Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 34-2-0063-0106

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Ngày đăng: 04/11/2018, 17:08

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at 63-0* mmUU DIE DES flCEiflNISCiEI TEIIIlRGEBIliGES VON ALEXANDER BITTNER (DfUi Safetk ) VORGELEGT A Is Professor öffentlichte, eine IN DER SITZUNG PER MATHEMATISOH-NATURWISSENSOHAFTLTCHEN CLASSE AM Eeuss 11 MÄRZ IS7fi vor nuumebr fünfzehn Jahren seine „Beiträge zur Keuntuiss fossiler Krabben" ver- da war die Zahl der Brachynreu, welche das Vicentinische Tertiärgebirge ungemein beschränkte Nicht mehr als neun Species, alles in allem , geliefert hatte, noch vennochte der genannte Forscher aufzuzählen, und darunter waren mehrere, die, wie die Zukunft lehrte, als selbstständige Arten nicht aufrecht erhalten ten sile werden konnten, zum Schon A Milne Edwards Tlieil abei' wahrscheinlich gar nicht aus der Umgeliung Vicenza's stamm- beschreibt in seinem leider nicht fortgesetzten Fundamental werke über fos- Podophthalmen eine grössere Anzahl neuer Formen aus dem oberitalienischen Eocän Seitdem ist das Gebiet von Vicenza-Verona das Object eingehender Studien geworden, denen wir vor allem die wichtigen Arbeiten meines verehrten Lehrers, des Herrn Prof Suess, verdanken Wie sehr durch dieselben der Sammeleifer und die dadurch bedingte Ausbeutung zahlreicher Localitäten zugenommen hat, das zeigt die Anhäufung eines riesigen Materials an Vicentinischen Eocän-Pötrefacten dass unter diesen die Brachyuren, wenn auch nur in liescheidener, so unseren Samndungen in allen doch immerhin in Und nennenswerther Anzahl vertreten sind, das beweist schon der vorstehende Titel dieser kleinen Abhandlung, zu welcher vor noch nicht Den allzu langer Zeit kaum ein hinreichendes Materiale zu erlangen ersten Anstoss zu derselben von Laverda, die sich in gewesen wäre gaben einige sehr schön erhaltene Brachyurenreste aus den Mergeln der geologischen Sammlung der Universität Wien Herrn Prof Suess zur Beschreibung übergeben wurden Hieran schlössen Tuff'en von Ciuppio, der Sammlung des Custos Tb Fuchs befinden, und welche mir von sich einige kais Hof-Mineraliencabinets angehörend, die ich der verdanke Herr Hofratli v Hauer gestattete mir ferner in selbe zugänglich gemacht zu haben, noch ganz insbesondere Herrn Bergrath D zu grossem Danke verptiichtet Herr Bergrath Dr G Eocän gesammelten Krabben zur Verfügung zu des Herrn Pmf Neumayr von Herrn Prof Dr stellen Stäche Güte des Herrn zuvorkommender Weise die Mühe, mir die- Benützung der reichen Krabbensanimlung der geologischen Reichsaustalt, und bin nes neue Formen aus den ich für die Stur und Herrn Dr R Hoer- hatte die Güte, mir die im istrischen Endlich wurde mir durch die werthvolle Vermittlung Beyrich eine überaus prachtvolle und wohlerhaltene Suite Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at Alexander Bittner G4 ^ von Brachyuren aus dem paläontologischen Museum der Universität Berlin zur Bearbeitung anvertraut, sowie ich ebenfalls Herrn Prof Neumayr ein sehr schönes Individuum von Atergatis platychelus Rss verdanke, welches dem paläontologisclicn Museum an dieser Stelle meinen wärmsten Tschermak, Dank MUuclicn ang-ehört Allen den genannten Herren erlaube ich mir aus/usi)reclien, minder aber auch Herrn Director Prof G nicht durch dessen gew(dinte Liberalität mir die einschlägige Fachliteratur zugänglich gemacht Rogenhof er, wurde, und ebenso Herrn Custos A tenere in Werke über dessen Freundlichkeit ich die Einsieht RANINA Altlrovandi Museum metall 1822, tab XI, ist sel- und Arten Lam Ranina Aldrovandl Ranz an Es mehrere recente Brachyuren zu danken habe Aufzäliiuiig der Gattungen foss in fig 1648, p (Ciipie 4.')l — Kanzani Mem di — König nach Kanzani) i storia nat decade, I, dies eine Art, welche seit ihrer ersten Abbildung — p 73, pl Icones foss sectiles, tab I, Desniarest C'rust fig und Beschreibung durch Ranzani verschollen zu sein scheint und wohl mit Recht als zweifelhaft angesehen werden kann Als Fundort wird der Eocänkalk von Valdenega und Madugi d'Anzago angegeben Itanina Marestiana König Tab König Icones — 15 foss sect tab I, fig I, Fig E A/drovamli 1, a, 2 c Desniarest Crust foss 1822, p 121, tab X, fig 5, G, 1, 2.— A Mil ne Edwards Notes sur quelques Keuss Zur Kenntiiiss fossiler Krabl>en, 1859, p 20, tab V, üg fossiles, in den Anuales des sciences g6ol tom In den meisten J, — crust III, p Museen wohl sind Stücke einer Banina unter voraustehendem Namen zu finden So zahlreich nun auch diese durch ihre Sculptur ausgezeichneten Schildfragmente sein mögen, eben so selten, scheint es, findet sich eiuiual ein besser erhaltenes seite, den Füssen, oder gar von kommen, dass auch thatsächlich dem , Exemplar, welches auch etwas von der Unter- sehr zarten und gebrechlichen Vorderrande erkennen lässt so viel mir wenigstens bekannt, noch nie irgendwo etwas tige Panzerfragmente beschrieben und abgebildet worden sind Weder die Figuren von die von Reuss lassen nur das Mindeste vom Vorderrande erkennen, und auch man mehr als dürf- Desmarest, noch A Milne kein Stück vor sich gehabt zu haben, das in dieser Hinsicht unversehrt gewesen wäre, So mag es Edwards scheint zum mindesten kann dies aus seiner Beschreibung folgern, in welcher er sagt, dass die Stirn, viel schmäler als bei Hanina dentaUi, in Laterallappen zerfällt, die niemals so zertheilt zu sein scheinen, wie bei der lebenden Art Ich bin nun in der angenehmen Lage, einiges zur Kenntniss dieser so ungemein interessanten Crusta- ceenformen beitrugen zu können, da mir zum Theil aus den hiesigen Samndungen, speciell denen der geologischen Lehrkanzel der Universität und der geologischen Reichsanstalt, Museum theils aus dem paläontologischen der Universität Berlin ein Material von Rauinenresten vorliegt, welches an ausgezeichneter Erhal- tungsweise nur wenig zu wünschen übrig lässt Doch ist in einer Hinsicht auch dieses Material noch unge- nügend, da es wohl Andeutungen gibt, welche die Vermuthuiig rechtfertigen, man habe es hier mit zwei oder gar drei wohluntcrschiedenon Arten zu thun, aber auch eben nur Andeutungen, denen weiter zu folgen die geringe Anzahl der vorhandenen, gut erhaltenen Stücke v(nläufig noch nicht erlaubt Eine weitere Schwierigkeit liegt in der Ungevvissheit, welcher Art die bisher beschriebenen fragmentären Stücke zuzuweisen seien, da die Schalenstructur nur selten so gut erhalten zu sein pflegt, zur Unterscheidung dienen zu können Doch ist um als allein ausreichendes Merkmal dies von wohl nur untergeordneter Bedeutung Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at Die Brachyureoi des Ranma Ich werde als Form 65 Vicciitinischen Tertidnjcblrges Marestiana diejenigen Stücke beschreiben, welche die rorkommende hiiufiger zu vertreten seheinen Da ist denn zunächst die prachtvoll erhaltene Oberseite eines Ccphalothorax, der aus den Tufien von es San Giovanni Illarione stannnt Die grösste Breite desselben liegt fast der Seiteurand eiuen sehr stuuipleu Winkel bildet (vom Hinterrande und sein Band Cephalotliorax gegen rückwärts allmälig Seitenraud ist Diese Breite beträgt Gegen vorn ist ?A\ kaum der Schild wo der Mitte, an einer Stelle, Mm., die Länge circa 4.5 Mui Breite verschmälert hier vollkonmicn ger.-idliuig ist der sicii Der gesanunte Die Breite des llinterrandes wird auf 20 von einer dünneu, grauulirten Leiste eingefasst geschätzt werden können in Von Jenem Funkte der grössten ein geringer Theil) fehlt genau Mm verschmälert, und erst von der Stelle, an wel- cher der letzte Zahn steht, beginnt eine starke Verengung gegen den Stirnrand, welche Verengung durcl: die drei Seiteuzähne bezeichnet einem dreizackigen, einger.omnien Der Vorderrand nun ist der Mittellinie und besonders gegen die Spitze stark eingedrückten breiten Lappen in Von der Basis dessellien verläutt der Rand Ganzes gedacht als in einer als der Mittelzahn des Stirnlapiiens m zähne beträgt 21 Mm Fast geraden Linie nach fast so weit vorgestreckt auswärts und ein wenig nach vorwärts bis zum ersten Seitenrandzahne, dessen Spitze ist, Seine Mitte wird von bietet folgende Verhältnisse: Die Distanz zwischen den Spitzen der beiderseitigen ersten Eaud- der Mitte des geraden Augeuhöhleurandes, etwas mehr nach aussen zu, zeigt derselbe zwei tiefe, fast parallele, nur wenig nach vorn convergireude Einschnitte, deren innerer etwas länger, während der äussere breiter und schmal dreieckig der Rand als kurzer stumpfer Lappen Zwischen diesen beiden Einschnitten springt ist Die drei Seitenzähne sind von sehr eigeuthümlicher Form und vor erinnern durch diese trotz ihrer Einfachheit an die der lebenden lianina dentata nicht als Zähne bezeichnen, sondern schnitte hervorgebracht wärts gebogene Spitze aus, sein Aussenrand kel in sehr breite Lappen, es sind werden Jeder dieser Lappen läuft Einschnitt geschieden , ist in in tiefe dem Das trennt gilt fast frei von ihnen weiter folgenden Seitenrande nicht durch einen denselben übergehend Die Oberfläche des Cephalotliorax und etwa ist, Saum am Die gesanimte Fläche dieses Vorderrandsaumes ist dem von ist Vor- Seine Er- die Breite zweier solcher Querleisten einninnnt streckung nach rückwärts wird durch die Einschnürung zwischen bezeiciniet rechtem Win- übrigens nur für die beiden nnt den vielfach beschriebenen eigenthünüichen gezähnelten Querleisten geziert, bis auf einen derrande, welcher sie eigentlich und sehmale Eiu- eine sehr scharfe, etwas nach auf- gerade und biegt gegen rückwärts unter ist zweispitzig und von sondern unmittelbar die durch zwei nach vorn den Einschnitt um, welcher ihn von seinem Hintermanne vorderen, der dritte dngegen Mau kann ersten und zweiten Seitenrandzahne zalilrcicluMi nnregelmässig verstreuten, bald dichter, bald düuuer gesäeten Wärzchen bedeckt, welche gegen vorn und seitwärts sehr klein werden, gegen riickwärts aber und ganz besonders gegen denden Complexen zusammendrängen zen dem und nach zu immer grösser wer- Stirnlappeu ansehnlich grosse granulirte War- Der gesammte Vorderrand zwischen den beiden ersten Seitenzähneu iiilden — von , die Körpermitte sich nacli so dass sie hinter ganz vereinzelten Wärzchen an dem Stirnlapiien oder gezähnelt fast geradlinig selbst nicht mit , Körnchen besetzt Über abgesehen — durchaus die Querleisten ist ist tlünu und scharf, dabei irgendwie gekeibt nicht wenig zu sagen Sie verlaufen von einem Rande zum andern, gehen vorn ganz durch, nur durch die Branchio-Cardiacal- furchen unterbrochen; rückwärts dagegen sind sie vielfach unterbrochen und aneinander absetzend sind Zälinciien sie selbst, s;ininil Granulii'uug der Räume zwischen den in SeiteiM-andzahne und beträgt dem Basis gebrochen, ihre Zwischenräume Leisten, wie sie Reuss angibt, kann zweiten Zahne zeigt sich noch in Oenksphriften dei' r)5 ich nirgends bemerken das ich ebenfalls zu U Mio-estiann zu zählen geneigt bin, den Körperfornien etwas ab, indem es gegen den Vorderraud sich übrigens auch bei iL dentata mit vor dei' nach vorn von einer deutlichen hufeisenförmigen Narbe eingefasst Eine feine ist zweites, etwas grösseres Exemplar, Ein weicht und sonders dicbt an und ein jedes Hire sind luiUj so breit als /.unehmendem Alter einstellt Mm., die Länge dürfte 05 Mm nicht viel breiter ist, Die grösste Breite viel übersehreiten ein Verhältuiss, liegt hier am das letzten Der Vorderrand ist gebrochen; auch die Seitenzähne selbst haben ein gleiches Schicksal gehabt, doch den Ansatzstellen deutlich die breitlapiJenförmige Gestalt derselben inatheni.-miturw (;i iLXXIV lid AbliUDdl vou Nichtmilgliederu Am vordersten Theile i Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at Alexander 06 luistelfünnigen Granulationen besetzten Vordersaunies Die Unterseite erscheinen auch noch SpiiriMi des mil den vorderen breiten zeigt zunächst Tiittner 'riieil des Sfernuuis derselbe verschmälert sich vor seinem Durchtrittc zwisciien dem ^^anz dünn, breitet sich zwischen linienförmig-, um sich dem zwischen zu erweitern Von den Küssen ciiaraivtcristisclien (Sestait; dem zweiten Beinpaare sehr schnell, wird daselbst ilir zweiten und dritten Heinpaare wieder etwas aus, wird abermals fast dritten sieiit Raninen so der in man und vierten Ueinpaarc wiedenmi zu einer qiiervierecki{j;eu Gestalt dritten Beines der linken Seite zeigt einen elliptisclitii Querschnitt nnt ziendich scharfen und Unterseite Endlich Derselbe stinnnt in so wie bei dieser ist seiner ist vom Schenkel des nur die Ansatzstelien Hin Rudiment /.iimeist auch noch ein bedeutender Kanten an der Ober des tlinfteu Fasses der linken Seite erhalten 'J'lieil und flachen Form auf das genaueste mit dem der lebenden iL dentota und l)reiteii die Oberseite des Schenkels luid der Schiene gegen den Innenrand höckertragenden Leisten besetzt Die Aussenseite des 'rnichanler, des Schenkels und der Scliiene einem schmalen, eriiabenen Rande und von einer Furche eingefasst, und neben dieser stehen noch einige andere verworrene Furclien Vom Abdomen bemerkt man ben gestalt ist Vom das zweite, Tarsus ist und mit Querlinien vim ist um Schenkel nur der sehr breite und kurze Eindruck zurückgeblie- dritte, vierte und einen Theil des fünften Gliedes Die Gcsannnt- die eines länglichen Rechtecks, das gegen rückwärts nur ganz unbedeutend schmäler wird Die schwach erhaben Die einzelnen Glieder sind Mittellinie ist 2'/,, mal so breit als lang und jedes derselben zeigt eine eigenthündiche Verzierung Auf jedem stehen nändich zu beiden Seiten der glatten Mittelwölbung, parallel zum Vorder- und bene Furchen, die einer kaum llinterrande und wenig über seitlich erhabenen, knapp hinter dem ersten und vor dem letzteren, die Mitte jeder Segmenthälfte hinausreichen zwei tiefeingegra- und gegen rückwärts von gezähnten Linie, ähnlich jenen des Cei)halothorax, begrenzt werden Gegen den Aussenrand zu bemerkt man noch zwei bis drei halbmondförmige Vertiefungen, welche die Vorderseite von gleichsam obliterirteu Höckern begrenzen Von den Mundwerkzeugen ist nur ein Theil des äusseren Astes des äusseren Kieferfusses der linken Seite erhalten, von langer schmaler Gestalt, etwas gebogen und Mittellinie mit mehreren grossen und von San Giovanni und kurz, ziendich dreiseitig, Der Vorderarm ist breit ist Ober- und Unterarm eines Scheerenfusses erhalten Der erstere ist dick an der Aussenseite mit parallelen, ungezähnelten Querleisten verziert, innen und flach, denen an der Innenfläche ebensolche, nur aussen mit unregelmässigen, etwas gekerbten Querleisten besetzt, viel schwächere Eindrücke entsprechen Itanina Tab In der der Illarione Von einem anderen Exemplare glatt tiefen in Punkten versehen Auch dieses Exemplar stammt aus den Tuffen nov Fig I, spec? a, ;i i Samndung der geologischen Lehrkanzel der Wiener Universität betindet sich ein sehr schön erhalRnm'na aus dem harten Kalke des Monte Sugelo (Horizont des Hauptnuminuliten tener Cephalothorax einer kalkes), über dessen Zugehörigkeit man berechtigte Zweifel hegen kann Derselbe könnte vielleicht einer Jugendform der li icli — etwas vor der Mitte liegen; er jedoch einige sehr auffallende Unterschiede darbietet es vor, ihn getrennt zügliche Die grösste Breite dürfte hier, so weit lich Da Mare.sfiana angehört haben und Zwischenformen fehlen, so ziehe anzuführen Die Erhaltungsweise man dies beiirtheilen kann — die hinterste Partie fehlt nämMm Von dieser Stelle an verengt sich der Cephalothorax als bei benen Exemplare, ein Verhalten, das einer Jugendform würde erscheint aber dadurch doch bedeutend verändert li- }[arestni)i(t eine vor- sie beträgt 18 gegen rückwärts ziendich rasch, gegen vorn ebenfalls bedeutend stärker bei ist entspri'chen jedem der bis jetzt beschrie- Die gesammte Körperlorm Betreffs der Bildung des Vcn-derrandes möchte ich auf das Gesagte verweisen Die Beschart'enludt desselben stimmt ungemein genau mit der des zuerst beschriebenen Stückes Anders ist das mit den Seitenzähnen Der erste derselben ist zwar noch in derselben Gestalt entwickelt; der zweite jedoch erscheint schon ausseroidentlich schwach, obwohl er noch die beschrie- bene Lap))enform erkennen kleines, scharles Zähnclien liisst; reduciit der dritte aber ist, anstatt gross nnd zweispitzig zu sein, auf ein sehr Audi diese Bildung würde indess noch sehr gut mit dem Entwicklungs Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at Die Brachyiiren gange, wie er von K detuata bekannt Saume eingef'iisst, zu ist, 67 Vi'entinischen Tertiärgebirqes de.s vereiul)aren sein welcher mit Hranuhitionen besetzt ist, Der VordciTanrl ist auch hier von einem wäiirend die übrige Oberfläche ausser den gezähnel- ten Querleisten völlig glatt erscheint Jene Granuliitiunen sind aber viel sparsamer, verhältnissmässig grösser und nirgends zu förmlichen gekörnelten Warzen vereinigt, wie wir dies \mn gegen fehlen sie fast ganz, schwach vertieften Stirnmittelfurche Was deutlicher werden die Mitte aber sie ähnlich wie auch bei liegt, Marestiana sahen Seitlich und bei 11 grösser und bilden da eine Längsreihe, die in dem oben beschriebenen Stücke, aber aber einen sehr autt'allenden Unterschied zu jenem Exemplare bildet, das ist der viel der Umstand, dass jener granulirte Vordersaum hier nur die Breite von einem der Zwischenräume der Querleisten des Cephalothorax iiat, während er dort reichlich der A'orderrand, mindestens Höckerchen trägt, ähnlich zweimal so breit war Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass seinem mittleren Theile, auf seiner Kante eine Reihe feiner und spitzer in denen der Oberflächenlinien, aber viel schwächer, selbst schwächer als die feineren fTranulationen des Vordersaumes und daher mit freiem Auge kaum wahrnehmbar Dadurch erhält der Vorder- rand ein gezähneltes Aussehen Die Querleisten des Cephalothorax sind äusserst regelmässig angeordnet, die vorderste unvollständige bildet in der Mitte einen ebensolchen nach rückwärts, weiter werden sie ganz gerade; f'ardiacalfurchen sind nur schwacli angedeutet Die J\ Marestiana, auch dachen sie fast die folgenden einen quer durch; die Branchio- fast alle verlaufen Zwischenränme sind verhältnissmässig nach rückwärts flacher ab Die Höckerchen sind zwar ebenfalls gewinnt es schwachen Winkel nach vorwärts, viel breiter als bei als bei Jeuer, so dass keine so tiefe Furche entsteht durchwegs gebrochen, nach einigen unversehrt gebliebenen aber fast den Anschein, als ob dieselben nur ganz kurz und stumpf gewesen wären Indess Der eine absolute Gewissheit nicht zu erlangen Seitenraud endlich ist ist darüber von einer erhabenen, gekörnelten Linie eingefasst Es liegen mir noch mehrere Stücke vor, die tlieils zu li benen Form näher zu stehen scheinen Jedoch keines derselben zustand Das kleinste derselben misst nur stimmt aber in restiana als mit !'.'> Mm Länge auf Marestiana gehören, theils der eben beschrie- bietet einen besonders günstigen Erhaltungs- circa 10 Mm Breite, ist leider nur Steinkern, der Gestalt und in den Abständen der Querleisten viel besser mit der unzweifelhaften R Ma- dem Stücke >om man Mte Sugelo, was vielleicht mit für die Ansicht sprechen könnte, dass es in letzterem doch mit einer anderen Art zu thuu habe Diesem kleinen Exemplare vom Mte Sugelo am nächsten abgebildete Stück aus den Sammlungen der geologischen von Sau Pietro stammt und von Reuss flacheren Querleisten mit kleineren steht wohl das von Reuss Reichsanstalt, welches aus Tab V, Fig beneu Exemplar von li Höckerchen von rundem Ansehen und Auge dem Nummulitenkalke nur mit Zweifel zu E Marestiana gestellt wurde Diebreiteren die Gestalt der Seitenzähne, die, wie ihre Abbruchstellen deutlich zeigen, einfache Spitzen, nicht breite Lappen waren, machen zugleich die Körpergrösse dabei im 'd, behält (welche genau dieselbe ist , es, wenn man wie die des ersten oben beschrie- Marestiana), sehr wahrscheinlich, dass auch dieses Exemplar nicht zu der oben- genannten Species zu zählen sei Sollte sich diese plare bestätigen, so wäre diese Art wohl (Quart Journal vol XXH, 1866, p als Vermuthung nach Untersuchung besser erhaltener Exem- Ranina Eeussi zu bezeichnen, welcher Name von H 592) für dieselbe vorgeschlagen worden ist, Wo od ward mit der daran geknüpften Bemerkung, dass dieselbe und eine von Major Bakert aus Ostindien mitgebrachte Bauina allem Anscheine nach identisch seien Das indische Stück ist seither von A Milne Edwards in seiner Synopsis der Raninen (Annales des sciences geol tom HI, 1872) als Ranina Bakerti angeführt und als unterscheidendes Merkmal hervorgehoben worden, dass die gezähnelten Leisten einander mehr sie stark als gewöhnlich genähert seien, und dass nach rückwärts gekrümmte Bögen bilden, während diese bei R Marestiana und der offenbar sehr naheverwandten R Tschihatscheffi A Edwards aus den Nummulitenschichten Thraciens (Paläontologie zu Tschihatscheff 's Asie mineure 1866, j» lü.'i, pl I, Fig 6) fast gerade sind Es scheint mir indess, als ob man den Krümmungen der Leisten nur sehr geringen Werth beilegen dürfe, höheren noch den engeren oder weiteren Zwischenräumen, aber gerade in dieser Hinsicht würde demnach die ostindische Form mit der aus Reuss citirten, zu welcher ich das Original vor mir habe, nur wenig stimmen, da bei dieser die Zwischeni* Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at Alex and er Bitlncr 68 Winnie i;ewi.>;s nicht sc'lniiäliT, cliiT sein, mit sohdien Erörterunficn Doch würde sind hIs boi der ty|)isclien R Marestiatia lireitci- rort/.ufahren, sich (hiui d:i » 8 „ A lanlhoppt Uachii ma ii .Usli: ^/ky Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at des Billnci-: Hrncln'iiri'n fiii.l I Schonr, nach d IIa! 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Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at Die Bravlufuren des Vleentinischen Tertairgebirges Epoche zurückveilegt werden nniss Schon 105 der oberen Kreide treten weit fremdartigere Gestalten auf, in und doch linden wir noch unter ihnen nicht wenige Formen, die die Merkmale der einen oder der andern Hauptgruppe schon sehr deutlich ausgeprägt an sich den Brachyuren und den ]\Iacrouien einnehmen artiger erscheint die Crustaceen-Fanna des , sich zu ihrer die , ist die Hauptmasse der bekannten merkliche Übergangsstellung zwischen eine aus den Palaeocorysten und Dromiliten Noch und oberii Jura, dings jeuer Funkt der Entwicklung gelegen sein, von Brachyuren Doch tragen Kreide-Brachyuren schon aus solchen Formen gebildet sowie viel fremd- in der unteren Kreide dürfte aller- welchem ausgehend die einzelnen Hauptstiünme der hier, gegenwärtigen Gestaltung herangebildet haben ERKLÄRUNG DER TAFELN TAFEL Fig I I Uanina ilaresiiana König Sehr vollstiindig erhaltene Oberseite Der Vorderrand bis auf den letzten Seitenrandzahn der linken Seite vollkommen erhalten Tuft'e von San Giovanni lllarione Paläontologische Sammlnng der k Universität Berlin - i Ranina Marestiana König 2b Abdomen und lung der , „ ; Unterseite eines Individuums aus den Tutfeu von Sau Giovanni grưsseren Fuss der linken Seite: •2c lllarione Dieser Fuss von seitwärts gesehen Paläontologische Samm- k Universität Berlin Ma/iina nov sp derrand letzter i Aus einem dichten weissen Kalke Vergrösserte Querleisten Geologische vom Mte Sugelo a Oberseite mit Sammlung der Universität Wien voU.Ntäüdig erhaltenem Vor- Ranina laevifrons nov spec ia Oberseite, der linke Vorder- und Vorderseitenrand gut erhalten; J Vergrös.serte Sclialenstruetur eines anderen Stückes Tuffe von San Giovanni Ularione Aus den Sammlungen der geologischen Keichsaustalt halten; testen „ Münst ö n Oberansicht der Stirnlappen und ein geringer Theil des rechten Vorderrandes erAbdomen; cZ Vergrösserte Schalenstructur Doline von Monfurao bei Bassano; in einem gelben Sandsteine Geologiische Sammlung der Universität Wien Raninal speciosa V 5Ä Unterseite; e Xotojitts Beyrichii nov spec rione Paläontologische „ „ falappa spec 10 n H k ; h von seitwärts 7« Ansicht der Scheerenhand von aussen; 7i von Bepafiscus Nemnayri nov spec a Ansicht Sammlung der von oben; Sammlung der l'eriacdiitlius a llla- von vorn Tuft'e Tuffe von Rivo di Mel im Val Ciuppio von San Giovanni lllarione Paläontolo- Ansicht von oben; ',) IL Oberseite eines Exemjjlares aus den Sammlungen der geologischen Reichsanstalt paläontologischeu Museum der Ber- von Ciuppio Val Ciuppio Sammlungen der geologischen Reichsaustalt Micromaia tuberculata nov , Palaeocarpilius anodon nov spec sp a Ansicht von oben; A von der Seite; c der Stirn Tuft'e von San Giovanni Museum der k Universität Berlin Harpactocnrciaus quadrüohatus Desm 4rt Ansicht von oben; 4J von unten Aus einem festen Kalke vom Mte Malo bei Priabona Sammlungen der geologischen Reichsanstalt Harpaciocarcimis guadrilobatus Desm Aus den Tuft'en von Sau Giovanni lllarione Paläontologisches Museum der lllarione i innen dem geologischen Museum der Wiener und aus dem _ - von San Giovanni k Universität Berlin horridus nov spec liner Universität Tuft'e Tuft'e von vorn; c von seitwärts Tuffe von Val Ciuppio Wien Bepatiscus pulchellus nov spec Ein kleineres Exemplar Von ebendaher und aus derselben Sammlung Lamhrus nummuliticus nov sp 11« Ansicht von oben; 11 i von vorn Tuft'e von San Giovanni lllarione Paläonto- ergänzt nach Stücken aus „ von unten kais Hof-Mineraliencabinetes in TAFEL I G c k Universität Berlin Hepaiiscus pnlckelhis nov spec logische Fig ; Universität Berlin Reichsanstalt Sammlung des Ansicht von oben Sammlungen der geologischen gische ^ a Sammlung der Paläontologisches Universität Berlin Denkschriften der mathem.-ualunT Cl XSXIV Bd .\tiflanai von Nicblmitgliedern O di k Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at Alexander Bittner 106 Fig Titanocarcinus euglyphos nov spec kai.s „ Die Brachyuren des Vicentinischen Tertiärgebirges a Ansiclit von ü4 von vorne Tuffe von Val ol)eii; C'iuppio Sammlung des Hof-Mincraliencabinetes in Wien I'anopaeus Vicentinus nov spec Tntte von San Giovanni Illarione Paläontologische Sammlung der k Universität Berlin „ Plag/olophus ellipticus nov spec a Au.siclit \onobon; S von vorn \'ün ßrusa /< t'eri bei Bolca Geologische Samm- lung der Universität Wien „ Gn/enopsis nimHis nov spec Aus einem festen Kalke von Hohe des iler Bocclietta-Kalkfelde.'* Geologische Samm- lung der Universität Wien , 10 Palaeograpsvs nticnnaius nov sjiec larione Paläontologische „ 11 Palaeograpaus inflatus nov spec Fumana „ 12 di Polesella 13 11 a Ansicht von oben; II Sammbingcn der geologischen Sammlung der k Tuffe von San Giovanni dieselbe vergrössert Il- von vorn Aus einem gelblichen lockeren Kalke von l> Reichsanstalt von vorn 'J'uffe von San Giovanni Illarione Paläon- Universität Berlin Lose Scheerenhnnd aus den Tuffen von San (üovanni Illarione TAFEL Fig 10/' k Universität Berlin Kianorphactaea stssifrous nov spec 12 « Ansieht von oben; 12 tologische „ 10 n Ansicht von oben; Sammlung der IFiirpactocarcinns ijundH/ohafus D e s m Aus Sanimluug der geologischen Reichsanstalt in einem Kalkstein von f'astelgomberto Sammlung der geologischen Reichs- anstalt „ Harpactocnrc/nns Qnndrilo/icitns Desm Oberansicht desselben Stückes, welches Tab II , Fig von der Unterseite dargestellt wurde „ S Harpnctocarci'iivs spec? Loser Finger aus dem Niinnnulitenkalke von San Gonin bei Lugo Geologische Sammlung Aus den festen Kalken des Mte der Wiener Universität „ Rcuss Stirnraud; Ah Aussenseite Aus dem Münchener paläontologischen Museum Falaeocarpilius plahicheihts Grumi IV Unterseite; c Ansicht der Scheerenhand von aussen; d von in- Mergel von Laverda Geologische Sannnbing- der Universität Wien TAFEL V Edw Unterseite eines männlichen E.xemplares aus den Mergeln von Laverda A Edw Gehfusse der linken Seite Von derselben Localität Coeloma vigil A Edw o Ober-, oh Unterseite eines grossen männlichen Individuums, aus denselben Schichten und wie die vorigen in der geologischen Sammlung der Wiener Universität Coeloma vigil A Edw Ein weibliches Individuum aus einem mergeligen Gesteine von Bocca di Marsan im Val Rovina (r Oberseite Aussenseite der linken, ^ der rechten Scheerenhand; (f Schenkelfragment eines Gang- Coelorim vigii A „ Coeloma „ „ Fig der Scheere rigil ; fusses ; e Abdomen Sammlungen der geologischen Reichsanstalt ^^r^'^NC^l^^- ... einger.omnien Der Vorderrand nun ist der Mittellinie und besonders gegen die Spitze stark eingedrückten breiten Lappen in Von der Basis dessellien verläutt der Rand Ganzes gedacht als in einer als der. .. das ist der viel der Umstand, dass jener granulirte Vordersaum hier nur die Breite von einem der Zwischenräume der Querleisten des Cephalothorax iiat, während er dort reichlich der A'orderrand,... auffallender Unterschied gegenüber R Ma?-estiana ist dentli
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