Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 12-2-0021-0034

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Ngày đăng: 04/11/2018, 17:04

bio div ers ity lib rar y.o rg/ ; ww w bi olo gie ze n tr u m at 21 ww TIBER Lib rar yh ttp ://w GASTROPODEN AUS DER TRIAS DER ALPEK DR MORIZ HORNES, Th eB ERSTEM ADJUNCTEN AM K K HOE - MINERALIEN - CABINETE iod ive rsi ty He rita ge VON df rom DJLvt- Eafefii lD ow nlo a VORGELEGT IN DER SITZUNG DER MATHEMATISCH-NATrRAVISSEXSCIIAFTI.ICIIEN CLASSE AM 81 FEBRUAR 185C Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se u m of Co mp ara tiv e Zo o log y (C am bri dg e, MA ); O rig ina IJie vorliegende Mittheilung ist ein Beitrag zur n'aheren Kenntniss der Fauna der alpinen Trias und soil zugleich als eine Erg'anzung meiner friiher erscliienenen Abhandlungen') dienen Die Auffindung einer grosseren Anzahl von Versteinerungen bei Unterpetzen nachst Schwarzenbach, dann die Entdeckung eines neuen Fundortes am Obir, nordwestlich von Eisenkappel in Unterkarnten, durch Herrn Eipold und die grosse und merkwiirdige Ubereinstimmung dieser Versteinerungen mit den wenigen Exemplaren, w'elche sick in den Sammlungen der k k geologisclien Reichsanstalt von E s i n o, unweit Varenna an der Ostseite des Comer-Sees, vorfanden, veranlasste mich an den um die Kenntniss der Alpen kockverdienten Herrn Eseh er von der Lintk in Zurich die Bitte zu stellen, mir seine reicke Suite von Versteinerungen aus Esino zur Besehreibung und Abbildung zu iiberlassen Plerr Escker kam meinen Wiinscken auf das Bereitwilligste entgegen und sendete seine s'ammtlichen Stiicke aus jenen Gegenden ein, wodurch ich in die angenehme Lage versetzt wurde, meine Untersuckungen mit jener Sek'arfe anzustellen, die nur ein zaklreiekes und woklerkaltenes Material gestattet Ausser den 12 Arten welche auf den beiden ersten Tafcln abgebildet sind, die tkeils bei Esino, theils bei Unterpetzen oder am Obir, oder endlick an alien diesen Fundorten zugleich vorkommen, sind auf der dritten Tafel nock 15 Arten von Versteinerungen aus den Hallstatter Sckickten abgebildet, die Herr Hofratk Dr Fischer in Miinchen als neue Funde theils vom Sandling, theils von Teltschen bei Aussee in Steiermark eingesendet hat Was nun vororst die Versteinerungen von Esino betrifft, so stammen dieselben nack Escker2) aus den Sckuttlialdcn der Nordseite des Val Pelaggia; sie kommcn daselbst in einem dunkelgrauen bis sdrwarzen, mit weisscn Kalkspatkadern durckzogenen, dolomitiscken *) t'ber lie Gtastropoden und Acephalen der Hallstatter Schichten, Derikschriften der rnathm.-naturw Claese der kais Akademie der Wissenschaften, Bd IX, pag 33 Ober einige neue Gastropoden aus den ostlichen Alpen; Denkschriiten u s, w., Bd X, pag 173 ) Uber die Trias in der Lombardei, ein Nachtrag zu dessen geologisclien Bemerkungen uber das nordliche Vorarlberg und einige angrenzende Gegenden, 1853, pag 1- Mo viz Homes 22 Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp ara t ive Zo olo gy ( Ca mb ri dg e, MA ); O rig ina lD ow nlo ad f rom Th eB iod ive rsi ty He rita ge Lib r ary htt p:/ /w ww bio div ers ity lib rar y.o r g/; ww w bio log iez en tru m at Kalksteine vor, der unter denHammerschlagen einen scliwaclien bituminosen Geruch von sick gibt Man findet sie aber audi etwa i/i Stunde weiter thaleinwarts in einem rothlichen, sehr zelligen Kalksteine, dessen ungemein h'aufige, bis Fuss grosse Drusen mit Kalkspatlikrystallen ausgekleidet sind; seine Sehieliten streichen St 1—2, fallen etwa 60° wcstlieh und scheinen die Unterlage der B'anke zu bilden, aus deren Zertriimmerung die angefiihrtcn Sclmtthalden liervorgegangen sind Ganz ahnlieher, rothlicher und drusiger, die gleiclien Cliemnitzien, Natica u s.f entlialtender Kalkstein findet sich audi etwa halbenWeges zwisclien dem Auslauf des Val Pelaggia und dem Baclieinschnitte siidlicli von Esino inferiore in fast wagreclit liegenden, im Ganzen etwa 30 Fuss maclitigen Schiehten: diese scheinen dort bedeckt zu sein von gelblichweissem, feinkornigem bis sandigem und zelligcm Dolomit, in clem sich keine Petrefacten zeigen Die Esino-Pctrefacten kommen audi vor im dolomitischen St 10 streichendcn, 50° SW fallenden Kalk, auf dem die Hauptkirche von Esino auf dem Vorsprunge zwisclien den verschiedenen Thalzweigen erbaut ist In der Verl'angerung dieser ungef'ahr SO.—NW laufenden Linie hat Hr E scher die Petrefacten nicht weiter gesehen, dagegen sind sie sehr h'aufig am Nord- und Ost-Abfalle des Monte Croce und am ganzen Abhange zwisclien Alpe di Cainallo uud Sasso Mattolino Rothliclier, drusiger, dolomitischer Kalk, ganz gleich dem bei Esino, erscheint aber auch bstlich von Varenna ob Vezio an der oberen Grenze des Dolomits, in welehcn das Thai Esino grosstentheils eingeschnitten ist, und analoges Gestein, bei Val Vacchera mit Chemnitzia und Natica, steht ausgedehnt am Ufer des Comer-Sees zwisclien C Cicogna und Castello di Lierna an; E scher glaubt daher, dass sammtlicher hier in Pedc stehender Dolomit zwisclien Val Sasina und dem Comer-See Einer Etage angehore, und zwar derjenigen, welehe in Vorarlberg, ferner bei Menaggio und Bcllaggio die unmittelbare Grundlage der St Cassian-Formation bildct, da der Dolomit des Aral Vacchera wohl nicht zu trennen ist von dem bei Bellaggio und Limonta Nach dem vorliegenden Materiale aus Esino konntc ich, abgesehen von den von Curioni und E scher erwahnten Crinoidenstielgliedcrn, folgendc Artcn unterscheiden: Turbo depressus, Natica Meriani, N lemniscata, N Comensis, Chemnitzia eximia7 Ck gradata Ch Escheri Von diesen kommen Natica lemniscata und Chemnitzia gradata auch im Bleibergbau „Unterpetzen" westlich von Schwarzenbach und am Obir nordwestlich von Eisenkappel in Unterk'arnten vor Nun finden sich aber zugieich an den letzteren Fundorten Arten der hiiufigsten und bezeiehnendsten Cassianer Ammoniten, namlich : A Aon Miinst,, A Gaytani Klipst., A Johannis Austriae Klipst., A Jarbas Miinst — Arten, die auffallenderwcise geraclc zu den wenigen gehoren, die in den Cassianer und Ilallstatter Ablagerungen zugieich vorkonnnen ausserdem aber noch Gastropoden, welehe auch in St Cassian vorkoinmen, namlich: Turbo subcoronatus Horn., Natica sublineata Miinst und Chemnitzia formosa Klipst Die Identitat dieser wenigen Arten ist zwar in Betreff der Ubereinstimmung der beiden Faunen bei dem o-anz verschiedenen Habitus dieser Vcrsteinerungen und bei der grossen Anzahl der bekannteu Arten von St, Cassian von geringer Bedeutung, allcin sic ist dock hinreichend, um auf die nahe Verwandtschaft dieser beiden Ablagerungen aufmerksam zu niachen Ausserdem komnir Chemnitzia eximia in grosser Anzahl und unter ganz gleiclien Verh'altnissen wie bei Esino auch am Wildangcr im Issthalc, nordwestlich von Hall in Tirol vor, von welch' letzterem Fundorte ich sie kiirzlich beschrieben habe Ferner haben die Herren Prinzinger und Pichler die 23 tjber Gastropoden am der Trias der Alpen tag eL ibr ary htt p ://w ww bio div ers ity lib rar y.o rg/ ;w ww bi olo gie ze n tru m at Natica Comemis, N Meriani imd Chemnitzia Escheri niclit weit von Hall am Trotzberge bei Jenbacli in einem dem Haller, sogenannten Eiesen-Oolitlie ganz gleichen Gesteine gefunden Alle diese Veriialtnisse deuten darauf bin, dass vom palaontologisclien Standpunkte aus die dolomitiscben Kalke von Esino, Hall, Unterpetzen u s w dem grossen Complexe der Gassianer Ablagerungen angeboren Diese Ansicht gewimit noch mebr durcli denUmstand an Walirscheinliclikeit, dass unter den eingesendeten Stiieken sich zwci Exemplare von Halobia Lommdii Wissm befinden, die Ilerr E scber mit den iibrigen Petrefaeten in Esino erbalten hat und die aus dem Val Pelaggia stammen sollen Das Gestein, auf welehem die Schalcn aufsitzen, ist zwar weissliclier als derKalkstein des Haupt-Fundortes der iibrigen Esino-Petrefacten, aber naeb E seller zierplieb almlieli dem nalie dabei vorkommenden Eiesen-Oolithe ive rsi t yH eri A AETEN YON ESINO, UNTEEPETZEN UND VOM OBIB, Th eB iod Turbo Suessi Horn fro m Taf 1, Fig a, I ina lD ow nlo ad T testa rotundata, iniperforata; anfractibus convexis, subgradatis, suturis contiguis, nodosis et transverse striatis; apertura rotundata; labro acuto; labio expanse MA ); O rig M Hohe des Taf I, Fig 1, abgehildeten Exemplares 20 Millim., Breite 20 Millim Hohe des letzten Umganges im Verhaltniss zur Hohe der ganzen Sehale '%on- the Mu se um of Co mp ara tiv e Zo olo gy (C a mb rid ge , Fundort: Unterpetzen nachst Schwarzenbach in Unterkiirnten Die Sehale ist rund, ungenabelt; das wenig hervorstehende Gewinde bestelit aus drei convexen, fast stufenformigen Umgiingen, die an ihrem oberen Tlieile mit ziemlieh eng stelienden Liingsknoten versehen und mit erhabenen, daehziegelfo'rmig gebiklcten Querstreifen bedeckt sind Ein Hauptkennzeichen dieser Art bestelit darin,' dass der oberste Theil jedes Umganges sich an dem naehstvorliergehenden etwas hinaufzielit und sich enge anschmiegt, wodurch an dem oberen Tlieile jedes Umganges eine schwache Ausliohlung entsteht Die Miindung ist rund; der rechte Mundrand ist scharf, der linke bildet eine ziemlich breite Spindellamelle Sammlune der k k ffeolosrischen Reiehsanstalt Taf I Fig a, i tM ay rL ibr ary of Turbo subcoronutus Horn Un ive rsi ty, Er ns T testa ovato-ventricosa, subumbilieata: anfractibus convexis scalariformibus, tubereulatis ac transverse striatis; ultimo bicarinato duplici aerie nodorum instrueto: apertura rotundata; labro acuto; umbilico semitecto the Ha rva rd M Hohe des Taf I, Fig 2, ahgebildeten Exemplares 30 Millim., Breite 27 Millim Hohe des letzten Umganges im Verhaltniss zur Hohe der ganzen Sehale °'Vioo- Dig itis ed by Fundorte: Unterpetzen nachst Schwarzenbacli in Unterkiirnten; St Cassian in Tirol Die Sehale ist banchig-eiformig; das zugespitzte Gewinde bestelit aus 5—6 convexen, stufenformigen Umgiingen, welchc an ihrer Kante cine Iieihc von mehr oder weniger breiten Knoten tragen ; ausserdem bemerkt man erhabene Querreifcn, welehe in geringen Entfernungen die ganze Sehale umgiirten Die Schhisswindung ist mit zwei Kiclen vei'sehen, welchc beide mit Knoten besetzt sind, doch sind die Knoten des oberen Kieles mimer starker und weniger zahlreich, wahrend an dem unteren kleinere aber in grosserer Zahl auftreten Die Miindung ist rund ; der aussere Mnndrand ist scharf, der linke bedeckt als eine starke Kalklamelle nur halb einen schwachen Nabel Diese Art ist in ihren iiusseren Verhaltniss en bedeutenden Verlinderungen unterworfen; so 24 Moriz Horn es /w ww bi od ive rsi tyl ibr a ry org /; w ww bi olo gie ze ntr um at z B ist das Gewinde bald melir bald minder erhaben, die Umgangc sind mehr oder weniger stufenforniig oder nahe convex, die Knotcn mehr oder weniger breit u s w Die Almliclikeit dieser Form mit der von Mini ster unter der Bezciclmung Pleurotomaria coronata beschriebenen Sclmecke ist so gross, dass icli kcinen Anstand nehme, bcide zu vereinigen, um so weniger als die Mlinster'schc Art aus Schiclitcn stammt, welche entschieden mehrcrc Arten mit den Ablagerungen von Unterpetzcn gemein haben Icli wiirdc audi ohne Bedenken den Namcn der T Art coronatus bcibchalten haben, wenn nicht d'Orbigny in seinem Prodrome, II, pag 223, Nr 254, die von Roemer aufgestellte Delphinula, coronata als Turbo coronatus bezeichnet hatte, wodurcli der Name vcrgriffen wurde Sammlung der k k geologischen Reichsanstalt ry htt p:/ Turho depressus Horn eL ibr a Taf I, Fig a, 6, c ers ity He rita g T testa globosa, imperforata; spira depressa; anf'ractibus convexis, lacvibus, bituberculatis; apertura rotundata; labro acuto; labio crasso Th e Bio div M Hohe des Taf I, Fig abgebildeten Exemplares 3G Millim., Breite 42 Millim., Hohe des letzten Umganges im Verhaltniss zur Hohe der ganzen Schale 9%0o- Neriuea priscu Horn Taf I, Fig Mu se u m of Co mp ara t ive Zo olo gy ( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad fro m Fundort: Esino im Val Pelaggia an der Ostseitc des Comer Sees Die Schale ist kugelformig mit auffallend nicdergedrucktcm Gewinde; die Gestalt erinnert an nianche Euomphalus- oder Delphinula-Arten, unterscheidet sich jedoch durch den ganzlichcn Mangel eines Nabels Die ersten Windungen, drei an der Zahl, werden fast ganz von der Schlusswindung umhiillt, welclic an ihrem obercn Thoile eine doppeltc Reihc stark hervortrctender Knoten zoigt, von denen man 10—12 auf einen Urngang ziihlt Die Mitndung ist rund, der rcchte Mundrand scharf, der linke bedeckt als starke Kalklamclle die Spindel Diese schone Form ist so cigcnthumlich, dass keinc einzigo der bis jctzt bekannten lebenden oder fossilen Formen mit ihr in unmittelbaren Vergleich gezogen werden kann Sammlung des Herrn Escher von dor Linth in Zlirch ary of the N testa eonica, imperforata, lacvi: spirae angulo 35°; anfractibus subsealariformibus, ad suturas marginatis, planis ; columella triplieata tM ay rL ibr M Liinge des Taf II, Fig abgebildeten Exemplares 28 Millim., Breite 15 Millim., Hohe des letzten Umganges im Verhaltniss zur Hohe der ganzen Schale 3o/1oo- Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns Fundort: Unterpetzcn niichst Schwarzcnbach in Untcrkarnten Die Schale ist kegclformig, ungcnabelt; das spitze Gewinde besteht aus 7—8 liachen Umgangen, welche hart an der Nath mit einem schwachen Saume versehen sind Die Spindel tragt starke Faltcn Diese Art ist das erste Bcispiel, dass Nerineen audi in alteren als jurassischen Bildungen vorkommen Sammlung der k k geologischen Reichsanstalt Natica MjipoMi Ho'rn Taf I, Fig a, b N testa ventricosa, globosa, crassa; anfractibus convexis, ad suturas subcanaliculatis, laevibus, striis incrementalibus instructis; apertura semilunari; labro acuto; umbilico labio calloso obtecto JJber Gastropoden aus der Trias der Alpen 25 m at M Hohe Ues Taf I, Fig abgebildeten Exemplares 80 Millim., Breite 90 Millim., Hohe des letzten Umganges im Verhiiltniss zur Hohe der ganzen Schale 9%o, c, d (Bin in der Mitte durchsehnittenes Stiick, um die Verhaltnisse der Windungen zu sehen.) m Th eB iod ive rsi t P testa discoidea, ammonitiformi, utrinque coneava; aufraetibus rotundatis trapezoidalibus, non ampleetentibus, ad utrumque dorsi finenituberculatis: tuberculis inaequabbus, laevibus; sulco dorsali satis iato: apertura subquadrangxtlari ow nlo ad fro M Durchmesser des Taf III Fig aljgebildetcn Exemplares 35 Millim., Hohe des ietzten Umganges an der Miindung 13 Millim Breite 13 Millim 21 Pleitrotomavia Fischeri Horn Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp ara tiv e Zo olo gy (C a mb rid ge , MA ); O rig ina lD Fundort: Vorderer Sandling bei Aussee Die Schale ist scheibenformig, ganz nach Art der Ammoniten eingei'ollt, ohno dass sich die Umgiinge, deren man f'iinf ziihlen kann, umfassen, oben und unten schiissclformig vertieft Die einzelnen Umgiinge sind im Querschnitte trapezoidal, doch ist die Riickenseite namentlich der Ietzten Windung, stark gewolbt; sie sind an der obercn und unteren Seite, dort wo die lUickenseite, mit der Innenseite zusammenstosst, mit schief stehenden Knotcn vcrschen, welche aber an der obercn und unteren Seite verschieden auftreten; so ist z B an dem abgcbilcletcn Exemplare die obere Seite (9, a) viel schwiicher geknotet ala die untcre (9, b) Ich hebe diese Verschiedenheiten hervor, wcil sich durch dieselbe herausstellt, dass der regelmassige Bau bei den Porcellien gewissen Sehwankungen untcrwoi'fen sei, welche beweisen, dass die Ansicht derjenigen mehr Geltung gewinne, welche die Porcellien mit den Pleurotomarien vereinigt wissen wollen, als jencr, welche sie mit Belleroplion vereinigen wollten Die Entscheidung jedoch, ob I'orcettia in der That nichts anders als eine eingedriickte Pleurotomaria sei, muss der Untersuchung eincs reichhaltigercn Materiales vorbehaltcn bleiben; nach dem Vorliegenden schcint die Ansicht noch zu gewagt, denn die Vei-schiedenheit der oberen und der unteren Fliiche ist verhaltnissmassig doch nur eine geringc und an zwei weiteren Excmplarcn diescr Art bemerkt man sie kaum Die Schale ist ferner mit ungemein feinen, gebogenen Zuwachsstreifen bedeckt, die sich iiber den Riicken hiniiberschwingen und an den bciden Leisten des Schlitzbandes mit einer starken Krummung nach riickwarts enden Das Sehlitzband selbst ist Millimeter breit und mit halbmondformig gebogenen Streifchon bedeckt Diese Art ist leicht von der friiher von mir beschriebenen Porcellia Fisc/ieri1) durch den giinzlicbcn Mangel der so bezeichnenden Gitterung der Oberflache zu unterscheiden Sammlung des Herrn Hofratlies Dr F i s c b c r in- Miinchen Taf Hi, Fig 10 a h P testa troebiformi, eonica; spirae angulo 65°: anfractibus eonvexis, striis longitudinalibus ac transversalibus decussantibus ornatis: fascia sinus plana, densissime striata, in medio ) Home s, Uher die Gastropoden und Acephalen der Hallstatter Sohichten, In dem IX Bde der Denkscliriften der mathm.-naturw CI der k Akademie der Wissenschaften, pag 45 k M ori; 32 lid rnes y.o rg/ ;w ww bi olo gie z en tru m at anfraetuum sita; ultimo anfractu ad basin rotundato; basi convexa; apertura subovata; umbilico amplo, profundo M Hohe des Taf Ill, Fig 10 abgebildeten Exemplares 70 MillitD., Breite 75 Millim., Hohe des letzten Umganges im Verhaltniss zur Hohe der ganzen Schale 45/ioo- lD ow nlo ad fro m Th e Bio div ers ity He rita g eL ibr a ry htt p:/ /w ww bi od ive rsi t ylib rar Fundorte: Vorderer Sandling und TeltscJion bei Aussee Die Schale ist kegelformig; das ziemlicli spitze Gewinde bestelit ans wulstformigen Umglingen, die an ihrer Oberflache mit einem feinen Gitter bedeckt sind, das aus der Durchkreuzung von schief geschwungenen Langs- und geraden Querlinicn besteht Ungefiihr in der Mitte, meist etwas unterhalb derselben, befindet sich das charaktcristische Band; dieses ist ziemlich breit, oben und unten von einem erhabenen Streifen begrenzt und mit engstehenden, halbmondfiirmig gebogenen Zuwachsstreifen bedeckt Oberhalb dieses Bandes trittein Querreifen etwas starker auf, wodurch die Schale das Ansehen gewinnt, als sei sic von einem Doppelbande umgcben Die Schlusswindung ist an ihrer Basis abgerundet; die Basis selbst ist stark gewolbt und auf iihnliche Weise gegittert, wie der iibrige Theil der Schale; die Miindung ist quer-eiformig; in der Mitte der Basis befindet sich ein weiter und tiefer Nabel Diese Art kann mit keiner ausseralpinen in unmitteibarcn Vergleich gezogen werden; nur VI cancellata Mii nst (Beitriige zur Petrefactenkunde, IV Heft, pag 113, Taf XII, Fig 16) scheint ihr nahe zu stehen; die Oberflachenverzierung ist dicselbe, der aussere Habitus auch, doch der Umstand, dass bei unseren Exemplaren sich das Band meist unterhalb der Mitte eines jeden Umganges befindet, ferner der Mangel ernes Nabels an der Cassianer Art, diirfte die Aufstellnng einer ncuen Art rcchtfertigen Sammlung des Herrn Hofrathes Dr Fischer in Miinchcn ); O rig ina 22 Pleurotomaria ftubscalnrifovniis Horn MA Taf Ill, Fig 11 a, h, c, d (Ein Stiick der vorletzten Windung dreimal yergrossert.) tiv eZ oo log y( Ca mb ri dg e, P testa trochiformi, conica^ spirae angulo 57°; anfractibus subscalariformibus, clathratis; fascia sinus plana, dense striata, in medio anfraetuum sita; ultimo anfractu ad basin angulato et bicarinato; basi subplana, ciatbrata: umbilico magno ; apertura depressa, oblique quadrangulari Co mp ara M Hohe des Taf HI, Fig 11 abgebiideten Exemplares 20 Millim., Breite 20 Millim.; Hohe des letzten Umganges im Verhiiltniss zur Hohe der ganzen Schale 3"/100 Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Fundort: Tcltschen bei Aussee Die Schale ist kegelformig; das spitze Gewinde besteht aus bis stufenformigen Umgangen, welche aus einem schicfen Dache und einer senkrechten Wand zusammengesetzt sind ; dort wo beide Theile zusammenstossen, ungefahr in der Mitte des Umganges, befindet sich das Schlitzband Das Dacb ist mit einem sehiefen Gitter bedeckt, bei dem die Langsleisten viel weiter, ja fast doppelt so weit von einander entfernt sind als die Querleisten Die senkrechte Wand ist mit einem regelmiissigen, geraden Gitter bedeckt, docb auch hier iibertrifft die Fntfernung der Langsstreifen die der Querstabe fast um die Halfte Das Band selbst ist mit feinen, engstehenden halhmondformigen Zuwachsstreifehen geziert Die Schlusswindung ist an ihrer Basis mit einem scharfen Kiele vcrsehen; die Basis selbst ist schwach gewolbt, fast eben und mit einem ahnlichcn Gitter bedeckt wie der iibrige Theil der Schale; die Mundung ist niedergedriickt, schief vierseitig; in der Mitte der Basis befindet sich ein weiter tiefer Nabel Als verwandte Form kann ich nur Pleurotomaria Oaudryana d'Orbigny (Paleontologie Franchise, Terr, jur., pag 447, tab 364, Fig 11—12) aus dem Toarcien von Villefranche bei Lyon bezeiebnen Sammlung des Herrn Hofrathes Dr Fischer in Munchen 23 Pleut'olamnrin Renssi Hiirn Taf Ill, Fig 12 a, b, (Ein Stiick der vorletzten Windung dreimal vergrossert.) P testa conica, depressa; anfractibus planiusculis, transverse striatis, lineis obliquis confertissimis interpositis; fascia sinus angusta, dense striata, in inferiori parte anfraetuum sita; 33 Wber Gastropoden mis der Trias der Alpen iez en tru m at ultimo anfractu subcarinato; basi planiuseula, spiraliter striata; nmbilico nullo; apertura subovata ;w ww bi olo g M Hohe des Taf Ill, Fig 12 abgebildeten Exemplares 15 Millim., Breite 19 Millim., Hbbe des letzten Umganges im Verhiiltniss zur Hohe der ganzen Schale 55/ioo- rsi t iod ive 24 M*leurotomaria ne.Kilis Horn yH eri tag eL ibr a ry htt p ://w ww bio div ers it ylib rar y.o rg/ Fundort: Vorderer Sandling bei Aussee Die Schale ist niedergedruckt-kegelformig; das stumpie Gewinde besteht aus schwach gewolbten, fast ebenen Umgiingen, welche mit erhabenen Querleisten versehen sind, zwischen denen man sehiefe, engstehende Liingslinien sieht; das Schlitzband ist nicht sehr breit und befindet sich am Grunde jedes Umganges hart an der Nath; es ist mit feinen, halbmondformig gebogenen Zuwachsstreifen bedeckt Die Schlusswindung ist an ihrem Umfange schwach gekielt, die Basis fast eben und mit spiralen Reifen geziert, zwischen denen, wie an den iibrigen ThoiJen der Schale, feine Linien auftreten Das Gehiiuse ist undurchbohrt, die Miindung niedergedriickt, eifo'rmig Sammlung des Herrn Ilnfrathes Dr Fischer in Miinchen Th eB Taf III Fig 13 a, b (Em Stiick der vorletzten Win dung dreimal vergrossert.) na lD ow nlo ad f rom P testa depresso-conica; spirae angulo 90°; anfractibus planis, clatliratis; fascia sinus ampla, dense striata, in inferiori parte anfractuum sita; apertura depressa ); O rig i M Hohe des Taf Ill, Fig 13 abgebildeten Exemplares 12 Millim Breite 18 Millim., Hohe des letzten Umganges im Verhiiltniss zur Hohe der ganzen Schale 45/roo- Co mp ara ti ve Zo olo g y( Ca mb rid ge , MA Fundort: Vorderer Sandling bei Aussee Die Schale ist niedergedruckt-kegelformig; das stumpfe Gewinde besteht aus ebenen Umgiingen, die mit einem feinen gleichmassigen Gitter bedeckt sind ; das Schlitzband befindet sich am Grunde jedes Umganges hart an der Nath und besteht aus in spitzem Winkel nach ruckwarts gebogenen, feinen Zuwachsstreifen Die Schlusswindung ist an ihrem Umfange etwas gekielt; die Basis schwach gewolbt Sammlung: des Herrn Hofrathes Dr Fischer in Miinchen us eu m of fieurotomaria perversa H 6i f th eM Taf Ill, Fig 14 ns t Ma yr Lib rar yo P testa trochiformi, conica perversa; anfractibus torulosis, medio carinatis, ad suturam fasciatis; fascia sinus ampla, dense striata, in inferiori parte anfractuum sita; anfractu ultimo rotundato; nmbilico amplo, carina cincto; apertura depresso-ovata ive rsi ty, Er M Hohe des Taf IU, Fig 14 abgeliildeten Exemplares 13 Millim Breite 18 Millim., Hohe des letzten Umganges im Verhaltniss zur Hohe der ganzen Schale 5%oo- Dig itis ed by the Ha rva rd Un Fundort: Yordercr Sandling bei Aussee Die Schale ist kegelformig, linksgewunden; das wenig spitze Gewinde besteht aus wulstfO'rmigen, glatten oder der Liinge und der Quere nach schwach gestrciften Umgiingen, welche in ihrer Mitte gekielt sind Unterhalb des Kielcs, hart an dor Nath, befindet sich das Schlitzband; dieses ist verhaltnissmassig breit, oben und unten von einem feinen Leistchen begrenzt und von feinen, halbmondformig gebogenen Zuwachsstreifen gekreuzt; die Schlusswindung ist an ihrem Umfange abgerundet Die Basis ist radial gestreift; in ihrer Mitte offnet sich einweiter tieferNabel, der von einemKiele begrenzt ist DieMiindung ist zusammengedruckt-eiformi"- Linksgewundene Pleurotomarien sind bereits von mehreren Autoren, z B von F und G Sandberger beobachtet worden Sammlung des Herrn Hofrathes Dr Fischer in Miinchen Denkschrifteo der mathem.-uiiturw CI Xll Bd Abhandl T Nichtmltgl 34 bio div ers it ylib rar y.o rg/ ;w ww bi olo g iez en tru m at Moriz Homes Uber Gastropoden aus der Trias der Alp en ry htt p ://w ww ERKLARTJNG DER TAFELN tag eL ibr a TAFEL I ge , y( Ca mb rid olo g TAFEL III eu m of Co mp ara ti ve n Chemnitzia gradata Horn (Seite 26), aus dem weissen Kalksteine vom Fladungbau am Obir 2—4 Chemnitzia JEscheri Horn (Seite 27), aus dem grauen dolomitischen Kalke von Esino Chemnitzia formosa Klipst (Seite 28), aus dem gelblich-weissen Kalksteine von Unterpetzen Natica Meriani Hor n (Seite 26), aus dem dolomitischen Kalke von Esino Natica lemniscata Horn (Seite 26), aus dem weissen Kalke vom Fladungbau am Obir Natica lemniscata Horn (Seite 26), aus dem grauen dolomitischen Kalke von Esino Zo Fig „ „ „ „ TAFEL II MA ); O rig i na lD ow nlo ad f rom Th eB iod ive rsi t yH eri Fig Turbo Suessi Horn (Seite 23), aus dem gelblich-weissen Kalksteine von Unterpetzen nachst Schwarzenbaoh in Unterkarnten „ Turbo subcoronatus Horn (Seite 23), aus dem gelblich-weissen Kalksteine von Unterpetzen „ Turbo depressus Horn (Seite 24), aus dem grauen dolomitischen Kalke von Esino, unweit Varenna an der Ostseite des Comer See's; a Ansicht von vorne, b von riickwarts, c von oben „ Nerineaprisca Horn (Seite 24), aus dem gelblich-weissen Kalksteine von Unterpetzen „ Natica Lipoldi Horn (Seite 24), aus dem weissen Kalksteine vom Fladungbau am Obir, nordwestlich von Eisenkappel in Unterkarnten „ Natica Comemi* Horn (Seite 25), aus dem grauen dolomitischen Kalke von Esino „ Natica sublineata Miinst (Seite 25), aus dem gelblich-weissen Kalksteine von Unterpetzen Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns t Ma yr Lib rar yo f th eM us Fig Holopella, tumida Horn (Seite 28), aus dem rothen Kalke vom vorderen Sandling bei Aussee „ Fhasianella acuminata Horn (Seite 29), vom Sandling „ Trochus KoninckiWoxn (Seite 29), aus dem rothlich-braunen Kalke von Teltschen bei Aussee; a Ansieht von vorne, vorletzte Windung, zweimal vergrb'ssert „ Trochus sinistrorsus Horn (Seite 29), vom Sandling; a Ansicht von vorne, von riickwarts, o von unten „ Trochus strobiliformis Horn (Seite 30), vom Sandling „ ScoliostomOi moniliferum Horn (Seite 30), vom Sandling „ 7, Scoliostoma fasciatum Horn (Seite 30), vom Sandling „ PorcelUa abnormis Horn (Seite 31), vom Sandling; a Ansicht von oben, b von unten, c von der Seite, d in der Mitte entzweigeschnitten, um die Verhaltnisse der Windungen zu sehen B 10 Fleurotomaria Fischeri Horn (Seite 31), vom Sandling „ 11 Fleurotomaria subscalariformis Horn (Seite 32), von Teltschen; a Ansicht von vorne, b von riickwarts, c von unten, d ein Stuck der vorletzten Windung, dreimal vergrb'ssert ,, 12 Fleurotomaria lieussi H o r n (Seite 32), vom Sandling; a Ansicht von vorne, von unten, c ein Stuck der vorletzten Windung, dreimal vergrb'ssert „ 13 Fleurotomaria nexilis Horn (Seite 33), vom Sandling; a Ansicht von vorne, b ein Stuck der vorletzten Windung, dreimal vergrossert , 14 Fleurotomaria perversa Horn (Seite 33), vom Sandling; a Ansicht von vorne, b von unten (lastropoden aus ier Trias derAlpen Taf I ze ntr u m at Homes, ^ «, ,5 bio • htt p:/ /w ww \ div e rsi tyl ibr ary or g/; ww w bio l og ie /«, A nlo ad f rom Th eB iod ive rsi ty He rita ge Lib r ary J e " v ity ,E rns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp ara tiv eZ oo log y( Ca mb rid ge , MA ); O rig ina lD ow So, *"* 7" cu • / Turbo yiic/.n' Horn* •? 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