Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 35-0293-0356

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Ngày đăng: 04/11/2018, 17:08

293 NORDLICHTBEOBACHTUNGEN tru m at pxE 1872 rar y or g/; ww w bi olo g iez en DER ww bi od ive rsi t ylib 1874 htt p DEK SITZUNG DER MATIIEMATISCH-NATUKWISSENSCHAFTLICHEN CLASSE AM Bio IN 10 MAI IS77 lD ow nlo ad fro m Th e VOItGELEUT div ers ity He rita g eL ibr ary CARL WEYPRECHT, ://w ZUSAMMENGESTELLT UND liEAUBEITET VON dg e, M A) ;O rig i na Einleitung mb ri Die folgenden Nortllii'htbeobaclitimyeii leiden, wie sämintliehe Heobiiclitungen der österreiclii.sch-uuga- war ein ununterbrochener Kampf gegen Zo olo g Winter 1872 — 73 y( Ca unter den traurigen Verhältnissen, risehen Polarexpedition, das Eis, bei welchem die Existenz Aller auf gar viele Tage befanden wir uns fortwälirend auf mp ara t ive Spiele stand; uns unter den Füssen in StUcke zu gehen drolite Wenn Schiff zu verlassen, das auch die Beoljachtungen regelm.ässig weitergetührt es doch leicht begreitiich, dass ihnen in vielen Fällen nicht jene Co ist dem Sprunge, das dem vollkommene Aufmerksamkeit m of wurden, so gegen welche dieselbe zu kämpfen hatte Der Pflicht gewesen wäre Mu se u gewidmet werden konnte, welche unter anderen Verhältnissen eine selbstverständliche Orel, Kapitän Lusina und Kapitän Carlsen, denen auch ary Schilfsfähnrich ibr Brosch, of the Als im Februar 1873 das Eis mehr zur Ruhe kam, Hess ich durch die vier Beobachter: SchifiFslieutenant bis zum Verlassen eine fortlaufende Beschreibung der Kordljchterscbcinungen zu jeder Beobachtungsstunde einns Schifl'es welchem Er des in Ausführung der tM ay rL meteorologischen Beobachtungen oblag, ein eigenes Nordlichtjournal führen, die ive rsi ty, getragen wurde traf ich eine sorgfältige Auswahl des mitzunehmenden Materiales, da Alles, rd Un Vor der Abreise von Bord nothwendig erschien, wegen Raum- und Gewichtsersparniss auf der bevorstehenden langen rva nicht absolut Ha was ' Es schien mir damals, als könnte ed by the und schwierigen Rückzugsreise an Bord zurückgelassen werden musste und aus diesem Grande Dig itis die blosse Beschreibung keine positiven Resultate ergeben, liess ich das Nordlicht- journal an Bord zurück Diese meine Verblendung muss ich jetzt sehr bedauern, da ich bei der stellung der Nordlichter nur auf die kurzen Daten angewiesen bin, Zusammen- welche das meteorologische Journal enthält ' Um mir wciiifre Pfiiiule zu L-rspaien, liess icli tungen des ganzen ersten Jalires vor der Abreise iu die iu grossen Füh'obiiclicrii eingetiMgeneu meteorologisclieii Bcüljach- ganz kleines Format umschreiben 294 Carl Weyprecht Diese begreifen aber uicht sämuitliciic beobaclitcte Ndrdliohter In Folge (hvon dass ein e'" Jdurnal über diese geführt wurde, blieben die Eintragungen im nicteorologisclien JoiirnUe mangelhaft l" nur als von secundärer Redeutung angesehen wurden IJei den beiden erstgenannten Beob,pi,tp,.n A,Je, siclier • ^^iiciii uuiircii wenige Auslassungen vorgekommen Die beiden letzteren werden aber wahrscheinlich sein nungen eingetragen haben, welche besonders auffallend waren Es können den aus diesen Aufzeichnuiigcn entwickelten Perioden nicht i,„ j^,„g g^ nur , also die Zahlen der',,:;*^ f n.uer lolgenrichtig betrachtet \^^.^ t- , vollkommen als , sind soviel als möglich aus meinen eigenen Noti/.en und aus den magnetischen Journalen Als relative Werthe aber genügend genau, da sich die Beobachter in i- , regelmässigen 1^ m at sind sie vervolK -j en tru ablösten so geschieht rar y ylib rsi t um die vielen, schon existirenden Nordlichtbeschreibungen noch weil die dies, dieser Beziehung sind Schätzungen und Peilungen über die Bussole ww bi od ive Folgendem ich in in von uns beobachteten Nordlichter in Abweichungen von den anderwärts beschriebenen zeigen und weil allgemeinen Charakter grosse übci-liaupt die Erscheinung, ibr ary von derjenigen, welche in wie wir sie geringeren Breiten beobachtet wird, und He rita g ist eine vermehre, eL gesehen haben, gänzlich verschieden ihrem ://w \¥enn regelmässige Positionsmessungen mit genaueren Instrumenten al)er unterlassen, auszutühren Sämmtliche Angaben htt p Leider habe ich Folgendem entwickelten Beschreibungen und Auseinandersetzungen in or gebracht, aufweichen hauptsächlich die beruhen g/; ww w bi olo g iez Ich selbst habe während beider Winter dem Studium der Nordlichter die grösste Aufmerksamkeit gewidmet und auf Basis der Beobachtungen von Hunderten Nordlichtern eine Menge Notizen gesammelt und zurück- div Bio des Nordlichtes Th e Formen ers ity die in sehr vielen Fällen als Basis für weitgehende Schlüsse benützt wurde fro m Trotz der Mannigfaltigkeit und des ewigen Wechsels der Nordlichterscheinungen lassen sich doch fünf nlo ad Formen unterscheiden, und zwar der Bogen, das Band, die Krone und der eine regelmässig gestaltete, der Form nach dem Regenbogen rig i ist ähnliche Lichterscheinung, ;O Der Bogen na lD Dunst A) den meisten Fällen am Horizonte auf beiden Seiten aufsteht oder wenigstens herabreicht Diese regelmässigen dg e, M in Bügen treten aber seltener auf, als das mb ri welche die Fäden, ow charakteristische Band, bis sehr welches in nahe zu ihm ganz unregel- Zo olo g y( Ca mässigen Falten und Windungen erscheint und entweder gar nicht oder nur auf der einen Seite den Horizont ive berührt und nur ausnahmsweise auf beiden Seiten bis zu demselben hcrabrcicht Diese Gattung Nordlicht weder vereinzelt oder mp ara t den von uns besuchten Gegenden die normale Die Fäden Büscheln beisammen stehen in sind sehr dünne, lange Strahlen, welche ent- se u m Mittelpunkt das magnetische Zenith bildet, einen mehr oder weniger grossen Theil des Firmamentes, Mu jene durch die Perspective entstandene Erscheinung, die ist am Firmamente oft sogar sobald sich ein bewegt, gegen welchen die Strahlen, aus denen es zusammen- Der Dunst besteht aus formlosen Lichtliaufen, die regellos am Firmamente ibr gerichtet sind rL ist, ay gesetzt auftritt, ary Nordlicht über denjenigen Punkt the Krone of das ganze Die ist Meistens bedecken sie nach Art eines Fächers, dessen of Co in erscheinen Zwischen diesen gibt es jedoch Übergangserscheinungen jeglicher Art ty, höchste Punkt der Bögen fällt nahezu mit dem magnetischen Meridiane zusammen und Dem entsprechend schreiten auch die in der gleichen lüchtung vorwärts Ha Fusspunkte am Horizont rd Un diesem von Süd gegen Nord oder von Nord gegen Süd rva in ive rsi Bögen Der bewegt sich Er ns tM Formen ist nur ein sehr niedrig über ed Horizonte stehender Bogen, möglicher Weise die Ansicht sämmtlicher Nordlichtbögen, welche auf weite itis dem by the Der beleuchtete obere Rand des schematischen dunklen Kreissegmentes Dig Entlernung vom Beobachter sich gegenseitig decken und in einander verschmelzen, und deren Bewegung erst bemerkbar wird, wenn sie sich dem Beobachter nähern Bogen gänzlich unter dem Horizonte verschwinden erleuchteten sieht Hierfür siiricht der Umstand, dass rasch, überschreiten das Zenith niemals einen Er \erblasst entweder oder vereinigt sich mit dem Rande des dunklen Kreissegmenles Häutig trennen mehr oder minder man sich die Bögen von diesem los, beben sich und eridassen entweder auf der entgegengesetzten Seite des Firinaincntcs, oder kehren wieder über das Zenith zurück und senken sii-li nach der Richtuim-, von welcher der 'östcrreiclmch-ungarlsclicn T)ic NordlicTitbeobacfituiuicn arctisr:!ien 295 Expedition emporgestiegen sind Das Überschreiten des Zeuitlis durch einen und denselben Bogen kann sich mehrmals wiederholen sie Das Verschwinden indem zum Horizont herabsenkt bis den Horizont erreicht, oder er geht seine Spitze auf, Bogen sich der entweder durch vollständiges Erblassen findet sobald er in die einer beliebigen in Höhe statt, oder In letzterem Falle wird er aber sclion unsichtbar, ehe dem in Rande des dunklen Kreissegmentes beleuchteten Nähe desselben kommt Das dunkle Kreissegment von welcher die Bögen aufsteigen steht fast innrer auf jener Seite, Jänner 1872 In solchen Fällen aber fast immer die Liehtintensität ist g/; ww w bi am beobachteten Bögen war sechs, olo g iez en tru m at Sehr oft löst sich von einem Bogen ein zweiter ab, oder es heben sich von dem Rande des dunklen Kreissegmentes nach dem ersten noch andere, oder aber es entsteht ganz unabhängig ein neuer Bogen in einer beliebigen Höhe über dem nördlichen oder südlichen Horizonte Das Älnximum der gleichzeitig von uns eine geringere ist Form und Lage und der gleichen Manchmal verschieden steht ein erblasst nahezu an der gleichen rsi t in rar y nahezu ylib solcher durch längere Zeit or Die fortschreitende Bewegung der Bögen von und gegen das Zenith langsamer Bewegung begriffen Niemals schreitet aber ein Bogen mit jener Geschwindigkeit vorwärts, mit welcher die Bänder häufig ihre Position verändern er aber in ist ww bi od ive meistens ://w Stelle, Ränder sind gleiehmässig zur anderen zu beobachten Die Intensität ist Th e in der Form des regelmässigen Bogens Bögen höher oder niedriger stehen und lD die ow nachdem sehr verschieden, je nlo ad fro Besonders intensive Nordlichterschcinungcn treten niemals ist ziemlich allerdings langsam wechselnd, aber weniger stellenweise, als ganzen Bogen Die Breite ist Liclitbewegung von einer Seite des Bogeus Bio ist massige Lichtintensität und dieselbe selten m gleichzeitig im Nur vertheilt eL besitzt meistens nur Ausdehnung seiner ganzen in Einzelne Strahlen lassen sich He rita g darin nicht nicht so scharf begrenzt, wie diejenigen der Bänder mehr erkennen Der Bogen ers ity ihre div und ibr ary htt p Die Bögen bestehen meistens aus einer gleichförmigen, verschwommenen, dunstälinlichcn Lichtmasse ist auch eine ist jedoch niemals sehr bedeutend rig i na verschiedene an den Fusspunkten und im Gipfel Letzterer Intcrsehicd auf Im Allgemeinen wechselt dg e, M A) ;O die Breite von der einlachen bis ungefähr zur dreifachen Breite des Regenbogens Den Bogen Zo olo g Bänder Diese machen den Eindruck zerrissener die Ruhe der ganzen Erscheinung und durch mechanische Ursache mp ara t immer n;ihezu senkrecht auf den magnetischen Meridian Form und können stehen, sich erstere Co letztere in ihrer ive Richtung veränderter Bögen Während Form und y( Ca charakterisirt die regelmässige mb ri Directe Messungen hierüber liegen aber leider nieht vor se u m of nach jeder beliebigen Richtung ausdehnen Wir haben Bänder beobachtet, die sich von magnetisch Nord über ihre the und Bewegung geht im Allgemeinen vom of — W., ist — W -Richtung ay mittlerer O tM in aber trotzdem gleichfalls mag- Das eine Mal steigen sie gleich in ihrer vom Süd- oder Nordhorizonte empor, ns ganzen Ausdehnung ist südlichen Horizonte gegen Nord oder umgekehrt eine sehr verschiedene rL ibr Die Entstehungsart der Bänder ary netisch Mu das Zenith gegen Süd erstreckten Die allgemeine Tendenz der Richtung treiben sich durch umher und überschreiten das Zenith, ein ty, Er einige Zeit auf der einen oder der anderen Seite des Firmamentes rsi anderes Mal entwickeln von irgend einem beliebigen Punkte des Horizontes aus und verlängern sich Un ive sie sich rva rd durch das Zenith, oder südlieh oder nördlich von demselben, und wieder ein anderes Mal treten auf, sie an irgend ohne dass man vorher eine Veränderung an dem betreffenden Platze the Ha einer Stelle des Firmamentes itis ed by beobachtet hätte Dig In den meisten Fällen berühren sie den Horizont auf keiner Seite; oft stehen sie auf der einen Seite auf, nur selten aber aui' lieiden Seiten und auch haben Während sich der Bogen in Ost und dann uur, so lange sie sich nur West am Horizonte verliert, ist wenig über den Horizont erhoben das Band meistens eine der Länge und Breite nach abgegrenzte Erscheinung Diese Art Nordlichter tritt in den mannigialtigstcn Formen auf und macht mehr oder weniger langen, zusammenhängenden stets den Eindruck eines breiten Bandes, das aus irgend einer Ursache in der Atme- Carl Weyprecht 296 Sphäre uinliergetriebeu wird Bald bald wieder als blosser Fetzen; es rollt gewickelt unten liervorsieht, es dehnt Wimpel, mit dem Oft decken sieli auf Windungen und Falten, wie ein Band, das anfeiner Spule derart auf- und jede innere gegen die äussere nach nicht ganz decken aus und biegt sich sicii l)nld in allen niögliolien in sich selbst, Windungen dass sieh die einzelnen ist, lang gestreckt, crsrlieiiit es graziöse Falten und gleicht wieder einem flatternden in die leichte Brise spielt Windungen und vier drei, sich Wo äusseren hindurch deutlich unterscheidbar Grenzen Jeder die Deckung diese einzelnen stattfindet, inneren sind durch die am auch die Lichtintensität ist stärksten iez Erscheinung zu und von dem Zeuith, beobachtet man bei jenem \ während das andeie das eine verlischt, ereinigen, ununterbrochene Änderung in Form, fast mehrere andere or bald darauf wieder zu sich häufig g/; ww w bi Aus einem Bande entwickeln Intensität — sie trennen sieb, um sich kurze Zeit später vielleicht in rar y und Position olo g bei en tru m at Der normale Zustand des Bandes ist im Crcgensatze zum Bogen die fortwährende Änderung Während diesem selten eine andere Bewegung stattfindet, als gleichmässiges Heben und Senken der ganzen rsi t ylib doppelter Intensität aufflammt ww bi od ive Die Raschheit, mit welcher diese Änderungen vor sich gehen, ist höchst verschieden Oft treibt sich ein los und bilden neue Bänder Eines, zwei, eL auf der anderen Seite sein Spiel zu erneuern oder zu verschwinden Häufig trennen sich Stücke — gehen über das Zenith drei He rita g um Zcnith, ibr ary htt p ://w und dasselbe Band durch lange Zeit am nördlichen oder südlichen Firmamente umher, langsam und kaum bemerkbar Art und Form wechselnd, und überschreitet dann plötzlich auflammend in rascher Bewegung das wohin nuin sie treiben man dann und es bleii)t während der ganzen Nacht ihr Bio div sie vom Himmel erblickt zu verscheuchen m Spiel und erst anderer Form zurück, oder in das Morgengrauen vermag sieht, sie vielleicht Th e nur die ursprüngliche Erscheinung ers ity Nordlichtbänder oder Fragmente von solchen Schon nach kurzer Zeit verschwinden Horizont und scheinbar ow lD schwachem Lichte strahlenden Bande, das stellenweise fast verloschen ist und durch das sich dem sich rig i in na dem nur weiter Ferne, in wenigen Minuten die Erscheinung in vollster Pracht Aus in schnellem Übergänge ein breiter Feuerstreifen, in dg e, M träge hie und da eine Lichtwelle wälzt, wird ;O am die Strahlen und Wellen überstürzen, und das mit unglaublicher Ilaschheit Krone die — mb ri — zum Zenith Zo olo g Die Art und Weise der Form- und Ortsveränderungen ist ive mp ara t 0.— W Co über das Zenith, der östliche Theil am Platze sein heller of Band emporsteigt und dort aus den rasch auf einander folgenden Nord- lichtbeobachtungen an den magnetischen Tagen ersichtlich Ein Beispiel wird hier 8" 15" blasses ' bildet y( Ca den Glanzpunkt der Erscheinung in A) tief nlo ad fro Häufig entwickelt sich aus einem Bande von massiger Intensität und geringem Licht- und Formwechsel, SO" Westhälfte ganz verblasst, Osthälfte heller und gegen NO gekrümmt 8'' 45'° '.}'' 0'" se u m 8'' the Mu im Osten etwas blasser hell, senkt sich gegen Süd ary of im Westen matter, im Osten sehr ibr rL ay intensives Band, südlich vom Zenith, im Osten gespalten und verschlungen vom W ty, bis NO ausgedehnt, Strahlenfächer rsi 10'' 0"" hat sich die Osthälfte hebt sich ive 45'" zum Zenith und in NO., im W sehr matt bildet leichte Krone Un 9'' Er ns 9'' 30"' mehr gegen Süd seidit sich tM 9'' 15'" Ha rva rd 10" 15° matter Strahleniacher vom Zenith gegen SO., matter Streifen von W 30" helles im Ost verschlungenes Band über 10'' 45" das Band hat sich 11 ' d:iM '' 0'" 15'" Im fast Südhorizonte, schmaler Ausläufer bis ganz auf den Südhorizont gesenkt, ist aber noch sehr W liell helles Band von SO.~W., etwa 10° über dem Horizonte Dig 11'' dem itis ed by the 10'' — S intensive, rasche Vorlicrf^cliemlc'ii iiiiil Liehtbcwcgung von Folgenden ist, W.— 0., der Kürze Strahlen liall)cr, nnif^netisclic Zenilli, der l'nnkt ;un Finiinniente, n:ipli wclclieui zum miter Zenith ilic — Zenith wenn nicht iuisdrüeklicli licnicikt Inclinutionsnadel weist, verstanrten — stets Die NordlichtbeobacJitungen der IP 30'" Biuid bis 11" 35'" Krone über das ganze Firmament zum Zenith gestiegen und wieder gegen 1 Krone 50'" '' W blasser, nur im Krone ganz Hall)e Krone, iirisniatische Farben, ' W — rasche Lichtbewegung 11 ''40"' gesenkt S 297 Expedition 'Ö!sterreicliisG}i-nnuarischcn arctischen sehr hell verbiasst Andere ähnliche Beispiele folgen später Die Bänder bestehen entweder aus ist, m at wie meistens bei den Bögen, sondern stellenweise wechselnden Anhäufungen tru vertheilt oder aber aus dicht aneinander gereihten senkreciiten Strahlen, olo g unterliegt, Zwischenräume durch Lichtniaterie ausgefüllt deren sind g/; ww w bi und Verringerungen von Licht iez en ganzen Ausdehnung die aber durchaus nicht gleichmässig in der l)losser Lichtmaterie, Zwischen diesen zwei Extremen — — der blossen kann aber jede mögliche Übergaugsstufe rar y or Lichtmasse und den streng ausgesprucheneii einzelnen Strahlen ylib stattfinden rsi t das Band eine gegen oben und unten gut abgegrenzte Erscheinung, die sich ist dem dunklen Nachthimmel abhebt, und unterscheidet Bogen, dessen Ränder meistens etwas verschwommen dem regelmässigen an beiden htt p sind ibr ary Rändern förmlich scharf abgeschnitten — wie wir zu eL bemerken glaubten, besonders nadi Stürmen — treten Band- He rita g Bei gewissen Gelegenheiten sieh auch hierin von In vielen Fällen sind die Strahlen ://w scharf von ww bi od ive den meisten Fällen In ers ity fragmente auf, Erscheinungen, welche den Eindruck machen, als reisse der Wind die Bänder immer wieder in selir gut unterscheiden, Bio div Fetzen Es lässt sich auch in diesen Fetzen der Charakter des urspiünglichen Bandes im Gegensatze zu den später zu beschreibenden lormlosen Diinsthaufcn, doch nicht mehr Th e allein sie besitzen fro m jene schärfe Umschriebenheit, vyelchc sonst die Gontouren des Bandes auszeichnet Entfernung nlo ad ow lD ist sie eine geringere, was durch die grössere na dem Wechsel Bei der Form A) in ihrer Breite im yMlgemeinen \ier- bis fünfmal die Breite des Bänder niedriger stehen, so die ist gegenüber den Formveränderungen dg e, M rungen leicht erklärlich mag sehr verschieden und ist Wenn rig i Regenbogens betragen ;O Die Breite der Bänder in der Erscheinung nur sehr geringen Ände- Längenausdehnung unterworfen Lichtbewegung in den Biindern statt Es wälzen sich y( Ca mb ri In den meisten Fällen findet eine eigenthümliche ist die Zo olo g nämlich Liclitwellen mit grösserer oder geringerer Geschwindigkeit und Intensität der Länge nach durch das in der Lichtwellen der Breite nach am der Mitte mp ara t in der ganzen Breite Im Allgemeinen dürfte aber die Intensität ive Band Dies geschieht ziemlich gleichmässig stärksten sein Diese Wellen gehen in immer von dem einen seiner ganzen Länge of Co oder anderen Ende aus und durchlaufen das Bainl se u m Besteht dasselbe nur aus Lichtniaterie, so scheinen auch die Wellen blosse Materie zu sein; besteht es durch das ganze Band hindurch aber, dass nur die einzelnen Strahlen heller aufleuchten, so1)ald sie die Intensität, mit welcher sich die Wellen folgen, ist ebenso sehr verschieden, wie die ty, der Bänder selbst Besitzen die letzteren nur geringe Bewegung, so sind die Lichtwellen ganze Erscheinung die ist Un kaum mehr bemerkbar, rsi lind Intensität ive Form Er ns Die Raschheit und ay rL trifft tM Lichtwelle ibr ary of man Bei genauerer Beobachtung sieht als liefen Strahlen the Mu aber aus aneinander gereihten Strahlen, so sieht es aus, dann wie staguirend Wächst diesell)e, so wälzen sich die rd Wellen langsam und schläfrig von einem Ende zum anderen Dies kann so zunehmen, dass mit enormer Ha rva sie Jänner 1874 hatte sich ein Band sehr rasch von Süd zum Zenith gehoben und ed 28 itis Am by the Geschwindigkeit der ganzen Länge nach durchhuschen Dig äusserst lebhafte Krone Das Band Feuerstreifen gegen Osten West nach Ost nach der anderen Es liat Vom Wie vom Orkane sich selbst stand am liildete eine westlichen Horizonte auf und zog sich wie ein breiter Horizonte aus überstürzten sich die intensiven Liclitwellen gepeitscht, jagten die Flammen in ihrer Jagd von mit unglaublicher Raschheit von einer Seite Die Erscheinung machte den Eindruck eines breiten mächtigen Flussbettes, in welches w.Thrsclieinlieli cia Tlieil des Baniies bis zum Zeiiitb gelioben, und ein andei'er 'J'Iieil desselben Südhorizonte zurückgeblieben IJiMikschriften iler niathcm -naturw CI X\XV HH oo ist -im Carl Wei/p recht 298 eine iiiisichtliave Es war der Gewalt von nntcilinll) westlichen Horizontes unaufhörlicli deis neue Fenerströnie ergiesse dem menschlichen Auge grossartigste, eindrucksvollste Anblick, den die Natur bieten kann Zwischen einer solchen Liciitentwickluns' und der nahezu vollständigen Ruhe findet jede mögliche Variation statt das Band in Windungen verschlungen, so kann Ist dungen verfolgen Die Bewegung erscheint dann man die gleiche Lichtvvelle durch sämmtliche Windem rückwärtigen Theile der Schlingen rückläufig gegen- in über derjenigen im vorderen Theile, und es kann auf den ersten Blick scheinen, als finde eine doppelte Welle im vorderen Theile der Windung mit einer solchen im rückwärtigen m at sich eine vorkommt, dass das eine Ende eines Bandes tru es wenn und viermal drei- in sicii selbst en statt, verschlungen ist, olo g iez Bewegung kreuzt Da g/; ww w bi so kreuzen sich in solchem Falle die Wellen noch öfter Diese Lichtbewegung kann ebensowtdd von West gegen Ost als nmgckehrt stattfinden Wir waren nicht rar y or im Stande, hierfür eine bestimmte Regel aufzustellen Auch die Position am nördlichen oder südliclien Theile es doch dass gleichzeitig vor, dass die Lichtwellen über einander hinweggehen, so ers ity Man Th e ersterem Falle in kurzen Wellen gekrümmt erscheinen m sie in wenn sie die Lichtwelle Die letztere na A) dg e, M dem Bogen und Bande Eine von sehr verschiedene Erscheinung mb ri Fäden vom magnetischen y( Ca Zenith gegen den Horizont gerichtet sind, ist Zo olo g sehr verschieden Sie können von nahe dem magnetischen von nahe dem Zenith oder nahe dem Horizonte sich in Zenith bis zum Horizonte herab- geringer Länge nach abwärts oder aufwärts se u m of reiclicn, mehr oder weniger regelmässig über das ive mp ara t Länge Co Ihre verbreitet Es sind dies feine Strahlen, aber weder ersteren noch letzteren ganz erreichen Sie stehen entweder in Büscheln beisammen, oder sind Firmament so ausgesprochener, je ;O merry dancers bezeichnet wird die um wahrscheinlich das, was von den Engländern häufig mit ist rig i ist lD ow hüpfende Bewegung beider Ränder hervorgerufen Beide Erscheinungen sind rascher die Wellenbewegung glaubt zu sehen, wie sich Hierdurch wird die tanzende, iritt't nlo ad einzelne Strahlen verlängern und verkürzen, Besteht es hüpfende Bewegung Sie sehen dann unregelmässig zackig Bio in fro während seine Ränder beim Durchlaufen der Wellen eine undula- ähnlich einem steilenweisen Überfliessen und Zurückweichen des Lichtes an, dagegen aus Strahlen, so gerathen die Ränder aus, eL nehmen so Bewegung nach beiden Seiten stattfindet und December 1872, am Jänner 1873 26 div Bewegung am B z He rita g Besteht das Band aus Licbtmaterie, torische ://w kommt aucii selten, soweit ich nach der Erinnerung zu htt p Wenn — noch für die andere Bewegung ein entschiedenes Übergewicht für die eine ibr ary — weder urtheilen liercchtigt bin ww bi od ive hierüber an Bord zurückgeblieben Eine Zusammenstellung ergab aber rsi t ylib des Firmamentes scheint ohne Einfiuss zu sein Leider sind, wie schon erwähnt, die genauen Aufzeichnungen Längenausdehiumg stehen the Mu erstrecken, oder aber zwischen Zenith und Horizont in jeder scheinbare Lichtbreite eines hervurragenden Sternes sein und wohl selten eine rL sie die ibr im Allgemeinen dürfte ary of Diese Art Strahlen erreicht niemals eine bedeutende Breite Leider besitze ich keine genauen Messungen; sie nicht Er durch einen dunklen Zwischenraum besonders dicht beisammen und juder einzelne Lichtfaden vom nächsten eine eigenthümliche ist Sie verlängern oder verkürzen sich in verticaler Un ive rsi Die Bewegung der Strahlen ist getrennt ty, stets ns tM ay Minute überschreiten Meistens stehen rva rd Richtung, jedoch selten mit bedeutender Schnelligkeit, weniger durch Furtpfianzung des Lidites von unten the Ha gegen oben oder umgekehrt, sondern eher, als werde eine Flimmern der Fäden tritt ^orller duid^le Partie meistens dann ein , der einzelnen Strahlen \on wenn Kronenbildung stattfindet, oder aber von gegcm W ed by einer Lichtquelle getroffen Die itis das Firmament ganz oder theilweise von Fäden bedeckt Dig ^\:illrend seitliche Bewegung besteht in ist langsamem Wandern von W gegen Sehr häufig erhält der Beobachter den Eindruck, als bewege Ost, (»st sich nicht der Strahl, sondern als erlösche er und sein Licht werde auf einen anderen, vorher dunklen trausferirt Die folgende Beobachtung, !•'' 0"' am 18 Januar 1874, gibt ein Bild dieser cigenthümlichen seitlichen Bewegung: schwacher Strahlenfächcr gegen den Südlimizont von SW 3" etwas intensi\er gegen SO — Ost reichend, gipfelt im Zenith Die NordlichtheohacTitimfien 9'' rlcr 299 nstermchisch-inigarisclien arctiscluv Expeditinn 4" die Stralilenbüschel rücken von S gegen Ost langssini vor dem nähern sich über Ost mehr öy^"' Nordliorizonte 8" nur mein- sehr sciiwach im Ost Alles nur Spuren von Nordliehtdunst fort, WSW 11° Strahlenbüschel im 12"' breiten sich gegen S aus IG'" reichen bis SO., in 21'" immer noch drehend, reichen etwas intensiver, gleich darauf wieder verblasst NO tru bis en ganz verblasst frischer Strahlenfächer 28 etwas intensiver " gegen S g/; ww w bi 27'" olo g iez 23'" fast WSW m at 10"' Zenitb in rar y ylib ganz verschwunden ww bi od ive Alles fort ://w SW wieder Spuren 38" im dieselben ha])en sich wieder nach links gedreht 48'" Alles geschwunden, die geringen Lichtreste sind in der htt p 45'" ibr ary 37'" rsi t 34'" fast or 31" hat sich wieder gegen NO gedreht nicht mehr zu unterscheiden .\ueli die Menge der Fäden und die (irösse ihrer seitliehen Aiisdeimung oft sind mehrere zu einem Büschel vereinigt, oft Süd- oder Nordhälfte des Firmamentes, häufig stehen in sie ist dem am Horizonte einen ganzen Quadranten oder die am ganzen Firmamente, aber auch ringsum fro von Lichtfäden, die schirmartig über Oft sieiit dunklen Naclithimmel ausgebreitet tief nlo ad IVLasse sehr versehieden irgend einer Richtung m sie bedecken Bio stehen, div ers ity einen einzigen feinen Strahl durch lange Zeit naiiezu unverändert Th e man He rita g eL Dämmerung ist und wie oder Silbergespinnst, vom Zenith gegen den Horizont lierabgeworfen, erscheint Der Vereinigungspunkt liegt engem Zusammenhange durch die Art und Weise der Gruppirung mb ri Zo olo g Die Fäden reichen aber nur selten »anz ive bis in das Band hinein; ihre unteren Enden erblassen, ehe sie mp ara t Es dann zwischen dem oberen Rande des Bandes und den unteien Enden der Co bleibt mehr oder weniger weite Unterbrechung Es of eine im Bande selbst Mu in grösster Intensität sieht aus, als verlören die Fäden an Lichtstärke wieder aufzuflammen of letzteren stehen jedoch die Strahlen weit dichter, als in der Verlängerung gegen oben, und während die ary Im um the gegen unten, se u m Fäden ist namentlich dann der Fall, wenn ersteres nicht aus blosser Lichtmaterie, sondern aus ist aneinander gereihten Strahlen besteht dasselbe erreichen stehen, dg e, M A) in Es bildet nämlich das Bnnd den weit lichtstarkeren, breiten unteren Saum der häufig deutlich erkennbar Strahlenrcihe Dies ;O Dass Band und Fäden rig i nahe dem magnetischen Zenith y( Ca stets sehr na lD ow eine ein Gold- rL ibr Strahlen des Bandes unter einander derart durch Lichtmasse verbunden sind, dass sie eine ununterbrochene, Fäden stets und prägt Er scharf umschrieben ein dunkler Saum am dunklen der Fadenreilie, geht daraus rd Band gegen das Zenith Ha the by tritt dieser hebt Zusammenhang dort hervor, wo zwei Bänder übereinander stehen Es hat itis ed auffallendsten der untere breite über den unteren Rand des Bandes hinansreicht, und dass sich die Fäden ver- letztere nicht kürzen, sobald sich das Am als rva hervor, dass ist, Un ive rsi Hintergründe ab Dass das Band nichts Anderes Zwischenraum unter einander sich streng abgegrenzt für sich ty, ist ns tM ay contiuuirliche Erscheinung bilden, trennt die oberen Jeder einzelne der letzteren Dig dann sowohl das obere unterscheiden, wo während das untere seine ihm zugehörige Fadenreilie Beide lassen sich dort sehr gut in seitlicher einen Seite länger, liinais, als als sie Richtung das eine Band über das andere binausreich
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