Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 11-2-0001-0022

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Ngày đăng: 04/11/2018, 17:03

at iez en tru m bio log ww w g/; y.o r lib rar IHK htt p:/ /w ww UBER bio div ers ity BEMERKUNGEN He rita ge Lib r ary C A R TI D E N I) E R S CII L A N G E N iod ive rsi ty VON Th eB II E IN RICH R1THKE ); O rig ina lD ow nlo ad f rom VOEGELEGT IN DBH SITZUNG DEB MATHEMATI8CH- NATURWISSENSOHAITLIOHEN OLASSE AM 29 NOVEMBER 1855 Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp ara t ive Zo olo gy ( Ca mb ri dg e, MA I lie von einigen Anatomen iiber das arterielle System der Schlangen gemaehten An gab en liessen vermuthen, dass alle diese Reptilien nur eine einzige Garotis communis besitzen Denn nur in der linken Seitenhalfte des Korpers sollte ein soldier Arterienstamm vorkommen nach J K Meckel bei Python tigris,1) nach Schlemm bei Tropidonotus natrix, Goryphodon pantheriims (Golnber capistratus Lichtenst.) Boa constrictor, Vipera herns and Lachesis (Trigohocephalus) muta,2) nach Cuvier bei den Schlangen im Allgemeinen.8) Es erschien mir indess, als ieli eine Sell rift iiber diejenigen Arterien der Sanrier ausarbcitetc, welche bei denselben von den Aortenwurzeln abgehen, noch fraglich, ob nicht die sogenannten engm'auligen Schlangen, also diejenigen Oplridiei', welche hinsichtlich verschiedenex Vei-haltnis.se in ihrcm Bau den Sauriern am n'achsten stehcn, mit zwei gemeinsdtaftlichcn Carotiden versehcn seien Ich stellte deshalb an einigen von ihnen eine IJntersnchuiig daraufan und land niimnehr bei alien, an denen es geschah, zwei dergleichcn aufdie beiden Seitenh'alffcen (\CH Kiii-pers vertheilte Arterienstamine Aueh war dasselbe der Fal] bei mchrcren von den weitmauligen Schlangen, die ich tiachher noch untersuchte Naher angegeben, land ich zwei deutlich erkennbare gemeinschaftliche Carotiden, die nclicn den hcniinschwcilenden Nerven und Drosselvcncn ibren Verlauf machten, bei Onyckocephalus Delalandti, Typhlops reticulatns, Tlysia scytale, Gylindrophis riifus, Uropeltis (•'•///aniens, Eryx Johnii, Boa constrictor, Eunectes (Una,) murinus, Xyphosoma (Boa) caninum, Xyphos (Hon) hortulanum, Epic-rates (Boa) cenchris, Python tigris, Vytli javanicus, Pyth hieroglyphicus, Xenopcltis unicolor, Ghersydrus fasciatus, Platnrus fascialns, Hydrophis 'i System der vergl Anatomic, Theil V, S 248 '-') Zcilsi'ln ill Ptir 1'liysiologie von Tiedein a n ii mul Ti'cviranns Bd II 107 his IM :i ) i.i'vcns d'anatomie oomp Seoonde edition, Tom VI, pag 212 Deniesohrlftsn dsr matliem.-naturw 01, EI Bd, Ablmmii v, Nlisttmltgl He in r ic h R athke eL He ri tag §• ibr ary htt p:/ /w ww bi od ive rsi t ylib rar y.o rg/ ;w ww bi olo gie ze ntr um at schistosus, Hydr gracilis, Jfydr striatus, Velamis bicolor, Naja tripudians, Echidna ar'ietans, Grotalus horridus, Grot, durissus und Grot, miliarius Dessgleichen fand icJi zwei gemeinschaftlichc Carotidcn, von denen aber die der reelitcn Seitenli'alftc kaum erkennbar war, bei Tropidonotus natrix, Brachyruton plumbeum, Oxybelis fulgidus, Oxyb aeneus, Homalopsisbuccatus, Bothrops atrox und Both, jararaca Dagegen konntc icli cincn solclicn A.rterienstamm aur in dcr linker) Scitenhalfte gewahr wcrdcn bci Oligodon subtorquatum, Jlomalosoma tutrix, Herpetodryas Bernieri, Goniosoma viride, Boaedon capen.se, Lycodon Hebe, Leptophis liocercus, Spilotes variabilis, Dromicus lineatus, ITelicops angulation, Xenodon severus , Scytale coronatum, Oxyrhopus trigeminus, Dipsas annulata, Elaps micinctus, Vipera berus und Vip prester ') ed b yt he H arv a rd Un iv ers i ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the M us eu m of Co mp ara tiv e Zo olo gy (C am bri dg e ,M A) ;O rig ina lD ow n loa df rom Th eB iod ive rsi ty Jk;i den versehiedcnen Arten von Schlangen, welche in ihrem ausgebildctcn Zustande zwei gemeinschaftliche Carotidcn besitzen, habcn diese (lefasse im Vergleich mit einander eine sehr vcrschicdcne Dicke Bei einigen sind beide gleich oder bcinalie gleich dick, so nainentlieh bci Typhlops reticulatus, Ilysia scytale, Cylindrophis rufus, Uropeltis ceylanicus, Eryx Johnii und Ilydrophis schistosus Bci cincr grSsseren Zahl von Schlangenarten ist die rechte dttnner, als die linke, besondcrs nachdero sie zwischen den Blntdriiscn, die vor dem fferzbeutel unter derLuftrb'hre liegen, hindurcligegangen ist und an dieselben mclircrc Zweige abgegeben hat.2) Abgesehen von diesem ihren kurzen hintersten Theil fand ich sic zwar merklich, doch aicht bedeutend dtinner, als die linke, bci Onyotocephalus Delalandu, Xenopeltis unicolor und Glu-rsydrus fasciatus, ungefahr Mai diinner bei Python javanicus, noch diinncr bci Python tigris, f'yth h.icroglyphicus, Naja tripudians, Echidna arietans, Grotalus horridus, Grotalus durissus, Grotalus miliarius, ////drophis gracilis, Ilydrophis striatus und Velamis bicolor Bei den mcisten von den zuletzt genannten Schlangen ist die rechte Garotis communis in dem grosstcn Theile ihrer L'ange sogar um die Ilalftc odcr dariiber diinncr, als der Nerrus vagus, dicht neben dem sic verl'auft, und mit dem sie durch Uindogcwebc vicl innigcr, als mit dcr Vena jugularis ihrcr Seitc vcreinigt ist Noch diinncr aber ist sic, vci'glichen mit diesem Nerven, in dem mittleren Theile Ihrer L'ange bei der Natter und Brachyruton plumbeum Bei zwei Exemplaren der Natter, die iihor Fuss lang warcn, und die ich bald nach ihrcm Tode mit cincr wassrigen Aufiosung von blausaurem Eisenkali, der Tinctura ferri muriatici zugesetzt wonlon war, Lnjicirt hatte, war die Lnjectionsmassc in die rechte Garotis communis von hinterj und vorn so weit eingedrungen, dass sich beinahe zwei Viertel dieser Artcrie damit crffillt zcigtcn Der tlbrige oder mittlere Theil dcrselben aber, der am diinnston war und dessen Breite, mit cincmMikrometcr gemessen, Dig itis ') Bei dcr Namhaftmaohung der untcrsuchtcn Schlangen babe ioh mloh geriohtet Qach der von Dumeril and Bibron abgefassten Erp6tologie gen^rale, Tome VI und VII Paris is I I und 1854 ) Von solclicn Driiscn konuncn lici den Schlangen im Allgemeinen drei vor, und cs sind dieselben s gelagert, dass zwei zu beiden Seiten dcr dritten liegen Uic rechte Car communis gcht zwischen der mittlern und rechten von diesen Driisen hindurch Hie linke Car communis aber liiuft erst an der obern, dann an der ausscrn Seitc der linken vorlui Ubrigens sind die beiden scitlichen Driiscn symmetrisch und in der Kegel, einzeln genomraen, grosser, als die mittlere, sehr seiten, wie loh bei cinem Puss langen Orotalus horridus gesehen babe, sehr -vicl kleiner und bcinahc viillig vergangen Audi sind die seitlichcn weioher mid baben dberhaupt ein andercs Oewebe, als die mittlere 3 Bemerkungen liber die Garotiden der Schlangen § itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of C om pa rat iv eZ oo log y( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad f rom Th eB iod ive rsi t yH eri tag e Lib rar y htt p:/ /w ww bi od ive rsi t ylib rar y.o rg/ ;w ww bi olo gie ze ntr um at nur den siebenten Tbeil von der Breite des N vagus betrug, erschien selbst unter einer stark vergrbsscrnden Lupe nur als ein zarter Faden, der dem genannten Nerven dicbt angeschmicgt und mit ilnn innigst verbunden war, liess jcdocli unter einem zusammengesetzten Mikroskop deutlich das Gewebe einer Arterie, im [nnern eine libido und in dieser an einigen Stellen nocb Blut erkennon Von einer 'ahnliehen Beschaffenheit und in einem ahnliehen Zustande, wie bei jenen Exemplaren der Natter, land icb die recbte gemeinschaftliche Carotis auch bei einem injicirten 4' 2" iangen Exemplar von Brachyruton plumbeum, doch war bei ibm die Injectionsmasse in die verhaltnissm'assig viol I'angere Arterie nicht ganz so weit, wie bei jenen Schlangen vorgedrungen Gleichfalls bemerkte icb bei Boihrops atrox, Hoik, jararaca, Homalopsis buccatua, Oxybelis fulgidus und Oxyb aeneus neben dem recbten N vagus einen mit demselben innigst verbundenen zarten Faden, der von einer Arterie, die zwischen der mittleren und der rechten von Uen < rci vor demllerzbeutcl lieffend.cn Blutdriisen hindurchlief, ausging und sicb als deren Fortsetzung darstellte, bis zum Kopf verfolgt werden konnte und sicb unter dem Mikroskop deutlieh als einGelass zu erkennen gab Von den ebenfalJs nur zarten Venenzweigen, von denen mebrere in einer Beibe binter einander zu dem Nerven gingen, untcrscbied sicb dasselbe tJieils durcb eine stlirkere Wandung, tbeils auch dadurcb, dass es allentbalben cine ziemlicb gleiche Dicke batte, statt dass die neben dem ei'wiilinlen Nerven verlaui'enden und fur ilin bcstimmlen Venenzweige, die in der Begel in einen aut'steigenden und einen absteigenden Schenkel gespalten waren, in ihrcm Vcrlauf alimahlieh diinner wurden Deshalb nun aber und mit Biieksicht auf die angefuhrten Wabrnelunungen an der Natter und J Irachyruton plumbeum glaube ieb dieses ungemein zarte GefSss der obengenannten Scblangen, obscbon in dasselbe wedervon der erwahnten zwiscben den Blutdriisen bindurcblaufenden Arterie, nocb von den Kopfarterien aus die angewendcte Cnjectionsmasse eingedrungen war und icb auch mil, dem Messer mir nicbt einen Zusannnenhajig zwiscben ibm und den Kopfarterien anscbaulicb macben konnte, doch gleicbfalls fur nicbts Anderes, als fur den langsten, aber im bb'ehsten Grade verkiimmerten Tbeil einer gemeinschaftlicben Carotis ausgeben zu konnen Bei nocb andern Scblangen, doch, wie es alien Anscbein hat, nur bei den Boa&iden, ist von den beiden gemeinschaftlichcn Carotiden, die bei ilmen vorkommen, nicht die recbte, sondern gegentbeils die Hnke, zumal nacb vorn, diinner, als die ihr gegenuberhegende So fand icb unter den verschiedenen Boaeiden, weicbeieb, nacbdem sie injicirt waren, unlersuchte, bei zwei Exemplaren von Ihmectes murium, von denen das eine 5' 6", das andere 5' 9" lang war, ferner bei einem Epicrates cenchris von ">' I" Lange und bei einer Boa constrictor, deren L'ange 0' 4" betrug, die Linke gemeinscbaftHcbe Carotis an ibrem Ursprunge ungef'abr balb so dick, in der N'ahe des Kopfes aber sogar (i bis Mai diinner, als die rechte an den entsprecbenden Stellen Dig Nac i den (Jntersucbunffen, welcbe von mir fiber die Entwickelung der Natter anjyestelll worden sind, haben bei dieser Scblange in der erstern H'alfte des Frucbtlebens die beiden gemeinschaftiichen Carotiden einige Zeit bindurcb eine gleicbe Dicke Allm'ahlich, aber wird • lie recbte immer diinner, bis sic dem grb'ssten Tbeile ibrer L'ange nacb zu versebwinden und nur ein kleiner Tbeil von ihr der von ihreni Ursprung bis zum vordern Rande der vor dem If emric h I'at like rar yh ttp : //w ww bio div ers ity lib rar y.o rg/ ;w ww bio l og iez en tru m at Herzbeutel liegenderi Blutdriisen reicht, (Ibrig zu bleiben sclieint.1) Es lasst sieb dalier wold als gewiss annehmen, daes tiberhaupt bei den Schlangen anfanglich, wie bei den Saugethieren, zwei gleich dicke gemeinschaftliche Carotiden vorkommen, dass aber bei einigen von ihnen wain-end der weitern Entwickelung derselben die Linke in Hinsicht des Wachsthums in die Dicke hinter der rechten zurtickbleibt, bei anderen gegentheils die rechte weniger, als die linke, an Dicke zunimmt odcr sogar verkummert und diinner wird, und dass bei noch anderen die rechte durcb eine Resorption zum grossten Theil verloren geht [n Frage ware indess zu stellen, ob nicht die rechte gemeinschaftliche Carotis bei einigen Exemplaren mancher Schlangenarten grosstentheils verloren geht, bei anderen Exemplaren derselben Arten aber nur so verkiimmert, dass endlich der grbsste Theii von ihr das A.ussehen oines sehr zarten Fadens gew'ahrt rita ge Lib Đ4 Dig itis ed by t he Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay r Lib rar yo f th eM us eu m of Co mp ara tiv e Zo olo gy (C am bri dg e, MA ); O rig ina lD ow nlo ad fro m Th e Bio div ers ity He Bei den Schlangen, welche mit zwei gemeinscb.aftlicb.en Carotiden verseben sind, entspringen diese Grefasse aus der rechten Aortenwurze] in der Elegel mittelst eines gemeinsamen Stammes, der bn Vergleich mit ihnen nur sehr kurz ist und mil dem Namen dor Carotis primaria belegt werden konnte A-usnahmsweise aber entspringen sie aus (\CA- rechten Aortenwurze! gescbieden von einander, und zwar entweder dicbt neben odor hingegen lorn von einander Ein solches angewohnliches Verhaitniss iu ibrem Abgangvon der Aorta fand icb bei Onychocephalus Delalandit, Crotalus horridus, Crot durissus, Grot, miliarius, Hydrophis schistosus, llysia scytale, Cylindrophis rufus, Boa constrictor, Xiphosoma caninum, Xiph hortulanum, Xenopeltis unicolor, Python javanieus und Python tigris.*) Bei do\\ meisten von diesen Schlangen entsprangen die beiden gemeinscbaftlichen Carotiden dicbt neben einander, bei dem Onyckocephalus aber etwas entfernt von einander und bei don genannten Arten dor Gattung Crotalus in einem so betr'acbtlicben Abstande von einander, dass die recbte von der Aortenwarzel dieser Seitenh'alfte ziemlich genau in dor Mitte zwischen dor linken und dor Art vertebralis (die bei den Schlangen unpaar ist undunter derWirbels'aule in der Mittelebene des Kiirpers verl'auft) abging.8) Jedocb mbgen solche Ausnahmen, wie die angeftlbrten, tnitunter nur Individual] sein, da Duvernoy bei dor Natter die Arterie, welcbe bei derselben als eine recbte gemeinschaftlicbe Carotis zu betracbten ist, neben der gleiebnamigen Linken Arterie entspringen sah und Meckel in Betreff des Python tigris angegeben bat, dass bei demselben die gemeinschaftliche tvopf-und Halspulsader sogleicb nach ibremAbgange(von derrecbten Aortenwurze!) einen betr'acbtlicben Ast entsendet', unter welchem A.ste nur die von ibm zum grossern Tlieil iibersehene recbte gemeinscbaftliche Carotis verstanden werden kann Die Carotis primaria, die bei manchen Schlangen gefunden wird, bildet sich bei ibnen, wie bei anderen Wirbeltbieren, erstspater? als die gemeinscbaftlicben Carotiden: denn nacb don Untersuchungen iiber die Entwickelung dc\- Natter geben bei don Embrycmen dieser Schlange die gemeinschaftlichen (Jarotiden urspriingbch von demjenigen A bschnittedes arterie en Systems, welcber sicb zu der recbten Aortenwurzel entwickelt, neben einander ab, spinnen aber nacbber sieh aus demselben in der Reg< einen kurzen sremeinsamen Stamm aus h liathke Entwickelungs-Geschichte der Natter Konigsberg 1839, Seite 169 -) Audi Duvernoy s.-ili sic bei Python tigrii neben einander von tier rechten Aortenwurzel abgehen (Zweite A.usgabe der Legoni d'anat ctymp dtt (', Ouvier, Tome VI, pag- 212.) : '\ Bei Python hieroglyphicus I miter der Haar.itbm hoi Etine.ctes mnrinut and Epiaratea cenchria sah icb die beiden gemeinschaftlichen Carotiden dor Regel gemaea mittelst eines ktrrzen gemeinsamen Stammes von der A.orta abgehen Bemerkungen iiber die < 'arotiden der Schlangen loa df rom Th eB iod ive rsi ty He ri tag eL ibr ary htt p:/ /w ww bi od ive rsi t ylib rar y.o rg/ ;w ww bi olo gie ze ntr um at Hoi denjenigen Schlangen, welche nur linkerseits eine Carotis communis besitzen, kommt rechterseits doch eine Arterie vor, die, wie bei anderen Schlangen der hinterste und dickste I'lieil der rechten Car communis, zwischen dw rechten und dor mittlern von den drei vor dem Herzbeute] liegenden Blutdriiseri bindurebgebt und an dieselben mebrere Zweige abgibt, aber entweder gar nicht, oder doeb nur eine kurze Strecke iiber sie nach vom hmausl'auft und sieli lann unmerklicb verliert Scl itemni und M e c k e I li;abcn diese Arterie fur gdeichbedeutend mat einer A thyreoidea anderer Wirbeltbiere gebalten In anatomischer Hinsicht aber ist diese Deutung sicberlich nicht richtig, wenngleich sie es in physiologischer sein mag falls namlich die erwahnten Driisen der Glandula thyreoidea uml niehl der 01 thymus anderer Wirbeltbiere entsprecben Vielmebr 1st die angefiibrte Arterie dry noch iibrig gebliebene Tbeil einer friiher vorbanden gewesenen und allmahlich geschwundenen recbten Carotis communis Dessbalb ersebeint sie auch niehl notbwendig als ein Ast von der aur noch allein vorhandenen linken Carotis communis, sondern geht bisweilen, obwobl nur selten, neben dieser von der rechten Aortenwurzel ab Falle der Art als Ausnahmen von der Kegel sind von Duvern iy bei Dispholidus Lalandii (Bucephalus typus Smith) von mir bei Oonyosoma viride und Homalosoma lutrix bemerkt worden rig ina lD ow n Đ am bri dg e ,M A) ;O I )as I Iery, Liegt bei den Schlangen, je nach den Arten derselben, in einer sebr verschiedentlich grossen Entfernung von dem Kopfe Es konnte daher vermuthet werden, dass nur bei solchen Arten dieser lJ.epiilien, bei welchen sieh wiihreml des Fruehtlebens das ller/ nicht sonderlicb olo gy (C weil: vom Kopfe entl'enit, die reclile genieinsehaflliche Carotis vergeht, weil bei ihnen sehon Dig itis ed b yt he H arv a rd Un iv ers i ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the M us eu m of Co mp ara tiv e Zo die linke wegen Lhrer Kiirze gentlgen konnte, dew ganzen Kopf.hinreichend mit libit zu versorgen, dass hingegen bei denjenigen, bei welchen das Ilerz viel weiter nach hinlen n'ickt die beiden gemeinschaftlichen ('arotiden bestehen bleiben und an Dicke urn so gleichmassiger zunehmen, je weiter jenes Organ nach hinten wandert Eine solche Vermuthung aber wttrde in den Ergebnissen von Messungen, welche ieh dessbalb bei mehreren Schlangen angestelll babe, nicht eine Best'atigung Bnden Denn obgleich nach diesen Messungen wie die nachstehende Tabelle nachweist, bei einigen von denjenigen Schlangen, welche zwei gemeinschaftliche Carotiden besitzen, das Elerz in der Leibeshb'hle allerdings ungemein weil nach hinten liegt, so hat es doch bei anderen und sogar bei solchen, bei welchen jene Arterienstamnie eine ziemlich gleiche Dicke haben, vied weiter nach vom seine Lage, als bei m-anchen nur mit einer einzigen gemeinschaftlichen Carotis versehenen Schlangen Nach den Beobaehtungen, die bis jetzl iiber das arleriellc System dieser Beptilien gemacht worden sind, lassl sich in Betreff der Zah] ibrer gemeinschaftlichen Carotiden vorlaufig nur so viel angeben, dass wahrscheinlich alle sogenannlcn engniiiuligen Schlangen, also die den Saurieni am n'achsten vcrwandten, und unter den weitmauligen alle Eryciden, Boaeiden und Pythoniden, also auch diejenigen, welche man in dieser Gruppe von Schlangen als die am hochstcn stehenden zu betracbten pflegt, noch in ibrem ausgebildeten Zustande zwei solche Arterienst'amme besitzen, dass aber unter den iibrigen weitmauligen Schlangen in einzelnen Famibien derselben die [ndividuen einiger Arten auch noch im sp'atern Lebensalter mil, zwei dergleichen Arterienstammen, hingegen die Endividuen anderer Arten, wann ihre Entwickelung vollemlet ist, nur mit einem versehen sind m at IIeinrich IiatkLc gie ze n tru ft Th eB iod ive rsi t yH eri ta ge L ibr ary htt p:/ /w ww bi od iv ers i tyl ibr a ry org /; w ww bi olo Die gemeinschaftliehen Carotidon geben in lirem Verlaufe mehrero Seiten'aste fiir die vorhin erwahnten Blutdriisen, die Speiserohre, die Luftrblire, und die unter ihnen gelegenen Muskeln der Bauchseite ab Sind beide ziemlich gleich dick, so entspringen aus ihnen auch ziemlich gleich dicke und gleich viele Seiten'aste, die sich dann gleichmassig auf die beiden Seitenh'alften des Kbrpers vertheilt zeigen Wenn aber die cine von ihnen cine viel geringere Dicke, als die andere hat, so entspringen aus ihr nur wenige und sehr kleine, odor auch gar keinc fur die SpeiserShre, die Luftrohre und die unter ihr gelegenen Bauchmuskeln bestimmte Aste, wogegen dann manehe Aste der dickern andern audi in die andere Seitenhalfte hiniiberreiehen und sich in dieser an den genannten Kbrpertheilen mehr oderweniger ausbreiten, Ein ahnliehes Verhalten zeigen natiirlich audi in dem Fall, wenn die eine fehlt, die fUrjene Kbrpertheile bestimmten Aste der nur allein vorhandenen rom Đ Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr a ry of the Mu se um of Co mp a rat ive Z oo lo gy (C am bri d ge , MA ); O rig ina lD ow nlo ad f Von den beiden gemeinsehaftlichen Carotiden (lie sicli wohl bei alien Schlangen in der erstern E'alfte thres Embryolebens bilden, geht ein jeder in zwei EndSste aus Der eine von diesen, der diejcnigcn Kbrpertheile, welche sich zwisehen und zun'achst hinter den Unterkief'erhalften entwickeln, mit Blut versorgen soli (die Art infrctmaxillaris naeh Schlemm), diirfte als Garotis externa, der andere, der insbesondere fur die iibrigen Theile dos Kopf'es bestiinmt ist, als Gar interna zu deuten sein.1) Der Ictztere Ast einer jedcn Gar communis sendet bei der Natter etwas fruiter, als die rechte zu schwindcn beginnt, nicht weit von seinem Ursprunge einen einfaclien Zweig aus, der zwisehen dem Atlas und dem Hinterhaupte nach innen dringt und sich unter dem verlangerten Marke mit (I em s eichen Zweiffe der andern Seitenhalfte ver einigt Durch diese beiden einandergleichen Zweige, die ieh in meiner Entwickelungsgeschichte der Natter Arteriae vertebrates genannt habe, die aber passender als ein Paar Rami sjpinales zu bezeielinen waxen, wird dann zwisehen den beiden innern Carotidon cine Anastomose gebildet, die sich immer mehr erweitert, wahrend dagegen die rechte Gar communis immer enger wird und endlich beinahe ihrerganzen Lange nach zu verschwinden scheint Est nun dieser Stamm bereits in solchem Grade verktimmert, dass er beinahe kein Blut mehr durchlasst, so erscheinen die Gar interna und Gar externa der rechten Seitenhalfte, die nicht ebcnf'ails verkiimmern, vielniehi' sich hi derselbcn Weise und beinahe auch in demselben Mass*;, wie die gleichnamigen Arterien der andern Seitenhalfte, weiter ausbilden, als Zweige eines neu entstandenen besondern Astes der linken Gar interna Eine ebon so geformte und gelagerte Anastomose, wie cue angegebene der Natter, kommt aber auch bei anderen oder vielmehr, nach den bisherige] i Beobachtungen zu schliessen, wohl bei alien Iibrigen Schlangen vor, also solbst bei solchen, welche auch in ihreni ausgebildeten Zustande zwei gemeinschaftliche Carotidon von ziemlich gleicher Dicke besitzen, wie namentlich die engmauligen Schlangen, Eryx Johniiund Hydrophis sell istosllS ') Die hauptsiiohlioh aus der Entwickelungsgeschichte der Wirbelthiere zu entnehmenden Grflnde fiir eine solohe Deutung werde ich in der erwiihnten Sohrift fiber die Arterien, welche bei den Sauriern v
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