Zool. Bot. Ges. Österreich, Austria Vol 7-2-0001-0035

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Ngày đăng: 04/11/2018, 16:56

© Zool.-Bot Ges Österreich, Austria; download unter www.biologiezentrum.at ABHANDLUNGEN DER K K ZOOLOGISCH-BOTANISCHEN GESELLSCHAFT IN WIEN BAND VII, HEFT (Herausgegeben mit Unterstützung des k k Ministeriums für Kultus und Unterricht.) VORARBEITEN ZU EINER PFLANZENGEOGRAPHISCHEN KARTE ÖSTERREICHS VIII: DIE VEGETATIONSVERHÄLTNISSE DER EISENERZER ALPEN VON JOHANN NEVOLE EINGELANGT IM AUGUST (AliLE 1912 — AUSGEGEBEN AM 15 APRIL RECHTE VORBEHALTEN.) WIEN VERLAG DER K K ZOOL.-BOTAN GESELLSCHAFT 1913 1913 © Zool.-Bot Ges Österreich, Austria; download unter www.biologiezentrum.at K u K Hofbuchdruckerei Karl Prochaska in Teschen ; © Zool.-Bot Ges Ưsterreich, Austria; download unter www.biologiezentrum.at Nach Engler umfassen die Eisenerzer Alpen ein sehr weites Gebiet, auch der Hochschwab und die angrenzenden Alpen bis zum in welches Palten-Liesingtal gezählt werden In vorliegender Arbeit bezeichnet Verfasser als ,,Eisenerzer Alpen" jenen Teil der nördlichen Kalkalpen, welche an der Grenze des triadischen Kalkes und der Zentralzone liegen; es ist dies die Tonschieferzone westlich von Eisenerz, welche die Kalkalpen mit den Niederen Tauern verbindet Die schroffen Formen des Reichensteins (Südseite) und Reiting (Nordseite) mahnen an die wilden und romantischen Formen der Kalkalpen ; das Zeyritzkampl- Formen mit weiten grünen Niederen Tauern erinnern und Leobnergebiet haben jedoch Almen, welche uns Aus dem eingangs Gesagten ergeben sanfte an die physiognomisch sich die Grenzen des aufgenommenen Gebietes wie folgt: Im Osten ist es das Massiv des Hochschwabes, welches seine Ausläufer bis zum Leopoldsteinersee und Eisenerz sendet Die Frauenmauer, die Griesmauer, welche beide noch vom Triaskalk gebildet werden, ferner der Trechtling und Polster bilden hier die Ostgrenze Im Süden schließt der langgestreckte Reiting die Eisenerzer Alpen gegen das Trofaiacher Becken ab Das Liesingtal grenzt unser Gebiet im Westen gegen die Niederen Tauern ab Die westliche Grenze erreicht im Paß Wald eine Höhe von 849 m In diesen drei Weltgegenden konnten natürliche Grenzen gezogen werden nicht so aber im Norden des behandelten Gebietes Obwohl hier eine große Reihe von Tälern die Gesäusealpen von den Eisenerzer Alpen trennen, so mußten hier doch mit Rücksicht auf die große Ausdehnung des Gebietes So bildete das Kaiserschild, Radmerkünstliche Grenzen gezogen werden Lugauer die Nordgrenze gegen die zum bis Radmertal das Radmer, hals, Gesäusealpen Abhandl der k k zool.-bot Ges Wien VH Bd., Heft © Zool.-Bot Ges Österreich, Austria; download unter www.biologiezentrum.at Literaturverzeichnis Geologie D A Stur: Geologie Steiermarks Aigner: Eiszeitstudien im Murgebiete Jahrgang 1905 Mitt des naturvviss Vereines für Steiermark, pag 22 Böhm: A v H —— F 3, Die alten Gletscher der Mur und Mürz Abh Die alten Gletscher der Enns und Steyer Jahrb Heritsch: Über d Dr K d geogr Ges Wien, Bd IL, d geol Reichsanstalt XIV., 1864, 1900 einen neuen Fund in der Grauwackenzone in Obersteiermark Mitt naturwiss Vereines für Steiermark Bd 44, pag 20 Oestreich: Ein alpines Längstal Jahrbuch zur Tertiärzeit d geolog Reichs- anstalt 1899 A M Penck und J Brückner: Die Alpen im Eiszeitalter Vacek: Über den geologischen Bau der Zentralalpen zwischen Verhandl d der Enns und Mur geol Reichsanstalt 1866 Allgemeines und Botanik A v Böhm: Kraus: Einteilung der Ostalpen Mark Penck s geogr Abh L, 1887 von P G Strobl) Fritsch, Exkursionsflora für Österreich 1909 Wien A v Kerner: Florenkarte von Österreich-Ungarn Text von R v Wettstein J K Maly: Flora von Steiermark 1868 A v Hayek: Flora von Steiermark Berlin (Im Erscheinen begriffen.) F Die eherne (der Abschnitt über die Flora K — — A v Schedae ad floram stiriacam exsiccatam Wien, Lieferungen Engler: Die Pflanzenformationen und pflanzengeo^raphische Gliederung Alpenkette Berlin, Notizblatt O A J Murmann: Nevole: d J A P F d k Beiträge zur Pflanzengeographie der Steiermark Verbreitung einiger Pflanzen in den Ostalpen naturwiss Vereines f I Wien 1874 Ostnorische Kalkalpen Mitt Steiermark 1908, Bd 45 Freyn: Österr botan Zeitschrift Bd 50 1900 Kheck: Floristisches aus Steiermark Allgemeine G Strobl: Flora von Admont 1881-83 Vierhapper-Handel-Mazzetti Exkursion in führer.) Dr R der botan Gartens App VII., 1901 Klein: Klimatographie von Steiermark botanische Zeitschrift XL, pag 41 d Ostalpen Wien 1905 (Kongreò- â Zool.-Bot Ges Österreich, Austria; download unter www.biologiezentrum.at Geographie und Geologie Das aufgenommene Gebiet scheide ich in zwei ungleich große Teile; einen westlichen Teil, welcher geographisch nach dem zuge angehört und die Griesmauer mit Die erstere faßt besitzt letztere noch ist schon zum Schiefer Böhm Polster der restliche Teil Teil v des bis ) dem Hochschwabzum Präbichl um- triadischen Kalkes, der und Tonkalke aus dem Paläo- zoikum Vom Prebichl, einem 1227 m) steingipfel (2169 bis zum Wildfeld m hohen Sattel, beginnt der Reichensteinim engeren Sinne Der Reicheneinem stellenweise recht schmalen Kamm Eisenerzer Alpen die eigentlichen zug, setzt sich in (2045 m) einer plateauartigen Erhebung Von fort hier aus verfolgen wir zwei Höhenzüge in entgegengesetzten Weltgegenden, den dem SO, den anderen nach NW Der südöstliche Rücken verdem aus paläozoischen Kalken bestehenden mit dem 2215 m hohen Gưßeck Infolge des niederen Sattels, dem einen nach bindet das Reichensteingebiet mit Reiting m hohen Hoheneck, stellt der Reiting einen selbständigen Kalkstock an der Grenze der Zentralalpen gelegen, noch die romantische Schönheit und reiche Flora der Kalkalpen besitzt Jedoch gehören sowohl der lange Reichensteinzug als auch der Reiting schon der Tonschieferzone, also den Zentralalpen an Die erodierende Wirkung des Wassers macht sich hier noch in demselben Maße wie in den triadischen Kalkalpen geltend und 1371 dar, der der Gebirgsstock besitzt eine Tälern ; so im Norden der dem Osten zu haben langen, ganze Reihe mit Schutt und Geröll erfüllten Jassing-, Wilde-, Bären- wir sanftere Erosions-, stufenförmigen Bechelgraben, graben und das steile die starken breite und Finstergraben Nach Teil Glazialtäler, Schlucht Reiting zu wie den dem gegen das Liesingtal bildet hier mit seiner reichen Kalkflora mit Gegensatz mit Fall- pflanzenreiche Kaisertal Bei den Klauen (1853 m) fällt der ab und zum den jenseits der Liesing steil Föhrenformation einen Kuppen der seine genetische Zu- gelegenen Niederen Tauern Die westlichen Ausläufer des Wildfeldes gehörigkeit des Zeyritzkampl mit lassen dem besprochenen Gebiete erkennen Es Höhenzug mit mehreren Einsattlungen unter denen das Teicheneck (1652 m) Antoni-Kreuz (1613;») und der nahe beim steilen Zeyritzkampl liegende Brunnecksattel (1634 m) wichtige alte Übergänge aus dem ist dies ein Liesingtal in das waldreiche Radmergebiet bilden Westlich sattel erhebt sich der 2125 *) m vom Brunneck- hohe Zeyritzkampl, welcher dachartig sowohl Vergl Literaturverzeichnis © Zool.-Bot Ges Österreich, Austria; download unter www.biologiezentrum.at Johann Nevole nach Norden wie nach Süden abfällt und durchaus mit Alpenmatten mit m) reicher Flora bedeckt ist Durch das Zeyritzthörl, dem Hinkaareck (1938 dem der Rotwand und Langen-Leithen (1875 m) ist das Gebiet mit Loibner (2015 tri) (Leobner) und dieser durch das Haberlerthörl mit dem Blasseneck (1971 m) verbunden Diese zwei westlichen Kulminationspunkte sind sowohl geologisch als auch pflanzengeographisch den Niederen Tauern Die sanften, grasigen Abhänge, die zahlreichen Berg-Erlen und ähnlich endlich die Zusammensetzung der Alpenmatten lassen eine Parallele zu dem Höhenzuge der Niederen Tauern ziehen Dieses pflarizengeographisch wichtige Gebiet bildet einen deutlichen Übergang der Flora Eisenerzer der Alpen zu jener der Niederen Tauern Im Norden jenes Gebietes, welches wir als Reichenstein- Wild feldZeyritzkamplzug kennen gelernt haben, breiten sich monotone wildreiche Fichtenwälder aus, welche Der 1310 m zum kaiserlichen Hofjagdgebiete hohe Radmerhals scheidet Radmer gehören vom Gebiet unser Kaiserschild, welches wieder aus triadischen Kalken besteht Ein von drei Seiten gänzlich nưrdlichen Fe des frei stehender Berg ist der 1534 m hohe Erzberg am Reichensteins Dieser aus Spateisenstein, Tonschiefer, Kalkstein und Werfenerhohen Platte (Plattenschiefer gebildete Berg hängt bloß mit der 1422 m dem mit tunnel) historisch von Reichenstein Interesse, da die zusammen Er botanisch ist nur mehr zum Gipfel ausletztenmal als zum wohl Arbeiten nunmehr bis gedehnt wurden Im Jahre 1907 bestieg Verfasser Botaniker den damals noch mit einer Vegetation bedeckten Gipfel Nirgends Rolle und Da nur die spielt Zusammensetzung des Bodens die Vegetation so sehr beeinflt ein kleiner Teil des Gebietes angehưrt, so ist Besprechung die Dieser weitgrưßere Teil — die als in Griesmauer des grưßeren Teiles des Gebietes gehưrt eine so wichtige den Eisenerzer Alpen nach — dem ungleich Diener der Triaskalk wichtiger Zentral- nur ein der paläzoischen Epoche zugehöriges Gemisch masse an und stellt von verschiedenen geologischen Formationen Stur zählt den Gưßeck-Reichensteinzug neuerer Zeit wies F dieses Zuo-ehưriekeit dar in die Heritsch an der Hand Gebietes zum Mitteldevon Grauwackenzone In wichtiger Petrefakten die des Paläozoikums nach und Horizont Auch sind noch Erzberge am Erzlager wichtigen diesem außer zuzuzählen sein; ehemals die Auch erwähnenswert usw Radmer kleinere am Prebichl, Polster, gehören usw Radmer Kallwang, stark betriebenen Kupferkiesbergwerke bei mächtige Quarziten und Bei Mautern liegen in alten Chloriten hieher die Erzlagerstätten des Erzberges dürften diesem Alter Talkmassen, welche daselbst bergmännisch abgebaut werden Trotz des vorhandenen Kalksteines bietes ein ; es mag die Kalkflora unseres Ge- als wir es von den triadischen Kalkalpen das darin seine Ursache haben, daß wir es hier mit ganz anderes Gepräge gewohnt sind erhält © Zool.-Bot Ges Ưsterreich, Austria; download unter www.biologiezentrum.at Die Vegetationsverhältnisse der Eisenerzer Alpen Kalk kieselsäurereichem vermischt mit Tonschiefern zu tun haben Je oft Westen kommen, desto kalkärmer wird unser Gebiet weiter wir jedoch nach Beim Wildfeld hört nunmehr eingesprengt als Wechsel im Gestein übt die darin zum Ausdruck Kalk der paläozoische fast gänzlich auf oder Gipfelkalk (Zeyritzkampl) erkenntlich ist Dieser stete einen nachhaltigen Einfluß auf die Vegetation aus, kommt, daß wir leicht zwischen Urgesteinspflanzen und Kalkpflanzen unterscheiden können So ist die Flora des Gipfels des Zeyritzkampl von dessen Abhängen, die Flora der Leobner Mauer vom Das Blasseneck besitzt überhaupt keinen Loibner selbst grundverschieden Kalk mehr, sondern enthält nur Tonschiefer und teilweise in diesen einInfolgedessen spielt gelagerten Gneis (Blasseneckgneis nach Heritsch) bei der Vegetation der Einfluß des Gesteins eine unvergleichlich wichtigere Rolle als die relative Höhe und dies kommt deutlich den später zu bei besprechenden Formationen und pflanzengeographischen Gliederungen zum Ausdruck Die Gewässer es Eisenerzer Alpen der gehưren zwei Flsystemen an; Mur dies einerseits die Enns, anderseits die ist Im Norden der Erzbach, welcher seinen Ursprung Radmergebiet, die bei Hieflau in die Enns nimmt birges auf, Liesing, die teils um sie in die am Teichneck und Prebichl teils der Mur zu sind nur vereinzelt leiten ist am Wässer des Ge- Die Wasserscheide liegt bei Wald, das Gebirge sehr wasserreich wo ; Kare und Dolinen Reichenstein und Gưßeck zu finden Der Bechelsraben, Fallciaben und jähr wasserreich, Im Süden und Südwesten fließen Vordernbergerbach die Prebichl Im allgemeinen befördern am Stubbach mit seinen zahlreichen kleinen Bächen aus dem der hat, ferner ist es sie ein das Kaisertal nur im Früh- sind zahlreiches Geröll in das Becken von Trofaiach Der Magdwiesengraben, der lange und kurze Teichgraben sind hingegen das ganze Jahr hindurch sehr wasserreich Im allgemeinen kann bemerkt werden, daß das Keichensteingebiet und und Zeyritzkamplgebiet hin- der Reiting zu den wasserarmen, das Wildfeld gegen zu den wasserreichen Gebieten der Eisenerzer Alpen gehören letzten Die im ersteren Gebiete bei 1800 m, versiegen trockenen Sommern oder im Herbste die Quellen des wasser- Quellen befinden sich jedoch in ; Höhe aber weit Nähe sind fast ausnahmslos Quellfluren mit hygrophilen Beständen zu finden So findet man am Zeyritzkampl auf der Südseite Quellen in 1900 in Höhe mit folreichen Gebietes sind durchschnittlich zwar in derselben zahlreicher vertreten, sie versiegen jedoch niemals In ihrer genden Beständen: Viola biflora, Caltha Epildbium 'palustris, alsinefolium Saxifraga usw
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