Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 63-0575-0701

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Ngày đăng: 04/11/2018, 16:56

org /; ww w bio lo gie ze n tru m at 575 ylib rar y BEITRAGE ZUR KENNTNISS bio d ive rsi t DER DR EDMUND MOJSISOVICS He rita ge Lib r ary htt p:/ /w ww OBERTRIADISCHEN CEPHALOPODEN-FAUNEN DES HIMALAYA EDUSM VON MOJSVAR, ow nlo ad f rom Th eB iod ive rsi ty W M K AKAD ;O rig ina lD (VORGELEGT IN DER SITZUNG AM Mai 1898.) Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu s eu m of C om p ara t ive Zo olo g y( Ca mb rid ge ,M A) In der vor vier Jahren veroffentlichten vorlaufigen Mitthcilung iiber die Cephalopoden-Faunen der Trias des Himalaya1 wurden die Griinde dargelegt, welche die kaiserliche Akademie veranlasst batten, eine eigene Expedition in den Himalaya zur Aufsammlung von Trias-Fossilen bei dem Geological Survey of India anzuregen und sicb an derselben durch die Entscndung des Herrn Dr Carl Diener, welcbem aus der BoueStiftung cine ansebnliche Subvention gewahrt werden konnte, zu betheiligen Die kaiserlich indische Regierung, welche liber Befurwortumg der Direction des Geological Survey of India mit grosster Bereitwilligkeit der Initiative der Akademie Folge gegeben hatte, bcwilligte die nothigen Mittel fiir die Betheiligung der Herren C L Griesbach und C S Middlemis vom Geological Survey of India und stellte die ganze Ausriistung bei Das Zustandekommen der Expedition war auf diese Weise in kiirzester Zeit gesichert und konnte bereits am 27 Mai 1892 von Nairn' Tal aus die K'eise in das Hochgebirge angetreten werdcn Fiir das Gelingen der Expedition war der Entschluss des hocbverdienten Himalaya-Forschers Griesbach, sicb an derselben zu betheiligen, von grosster Bedeutung Seiner grossen Localkenntniss, Umsicht und Energie, nicht minder aber auch der Ausdauer und dem Geschicke des Herrn Dr Diener, welchem die auf zahlreichen Hochtourcn in den europiiischen Alpen ervvorbene Vertrautheit mit dem Hochgebirge sehr zu Statten kam, ist der bedeutende Erfolg, welclien die Expedition crzielte, zu danken Am October langlc die Expedition, welche, urn ihr Arbeitsgebiet auf der Nordseite des Gebirges zu erreichen, die Hauptkette des Himalaya auf der Hin- und Riickreisc verqueren musstc, wieder an ibrcm Ausgangspunkte in Naini Tal an Ausser dem ausfiihrlichen, der Akademie vorgelegten Berichte Dr Diener's, welcher unter dem Titel »Ergebnissc einer geologischen Expedition in den Central-Himalaya von Johar, Hundes und Painkhanda« in diesen Denkschriften2 verbTfcntlicht wurde, liegen noch mehrere kleinerc Mittheilungen von Dr Diener iiber den Verlauf der Reise, iiber geographiscbe Verbaltnisse und iiber die Glacialcrscbeinungen :1 vor, ,-iuf welche bier, um Wiederholungcn zu vermeiden, verwiesen wird i Sitzungsber d mathem.-naturw CI., Bd CI, Abth I, S 372 a lid LX1I (1895), S 533-008 Verhandl der Gesellschaft fur Erdkunde in Berlin, 1893, Nr 6, Zcitsehril't des deutsohen und oslerrciehischen Alpenvereincs 1895, S 269 — 314 und Mittheilungen der k k Geographischen Gesellschaft in Wien, 1896, S 1—35 Edmund v Mojsisovics 576 rita ge Lib rar yh tt p ://w ww bi od ive rsi tyl ibr ar y.o rg/ ;w ww bi olo gie ze ntr u m at Die Ergebnisse der Expedition warcn, trotzdem wegen der Ktirze der Zeit einige Punkte des Programmes nicht ausgefuhrt werden konnten, recht zufriedenstellend Die reichlichen Aufsammlungen von Fossilen, welche an einigen hierzu geeigneten Stellen gemacht werden konnten, ermoglichen nun cinen tieferen Einblick in die Zusammensetzung der einzelnen Faunen, insbesondere der Trias und des Jura Vom Gliicke begiinstigt, konnte namentlich die Hauptaufgabe, umfangreichere Cephalopoden-Suiten der oberen Trias aufzusammeln, in befriedigender Weise gelost werden Der grosse Umfang des Materiales aus der dinarischen und skythischcn Serie veranlasste mich, meinen ursprunglichen Plan, die gesammten Ccphalopoden-Faunen dcr Himalaya-Trias zu bearbeiten, fallen zu lassen, nachdem ich in Herrn Dr Di ener, welchcr sich um die Aufsammlungen so sehr bemiiht hatte, cinen durchwegs geeigneten Bcarbeiter fur die Cephalopoden dcr genannten Serien gefunden hatte.1 Ich konnte mich nun auf die Untersuchung der obertriadischen Cephalopoden der tirolischen und bajuvarischen Serie beschranken, welche um so grosseres Interessc darbieten, als sie zum weitaus ilberwiegenden Theile ein vollstandig neues Material reprasentiren Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns t Ma yr Lib rar yo f th eM us eu m of Co mp ara t ive Zo olo gy (C am b rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad fro m Th eB iod ive rsi ty He Die ersten Funde von Cephalopoden im Trias-Systeme des Himalaya fallen in cine Zeit, wo man in unseren Alpen noch keine sicheren Unterscheidungen der Cephalopoden-Horizonte machen konnte, wo die spaterhin als dem Muschelkalke eigenthumlich erkannten Cephalopoden-Arten noch zum Buntsandsteine gerechnet wurden, und wo die Fassung der Species noch eine so ausserordentlich wcite war, dass die Arten haufig den Umfang der heutigen Gattungen erreichten, manchmal sogar, wie z B bei »Ammonites Aon« iiberschritten Es darf daher nicht befremden, dass die ersten Deutungcn von triadischen Himalaya-Ammonilcn sich nicht liber allgemeine Eeststellungen hinaus erhoben und die Bestimmungen der Arten, im Gciste jener Zeit, noch der subjectiven Auffassung der Autoren den weitestcn Spielraum liesscn Immcrhin musste es aber als ein Fortschritt angesehen werden, dass die bedeutenden Analogicn, welche zwischen den TriasEaunen des Himalaya und der Alpen bestehen, in der Parallelisirung mit alpinen Bildungen ihren Ausdruck fanden Ja es muss zugegeben werden, dass nach dem damaligen Stande der Kenntniss die Einreihung der fossilfiihrenden Triaskalke des Rajhoti-Passes in Niti in die oberc alpine Trias als vollkommen gcrechlfertigt angesehen werden musste Das Verdienst der Entdeckung dieser ersten himalayischen Trias-Fossilien gebiihrt dem Captain (spater General) R Strachcy, welchcr bercits im Jahre 1851 eincn Bericht iiber seine geologischen Studien in dcr Umgebung des Niti-Passes publicirte.2 Ed Suess, welcher im Jahre 1862 Gelegenheit hatte, die Aufsammlungen Strachey's in London zu sehen, betonte die grosse Ubereinstimmung einiger Formen mit alpinen Arten:! und hob die Wichtigkeit dieser Constatirungen hervor Die Beschreibungen und Abbildungen lieferte dann J W Salter in der im Vercinc mit 11 E Blan fo rd herausgegebenen »Palaeontology of Niti in the Northern Himalaya-*.* Unser vortrefflicher Eandsmann Ferd Stolicz ka, welcher im Jahre 1864 in Gesellschaft E R Mallet's Spiti bereist und in seiner bekannten Abhandlung5 eine eingehende Beschreibung der in den sogenannten »Lilang-Series« gesammelten Versteinerungen geliefert hatte, erklarte auf Grund dieser Bestimmungen die f.ilang-Series gleichfalls als obertriadisch und bezeichnete sie direct als Aquivalente der Hallstatt und St Cassian beds Eine Anzahl der von Stoliczka besprochenen Fossilien ist idcntisch mit den Arten, welche Salter aus der Gegend des Niti-Passes beschrieben hatte Als besonders auffallend und unterscheidend hebt Stoliczka hervor, dass der in Niti constatirte »Ammonites Aon« in Spiti nicht gefunden wurde Mittlerweile war in der Geologie der Alpen ein wesentlicher Fortschritt gemacht worden 1) Stur constatirte an den von A Escher v d Linth in der Lombardei gesammelten und im Ziiricher Museum Dr Diener hat inzwischen die Bearbeitung der ihtn ubcrlassenen Cephalopoden-Faunen beendigt und ist die Fauna des Muschelkalkes (anisisehe Stufe) bereits erschienen (Palaeontologia indica, Ser XV, Himalayan Fossils Vol II, Trias, Part 2) Die Faunen tier skythischcn Serie befinden sich im Drucke Quart Journ Gcol Soc London, 1851, p 292-310 B Jahrb d gcol Rcichsanst 1881-62, Verh S 258 * Calcutta, 1865 Geolog Sections across the Himalaya Mountains Memoirs Gcol Survey of India Vol V, pari Cephalopoden der obcrcn Trias des Himalaya 577 dg e, MA ); O rig ina lD ow nlo ad fro m Th eB iod ive rsi ty He ri tag eL ibr a ry htt p:/ /w ww bio div ers ity l ibr ar y.o rg/ ;w ww bi olo gie ze ntr um at aufbewahrten Suiten, dass die bisher von Fr v Hauer dem Buntsandsteine' zugeschriebenen Cephalopoden von Dont, Cencenighe und Val Interna in schwarzen Kalken mit Versteinerungcn des Muschelkalkes auftreten und sonach als Cephalopoden des alpinen Muschelkalkes zu betrachten seicn.2 In Folge diescr Anregung unterzog Fr v lauer die Cephalopoden der unteren Trias einer neuerlichen Untersuchung3 und untcrschicd nun ausser dem tieferen Cephalopoden-Niveau der Werl'cncr Schichten noch einc CcphalopodenFauna des alpinen Muschelkalkes Gleichzeitig mit Fr v Hauer beschaftigtc sich auch E Beyrich'J mit der Cephalopoden-Fauna des alpinen Muschelkalkes, von welcher er durch die Bemtihungen des Herrn Kutschker cine sehr scheme Suite aus Reutte crhalten hatte Bei diescn Arbeiten nahmen nun sowohl Fr v Hauer, als auch Bcyrich die Gelegenheit wahr, iiber die Cephalopoden der Trias des Himalaya, fiber wclche cben auch A Oppel'' publicirt hatte, sich auszusprechen Beide betonten die nahen, gleichzeitig auch von Oppel erkannten Beziehungen der indischen Formen zu den Arten des alpinen Muschelkalkes, und insbesondere Beyrich sprach sich mit grosser Entschiedenheit dafiir aus, dass die bis dahin bekannt gevvordenen Cephalopoden aus der Trias des Himalaya, vorausgesetzt, dass sie sammtlich aus den gleichen Schichten stammen, einc Fauna des Muschelkalkes und nicht des Keupers rcprasentiren Von dicsem Zeitpunkte an vvurclcn die Cephalopoden fiihrenden Triaskalke des Himalaya fur Muschelkalk gehaltcn, und cs lag die Gefahr nahc, an der Existenz jiingerer Cephalopoden-Faunen innerhalb des Himalaya-Gebietes zu zweifeln Erst dem thatkraftigen gegenwartigen Director des Geological Survey ol India, C L Gricsbach," war cs vorbehalten, clurch sorgfaltige Prolilaul'nahmen den Nachweis zu liet'ern dass es in der Trias des Himalaya nicht nur obcrhalb, sondern auch unterhalb des Muschelkalkes mehrere scharf umschriebene Cephalopoden-Horizonte gibt Die bei diesen Studien gesammelten, uns zur Bearbeitung eingesendeten Fossilien, wclche die Existenz reicherer obertriadischer Lagerstatten von Cephalopoden ahnen liessen, waren fiir die Anregung der oben erwahnten Himalaya-Expedition massgebend log y( Ca m bri Als wahrscheinlich obertriadische Formen, welche zusammen mit Muschelkalk-Arten von Salter und Stoliczka beschrieben vvurden, diirften die folgcndcn zu betrachten sein: Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se u m of C om pa rat i ve Z oo Trachyccras sp (Gruppe der Track, duplica) = Ammonites Aon Salter, Palaeont of Niti, pi VII, Fig Arpadites Stracheyi — Ammonites Floridnsjnv Salter, c pi VIII, Fig 3 Hungarites niticusis, die gekielten gleichfalls von Salter alsJugendform des Amm ftoridus gedeuteten Schalen, I c Fig a—e der Taf VIII Griesbachites Medleyanus Stol Cladiscites indicus Mojs (= Amm (laylani Stol.) Isculiles Hanerinus Stol Lobiles Oldliamiamts Stol.7 the Ha rva rd Un ive rsi ty, Von diescn Formen diirftcn die vom Niti-1'asse stammenden aus dem Crinoiden-Kalke nut Trachyccras tibeticum, die iibrigen aber aus den sogenannten Daonella beds herriihrcn Fiir Nr und ,r> diirfte dies nach der Gesteinsbeschaffcnhcit ziemlich sicher sein, fiir Nr G und bleibt zwar immcrhin die Moglichkeit offen, Dig itis ed by i Palaont Notizen Sitzungsber d kais Akad d Wiss Mathem.-naturw CI., XXIV Bd I8.r>7, S 145 •J Jahrb d geol Reichsanst 1865, Vcrh S 158 u 245 :! Die Cephalopoden der unteren Trias der Alpen Sitzungsber d kais Akad d Wiss Mathem.-naturw CI., LII fid 1865 December i Abhandl d kSnigl Akad d Wiss Berlin 18(>(i, S 105-179 Uber ostindische Fossilreste Palaontol Mittheil lid I, S 267—302 (1863—65) « Records Geol Survey of India Vol XIII, part 2, p 94 - Memoirs Geoi Survey ol' India Vol XXIII, Geology of the Central Himalayas ' Die unter — angeluhrten Arten bc/.eichnete ich in den > Vorlauligen lieinerkungen (Sitzungsber 1892) bereits als solchc, wclche auf obertriadische Ablagcrungcn hindeuten Dcnkschril'lcn dor mathem.-naturw CI LXIII Bd 73 Edmund v Mojsisovics, 578 ow n loa df rom Th eB iod ive rsi ty He rita g eL ibr ary htt p: / /w ww bi o div ers ity lib r ary or g/ ; ww w bio log iez en tru m at dass sie in anisischen Kalkcn gesammelt warden,1 doch halten jetzt sowohl llerr Diener, als auch ich es I'iir wahrseheinlicher, dass sie aus den Karniselien Schichten (enlwcder aus dem Crinoidenkalke mil Trachyceras tibeticum oder aus den sogenannten »Daonella beds*) herrtihren Die wenigen von Griesbaeh gesammelten Cephalopoden-Reste aus obertriadischen Schichten babe ich in den oben citirten vorlaufigen Mittheilungen besprochen Griesbaeh bemerkte dann in einem an mich gerichteten Schreiben,2 class die von ihm friiher als »Lias« angesprochenen Kalke von Kalapani mil Tropiten aus einer tektonisch ausserordentlich gestorten Gebirgsregion stammen, in welcher die-Lagerungsverhattnisse wahrscheinlich unrichtig aufgefasst wurden Es seien daher einzig die palaeontologischen Bestimmungen als massgebend anzusehen Leider gliickte es der Expedition von 1892 nicht, diese Tropiten Kalke, vvelche sonach nur von der ersten Griesbach'schen Fundstelle bei Kalapani bekannl sind, in den von ihr untersuehten Prolilen aufzuflnden, so dass wir auch heute noch lediglicb auf den palaeontologischen Behind hinsichtlich dieses wichtigen und intcressanten Niveaus angewiesen sind Den folgenden Artbeschreibungen licgt ausser dem wenig umfangreichen, alteren Materiale von Strachey, Stoliczka und Griesbaeh insbesondere das reiche, von der Expedition des Jahres 1892 gesammelte Material zu Grunde Es lassen sich filnf faunistisch charakterisirte Horizonte unterscheiden, vvelche in dem Schlusscapitel eingehender besprochen werden Obcrdies wurden auch noch zwei nicht aus dem Himalaya stammende Ammoniten in die vorliegende Arbeit aufgenommen Es sind dies ein Didywiites aus Afghanistan und ein Stenarcestes aus Neucaledonien ;O rig ina lD Ammonea trachyostraca ,M A) A TROPITOIDEA ' am bri dg e a) HALORITIDAE (C HALORITES E, v Mojs, oo log y Vergl E v Mojsisovics, Die Cephalopoden der Hallstatter Kalke, lid II, S II Dig itis ed by t he Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu s eu m of Co mp ara tiv eZ Die Haloriten aus der Trias des Himalaya gehoren ohne Ausnahme der Gruppe der Halorites acateuali an Die Perlenknotung, vvelche bei einigen Hallstatter Arten aus der Gruppe der Acalenati transitorisch unci sehr schwach angedeutel beobachtet wurde, hat sich bei keinem der untersuehten indischen Haloriten nachweisen lassen Die indischen Arten, welche sich im ausgewachsenen Zustande durch cine weit egredirende Schluss windung und ein auf dem Externtheile gerundetes Periston) auszeichnen, schliessen sich durch diese Merkmale zunachst an Halorites suavis und Halorites mitts aus den Hallstatter Kalkcn an Bei derMehrzahl der europaischen Arten ist das Peristom auf der Externseito rechteckig gestaltet; das extern abgerundete Peristom findet sich bios bei den oben genannten zwei Arten, vvelche man wegen ihrcr Beziehungen zu den indischen Haloriten als indische Typen unter den europaischen Haloriten bezeichncn konnte Das extern abgerundete Peristom kommt l'erner ntjch bei der Gattung Jovites vor, vvelche auch in Folge ihrcr weit egredirenden Schlusswindung cine grosse morphologische Ahnlichkeit mil den indischen Haloriten besitzt und sich von diesen hauptsachlich bios durch die auf einer tiel'crcn Entwicklungsstufe befindlichen Loben unterscheidet Die indischen Haloriten besitzen Loben, vvelche mil denen der europaischen Haloriten vollstandig iibereinstimmen und gleich diesen drei grosse Hauptsattel aufweisen, wiihrend bei Jovites nur zwei grosse Hauptsattel und cine geringere Zerschlitzung aller einzelncn Sulurelcmentc zu Aus dicscni Grunde wurden Nr (! und auch in die Diener'sohe »Monographie des Muschelkalkes* (l'alaeontologia Indica Ser XV Himalayan Fossils Vol II, part 2, p lil), 82) cinbezogen - Anzeiger d kais *kftd, d Wiss Mathem.-naturw CI., IK!)2, S 174 :1 Zur Erzielung einer formalen ConformitSt mil den Eintheilungen der skythischen, jurassischen und cretaeisc.hen Ammoncen sehe ich mich veranlasst, cine Kangscrhohung mciner Gruppen vorzunehnien und die I'Viihlien zu Sippcn, die Unteiiamilien zu Familien zu erheben Cephalopoda? dcr oberen Trias des Himalaya 579 Dig itis ed by the Ha rva rd Un iv ers ity ,E rns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp ara t ive Zo olo gy ( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad f rom Th eB iod ive rsi ty He rita ge L ibr ar yh ttp ://w ww bio div ers ity lib rar y org /; w ww bio log iez en tru m at beobachten sind Da Jovites aucb der geologisch altere Typus ist, so konnte deshalb die Vermuthung aufgestellt werden, ob nicht Jovites als dcr Vorfahre von Halorites zu betrachten sei Es scheint mir jedoch, da Jovites durch seine egredirende Wohnkammer bereits in ein seniles Stadium getreten ist, wahrscheinlicher, dass zwischen Halorites und Jovites blosse Seitenverwandtschaft besteht und beide Typen auf eine gemeinsame, uns heute noch unbekannte Stammwurzel zuriickzuftihren sein diirften Die Loben unserer indischen Haloriten zeigen insbesondere mit den Loben der europaischen Acatenati die grSsste Obereinstimmung Sehr bemerkenswerth ist die wiederholt bei den indischen Exemplaren beobachtetc Erscheinung, dass die letzten Kammerscheidewande, welche unmittelbar der Wohnkammer voran gehen, sowohl in ihren I [ohendimensionen, als auch in den Details sehr reducirt erscheinen Die Loben sind kurz geworden, die Sattel stumpf abgestutzt, so dass die Lobenlinie, welche vorher den euryphyllen Typus Haug's zeigte, nunmelir in das Stadium des stenophyllen Typus iibergctreten ist Der so isolirt in der Fauna der Hallstatter Kalke dastehende Halorites semiplicatus besitzt eine Lobenlinie, welche mit den reducirten Loben der indischen Haloriten grosse Ahnlichkeit zeigt, wobei noch zu beachten ist, dass auch die bekannten Loben des Halorites semiplicatus, da sic der letzten Kammerscheidewand unmittelbar hintei der Wohnkammer entnommen sind, moglicher Weise gleichfalls reducirte Loben sind Auch die von Haug rcproducii'te1 Lobenlinie des Halorites superbus ist vielleicht durch Reduction bereits verklirzt und kann nicht als der Typus von Haloriten-Loben betrachtet werden Es darf (ibrigens nacb meiner Ansicht dcr tiefen Spitze tier I faloriten-Loben keine allzu grosse Bedeutung beigelegt werden, und kann ich die AuITassung Ling's nicht thcilen, welcher dieses Merkmal im Vcreine mit tier Perlenknotung der catenaten ! taloriten fur wichtig genug halt, um Halorites zum Typus einer besondcren Familie der Haloritiden zu erheben und in seine Abthcilung der monacanthischen (lanceolaten) Glyphioceratiden zu stellen, wahrend Jovites und der Rest meiner Haloritiden mit den Tropitiden dei in die Ahtheilung der triacnidischen Glyphioceratiden eingereihten Familie der Tropitiden zugerechnet wird.- Ich betrachte die Tiefspitzigkeit der Haloriten-Loben bios als eine graduelle und singulare Abweichung von dem Typus der im dolichophyllen Stadium befiiullichcn Tropitiden-Loben Eine geringe Zuscharfung der Lateralloben und des Extemlobus genugt, um die tiefspitzigen I [aloriten-Loben hervorzubringen Da Halorites zu den ji'ingsten Gliedern der Tropitoideen gehort, so sehe ich in den hochzerschlitzten und wohl differenzirten Loben dieser Gattung bios die hochste Entwicklungsstufe, welche die Loben der Tropitoideen errcicht haben Auch in der Familie der Ceratitoideen zeigen bochentwickelte Loben mitunter eine analoge auffallende Lange tier Lobenspitzen, Ich verweise insbesondere auf die Loben des Trachyceras Aonoides (Ceph d Hallst K., II Bd., Taf, CXCI, Fig 2) Audi bei einigen Arten tier mit hochentwickelten dolichophyllen Loben versehenen Gattung Distichites tritt eine starkere Vertiefung der mittleren Lobenspitze tier Lateralloben ein Wie wenig sicb aber das angegebene Merkmal zu classilicatorisclien Zwecken verwcndcn lasst, geht am deutlichsten daraus hervor, dass gerade einige typische Formen aus der Gruppe der /-/ » lD ow Clydonaulilus biangularis E v Mojs., S 100 he yt ed b Dig itis rd rva Ha ty, rsi ive Un ns t Er Ma yr eu m us f th eM yo rar Lib of ive Co mp ara t Zo olo rid gy (C am b rig i A) ;O ,M ge ad nlo ow lD na m fro ty rsi ive eB iod Th ibr ary eL tag He ri htt p:/ /w ww bio div ers it ylib rar y org /; w ww :ni W.l,iepoldl,n,d.Nat.gez.u.nth en tru m at bio log iez E.von Mqjsisovics: Cephaiopoden der oberen Trias des Ffimalaya Denkschriften d kais Akad d Wiss math.-naturw Classe, Bd LXIII Taf.XXll LiihAnsi.zJ'hF^r.warikWsn ... Lobenstellung, der Lange dcr Wohnkammer, der Gcstalt des Peristoms, der Sculptur, den Epidermiden kann keines fur sich allein einen sicheren Kiihrer in der Beurtheilung der Verwandtschaftsverhaltnisse der. .. Aufvvolbung der Externseite ein, welche in der auf die Region dergrossten Compression zunaehsl folgenden Partie bci einigen Individuen flach abgeplattct, bei anderen sebmal gewolbt erscheint In der. .. Verdickungen der Rippen, welche offenbar der Langslinie der anderen Seite entsprechen Auch auf dem Rande des hier abgeplatteten Externtheiles sind knotige Anschwellungen der Rippen bemerkbar In dei' vorderen
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