Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 57-0401-0424

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Ngày đăng: 04/11/2018, 16:59

401 MITTEL -EUROPA, log IN /; w ww bio LÜFTDßUCK-MAXIJIUM VOM NOVEMBER 1889 iez en tru m at DAS BAROMETER-MAXIMA IM ALLGEMEINEN ww bi od ive rs DIE ity l BEMERKUNGEN ÜBER ibr a ry org NEBST ry MANN ibr a J eL M K AKAIJ yH eri tag \V htt p:/ /w VON Safdn.) m Th eB iod ive rsi t (Stlit DER SITZUNG AM fro VORGELEGT 17 Al'RIL 1890 vom zum 12 bis einer namentlich November vorigen Jahres mit 24 rid g sich e, Das Barometer- i\raxiimim, das MA ) ;O rig ina lD ow nlo ad IN Die meteorologischen Erscheinungen, welche das Auftreten der Baro- sein log gehenden Untersuchung werth zu y( Ca mb für den Vorwinter seltenen Beständigkeit und Intensität über Mittel-Europa behauptete, schien mir einer ein- Zo o ive Dadurch aber, dass das in rat dargestellt worden und Bergstationen Höhe von 3100 in se um bis zu einer Mu auch die meteorologischen Zustände wo wir gegenwärtig eine grössere Anzahl von hinauf besitzen, bot sich eine ausserordentlich gün- in grösseren the stige Gelegenheit, of Co trum gerade über jenen Theil Mittel-Europas sich lagerte, Gipfel- of ary ibr ns tM ay Das grosse dauernde Barometer-Maximum des November 1880 wurde ty, Er durch das Auftreten einer Area hohen Luftdruckes über Vom bis zum 10 dem eingeleitet am November atlantischen Ocean an den Küsten von Frankreich November hielt sich der Kern dieses Maximums über dem ive rsi und des südlichen England eines zu stützen und zu klären rL sie Höhen der Atmosphäre im Schosse die herrschenden Ansichten über die Vor- Barometer-Maximums eingehender zu studiren und zu versuchen, gänge bei der atmosphärischen Circulation zu prüfen, bereits zur Rede stehende Barometer-Maximum mit seinem Cen- mp a Genüge und sind allerdings sehr einfacher Natur meter- Maxima an der Erdoberfläche selbst begleiten, und schob einen Keil hohen Luftdruckes, dessen Basis ganz Frankreich bedeckte, nach Mitteleuropa hinein Am ard Ha rv the November aber Morgen des hat sich dieses 11 November liegt das Ceutrum hohen Druckes über der Nordsee, Centrnm nach Mittel-Europa selbst verlagert Ganz Europa ist am in das ed by 12 Un atlantischen Ocean, Dig itis Gebiet hohen Luftdruckes aufgenommen Mit einer merkwürdigen hohen Barometerstandes über Mitteleuropa Der niedrige Druck hielt sich es lässt sich aber auch dort erblicken Erst am Morgen bis zum Morgen des 25 Beständigkeit verharrt November, also während vollen 13 Tagen immer im äussersten Norden {Nordwesten, Norden und Nordosten) von Europa, während der ganzen Zeit bis über den 60 Breitegrad hinauf kein Sturmcentrum des 25 November treten individualisirte Barometer-Minima in der Nordsee und an der Westküste Norwegens auf und leiten auch über Mittel-Europa einen Wettersturz DeuksciirifteD der maliiem uaturw nun das Centrum (Jl LVll.Hd ein Heftige 51 Winde 402 Hann, J und Sehneefälle mums an die Stelle der trockenen windstillen Witterung, die im Gebiete des Barometer-Maxi- treten früher geherrscht hatte Um Barometer-Maximums zu einer klaren die meteorologischen Verhältnisse v^ähreud dieses habe ich für die 10 Tage vom lichen Darstellung zu bringen, November 14 bis 23 übersicht- inclusive mit Hilfe der täglichen telegraphischen Witterungsberichtc Mittelwerthe der vyichtigstcn meteorologischen Elemente gebil- demnach den bis 8*" Morgens für diesen Zeitraum m at vom der That ein ganz zutreffendes Bild der zum 14 bis in tru repräsentiren um durchschnittlichen Zustand der Witterung Bei der seltenen Beständigkeit der Lage des Barometer-Maximums geben diese Mittelwerthe November 1889 herrschenden Witterung 2.3 iez en det, welche worden, die dieser Abhandlung beigegeben /; w ww November 1889 14 bis 23 sind die beiden Witterungskarten gezeichnet sind org Morgens vom 8'' bis ry um bio log Auf Grund der Mittelwerthe des Luftdruckes, der Temperatur, der Bewölkung und der Windrichtung und Stärke dass damals ganz Mittel-Europa ity l ibr a Die Karte der Luftdriickvertheilung zeigt, abei', das Gebiet des hohen 780 wd« im Meeresniveau, ww bi od ive rs Barometerstandes aufgenommen war; das Centrum des Barometer-Maximums in lag über den Ostalpen und über Bayern Die überall schwachen Winde zeigen deutlich genug das langsame, /w Abströmen der Luft an der Erdoberfläche aus dem Centrum des Barometer-Maximums Die an eini- htt p:/ allseitige sich ungezwungen aus loealcn ibr a ry gen Orten hervortretenden Unregelmässigkeiten der Windrichtung erklären schwach bewegter Luft am leichtesten zur Geltung kommen Der Himmel eri tag eL Einflüssen, die bei im Allgemeinen (Morgens) über den Niederungen zumeist bedeckt, es herrschen vielfach Nebel, nur im Süden der Alpen der rsi t Niederschläge fehlen heiter ive Himmel yH ist ist dem Gebiete der niedrigsten Temperatur an der Erdoberfläche Für Th mit eine präcise Darstellung der fro m fällt eB iod Die Karte der Temperaturvertlieilung zeigt, dass das Gebiet des Barometer-Maximums auch zusammen- WärmevertheiUmg reichen ad nlo und die Karte zeigt daher nur ein beiläu- Temperaturen aus Gründen, die sich aus dem Folgenden kommen leicht ergeben, keine Temperatur- ;O rig die orographischen Einflüsse auf die das zweite Centrum grösster Kälte über der Balkan-Halbinsel zu- ist MA ) vertheilung auch zur Geltung; denselben lD ow die Reduction aut dasselbe Niveau erfahren haben, so ina Da figes Bild derselben die telegraphischen Berichte nicht aus, während eines winterlichen Barometer-Maximums bekanntlich sehr kalt rid g e, zuschreiben Die Gebirgsthäler sind y( Ca mb Es zeigt sich aber im Allgemeinen deutlich genug, dass die Area eines Barometer-Maximums im Winterhalbist Turin und Florenz z B haben nur 1° Mittelwärme, wie Zo o log jahr auch der Sitz einer Temperaturdepression hat 3° wie Berlin, Kiew und Petersburg 2° haben; Rom während ive Zürich, Prag, Wien, Szegedin, während mp a rat Warschau, schon im Gebiete niedrigeren Luftdruckes, 4° Mitteltemperatur hatte Der Verlauf der Isothermen dem Verlauf der Isobaren um of Co über Mittel-Europa correspondirt fast vollständig mit Mu se Die bisherigen Ergebnisse bieten nichts Neues, es sind die bekannten typischen meteorologischen Erthe scheinungen an der Erdoberfläche im Gebiete eines Barometer-Maximums in grösseren Höhen über der Erdoberfläche kann man aus folgender ibr ary of Die atmosphärischen Verhältnisse ay rL Tabelle entnehmen, welche für 12 über das Alpengebiet und Südfrankreich vertheilte Bergstationen die Mittel- Er Morgens während der 10 Tage vom ty, — 8'' 14 bis 23 November enthält ersten- Ha rv ard Tabelle die Luftdruck- und Wärmeverhältnisse grosser Höhen im Gebiete eines Baro- in vergleichbarer Darstellung the meter-Maximums in dieser Zum Un ive enthalten die auf das gleiche Niveau von 2500»» reducirten Barometerstände und Temperaturen malc erscheinen für Die letzten beiilen Colounen rechts rsi ns tM werthe des Luftdruckes, der Temperatur, der Windrichtung und Stärke, sowie der Bewölkung gleichfalls ed by Bei schwachen Winden oder gänzlicher Windstille und heiterem in Dig itis war der Himmel) herrschte d h Wärmezunahme einer mehr oder weniger zur Beobachtung Wir werden als (in höher der Ort, desto heiterer 2000 m tiefer circa 400«;) mit der Hưhe kam über ganz Mittel-Europa diese Thatsache später noch genauer untersuchen Hier nur bemerkt werden, dass es im Niveau von 2500 kann an der Erdoberfläche (je den höheren Luftschichten eine abnorm hohe Temperatur Die Erscheinung der sogenannten „Temperaturumkehrung", an der Erdoberfläche, mehr Himmel m (auf den Berggipfeln) noch mag immer etwas wärmer war als Als mittlere Temperatur im Centrum des Barometer-Maximums — 2° Cels., in 2500 m ungefähr —1° Cels angenommen werden Das Luftdruck-Maximum Morgens^ d beantworten gestatten Höhe der Luftdruckvertheilung im Niveau von 2500 m Bestand aneli in dieser Morgens, an einigen Bergstationen 42°57 o" » Puy de Dome 45 47 57 II S Bernluird S 45 52 4Ö 33 46 54 Gottlianl Schueeberg (Tirol) ratur 2S59 1467 546 648.5 -ô5 34 11 12 2476 2100 2366 574-8 602.3 582.0 2500 572.7 629.6 o-S 3.3 626.1 530-5 —4.9 -1.8 -0.5 20 12 I Sonublick 13 26 12 57 1727 1776 3105 Ohir 4Ö 30 14 27 2044 605.6 Scliiieeberg (Niederösterreich) 47 45 50 1462 37-3 tru kung- druck ratur bio Ei 0.0 571-3 0-3 570 0.0 0.0 0.0 573-0 572.6 572.3 i Wo 0.3 — 0.2 —5 -3-8 — 0.5 S.SEo 0.0 Wi 2.9 0.2 572.7 572.1 571-9 572.6 o I 572.2 —0.9 i —0.5 — 2.4 — 1-3 NNEi 1-4 N2 2.2 WS Wo 0.2 570-7 — 30 0.0 WNW2 3-0 569 S —4.4 rsi t ive Tempe- NEo No ry ; Luft- m Th Scluifljerg eB iod Wendelstein So S3 — ••5 47 15 47 42 47 4t> 47 Säntis Wind 4-9 iez en druk Keduc auf 2500 Bewöllog Tempe- i /; w ww Pic du Midi Luft- Meter ibr a östlich p:/ nördlich Frankreich und Mittel-Europa in Beobachtet Höhe htt Liinf^e jene nach ibr a Breite, r t ist ein Barometer- Maximum über org 7'' eL November 1889, eri tag 14 bis 23 yH vom soll, m at zAi aber herrschten >w vor Sonnenaufgang! i ry um 1^ Die wichtigste Frage aber, welche unsere kleine Tabelle Witterung 403 Höbe In einer Seeböhe von 1400 bis 1800 in dieser Tempcr.ituren von bis 4° Gels., und zwar schon ity l +0°5 aber sogar ive rs liatte ww bi od Säntis /w der November 1889 in Mittel-Europa ini ad fro den centralen nnd östlichen Alpen? Die Windverhältnisse und die Witterung der hoben Bergstationen spre- ina Alpengebiet einen mittlcvcn Barometerstand von 572-6 >«; als 2000 m Seehưhe geben für das cen- im Westen war der Luftdruck nach den Beob- MA ) trale auch vollkommen diese Annahme Die Stationen von mehr ;O rig bestiiligen lD ow nlo chen allerdings schon an sich dafür Die auf das gleiche Niveau von 2500»« reducirten Barometerstände rid g e, achtungen auf dem Puy de Dome''' und Pic du Midi niedriger, ebenso im Norden (Schneekoppe) nnd im Osten Die Stationen Monte Ciinone und Etna sind leider nocli nicht in Tbiitigkeit, in grösserer wie mir Herr Dircctor log Seeböhe y( Ca mb (Schneeberg Niederösterreich) Leider fehlen auf der Südseite der Alpen Barometerbeobachtungen Co aus den Luftdruck- und Ten)peraturmitteln (Morgenbeobachtungen von Lesina und Neapel den mittleren Luftdruck in Mu the einer Temperatur-Abnahme von 2500 m 100 w), so vom 14 bis 23 mnn 569-5 die südlicheren nnd Es '/j" erhält ?m, ary Cels pro rL ibr westlicheren Stationen Novem- Seehöhe (unter der wahrscheinlichsten Malta und Algier geben nuf gleiche Weise 572 -4»« im Niveau von 2500 m of Annahme beiirtheilen zu können of man Zügen hinlänglich genau se Berechnet ber) ihren allgemeinen »z in um im Niveau von 2500 mp a rat ive Zo o Tacchini auf meine deshalb nach Eora gerichtete Bitte gefälligst mittheilte Es ist sehr zu bedauern, dass diese Stationen noch inmier fehlen, man wäre sonst im Stande die Luftdruckvertheilung über Mittel-Kuroiia ty, Er ns tM ay sprechen demnach auch diese Ergebnisse minenAb — lo'ö üradeCels 78 Proc Partenkirchen war wohl an diesem Tage noch zumeist mit den kiiltcrou tieferen TiUftmassen bedeckt Zeitweilig fanden dieselben vielleicht einen Abfluss durch das Loisachtluil es kam (in Folge kleinerer, eintretender Druckänderungen drausscn) Partcnkirchen dann in das Bereich der oberen wärmeren und trockenen Luftschichten , und 408 Hann, J liabe Ifli uun alle wichtigeren meteorologischen Verhältnisse während des Barometer-Maxiniuius im November 1889 beschrieben und die ich daraus ziehen zu und es discutiit, müssen glaube, mag mir gestattet hier kurz auszusprechen Das Barometer-Maximum vom November 1889 einige der wichtigsten Folgerungen, sein, Höhen der Atmo- erstreckte sich bis zu sehr grossen Die Luftdruckbeobachtungeu zeigen, dass dasselbe jedenfalls in mehr als Kilometer Höhe noch sphäre ebenso intensiv auftrat, an der Erdoberfläche Seehöhe von 2500 In einer w stimmte das Centrum des m at als Höhe und mehr /; w ww hatte eine sehr hohe Temperatur, noch in Kilometer See- die Temperaturdepression in; war auf die ibr a gross wie in circa 1000 org Erwärmung ebenso relative ry Der Luftkörper des Barometer-Maximums bio weit über Kilometer hinaufreichte, \ielleicht bis zur doppelten höhe war die herabsinkende Luftbewegnng) (d h die log Barometer-Maximum verhältnisse lassen dnranf schliessen, ilass das iez en tru Luftdruck-Maximums seiner Lage nach noch mit dem au der Erdoberfläche überein Auch die Temperatur- ive rs ity l untersten der Erdoberfläche nächsten Luftschichten von einigen hundert Metern Mächtigkeit beschränkt Die p:/ Wärmeausstrahlung beruht und mit dem Barometer-Maximum ry anzunehmen, dass allerdings eL ist ibr a Dabei nichts zu thun hat und yH ive gesteigerte eB iod die secufidäre Erscheinung Wärmeausstrahlung), wirkt dieselbe der Erhaltungstendenz der Luftbewegung entgegen Th (statt fro m einen Falle befördern die durch ein Barometer-Maximum gesetzten Ausstrahlungs- und Insolations- verhältnisse dessen Fortdauer, dem andern Falle sind sie derselben ungünstig Die Barometer- Maxima ow in ad dem eingeleiteten Zustand der verticalen nlo In dem die als secundäre Erschei- die Abfuhr der Luftmassen au der Erd- sie Im Sommerhalbjahr dagegen, wo oberfläche wesentlich unterstützt ist indem fördert, rsi t Luftcirculation in seiner Stabilität unterstützt eri tag nung auftretende Temperatur-Depression an der Erdoberfläche den einmal Insolation als solchen (A h mit htt die auf der localen dynamischen Vorgang) ist ja auch im Sommerhalbjahr ins Gegentheil um), (sie scldägt /w nur eine untergeordnete secundäre Erscheinung ww bi od Kälte, die wir im Winterhalbjahr während eines Barometer-Maximums an der Erdoberiiäche beobachten, Die Ursaclie erster Ordnung aber in den ist ;O rig Intensität ina lD haben deshalb schon aus diesem Grunde im Aligemeinen im Sommerhalbjahr kürzere Dauer und geringere viel stärkeren oberen Druckgradieuten zwischen den rid g mb wärmeren Breiten mächtiger und lebhafer macht e, MA ) niedrigen und höheren Breiten während des Winters zu suchen, welche den oberen Zufluss der Luft aus y( Ca Die grosse Lufitrockenheit, welche in grösseren Höhen der Atmosphäre während des Barometer-Maxilog mums vom November 1889 Zo o herrschte, und welche diesmal durch Fsychrometerbeobachtungen noch in ive Seehöhe direct nachgewiesen werden konnte liefert zusammen mit der hohen Lul'twärme 3100«; einen zwingenden mp a rat , Co Beweis dafür, dass die Luft im Centrum eines Barometer-Maximums diese Eigenschaften of um Mu se dankt Für die jetzt herrschende Ansicht, dass die Luft ist, Wärme und einer andere directe und indirecte Belege Die hier angeführten Beobachtungen the haben wir allerdings auch [\\o\\q herabsteigenden Bewegung verim Centrum eines Barometer- Maximums herabsinkt, grosse Trockenheit), gerade so wie es beim Föiin der Fall ary of nocli sie liefern woid den directestcn ay für die Kichtigkeit derselben ive rsi ty, Er ns tM Nachweis rL ibr scheinen mir nichtsdestoweniger einer besonderen Hervorhebung werth, denn f()li;i-uilc in ilon „Sclnvciz Jleteorol Beobaclituiig-eii" (Jalirg 1870, S 104) von Herrn Un Vielleicht noch auffMlleuiler sind ard mitgethcilten Beobachtungen Es lag damals aiicU ein üarometor-Maxinium über der Schweiz: Ha rv WiUiuer 8'' am ed Dec ii'> Mittag itis S by the Trogen 890 m, Deceniber — ü-o — 2-0 Feucht 100 Dec 5'' a Dec 5-5 (bbnbt 96 52 warm) 7I' 8h Dig Teiiip Temp 3-1 i-S Feucht 53 64 Die Grenzlinie der warmen 9'' —7-0 — 2-3 100 loo l>ut't oben iiud 7I' 7-8 1869 I5eobachter Mittag i'^ 10-2 lo-o 40 30 io'> iii> 30 Mittag Waunor 2i'p — 4-6 3h 4I' 4-3 4-1 5'' —4-8 100 85 41 100 i'' 2'' 3'' 4'' 2'o 4'ö 33 o'7 49 23 70 82 der kalten Nebelluft uiiteu wogte —11 — oö — i-i 100 94 am 5., 6., 100 6h S'S 7I1 — 4'2 29 96 5'' 6I' — 4"4 9Ö wiederliolt auf -6'7 100 und nieder Das Luftdruck-Maxifmim vom November 1880 Es mögen nun noch einige November-Barometer-Maximums uisse wälirend des Wahrnehmungen über Beobiichtungen und siicciellere meteorologischen Centralanstalt, Herr Oberst Baron die Witterungsverhält- folgen, die ich zurückgesetzt habe, hier sichtlichkeit der allgemeinen Darstellung nicht zu sehr 409 in Mittel-Europa Der zu beeinträchtigen v Sternbach, eifrige die Über- Beobachter der am schreibt mir um 24 k k November 1889 aus Bludenz „Der merkwürdig hohe Luftdruck, der dem mittleren Europa liegt, kam auch bei wenigen Ausnahmen ganz rein Die Kälte in der Niederung 12 Tagen über m at seit tru uns zur vollen Geltung Die Tage vyaren mit rasch zu und erreichte eine für diesen Monat bedeutende Grösse, während die Säntisstation selbst MorAbends Wärmegrade aufwies Die Bewohner unserer Hochthäler arbeiteten während aller dieser und gens Tage in Hemdärmeln im Freien, so im Bregenzerwald und im Walserthale und auf allen Heimwesen des Föhn auch in der Niederung namentlich ein, in Montafon, während er in Bluibr a ry trat der org Heute Mittelgebirges /; w ww bio log iez en nahm dann völliger Witterungsumschlag mit Regen ein ww bi od 26 trat ive rs Am ity l denz weniger fühlbar war." /w Herr Director Robert Bill willer in Zürich, dem ich so viele Beobachtungsdaten aus der Schweiz ver- ibr a Beziehung bemerkenswerth Ein so frühzeitiges und zugleich so lange andauerndes Auf- werden nur wenige Winter aufzuweisen haben Besonders beim Maximums keine Schneedecke und somit auch keine Ursache zu Th Eintritt des einem starken Temperaturfall den Niederungen vorhanden war In der That war der Temperaturrückgang in fro vom das Tagesmittel ow 14 bis Altdorf 4-6, Genf lD in 6°7; bei dieser Anticyclone wirkte demnach die Erkaltung der unteren Luftschichten nur in geringem Maasse auf ;O rig um fällt 4-4, in Altslätteu (Reinthal) 5-5, ina November um um Basel gleichfalls Verstärkung des herabsinkenden Luftstromes, und konnte nur wenig zur Erhaltung die MA ) 22 (14 bis 23.) in nlo ad der Thalstationen in der Schweiz auch nur ganz unbedeutend In Zürich 4-4, ist hie- m bei zu beachten, dass ive treten einer Anticyclone in Mittel-Europa zum ist eri tag als einer lag, yH mehr 12 bis 23 rsi t in November vorigen Jahres über Central-Europa eL „Das Barometer-Maximum, das vom Schweiz ry lassen Ich entlehne denselben das Folgende: eB iod zukommen in der htt p:/ danke, hat mir auf meine Bitte auch einige allgemeine Mittheilungeu über die Witterung einer anhaltenden Luftzufuhr aus den oberen Regionen der niedrigen Breiten gesucht werden." y( Ca in mb rid g e, des vorhandenen atmosi)härischen Zustandes beitragen Die Bedingung für den letzteren muss also vielmehr Von besonderem Interesse sind Nebelbildung am Nordfuss der Alpen Zo o log die Verhältnisse der Maximums am 14 und zu- rat ive „Diese begann in den Niederungen gleich nach Eintritt des barometrischen mp a meist schon morgens, stellenweise wie in Altstätten dieses Tages Der Nebel wurde im Laufe der sobald die Temperatur unter Null gefallen war, trat auch der sogeCo dem 21., of Periode immer dichter und mit am Abend Höhe von 800 zwischen Alpen und Jura bis zu die darüber liegende Luft war von wunderbarer Klarheit, wie ibr ary of the einer durchschnittlichen vom Montblanc wo ich den prächtigen ay rL Chauniont selbst beobachten konnte, den Höhen der Ostschweiz tM bis zu bis lUOO ?m bildete ein hatte Dabei ist aber nun der Umstand besonders rsi ty, Er bemerkenswerth, dass in den Thälern des Nordhanges der Alpen die Nebelbildimg dem ive Plateau Engelberg in der Un unten begann als auf nebelfrei, während St ed by Thurgau fortwährend im Nebel waren Heiden der Alpenthäler offenbar auf eine ist jh und selbst in m m war Chur bei 600 auf erst beträchtlich weiter selbstverständlich ncbelfrei, w Meereshöhe blieben voll- dem Seerücken im Norden des Kanton 800 m, oberhalb des Bodensee's, lag zeitweise im Nebel, Das Niveau des Nebelmeeres unterlag täglichen Schwankungen Die Nebelfreiheit Dig itis zeitweise über demselben Hưhe von über 1000 Gallen 680»«, Haidenhaus 100 the kommen Ha rv ard Gurtnellen im Reussthal bei 742 m, Linthal bei 650 Nebelmeer, am Nachmittag des 14 November auf dem Anblick der aus dem Nebelmeer tauchenden icli ns Alpenkette zunahm Die ganze Hochebene 24 au Intensität fortwährend se um zum Mu nannte Duft- oder Rauhreif auf, der bis Föhnwlrkuug zurückzuführen Der absteigende Luftstrom über dem Al))enkamni muss aus naheliegenden Gründen in Folge Verengung seiner Bahn in den Alpenthälein mit vermehrter, wenn auch absolut genommen, immerhin noch unerheblicher Intensität und Geschwindigkeit auf- treten, so dass der so erwärmte und trockene Luftstrom die Nebelbildung erst weiter unten im Thal, in der Höhe von circa 500 w zu Stande üenkschriften der mathem.-naturw kommen Ci LVII Ud lässt In der That weisen auch die Windbeobachtungen jener Thal52 410 Hann, J- vom obern Thalende herkommende Winde.' Aut Stationen auf ganz leichte dass die Stationen jenseits des Jura, Ruhe kommt, wobei B Basel z dieselbe Weise eikläit es sich, und Rheinfelden, meist nebelfrei waren Nur wo die Luft zur Weise fortscbreitende Erkaltung- eintritt, sind die Bedingungen zur Nebelbildung in einer vorhanden, welche ein permanentes Nebelmeer, wie es die Niederungen zwischen Alpen und Jura im November Am ausfüllte, ermöglichen Südhange der Alpen ist es Temperatur und dann die an sich höhere ebenfalls die Föhnwirkuug, welche die Nebelbildung hinderten Die Siulschweiz, inclusive des Wallis, von während der ganzen Periode des November-Maximtuns m at welchem dasselbe erfreute sich dcslialb eines fast tru gilt, meer wo drehte, in November, als in bio Folge der Verschiebung des Kerns des baro- ca m per Sccunde wehte, da gerieth auch das Nebel- Cliaiimont mit 1128/« tauchte ganz in den Nebel, Gäbris mit 1253 Tage herumziehende Nebel und war zeitweise denselben yH der Nebelschiehte in er namentlich auf wie Bewegung zu setzen und dem Gäbris und Chaumont beob- ive , vom Jura Luftdruckänderuugen über eri tag Winde vermochten den oberen Theil so einen ostwärts ziehenden Nebelstrom zu bilden eL der Höhe ostwärts ziehenden Nebels bedeckten Himmel durcli die Säntis, ebenso Meiringeu nebel- ry ibr a Die rsi t in Linthal, die Stationen jenseits des Rheins, Basel und Rheinfelden in Folge des Dagegen hatten Central-Europa bedingten meldet an diesem htt p:/ sowie die oben erwähnten Stationen der Alpenthäler Chur, Gurtnellen, her /w während Rigi-Kulm 1790 m und geiiüllt, /w in Säntis ry org von er mit einer mittleren Intensität Bewegung frei blieben Wind auf dem ity l E nach 18 südöstlichen Frankreich gegen Nordwestdeutschlaud der Maximums vom ive rs metrischen /; w ww am Ausbreitung der Nebelschiehte Es war Erwähnung, nämlich eine Hebung und eine besondere augenehmen Nebelperiode verdient ibr a so ww bi od Höhen aber log iez en vollkommen heiteren Himmels Eine Episode in der für die Niederungen so trüben, melancholischeu, für die Th eB iod achtet wurde, wo sich derselbe auch durch einen stark ausgeprägten, vorübergehenden Temperaturwechsel und 18 November, auf den Herr Billwiller nlo 17 ad Der Temperaturgang am fro m geltend machte." liier anspielt, ist von beson- in horizontale Bewe- gung versetzen und die herabsinkende Bewegung stören, die Temperatur auf den Bergen sogleich sinkt, er zeigt, dass, sobald Druckditfereuzen auftreten, welche die Luft Niederung steigt MA ) sie in der e, während ;O rig ina lD ow derem Interesse, weil y( Ca mb rid g Tagesmittel der Temperatur 17 log ^6 Zo o 3-2 und am herrschte Co Wien 16 Windstille, am 17 wehte lebhafter Westwind (Nachmittag und Abend Regen), täg- se Westwinde, vor- und nachher Ost und Nordost In den später folgenden Tabellen der Mu am 17 um of In 16 mp a rat ive — 1-6 the lichen Beobachtungen einiger Hochstationen sieht mau den Wäi-merückgang iu der Höhe sehr deutlich, ibr ary of namentlich bei Chaumont und Gäbris in der Höhe und ay rL Der entgegengesetzte Wärmegang Tiefe war namentlich auch charakteristisch für das iu der Niederung die in Folge der Baromcter-Minima im Un ive rsi ty, Er ns tM Ende der Periode hohen Luftdruckes Während Nordwesten eintretenden heftigeren SW- Winde die Temperatur steigen machen, endet damit die Wärmeperiode in der Höhe und es tritt bei denselben SW- und S-Winden Kälte ein Daraus sieht man doch ganz deutard Wärmeperiode the lichen Hochstationeu der Alpen zuweilen, freilich itis ed by waren, durch Druckdifferenzen innerhalb des Dig allgemeiner Gradient vorlianden den Höhen kalt, in Winde hervorgebracht wurde, welche an den westschwach, herrschten, und dass dieselben nur locale Winde nicht durch die südlichen Ha rv lich, dass diese ist, der stärkere Barometer-Maximums selbst hervorgerufen Sobald ein Südwinde aus grösserer Entfernung den Niederungen warm Die grösste Wärme hervorruft, wird es auf auf den Höhen bringt im Winterhalbjahr stets Tjuff druck- Maximum vom Das November ]8S9 in Mittel- Europa 413 Die Tage^ mittel der meteoiologisclieu Elemente auf dem Soiiublick waren folgende (die relative Feuchtigkeit ist hier heit erscheint weil das Psychrometer versagte Die Trocken- deshalb vielleicht etwas zu gross, obgleich das Hygrometer vorher und nachher wieder zurückging): + ry Luftdruck 500 org /; w ww bio log iez en tru m at Sonnblick 3100 w ive rs Kelativc Feuchtigkeit ity l ibr a Temperatur ww bi od Bewölkung Wiud itis ed by the Ha rv ard Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp a rat ive Zo o log y( Ca mb rid g e, MA ) ;O rig ina lD ow nlo ad fro m Th eB iod ive rsi t yH eri tag eL ibr a ry htt p:/ /w Dig 1007« dem Haarbygrometer von Koppe entnommen, aiil ed itis Dig by the ard Ha rv ive Un rsi ty, Er ay tM ns ary ibr rL of the um se Mu of ive rat mp a Co e, rid g mb y( Ca log Zo o lD ina ;O rig MA ) ad nlo ow m fro rsi t ive eB iod Th ry ibr a eL eri tag yH htt p:/ ive rs ww bi od /w ity l ry ibr a m at tru iez en log bio /; w ww org 414 J Hann, Das Luftdruck-Maximum vom November 1889 Auf der Südseite der Alpeu an diesem Tage grosse Regenmengen, z.B zu Raibl 113»»» bei fielen am Siidstnrm (Sg den ganzen Tag, 415 in Mittel-Europa 173 11 bei S._7 fielen sogar mm und am Oberdrauburg und Gewitter); zu Greifenburg (im Drauthal) 48 wm, zu Tagen noch 11 mw) In Kärnten gibt es grosse Überschwemmungen 110 nocli 12 Ib mm mm bei Südstuim (an den nächsten zwei Die Witterung auf der Südseite der Alpen bezeichnen überdies folgende Beobachtungen: 10 „ 12-2, „ Gossensass „ 10 „ 9-3, „ 9-7, 8.Ö 10-0, 20 19 u Gevvitt mm Weststurm, 93m7n ry org lOO"/,,, heftiger Form von Schnee ibr a in (23CG»w>0 Temperatur 1-8, Feuchtigkeit in Tirol mm ity l Niederschlag /; w ww Windstille und schwache Winde Bergbau Schneeberg 'dO bio r)4 m at „ Kegen 9-»i, tru Brixen Temperatur 12-0, iez en 10 log Bewölkung Feuchtigkeit HG I'roc, am Lieuz ww bi od am und 10 October 1889 Temperatur htt p:/ /w Witterung ive rs Anders war das Wetter auf der Nordseite der Alpen ry Rel.Feuchtiffkeit eri tag eL ibr a Wind und Wittenins i6?4| 82 42 j 9*4 rsi t SE., halb heiter Windstille und SEj, trüb 49 89 49 53 j, I 51 31 66 51 75 S| bis Efi halb heiter SE.2— SEj halb heiter, etwas Regen lD I ;» ad 82 I 467 nlo i6'4 I3'0 17'4 ! ow [o-o 13-7 9- lO li fro I s c m Th I ni ive 9?4: 17-6 iS'o i8-o October 600 eB iod g lO yH Innsbruck ina Zell am See 28 lö'o 20-7 13-0 I 1 96 3S 'ö 39 I I I 57 35 SW5_7, 86 R rat mp a 57 42 I Co ii"8 lü'o I 67 50 m Nachmittags SW,;, a u r i 940 s trüb, triib Abends Regen iti SEo bis SEr, trüb j i SE5 bis Ej, 'trüb, c k 31o0 m Regen (Abends?) se um i8-2 20 '8 of I2"0 15-7 9- lo 840 (Ober-Pinzgau) c h e n r i Zo o 4-9 14' k e u I ive 9- lO 57 75 rid g N ;O rig 60 64 MA ) 91 y( Ca 'O I I e, i3'2 I 21 'O I mb i6'2 I 750 m Windstille, SW halb heiter Nachmittags SW5, sonst scliw.-icher NE, triib log 6'o 9lo ' S o n u Mu — the 2-6 94 -2-2| of 2-61 2- 95 94 95 1) i SW und SE-Stwrm, Sehneesturm 94 94 SW« bis WNW, Schneesturm tM ty, rsi Beobachter zu Neukirchen im oberen Pinzgau, Herr ive eifrige Ha rv bis Morgen des by Nacht the October früh Windrauschen auf den Bergen, ed In der Unterwurzachcr macht folgende ard Witterungsuotizen Am Temperatur von 10°0 bei Südsturm und ganz bedecktem Him- Er Abends Regen Der 10 sehr starker SW lO'/a'' Wind um 1'' Nachmittag beginnt der Wind auch im Thale mit zwei Wolkenschichten, die höhere zieht langsam, die Vormittag stärkster Wind, der viele Bäume umwirft und Dächer abhebt Dig itis niedrigere stürmisch von Um 10 eine mittlere Un mel, am hatte ns Kolm Saigurn ay rL ibr ary 9- 10 2-4' 11" Vormittags trockenes Thermometer 22°2, feuchtes 12-0, relative Feuchtigkeit 227«; Dampfdruck 4-4mm — Am 11 Windrauschen auf den Höhen, am 12 Regen, in G Stunden 33 m Überschwemmung der Salzach und der Gebirgsbäche Durch diese Beobachtungen zu Neukirchen, welche Station ich erst im Herbste 1889 mit einem Psychro- meter versehen habe, wird nun gezeigt, dass es auch im oberen Pinzgau einen wahren Föhn gibt, der dort als 416 / SW-Wind auftritt W nach E) (Thalrichtung auch siver auftritt Krimnil hat im Hauptthale, auch Es Hann, warme im Winter schon die öfter vielleicht noch inten- Luft der Anticyclonen, während tiefer unten durch Strahlung stark erkaltete Luft sich lagert in ISeukircheu, die Die Temperaturahweichuugen während des Föhn vom 680m im Dorfe Krimml der Föhn scheint, dass October waren folgende: K) +4?5, Sounblick 3100?» +1-3, Nordseite: Kolm Saigurn 1620?» +6-9, w +8?5 Brixen 580 w (Südseite) +V8, Schneeberg 2366 »w +0-9, Linsbruck (Nordseite) 600 m +7-9 Der kräftige Südwind brachte, wie zu erwarten, überall eine Erwärmung, am geringsten war dieselbe in Lienz (Südseite) RaHris950m +9?9, 467 log am grössten auf der Nordseite der Alpen bio grossen Höhen, iez en tru m at Ischl /; w ww Die Wärmeabnahme mit der Höhe war auf der Südseite des Sonnblick (Lienz 12°6, Sonnblick November ity l ive rs ww bi od steigerte, wie dies die herabsinkende Luft Die Temperatur leistete in der Anticyclone vom 19 10 (und überhaupt in in Tirol in Höhen von im Centrum der Anti- — 23 November war ibr a cyclone später im Temperatur auf dem Sonnblick und auch am Schneeberg die weitem nicht so hoch /w bei p:/ m htt 3100 warme Südstrom, der am ry bis m dass selbst der sehr kräftige und andauernde sieht, dieser Periode) herrschte, 2400 ibr a 0-83, zwischen Sonnbliek und Rauris sogar 0°92 pro 100 Man Kolm Saigurn ry org Höhenintervall 24*2 Hectometer) 0°61 pro 100 m, auf der Nordseite zwischen Sonnblick und trotz um den eri tag eL der vorgerückten Jahreszeit in diesen Höhen auch absolut noch wärmer, als die der Föhnperiode October herum October 1889 eB iod trat zufällig der ziemlich seltene Fall ein, m October 1889 dass über Mittel-Europa und speciell über fro Am Th Bas Baroiiieter-Minimum am ive rsi t yH 10 — 2°3, den Ostalpen ein barometrisches Minimum sich lagerte Es nlo ad ist nun von hohem Interesse, die WärmeverhältMinimum näher zu betrachten und sie mit jenen in dem später folgenden grossen barometrischen Maximum vom November 1889 zu vergleichen, die wir vorhin ausführlich beschrieben ;O rig ina lD ow nisse in diesem barometrischen e, September zeigt die Wetterkarte zwei Barometer-Minima, das eine im westlichen Mittelmeerrid g 30 mb Am MA ) haben log Rücken höheren Druckes, der von dem Maximum im Golf von Biscaya aus- gegen Wien hin verläuft rat bis Zo o gehend zungenförmig ein ive über der Alpcnkette liegt y( Ca becken südlich von Genua, das andere über Dänemark und der deutschen Nordseeküste Zwischen beiden Auf dem Sonnblick herrschten an diesem Tage Mor6°6 Die mittlere Temperatur war — mp a gens SSE-Winde, Mittags stürmischer West, Abends massiger Süd Co Abends Schnee Auf dem Schafberggipfel herrschten schwache Westwinde, dabei Nebel, Abends um of bei Nebel, Mu se Schneefall -8, also sagen, dass die Ostalpen in die mittlere Region dieses Minimums aufgenommen waren Auch Er ns Man kann Budapest 752-3, Prag 752-5, Ischl 752-9, Bozen 751-8, Riva 752-5 ay rL Druck hatten: Wien 751 tM drigsten ibr ary of the Am October Morgens liegt ein ausgedehntes Barometer-Minimum über Mittel-Europa Die Isobare 755 mm umfasst auch noch das westliche Mittelmeer und den grösseren nördlichen Theil der Adria Den nie- von denAlpen südlich, südwestlich und südöstlich, nördlich Frankreich und Deutschland nördlicli und nordöstlich, im Osten östlich waren Die Winde waren ive in sie südlich Un davon da rsi ty, die Windrichtungen sprechen dafür, für ein Barometer- Ha rv ard schwach, ganz Mittel Europa hatte trübes regnerisches Wetter Also die typische Witterung the Minimum Auch auf den Berggipfeln der Ostalpen herrschten schwache, variable Winde Auf dem Sonnblick dem Schaf berggipfel W,, auf dem Schneeberg (Tirol, 2366 m) Wj und variable, schwache Winde, auf demSäntis {2b00m) NE„, Gotthard (2100;») N, und NW^ Auf dem Obir dagegen wehte lebhafter Ostwind (Stärke 7) Dies alles zeigt, dass in der Tliat das Minimum über den Ostalpeu lag, und WSW3, by bis auf Dig itis ed (3100 m) S3 — auch, wie ja zu erwarten war, die Druckvertheilung in 2500 bis 3100 m Seehöhe mit jener an der Erdober- fläche wohl nahezu übereinstimmte Die Berggipfel waren der Südseite, fällt Regen in Wolken gehüllt, es fiel Schnee; in den Thälern, auf der Nordseite wie auf Das Luftdnick-Maxhmmi vom November 1889 Aui October bat der Luftdruck zugeuommeu, das Minimum bat sieb in zwei gespalten, das eine liegt und über Ungarn, das andere über Dänemark Auf dem Sonnblick- sndlicb von den x\lpen über der Adria NE gipfel lierrscbt iebbafter XNE und Der Sebneefall auf den böhereu Bergen dauert bei tieferer Temperatur Die Unikebrung der allgemeinen Luftströmung zeigt sieb recbt gut in der Änderung der Temperatur vom auf beiden Seiten des Öonnblick Die Temperaturabweicbungen zu Lieuz — 6°0 und — October auf der Südseite auf der Nordseite ii°G, Regen und schwacben Winden Die Wärmeabnahme gegen den Sonnblickgipfel betrug am m at bei auf der Südseite 0°47 pro lüüm, am auf der Nordseite 0°56, am L und zu Rauris — 3°6 und — 6°0 über1 October tru all dreissigjäbrigeu Mittel waren October umgekebrt auf der Südseite 0° 70, iez en an 417 in Mittel-Europa Abweichung des Luftdruckes vom dreissigjährigen auf dem —^10-7, Sonnblickgipfel gipfeln relativ grösser als in den Tiiälern, denn es war zu Mittel — 8-6mH( zu Lienz /; w ww jh tief, aber doch ganz beträchtlich Die org October Morgens war nicht sehr — 10-6, ry October 0-63 pro 100 Ischl ibr a am October Ü-58, auf dem Scbafberg — 10" 7, ity l Die Luftdruckabweichung war also auf den Bergive rs war am Das Barometer- Minimum am der Quotient ist z B AB B ww bi od (Tirol) bio log auf der Nordseite 0°60 pro 100»« Die Temperaturänderung mit der Höbe zwiscben Brixen und Scbneeberg : für den Sonnblick 0-020, für Mittel war, was durch Temperaturbeobachtungen auch vollauf bestähtt dem und Sonnblick unter die ibr a ry Ischl p:/ /w Ischl blos 0-015 Es sagt dies zunächst nichts anderes aus, als dass die Temperatur der Luftsäule zwischen (z — 0-5, yH October sind des Vergleiches wegen beige- ive October selbst blieb die Temperatur sehr gleich- —6-0, Sonnblick stellen kann — 5?0, — 7?4, etc.), so dass man imbe- ow nlo ad Rechnung Während des weiter- —0^3, —0-4, B Schafberg dingt die Tagesmittel in Die Temperaturen für den zu aber nicht eB iod massig October Th sie m während des Baro- fro meter-Minimums vom geben, wir benützen verticalen Temperaturvertheilung rsi t Wir wenden uns nun der näheren Untersuchung der eri tag eL tigt wird ;O rig ina lD Temperatur-Mittel und deren Abweichungen e, the Ha rv ard Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp a rat ive Zo o log y( Ca mb rid g by ed Meter itis in Dig Höhe MA ) miinstcr vom Normale Kolm Schaf- Schiiiit- Schneeb Sonn- Saigurn berg te 11 höhe (Tirol) blick 418 Jlann, / Diese Thatsache der Luftcirculation wohl vmi hinlänglich grosser allgemeiner Bedeutung ist in für die Frage nach der Ursache den Cycionen und Anticyclonen, um noch etwas länger bei ihr zu verweilen und Richtung am sie näher zu beleuchten Die Temperaturvertbeiluug in verticaler October 188'J durch folgende Mittelwerthe ist Höhe (Hectometer) Temperaturmittel 4-1 8-5 17-0 21-6 31-0 8-6 6?0 0-8 —1-7 —6-5 iez en tru m at gegeben: bio [h in Temperatur der Luftsäule von 4- als mittlere wir damit dieTemperafur in der Anticyclone /; w ww 566 A Hektometern) bis 31 -0 vom November 1880 org • Hektometer den Wertli 0°81 ry • vergleichen wollen, so stossen wir ive rs Wenn — 10 74 ibr a man daraus erhält = ity l ?A log Die letzteren finden einen allgemeinen Ausdruck durch die Gleichung der Erdoberfläche befand sieb eine kalte Schichte, darüber, etwa von 800 oder lOOOm absoluten Höiic an, warme, inuerbalb welcher allerdings die Temperatur htt nach oben hin wieder abnahm Die Tenipc- ry eine sehr p:/ /w An ww bi od auf die Schwierigkeit, dass damals die Temperaturvertheilung mit der Höhe eine sehr unregclmässige war eL ibr a raturvertbeiiung in dieser höhereu Luftscbichte lässt sich angenähert berechnen auf folgender Grundlage Die vom 19 — 23 November 1889: 12-7 17-7 7^6 5'?4 5-0 4-0 25-0 31-0 2?7 P9 — 2?0 1-6 0-9 —1-8 ow nlo Morgens ad 7" „ fro m Temperatur Tagesmittel 21-2 eB iod Th Höhe (Hektometer) ive rsi t Verticale Temperaturvertheilung in der Zeit eri tag (404) entnommen S yH Temperaturmittel sind der Tabelle auf lD Für die Abhängigkeit der Temperatur von der Seehöhe ina gesetzt werden mag, weil unterhalb 1000 circa w man folgende Gleichungen, in welchen /«' und die Gleichungen eine kältere Luftscbichte über der Erdober- ihre Giltigkeit verlieren rid g e, fläche lagerte, ;O rig /i findet MA ) gleich — 10 y( Ca mb Tagesmittel der Temperatur f,, = 9- 11 — 0-519 = 32 — 380 • • k' h' Hektometern, vom Niveau von 1000 rat in j« aus zu nehmen, unterhalb (vielleicht erst untcrhall) 800/«.) mp a h' ive Zo o log Temperatur um 7" Morgens /,, Temperatur im Centrum der Anticyclone ja nicht zu überschätzen, wollen wir nur die zweite um die se Um of Co verlieren die Gleichungen ihre Giltigkeit the Mu Gleichung zur Rechnung verwenden Sie gibt die Temperaturen jedenfalls etwas zu niedrig, weil die Beob- ibr und die daher rL u s w.), in Folge der nächtlichen Strahlung erheblich St tiefere Bernhard, Schnee- Temperaturen auf- ay berg in Tirol ary of achtungen an Stationen mit zu Grunde gelegt sind, welche keine Gipfellage haben (z.B als sie der freien Atmosphäre entsprochen hätten Unsere Ansätze für die mittlere Lufttemperatur iuneriialb der Anticyclone sind daher jedenfalls etwas zu niedrig DieTemperafur in dem Höhenintervall von circa 500 bis 1000 w* ist schwer zu bestimmen Für die circa ard — 2°7 Wir die Beobachtungen (um m Seeböhe; also von itis ed by Anticyclone von 500 bis etwa 3500 Dig Seehöhe (Hektometer) Bar.-Minimum vom October 7°0 — 23 November — 2-7 Bar.-Maximum — Bar.-Minimum — 10-6 Bar.-Maximum vom Diff 7'' Morgens) einen mittleren erhalten somit folgenden Vergleich der Temperaturen in einer Cyclone und einer the Werth von im mittleren Niveau 500 m geben Ha rv unterste Luftschichte Un ive rsi ty, Er ns tM weisen mussteu, 19 10 km Mächtigkeit Das Luftdruck-Maximum vom Novemher 1889 Der Luftkörper genommen, absolut um mehr als l'/z war demnach, vou mindestens 1000m Seehölie an, innerluiU) der Anticyclone wärmer viel Monate noch in der wärmeren Jahreszeit meter-Minimum eingesetzten Temperaturen Tn gesmittel, jene peraturen, welche besonders Wir können nun auch Temperatur einer Luftsäule von km Höhe die mittlere Morgentem- das Barometer-Maximum für erlieblich zu niedrig sind dem Barometer-Mini- in m at und October, obgleich letzteres Ferner sind die für das Baro- eintrat berechnen Für das letztere erlauben wir uns dabei die Annahme, dass tru dem Barometer-Maximum dem 1000»» die Temperatur proportional der Höiie zugenommen iez en in den unteren Höbenstufen Intervall von )00 bis /; w ww org ry ibr a — +l(j ww bi od „ — 0°G C ity l li Temperatur einer Luftsäule von hn Höhe dem Barometer-Minimum vom October Maximum „ 19 23 November „ „ wodurch die ive rs A In hal)e, bio mittlere Temperatur dieser Stufe 1°8 wird Dann erhalten wir: Mittlere aueli log mum in in vom des barometrischen Minimums als jener früher, d h 419 in Mittel-Europa ist nur eine untere Grenze, die Maximums vom 19 — 23 ry in dieser Beziehung noch eine Proberechnung anstellen ibr a Wir können htt Temperatur war wohl 2° oder darüber November hinlänglich constant war, Da der Luftdruck während des eL n\ittlere kann man versuchen, aus den Barometereri tag wahre p:/ /w Das Kesultat der Abschätzung der Temperatur im Barometer-Maximum Wir legen dieser Bechnung die folgenden Beobachtungen zu ive rsi t yH ständen die mittlere Lufttemperatur abzuleiten 4GG-9m = 736-43 1776-0 = 3-8wmm 627-08 2-4 531-77 1-7 nlo ad „ « Th i)' m Schafberg = /( fro Ischl eB iod Oruiule Ischl MA ) ;O rig Temperatur der Luftsäule zwischen — Schafberg e, erhält daraus als mittlere — Sonnblick y( Ca mb Scbafberg 4°4 , 1-45 log -Sonnbliek 2-8 ive Zo o Ischl rid g Mau ina lD ow 3104-0 Sonnblick m und 3100»* war hiernach 2°8C., was mit obiger mp a rat Die mittlere Temperatur der Luftsäule zwischen 470 um se als jene in dem Barometer-Maximum, das 1'/^ Temperatur einer Luftsäule von der Erd1 October 1R89 jedenfalls um mehr als Monate später während der kälteren Jahres- ay rL war dem Barometer-Minimum vom of 2° niedriger hinauf in ary m 3000 the Mu also die Thatsache constatiren, dass die mittlere ibr Wir können oben eingesetzten für die mittlere Lufttemperatur vorstellen Morgentemperaturen eine untere Grenze oberfläche aus circa ilie of Co Rechnung im Allgemeinen ganz gut übereinstimmt, wenn man berücksichtigt, dass ns tM zeit eintrat für das ty, Er Dass dieses Resultat nicht blos Barometer-Minimum vom October 1889 giltig war, sondern dem Sinne der Tempcraturali weichung nach, ist schon ive rsi eine Verallgemeinerung gestattet, natürlich nur Ha rv dem Sonnblickgipfel bei hohem und niedrigem Luftdruck (an der Erdoberfläche) überhaupt.' Ein Resultat the anf ard Un an sich wahrscheinlich, und wird vollauf bestätigt durch meine frühere Untersuchung über die Temperatur by derselben war: Die Cyclonen des Sommerhalbjahres bringen in einer Luftsäule von mindestens weit über ed itis Dig die m Höhe eine starke Abkühlung hervor; sie bedingen geradezu die stärksten Temperaturdepressionen, im Sommer überhaupt eintreten Die mittlere Temperatur der ganzen Luftsäule in einer Sommereyclone 3000 vom Boden Zeitschr bis jedenfalls über 5000 m ist niedriger, als die in einer Anticyclone Ln>er die Beziehungen zwischen Luftdruck- und Temiieratur-V;ii-iali(inen iuil' I'.erggipfeln Von J Hann Jänner 1H88 5.-)* Metoorol 420 Hann, -T- Es ist weun man wahrscheinlicl), dass dies auch für die Wintercyclonen gilt, im Centrinn einer Anticyrlone man bringen, und welche Temperatur mit jener Die Erwärmung, welche die Wintercyclonen an der Erdoberfläche vergleiclit für die ihre ganze Luftsäule giltig angenommen zumeist auf die hat, beschränkt sich unteren Luftschichten; die Beobachtungen auf hohen Bergen zeigen, dass dort die grössteu stets mit Anticyclonen eintreten, je höher der Gebirgsgipfel 7 18 72-4 73-7 75'o 74-0 74-3 76'o 77-3 7S-7 75-7 73-3 by 10 i ed 73 tis 72-3 '5 Dig i 14 >>< Relative Feuchtigkeit Geis Mittel Mittel 1889 Temperatur Wind kung 1130 m at 424 Bewöl-{ kung Mittel Wind Mittel J Hann: Das Luftdruckmaximum vom November 1889 Taf in Mittel-Europa Wetterkarte voml4-23%veml3erl I ^ ' Ea>Lsau M.-:-^ ' Buda^st nr^'ag^^uft »Graz nni oDebr&ciin X mb rid g e, r.c.f "^'^ardc \ C/er„ MA "1,1 ^^\ ); O rig ina lD ow n loa df rom Th eB iod ive rsi ty He ri tag eL ibr a ry htt p:/ /w ww bio div e rsi t ylib rar y.o rg/ ;w ww bio log iez en tru m at Luftdruck.! -• Agram 11 s ,.,fl"c;e4Ä\ s, Co mp ara ^ dieANTndstärke vorliin
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