Zool. Bot. Ges. Österreich, Austria Vol 17-2-0131-0301

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Ngày đăng: 04/11/2018, 17:00

© Zool.-Bot Ges Österreich, Austria; download unter www.biologiezentrum.at ABHANDLUNGEN DER ZOOLOGISCH-BOTANISCHEN GESELLSCHAFT IN WIEN BAND XVII // HEFT HERAUSGEGEBEN MIT UNTERSTÜTZUNG DER AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN IN WIEN UND DER KRAHULETZ-GESELLSCHAFT IN EGGENBURG DIE FUCHS- ODER TEUFELS LUCKEN BEI EGGENBURG NIEDERDONAU II TEIL BEARBEITET VON KURT EHRENBERG UND SEPP KERNERKNECHT REDIGIERT VON KURT EHRENBERQ WIEN 1940 VERLAG DER ZOOLOGISCH-BOTANISCHEN GESELLSCHAFT © Zool.-Bot Ges Österreich, Austria; download unter www.biologiezentrum.at © Zool.-Bot Ges Österreich, Austria; download unter www.biologiezentrum.at ABHANDLUNGEN DUR ZOOLOGISCH-BOTANISCHEN GESELLSCHAFT IN WIEN BAND XVII // HEFT HERAUSGEGEBEN MIT UNTERSTÜTZUNG DER AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN IN WIEN UND DER KRAHULhTZ-GliSELl-SCIIAFr IN EGGENBURG DIE FUCHS- ODER TEUFELS LUCKEN BEI EGGENBURG NIEDERDONAU II TEIL BEARBEITET VON KURT EHRENBERG UND SEPP KERNERKNECHT REDIGIERT VON KURT EHRENBERQ WIEN 1940 VERLAG DER ZOOLOGISCH-BOTANISCHEN GESELLSCHAFT © Zool.-Bot Ges Österreich, Austria; download unter www.biologiezentrum.at DRUCK VON FERDINAND BERQER IN HORN © Zool.-Bot Ges Ưsterreich, Austria; download unter www.biologiezentrum.at Vorbemerkung Die Einleitung zum I Teil dieser Monographie wurde mit dem Wunsehe geschlossen, daß die weiteren Teile bald nachfolgen möchten Dieser Wunsch isi — nach wenig über Jahresfrist — für den II Teil in Erfüllung gegangen Wieder hat die Akademie, der Wissenschaften einen Druckkostenbeitrag gewährt Ein Rest der seinerzeitigen Zuwendungen durch die KrahuletzOesellschaft sowie andere Unterstützungen haben mitgeholfen Die Zoologisch-Botanische Gesellschaft hat auch dieser Fortsetzung der Monographie in ihren Abhandlungen Raum geboten Allen erwähnten Körperschaften zu danken ist aufrichtiges Bedürfnis Der Druck dieses II Teiles vollzog sich in Kriegszeiten Das bedeutete naturgemäß mancherlei Hemmnisse Sie wurden gemeistert Jetzt gilt es den III und letzten Teil in Angriff zu nehmen und zum Druck zu bringen Auch das muß und wird, wie wir hoffen, gelingen! K E © Zool.-Bot Ges Österreich, Austria; download unter www.biologiezentrum.at © Zool.-Bot Ges Österreich, Austria; download unter www.biologiezentrum.at IV Die Höhlenhyäne (Fortsetzung.) Die Wirbelsäule Von Sepp Kernerknecht (Güttingcn) Mit einem Beitrag von Kurt Elirenbers (Wien) Inhaltsverzeichnis: Seite I Das Unter.suclningsmatcrial Das rezente Vcrglcichsmaterial Das fpssilo Untersuchungsmaterial II Die Morphologie der Wirbelsäule Hyaena s t r i a l a , H h r n n n a a , II c r o c u l a Die Ilalswirbclsäulc Die Brustwirbolsäule Die Lendenwirbelsäule Die Kreuzbeinwirbcl Die Schwanzwirbelsäule H spelaea Die Halswirbclsäulc und ihre Entwicklung Die Brustwirbclsäule Die Lcndenwirbelsäulc Dio Kreuzbeinwirbel Die Schwanzwirhelsäule 11T Zusammenfassende Schlußbemerkungen Schriftenverzeichnis Maßtabellcn (von K E li r e n b e r g) 131 132 133 134 4 4 1 144 144 159 164 166 167 168 170 172 I Das Untersuchungsmaterial Von moinem verehrten Lehrer, Herrn Prof Dr Kurt E h r e n b e r g ) , mit der Aufgabe betraut, die von ihm bereits begonnenen Studien ) über die Wirbelsäule der Höhlenhyäne fortzusetzen und auch vergleichende UnterV) Ich erlaube mir an dieser Stelle meinen verehrten Lehrern Herrn Prof Dr K K li r e n b o r g und Herrn Prof Dr A b e l für die Anregung und Unterstützung bzw Erteilung wertvoller Ratschläge im Verlaufe meiner Arbeit den aufrichtigsten Dank auszusprechen ") Die Untersuchungen über die Halswirbelsiiule der // spelaea und deren Ontogenic stammen von Herrn Prof Dr K E h r e n b e r g und wurden mit seiner Genehmigung dem Abschnitt Wirbelsäule der Hyänen eingegliedert © Zool.-Bot Ges Österreich, Austria; download unter www.biologiezentrum.at — 132 — sucliungcn an den Wirbelsäulen der rezenten Hyänen (Hyaena striata, II brunnea und H crocuta) durchzuführen, habe ich in der vorliegenden Arbeit versucht, die Frage der systematischen Stellung der Höhlenhyäne im Kreise ihrer lebenden Verwandten an Hand des rezenten und fossilen Wirbelmateriales zu überprüfen, soweit das bei dem geringen Umfang der vorhandenen Wirbelsäulenreste der eiszeitlichen Höhlenhyäne aus der Fuchs- oder Teufelslucken möglich war D a s r e z e n t e Vergleichsmaterial Das den folgenden Untersuchungen unterlegte rezente Vergleichsmaterial bestand aus 10 Skeletten von H crocuta, Skeletten von II striata und nur Skelett von II brunnea Seine Verwendbarkeit war keine unbeschränkte So mußte zum Beispiel ein Vergleich mit // striata bei der Darstellung der Brustwirbelsäule mangels brauchbarer Skelette — die vorhandenen waren wegen krankhafter Veränderungen der Wirbelkörper (Exostoscnbildung) nicht geeignet — entfallen und bei II brunnea war die Vergleichsbasis zu klein, um ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen Infolgedessen muß ausdrücklich betont werden, daß die folgenden Angaben über die // striata, vor allem aber über die II brunnea betreffenden Kennmale in der Wirbelsäule nicht als endgültige angesehen werden können Es bleibt daher weiteren Untersuchungen an Hand eines umfangreicheren Materiales vorbehalten, rezente Hyänen, ganz besonders aber // striata und // brunnea, auf ihre gegenseitigen Verschiedenheiten in der Wirbelsäule zu prüfen Hier, wo es vor allem auf die artliche Stellung der eiszeitlichen Höhlenhyäne ankam, konnte aus den genannten Gründen mit derartigen Untersuchungen nur begonnen werden Deshalb wurde auch im Folgenden auf eine eingehende Beschreibung der Wirbelsäule der rezenten Hyänenarten verzichtet, obgleich sie, wie die Durchsicht der sehr kümmerlichen Literatur (5,42) über rezente Hyänen beweist, noch immer auszustehen scheint Nachfolgende Zusammenstellung soll über Alter, Geschlecht und Herkunft des rezenten Vergleichsmateriales Aufschluß geben ) H H H // // crocuta, crocuta, crocuta, crocuta, crocuta, 21210, —, juvenil; Zool Mus Univ B e r l i n * ) 38740, cf, fast adult; Zool M U Berlin* —, $ , adult; II Zool Inst Univ Wien* 2229, $ , fast adult; Zool M U Berlin* 2172, $ , adult; Kongo-Museum, Tervuercn * ) Für die Überlassung des rezenten Vcrgleichsmaterialcs danke ich den Herren Prof Dr A b ö l (Gottingen, jetzt Salzburg), Prof Dr J V e r s l u y s f (Wien), Prof Dr V Voll (Berlin), Dr H S c h o u t e d c n (Tervueren), Dr K o l l e r (Wien); ferner sei für die Bereitstellung des fossilen Untcrsuchungsmateriales bestens gedankt: Frau A S t i f f t G o t t l i e b (Eggenburg), Herrn J H ö b a r t h (Horn) ) Die mit einem * gekennzeichneten Skelette wurden gemessen © Zool.-Bot Ges Ưsterreich, Austria; download unter www.biologiezentrum.at — JÖ3 — II // // // 7/ // /f // // II // crocuta, 18.'?, cT, adult; Zool M 1' Berlin * crocuta, 242, d \ adult; Zool M I* Uorlin * crocuta, 7097 cf, adult; Zool M U Berlin \ crocuta, 10, cT, adult; Zool M U Berlin * crorula, ASttl.'J, $ , adult; Zool M IT Berlin* crocuta, 1, $ , adult; l'aliiont Inst Univ Göttingen sfrfnfa, ACnOS, cf, juvenil; Zool M TI Berlin ntriata, G, $ , adult; Naturhist Mus Wien * alriala, 1G337, ö \ adult; Zool M U Berlin * striata, 2, $ , adult; Paläont Inst Univ Göttingen brunnea, A 4781, $ , adult; Zool M U Berlin* ) D a s f o s s i l e Untersuchungsmaterial Die dem Rumpfskelett zuzurechnenden Funde0) sind in gewisser Hinsicht anders geartet als jene des Kopfskelettes Während dort + ganze Schädel und Unterkiefer vorlagen, während fast alle Zähne durch zahlreiche Stücke belegt waren, fehlt hier eine vollständige Wirbelsäule oder auch nur ein Komplex mehrerer aneinander schließender, sicher auf ein Individuum beziehbarer Wirbel, es sind vielmehr nur Einzelwirbel vorhanden, die sich überdies recht ungleichmäßig auf die verschiedenen Abschnitte der Wirbelsäule und deren Bestandteile verteilen Auch sind dio Wirbel im ganzen spärlicher, vorwiegend durch ± fragmentäre Reste vertreten Aus allen diesen Gründen war der Gang der Untersuchung zum Teil ein anderer und anders ist daher auch die Art der Darstellung, die im folgenden über diese Untersuchung berichten soll Auch einer rein deskriptiven Behandlung, welche bisher noch zu fehlen scheint — in der durchgesehenen Literatur fand ich nur gute Abbildungen z B bei R e y n o l d s (36), aber nicht einmal bei diesem Autor oder bei B a i n v i 11 e (5) eine eingehende Beschreibung der Wirbel —, war das Material nicht recht zugänglich, weil viele Glieder aus der Reihe der Wirbel usw fehlten und die vorhandenen oft der Fortsätze, Gelenkflächen usw entbohrten So habe ich vor allem versucht, aer den mưglichen Vergleichen mit den genannten rezenten Hyänen auch solche zwischen gleichen und benachbarten Wirbeln zu ziehen, wobei freilich manche Lücken mit Hilfe des rezenten Materiales überbrückt werden mußten; vor allem wurde aber dort, wo entsprechende Reste vorlagen, die Ontogenie verfolgt, was bei der Ungleichheit, die auch diesbezüglich herrschte, die Ungleichheit der einzelnen folgenden Abschnitte noch erhưhte :> ) D dieses Skelett, das auch S t r o m e r ß Untersuchungen zugrunde lag, von diesem Autor (vergl [42], Tab I, D, Tal» Ill, C usw.) als männlich angeführt wird, ist entschieden nur auf einen Irrtum zurückzuführen c ) Sie Klammen alle aus dor Fuchs- oder Teufolslucken in Roggendorf hoi Eggenburg, N.-D., und werden im Krahuletz-Miir-eum der Rladt Eggenlmrg aufbewahrt © Zool.-Bot Ges Österreich, Austria; download unter www.biologiezentrum.at — 134 — II Die Morphologie der Wirbelsäule Hyaena striata, H brunnea und H crocuta Die H a l s w i r b e l s ä u l e Der A t l a s (Ce 1): Die auffallend stark flügelartig verbreiterten Querfortsätze, die den Atlas der Hyänen kennzeichnen, bleiben in der (medio-lateralen) Breite bei H striata nur wenig hinter H crocuta zurück, was insoferne bemerkenswert scheint, als alle übrigen Grưßen werte des Halswirbels der // striata bedeutend geringer sind, als die des entsprechenden Wirbels der // crocuta Der median stärker ausgeschnittene Vorderrand des Wirbeldaches, das in halber (antero-posteriorer) Länge von einem Sattel (medio-lateral) gequert wird ) und der nahezu querovale Umriß des Rückenmarkskanales sind für den Atlas der H striata typisch Der Atlas der H brunnea steht in seinen Ausmaßen — abgesehen von der Gesamtbreite, die sich durch ihren hohen Wert von // striata und H crocuta unterscheidet — und im Umriß des Rückenmarkskanales // crocuta näher, weicht aber von dieser durch die medio-laterale Einsattelung des Wirbeldaches (s o.) in striatoider Richtung merklich ab Die Grưße, die, von vorne betrachtet, rundliche bis querovale, von hinten rundliche bis hochovale Begrenzung des Rückenmarkskanales, der mehr oder minder plane bis leicht dachförmige Abschnitt des oberen Bogens kennzeichnen den Halswirbel der H crocuta Der E p i s t r o p h e u s (Ce 2): Der kleine langgestreckte Epistropheus der H striata weicht durch den stark nach oben gebogenen Dens, die über das Wirbelkörperhinterende hinausragenden, stärker nach unten divergenten Querfortsätze, durch den vorderen und hinteren spitzbogenfưrmigen Rückenmarkskanalumriß, die nach unten divergierenden Basalstücke des oberen Bogens, von dem grưßeren Ce der II crocuta deutlich ab ) Der Ce der H brunnea ist gleichfalls langgestreckt Seine (anteroposteriore) Kammlänge liegt etwas über, seine hintere Dachbroite im Hưchstwert der H crocuta (s Me II) Ihr steht er auch durch die Form ) Ob die (antero-posteriore) Einsattelung des Bogendaches, die sich bei // slriala und II brunnea zeigt, pathologischer Natur ist, kann wegen zu wenig umfangreichen Materialcs nicht entschieden werden; sie findet sich auch am Atlas der / / brunnea, die von keinem zoologischen Garten stammen dürfte (Vcrgl [42], p 151 und 152.) ) Die das Caudalcndc des Epistropheus betreffenden Unterschiede sind nicht durchgehend; seine Form wechselt sehr stark von schmal und hoch bis breit und niedrig; ist wohl bei II slriata meistens schmal und niedrig bis hoch Das geringe Material erlaubt aber die Verallgemeinerung dieses Verhaltens nicht Die Verschiedenheiten in Form und Lago der Präzygapophysen sind an meinem Vergleichsmaterial nicht durchgreifend und wurden daher auch nicht als Unterschiede gewertet (Vergl auch [42], p 151.) © Zool.-Bot Ges Ưsterreich, Austria; download unter www.biologiezentrum.at K E H R K N B E I U ; i n S K e r n c r 1< n o
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