Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 63-0237-0276

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Ngày đăng: 04/11/2018, 16:55

rg/ ; ww w bio lo gie ze n tru m at 137 ity lib ry o BEITRAGE ZUR KENNTNISS bio div ers DETi yh ttp ://w ww CEPHALOPODEN AUS DER TRIAS VON BOSNIEN ge Lib rar II ity He rita TEN MIT CERAT1TISCHEN LOREN MIS DEM MDSCHELKALK VON HALILUCI BEI SARAJEVO iod FRANZ ive rs VON HAUER, Th eB RITTERVON A) ;O rig ina lD ow nlo (STCit 13 Safef-n.) ad fro m VV M K AKAI) Ca mb rid ge ,M (VORGELEGT IN DER SITZUNG AM II JUL] 189(5.) eu m of C om pa tiv eZ oo log y( In meiner vor drei Jahren crschienencn Arbeit »Ncuc Funde aus dem Muschelkalke von Han Bulog bei Saraievo« (Beitrage zur Kenntniss der Cephalopoden aus der Trias von Bosnien, I)1 habc ich bcrcits die damals kurzlich erst entdeckte Fundstelle von Haliluci am linlven Gehange dcs Miljacka-Thalcs erwahnt, von wclcher uns durcb die Giite dcs llerrn I-;, und k Baurathes Johann Ke liner in Sarajevo aus rothem Kalksteine Cephalopodcn aus off en bar gleichem Niveau wic jene von dcr Strasscnscrpcntine bei Han Bulog itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu s zugekommen vvarcn Scithcr vvurden dasclbst die Aufsammlungen in grossem Massstabe fortgesetzt und ergaben ein iibcraus reiehes und intercssantcs Materiale, mit dessen Publication zu beginnen ich nicht lunger zogcrn will Ohne Riicksicht auf ihre systematische Stellung bringe ich im Folgenden diejenigen Gattungen zur Darstellung, deren P>earbeitung ich cben bisher durchzufiihren vermochte Vorausschickcn aber will ich noch einigc Notizen ilber die localen Verhaltnisse dcs Vorkommens der Muschelkalkschichten dcr Umgegend von Han Bulog und Haliluci, welchc ich Herrn Gustos E Kittl verdankc Auf mcine Vcranlassung hat dcrsclbc in den Jahren 1802 und ISO.0) mit Subventionen aus dem K'eiscfonde dcs k k naturhistorischen I lofmuseums, zunachst zuiu niiheren Studium dcr Trias-Vorkommcn, geologische Untersuchungen in dcr Umgebung von Sarajevo durchgefuhrt, welche ihm, nach noch cincr vveitercn Campagne, gestattcn werden, cine geologische Specialkartc dieses Gebictes ZU publiciren Hcrr Dig Kittl sehrcibt nun: »Wenn man auf dcr von Sarajevo westlich langs der Miljacka fiihrenden neuen Strasse etwaS/'«/ ZLiruckgelegt hat, erreieht man unvvcit der Vereinigung der beiden Oueilllussc dcr Miljacka (Mokranska Miljacka und Paljanska Miljacka) bei Starjgrad bald die aus Wcrlcncr Schicfern bcstehendc, von Kalkbcrgen umrahmle Thahveitung des Dorics Bulog, obcrhalb wclcher zwei andere Ortschaften, und zwar links i DenUschriften der mathem.-naturw Classe der kais Akademie der Wissensehaften 1892, lid 1.IX, S '251 238 Fr v Ha u < Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se u m of Co mp ara t ive Zo olo gy ( Ca mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad fro m Th e Bio div ers ity He rita g eL ibr a ry htt p:/ /w ww bi od ive rsi tyl ibr a ry org /; w ww bi olo gie ze ntr um at Hodzidjed, rechts Haliluci sichtbar werden Dieser Thalkessel vviru im Siiden von dem Bette der Mokranska Miljacka begrcnzt Die Miljacka tritt durch cine enge Schlucht in den Thalkessel ein und verlasst den letzteren wieder durch cine Felsschlucht; dazwischen bildet nur die Zmijina Glava im Siiden steile Wande an dcr Miljacka Die untere der genannten Schluchten ist von den Kalkfelsen von »P>arc« (»Zli stup« dcr Generalstabskarte) und von Starjgrad (S.-W.-Abhang des Lipovac-Berges) eingeschlossen, wogegen die obcre Schlucht zwischen den Felscn von Vidovic cinerseits und cinem von clem Doric Haliluci herabziehenden Riicken andererseits liegt Von diesem Riicken ist die schon erwahnte Zmijina Glava durch einen breiten Thalcinschnitt getrennt Nordlich von dcr Miljacka crscheint ein undulirtcs, durchschnittlich sanft geneigtes Gehange, das zumeist aus Werfener Schiefern besteht und von einer Reihe von Kalkklippen umrahmt vvird Diesc Reihe beginnt im Westen mit den steilaufragenden Felscn des Paprenik und endet im Osten mit dcr Kuppe des Krs, dessen siidlicher Auslaufer (»Grabovik« oder »GraboVak« genannt) zucrsl mit einer sanften Ncigung abfallt, an der Miljacka abcr schlicsslich steile Wiindc bildet, deren westlichste unter dcr Strasscnscrpcntinc bci I Ian Vidovic liegt Etwa in dcr Mitte der so begrenzten Thalweitung von Bulog liegt das H Ian Bulog«, hcutc »Starj Han Bulog* genannt, da in dessen Nachbarschaft mehrere ncuc Han's entstanden sind, so »Novi Han Bulog« westlich und »llan Vidovic« ostlich von dem alien I Ian Bulog, nach welchcm alle die verschicdcncn Vorkommnissc rothcn, fossilfuhrenden oberen Muschelkalkes benannt wurden, die nicht nur an den Grenzen dieser Thalmulde den hellen Riffkalken auf- oder eingelagert vorkommen, sondern auch in dcr Thalmulde sclbst in einzelnen Schollen zerstreut erscheinen, und von wclchcn schon Herr Baurath J Kellner cine Anzahl ermittelt hatte, Eine rciche palaontologische Ausbeutc haben indess bisher nur zwei dieser Fundstcllcn ergeben: namlich erstlich die am Ende des stidlichen Auslaufers des Kr§ bci Han Vidovic liegende Strasscnscrpcntinc auf tier rechten Thalseite und sodann das Siidwestgehange des oben schon erwahnten von Haliluci zur Miljacka herabziehenden Kalkriickens auf der link-en Thalseite Die erstgenannte Localitat ist unter der Bezeichnung »Han Bulog*, die letztcrc unter dem Namen »Haliluci« bekannt gevvorclcn Freilich sind nachtraglich mehr untergeordnete Vorkommen fossilftihrender rother Muschelkalke bekannt gevvorden, welche cinerseits naher an Han Bulog, andererseits aber auch in grosserer Nachbarschaft von Haliluci liegen, als die zvvci erwahnten Hauptfundpunkte, Die zwei Localitaten ằHan Bulogô und Haliluci" sinH in der Luftlinie nicht weiter als cinen Kilometer von cinander entfernt, aber durch die frtiher genannte »obere« Miljacka-Schlucht der Thalmulde von Bulog von cinander getrennt; an bcidcn Fundstellen fallen die rothcn, fossilfuhrenden Schichten des oberen Muschelkalkes siidlich bis siidwestlich ein und liegen hellen, bald dcutlich, bald undeutlich bankigen Riffkalken auf Wahrcnd aber in den Aufschliissen der Strasscnscrpcntinc bci Han Vidovic (Localitat Hlan Bulog«) die rothen Cephalopodenkalke hiiulig Nest- oder Linsen-artig auftreten, zeigt die Localitat »Haliluci« cine geringmiichtige K'eihc fossilfiihrender Banke, welche im Streichcn iiber cinen Kilometer weit aufgeschlossen sind Die Cephalopodenkalke sind da wohl geschichtet, aber wie in der Localitat »llan Bulog« scheinen auch hier die Faunenelemente von Steile zu Steile ctwas andere zu werden, ohne dass es bisher gclungcn ware, eine Aufeinanderfolgc vcrschicdcn alter Fauncn im obcrcn rothcn Muschelkalke zu erkennen Bei Haliluci fanden sich in den hellgefarbten liegenden Kalkbanken ab und zu Ncster von kleinen Brachiopoden (Rhynchonellen) lis mag noch erwahnt werden, dass die crstcn grSsseren Aufsammlungen an dcr Localitat Haliluci auf der Hohe des I lunges auf dem ostlicheren Thcilc vorgenommen worclen warcn, wobci glatte Nautilen in grosserer Menge angehauft vorkamen, wulirend sic sonst, besonders an der letzten, schr ergibigen, tiefer liegenden Arbeitsstelle, nur vereinzclt crschiencn Es ist nicht unmoglich, ja sogar ziemlich wahrscheinlich, dass die Fossilbanke von »Haliluci« eine dirccte Fortsetzung derjenigen von »Han-Bulog« darstellen; es miissen aber zwischen bcidcn Fundstellen etwa in dcr Niihe der Miljacka-Schlucht durchziehende Dislocationcn angenommen werden.« Herrn Kittl's Anschauung, dass die fossilfuhrenden Banke von Haliluci cine dirccte Fortsetzung jener von dcr Strasscnscrpcntinc bci I Ian Bulog bilden, lindct in der im (ianzen so schr ubereinstimmenden Fauna ('epkalopoden aus der Trias von Bosnien 239 olo gy (C am bri dg e, MA ); O rig ina lD ow nlo ad fro m Th eB iod ive rsi ty He rita g eL ibr ary htt p:/ /w ww bio div ers ity lib rar y.o rg/ ;w ww bi olo gie ze ntr um at derselben, welche die bisherigen Untersuchungen ergaben, cine weitere Stiitze Bemerkenswertb bleibt cs aber immerhin, dass bei den zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Punkten vorgenommenen Aufsammlungen an jeder der beiden Fundstellen einzelne Formengruppen in besonderer Reichhaltigkeit, andere dagegen nur sehr sparlich vorgefunden wurden So macht schon Kittl auf das relativ haufige Vorkommen von glatten Nautilen bei den ersten und das beinahe ganzliche Fehlen derselben bei den spateren Aufsammlungen in Haliluci aufmerksam; an der Fundstelle an der Strassenserpentine von Han Bulogwar bci den fmheren Aufsammlungen, die in meiner Abhandlung »Die Cephalopoden des bosnischen Muschelkalkes von Han Bulog bei Sarajevo (Denkschriften der math -naturvv Classe der kais Akad d Wiss., lid LIV)« zur Darstellung gebracht sind, ein einziges Hxemplar des Ceratites decrescens II als Reprasentant einer ganzen Gruppe von Formen (Cer striatusH., crasseplicattis ) I., alius II., minimis [evolvens] II u s w.) vertreten, welche spater in so reicher Menge zu 'Page gefordert und in meiner schon eingangs erwahnten Abhandlung: »Neue Funde« u s w beschrieben wurden Ein ahnliches Verhaltniss zcigt sich bcziiglich dcr Protcusitcn und dann insbesondere auch beziiglich dci- Arccstcn aus dcr Gruppe dcs Arcestes carinatus 11 Indcm ich mir cine cingchcndcre Besprechung dcr localcn Verschiedenheiten, welche die Fauna an der Fundstelle von Haliluci gegen jene von der Strassenserpentine von Han Bulog darbietet, bis nach Vollendung tier Bearbeitung der Ictztcrcn vorbehaltc, will ich nur vorlaufig noch bemerken, dass zu den markantestcn Merkmalen tier Fauna von Haliluci das reichlichere Vorkommen von Nautilen von gewissen Gruppen gerippter Ceratiten, die wenigstens theilweise vdllig den Charakterder Hungariten besitzen, — das Vorkommen eincr cigenthiimlichcn Gattung, die ich als Bosnites bezcichnc, — von, wie ich glaubc, cchten Sibylliten U.S w., dagegen aber auch die grossere Scltcnhcit von Ceratiten aus der Gruppe des Cer decrescens, von Protcusitcn und von Arcesten aus dcr Gruppe dcs A carinatus gchorcn Erst bci den Ictztcn fur das Landesmuseum in Sarajevo durchgefiihrten Aufsammlungen wurden auch ctwas zahlreicher den Ictztercn drei Gruppen angehorige Exemplare in Haliluci erbcutct, die mir kiirzlich zur Bestimmung eingesendet wurden und im Folgenden noch mitberiicksichtigt werden konnten, au tiv e Zo Orthoceras cf dubium mp ara Hauer, Die Cephalopoden dcs bosnischen Muschelkalkes von Han Bulog, S 10 Orthoceras multilabiatum I Jan rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co Sehr zahlreichc und gut crhaltenc Exemplare, die grossten bis zu cinem oberen Durchmesser von 36, die kleinsten bis zu einem untercn Durchmesser von 2—3mm Bemerken mochte icb nur noch, dass insbesondere bci den kleincren Exemplaren die Lange der Kammern in dcr Kegel kleiner ist, als bei den typischen Exemplaren dieser Art aus der oberen Trias Sic isl oft gleich, mitunter auch kleiner als der Schalendurchmesscr an der untercn Kammerwand, und cine sichere Trennung derartiger Exemplare von Orth campanile Mojs ist dann unthunlich Un ive Hauer, Cephal, d bosn Muschelkalkes, S II, Taf, II, Fig 3—5 Dig itis ed by the Ha rva rd Auch von dieser, dcm Orlh dubium jedenfalls sehr nahe vervvandten Art hat dcr Eundort von Haliluci zahlreiche Exemplare geliefert Der kleinste Durchmesser der Schale, bei welchem ich noch Labien beobachtcn konnte, betragt mm Da die Labien oft nur sehr schwach ausgepragt und nur an den Steinkcrncn zu beobachten sind, so ist cs sehr wahrscheinlich, dass auch vielc Stucke von Han Bulog sowohl wic von I laliluci, die ich zu Orth dubium gestellt babe, solche Labien besitzen; ja vielleichl ware cs besser, alle mit multilabiatum zu vereinigen und als cine von dcr obertriadischen Form vcrschicdcnc, dem Muschelkalke angehorige Art zu betrachten •240 Fr v Ha tier, m at Orthoceras campanile Mojs, ww w bio lo gie ze n tru Mojsisovics, Cephal d medit Triasprovinz, S 291, Taf XC1II, Fig, -4, 11 — Hauer, Cephal d bosn Muschelkalkos von Han Bulog S 11 iod ive rs ity He rita ge Lib rar yh ttp ://w ww bio div ers ity lib ry o rg/ ; Unter den sehr zahlreichen Orthoceren von llaliluci befinden sich, wenn auch etwas mchr ais unter jencn von der Strassenserpentine bci Han Bulog, doch nur rclativ wcnige Excmplarc, vvclchc durch enge stchcndc Karnmerwande sich genauer an die Mojsisovics'sche Art anschliessen Das bcstcrhaltcnc dcrsclbcn zcigt cincn Theil der bis zum oberen Ende gekammerten Rohre von nahe 170WW Lange Der Durchmcsscr am oberen Ende betragt 27, jener am unteren Ende I3i/imm Die Zahl der Kammern 14, von welchen aber die letztc zum grosseren Theile abgebrochen ist Der Wachsthums winkcl circa 5° Der untere Durchmcsscr der Kammern ist um mchr als die Halite grosser als ihre Hohe, Diesem Sti'icke schliessen sich ctvva cin Dutzend ki'irzere Bruchstiicke an, deren kleinstes cinen unteren Durchrnesser der Rohre von kaum 3mm besitzt, bci welch alien der untere Durchmesser der Kammern ihre Hohe bedeutend iibertrifft Dass Ubrigens dicsc kleinen Excmplarc nicht sichcr von den Jugendexemplaren des Orth dubium zu trennen sind, wurde schon oben bemcrkt m Th eB Orthoceras cf lateseptatum Hau ? ad fro Hauer, Cephal d bosn Muschelkalkes von Han Bulog, S 12 ow nlo Weit sellcner als Otih cf dubitim ist dicsc Art doch auch durch cine grossere Zahl charaktcristischer rid ge ,M A) ;O rig ina lD Exemplare vertreten Ich habe dem, was ich bci Erwahnung dieser Art von I Ian Bulog anfuhrte, weiter nichts beizufugen Ca mb Orthoceras cf triadicum Mojs oo log y( Mojsisovics, Das Gebirge um Hallstatt, I Theil, (Abhandl d k k geol Reichsanst Bd VI, S 4, Taf I, Fig 1—3.) the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um of Co mp ara tiv eZ Durch den kleinercn Wachslhumswinkel und die grossere Lange der Wohnkammcr untcrscheidcl sich dicsc Art nach Mojsisovics von Orlh dubitim; dazu kommt noch das Aul'trcten sehr schwacher brciter Querrunzeln auf derSchale und das Auftretcn von Eindriickcn der Mantelhaftflache, »stries creuses« auf dem Steinkcrne der Wohnkammcr Alle dicse Eigenthumlichkeiten linden sich nun auch bci cincr kleinen Anzahl tier Orthoceren von llaliluci, und wir haben somit hier cine dritte Art dieser Gattung, welche ich von den bclrclTenden Artcn der oberen Trias des Hallstatter Kalkes vorlaufig nicht zu unterscheiden vermag Bemerkt sci nur noch, dass sich die Oberflachcnzeichnung der Schale mitunter wie cine sehr feinc, unregelmassige Querriefung oder Streifung zu erkennen gibt; dann dass bei eincm Excmplarc die stries crcuscs auch auf dem gekammerten 44icile der Schale schr deutlich zu bcobachtcn sind Auch von Han Bulog liegen mir cinige hicrhcr gehorige Stuckc vor Nautilus Carolinus Mojs Dig itis ed by Mojsisovics, Cephal, d, medit, Triasprovinz, S 2S7, Taf, I,XXXIII, Fig — Hauer, Cephal, d bosn Muschelkalkes von Han Bulog, S 13 Die besterhaltenen, aus zwei ganzen Umgangen bestehenden Exemplare von llaliluci, von welchen mir Stuckc vorliegen, erreichcn cinen Durchmesser von 35 bis 37mm Die Mundoffnung ist an keinem derselben erhalten Der Durchmesser bei I l/% Umgangen betragt bei den zahlreichen Exemplaren, bei welchen die Schale eben nur so wcit erhalten ist, meist nahe um 25mm herum, steigt aber bei cinzelnen bis nahe 30mm, und sinkt bei anderen bis nahe &\xi'20mm herab Cephalopoden aus der Trias -von Bosnien 241 tru m at Nautilus subcarolinus Mojs ze n Taf II, Fig und ww w bi olo gie Mojsisovios, Cephal d medit Triasprovinz, S 287, Taf LXXXIII, Fig Hauer, Cephal d bosn Muschelkalkes von Han Bulog, S 12, Taf Ill, Fig I Hauer, None Funde aus dom Muschelkalk von Han Bulog, S a ina lD ow nlo ad fro m Th e Bio d ive rsi ty He ri tag eL ibr ary htt p:/ /w ww bi od ive rsi t ylib rar y or g/; In sehr grosser Anzahl warden dieser Art angehorige Stiicke in Haliluci aufgefunden Die am weitesten nach vorne zu erhaltenen Exemplare bestehen aus 21/* bis 2*/s Umgangen und erreiehen einen Durchmesser von 70 bis 87 mm Bci vollen Umgangen schwankt der Durchmesser zwischen 50 und 62mm; bci I1/.,, Umgangen schwankt derselbe bei 20 Exemplaren, die daraufhin untersucht wurden, zwischen 28 and 40, betragt abcr bei den meisten zwischen 30 und 35mm Dass demnach Qbergangsformen von N carolinus zu A', subcarolinus vorhanden sind, scheint mir unzweifelhaft, andererseits abcr ist auch nicht zu vcrkcnncn, dass die grosse Mehrzahl der Stiicke sich ziemlich gut in die zwei Arten scheiden lasst Als cine Varietat, die ich als N subcarolinus var crassus bezeichnen will, mochte ich endlieh die auf Taf II, Fig 3—4, abgebildete Form betrachten, wclchc mir in vier wohlerhaltenen Exemplaren von Haliluci vorliegt Sic unterscheidet sich von der typischen Form durch den auch auf der Wohnkammer weniger abgeflachten, sondern mehr gerundeten and dickeren Querschnitt der Rohre Wahrend bei dem echten N carolinus am Ende des zweiten Umganges die Hohe merklich grosser ist als die Dicke, ergab die Messung der zwei besterhaltenen Stiicke der neuen Form, von vvelehen das cine (a) und das andere (b) 2'/4 Umgange besitzt, die folgenden Verhaltnisszahlen zum Durchmesser: (32-7 mm 0'48 0-51 0-25 70-00 mm 0-46 0-54 0-25 gy ( Ca mb ri dg e, MA ) ;O rig Durchmesser ll.'.he Dicke Nabcldurchmcsser Mu se um of Co mp ara tiv eZ oo lo Mindestens ein Drittel des letzten Umganges gehort bereits der Wohnkammer an Noch ist ZU erwahncn, dass alle vier Exemplare nicht regelmassig spiral eingerollt, sondern etvvas elliptisch geformt odcr auch etwas scaphitenartig geknickt erscheinen, wobei ich aber doch nicht zu cntschcidcn vcrmag, Ob dicsc Deformirung im Wachsthumsgcsetzc begriindct odcr abcr nur durch cine Verdriickung hervorgebracht ist ibr ary of the Nautilus cancellatus Hau Taf V, Fig 5-7 Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL Die Schalc, wclchc mir als Typus zur Aufstellung dieser Art dicnt, hatte kaum mehr als '/g Umgange Das Ende ist zwar nahe am Ende des ersten Umganges abgebrochen, doch erkennt man durch die auf dem Umgange sichtbarc Markc der Nabelsutur, wie wcit nach vorne der letztc Umgang reichte Der Durchmesser der Schale, so weit sie erhalten ist, betragt 54 mm, jener des ersten Umganges ungefahr 47 mm Fur % Umgange lasst sich auf einen Durchmesser von etwa 70 mm schliessen Die Umgange sind etwas hoher als dick, bis fiber die Halfte umfassend, der Nabel tief in der JVlitle ziemlich wcit durchbrochen Die sanft gerundete Externseite verlauft ohne Kante in die noch sanfter gewolbten Seitenwande, die erst an der gerundeten Nabelkante die grosste Dicke erreiehen, Die Nabelflache ist steil und hoch Die Oberflache der Schalc ist am inncren Theile des Gehauses durch feinc, aber sehr deutlich cnhvickcltc Langs- und Radialstreifen gegittert Nach vorne zu verlicrt sich dicsc Zeichnung zunachst auf den Seitenflachen, indem die Langsstreifen giinzlich vcrschwinden und die Radialstreifen mehr and mehr den Charakter von blossen Zuwachsstreifen annehmen, Auf der Externseite ist sic persistenter; wenn audi sehr abgeschwacht, erkennt man hier auch noch am Ende des erhaltenen Theiles der Schale Spuren der Langsstreifen Denkschriften der mathem.-naturw CI LXIII Bd 31 \2 Fr v, Hauer, 0-53 0-42 0-17 ity lib 0-52 0'49 0-17 /w ww bi od llohe Dicke Nabcl i> ive rs a ry org /; ww w bio lo gie ze ntr um at Die Lobenlinie bildet auf den Seitenflachen einen gleichformig gewolbten, tiefen Bogen nach rtickwarts, strebt dann gegen die Externseite zu vveit nach vorne and scheint auf dieser gerade zu verlaufen Oder doch nur einen seichten Bogen nach rtichwarts zu bilden Ein zweites, gleich grosses Exemplar, welches aber nur die halbe, quer durchgebrochene Scheibe erkennen lasst, stimmt mit dem ersteren vollstandig Qberein; nur ist bei demselben die Dicke der Windungen nicht unbetrachtlich geringer Die Dimensionen im Verhaltniss zum Durchmesser betragen: ad fro m Th eB iod ive rsi ty He ri tag eL ibr ary htt p:/ Von dem sehr nahe verwandten Nautilus Bosneusis (Hauer, Neue Funde von Man Bulog, S 6, Taf I, Fig 3) unterscheidet sich N cancellatus vor Allem durch das raschere Anwachsen der Schale und dadurch bedingte bedeutendere Gr6sse in gleichem Wachsthumsstadium Bei dem ersteren erreicht die Schale am Ende des ersten Umganges ungefahr 24, bei 1'/a Umgangen 40 mm, wahrend die entsprechenden Zahlen bei N cancellatus, vvie oben bemerkt, ungefahr 47 und 70 betragen Die beiden Formen stehen daher in gleichem Verhaltnisse zu einander, wie N carolinus und N subcarolinus Als weitere Unterschicde waren noch hervorzuheben die im Verhaltnisse zur llohe geringere Dicke der neuen Form und die tiefc Bucht, wclche der Scitenlobus bildet ow nlo Nautilus lilianus Mojs ina lD Mojsisovics, Cephal d medit Triasprovinz, S 286, Taf LXXXII, Fig 3, Zo o log y( Ca mb ri dg e, MA ); O rig Von dieser vvohl charaktcrisirten Art lieferte die Fundstelle von llaliluci zum Theile sehrgut erhaltene Stiicke, wclche in Gestalt, Oberfiachensculptur, Lage des Sipho unci Lobenlinie genau mit der Beschreibung und Abbildung bei Mojsisovics (ibereinstimmen Das grosste derselben, welches ungefahr ls/4 Umgange umfasst und bereits mit Wohnkammer versehen ist, erreicht 31 mm Durchmesser, bleibt also an Grosse ctwas hintcr den Exemplaren von der Schreyeralpe zuriick pa rat ive Nautilus Palladii Mojs of Co m Mojsisovics, Jahrb d k k geol Reichsanst XIX, S.588, Taf.XVIII, Fig.3 Cephal d, medit Triasprovinz, S.285, Taf.XClI, Fig — Hauer, Ncuc Funde aus dem Muschelkalk von Han Bulog, S Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se um Schon in meiner friiheren Arbeit habe ich das Bruchstiick eines Nautilus von der Fundstelle in Han Bulog als wahrscheinlich der genannten Art angehorig bezeichnet Ein vvohl sicher zu bestimmendes Exemplar erhielt ich aber nun von llaliluci Dasselbc hat einen Durchmesser von IO.>////// und zeigt einen ausseren Umgang vollstandig crhaltcn Nur ein kleiner Theil des vorhcrgchcndcn Umganges ist sichtbar Die Gestalt derSchale stimmt sehrgut mit den von Mojsisovics gegebenenAbbildungcn DicLobenlinic zeigt den brcitcn, tiefen Bogen nach rtickwarts Was die Dimensionen betrifft, so stimmen dicsclben sehr gut mil jenen Qberein, wclche Mojsisovics fur das zuerst beschriebene und abgebildete Exemplar von \04mm Durchmesser gibt (Jahrbuch der geol Reichsanstalt, XJX, S 588.) In der zweiten Abhandlung ist offenbar dasselbc Exemplar, erganzt, wieder abgebildet; die Abmcssungen aber, die dort angefuhrt sind, scheinen sich auf ein zweites Exemplar zu beziehen, welches einen Durchmesser von 10{) mm erreicht and sich durch einen wesentlich engeren Nabcl unterscheidet Es betragen namlich fur D = 100 \a bei dem Exemplare von llaliluci, b bei dem ersten und c bei dem zweiten der Stiicke von der Schreyeralpe: a Durchmesser Hohe Dicke Nabel " 105 -00 mm 0-47 0-45 0-27 b \()4-00 mm 0'48 0-42 0-25 c 107 '00 mm 0'50 0-41 0*10 Cephalopoden aus der Trias von Bosnien 243 m at Nautilus Bulogensis Ilau.? ze ntr u Ilauer, Cephal d bosn Mnschelkalkes von Han Bulog, S 13, Taf II, Fig bio div ers ity l ibr ar y.o rg/ ; ww w bio log ie Nur ein Exemplar von Haliluci liegt mir vor, welclics ich, und zwar nicht ganz sicher, der genannten Art zuweisen kann Ein und ein halber Umgang, bis zum Ende gekammert, sind an demselben erhalten Die weitc, ohrformige Durchbohrung des Nabels ist charaktcristisch cntvvickelt, auch die ilbrigen Vcrhaltnissc stimmen gut, nur ist der Querschnitt der RShre durch mehr abgeflachte Seiten, welche erst tiefer unten die grosstc Dicke erreichen und durcli cine stumpfe Kan to mit der Nabelflache vcrbunden sind, etvvas abweichend — llaucr, Cephal d bosn Mnschelkalkes von Han Lib rar Mojsisovios, Cephal d, medit Triasprovinz, S 282, Taf XCI, Fig 3, Bulog, S V,', yh ttp : //w ww Nautilus salinarius Mojs us e um of Co mp ara tiv e Zo olo gy (C a mb rid ge ,M A) ;O rig ina lD ow nlo ad fro m Th e Bio div ers ity He rita ge Sovvie von der crsten Fundstelle bei I Ian Bulog, erhielt ich auch von Haliluci cinige mehr weniger sicher zu bestimmende Exemplare dieser Art Am interessantesten unter dcnsclbcn ist ein stark elliptisch geformtes Stuck, welches bei cincm Durchmesser von \70mm noch ganz nahe bis zum Ende gekammert ist, wahrend die Wohnkammer selbst, nach i.\cr auf dem vorhergehenden Umgange zuriickgelassenen Spur zu urtheilen, noch einen vveiteren halben Umgang einnahm, so dass, wenn nicht ctvva die Wohnkammer andcrc Wachsthumsvcrhaltnissc aufweist, die ganze Schale einen Durchmesser von 230 bis 240 mm erreicht haben mochtc Die Form des Querschnittes der Rohre, die tnvolubilitat und die Loben bieten keine bemerkenswerthen Untcrschicdc gcgen die von Mojsisovics beschricbene form von der Schreyeralpe, ebenso wenig die Abmessungen, die Qbrigens bei meinem Exemplare, der elliptischen Gestalt des Gehauses wegen, nicht sehr sicher zu bestimmen sind Sic betragen bei meinem Exemplare bei einem Durchmesser der Schale von [\Qmm, welcher ziemlich tier kiirzeren Axe der Scheibe entspricht (a), und bei dem Exemplare von der Schreyeralpe (b): h a , Durchmesser WO,-00 mm 86'OOww* Hohe iles letzten Umganges 0-IS 0-50 Dicke ()•(>() 0-63 Nabeldurchmesser O-IO 0-20 tM ay r Lib rar yo f th eM Ausscr diesem grossen liegen mir noch zwei kleinere Stiicke von ungefahr 70mm Durchmesser vor Namentlich das cine derselben nahcrt sich durcli die Form des Querschnittes mehr nocb der von Mojsisovics (S 282, Taf XCII, Dig I) beschricbenen, aber unbenannt gebliebenen Art ive rsi ty, Er ns Nautilus (Pleuronautilus ?) polygonius Ilau Taf IV, Fig I Tat I, Fig rva rd Un Ha uei', NYue Finnic ans ilcm Muschclkalk von [Ian Bulog, S 7, I Dig itis ed by t he Ha Von dieser bisher nur in einem unvollkommcnen Stiicke bekannten Art liefcrtc die Fundstelle von I laliluci cine grossere Zahl zum Thei'e gut erhaltener Exemplare, die bis zu 110 mm Durchmesser erreichen und bis zu zwei gauze Umgange zeigen, wobei aber an keinem Exemplare die Schale bis zur Mundoffnung erhalten ist Die Dimensional stimmen meist mit jenen des zucrst beschricbenen Exemplares nahe iiberein, doch wird die I Folio der Umgange im Verhaltnisse zur Dicke biswcilcn nicht uncrlicblich geringcr Der Nabel ist wcit ohrformig durchbohrl Die Perforation misst bis zu \4mm Bei einigen Exemplaren, besonders bei dem in Dig •' , bis abgebildeten Stiicke, wird die abgeflachte niedere Seitenwand gcgen vorne zu immer nicderer und wSlbt sich auf, so dass hier die Externflache fiber diese WSlbung weg beinahe unmittelbar in die sehr schrage Nabelflache iibergeht 31 " Fr v Ha uer 244 or g/ ; ary Nautilus (Pleuronautilus?) patens n sp ww w bio log iez en tru m at Bei einigen der grosseren Exemplare sind am inneren Umgange Spuren von Radialfaltcn zu erkennen, ahnlich wie sie an N (Pleuronautilus?) Kellneri H vorkommen Mit dieser Art hat (ibrigens auch N polygonius cine nahere Verwandtschaft, als icb bei Aufstellung der Art nach dem Exemplare von I Ian Bulog erkennen konnte, und wirklichc Ubergange von der einen zu der anderen Form scheinen mir nicht ausgeschlossen, so weit auch die typischen Exemplare von einander verschieden sind ity lib r Taf U, Fig 1-2; Taf Ill, Fig 1-2 he Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu s eu m of Co mp ara tiv eZ oo log y (C am bri dg e ,M A) ;O rig ina lD ow n loa df rom Th eB iod ive rsi ty He rita g eL ibr ary htt p: / /w ww bi o div ers Die Schale bestcht aus niederen, massig dicken Windungen, die nur wenig involut sind und einen vveiten und dabei weit durchbohrten Nabcl offen lassen Bei einem Durchmesser von 130 bis 140mm sind zwei ganze Umgange vorhanden, von welchen ungefahr der dritte Theil des ausseren der Wohnkammer angehort So weit die Rohre gekammert ist, zeigt sic einen nahc trapezlormigen Qucrschnitt, indem die nur sanft gewolbte Externseite durch eine gerundete Kante, die sich vvciter nach vorne zu einem stumpfen Kiele erhebt, in die sehr flach gewolbten Seitenwilnde iibergeht, welche vvieder durch eine abgerundcte Kante mit der hohen, schrage abfallenden Nabelwand vcrbunclcn sind Die grosste Dickc erreicht die Schale an der Nabelkante In diesem Stadium ahnclt sic dem Temnocheilus Morloti Mojs (Ceph d medit Triasprovinz, S 268, Taf LXXXVIII, Fig 3) Anders gestaltet ist der Qucrschnitt auf der Wohnkammer Die Schale wird hier noch evoluter Die Nabelkante riickt immer holier hinauf; die flachen Seitenwilnde werden niederer und die sehr hohe Nabelflache wird durch einen, wenn auch schr niederen und schwach angedeuteten Kiel in zwei Hiilften getheilt Der Querschnitt ahnelt dann sehr jenem des Nautilus polygonius Zwei besser crhaltcne, sich gegenseitig erganzende Exemplare liegen mir vor Das cine von 125mm Durchmesser (Taf II, Fig 1—2 abgebildet) zeigt die Form der Wohnkammer, an welcher die Schale erhalten ist, wahrend der gekammerte Theil, von der Schale entblosst, die engc stehenden Kammerwande zur Anschauung bringt, von welchen ungefahr 30 auf einen Umgang cntfallcn Dicselben streben auf der Nabelflache nach riickwarts, bilden auf der Seitenflache eine sanfte Bucht nach riickwarts, und laufen nahczu gerade iiber die Externflache weg Das zwcite Exemplar mit 140mm Durchmesser ist bis zum Beginne der schlceht crhaltencn Wohnkammer mit Schale bedeckt Die Abbildung der Scitcnansicht dcssclben (Taf Ill, Fig 1) zeigt die grosse, nhrlormige Durchbohrung des Nabels Bis gegen das Ende des ersten Umganges erkcnnt man an der Rohre llachc, nur schwach angedeutete Radialfalten, wclchc weiter nach vorne zu ganzlich verschwinden und an die Sculptur von Pleuron Kellneri erinnern; iibcrdics aber ist bis iiber die Mittc des inneren Umganges hinaus cine I'cinc, aber scharf ausgepragte Cittcrstreifung zu erkennen, ganz analog jener der Nautilcn aus der Gruppe des N Barrandei Weiter nach vorne verschwinden zuerst die Langsstreifen und die Radialstreifen nehmen allmalig den Charakter einfacher Zuwachsstreifen an Die Vorderansicht (Taf Ill, Fig 2) ist fur die Stcllc am Ende des gekammertcn Theiles der Schale construirt, an welcher die Deformirung, welche die Wohnkammer zeigt, noch nicht hegonnen hat Die Abmessungen an dem ersten Stiicke (a), nahc am Ende der Wohnkammer, bei einem Durchmesser von 120mm, und am zweiten Stucke (7^, am Ende des gekammertcn Theiles bei dem Durchmesser von Ob mm abgenommen, ergeben: Dig itis ed by t a Hohe des Umganges Dicke Nabcldurchmessei- 0'37 0-50 0-3-1 b 0-47 0-47 0-20 Der langere Durchmesser der Perforation misst U> mm Die Evolvenz der Wohnkammer kommt in diesen Zahlen deutlich zum Ausdrucke Nahe verwandt mit Nautilus polygonius und Pleuronautilus Kellneri, unterscheidet sich die neue Art insbesondere durch die geringete [nvolubilitat und die geringere Dickc der Windungen Cephalopoden aus der Trias von Bosnien 245 bi olo gie ze ntr um at Nautilus (Pleuronautilus ?) Kellneri Hau Manor, Cephal d bosn Musohelkalkes von Han Bulog, S 14, Taf II, Fig fro m Th e Bio div ers ity He rita g eL ibr a ry htt p:/ /w ww bi od ive rsi tyl ibr a ry org /; w ww Eine etwas grossere Zahl zum Theile sehr wohl erhaltener Stiicke schliesst sich dcr genannten Art ungezwungen an; freilich lassen dieselben unter sich sowohl wie gegen das Originalexemplar von der Fundstelle von I Ian Bulog manche nicht unerhebliche Verschiedenheiten erkennen Die zwei grossten Exemplare erreichen ungefahr 130 mm Durchmesser, wobei ein Thei) dcs letzten Umganges bereits der Wohnkammer angehort; das eine derselben stimmt audi beziiglich dcr Massverhaltnisse gut mit dem Originale iibcrcin, wahrend das zweite, ein vortrefflicb erhaltenes Schalenexemplar, sich durch etwas grossere Dickc, die 0'61 ties Durchmessers betragt, von demselben untei'scheidet Einige kleinere Stiicke von 80 bis 95mm Durchmesser lassen ebenfalls bereits Theile der Wohnkammer erkennen Bei einem derselben aber nimmt die Rohre gegcn vorne zu durch das Hervortreten einer Kante zwischen der Seitenflache und der Nabelflache, sovvic durch die machtige Entwicklung der letzteren, mehr und mehr die Gestalt dcs N polygonius an Bei anderen wieder erscheinen die Seiten mehr und mehr abgeflacht; audi bier also fehlt es nicht an Ubergangen zu anderen Formen, die dazu verleiten konnten, beinahe jedes Stuck mit einem besonderen Namen zu versehen nlo ad Nautilus (Pleuronautilus?) ventricosus n sp rig ina lD ow Tar I, Fig I -2 Dig itis ed by the Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay rL ibr ary of the Mu se u m of Co mp ara t ive Zo olo gy ( Ca mb rid ge ,M A) ;O Die Schale dcs einzigen mir vorliegenden Exemplares von Haliluci hat einen Durchmesser von \0bmm und zcigt 1% Umgange erhalten, welche bis zum Ende gekammert zu sein scheinen Sic beginnt wie bei vielen dcr vcrwandten Former) mit einem gerade gestreckten Stiicke, welches bedingt, dass die weite Durchbohrung dcs Nabels eine ohrformige Gestalt erhalt Bis zum Ende dcs inneren Umganges ahnelt der Querschnitt der Rohre jenem des N Kellneri, die Externseite ist breit, flach gcrundet, die Dicke der Schale ist betrachtlich grosser als die Hohe Weiter nach vorne andern sich aber diese Verhaltnisse mehr und mehr; die Externseite wird relativ schmaler, die Dickc im Verhaltnisse zur Hohe geringer, die Seitenflachen wolben sich hoher und hoher auf; die grosste Dicke erreicht die Schale erst am Nabelrande, von welchem die sehr hohe, etwas gewolbte Nabelflache steil abfallt Dei- Querschnitt bis zur Nabelkante nahert sich sehr dev Gestalt einer halben Ellipse Dei- innerste, gerade gestreckte Theil der Schale lasst kerne deutliche Sculptur erkennen; weiter nach vorne erheben sich an der Nabelkante schwache K'nolen, an welche sich [lactic, auf dcr Seitenwand emporziehende, ratliale Falter] anschliessen, die audi an der Externseite mit einem sehr flachen Knoten abzuschliessen scheinen Diese Sculptur ist ubrigens sehr schwaeli ausgepragt und veiiiert sich weiter nach vorne auf dem Umgange bald ganzlich Dagegen zcigt sich bier auf der Grenze zwischen Externseite und den Seitenflachen ein zvvar ebenfalls sehr schwacher, aber doch deutlich erkennbarer Langskiel, und audi auf der Mitte dcr Externseite ist an einer Stelle ein sehr niederer, flacher Kiel zu erkennen Die Durchschnitte der massig weit von einander abstehenden Kammerscheidewande bilden auf der Seitenwand eine sehr flache Bucht nach ri'ickwarts Derselben Art glaube icli aber audi ein neuerlich von der alien Fundstelle bei I Ian Bulog mir zugekommenes Stiick von [\bmm Durchmesser anreihen zu diirfen, welches ebenfalls aus I :'/,t Umgangen besleht und bis zum Ende gekammert ist An der am Ende blossgelegten Kammerwand ist der Sipho sichtbar, der im unteren Drittel der H6he liegt Gestalt und Oberflachensculptur slimmcn sehr gut mil jencn ties Exemplares von Haliluci iibcrcin, nur schcint sich die Externseite gegcn vornc zu etwas weniger zu verschmalern, und audi die Dicke nimmt im Verhaltnisse zur Hohe etwas weniger ab Die Abmessungen, bei beiden Exemplaren bei einem Durchmesser tier Schale von \00mm abgenommen, betragen bei dem Exemplare von I laliluci (a) und bei jenem von I Ian Bulog (b)\ 246 Fr v Haver a l> 0'52 0-53 0'25 0-29 0-23-5 15 mm ibr ar y.o rg/ ; ww w bio log ie ze ntr u m at Hohe des letzten Umganges 0-50 Dicke » » » 49 Hohe um oincn halbcn Umgang vvcitcr zuriick 0-20 Dicke » » » » » » • 0-32 Nabeldurchmesser 0-24 Perforation 14 mm ers ity He rita ge Lib rar yh ttp : //w ww bio div ers ity l Der eifdrmige, an dcr Nabclkantc bauchig aufgetriebene Querschnitt des ausseren Umganges verleiht unserer Art cinen Habitus, dcr von jenem des Pleuronautilus Kellneri und den diesem zunachst verwandten ArLcn wesentlich abweicht Andererseits 1st auch die Ahnlichkeit nicbt zu verkennen, welche dcr von mir besebriebene Plctiron auriculatus (Neue Funde a d Muschelkalke von Man Rulog, S 9, Taf II, Fig 1) mit der inneren Windung von PL ventricosus besitzt Doch hat dcr erstere bei l/t Umgangen erst den Durchmesscr von 60mm crreicht, und zeigt bier scbon den Beginn der Wolmkammer obne Andeutung einer Anderung der Form des Ouerschniltes Bio div Pleuronautilus auriculatus Ilau Th e 11 i u oi-, Neue Funde aus dem Musehelkalk von Han Bulog, S 1), Taf II, Fig I rig ina lD ow nlo ad fro m Drei kleine Exemplare, welche in Beziehung auf Grosse, (lesta.lt und Oberflachensculptur sehr gut mit der Form von Han Bulog tibereinstimmen, Bemerkenswerth ist nur, dass eines derselben an einer Stelle etwa im Drittel des ersten Umganges cine sehr feine, aber deutliche Gitterstreifung erkennen lasst A) ;O Pleuronautilus Mosis Mojs rid ge ,M Taf Ill, Fig •(> Hauer, Cephal d bosn Musehelkalkes von Han gy (C a mb Mojsisovies, Cephal d, medit Triasprovinz, S 274, Taf LXXXV, Fig Bulog, S 16 Dig itis ed by t he Ha rva rd Un ive rsi ty, Er ns tM ay r Lib rar yo f th eM us e um of Co mp ara tiv e Zo olo Von dicser Art, die mir von dcr Fundstelle bei I Ian Rulog nur in einem unvollkommen erhaltenem Stiieke bekannt geworden war, erhielt ich von llaliluei zum Tbeilc vortrefflich erhaltene Exemplare, von wclchcn die grosseren mit thcilvveisc erhaltener Wohnkammci' cinen Durchmesser von ungefahr 95 und von 91 mm erreichen Sic stimmen mit der von Mojsisovies gegebenen Abbildung und Beschreibung vollkommen iihercin; hinzufiigen konnte ich dcr letztcren nur, dass auf der fiir das frcic Augc sculplurloscn Externseite, auch des letzten Umganges, bei vvobl erhaltener SchalenoberPlachc, unter der Loupe ausserordentlich feine, dicht gedrangte Langsstreifen auftreten, und dass solche Langsstreifen bin unci wieder auch auf dem noch nicht mit Radialfalten, sondern nur mit Radialstreifen versehenen innersten Thcile der Schale sichtbar sind Sic sind bier noch um Vieles feiner als die Radialstreifen Bei einigen Exemplaren (siehe Taf Ill, Fig 4) schwellen unter den zwei Knotenreihen an der Marginalkante die Rippen nochmals an und bilden somit cine Qbrigens vvenig deutliche, dritte Knotenreihe, ahnlich wic bei dem Qbrigens mit vicl plumperen Knoten und Fatten versehenen Pleuronautilus trinodosus Mojs Die Abmessungen meiner Exemplare a, b und c stimmen, wic die folgenden Zahlen zcigen, sehr nahe mit jenen, die Mojsisovies fiir seine Art angab, d, iibcrcin Durchmesser Hohe Dicke Nabel a 91 mm 42 ? 32 /; v_ _ 57'mm 40 40 33 c 50mm 43 46 31 d ( X-)U/n/ 39 41 36 Noch mochte ich erwahnen, dass eines der kleineren meiner Exemplare sicb durch feinere und zahlrcicbcrc Rippen von den anderen ctwas untci'scbeidct, aber, wic mir seheint, doch nur als cine Varietal derselben betrachtet werden muss Dasselbc ist Taf Ill, Fig 6, abgebildet Nur die balbe Scbeibe ed itis Dig by the rd rva Ha ty, rsi ive Un Er ns t yr Ma eM f th yo rar Lib eu m us of ve Co mp ara ti ge , y( Ca mb rid olo g Zo rom ad f na lD ow nlo rig i ); O MA rsi t iod ive Th eB ry htt p ibr a tag eL yH eri bio div ://w ww ers it ;w ww bi olo g ylib rar y.o rg/ -A.Svtoboda nAMal.g9z.n2i3x iez en tru m at "F.Y H&"uer : Cephalopoden aus der Trias von Bosnien Denkschriften d kais.Akad d Wiss math.-naturw; Classe, 13d.LXIII Taf.VI LithAn^i.TrThSaimvarliiWien ed itis Dig by the rd rva Ha ty, rsi ive Un ary ibr rL ay tM ns Er of the um se Mu of ive pa rat Co m e, dg mb ri Ca y( log Zo o ); O MA ad ow nlo ina lD rig m fro Th eB rsi ty ive iod ary ibr eL tag He ri htt p:/ ive rs /w ww bi od ry org /; ity lib ze ntr um at gie ww w bio lo itis ed Dig by the rd rva Ha ty, rsi ive Un ns tM Er ary ibr ay rL of the um se Mu of tiv ara Co mp A) ;O ,M ge rid mb y( Ca log eZ oo lD na rig i ad nlo ow m fro Th e Bio div ty ers i ge rita He ://w ww ttp rar yh Lib lib rar y ity ers div bio or g/; A.Cacboda r d.llil.g9z:u.;;:h ze ntr um at gie ww w bio lo T.Y Haiier : Cephalopoden aus der Trias von Bosmen Denkschriften d, kais Akad d Wiss math.-naturw Classe, Ikl I.XIII TaT.Vn Lith.Ami.Y:ThEsnnwar:h',Wi9n ed itis Dig by the rd rva Ha ty, rsi ive Un ary ibr rL ay tM ns Er of the um se Mu of ive pa rat Co m e, dg mb ri Ca y( log Zo o ); O MA ad ow nlo ina lD rig m fro Th eB rsi ty ive iod ary ibr eL tag He ri htt p:/ ive rs /w ww bi od ry org /; ity lib ze ntr um at gie ww w bio lo itis Dig ed by the rd rva Ha ty, rsi ive Un tM ns Er ary ibr rL ay of the um se Mu of ive ara t mp Co gy olo Zo rom nlo ad f ow lD ina rig ;O ,M A) ge rid am b (C eB Th ty rsi ive iod ge He rita ://w ww ttp yh Lib rar rsi tyl ibr a ive bio d rg/ ; ry o m at tru ze n gie ww w bio lo F v Haxier : Cephalopoden aus der Trias von Bosn len Denkschriften d kais.Akad d Wiss math -liaturw Classe, LSd.LXIIJ '• v
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