Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 58-0867-0884

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Ngày đăng: 04/11/2018, 17:02

ylib rar y.o rg/ ;w ww bi olo gie z en tru m at 867 ww bi od ive rsi t GENERA UND SPECIES htt p:/ /w DEK eL ibr a ry F A M I L I E PHTTOPTIDA ers div I)n ALFRED NALEPA, ity He rita g VON m Th e Bio PROFESSOR AN DER K K hKIIIiKUHILDUNQSANSTALT IN IAN'/ rig ina lD ow nlo ad fro (&WU $a-feU.) y( Ca mb ri dg e, MA ); O VORGELEGT IN DER SITZUNG AM JUU 1891 of the Mu se um of Co mp ara tiv eZ oo log Als ich im Jahre 1889 den Versuch machte, durch Aufstellung verlasslicher Artmerkmale die zahlreichen bis dahin vollig unbekannten Arten der Familie Phytoptida zu trennen, sah ich micli bereits genothigt, die Dujardin'sche Gattung Phytoptus in vier neue Genera aufzulosen Seither habe ich an 75 Phytoptocecidien untersucht und in denselben 98 neue Arten aufgefunden, darunter solche, welche sich deutlich als Zwischenformen der damals geschaffenen Gattungen erweisen, so dass die •eute bekannten Phytoptiden cine continuirliche Reihe reprasentiren, welche die Aufstellung scharf umschriehener Genera sehr erschwert Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary Mit dem Auffinden jener Ubergangsformen hat sich naturgernass das Bediirfniss ergeben, einerseits den Umfang der bcstehenden Gattungsbegriffe durch Elimination von einschrankenden Merkmalen zu erweitem, anderseits neue Gattungen zu schaffen Ich habe im Nachsteheiiden den Versuch gemacht, diesem Bedttrfnisse Rechnung zu tragen und einen Sehltissel zur Bestimmung der Genera aufzustellen Als obersten Eintheilungsgrund wahlte ich die Korper°«n und unterordnete dieser die Ringelung und Gestalt des Abdomens Dadurch ergeben sich vier natiiriche Parallelreihen: Phytoptus Duj pp — Phytocoptes l n g und Cecidophyes Nal — Phyllocoptes Nal Jnter den phyllocoptesartigen Phytoptiden finden sich solche, welche von den echten Pliyllocopten durch die J»ehr odcr minder dachfOrmigo Ausgestaltung des Abdomens abweichen Ftir diese habe ich schon a a die Gattung Tegonotus aufgestellt * In jtingster Zeit mehrtcn sich indessen jene Formen, welche in nahen Bcziehungen zu den Pliyllocopten stehen, sich aber von diescn durch die an den Pleuren zahn- oder dornartig vorsprmgenden RUckenhalbringe wesentlich unterscheiden Um nun in der Gattung Tegonotus nicht ausserich sehr verschiedene Formen vereinigeu zu mtissen, habe ich diese Gattung in zwei neue Genera, Tegonotus Die Gattung Phytocoptes Donnadieu hat nio existirtl Tegonotus, eine neuePhytoptiden-Gattung, Zool.Jahrb Giessen ImDruoke Sieheauoh: Nova Acta 1890, LV p 392 UM Anzeiger d k Akad d Wissensoh., Wien 1890, XX p 213 109* 868 Alfred Nalepa, olo gie ze ntr um at Nal pp and Oxypleurites n g zerlegt, welche jedoch den obeii genannten vier Gattungen systematisch nicht vSllig aquivalent sind, sondern nur den Wertli von Subgenera der Gattung Phyllocoptes beansprachen konnen ww bi Schliissel zur Bestimmung der Gattungen aus der Familie Phytoptida, org /; w A K6rper cyliudriscli, walzcn- oder wurmformig y( Ca mb ri dg e, MA ) ;O rig i na lD ow nlo ad fro m Th e Bio div ers ity He ri tag eL ibr a ry htt p:/ /w ww bi od ive rsi tyl ibr ary Ringelung des Abdomens gleichartig; in der Regel Bauch- mid Brustseite punktirt Kopfbrustschild meist nur die Basis des Riissels deckend Gattung Phytoptu.s Duj pp Ringelung ungleicbartig; die Rlickenhalbringe sind stets breiter als die Bauclilialbringe und sind in der Regel glatt, selten punktirt Kopfbrustschild haufig den Riissel ganz oder docli tlieilweise bedeckend Gattung JPhytocoptea n g B Kijrper hinter dem Kopfbrustschild stark verbreitet a) Dorsalseite des Abdomens nur wenig starker gewolbt als die Ventralseite I Ringelung des Abdomens gleicbartig; in der Regel Bauch- und Rtiekseite punktirt Kopfbrustschild meist nur die Basis des Rtlssels bedeckend (Wie A 1.) Gattung Cecidophyea Nal Ringelung des Abdomens ungleicbartig; die Rlickenhalbringe sind stets breiter als die Bauchhalb ringe und sind in der Regel glatt, selten punktirt Kopfbrustschild haufig den Riissel ganz oder doch tlieilweise bedeckend (Wie A 2.) Gattung Ph/yll0C0pte8 Nal b) Dorsalseite des Abdomens stark gewolbt, dachforrnig oder von zwei Langsfurchen durchzogen Ventralseiten mehr oder minder abgeflacht Rlickenhalbringe seitlich, nicht zahnartig vorspringend Gattung Tegonotus Nal pp Alle (mit Ausnahme der vor dem Schwanzlappen befindlichen) oder cinzelne Rlickenhalbringe seitlich zahn- bis dornartig vorspringend Gattung Oxypleurites n g eZ oo log Neue Gallmilben-Arten mp ara tiv Gattung PHYTOPTUS um of Co Phytoptua lelonotus Nal Taf I, Fig und Dig i tis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se Kiirper walzenfrjrmig, 4—4l/2mal so lang als breit Kopfbrustschild halbkreisformig, naeh hintcn deutlich abgegrenzt, glatt In der Riickenansicht sind die Iliirrglleder der beiden Beinpaare nicht bedeckt I)i(^ Horstenhockcr der Riickenborsten sind gross, halbkugelig und sifzen nahe aneinander, etwas liber dem Hinterrande des Schildes; die Borsten sind kurz, fein und meist nach aufwarts gerichtet Der Riissel ist auffallend kurz (0-014mm), kriiftig und fast senkrecht nach abwarts gerichtet Die Beine sind lang, kriiftig und deutlich gegliedert; die beiden Tarsalglieder von beilaufig gleicher Ltinge Fiederborste gross, vierstrahlig Kialle sanft gcbogen Aussenborsten zicmlicb lang und steif Epimeren vcrkiirzt Sternum am Hinterrande gegabelt Die Brustborsten des ersten Paares silzen in der Hoho des vordercn, die des zweiten I'aares in der llohe des hinicren Sternalendes, letztere liber den inneren Epimerenwinkel und einander starker genahert als die des ersten Paares Das walzenformigc Abdomen endet in eincn grossen Schwanzlappen, welchcr verhiiltnissmiissig kurze Schwanzborsten und steife den Schwanzlappen bctraehtlich liberragende Nebenborsten tragt Die Seitenborsten sind kurz und steben ausnahmsweise ziemlicb tief hinter der weiblichen (icschlcchtsofrnung; sie sind fast ebenso lang als die Bauchborsten des ersten Paares Das Abdomen ist deutlich breitgcringelt (c 50—55 Ringe) und am Riicken glatt .Audi die Bauchseite ist ilberwiegend glatt, nur langs der Mittcllinie finden sich auf jedem Ringe ?>—5 Punkte, an dercn Stelle an den letzten Leibe3ringen die gewOhnlichen feinen Langsstriche auftreten Die Bauchringc liber dcni ersten Baucbborstonpaar sind vollkomnicn glatt Pkytoptida at 869 /w ww bi od ive rsi tyl ibr a ry org / ;w ww bio log iez en tru m Das Epigynaeuin ist selir breit (0-027 mm) nnd reicht liber die [iusseren Epimerencekcii hinaus, von welchen bogenformige Chitinspangeu zur Geschlechtsoffhung ziehen Die bintere Klappe ist beckcnformig, die vordere schwach gewolbt mid glatt Genitalborsten ziemlich lang, fein, fast grundstftndig Die Grosse des Wcibcliens schwankt zwischen ziemlich bedeutenden Grenzen Die Liinge der grossten Individucn betrug circa 0-23 mm bei einer Breite von 0-052mm Die Art der Gallon, welcbe diese Species erzeugt, ist mir beute nocb nicbt bekanut; icb fand sie mit I'll, betulae in den BlattknOtchen ' Phytoptus tuberculatus Nal htt p:/ Taf I, Fig und 4, ay rL ibr a ry of the Mu se um of C om p ara tiv e Zo olo gy (C am bri d ge , MA ); O rig ina lD ow n loa df rom Th eB iod ive rsi ty He rita ge L ibr ary KOrper cylindriscb, etwa flinfmal so lang als breit, Schild halbelliptisch, im Mittelfelde drei vollstandige LSngslinien, welcbe seitlich von je einer mebr oder minder vollstandigen Bogenlinie begleitet sind Die Seitenfelder sind gestriehelt Die BorstenhOcker sind gross, sitzen nahe am Hinterrande, etvvas weit von einander entfernt und tragen ziemlich lange, steife Rlickenborsten Der Etissel ist schrag nach vorne gerichtet und 0-018 mm lang Die Beinc sind schlank, deutlich gegliedert, bie beiden Endgliedcr von annahernd gleicher LSnge Ventralseite des Cepbalothorax sebr schrag zur KBrperachse gestellt, daher die Epimeren sehr verktirzt, Sternum am Hinterrande schwach gegabelt Das erste Brustborstenpaar sitzt etwa in der Hohe des vorderen Sternalendes Die Fiederborste hat einen rnndlichen Umfang und ist vierstrahlig, die Kralle ist nur schwach gebogen und liberragt die Fiederborste Das cylindrische Abdomen ist breit geringelt (c 70 Einge) und insbcsondere auf der Rtickseite grob punktirt Schwanzlappen deutlich; Schwanzborslen lang, geisselformig, Nebenborsten klein Die Seitenborsten sind kurz und sitzen in der Hohe der weiblicben Geschlechtsoffnung Die Bauchborsten des crsten Paares sind sehr lang, die des zweiten Paares sebr kurz Das Epigynaeuin liegt unmittelbar hinter den Epimeren und ist 0-019mm breit Die bintere Klappe ist beckenlorniig, die obere schwach gewolbt und fein gestreift Genitalborsten seitenstandig, lang Eier rund Das Epiandrium crscbeint als ein c 0-014mw breiter, halbrunder Spalt Mittlere Lange des Weibehens O'ISmm, mittlere Breite 0-036mm Mittlere Lange des Miinnchens 0-14mw, mittlere Breite 0-03mm I'h tubercviilatus erzeugt Blattrandrollungen nach oben an den Blattern von Tenacetum vulgare L Haufig crscheinen die einzelnen Blattzipfel ffidlich eingerollt und dabei oft wurmftJrmig vei-krtimmt Moistens sind nur die oberen Blatter der Pilanze inficirt Fine nabere Beschreibung vorliegenden Cecidiums findet sicb bei Thomas.z Phytoptus Centaureae Nal Tiif I, Fig mill (i rva rd Un ive rsi t y, Er ns tM Nalepa, Neue Phytoptiden Anzeiger der kals Akad d Wissensch Wien 1890, XX., p 212 Dig i tis ed by the Ha Kiirper walzenfbrmig, beim Weibohen 4'/.,— 5mal so lang als breit, Kopfbrnstschild klein, dreieckig, die Huftglieder kaum bedeckend Der Hinterrand ist scharf abgegrenzt Die Zeichnung des Schildes erinnert sehr an PI/,, dispar 1m Mittelfelde befinden sicb auch hier drei Langsleisten, welche jederseits von zwei bogenfOrmigen, etwa in der Mitto des Schildes zusammenfliessenden Linien begleitet werden; die Seitentheile weisen ausser einigen bogenfOrmigen Linien zahlreiche strichfOrmigeHOcker auf Die BorstenhOcker sind gross, balbkugelig und sitzen, einander genii hert, hart am Hinterrande; sie tragen die sehr langen Rlickenborsten Der Russel ist verhaltnissmSssig kurz, 0-014 mm lang und schriig nach abwiirts gebogen Nalepa, Neue Gallmilben Nova Acta LV Nr 6, p 384 Thomas, Alters und neuere Beobachtungen Ubor Phytoptocecidien Zeitschr f ges Naturw Bd 49, 1877, p 3G5 Alfred Nalepa, bio log iez en tru m at 870 lD ow n loa df rom Th e Bio div ers i ty He rita ge L ibr a ry htt p:/ /w ww bi od ive rs ity lib rar y org /; w ww Die Reine sind deutlich gegliedert, die beiden Fussglieder von fast glciclicr Lange Kralle sanft gebogen, die 5strahlige Fiederborste iibcrragend Die Sternalleistc ist sehr lang und erreicht die inneren Epimerenwinkel; manchmal erselicint das Hinterendc deutlich gegabclt Die Brustborsten sind imAllgemeinen sehr lang and abweichend gestellt Das erste Brnstborstcnpaar steht wcit nach hinten, unterhftlb des oberen Epimerenendes, das zweite Paar hart an den inneren Epimerenwinkeln, und die Borsten des dritten Paares sind stark nach ausscn gerlickt Das Abdomen ist walzenftirmig und deutlich geringelt (70 Ringc) und punktirt Dcr Schwanzlappen ist ziemlich gross und triigt die sehr langcn, geisselformigcn, von Nebcnborsten bcgleiteten Schwanzborsten Die Seitenborstcn sind massig lang imd sitzen in dcr Hohc dcr weiblichen Geschleehtsoffnung Die Borsten des ersten Bauchborstenpaares sind sehr lang und iiberragen die sehr kurzen Borsten des zweiten Paares Die Borsten des dritten Paares rcichen iibcr die Schwanzlappen liinaus Das Epigynaeum ist 0-018 mm brcit und reicht seitlich iibcr die hinteren Epimerenwinkel hinaus Es bestclit aus einer hinteren, beckenformigen und cincr vorderen, feingestreiften Klappc Die Genital borsten sind zicmlich lang und seitenstiindig Mittlere Lange des Wcibchens 0-14 mm, mittlere Breite 0-Q3mm Mittlerc Lange des Mannchens 0-1'd mm, mittlere Breite 0*032 mm I'h Centaureae crzeugt im Parcnohym dcr untercn Blatter von Centaurea Jacea L Pocken oder Pusteln, welcbe in ihrem Aussehen den auf Pyrus- und Sorbus-Avten vorkommenden Blattpocken sehr ahnlich sind (Wahrscheinlich erzeugt derselbe J.'hytoptus die gleichen Blattpocken auf Centaurea scabiosa L.2) ;O rig ina Nalepa, Neue Phytoptiden Anzoiger d kais Akad d Wiss Wicn 1890, XX, p 212 ge ,M A) Ph/ytoptus multistriatus Nal Ca mb rid Taf I, Fig und Co mp ara tiv eZ oo log y( Korper walzcnformig, bei vollreifcn Individuen mcist plump, spindelig Kopfbrustscliild halbelliptisch, nach hinten deutlich begrenzt und von zahlreichen Linien durchzogen Im Mittclfelde ziihlt man gewohnlieh deren sieben, von denen die mittlere h&ufig unterbrochen ist Die Seitcnfelder sind von melirercn unregelma'ssig, bogenformig verlaufenden Linien ausgefiillt Die BorstenhOcker sitzen knapp am Hinterrandc des Schildes und stehen weit von einander ab Sic tragen steife, nach hinten gerichtete Riickenborsten von circa Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of l3/4 Schildlange Der Rlissel ist kurz, 0*017 mm lang und schriig nach abwiirts gerichtet Die Heine sind kra'ftig, deutlich gegliedert Die beiden Endglieder haben etwa die gleichc Lange Die Fiederborste ist gross, deutlich dreistrahlig Die Strahlen stehen weit von einander ab Kralle deutlich gebogen Epimeren gestreckt Sternum vorlianden und bis zwischen die einander sehr geniiherten, inneren Epimerenwinkel rcichend Die Brustborsten des ersten Paares sind klein und sitzen unterhalb des vorderen Epimerenendes, die des zweiten Paares vor dem inneren Epimerenwinkel Das walzenforniige Abdomen ist eng geringelt (c 80 Ringe), jedocb grob punktirt Der Schwanzlappen ist deutlich und triigt mittellange Schwanzborsten und ungemein feine Nebcnborsten Die Borsten des Abdomens sind im Allgemeinen zart Die Bauchborsten des ersten Paares sind sehr lang, die des zweiten Paares sehr kurz und ungemein zart Das Epigynaeum (0*017 mm) liegt wenig tief hinter den ausseron Epimerenwinkeln und reicht mit seinen Scitenecken etwas liber dieselben liinaus Die hinterc Klappe ist halbkugelig bis trichterfonnig, die Deekklappe zeigt zahlreiche deutliche Liingsstreifen Die Genitalborsten sind zart und seitenstiindig Durchschnittliche Lange des Wcibchens 0*17 mm, durchschnittliche Breite 0*032 mm Durciischnittliche Liinge des Mannchens 0*14wm, durchschnittliche Breite 0*03 mm Low, Beitr % Kenntn d Milbengallen (Phytoptocecidien) Verhandl d k k zool.-bot Ges in Wien 1878, p 132 - Thomas, Nova Acta Loop Carol Acad Dresden 1870, p 265 Phytoptida 87! org /; w ww bi ol og iez en tru m at Die vorliegende Species fand ich in grosser Zahl in den kugcligbcutclfonnigen Blattgallen von Ulmus effusa L., welche icli durch Ilerrn Dr v Schlechtendal aus der Unigebung von Halle a./S und durch Herrn Bttrgerschullehrer Olschar aus der Umgebung von Pottendorf (N.-Ost.) erhielt Es ist nun sehr merkwttrdig, dass in demsclben Cecidium der Linzor Umgebung nur der Phytoptus breoipunctatus Nal angetroffen wird Es ist dies cin ahnlichcr Fall wio boi den Knospendeformationen von Buxus sempervirens L bio div ers ity lib rar y Nalepa, Neue GaUmilben Nova Acta 1890, LV, p 370 Phytoptus tenuis Nal yh ttp ://w ww Taf I, Fig und 10 tiv eZ oo log y( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad fro m Th e Bio div ers ity He rita ge Lib rar Kiirper wurmformig, — 6mal so lang als breit Kopfbrustschild last clliptisch, Vorderrand abgerundet, Hinterrand zwischen den beiden Borstenhdckern stark ausgebuchtet Das Mittelfeld des Schildcs ist von zwei vollstandigcn Langslinien durchzogen, zwischen wclchcn vom Hinterrandc nacli vorne einc Linic bis ctwa zur Schildmitte zielit, In den Seitcnthcilen Ziehen von vorne nach hinten verschiedenc lange, bogenformige Linien, in deren Lange und Anordnung sich bei den cinzelnen Individucn bemerkenswerthe Abweichungen ergeben Die Borstenhockcr stehen am Hinterrande und tragen die mittcllangen Ruckenborsten Der Riissel ist kurz (0-016 mm) und sckrag nach abwiirts gebogen Die Borsten der Unterkicfertaster sind sehr lang Die Beine sind sohlank, deutlich gegliedert Das erste Tarsalglied ist langer als das zweite Die Krallc ist lang und sanft gebogen, die Fiederborste fedcrformig, fiinfstrahlig Epimeren langgestreckt, Sternalleiste bis an die inneren Epimerenwinkel reichend Die Bmstborsten des ersten Paares sitzen hinter dem vorderen Epimerenende, die des zweiten Paares an den inneren Epimerenvvinkeln Das wurmformige Abdomen ist schmal geringelt (80—90 Ringe) und ziemlich fein punktirt und endigt in einen deutlichen Sehwanzlappen, der an der Dorsalscite ziemlich lange Schwanzborsten und kurze Nebenborstcn tragt Die Seitenborsten, welche in der Hohc des Epigynaeums sitzen, sind aiiffallend lang und errcichen fast die Lange der Bauchborsten des ersten Paares Auch die Bauchborsten des dritten Paares iiber- um of Co mp ara schreiten die gewbhnliehe Liinge Das Epigynaeum ist etwas nach hinten gcriickt und hat eine Breite von 0-018mm Die hintere Klappe ist halbkugelig, die vordcre flach und fein langsgestrcift Gcnifalborstcn ziemlich lang, seitenstiindig Eier i'und ibr a ry of the Mu se Mittlere Lange desWeibchens Q-2mm, mittlere Breite 0-035 mm Das Mannchen blieb mir, trotzdem ich gewiss an Hundert Exemplare dieser Species durchmusterte, «nbekannt Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL Ich fand die vorliegende Species im Vercinc mit Phytocoptes dubius in den Vergriinungcn von liromus mollis L., Bromus steiilis L und Avena pratensis L., welche mir von Ilerrn Dr v Schlechtendal giitigst cingesnndt wurden Fr Low gibt eine Beschreibung der Gallen von Bromus mollis L,, sowie cine Schilderung der von ihm in denselben angetroffenen Gallmilben, welche indessen so allgemcin gchalten ist, dass schwer gesagt werden kann, ob die von ihm beschriebene Gallmilbc mit dem obigen Phytoptus identisch ist.» Dig itis ed by the Nalopa, Ncuc riiytoptidon Anzcigor d kais Akad d Wiss Wlen 1890, XX, p 212 Phytoptus Salviae Nal Taf r, Fig 11 ,[,,.1 12 Korpor nach hinlcn sich etwas vcrschinalcrud, daher haufig schwach spindellormig, Kopfbruslschild lialbkreisformig, die Iliiftglieder des ersten Beinpaarcs fast gar nicht bedeckend Im Mittelfelde des Schildcs finden sich drei Langslinien, cbenso Ziehen von den Hockem der Ruckenborsten nach ausscn und vorne je Fr Low, Beitr z Naturg d Gallmilben {Phytoptus Duj.), k.k zool bot.Gcs iuWitm, Bd.XXIV, Abhandl 1873 p Alfred Nalepa, m at 872 rig ina lD ow nlo ad fro m Th e Bio div ers ity He rita ge Lib rar yh ttp : //w ww bio div ers ity lib rar y.o rg/ ;w ww bio l og iez en tru cine Linie Die Borstcnhocker sitzen am Hinterrande des Schildes; die Rlickenborsten sind fast doppelt so lang als dcr Schild und nach hintcn gerichtet Der Riissel ist lang (0-028 mm), kriiftig, schrag nach unten und vornc gerichtet Heine schlank, deutlich gegliedert; die bcidcn Endglieder bedeutend schwacher als die vorliergehenden Kralle liinger als die Fiederborste und schwach gebogen; Fiedcrborstc vierstrahlig Epimeren verklirzt Sternalleiste vorhanden Die Brustborsten des zweiten Paares sitzen iiber den innercn Epiinercnwinkcln Das Abdomen cndigt in einen deutlichcn Schwanzlappcn, wclcher die schr langen Schwanzborsten und kurze stiftformige Nebenborsten triigt Man zahlt 55—60 Ringe; die Punktirung ist bei den meistcn Individuen, insbesondere auf der Rtlckcnseite sehr grob Die Bauchborstcn des ersten Paares sind sehr lang und reichen meistens liber die Docker des zweiten Paares hinaus Das Epigynacuni liegt nnmittelbar hinter den ausscreti Epimerenwinkel und iiberragt diese scitlich Die hintcre (untcre) Klappe ist fast halbkugelig, die vordere (obere) grob gestreil't Breite circa 0-022 mm Die durchschnittliche Lange des Wcibchens bctriigt O'lbmm, die durchschnittliche Breite 0-038mm Die mittlere Lange des Milnnchens 0-12 mm, die mittlere Breite 0-03 mm Vorliegende Species erzeugt auf Salvia sylvestris L und auf pratensis L Ausstiilpungon dcr Blattnache nach oben, unterseits mit einem dichten, weissen oder braunlichcn Erineum (Erineum Salviae) ausgekleidet Nach der Bchaarung dieser Cecidien glaubtc Amerling zwei vcrscliicdcne Milbonartcn (Bursifex Salviae, Tricheutes Salviae) als Urheber derselben annehmen zu mlissen Ausser dem Ph Salviae findet sich in dem genannten Cecidiiim Phyllocoptes obtusus n gp Tn dcr Umgebung von Linz, Gmundcn, Kriglach in Steiermark sehr gemein am bri dg e, MA ); O Nalepa, Neue Gallmilben, Nova Acta, LV, p 370 tiv e Zo olo gy (C JPhytoptus dispar Nal Taf II, Fig und Dig itis ed by t he Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay r Lib rar yo f th eM us eu m of Co mp ara Korper meist eylindrisch, seltener spindelformig, Kopfbrustschild drcicckig, schmal Ilinterrand stark nach li'iiten ausgebogen Im Miftclfclde ziehen drei Lilngslinien, welchc rechts und links von bogenformigen, sich nach vornc gabelnden Linien begleitet wcrdcn Die Seitcnfclder sind grob gestnchclt und punkfirt Die grossen, halbkugeligcn BorstenhScker sind einander schr genahert und etwas vom Hinterrande entfernt; sic tragen die steifen Rlickenborsten, welche liinger als dcr •Schild sind Der Riissel ist 0' 16 mm lang, schwach gckrttmmt und nach vorne gerichtet Die Beine sind verhaltnissmiissig schwach, die bciden Tarsalglieder von zicmlich gleicher Grosse Die Fiederborste ist funfstrahlig, die Kralle langer als diese Epimeren langgestreckt Sternalleistc ungegabelt Auffallend ist die Stcllung der Brustborsten Die Borsten des ersten Paares sitzen uamlich schr lief und unterhalb des vorderen Endes der Sternalleistc, die des zweiten Paares liber den innercn Epirnerenwinkeln Die Borsten des dritten Paares sind sehr lang und stcif Das Abdomen endigt in einen breiten Schwanzlappcn, welchcr mittellange Schwanzborsten und kurze, stumpfc Ncbenborsten triigt Die Ringelung ist sehr deutlich; gewohnlich ziihlt man 60—65 Ringe, die fein punktirt sind Die kurzen, feinen Seitenborsten stehen etwas unterhalb der wciblichcn Gcschlcchtsofr'nung Das erste Bauchborstcnpaar ist etwas weit nach vorne geriickt; die Borsten desselbcn sind sehr lang und steif Sie iiberragen die Insertionsstellen der kurzen Borsten des zweiten Paares Das Epigynaeum ist klein, ()-0l6mm breit und liegt ziemlich weit hinter den Susseren Epimerenecken Die Deckklappe ist gewolbt und ist nur von wenigen starken Liingsleisten durchzogen; die hintere Klappe ist Iriehterformig Genitalborsten fein, mittellang und seitenstandig Die mittlere Lange des Weibchens betriigt 0-16 mm, die mittlere Breite 0-035 mm Die mittlere Lange des Mannclicns bctriigt Q-13mm,, die mittlere Breite 0-03 Phytoptida en tru m at 873 bio log iez Phytoptus dispar wurde von mir in den Blattrandwtllsten von Populus tremula L gefunden und scheint die Kriiuselung der Blatter zu erzeugen, welehe meist an alien Blattern einzelner Seitenzweige auftritt und diese in weithin sichtbare Biischel verwandelt ' org /; w ww Nalepa, Neue Gallmilbon, Nova Acta, LV, p 370 ity lib rar y Phytoptus betulae Nal div ers Taf II, Fig und Mu se um of Co m pa rat ive Zo olo gy (C am bri dg e, MA ); O rig ina lD ow nlo a df rom Th eB iod ive rsi ty He rita ge Lib r ary htt p:/ /w ww bio Korper schlank, cylindrisch, beim Weibchen 4—5mal so lang als breit Tboracalschild dreieckig, vorne abgerundet, nacli hinten deutlicli begrenzt, von mchreren Langslinien durcbzogen Man zahlt auf jeder Seite der Miltellinie vier vollstiindige, nach hinten etwas convergirende Langsleisten, also im Ganzen neun vollstandige Langsleisten An den Seitenriindern bemerkt man noch iiberdies einige unvollstandige, bogonformige Leisten Sehr charakteristisch ist der Mangel an Riickenborsten Riissel kurz (0-016 mm), kriiftig, etwas schrag nach vorne gerichtet Beine verhiiltnissmassig kurz, wenig deutlich geglicdert Das letzte Tarsalglied wenig kllrzer als das crstc Kralle gebogen, etwas langer als die deutlich flint'strahlige Fiederborste Sternalleiste schwach gabelig Die Brustborsten des zweiten Paares etwas liber den inneren Epimerenwinkeln Das Abdomen erscheint fein geringelt (circa 80 Ringe) und fein punktirt Schwanzborsten sehr lang, Nebenborstcn fehlen Seitenborsten kurz, in der Hohc der weiblichen Geschlechtsoffnung Die Bauchborsten des ersten Paares sehr lang und steif, die des zweiten Paares kurz und auffallend weit nach vorne geriickt Die Borsten des dritten Paares sind langer als die des zweiten Paares und iiberragen den deutlich entwickelten Schwanzlappen Das Epigynaeum liegt unmittelbar unter den iiusseren Epimerenwinkeln und Uberragt diese seitlich nur urn Weniges Die vordere Klappe ist deutlicli liingsgestreift, die untere beckenformig mit seitenstiindigen, nvittcllangen Borsten Breite des Epigynaeums 0-018 mm Durchschnittlichc Lange des Weibchens 0-14wm, Breite 0-03 mm Durchschnittliche Lange desMannchens 0-11 mm, Breite 0-028 mm Vorliegende Species erzeugt auf den Blattern von Betula alba L beiderseits hervorragende, kalile Blattknotchen, das Cephaloneon betulinum Bremi Araerling nennt die dieses Cecidium erzengende Milbe Bursifex betulae Ausserdem fand ich in denselben Gallen einen anderen viel grosseren Phytoptus, den Ph leionotus, icrner den Tegonotus acromius nebst zalilrciclien Tarsonemiden nnd Dermaleichen Phytoptus Canestrinii Nal Taf II, Fig und rns tM ay rL ibr ary of the Nalopa, Zur Syst d Gallmilbon Anzeiger d kaia Akad d Wiss in Wien, XVI, p 162 Dig itis ed by the Ha rv ard Un iv ers ity ,E Korper cylindrisch bis schwach spindelformig, beim Weibchen etwa 41/2mal, beim Mannchen kaum 4rnal so lang als breit IUlckenschild klein, halbkreisformig, vorne etwas abgestutzt, nach hinten wenig deutlich begrenzt Borstcnhocker gross, vom Hinterrande etwas entfernt; Riickenborsten kurz, nach vorne gerichtet Mittclfeld des Scbildes meist glatt, seltener von drei feinen Linien durcbzogen Iviissel schwach, 0-018 mm lang; stark gebogen Heine mittellang, deutlich geglicdert Die beiden Endglieder anniihernd gleich lang Fiederborste klein, sehr zart, wahrscheinlich scchsstrahlig Kralle des zweiten Beinpnares viel langer als die des ersten Paares Epimcren verktirzt, Sternalleiste nicht gegabelt, Brustborsten des zweiten Paares tiber den inneren Epimerenecken Das Abdomen endigt in einen schmalen Schwanzlappen, welcher die mittellangen, ziemlich starken ige, Schwanzborsten tragt Nebenborsten fehlen Die Ringelung ist sehr deutlich; man zahlt circa 55—60 King Thomas, Uber Phytoptus Duj etc Zeitsohr f ges Naturw Bd 38, 1869, p 441, 17 nenkschriften der mathem.-naturw Gl LVIII Bd 110 874 Alfred Nalepa, Th eB iod ive rsi ty He ri tag eL ibr ary htt p:/ /w ww bio div ers ity lib rar y o rg/ ;w ww bi olo gie ze ntr um at welche verhaltnissmassig breit gird and jc cine Reihe grosser, punktfOrmiger Hiickcr tragen Nur die letzten 6—8 Ringe sind auf der RUckseite vollkommen glatt Dadnrcli erinnert die vorliegende Species an den Phytoptus populi m Die Seitenborsten sitzen in der Hohe der weiblichen Geschlochtsoffhung, sind mittellang und fein Die Bauchborsten des ersten Paares sind lang und steif; sie sitzen etwas woit nach vorne Die Borsten des zweiten Paares sind sehr kurz Das Epigynaeum liegt gleich hinter den ausseren Epiinereneckcn und reicht seitlich etwas Uber dieselben hinaus Die hintere Klappe ist trichterformig, die vordere schwach gewOlbt und von circa 12 starken Langsleisten durchzogen Die Breitc bctragt 0-018 mm Die Genitalborstcn sind lang, fein und seitenstandig Das Epiandrium ist ein schmaler, 0-012 mm brciter, sehr spitzwinkliger Spalt IcU fand den Phytoptus Canestrinii in den deformirten Knospcn von Buxus sempervirens L., welche ich von Herrn Dr v Schlechtendal zur Untcrsuchung zugescliickt bekam Canestrini fand in den Knospcndeformationen von Buxus sempavirens L cinen Phytoptus, welclier von der beschriebenen Species betrachtlich abweicht, den I'h Buxi Massalongo wies zwoierlei Art en von Knospendeformationen nacli, solche mit glattcr und solche mit beliaarter Oberflachc Erstere sollen nacb den Angaben Canestrini's von Ph Buxi, letztero von Ph Canestrinii erzcugt wenlen ' Thatsachlicb besassen die von mir untersuchten Knospendeformationen cine haarige Oberflache fro m Nalepa, Nouo Phytoptiden Anzciger d kais Akad d Wiss Wien 1890, XX, p 212 nlo ad Phytoptus calycophthirus Nal ina lD ow Taf II, Fig und 8; Taf Ill, Fig 12 Dig i tis ed by the Ha rva rd Un iv ers ity , Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se u m of Co mp ara tiv eZ oo log y( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig Korper walzenfOrmig, 4-bis 5mal so lang als breit Thoracalschild halbelliptisch, nach hinton deutlich begrenzt, vorne niclit sclten seicht ansgerandct Von der Zeichnung sind gewbhnlich nur drci Linicn im Mittelfelde deutlich zu sehen Rechts und links von demselben zieht vom Vorderrande anfangs gerade nacb binten, dann nach aussen ausweichend gegen die BorstcnhOckcr noch je eine Linie, die wie die Bogenlinie am Seitenrande meist undeutlich ist Die Borstenhocker sind gross, balbktigelig und stehen von einander etwas entfernt, nahe am Hinterrandc; sic tragen sehr feine Rtickenborstcn, die nur wenig langer sind als der Schild Der Rttssel ist kurz (0-016 mm), etwas gebogen und sehrag nach abwiirts gerichtet Die Beine sind kurz und undeutlich gcgliedert Die Fussglicder sind auffallend kurz und von nahe gleichcr Lange Die Fiederborste ist vierstrahlig Die Krallen des ersten Beinpaares sind etwa so lang als die Fiederborste, die Krallen des zweiten Paares etwas langer Auffallend ist auch die Kiirze der Borsten an den Beinen Die Epimeren sind sehr gestreckt, und das Sternum ist lang Charakteristisch ist die Stellung des zweiten Brustborstcnpaarcs, welches alinlich wie bei Phytoptus heteronyx sehr weit nach vorne gertickt ist Das wurm- odcr walzenformige Abdomen endigt in einem zicmlich breitcn Schwanzlappen, welcher mittellange, fadliche Schwanzborsten, aber keine Nebenborsten tragi Die Ringe sind breit, die Punktirung ist grob und weitschichtig Man zahlt ungefahr 65 Ringe Die Seitenborsten, welche etwas unterhalb der weiblichen Geschlcchtsoffnung stehen, sind sehr fein Auffallend ist die bedeutende Liinge der I$auchborsten des ersten und zweiten Paares Das Epigynaeum ist klein, circa 0-016 mm breit und liegt unmittelbar unterhalb der Epimeren Die hintere Klappe ist halbkugelig, die vordere flach und glatt Die Genitalborsten sind seitenstandig Eier rund Mittlere Lange des Weibchens 0-19 mm, mittlere Breite 0• 035 mm Mittlere Liinge des Mannchens 0-16mw, mittlere Breitc Q-Mmm Ph calycophthirus fand ich bcrcits vor Uingeror Zeit gcmeinscliaftlich mit Ph betulae und Ph I.eionotus in den Blattknotchcn von Betula alba L in vereinzelten Exemplaren Tm ITerbstc 1890 erhielt ich von Herrn Kieffer eine grossere Anzahl deformirter Birkenknospen, die Ph calycophthirus in grosser Mcnge cntliiclten, so dass ich diesen Phytoptus fttr den Erzeuger der Knospendeformationen lialten muss In vereinzelten Exemplaren traf ich in den Knospcn noch Ph betulae, den Erzeuger der Blattknotchen Canestrini, Nuove Specie di Fitoptidi Atti dclla Soc Ven.-Trent d Sc Nat Vol XII, f 1, p Phytoptida 875 od ive rsi tyl ibr ar y.o rg/ ;w ww bi olo gie ze ntr u m at Teh habe bereits a a cine kurze Beschreibung dieser Species gegeben Bald darauf ersebien Canestrini's Arbeit „Ricerche intorno fitoptidi", in wclclier ich die Beschreibung eines gleichfalls auf der Birke lebenden Phytoptus rudis Can fand Aus derselben ersehe ich, dass Phytoptus calycophthirus m und I'll, rudis Can in den hauptsaeblichsten Cliarakteren Ubereinstimmen imd nur in antergeordneten Merkmalen (Krallen, Epimcren, Lange der Bauchborsten, Zcicbnung des Scliildes?) von einander abweichen, so dass ich annehmen muss, dass diese beiden, von Canestrini und mir entdeckteu Species nur Varietaten einerArt sind Ausserdem fand ich den Ph calycophthirus noch in deformirten Knospen von Belula bubescens Ebrh und im Erineum betuliuum Schum von B alba L yh tt p ://w ww bi Nalepa, Noue Gallmilben Nova Acta, LV, Nr 6, p 385 rar Ph/ytoptus tristriatus var erineus n sp ge Lib Taf II, Fig a, b Phytoptus stenaspis n sp Taf Ill, Fig 1, und 11 ive rsi ty, Er ns t Ma yr Lib r ary of the M us eu m of Co mp ara t ive Zo olo gy (C am b rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad fro m Th eB iod ive rsi ty He rita In den Erincuen von Juglans regia L., Erineum juglandinum Pers., welches sich auf der Untcrseite der Blatter beflndet und moist bohnengrosse Ausbuchtungen der Blattspreiten nach oben auskleidet, findet sich ein Phytoptus, welcher in alien wesentlichen Merkmalen mit clem in den Pocken der Walnussblatter lebenden I'h tristriatus iibereinstimmt, anderseits aber Eigenschaften erkennen lasst, die ilm von der genannten Art wohl untersclieiden lassen Wir haben es bier eben mit einer Species zu thun, die im Begriffe steht, sich zu differenziren Welches die iiltere Form ist, ob Ph tristriatus oder Ph tristriatus var erineus, lasst sich augenblicklich schwer sagen; Thatsache ist es jedoch, dass die eine aus der anderen hervorgegangen ist, und dass sic heute bereits physiologisch getrennte Species sind, insoferne die eine Form, im Mesophyll des Blattes lebend, eigenthiiinliche pustclartigc Auftreibungen der Blattspreite (Pocken), die andere hingegen auf der Blattunterseite einen Haarfilz erzeugt, dessen Zwischenriiume ihr zum Aufenthalt dienen Die beiden Formen stimmen in Gestalt, Grosse, in der Form und Zeichnung des Schildes, sowie in der Beborstnng im Allgemeinen Uberein Wesentlich untersclieiden sie sich aber in der G-estalt der Beine Die Beine von Ph tristriatus sind schlank, deutlich gegliedert Das letzte Tarsalglied zeichnct sich durch seine abnormeLiinge aus Die iiussere und innere Borate sitzen weit, vom Ende entferut auf deutlich entwickelten Hockern Bei der Varietat erineus sind die Beine verhftltnissmassig kttrzer und wenig deutlich gegliedert Das letzte Tarsalglied ist, wohl noch etwa zweimal so lang als das vorhergeliciule, allein bedeutend kttrzer als bei Ph tristriatus Die Zeichnung auf Taf II, Fig a, b wird dies noch anschaulicher machen Weitere Unterschiedc ergeben sich in den stark entwickelten Hockern der Rttckenborsten, in der stiiikeron Ringelung und Punktirung des Abdomens und in den etwas kttrzcren Nebcnborsten Dig itis ed by the Ha rva rd Un Korper cylindrisch, selten wurmformig, beim Weibchen durchsclmittlich 4mal so lang als breit Kopfbiustschild sehr sclmial, nach binten deutlich begrenzt, die Hiiftglieder des ersten Beinpaares gar nicht, die des zweiten Paares nur unvollkommen deckend Die Zeichnung ist sehr deutlich (sieheTaf Ill, Fig 2.); eine mediane Leiste fehlt Die balbkugeligen Borstenhockor stehcn etwas tlber dem Hinterrande, einander sehr genahert und tragen die sehr feinen Rttckenborsten, welcho kaum langer als der Schild sind Der Rlissel ist lang (0-025 mm), kraftig und nur wenig schrag noch vorne gerichtet Die Beine sind deutlich gegliedert; das letzte Tarsalglied etwas kiirzer als das erste Krallen des zweiten Beinpaares ein wenig langer als die des ersten Paares Ficderborste vierstrahlig Sternalleiste vorhandcn (gegabelt?) Zweites Brustborstcnpaar liber den inneren Epiinerenwinkeln sitzend, Borsten des dritten Paares sehr lang Vom ausseren Epimorenwinkel reicht eine bogenformige Spange jederseits zur Geschlechtsoffnung 110* Alfred, Nalepa, 876 olo gy (C am b rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad fro m Th eB iod ive rsi ty He rita ge Lib rar yh tt p ://w ww bi od ive rsi tyl ibr ar y.o rg/ ;w ww bi olo gie ze ntr u m at Das Abdomen ist cylindriscb und endigt in cinen deutlichen, manchmal dreilappig crscheinenden Schwanzlappen, welclier mittellange, selir feine Schwanzborsten, jedoch keine Nebenborsten tragt Die Ringelting und Punktirung ist sehr deutlich; man zahlt circa 75 Ringe Die circa letzten Ringe sind an der Riickseite glatt oder docb nur undeutlich punktirt Die Seitenborsten, in der Hohe der Geschlcchtsoffnung sitzend , sind lang und fein Auffallend ist die Lange sammtlicher Bauchborsten Die Borsten des zweiten Paares stelien libcrdies weit von einander und sind nur wenig kttrzer als die langcn, feinen Borsten des ersten Paares Das Epigynaeum liegt ziemlich weit vorne, ist 0-019 mm breit und bestelit aus eincr fiacben binteren Klappe und der scbr fiachen und spiirlich gestreiften vorderen Klappe Genitalborsten fast grundstandig und sebr lang Eier elliptiscb Epiandrium 0-013 mm Durchschnittliche Lange desWcibcbens OAAmm, durchschnittliche Breite 0-038 mm, docb finden sicli auch vereinzelt Weibchen von wurmformiger Gcstalt und bedeutender Grrjsse (0-22mm : 0-042wm) Durchschnittliche Lange des Mannchens 0-1 mm, durchschnittliche Breite 0-035 mm Phytoptus stenaspis erzeugt Randrollungen, Legnon circumscriptum Bremi an den Bliittcrn von Fagus silvatica L (siehe Taf IT, Fig 11) Der Blattrand ist nacli oben umgerollt Die Rollung ist sehr schmal, selten unterbrochen und erstreckt sicli meist auf den ganzenBlattrand Bremi hieltAphiden fur die Erzcuger dieser Deformation Amerling nennt die in den Rollungen aufgefundenen Milben Crepidoptes involventes und uncinnantes.l Doch scheint es, (lass diese Milben mehr als zwei Beinpaare besitzen Cancstrini beschreibt von Fagus silvatica L den Phytoptus nervisequus Can., welclier das Erineum nervisequum Kze erzeugt.2 Wie aus der Beschreibung zu entnehmen ist, stimmen beide Arten, Ph stenaspis und Ph nervisequus nur beziiglieh der Bauchborsten iibercin In der korperform, dem Vorhandensein eines kSternums, der Streifung der vorderen Deckkiappe des Epigynaeums weicht bingegen die erstere Form bedeutend von der zweiten Art ab mp ara t ive Zo Phi/toptus Muphrasiae Nal Taf Ill, Fig und Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns t Ma yr Lib rar yo f th eM us eu m of Co Korper cylindriscb oder spindclformig, beim Weibchen etwa 5mal so lang als breit Kopfbrustscbild dreieckig mit abgestutztem Vorderrande Zeichnung sehr undeutlich, annahernd wie in Fig 4, Taf Ill dargestellt Die Borstenhocker sind walzenfOrmig und sitzen am Hinterrande des Schildes ziemlich weit von einander entfernt Ruckenborsten lang und dttnn Riissel kurz (0-016 mm) und steil nach abwarts gerichtet Beine deutlich gegliedert, erstes Tarsalglied langer als das zweite Fiedcrborste fiinfstrahlig Das Sternum erreicht nicht die inneren Epimerenecken Die Brustborsten des dritten Paares sind sehr lang, die des zweiten Paares sitzen etwas vor dem inneren Epimerenwinkel, die des ersten Paares wenig unterhalb des vorderen Slernalendes Das Abdomen ist spindelformig und endigt in eincn deutlichen Schwanzlappen Schwanzborsten mittellang, sehr fein, Nebenborsten sebr kurz und zart Die Ringe sind breit und deutlich punktirt; man zahlt deren auf der Riickseite circa 48 Die feinen und langcn Seitenborsten sitzen etwas unterhalb der weiblichen Geschlechtsoffnung Die Bauchborsten des ersten Paares sind sehr lang Das Epigynaeum ist mittelgross, 0-025 mm breit Vordere Klappe gestreift, bintere beckenformig Genitalborsten lang, noch seitenstandig Eier rund Mittlere Lange des Weibchens Q'Wmm, mittlere Breite 0"036mm Amerling, Ges Aufs., p 170 Canestrini, Nuovo Specie di Fitoptidi Atti della Soc Veneto-Trentino di Sc Nat Vol XII, f I, p Phytoptida 877 y.o rg/ ;w ww bi olo gie ze ntr um at Mittlere Lange des Mannchens 0-12 mm, mittlere Breite 0-034 mm Breite des Epiandriums 0*014 mm Phytoptus Euphrasiae erzeugt Triebspitzendeformationen und Phyllomani an Euphrasia officinalis L Die Blattrander sind unregelmassig nacb aufwarts gckriiinmt, die Blatter sind schwacb filzig bebaart An Stelle der Blttthen erscheinen in den oberen Blattachseln kleine, aus deformirten Blattern gebildete KOpfchen ibr ar Phytoptus Kiefferi Nal bio div ers ity l Taf HI, Fig und the Mu se u m of Co mp ara tiv eZ oo log y( Ca m bri dg e, MA ); O rig ina lD ow nlo ad fro m Th eB iod ive rsi ty He ri tag eL ibr a ry htt p:/ /w ww Korpcr walzenformig, bcim Wcibchen etwa 4mal so lang als bveit, Thoracalschild fast dreieckig Vorderrand dcssclben abgerundet, Seitenrandcr manchmal etwas ausgerandet, Hinten-and scliarf abgesetzt Die Zeicbnung des Scbildes ist sebr deutlicli und bestebt aus fttnf Langsleisten irn Mittelfelde und je zwei Bogcnlinien in den Seitenfeldern, zu denen noch einige gebrocbcne Linien hinzukommen Die grossen, halbkugeligen Borstenhocker steben nabe am Hintcrrande und tragen die sehr langen, steifen RUckenborsten Rlissel kurz (0-017 mm), scbrag nacb vonie gerichtet Heine schlank, deutlicli gegliedert; das letzte Fussglied nur wenig kUrzer als das erste Fiederborste von rundlichem Umfang, fUnfstrahlig, Kralle lang Epiineren stark verkllrzt Die Borsten des ersten Brustborstenpaares sitzen in der Holie des vorderen Sternalendes, die des zweiten Paares etwas liber den iuneren Epimerenwinkeln; die Borsten des dritten Paares sind sebr lang Has walzenformige Abdomen endigt in eincn ziemlicb breiten Schwanzlappen, welcbcr sebr lange, geisselformige Schwanzborsten und zarte Nebenborsten triigt Die Ringeltmg ist sebr deutlicli; man zablt auf der Riickcnseite etwa 60 Hingel Die Bauchseite ist immer pnnktirt, die Riickseite bingegen theils ganz glatt, tlieils weitscliiclitig und sebr fein punktirt Die Seitenborsten sitzen in der Holie des Epigynacuins und sind ziemlicb lang und fein Die Borsten des ersten Bauchborstenpaares sind ungemein lang und reicben weit ilber die Insertionsstelle des zweiten Paares binaus Aucb die Borsten des dritten Paares iiberragen den Schwanzlappen Das Epigynaeum ist 0-021 mm breit; besitzt eine flacbc untere Klappe mit seitenstandigen, langen Genitalborsten und cine obere feingestreifte Deckklappe Die mittlere Lange des Weibcbens betragt Q-\6mm, die mittlere Breite 0-042w/w Die mittlere Lange des Mannchens betragt 013 nun, die mittlere Breite 0-039mm /'// Kiefferi erzeugt die von J Kioffer bei Bitscb in Lothringen entdeckten, unbehaarten Bliithendeforinationcn von Achillea millefollium L ' Phytoptus calycobius Nal Taf HI, Fig und Er ns tM ay rL ibr ary of Nalepa, Neue Gallmilben NovaAota 1890, LV, p 866 Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, KOrper walzenformig, meist gedrungen, selten gestreckt Tlioracalscbild klein, nacb hinten undeutlicb begrenzt, dreieckig; Vorderrand etwas abgestutzt Den Schild durchzieben vier etwas gebogene Liingslinien, von denen zwei zwisclien den einander sebr geniilierten und am Hinterrande gclegenen Borslenhoekern liegen Audi an den Seitcnrandeni und mit diesen parallel ziehen krumme Linien Die Ruckenborsten sind etwas langer als der Schild, steif und nacb oben und vorne gericbtet Der Riissel ist kraftig, scbrag nacb vorne gerichtet und 0-02 mm lang Die Beine sind kraftig, ziemlicb deutlicli gegliedert; die beiden Tarsalglieder sehr lang und von fast gleicber Lange Kralle kraftig, ziemlicb stark gebogen, Fiederborste vierstrablig Sternum vorbanden Die Brustborsten des zweiten Paares sitzen liber den inneren Epimerenwinkeln und einander nur wenig naher als die des ersten Paares Kieffer, Dritter Beitr z Kenntu der in Lothringen vorkommenden Phytoptoceciden Zeitsobr f Naturw Bd L1X, 1886, p 409 Alfred Nalepa, 878 nlo ad ina lD ow Nalcpa, Neue Gallmilben Nuva Acta 1890, LV, p 366 fro m Th e Bio div ers ity He rita ge L ibr a ry htt p ://w ww bio d ive rsi t ylib rar y.o rg/ ;w ww bi o log iez en tr um at Das walzenformige Abdomen ist eng geringelt und fein punktirt Man ziihlt an der Rttekseite circa 80—90 Ringe Der Schwanzlappen ist breit und tragt neben den gcisselformigen Scbwanzborsten ziemlicli lange, steife Nebenborsten Die Bauchborsten des ersten Paares sitzen etwa am Ende des vorderen Korperdrittels, sind fein und sebr lang; sie iiberragen die Borsten des zweiten Paares, welclie ungemein kurz und weit nacb vorne gerlickt sind Die Borsten des dritten Paares sind lang und iiberragen moistens den Schwanzlappen Epigynaeum 0'018 mm breit Vordere Klappe gestreift, bintere trienter- oder beckenformig Genitalborsten kurz Durchschnittliche Lange des Wcibchens 0*16 mm, durcliscbnittlicbe Brcitc 0-034 mm Durchschnittliche Lange des Mannchens 0-14mm, durchschnittliche Breite 0-032 mw I'll, calycobius halte ich fur den Erzeuger der Knospendeformationcn von Crataegus oxyacantha L Canestrini fand in denselben Deformationen den Phyllocoptes arm,atus Can., ' den ich aber in den von mir untersucbten Knospen niemals angetroffen habe Der zweite von Canestrini beschriebene Ph crataegi, welcher auf den Blftttern derselben Pflanze kleinc Blattkniitchen erzeugt, * ist von der hier bosehriebenen Species durch die Zeiclmung des Schildes, die Langc der Seitenborsten, die Lange des letzton Tarsalgliedes, den Mangel ciner Streifung auf der vorderen Klappe des Epigynacums, das gegabelte Sternum etc wohl unterschieden ;O rig Phytoptus destructor Nal ge ,M A) Taf IV, Fig und Dig itis ed b yt he Ha rva rd Un ive rsi t y, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of C om pa tiv e Zo olo g y( Ca mb rid Korper selten walzenformig, meist spindelig und nicht selten dem Korper der Cecidophyiden ahnlich Thoracalschild fast halbkreisformig, mit abgestutztem oder ausgerandetem Vordcrrand Die Zeiclmung des Schildes ist sehr deutlich Im Mittelfelde sieht man drei Langsleisten, welclie beiderseits von je einer sich gabelnden Tjeiste begleitet werden Die Mittelleiste erreicht nie den Vorderrand und sendet nicht selten am hinteren Ende und ungefahr in der Halfte ihrer Lange rechts und links kurze Seiteniiste aus Die Seitcntlieile des Schildes, sowie die Zvvischenraume zwischen den Leisten nahe am Ilinterrande des Schildes sind von striclifBrmigen Hockern ausgef'tillt Die Borstenhockcr sind halbkugelig, stehen ziemlicli weit von einander am Hinterrande und tragen mittellango Riickenborsten Dor RUssel ist kurz (0-022 mm) und nur wenig schrtig nach vorne gerichtct Die Heine sind verhaltnissmassig kurz, jedoch deutlich gegliedert Die beiden Fussglieder haben anniihernd die gleiche Liingc Fiederborste vierstrahlig Auffallend ist die Liingc der sonst kurzen Borate auf der Unterseite des Femurs Die Epimeren sind vcrkiirzt, das Sternum ist gegabelt Die Brustborstcn des zweiten Paares sitzen liber den inneren Epimerenwinkeln Das Abdomen ist nur bei den noch nicht vollreifen individucn walzenformig und wird spiiter spindelig Ringclung und Punktirung deutlich; man ziihlt atif der Dorsalseite circa 80 Ringe Schwanzlappen breit mit mittellangcn Scbwanzborsten und kurzen, steifen Nebenborsten Seitenborsten in der HOhe der iiussercn Geschlechtsoffnung, rnittcllang liauchborsten des ersten Paares etwas nach vorne gerlickt und lang Das Epigynaeum ist etwas nach hinten geriickt, gross (0,029mm) Die Deckklappc ist gewiilbt und sparsam liingsgestreift, die untere Klappe trichterfiirmig Grenitalborsten ziemlicli lang und seitenstandig Eier rund, Mittlere Liinge des Weibcbens 0-2 mm, mittlere Brcitc ()-055mw Mittlere Liingc des Miiunchens 0-17 mm, mittlere Breite 0-05 mm Canestrini, Kicorcho intorno Fitoptidi Atti della Soc Venet.-Trent d So Nat Vol XII, f 1, p 23 Derselbe, ibid p 15 Phytoptida 879 ww w bio lo gie ze n tru m at Ph destructor erzeugt an Sedum reflexum L Triebspitzen- und Blattdeformationen ncbst Vcrgrosserung der BlUthen (Dr D.v Sohlechtendal) Nalepa, Neue Gallmilben Nova Acta 1890, LV, p 370 org /; Gatt CECIDOPHYES Nal ylib rar y Cectdophyes nudus Nal ive rsi t Taf LV, Fig unci tM ay rL ibr ary of the Mu s eu m of C om p ara t ive Zo olo g y( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad f rom Th eB iod ive rsi ty He rita ge Lib r ary htt p:/ /w ww bio d Korpcr hinter dem Kopfbrusfschild am breitesten, dann sicb nacb hinten allmahlig verschmalemd Kopfbrustschild fast dreieckig, mit etwas nacb einwarts gebogcnen Seitcnrandern Im Mittelf'elde befinden sicb drei, nacb hinten ctwas divergirende Langsleisten; in den Seitenfeldern zahlreiche kurze, zumeist aus verschmolzenen Hockerreihen gebildete Leisten Rttckenborsten fehlen Rttssel 0-02 mm lang, scbrag nacb abwarts gerichtet Heine deutlioh geglicdert, zweites Tarsalglied nurwenig kiirzer als das ergte Fiedcrborste viergliederig Epimeren sehr verkttrzt Sternalleiste stark gegabelt Bie Brustborsten des zweiten Paares liber den inneren Epimerenwinkeln, die des ersten Paares sehr kurz und liber dem vorderen Sternalende sitzend Das Abdomen ist spindelformig und gleichartig geringelt Man zahlt ungefiihr GO Ringe Die Punktirung ist auf der Riickseite meist feiner als auf der Bauchseite Die Seitenborsten sind kurz und in der Hiibe des Epigynaeums inserirt Die Bauchborsten des ersten Paares sind sehr lang Der Scbwanzlappen ist klein, die Schwanzborsten sind mittellang, fadlich Nebenborsten fehlen Das Epigynaeum ist auffallend gross (0-029 mm) und reicbt seitlich ilber die iiusseren Epimereneckcn binaus Die hintere Klappe ist beckenformig, die vordere ziemlicb gewolbt und lilngsgestreift Die Genitalborsten sind mittellang und seitenstandig Eiev rund Mittlere Liinge des Weibchens 0-lQmm, mittlere Breite 0405mm Mittlere Liinge des Mannchens 0-13mm, mittlere Brcite 0-()46mm CecidophjeH nudus erzeugt das Erineum s Phyllerium Gel Fries gewohnlich auf der Unterseite der Blatter von (hum urbanum L in unregclmassigen Ausstiilpungen, welcbe an der Oberseitc als anfangs gelbgrttne, spater rothe Buckeln bcrvortreten Heltener findet sicb dicse Umbildung an der Oberseite der Blatter, den Kelchblattcrn, dem Stengel und den Bliitbensticlen Im Potscbaclier Wald bei Linz a D Nalepa, Neue Phytoptiden Anzeiger d tois Akad d Wiss Wien 1800, XX, p 218 Cecidop/i/yes Muphorbiae Nal Tat' IV, Fig mid Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns Korpcr bintcr dem Ccphalothorax am breitesten, dann sicb allmiilig nacb hinten verschmalemd, beim Weiboheu etwa 4mal so lang als breit Schildchen dreieckig, mit deutlich abgegrenztem Hinterrande Im Mittelfelde befinden sicb drei Langslinien, welcbe jederseits von je einer sich nacb hinten gabclnden Linie begleitet werden Die Borstenhiickcr sind einander genahert und sitzen vom Hinterrande ziemlicb weit cntfernt; sie tragen kurze, nacb aufwarts gericbtele Ruckenborsten Der Rttssel ist an der Basis etwas gebogon, senkrecht nach abwarts gerichtet und 0-011 mm lang Die Peine sind deutlich geglicdert Das ergte Ftthlerglied ist nur wenig langer als das zweite Die Fiederborste ist fttnfstrahlig Die Epimeren sind stark verkttrzt Die Brustborsten des zweiten Paares silzen von den inneren Epimerenwinkeln etwas entfernt Das Abdomen endigt in cinen kleinen Schwanzlappen und triigt kurze, fadliche Schwanzborsten und sehr kurze Nebenborsten Die Ringelung ist eine gleicbartige; man ziihlt ungefiihr 50 Ringe Die Punktirung ist auf der dorsalen Seite meist etwas feiner; die Punkthocker stehen ctwas weiter von einander ab Seitenborsten sowie sammtliche Bauchborsten zeichnen sich durch ihrc Liinge aus 880 Alfred Nalepa, htt p:/ /w ww bio d ive rsi t ylib rar y org /; ww w bio lo gie ze n tru m at Das Epigynaeum ist Q'Oldmm breit und besteht aus der sehr Aachen, beckenartigen hinteren Klappo und der langsgestreiften vorderen Klappe Die Genitalborsten sind nocb seitenstandig und sehr lang, die Eier rund Bei den Larven finden sich an Stelle der Geschlechtsoffnung zwei kurze Borsten Mittlere Lange dcs Weibchens 0-lAmm, mittlere Breite 0-03Smm Mittlere Lange des Mannchens O'llmm, mittlere Breite ()• 035 mm Cecidophyes Euphorbiae erzeugt Rollungen der Blattrander nach oben, VerkrUmmungen der Blatter, die spiiter eine rotbliche Farbung annehmen Das Untersuchungsmaterial wurde mir von Herrn Dr D v Scblc elitendal freundlichst iiberlassen He rita ge Lib r ary Nalepa, Ncuc Phytoptiden Anzeiger d kais Akad d Wiss Wion 1890, XX, p 213 iod ive rsi ty Gatt PIIYTOCOPTES n g Phytocoptes didrius n sp rom Th eB Taf II, Fie 10, It und 12 Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu s eu m of C om p ara t ive Zo olo g y( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad f Korper walzenformig, sich erst im letzten Drittol verschinalcrnd; Kopfbrustschild dreieckig, vorne ziemlich spitz, nach hinten deutlich begrenzt Der Vorderrand deckt mir die Basis des Rllssels Die Zeichnung ist sehr einfach und charakteristisch Das Mittelfcld wird von zwei, nach vorne stark convergirenden Langslinien begrenzt und tritt etwas aus der Ebene des Schildcs hervor In den Seitcnfoldern Ziehen jederseits mit dem Seitenrande fast gleichlaufend zwei Bogcnlinien, von denen jodoch nur die melir nach innen gelegene in der Riickenansicht deutlich sichtbar ist Die grossen, kegelforinigcn Borstenhocker sitzen nahe am Hinterrande in halbmondformigen Gruben; die Rlickenborsten sind lang und steif Der Rilssel ist kraftig, circa 0'025mm lang und steil nach abwarts gerichtet Die Heine sind sclilank und deutlich gegliedert Das erste Tarsalglied ist etwas langer als das letztc Die Borate an der TJntcrscite des Femurs ist auffallend lang Die Fiederborste ist zart, gross und siebenstrahlig, die Kralle stark gcbogen Auffallend ist die Gabelung des hinteren Sternalendes; die beiden Aste vereinigen sich unterhalb des inneren Epimerenwinkels mit den Epimeren des zweiten Beinpaares Die Brustborsten des ersten Paares sind kurz und sitzen in derllohe des vorderen Epimerenendes, die des zweiten Paares an den inneren Epimcrenwinkeln, die des dritten Paares sind sehr lang Das walzenformige Abdomen endigt in eincn ziemlich grossen Schwanzlappen, weleher etwas lange Rchwanzborsten und sehr feine, kurze Nebenborsten trftgt Eigenthrimlicb ist die Ringelung desselben Die RUckenhalbringe sind deutlich breiter als die der Baucliseite Vorne vereinigen sich gewolmlich jc zwei Bauchfurchen in eincn Riickenhalbring, jedoch nicht rcgelmiissig, da hauflg RUckenhalbringe in Bauohfurchen direct ubcrgehen, also als vollstfindige Ringe erscheinen Die Baucliseite ist immcr sehr fein punktirt, die RUckseite bietct hingegen ein wechselndes Aussehen Es linden sich Tndividucn, die vollkommcn glattc und scharf berandetc Ritckenhalbringe aufweisen, neben Individuen, deren Halbringe theils feine, theils gn'ibere Punktreihen tragen, oder bei denen wenigstens der Hinterrand der Halbringe melir oder minder unregelmassig ausgezackt ist Die Seitenborsten sitzen in der Iiohe der Geschlcchtsoffnung und sind wie die Bauchborsten des ersten Paares von bedeutender Lange Das Epigynaeum liegt unmitielbar hinter den Epimerenenden, ist circa ()-02Hmm breit und besteht aus einer hinteren halbkugeligen und einer vorderen schwacb gewolbtcn und sparlicli langsgestreiften Klappe Die Eier sind rund Das Epiandrium (circa 0-01Smm) weist keine Besondcrhcitcn auf Die Genitalborsten sind seitenstiindig und lang Phytoptida ;w ww bi olo gie ze ntr um at 881 y.o rg/ Die durchschnittliche Liinge des Weibchens betragt Q-llmm, die mittlere Breite 0-05mm Die durelischnittlicbe Liinge des Mannchens 0-14mm, die durchschnittliche Breite 0-036mm Die vorgenannte Art fand ich ziemlicli biiufig mit Phytoptus tenuis in den deformirtcn Ahrchen von Avena pratensis, Bromus mollis und sterilis bio div ers ity lib rar Gatt PHYLLOCOPTES Nal Phyllocoptes Convolvoli Nal htt p:/ /w ww Taf II, Fig 13 und 14 rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se u m of Co mp ara tiv e Zo olo gy (C am bri dg e, MA ); O rig ina lD ow nlo ad fro m Th eB iod ive rsi ty He rita g eL ibr ary K8rper schlank, spindelformig, Thoracalschild halbkreisfornaig, mit aussgerandetem Vorderrande Im Mittelfelde sind stets zwei in der unteren Halfte etwas nacb aussen gebogene Langsleisten wahrnehmbar; iiberdies zieben liings des Seitenrandes Bogcnlinien Die BorstenhOcker sind deutlich halbkugelig und stehen am Hinterrande von einander ziemlich cntfernt Die Riickenborsten sind lang und fein Der Rllssel ist kurz (0-016mm) und schrag nacb vorne gerichtet Die Beine sind sohlank und deutlich gegliedert Das letzte Fussglied ist kttrzer als das erste Die Kralle ist sanft gebogen und etwas liinger als die fiinfstrahligo Fiederborste Die Epimeren erscheinen stark verkiirzt Sternum vorhanden Stellung des zweiten Brustborstenpaares etwas iiber dem inneren Epimerenwinkel Das Abdomen ist ungleicb geringelt, obgleich die RUckenhalbringe, deren man ungefahr 45 ziihlt, nocli ziemlich schmal sind An ungenUgend aufgehellten Exemplaren erscheinen die RUckenhalbringe vollkommen glatt, und von Punktreihen ist nichts zu sehen Bei gut aufgehellten Exemplaren sieht man jedoch am Hinterrande der RUckenhalbringe sebr kleine, verschwommene Punkthocker, welche den Hinterrand haufig gezahnelt erscheinen lassen Die Bauchseitc ist deutlich punktirt Der Schwanzlappen ist gross und tragt lange fadliclie Scliwanzborsten und kurze, steife Nebenborsten Die langen Seitenborsten sind unterhalb des Epigynaeums inserirt Die Bauchborsten des ersten Paares sind sehr lang, ebenso Uberschreiten die des zweiten und dritten Paares die durchschnittliche Lange Das Epigynaeum ist verhaltnissmiissig kurz (0-019mm), die hintere Klappe halbkugelig, die vordere schwach gewolbt und weitscbichtig gestreift Die Genitalborsten sind seitenstandig und ziemlich lang Eier rund Mittlere Lfinge des Weibchens 0"2mm, mittlere Breite 0-056mm Mittlere Liinge des Miinnchens 0-13 mm, mittlere Breite 0-04 mm Breite der Geschlechtsspalte 0-017 mm Diese merkwlirdige Phyllocoptes-Form, welche eine Zwiscbenform zwischen _den Cecidophyiden und cchten Phyllocoptiden repriisentirt, er/.eugt Faltungen der Blatter von Conv arvensis L lfings des Mittelnervs, Kit gleiebzeitiger, scbraubentormiger Drehung Der gefaltete Theil ist aufgedunsen, purpurroth und mit kurzen Haaren besetzt Ich fand dieses Phytoptocecidium in vereinzelten Exemplaren auf einem steinigen Feldweg hinter dem Akademiepark bei Wr.-Neustadt Das Untersuchungsmaterial erhielt ich durch die GUte des Herrn Dr D v Scblechtendal Dig itis ed by the Ha Nalepa, Neue Phytoptiden Anzeiger d kais Akad d Wiss Wien 1890, XX, p 213 Phyllocoptes obtusus Nal Taf IV., Fig und KSrper hinter dem Schilde am breitesten, dann allmalig sicb nacb hinten verschmiilernd, in der Seitenansicht vorne fast senkrecht abgestuzt Schild dreieckig, Vorderrand fast senkrecht nach abwiirts gebogen und Uber dem RUssel spitz auslaufend Auffallend sind die grossen Falten, welche fast die Halfte der Schildliinge einnehmen und die kurzen, nacb aufwfirts gerichteten Riickenborsten tragen Zwischen diesen stark aus der Fliiche des Schildes hervortretenden Falten zieben, von vorne nach hinten divergirend, drei Langsleistgn Hfiufig erreicht die mittlere den Vorderrand nicht, odor es sind alle drei undeutlich In den Uonkschriften der malhem.-natunv CI LVlII.Bd HI 882 um at Alfred Nalepa, ;O rig ina lD ow nlo ad fro m Th eB iod ive rsi ty He ri tag eL ibr a ry htt p:/ /w ww bio div ers i tyl ibr ar y.o rg/ ;w ww bio log iez en tr Scitenfcldern bemerkt man hfiufig cine unregelmassigc, sicli nacli liinten gabclndc Lciste Die Schildecken sind baling grob gekornt Riissel kurz (0*018»MW), senkreebt nach abwiirts gerichtet, vom Schildc fast vollkommen bedeckt Beine dentlich gegliedert, Tarsalgliedcr fast gleichlang, Aussenborsten derselben sehr stark Krallo lang, Fiederborste vierstrahlig Borate an derUntcrseite des Femurs lang, Epimeren stark verkttrzt, Sternum kurz, manchmal undeutlich gegabelt Die Brustborsten des zweiten Paares sitzen vor den inneron Epimerenwinkeln, die des ersten Paares sind sehr kurz und sitzen etwas liber dem vorderen Sternalende Das Abdomen weist cine ungleichartige Ringelung auf Die Anzahl der Riickcnhalbiinge ist auffallend geringer (47) als die der Bauchhalbringe Nur wenige Ringc sind vollstandig, moistens verschmelzen zwei Bauchhalbringe zu eiuem Rlickenhalbring Auch ist die Punktirung auf der Riicksoite eine undeutlichere; die Punkte stehen wciter von einander ab als auf der Ventralseite Der Schwanzlappen ist verhaltnissmiissig klein, die Schwanzborsten sind mittellang und fein; die Nebenborsten sehr kurz und zart Die Seitcnborsten sitzen in der Hohe des Epigynaeums; die Bauchborsten des ersten Paares sind lang Das Epigynaeum ist sehr gross Die hintere Klappe ist fast halbkugelformig, die vordcre stark gewolbt und sparlich langsgestreift Genitalborsten sehr lang, seitenstandig Mittlere Lange des Weibchens O-lbmm, mittlere Breite O-Oihmm Mittlere Lange des Mannchens 0-13mm, mittlere Breite O-OAmm Phyllocoptes obtusus fand ich zugleich mit Phytoptus Salviae L in den mit Erineum ausgcklcidetcn Blattausstlilpungen von Salvia pratensis L ge ,M A) Gatt TEGONOTUS Nal Ca mb rid Tegonotus acronvius n sp log y( Taf Ill, Fig und 10 Dig i tis e db yt he Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr a ry of the Mu se um of Co mp ara tiv eZ oo Korper deltoidisch, kaum 3mal so lang als breit Kopfbrustschild beilaufig ftlnfeckig, nach liinten deutlich abgegrenzt, iibcr den Rtissel miissig vorgezogen und diesen griisstentheils bedeckend Seitenrander knapp vor dem Hinterrande stark nach aussen gebogen und vorspringend Die Oberflache des Schildes weist cine unregelmassige, netzartige Zeichnung auf, welche den Mediantheil zum Theile freilasst Die Rlickenborsten sitzen auf faltcnartigen Borstenhiickern vom Hinterrande cntfernt und einander sehr genahert; sie sind sehr kurz und nach oben gerichtet Der Riissel ist kraftig, gebogen, breit und 0"025mm lang Die Beine sind von mittlerer Lange und deutlich gegliedert Die beiden lelzten Glieder sind bedeutend scliwiicher als die vorangehenden Das letzte Tarsaiglied ist kaum etwas kiirzer als das erste Kralle und Fiederborste sind klein und schwer crkennbar Die Kralle ist stark gekrttmmt und geknopft Der Knopf erseheint bei einigen Exemplaren als eine breite Platte Die ungemein kleine Fiederborste scheint einstrablig zu sein Die Borsten der Beine zeichnen sich durch ihre Feinheit aus Die Epimeren sind kurz und etwas auseinander geriickt Sternalleiste vorhanden Die Brustborsten des zweiten Paares sitzen tiber den inneren Epimerenwinkeln und fast unterhalb jener des ersten Paares Das Abdomen weist eine Differenzirung von Bauch- und Rtickenseite auf Wahrend die Bauchseite ungemein fein punktirt und gefurcht ist, wird die Dorsalseite von circa 37 durchschnittlich 0-Q02bmm breitcn llalbringen bedeckt, 'die jedoch gleichfalls punktirt sind Uberdies durchziehen die RUckseite des Abdomens zwei seichte Furchen, welche den Mediantheil'stark gewolbt erscheinen lassen Die letzten Korperringe sind vollstandig Der Schwanzlappen ist deutlich entwickelt und tragt lange, gcisselformige Schwanzborsten und, wie es scheint, sehr kurze, stumpfe Nebenborsten Auffallend sind die langen, feinen Borsten an der Bauchseite Die langsten sind die Seitcnborsten, welche in gleicher Hohe mit dem Epigynaeum stehen Von bedeutender Lange sind fcrner die Borsten des Phytoptida m at 883 tag eL ibr ary htt p:/ /w ww bi od iv ers ity l ibr a ry org /; w ww bi olo g iez e ntr u ersteu Paares, welche ttber die Insertionsstelle der Rauchborsten des zweiten Paares hinausragen Auch die Borsten des dritten Paares sind sehr lang und reiclien uber den Schwanzlappcn hinaus Das Epigynaeum ist sehr gross, circa 0-025 mm breit Die hintere Klappe ist halbkugelig Die Uenitalborsten sind lang und fein und seitenstandig Das Epiandrium erscheint nicht als winkelig, sondern als bogenformiger Spalt Lange des Weibchens 0-1 2mm, Breitc 0-05mm Lange desMiinnchens Q-lmm, Rreite 0-046mm Vorliegende Species wurde von mir nur in wenigen Exemplaren auf den rnit BlattknStchen bedeckten Rlattcrn von Betula alba L gcfunden Diese Species erscheint durch die eigenthttmliche Ausbildung des Abdomens als intercssante Ubergangsform Eine sehr ahnliclic Form, den Teg piri, fand ich theils freilebend auf den Rlattern, theils in den Randrollungen von Virus communis L Dig itis ed b yt he Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay r Lib rar yo f th eM us eu m of C om pa tiv e Zo olo gy ( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad fro m Th eB iod ive rsi t yH eri Nalepa, Neuo Gallmilbon Nova Acta 1890, LV p 367, HI* 884 ww bi od ive rsi tyl ibr a Erklarung der Abbildungen ry org /; w ww bi olo gie ze ntr um at Alfred Nalepa, Phytoptida yh ttp ://w Sammtliche Abbildungen sind, wo nicht eine besondcro Angabe gemacht ist, bci einer 450maligen VergrCsserung (Reiohert I, !)) gezeichnet Lib rita ge Phytoptus multistriatus Nal Bauchseite „ „ „ Riickseito „ tenuis Nal Bauchseite rsi ty Pig „ „ He Phytoptus leionotus Nal Bauchseite „ „ „ Kopfbrustschild „ tuberculatus Nal Bauchseite „ „ „ Kopfbrustschild „ Centaureae Nal Bauchseite „ „ „ Kopfbrustschild „ „ n Th eB iod ive „ 10 „ 11 „ 12 „ „ Kopfbrustschild Salviae Nal Bauchseite ,, i) Kopfbrustschild fro m Fig „ „ „ „ „ rar TAFEL I ow nlo ad TAFEL II Phytoptus dispar Nal Bauchseite Fig 96 Phytoptus tristriatus var earinea Linkes Bein des „ „ Kopfbrustschild ersten Paares Vergr 550 n a betulae Nal Bauchseite „ 10 Phylocoptes dubius n g., n sp ^ Bauchseite r> „ „ Kopfbrustschild n 11 „ „ „ „ Kopfbrustschild n Canestrinii Nal Bauchseite „ 12 „ „ „ Epigynaeum 7) „ „ Kopfbrustschild „ 18 PhyUocoptes convolvoli n sp Bauebneitc n calycophthirus Nal Bauchseite „ „ Kopfbrustschild n n 14 n „ „ Kopfbrustschild n tristriatus Nal Linkes Bein des ersten a n Paarcs Vergr 550 TAFEL III um of Co mp ara t ive Zo o log y( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD Fig Fig „ „ 10 „ 11 „ 12 Phytoptus calycobius Nal Kopfbrustschild Tegonotus acromius Nal Bauchseite „ „ „ Blickseite Fagus silmtica L Blatt lnitRandrolliingen (Phytoptus stenaspis n sp.) Nat Grosse Betula alba L Deformirto Knospo [Phytoptus calycophthirus n sp.) Nat Grosse TAFEL IV Fig „ „ itis ed by the Ha rva rd PhyUocoptes obtusus n sp Bauchseite „ „ „ Kuckseite Phytoptus destructor Nal Bauchseite Kopfbrustschild Dig Fig I „ „ Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se Fig Phytoptus stenaspis n sp Bauchsoito „ „ Kopfbrustschild Euphrasiae Nal Bauchseite „ „ Kopfbrustschild Kiefferi Nal Bauchseite „ „ Kopfbrustschild calycobius Nal Bauchseite -o@§00^ Cecidophyes nudus Nal Bauchseite „ „ „ Ruckseite „ Euphorbiae Nal Bauchseite Kopfbrustschild tis ed Dig i by the rd rva Ha ity , ers y Un iv ibr ary rL ay tM ns Er of Mu ' the m se u of ad nlo ow lD ina ;O rig A) ,M ge mb rid Ca y( log oo U tiv eZ ara mp Co m /,,;; fro ty ary ibr eL tag He ri K rsi ive iod eB Th ww htt p:/ /w M/l y o rg/ bio div ers ity lib rar ;w ww bi olo gie ze ntr um at A Nalepa: Phytoptida Taf I Denkschriften d kais Akad d Wiss math.-naturw Olasae Bd, LVII1 tis ed Dig i by the rd rva Ha ibr ay rL Un ive rsi ty, Er ns tM ary of th m eu us eM of lD ina rig ;O A) ,M ge rid mb Ca y( log oo eZ tiv ara mp Co ad nlo ow m fro ty rsi ive iod eB Th ge rita He y.o ibr ar tyl od ive rsi bi yh ttp ://w ww rar Lib rg/ ;w olo gie z ww bi at en tru m itis ed Dig by the rd rva Ha ty, rsi ive Un tM Er ns ibr ary ay rL of the m se u Mu of mp ara tiv e Co log y Zo o (C am bri dg e, ); O MA rom df nlo a ow lD ina rig iod ive rsi ty Th eB He rita ge yh Lib rar bio div ers ity lib rar y.o « ww ttp ://w rg/ ; ww w bi olo gie ze n A tr u m at - Nalepa: Phytoptida Denksohriften d kais Akad d Wiss matk.-naturw Classe Bd LVIII Taf II he yt ed b itis Dig rd Ha rva ty, ive rsi Un ay r tM Er ns us eu m eM f th yo rar Lib of mp ara Co tiv e nlo ad fro m ow lD ina rig ,M A) ;O ge Ca mb rid gy ( olo Zo ibr ary eL tag yH eri rsi t ive iod eB Th htt p:/ od iv /w ww bi ry ibr a ers ity l org /; w ww bi olo g iez e ntr u m at Dig ed itis by the Ha rd rva ty, rsi ive Un Er ns rL ay tM ibr a ry o us eM f th eu m of oo log y( eZ tiv ara Co mp ge , rid Ca mb MA ina lD rig ); O rom loa df ow n Th e rsi ty div e Bio yh ttp ge Lib rar He rita ://w ww bio div ers it or ylib rar y g/; ww w bio log iez en tru m at A, Nalepa: Phytoptida Aul del Denksohriften d kais Akad d, Wiss math.-naturw Classe Bd LVIII itis ed Dig by the rd rva Ha ty, rsi ive Un ary ibr rL tM ay Er ns of the um Mu se om pa rat ive of C Ca mb rid ge , gy ( Zo olo MA rom loa df ow n ina lD rig ); O -1 Th e div ers ity Bio He rita ge Lib rar y bio div ers ity lib rar y ww htt p:/ /w or g bi olo /; w ww gie z um en tr at ed Dig itis by the rd If \li rva ty, ive rsi Un rL ibr ay tM Er ns ary the um of tiv e ara mp Co Yl Mu se ad nlo ow lD ina rig ;O A) ,M ge ' rid mb Ca log y( Zo o f ',•• of i \ Ha fro m Th e Bio ity div ers ary ibr eL tag He ri htt p:/ rsi t ive od /w ww bi olo bi org /; w ww rar y ylib en tru m gie z at A Nalepa: Phytoptida Lith •' Denksohriften d kais Akad d Wiss math.-naturw Claase Bd LVIII Taf IV Aut.del rth.Wien Fiinfhau ... aufweisen, neben Individuen, deren Halbringe theils feine, theils gn'ibere Punktreihen tragen, oder bei denen wenigstens der Hinterrand der Halbringe melir oder minder unregelmassig ausgezackt... halbelliptisch, im Mittelfelde drei vollstandige LSngslinien, welcbe seitlich von je einer mebr oder minder vollstandigen Bogenlinie begleitet sind Die Seitenfelder sind gestriehelt Die BorstenhOcker... durcbzogen Man zahlt auf jeder Seite der Miltellinie vier vollstiindige, nach hinten etwas convergirende Langsleisten, also im Ganzen neun vollstandige Langsleisten An den Seitenriindern bemerkt man noch
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