hn Partsc'h ... Zustande der sie durchdringenden Salzes Wahrnehmungen be- der Regel bedeutender als das entsprechende recenter und nähert sich dem der Braunkohle sehr , nium salinarum, Denkschriften Gewicht derselben... Enden der Schuppen abgebrochen, so dass man von der schildförmigen Apophyse wenig oder gar nichts zu entdecken im Stande ist Die zwei schönsten Exemplare, welche sich in der Sammlung des Museums der. .. Gestalt, sondern überdiess noch der Umstand, dass ein seitlicher Eindruck vorhanden ist, der nicht zufällig entstanden, sondern vielmehr durch die Anwesenheit eines zweiten Nüsschens in derselben
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