Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 1-1-0001-0012

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Ngày đăng: 04/11/2018, 17:05

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at Ueber neuen einen Zustand des allotropischen Phosphors Von A Sehr öfter (Vorgetragen in der Sitzung- der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe am December 1847.) •' his eine seit langer Zeit bekannte Thatsache ist eine rothe Farbe ausgesetzt, Räume jedoch auch als in an, gibt nicht roth über die näheren Umstände unter Rothwerden des Phosphors schreibt das welche eine Ansicht, Berzelius beim die , ganz die Gmelin, In der , die bei dem desselben , interessanten wenig im Reinen, so Berzelius geht andere eine in dieser sich Modification zu; und den dadurch gebildeten Phosphor- Phosphor rothgefärbten der ebenfalls dieser Ansicht dass der welches derselbe That muss man zugeben Ursache des Rothwerdens annimmt, als Umänderung vor im Vadium und , diess , auch wenn man dessen Handbuch (s der Sauerstoff also von des Lichtes Bildung die Quelle von die einzige einen als den sauerstofffreien Gasen durch in bei gleichzeitiger Einwirkung dass , geradezu ist roth werdende Phosphor nicht ganz trocken sei, des Lichtes dem Wasser herrühren könne setzen vermag dem Uebergange Andere Gelehrte bezeichnen den 560), hält es für wahrscheinlich Einwirkung obige luftleerem in Stickgas soll der Phosphor in darüber eben ist Lichtes durch die wichtigen Thatsachen an Wahrscheinlichkeit gewann, besonders mit Phosphoroxyd gemengten, und L p die und man Verhalten des Phosphors gegen Schwefel sulfometallen entdeckte I welchen , des Veränderung sowohl diese sondern weiss werden Ueber die Ursachen , Thatsache herrschen die verschiedensten Ansichten als dass Einwirkung der , gegen den Phosphor indifferenten Gasen erfolgt; Vogel, nach A , allen Man annimmt der Phosphor dass , zu , zer- Phosphoroxydes des Sauerstoff ist, welche heutigen Stande der Wissenschaft für wahrscheinlich gelten kann Dieses war der Zustand unserer Kenntnisse in Bezug auf des Rothwerdens des Phosphors sei, als ich, und zwar schon die Frage im Juni welches die wahre Ursache , 1845, des Jahres veranlasst wurde, dieses räthselhafte Verhalten desselben näher zu studiren Es stoff, schien mir vor allem nothwendig nothwendig sei Zu diesem Behufe , ob denn wirklich die Gegenwart B an Wasserstoff gebundenen es des freien oder des z sei auszumitteln brachte ich zum Rothwerden , vollkommen reinen farblosen , so , getrockneten Phosphor in eine Kugelröhre, und setzte diese mit einem Apparate welchem welche sich Kohlensäure entwickelte Hess ich so lange das Gas durch das strömen, bis Phosphor enthielt, dieses Ich leitete nun das vollkommen von war mit durch aller dann wurde, und erhitzte denselben Nachdem dieser Zweck vollkommen Röhre, \ aus enthielt, bis , bis weit war den Wasser abgesperrt erst mit erreicht welche , von Aetz- es über 100°, wurde um die Röhre,, von dem Apparate zu nehmen, zuerst an der Seite abgeschmolzen, welche mit dem Röhrensysteme, das die Luft einströmte , in Verbindung stand , und dann wurde sie auch am anderen Ende % i möglich Verbindung, den Phosphor Die dann nach und nach wie bestimmte Röhrensystem desselben atmosphärischen Luft befreit war einer Chlorcalciumröhre verbunden und so alle Feuchtigkeit zu entfernen sie zum Reinigen und Trocknen , Phosphors des gut in Gas so lange bei gewöhnlicher Temperatur über den Phosphor kali vollständig absorbirt ohne Vor dem Anlegen der Röhre von Sauer- Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at M V Schratte r A über einen neuen zuoesehmolzen Nachdem der Phosphor auf diese Weise weder mit freiem Sauerstoffe noch mit Wasser überliess ich ihn der Einwirkung des Lichtes Schon nach kurzer Zeit fing derselbe in Berührung- war , an, roth zu werden, und zwar auch im um so rascher, zerstreuten Lichte, bei einer intensiveres je Temperatur von — 14° C auf Licht und denselben wenn selbst Aber einwirkte Licht das zuerst Tagen intensiv wenigen roth gefärbt nach Phosphor der war musste, gehen Wasserschichte durch eine häufig meint, durch man wie nicht, Phosphor der dass bemerken, deutlich ganz zu hiebei Es war seine ganze Masse roth wird; sich ein dass sondern rother fester Körper Derselbe Versuch wurde, immer mit gleichem Erfolge, auch demselben abscheidet Theilchen feinen in in aus Wasserstoffgas, und ganz geruchlos war; so wie mit Stickgas angestellt Dieses letzkam, Berührung in Phosphor dem es noch mit ehe wurde, und Gasometer einem sich in befand tere über glühendes, feinvertheiltes Kupfer geleitet Beim Oeffnen der den rothgewordenen Phosphor enteines Vorhandensein Weise das sonst auf eine Geruch noch den durch war weder haltenden Röhren das aufs sorgfältigste gereiniget fremden Gases zu bemerken, und diess war auch dann nicht der Fall, als feuchtem der Phosphor in Zustande angewendet wurde Aus den angegebenen Thatsachen muss , glaube ich , der Schluss gezogen werden , dass die Ver- änderung , die der Phosphor durch die Einwirkung des Lichtes erleidet , von der Gegenwart des Sauerstoffes gänzlich unabhängig ist, dass dieselbe also auf keine Weise durch eine Oxydation bedingt sein könne Ich werde weiter unten zeigen, dass der reiner Phosphor als amorphen, ist , Körper wirklich nichts sich hiebei absondernde rothe der sich jedoch in einem anderen allotropischen Zustande und zwar , dem in befindet Es war nun zunächst zu untersuchen , ob Phosphors nicht noch gedachte Veränderung des die auf eine andere Art als durch die Einwirkung des Lichtes hervorgebracht werden könne Sowohl durch n die Gelegenheit hatte, als die ich bei den obigen Versuchen zu beobachten mehrere Erscheinungen , durch die Betrachtung dass sich die , Wärme dem Lichte mit gleichem Erfolge die Kugel getrockneten Phosphor ein es , dem Halse ob dem Halse Retorte die in Wir sich nicht auch hier sie ich an liess und brachte dann sowohl um sich der Retorte wurde eine Röhre einer selbst luftdicht als verbun- Der Theil des Halzwischen der Kugel und dem Korke enthielt Chlorcalcium und in dem Tubulus der Retorte war luftdicht eingekittet Nachdem der Thermometer dessen Cylinder ganz in den Phosphor tauchte den, deren verticaler ses Mit wo , Zu diesem Zwecke substituiren lasse Betorte von hartem Glase eine Kugel aufblasen in so vielen Fällen ich veranlasst, zu versuchen, wurde kungen handelt, wie das Licht verhält, I in ungefähr 28 Zoll langer Schenkel in Quecksilber tauchte , , , , Apparat auf diese Weise vorgerichtet war, erwärmte ich zuerst den in der kleinen Kugel befindlichen dem Apparate enthaltenen Sauerstoff verzehrte Um die allenfalls noch vorhandene geringe Menge von Wasser zum Chlorcalcium 100° und liess dann den bis Phosphor befindlichen den in der Retorte nun erhitzte ich zu treiben, Apparat erkalten Das Quecksilber stieg in der Röhre in die Höhe und behielt seinen Standpunct unPhosphor soweit , Nun verändert bei torte sich in einer erstoff befinde dass , er sich entzündete erst, wo man 150° C, allen in Atmosphäre von hinreichend reinem Stickgas und ausser wurde derselbe stärker floss Weise auf diese mit grosser Sicherheit annehmen konnte, dass der Anfangs zeigte sich keine Veränderung bei und erhitzt , , aller der Re- Berührung mit Sau- aber die Temperatur hiebei nur sehr langsam gesteigert der Phosphor erschien ganz durchsichtig aber in wasserhellen, das Licht stark zerstreuenden Tropfen der Retorte zurück Phosphor Als jedoch die Temperatur auf 226 ° C und sublimirte schon wieder in gestiegen war und längere den Bauch Zeit in dieser aber bisher Höhe erhalten wurde traten andere Erscheinungen ein die wohl längst und oft bemerkt von Niemanden richtig gedeutet wurden, und welche vielleicht auch ich unbeachtet gelassen hätte, wenn nahm Phosphor Der wäre geAvesen angeführten Thatsachen vorbereitet darauf ich nicht durch die vorher nämlich bald die schöne , , , , fast carmoisinrothe Farbe an, welche er durch die Einwirkung k des Lichtes f » Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at I Zustand des Phosphors allotropischen erhält; wurde nach und nach immer dunkler und dickflüssig, änderung des Phosphors fand jedoch nicht plötzlich hier sehr deutlich bemerken, schnell — 60 48 phor längere Zeit, etwa durch 240 und 250 °C amorphem Phosphor successive und statt, weg, und man kann aus derselben auf am Boden so zeigt sich wenn seine — 60 die gewöhnliche C, Weise Stangen formen, amorph wird, Umwandlung ausgesetzt wurde am ; bei C ° eintreten , was , wurde, zeigte es sich sehr deutlich, dass troffen gegenseitig unterstützen , so dass schneller geröthet als kalter, um tur-Erhöhung, oder auf die oben Diess beweiset zugleich , i die vom genug 240 und 250° vor zugleich vom Lichte ge- die Retorte Wirkung des Lichtes und der die durch angegebene Art verändert Wärme zu werden, als , Wärme sich Licht viel das im Dunkel Tempera- Wärme sowie factisch für die befindlicher und die des Lichtes von gleicher Art sind» es übrigens nicht eine Temperaturgränze gibt, bei welcher das Licht allein die zu bewirken vermag Temperatur dieser Lichte getroffener Phosphor bedarf einer geringeren dass die Einwirkung der bewirkt zwischen erwärmter Phosphor wird sagen kann: IcliI gewisser Gränzen lange wie oben angegeben, , sich, bei einer höheren schon in kürzerer geschieht wenn der Phosphor raschesten geht sie indess Phosphor entzündet der denn innerhalb Als ich den eben beschriebenen Versuch so anstellte, dass sich Ob in längerer Zeit 215 ganze die Die Temperatur, bei welcher der Phosphor bestimmen, Genauigkeit Temperatur dasselbe eine niedere Ich sah die lässt sich nicht mit und Lichterscheinung, Grade unter 0° war einige durch gewöhnliche Phosphor der als in obere Schichte die die man Bringt enthält so schmilzt nur gewöhnli- derselben nur mit beträchtlicher Kraft geschehen kann, , Temperatur auch mehr oder minder ab, während die obere Schichte noch ziemlich viel man sie was bei einiger Dicke im Momente der Trennung eine Zerbricht Wird der Phos- vertheilen des Gefässes eine feste, Masse gleichförmig korallenroth gefärbt und weit härter und spröder sind deren Menge Stunden ununterbrochen bei einer Temperatur, die zwischen Wasser von 50 ist, auch konnte ich feine rothe Theilchen abscheiden, chen Phosphor, aber auch mit einer beträchtlichen Menge amorphen gemengt, den Kolben, nachdem er erkaltet Diese Ver- zuletzt völlig undurchsichtig ganze Masse gleichförmig die erhalten, so setzt sich liegt, dicke Schichte von am Boden dass sich zuerst zunimmt, und die sich dann durch sondern ;$ eine solche Veränderung nicht Gränze wirklich verhanden ist muss , für jetzt dahingestellt blei en Der Phosphor kann durch die Einwirkung der also Wärme allein eben so modificirt werden durch die des Lichtes, und die Annahme, dass der sich hiebei bildende rothe anderes als reiner Phosphor in einem anderen allotropischen Zustande sei dem Folgenden werde wahrscheinlich In chen die Richtigkeit dieses Satzes der rothe Körper, welcher sich phor beigemengt, nichts als ist krystallisirten Um ich, ausser Zweifel dem amorpher Phosphor diesen Beweis zu führen, Menge liefert, zu bewerkstelligen sich Graphit verhält ausgesetzten Phos- den gewöhnlichen war es nothwendig, entweder den rothen Körper zu dass derselbe geeignete, oder die dass herausstellen, Wärme zum Demant oder nichts unwiderlegliche Thatsa- nämlich der sich gegen wie gewöhnlicher Phosphor; die jede , Es wird ist, durch quantitative Bestimmungen zu zeigen, selben setzen durch wirklich im höchsten Grade erscheint , der Einwirkung des Lichtes oder der wie die amorphe Kohle , und zwar wie ich hoffe, Köorper wie , das , und isoliren wägbare Verbindungen Bildung dieses Körpers unter in der- Umständen Einmischung eines andern Körpers absolut unmöglich erscheinen lasset*? und, wenn es angeht, unter Beobachtung derselben Vorsichten, auch rückwärts aus dem rothen Körper ohne alle Gewichtsveränderung, gewöhnlichen Phosphor darzustellen Ich zog es vor, den letzteren Weg als einzuschlagen von den bei da die auf demselben erhaltenen Resultate sowohl von , allen numerischen Bestimmungen unvermeidlichen Beobachtungsfehlern und daher ungleich schärfer beweisend geben können Da dem Werthe es hiebei darauf sein müssen ankommt, was nur durch eine zweckmässige Einrichtung auch als die die, welche geringsten der Apparate sowohl quantitative störenden als der der Äequivalente unabhängig s d Bestimmungen hätten Einflüsse zu beseitigen Methode des Versuches i Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at c* \> A * seihst erreicht nöthig wäre Um wurde , werden kann; jeden Einwurf einige Sehr ött er muss so ausfuhrlicher beschreiben hier beide als sonst dieses angestellt beschriebene Versuch bereits der wie Art, musste die beseitigen, zu erleiden Es wurde nämlich eine Röhre aus hartem Glase so vorgerichtet, * Abänderungen In die wie die nebenstehende Figur zeigt J co ich über einen netten Kugel c brachte wohl getrockneten Phosphor und setzte dann bei a die Röhre mit einem Apparate in Verbindung in welchem Kohich r , lensäure entwickelt und aufs sorgfältigste getrocknet und gereinigt Rei b war dieselbe etwas eingezogen und wurde Schenkel mit Quecksilber verticaler, über 28 Zoll langer abgesperrt Ich leitete nun so lange Kohlensäure durch Apparat , bis kali absorbirt ihr den das bei h austretende Gas vollständig von Aetz- wurde , Kohlensäure war Nach also reine Zweckes erwärmte ständiger Erreichung dieses um phor etwas über 100°, alle ich den voll- Phos- Feuchtigkeit durch den fort- dauernden Gasstrom zu entfernen, eine Vorsicht, die notwendig ist , weil hiebei meistens noch Spuren von Wasser bemerkt werden Als die Röhre auf diese Weise ständig getrocknet schmolzen und so , wurde übrigen Apparate getrennt werden konnte , bei b mit sie abgezogen, dass dieselbe so weit erhitzt, von dem war voll- dem Löthrohre zugleich zuge- ohne dass sich im mindesten etwas erhitzte Vorbereitung sorgfältigen dieser Nach können ändern derselben hatte Zustande an dem früheren lang Zeit eine erhielt ihn und anfängt werden zu roth , er Temperatur wo der zu bis ich den Phosphor war diess und Statt, Absorption oder Gas-Entwicklung geringste derselben Hiebei fand nicht die , bei zu sieden und Phosphor der wurde, dass gesteigert weit so Temperatur die Fall, als der eben so wenig nur wasserhelle, fast als eine derselben sich in sammelte Er anfing überzudestilliren die zweite Kugel in Kuin der ersten Antheil rothe der während Flüssigkeit, zerstreuende Licht stark etwas gelbliche , das ich Art, indem gleiche auf Kugel zweiten der d in Phosphor den nun behandelte gel zurückblieb Ich überKugel die in Theil e gebliebenen ungeändert den und dann werden liess denselben zuerst roth die Kuzuletzt dass der Kugel so noch in e, auch derselbe erfuhr Rehandlung gleiche destillirte Die letzder in sich gebliebene ungeändert der während enthielten , geln c , d und e nur rothen Phosphor als abermahls; dieselbe erhitzte und zurück Kugel c zur ersten wieder ten Kugel befand Nun ging ich verschwinden an zu Phosphor der rothe auch plötzlich fing gesteigert war, die Temperatur hinreichend und » setzte sich, ohne eine Spur zurück zu lassen, in dem kälteren Theile der Röhre in eben so reinen Kugeln, anderen den mit auch verfuhr ich Weise gleiche Auf Phosphor an Tropfen wie der gewöhnliche enthalten Kugel letzten der in Zustande gewöhnlichen seinem in wieder Phosphor so dass zuletzt aller abdurch diess insofern als verändert weiter nicht Quecksilbers Stand des sich der war Hiebei hatte , Weise auf diese also war Es wurde bedingt Temperatur der Erniedrigung und Erhöhung wechselnde aus rothe und die in gewöhnlichen der aus Atmosphäre indifferenten vollkommen einer in der Phosphor ist einleuchtend, es und worden übergeführt wiederholt Modilication gewöhnliche die wieder in dieser werden wiederholt hätte oft beliebig noch Kugeln Anzahl von grösseren dass dieser Versuch bei einer , , , wäre worden umgewandelt Modilication rothe in die ganze Phosphor der können ; so dass endlich auch Phosphors des Umwandlung die wurde gleichem Erfolge ganz mit Art und Auf dieselbe m und gereinigt Sorgfalt scrupulosesten der beide mit bewerkstelliget, welche Wasserstoffgas und Stickgas getrocknet waren Der Versuch mit Stickgas wird übrigens statt, wie oben beschrieben wurde , einer Retorte, am einfachsten nur einer einzigen angestellt, wenn man sich Röhre bedient, welche an ihrem t- — Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at allotropischen horizontalen, etwa 16 Zoll langen Röhre der det lirt Schenkel mit k bis Kugeln versehen ist In am Ende erste, die Kugel kommt der unzuwandelnde möglichst gut getrocknete Phosphor und dann befindliche Man erhitzt nun, während etwa 28 Zoll lange Schenkel in Quecksilber taucht, die Kugel mit dem Phosphor, dieser entzünsich und verzehrt so allen in der Röhre befindlichen Sauerstoff Erhitzt man nun stärker so destider Phosphor in die zweite Kugel über, wo man dann weiter auf die oben angegebene Art verfährt erst wird die der Zustand des Phosphors Röhre hinter der Kugel letzten im rechten Winkel gebogen , Umwandlung in einer an beiden Enden zugcschmolzenen mit Glasröhre zu bewirken Der Phosphor wurde zuerst in einer etwas starken Zuletzt gelang es mir sogar, Wasserstoffgas gefühlten die Glasröhre ^/ cc , von der nebenstehenden Figur getrocknet, und diese dann von ===D in , einem Wasserstoffgasstrom dem Apparate und Quecksilber abgesperrten Röhre abgeschmolzen Der in einer von der mit zuletzt Phosphor war nun etwa 12 Zoll langen, an beiden Enden zugeschmolzenen Glasröhre eingeschlossen und daselbst von einer verdünnten Wasserstoffgas-Atmosphäre umgeben Gehörig erwärmt wurde derselbe die rothe Modil lv^CL tion übergeführt; stärker in melte sich im anderen Ende der Röhre, welche bei erhitzt gerieth dem Versuche er Sieden und sam- ins so gehalten werden muss, beiden schiefen Schenkel nach abwärts geneigt sind, wieder als gewöhnlicher Phosphor gen Tropfen Auf in durchsichti- an diese Weise wird Collegien - Versuch scher dass die Zustände die Ueberführung des Phosphors aus ist mir kein Fall bekannt, und es , am geeignetsten ist Modification in die andere ein das Vorhandensein und bestimmter den Augen der auffallender eben dieser Hiezu wo einer verschiedener Schüler vorgeführt werden allotropi- könnte , indess der oben beschriebene Versuch mit der Kugelröhre, der Phosphor sich in einer Stickstoff-Atmosphäre befindet, da er ganz ohne Gefahr als wo ist Ich kann hier eine Thatsache nicht unerwähnt lassen, welche ich bei Anstellung der obigen Ver- suche mehrmals zu beobachten Gelegenheit hatte lirte Phosphor, welcher fast Der aus ganz wasserhell erscheint und das Licht beträchtlich stark zerstreut, bleibt nämlich ungewöhnlich lange flüssig, und zwar auch wenn derselbe durch Klopfen an die Röhre erschüttert wird Ich hatte einen solchen, der durch dieser Zeit mehrmals bis einer Kugel in die andere öfter überdestil- auf — 5° C sank, 36 Tage, noch vollkommen durch die Einwirkung des zerstreuten Lichtes, bei einer flüssig welches ihn entfernt stark Temperatur, welche während war, und vom erst erstarrte, Fenster traf, als er anfing roth zu werden Der Phosphor besitzt also die Fähigkeit, bei geeigneten Umständen weit unter seinem Erstarrungspuncte flüssig zu bleiben, in einem höheren Grade als irgend Körper, ein anderer und es ver- dient sehr untersucht zu werden, welche physikalischen Eigenschaften derselbe in diesem Zustande hat und welche Erscheinungen den Uebergang desselben in den gewöhnlichen, das ist den krystallinischen Zustand, begleiten Als der Versuch mit der an beiden Enden zugeschmolzenen Röhre angestellt wurde, in welcher der Phosphor beim Erhitzen war schien es mir, nen Versuchen fluss len dass dem Drucke seiner eigenen und der Wasserstoffgas-Atmosphäre ausgesetzt die Umwandlung desselben langsamer erfolge, als bei den oben beschriebe- in der Kugelröhre auf die Erscheinung sei, Um zu sehen, ob eine Veränderung des Druckes wirklich von Ein- brachte ich den Phosphor in eine T förmige Röhre, in deren horizonta- Theil mehrere Kugeln angebracht waren, und der einerseits mit dem Gasentwicklungs-Apparate, anderseits mit einer Hand-Luftpumpe in Verbindung stand, während der verticale, über 30 Zoll lange Schenkel in Quecksilber tauchte Die erste Kugel enthielt den Phosphor, der vor dem Auspumpen des Apparates auf die oben angegebene Art durch den hinein^eleiteten Strom eines indifferenten Gases zuerst getrocknet, und dann die Röhre sowohl von dem Gasentwicklungs-Apparate als von der Luftpumpe abgeschmolzen wurde In dem verticalen Schenkel war das Quecksilber bis auf 27 Zoll gestiegen, der Phosphor befand sich i also unter einem Drucke, der nur ungefähr V28 des gewöhnlichen betrug Er wurde Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at q + A Sehr ött er über einen neuen gegebenen den war unter diess allein werden zu übergeführt ; nun erhitzt, um in die rothe Modification erhitzt lange so mehr zehnmal wenn er als auch blieb, Phosphor Der Umständen' nicht zu erreichen vollkomimmer roth zu werden, wäre um gewesen hinreichend Drucke wurde, als unter gewöhnlichem mir schien, konnte, wie es Verhaltens auffallenden Blick ersten men klar Die Ursache dieses auf den nur in dem Umstände liegen, dass bei einem so stark verminderten überdestillirt, als er die Um zur Umwandlung in die andere Modification Drucke der Phosphor schon früher notwendige Temperatur erreicht hat Versuche an folgenden beiden die ich stellte überzeugen, zu Ansicht dieser mich von der Richtigkeit Eine mit drei verbunden, Röhre gebogenen rechtwinklich mit einer wurde Kugeln versehene Röhre Zoll ungefähr verticale, 30 der enthielt; Chlorcalcium Schenkel deren horizontaler, etwa 12 Zoll langer Quecksilb r Nachdem in die dem Ende der Röhre zunächst unLuft, atmosphärische die derselben aus ich verdrängte liegende Kugel etwas Phosphor gebracht war, von Röhre die dann schmelzte und Kohlensäure, durch ter Beobachtung der oben angegebenen Vorsichten, dem Gasentwicklungs-Apparate absorbirte sogleich die Nun ab liess ich etwas concentrirte Kalilauge Kohlensäure, und das Quecksilber stieg bis in dieselbe treten, zu einer Höhe von 740 diese empor mm betrug, so dass der Phosphor beiläufig einem Drucke von nur V«, während der Barometerstand 753 Vervorigen mit dem Uebereinstimmung in ganz konnte nun, Derselbe des vorherigen ausgesetzt war etwas ich Als werden übergeführt Modification die rothe in Erwärmen keine Weise durch suche, auf verdünnte Schwefelsäure zu dem Kali treten wieder, das Quecksilber sank bis nahe zum Phosphor in die rothe Modification liess, entwickelte sich die vorher ursprünglichen Niveau zurück, überzuführen Einwirkung vollkommen ausschloss und sich nichts Da als die absorbirte Kohlensäure und nun war es leicht den Einrichtung des Apparates jede fremdartige der Druck auf den Phosphor geändert hatte, dieser nothwendig, noch es nur war so konnte, ausüben Einfluss einen desselben aber nur auf den Siedepunct Erklärung obigen der Richtigkeit die über um erweisen, zu Versuch directen diesen Einfluss durch einen keinen Zweifel zu lassen Ich brachte zu diesem Behufe Phosphor in eine tubulirte Retorte, in v deren Quecksilin Schenkel langer Zoll über 30 verticaler, deren Hals eine T förmige Röhre angebracht war, VerbinRöhre in einer mit wieder und diese Luftpumpe der mit ber tauchte Der horizontale Theil war in dem enthielt Das Chlorcalcium Schichte eine dann Natron, dung die zuerst zweifach kohlensaures Tubulus der Retorte eingepasste Thermometer reichte bis in den Phosphor Es war so die Möglichkeit entfernen, zu Feuchtigkeit alle dann füllen, zu Kohlensäure trockener gegeben, den Apparat zuerst mit könbeobachten zu eintrat, Sieden das welchem bei Druck, als den und endlich die Temperatur sowohl stieg Barometer das ausgepumpt, nun wurde Apparat nen Der mm betrug Es ergaben sich folgende Resultate: meterstand bis 746""", während der äussere Baro- 754 Druck in Millimetern Siedepunct 120 165 170° 173 204 266 339 359 393 514 • ma Entsprechender 180° 200° 209° 218 226 230° Genauigkeit Grad von jenen Resultaten numerischen diesen Absicht, meiner Es und Expansivkraft der zwischen Zusammenhang den daraus um müssten, haben zu geben, welchen sie welcher Drucke, einem bei zeigen, dass nur zu sondern abzuleiten, Phosphordämpfe der Temperatur der lag für jetzt nicht in geringer als 393 mm ist, der Uebergang des Phosphors in den amorphen Zustand durch Erwärmung I ' nicht i Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at allotropischen Zustand des Phosphors stattlinden kann, weil dann die Temperatur, bei welcher er stens nothwendig wenn ist, Phos u m 11 sich 226° unter siedet, gedachte Umwandlung vor sich gehen die liegt, Es wäre soll diese aber minde- allerdings von Inter- beim Erwärmen unter einem bedeutend stärkeren Drucke verhält; da derlei Versuche aber nicht ohne Gefahr sind und mir hiezu die Gelegenheit mangelt, so unterliess ich dieselben Aus den angeführten Thatsachen geht nun mit aller Phosphors, welche er sowohl durch das Licht als durch die Sicherheit hervor, dass die Wärme erleidet, nicht kann, dass sich derselbe mit Sauerstoff oder irgend einem anderen unter jene merkwürdigen Umänderung des dadurch bedingt sein Körper verbindet, sondern dass sie Molecularveränderungen gehört, welche auch die verschiedenen isomerischen Zustände der zusammengesetzten Körper bedingen und die wir, wenn sie an Grundstoffen vorkommen, nach Berzelius, allotropische nennen Es ist merkwürdig, dass der Kohlenstoff ein ganz ähnliches Verhalten zeigt eine Zeit lang stark erhitzt, so wird er ganz schwarz und un- was nur von einem Uebergange durchsichtig, ist Wird nämlich der Demant öfter beobachtet den amorphen Zustand herrühren kann Diese Thatsache in worden und zeigt sich besonders auffallend an einem geschliffenen Demanten, welchen das kaiserliche Mineralien-Cabinet besitzt und der diese Modification ebenfalls durch starkes Erhitzen er- Es litten hat ist kaum zu bezweifeln, dass auch bei anderen Grundstoffen ein ähnliches Verhalten statt- ein Gegenstand, auf welchen ich bei einer anderen Gelegenheit findet, zurückkommen werde Um den amorphen Phosphor zu isoliren, versuchte ich zuerst den ungeändert gebliebenen Antheil durch Destillation von dem geänderten zu trennen Diess lässt siel /i VYTfV llerdings bewerkstelligen, allein TT Cll rV -fr» £| der amorphe Phosphor bleibt dann in Krusten an auch verliert man einen Theil desselben dem Glase hängen, die schwer davon zu trennen sind; wieder, wenn man die Temperatur so hoch steigert, als zum Abdestilliren des gewöhnlichen nothwendig ist, destillirt, nahe bei der liegt, bei Weit weil die Temperatur, dem amorphen welcher derselbe aus bei welcher der Phosphor in den gewöhnlichen Zustand über- daher Kohlensulfid hiezu anzuwenden, amorphen Phosphor gar nicht lichen ist #) Uebergiesst lensulfid, so bleibt löst, man während es doch Weise ein so vortreffliches Lösungsmittel für der amorphe Antheil desselben, wenn die Umwandlung bei möglichst niedriger Im entgegengesetzten Wasse r zu einem feinen Pulver gerieben Man trennt den amorphen Phosphor durch dabei die Vorsicht beobachten , Falle erhält man und dann mit Kohlensulfid behandelt werden 'Filtration ist, Form sehr harte, spröde Stücke, von der übrigen Flüssigkeit, muss aber das Filter stets voll Flüssigkeit zu erhalten, weil, selben auch nur kurze Zeit mit Luft in Berührung Tempein eines zarten, rothen Pulvers ungelöst i den gewöhn- daher den unter Wasser befindlichen rothgewordenen Phosphor mit Koh- War müssen, über- wenn ein Theil des- das Kohlensulfid verdunstet und der darin gelöste, verteiltem Zustande zurückbleibende, gewöhnliche Phosphor sich entzündet Man beugt diesem Uebelstande vor, wenn man das Auswaschen mit Kohlensulfid ununterbrochen so ge fortsetzt, bis das in fein Filtrat, au f kommen zu dem Platinblech verdunstet, keinen Phosphor zurücklässt reinigen Um den amorphen Phosphor voll- Wasser dann mit solchem, dem etwas Salpetersäure zugesetzt ist, und endlich wieder mit reinem vollständig aus Das Kochen mit Kalilauge kann auch wegbleiben, wenn man hinreichend lang mit Kohlensulfid ausgewaschen und dieses dann durch starkes Erwärmen des amorphen Phosphors in einer indifferenten Gasart, am besten in Kohlensäure, entfernt hat Die so erhaltene Modification des Phosphors erscheint, wie schon oben bemerkt wurde, nach dem Trocknen ) als ein vollkommen glanzloses, amorphes Pulver, dessen Farbe Dieses Verhalten des Kohlensulfides hatte ich zuerst, nämlich schon im Sommer des Jahres 1845, an einem durch das Licht gerötheten Phosphor, der sich im Laboratorium fand, beobachtet, und da ich darin ein so leichtes Mittel sah, den rothen Körper von dem übrigen Phosphor zu trennen , so wurde es gewissermassen der Ausgangspunct der vorliegenden Arbeit Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at ' Sehr ött er A vom über einen neuen Dunkelcarmoisinrothe wechselt, und wie später gezeigt werden wird, sogar Scharlachrothen bis ins einer nimmt, Pulver von wenn das Dieselbe kann übergehen Bräunlichschwarze ins Dunkelbraune und weisses Papier es gerieben, zeigt so auf aber es wird zu, bedeutend Feuer an ist, Flüssigkeit bedeckt « erscheint dunkelviodie Farbe Erwärmen jedesmaligen Beim Farbe matte gehende eine ins Braunrothe 10° und bestimmt gleich bei C Piknometer mit dem habe ich Phosphors amorphen des lett Die Dichte Wasser nur bevom schwer feinen, so eines Dichte die ist, möglich kaum indess es Da 1,964 gefunden eine auf andere Art gesucht, noch ich habe so erhalten, zu genau Weise diese Körpers auf netzbaren Umstände, in dem lag Diese finden zu Zahl dieser Richtigkeit der Beurtheilung einen Anhaltspunct zur dass der amorphe Phosphor in geschmolzenem untersinkt, also dichter ist als dieser Bringt man nämlich amorphem von Gemenge ein haben, gesehen wir der, wie Phosphor, den durch Erhitzen roth gewordenen mit Gefäss grösseres ein anderes diese in stellt und Proberöhre, in eine und gewöhnlichem Phosphor ist, wähPhosphors zu Boden, amorphen Theil des grösste der nach und nach warmem Wasser, so setzt sich werden, durchsichtig nach und nach doch erscheinen, roth sie noch obwohl rend die oberen Schichten, schmelzenden eben dichte des die nun bestimmte Ich enthalten mehr Phosphor und nur wenig amorphen Phosphors ebenfalls mit dem Piknometer, und kleiner als die direct bestimmte Dichte des fand sie bei 45° 0*) annähernd 1,88, also in jedem Falle amorphen Bei diesen Bestimmungen wurde das Gewicht des festen und geschmoldes Gewicht dann das und Piknometer halbgefülltem bei Zustande festem Phosphors in die DichtenDaten für die auch also waren es bestimmt; Piknometer gefülltem Phosphors bei ganz zenen bestimmungen des festen Phosphors gegeben liegend, was zwar mit der Angabe von der Dichte, welche Böttger Der amorphe Phosphor 10 Ich fand dieselbe bei Böckmann o C nahe zusammenfällt, aber C gefunden hat, nämlich 2,089 bei 17° Aether, Naphta, Phosphorchlorür unlöslich; Terpentinöl und überhaupt um ein Beträchtliches von abweicht an der Luft vollkommen ungeändert, bleibt zwischen 1,840 und 1,826 alle ist in Kohlensulfid, Alkohol, Kưrper, welche erst bei hưhe• rer Temperatur sieden, o-efunden, nämlich nehmen während desselben etwas davon welche denselben beim Erwärmen amorphem Zustande, in löst, auf und aus der er Ich habe aber bisher keine Substanz sich beim Erkalten wieder unverändert abscheidet Erhitzt man den amorphen Phosphor in einer im Oelbade befindlichen Kugelröhre, während vorher so verdrängt daraus Luft atmosphärische alle bis wurde, geleitet dieselbe durch Kohlensäure lange trockene 260° leitet man, C; bei erst Phosphor gewöhnlichen in den desselben Umwandlung die war, so beginnt Entzündie erfolgt so Apparat, den durch Luft atmosphärische derselbe successiv erhitzt wird, während dung auch erst nahe bei der Temperatur, bei welcher derselbe in den gewöhnlichen Phosphor übergeht 260° eintritt bei erst auch Entzündung die Sauerstoffgas von Merkwürdig ist es, dass bei Anwendung sein soll, indem vollständig Verbrennung die wenn 300° muss, werden gesteigert und die Temperatur bis desselben durch die Theil ein sich bildende Phosphorsäure vor der Einwirkung des Sauerstoffes ge- schützt wird man nicht, erhitzt gar Temperatur gewöhnlicher bei Phosphor Im Finstern leuchtet der amorphe leuchzu schwach er beginnt so entzündet, sich er wo denselben aber bis nahe zu der Temperatur, • Lässt ten zu leuchten Mit man jedesmal wieder er hört so erkalten, hat, begonnen leuchten zu ihn jedoch, wenn er auf dem Schwefel verbindet sich der amorphe Schwefel schmilzt und noch gelb und dünnflüssig * ) ist, Phosphor bei der Temperatur, also bei bei welcher der 112°, nicht, sondern bleibt in der Flüs- gemacht hahe, genau bei Bestimmungen, den nach Der Schmelzpunct des Phosphors auch Pag Dl oder XXIII 149 rend esain (Compt s von E D Versuche 44,3° C Erst viel später wurden die schönen an Man kann zu 44,5° denselben ° gibt J Davy liegt C bei 44,2 Nr 70.315) bekannt, nach welchen der Schmelzpunct also wohl die Angabe von Heinrich, nämlich 46,25°, als zu hoch annehmen liegt die ich schon vor Längerer Zeit , , Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at alloiropischen , so löst sich der Phosphor 230°, bis Erkalten man hingegen den Schwefel Erhitzt sigkeit gleichmässig verthcilt darin zwar unter Erhitzung, aber, was sehr merkwürdig phorchlorür worden ten griffen , , Temperatur die wenn ist bei der erhitzt, tritt aller Sauerstoff zurück weder eine Spur irgend eines Körpers und nach dem Erscheinung, gewöhnlicher bei also ungefähr gelb wie zuvor Temperatur und gibt damit ohne alle Licht ersehe inung ist, dann Phosphorchlorid; hiebei bleibt, Nur wenn man den Phosphor zum Zähewerden, Menge von Phosphor, wieder amorphen Phosphor schon Chlorgas wirkt auf den bis ohne irgend eine auffallende der Schwefel, bei einer geringen ist Zustand des Phosphors und alle zuerst Plios- Feuchtigkeit abgehal- noch wird das Glas im mindesten , ange- Einwirkung des Chlors die Lichterscheinung aber dann so hoch, dass der Uebergang in den gewöhnlichen Phosphor ein, stattfindet Hört man zu erhitzen auf, so verlischt der Phosphor wieder: man sieht also, dass nur dann Feuererscheinung eintritt, wenn sich gewöhnlicher Phosphor mit Chlor in Berührung findet Ein ähnliches, so abweichendes Verhalten und keinem Grundstoffe daher alle I! lisirten den verschiedenen Modificationen wurde, selbst nur bei wenigen so viel mir bekannt ist, zusammengesetzten Körpern noch bei Es beobachtet verdient Aufmerksamkeit, zumal da hiemit wohl die beim Erhitzen gewisser Oxyde eintretende Feuer- erscheinung • in so wie die von Zustand, wie bei Rose H der amorpher Körper beim Uebergang mehrerer Arsensäure, eintretende Lichterscheinung den in krystal- im Zusammenhange stehen •• mưgen In Chlorwasser lưst sich der schneller als der gewöhnliche, amorphe Phosphor unter Bildung von Phosphorsäure und Hydroehlor Körper dem Chlor mehr weil er als pulveriger und diess gewiss nur, Berührungspuncte darbiethet Chlorsaures Kali verpufft in einer auch sehr glatten Reibschale, mit demselben massig zusammenmit grosser Heftigkeit und beträchtlicher Lichterscheinung gerieben, Werden beide Körper zusammen erwärmt, so erfolgt die Verpuffung weit weniger heftig und erst bei der Temperatur, bei welcher das Salz zu schmelzen beginnt dem bekannten Versuche mit gewöhnlichem Phosphor, concentrirte SchwefelWasser befindliches chlorsaures Kali wirken, das mit amorphem Phosphor bedeckt ist, Lässt man, wie bei säure auf unter so eine erfolgt heftige der Reaction Phosphor wird gelöst, aber auch hier ohne alle Feuer- erscheinung Brom und amorpher Phosphor verbinden sich schon bei gewöhnlicher Temperatur, w enn man sie Hiebei entsteht, wie es seheint, eine Proberöhre zusammenbringt, unter lebhafter Feuererscheinung r in je nach der Menge des Broms, ein Bromür oder Bromid ein welche ich bei einer anderen Gelegenheit , näher beschreiben werde Jod wirkt bei gewöhnlicher Temperatur nicht auf den amorphen Phosphor Körper man sie in einer Kugelröhre, einem indifferenten Gase die mit gefüllt ist, Lässt man aber beide auf einander wirken, während zugleich erwärmt, so verbinden sie sich unter Schmelzen der Masse, und zwar ohne alle Licht- erscheinung, zu zwei Verbindungen, einem pomeranzengelben Jodid und einem minder flüchtigen, scharlachrothen, krystallisirten Jodür, die ich ebenfalls für sich beschreiben werde nen mir mit amorphem Phosphor auf directem nicht untersucht, ob nicht das Jodür, welches Wege Cauvy Diese Verbindungen schei- gebildet werden' zu können Ich habe indess noch durch Auflösen von Phosphor und Jod in Phosphor- chlorür dargestellt hat, mit den von mir erhaltenen rothen Krystallen zusammenfällt Kalium und Natrium verhalten sich gegen den amorphen Phosphor wie gegen den gewöhnlichen, nur ist, um die Vereinigung mit demselben zu bewirken, eine höhere Temperatur nothwendig Kalilauge löst den amorphen Phosphor zündlichem Phosphor - Wasserstoffgase sondere der fein vcrtheilte um beim Kochen so leichter amorphe Phosphor eine wird nämlich so dunkel chocoladebraun , dass er , , unter Entwickelung je concentrirter sie sehr auffallende fast ist Aenderung von nicht selbst entDabei in erleidet insbe- seiner Farbe ganz schwarz zu sein scheint Er Diese Verände2 ,, Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at ^^^^^^^^^V^B j A Sehr ött er über 10 rung tritt Stunden ein bei verdünnter Lauge , phe Phosphor erhaltenen kann man fast je weniger fein vertheilt er , der , und , und stark ständen die , sind ausgemittelt näher sich dem gewöhnlichen Phosphor beigemengt erschien Die Chemiker, welche im Besitze von und dass Thenard von Versuchen nicht bisher die ich ich bis so sehen jetzt Thenard durch schnelDumas zu sehen Gelegenheit bei mir es Weise keine auf Ich ich ihn in Kohlensäurebrei brachte als den bei sich dass , weit so , man den Mischt ist gelungen Phosphor durch rasches Abkühlen von schwarzer Farbe zu erhalten erhitzten zwar selbst dann nicht, lieh übrigens sich amor- erleidet der schwarze Stangen von Phosphor erhalten, die denen, welche les Abkühlen des lange erhitzten Phosphors bekam Ich muss indess gestehen, ähnlich sind hatte, lange auch ; nach etwa 24 erst von dem rothen unterscheidet, zu gewöhnlichem geschmolzenen Phosphor, so nicht wesentlich konnte, so schwerer aber , Kochen nothwendig hierzu längeres amorphen Phosphor schwarzen fast , um Veränderung die ist Temperatur bei gewöhnlicher Lauge schon bei sehr concentrirter einen neuen halte amorpher Phosphor hatte wodurch , Farben dunkelste seine , - unter der , Um- angenommen Nuance desselben schwarz ganze Masse die Thenar d'schem bildete und wahrschein- sehr für es , ist, schwarzen Phosphor sind, können Frage durch Behandeln desselben mit Kohlensulfid leicht lösen wird aber amorphen Phosphor nicht den auf Zustande ; concentrirten im auch wirkt Schwefelsäure jetzt die die concentrirte Säure bis nahe zum Siedepuncte von schwefliger Säure als leichter so , löst sie denselben unter Entwicklung , vollständig , oxydirt Salpetersäure erhitzt denselben gewöhnlichen Phosphor , hauptsächlich ; und lebhafter Entwicklung rother Dämpfe unter Aufschäumen wohl nur weil , der amorphe Phosphor derselben geschmolzene als der darbietet Berührungspuncte mehr ungleich hingegen brennt das Erwärmen beim Reaction keine Zusammenreiben erfolgt beim Salpeter Mit , , Gemenge ohne Geräusch Chromsäure wirkt ab gelöstem Zustande nicht auf den amorphen Phosphor in Reibt so concentrirt, anhaltend damit gekocht wird phor zusammen , heftige Verpuffung wo erfolgt die so in aber Chromsäure mit man sie auch noch dem amorphen Phos- Oxydation desselben unter lebhafter Feuer - Erscheinung Wird hingegen das Gemenge der rothe Phosphor wenn , , jedoch ohne beider Körper bis nahe zu der Temperatur erwärmt, den gewöhnlichen übergeht, so erfolgt die Reaction mit noch grösserer Heftigkeit Zweifach chromsaures Kali ben brennt ohne Geräusch ab kocht findet , in trockenem Zustande mit dem amorphen Phosphor zusammengerie- beim Erwärmen geschieht dasselbe , keine Veränderung des amorphen Phosphors Statt zugesetzt wurde Kocht man , Mit der Lösung des Salzes ge- auch dann nicht, wenn Schwefelsäure aber den mit amorphem Phosphor gemengten gewöhnlichen Phosphor anhal- tend mit einer Lösung von zweifach chromsauren Kali, der etwas Schwefelsäure zugesetzt wurde, so wird der im gewöhnlichen Zustande gebliebene Phosphor wieder wasserhell, während die darüberstehende saure Flüssigkeit grünlich und durch einen scharlachrothen Körper getrübt erscheint Dieser Körper ist nichts als höchst fein verteilter schaften , welche durch die feine Verkeilung bedingt werden ten unterscheidet Bringt derholtem lässt , man die Flüssigkeit aufs Filter, derselben Aufgiessen gelingt den rothen es, zu erhalten Die Ursache der Einwirkung Phosphor -Arten gegen amorpher Phosphor, der sich nur durch die liegt wohl grossentheils Flüssigkeit, in der ist jedoch nur auf einen kleinen Theil Farbe und jene Eigen- von dem durch Kohlensulfid abgesonder- so geht anfangs alles durch; Körper, der sich dann nach wie- erst leicht sauren Flüssigkeit auf das Gemenge auswaschen der beiden den verschiedenen Adhäsions- Verhältnissen beider Körper indem der amorphe Phosphor bei dem gewöhnlichen der Fall , die leichter von derselben benetzt wird, als diess Die hiebei stattfindende Desoxydation der Chromsäure, welche sich derselben erstreckt, geschieht aber, wie es scheint, unter diesen Umständen auf Kosten des amorphen Phosphors i Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at allotropischen Zustand des Phosphors 11 Mangansuperoxyd entzündet sich beim Reiben mit dem amorphen Phosphor nicht; beim Erwärmen Gemenge rasch und mit lebhaftem Lichte, aber ohne Geräusch Bleioxyd aus dem Hydrate durch schwaches Erhitzen erbalten verbrennt sowohl beim Zusammenreiben als beim Erhitzen nur mit geringem Geräusche Bei Anwendung von Glätte ist in beiden Fäl- verbrennt das , , Verbrennung langsamer Mit Mennige len die men und ohne leicht alles sowohl beim Reiben beim Erwär- als Geräusch zusammengerieben Mit Bleisuperoxyd erfolgt sie hingegen beim Erwärmen des Gemenges hingegen Feuer -Erscheinung mit schwacher Verpuffung Statt, findet ist die Explosion sehr heftig Silberoxyd brennt beim Zusammenreiben ohne Geräusch rasch ab beim Erwärmen ebenso , Kupferoxyd wirkt beim Reiben nicht auf den amorphen Phosphor, beim Erhitzen brennt er raset i aber ohne Knall ab Mit Quecksilberoxyd erfolgt die Verbrennung ohne Geräusch , und zwar nur an den unmittelbar ge- beim Erwärmen troffenen Stellen; tritt plötzliche Verbrennung, aber ebenfalls ohne Geräusch ein Mit Zucker oder anderen ähnlichen organischen Substanzen lässt sich der amorphe Phosphor Veränderung zu erleiden eine merkliche Verhältnissen allen in , ohne , und ohne dass es nöthig wäre , dabei irgend eine Vorsicht zu beobachten, zusammenreiben, ein Umstand, der vielleicht in mediciniseber Hin- Aufmerksamkeit verdient sicht Der amorphe Phosphor lisch , fällt weder das Kupfer noch andere Metalle aus ihren Lösungen metal- sondern verhält sich gegen dieselben ganz indifferent Das amorphen Phosphors hier angeführte Verhalten des obwohl es weit entfernt rakterisiren denselben vollkommen zu cha- , genügend darzustellen Es geht daraus seine Beziehungen alle ist.* reicht hin hervor, dass derselbe der gewöhnliche Phosphor auftritt; im Ganzen weit indifferenter dass er als solcher unlöslich ist, und dass ihm verbinden in , dem gewöhnlichen Phosphor sowohl beim Erwärmen als auch schon einem weit geringeren Grade zukömmt endlich, dass er sehr vielen Sauerstoffverbindungen Zusammenreiben beim durch oder Körpern unter Lichtentwicklung zu sich mit anderen die Fähigkeit, solchen, als als einen Stoss als ; Feuer- Erscheinung den unter Sauerstoff entzieht Von praktischem einige Oxyde fertigen , vorzüglich gegen die Mennige sein r werden kann Hiebei wären von Feuchtigkeit wegen der , alle als , indem er dadurch mit von Zündern für Gewehre bisherigen schädlicher Einfluss , Indifferenz des Mängel der Zünd und Geschütze - Präparate auf die Gesundheit der Arbeiter amorphen Phosphors vollständig Anwendung noch entgegensteht, dieser wichtigen Methode Interesse dürfte das sow ohl von Streichzündhölzchen am or phen Phosphors gegen grösstem Vortheile zum Vern eben angegebene Verhalten des beseitigt Gefahr beim Transporte , Das keine Schwierigkeit, zumal da ich bei einem zigstündigem Erhitzen des Versuches 12 Loth um , dass man den zu verhindern, dass er schon beseitigt, denn in feste andere hat Versuche mit ungefähr 18 Loth Phosphor, nach fünf- amorphen Phosphor erhielt, welche Ausbeute zunehmen würde, einem grösseren Verhältnisse in welches einzige Hinderniss, alles dieses Hinderniss eigentlich r etc der Mangel einer leicht im Grossen ausführbaren ist Phosphor, während er envärmt wird, beständig umrühren 1itönnte w äre wie Anziehen dieser Art, den amorphen Phosphor zu bereiten Liesse sich der Apparat so einrichten Krusten zusammenbackt, so gebraucht etc als die bei Dauer derselben Menge des angewendeten Phosphors Schliesslich w ill r Händen der Chemiker ich die Substanz, ich hier nur als welche noch anführen, Phosphor - Berzelius dass Oxyd befinden in Band I, , S wohl manche Körper, nichts als 300 die amorpher Phosphor seines Lehrbuches, als sich jetzt sind in Auch den halte Phosphorkohlenstoff O ü Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at Phosphors Zustand des allotropischen neuen einen über ötter A Sehr 12 erwähnt , für nichts als ein Gemenge von Kohle mit amorphem Phosphor, dessen Bildung unter den erklärlich ist leicht Umständen stattfindenden Phosphors bei der Bereitung des vorVersuche die Resultate der erlauben, Umstände mir die es sobald Ich werde der Akademie, Arbeit, als zur Beantwortung vorliegenden in der Lücken der Ausfüllung zur leben, welche sowohl Arsen, Schwefel, Selen, insbesondere Grundstoffe, andere noch der Frage dienen sollen ? ob nicht Tellur und Jod auf eine ähnliche Art modificirt • werden können wie der Phosphor ... gewöhnlichen war es nothwendig, entweder den rothen Körper zu dass derselbe geeignete, oder die dass herausstellen, Wärme zum Demant oder nichts unwiderlegliche Thatsa- nämlich der sich gegen wie gewöhnlicher... gewöhnlichen der aus Atmosphäre indifferenten vollkommen einer in der Phosphor ist einleuchtend, es und worden übergeführt wiederholt Modilication gewöhnliche die wieder in dieser werden wiederholt... kann, dass sich derselbe mit Sauerstoff oder irgend einem anderen unter jene merkwürdigen Umänderung des dadurch bedingt sein Körper verbindet, sondern dass sie Molecularveränderungen gehört,
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