Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 96-0437-0509

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Ngày đăng: 04/11/2018, 16:54

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at WISSENSCHAFTLICHE ERGEBNISSE DER MIT UNTERSTÜTZUNG DER KAISERLICHEN AKADEMIE DER WISSENSCHÄFTEN IN WIEN AUS DER ERBSCHAFT TREITL VON F, WERNER UNTERNOMMENEN ZOOLOGISCHEN EXPEDITION NACH DEM ANGLO-ÄGYPTISCHEN SUDAN (KORDOFAN) 1914 IV BEARBEITUNG DER FISCHE, AMPHIBIEN UND REPTILIEN VON WERNER F MIT TAFELN, VORGELEGT IN TEXTFIGUREN UND DER SITZUNG VOM KARTE JULI 1918 Einleitung Als nach der Rückkehr von meiner ersten, im Jahre reise nach dem Sitzungsberichten forschungen in als nunmehr zum grưßten Akademie der Wissenschaften der Kaiserlichen in Wien Teile bereits in den erschienen sind, die Nach- der zoologischen und Reiseliteratur über den Sudan ergaben, daß die Provinz Kordofan in dem, schon 1905 ausgeführten zoologischen Forschungs- angloägyptischen Sudan, deren Ergebnisse als Ganzes genommenen, zoologisch wenig erforschten Lande Terra incognita anzusehen war, tauchte bei selbst wieder mir der Plan auf, eine Reise in ganz besonders dieses Gebiet zu unter- nehmen, das von der Grenzlinie der paläarkitschen und äthiopischen Faunenregion durchschnitten wird und dessen mehr oder weniger das Mißgeschick bisherige Erforscher Sammlungen nur zum verloren gingen; Teile kleinsten namentlich gilt dies in für europäische Museen die niedere Tierwelt, hatten, gelangten, daß ihre zoologischen sondern meist unterwegs über deren Zusammensetzung wir nur sehr spärliche Kenntnisse haben, ganz abgesehen davon, daß genauere Fundortsangaben bei den älteren Autoren völlig fehlen und die Heimatsangabe »Kordofan« bei einem Lande, das in der SN- wie in der WO-Ausdehnung wenigstens 600 J^m weit sich erstreckt, kaum brauchbar erscheint Nun wandte ich mich an den hochherzigen Förderer bereits meiner ersten Expedition nach dem Sudan, Exzellenz Rudolf Freiherrn Denkselirifteii der math.-naturw Klasse, Ot! v Slatin, Band damals Inspector General im Sudan, mit der gU Bitte um Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at 4H8 Werner, F meines Ansuchens Befürwortung wegen Kordofan, welche Intervention Seiner Exzellenz ihm pflicht, zum Erlaubnis Eintritt und dem Wege geräumt wurden,, erwiesen, auch im Namen meiner aus es Wege Behörden auf unserem die mir eine Herzens- ist alle Hindernisse uns das grưßte Entgegenkommen Dank an Reisegefährten den ergebensten Durch ist Fürsorge für imsere Expedition, wodurch tatkräftige alle und die Erlaubnis in kürzester Zeit Provinz die in Unruhen im Süden im allgemeinen nicht zugänglich erhielt ich für die unablässige um der Sudanregierung bei häufiger zum Ausdruck dieser Stelle zu bringen minder aber möge der hohen Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Nicht durch Gewährung die einer ansehnlichen Subvention aus der Treitl Erbschaft Wien, welche in Ausführung der die Expedition ermöglichte, der ehrfurchtsvollste Dank hier dargebracht werden m Es mit ferner dem aufrichtigsten anglộgyptischen Sudan ohne Ausnahme, Danke werden, daß sämtliche auf meiner früheren Reise, anerkannt wie auch ebenso Behörden uns ein des weit- gehendes Entgegenkommen und wärmste Unterstützung unserer Tätigkeit bewiesen Dank der eifrigen, unermüdlichen und opferwilligen Unterstützung von Seite meiner beiden Herrn Reisegefährten, Ebner und Herrn Richard Prof Expedition möglich gewesen, Dr Otto unserer es ist kleinen wie schon die bisherigen Publikationen verhältnismäßig kurzer Zeit, in Wettstein v lieben in den Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zeigen und auch die folgenden noch weiterhin zeigen \\-erden, gelungen, ein sehr reiches zoologisches Material zusammenzubringen und für Erforschung Kordofans, wie wohl ohne Überhebung gesagt \Verden kann, die Grundlage die zoologische zu schaffen, auf der weitere Forschungsreisen weiterbauen können Soviel über Vorgeschichte die der Expedition Über die Geschichte der naturwissenschaftlichen Erforschung Kordofans, die zoographische Gliederung Kordofans sowie über den Verlauf der Reise auf die ausführlichen Mitteilungen von Dr O hingewiesen werden, welchen in nicht nur des Landes erörtert werden, sondern auch Natur zusammengestellt sind, wodurch sich Wettstein v (in soll diesen Denkschriften, 94 Band, 1917) pflanzengeographischen und geologischen Verhältnisse die einigermaßen wichtigeren Literaturangaben allgemeinerer alle um der Verfasser späteren Bearbeiter von naturwissen- alle schaftlichem Material aus Kordofan verdient gemacht hat Was speziell die Grenzlinie zwischen dem paläarktischen und nordkordofanisches Steppengebiet für Kordofan: landlebenden Wirbeltiere von uns übereinstimmend in äthiopischen Faunengebiet (bei — Nubabergland) der anbelangt, wegen ist Wettstein sie für alle Gegend zwischen Nubbaka und Sungikai, also zwischen 12° VI' und ]2°21'n Br festgestellt worden; für die Reptilien nicht sehr auffällig, so der überhaupt geringen Zahl von Arten, ist diese Grenzlinie zur Beobachtung die kamen, zwar aber das fast plötzliche Aufhin-en von Acanfhodactylns boskiauns, Chalcides ocellatus und Tarentola annnlaris, das Auftreten von Mabitia striata und Agania doriae cordofanetisis immerhin ist ein Zusammentreffen von unverkennbarer Bedeutung Nach Osten geht die Grenzlinie, soweit beiden Ufer des Weißen Nils ersehen konnte, verläuft sich dann am ich tief aus verschiedenen Stichproben Gegend von Kodok (Faschoda), herab, etwa bis in die ganzen Ostufer des Stromes nach Norden bis etwas über wieder nach Nordosten, wo sie den Blauen Nil etwas nördlich beim Besuche der Duem hinaus und wendet von Sennaar überquert Sennaar selbst gehört seiner ganzen Reptilienfauna nach ganz zweifellos bereits vollständig zur äthiopischen Region Das Westufer des Weißen alle äthiopischen Funde seinei- daß charakterisiert; ich Fauna der Steppengebiet Fehlen jeder Agania sowie der scheinlich südlich \-on die weit nördlicheren Lage, Das südkordofanische perroicti möchte nördlich von K'odok stammen ausnahmslos vom Ostufer und Gebietes läßt mich vermuten, Araschkol, trotz Nils ini Agania v der für paläarktisch halten; ganze Landschaftscharakter des vereinzelten kleinen Berge kaum völlig von derjenigen des Gebel wesentlich verschieden sein dürfte Wettstein's ist herpetologisch durch das vollständige Nubalande so häufigen he\den Mahuia-^vien M qimiquetaeniatannd colonornm, ebenso wie diese beiden l/aZ^/z/a-Arten weichen augen- Tan"uru dem Inundationsgebiete des Weißen Nils auf der Strecke seines west- Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at dem Sudan Zoologische Forschungsreise nach östlichen Verlaufes zum da wieder und des Bahr-el Gebel wo Vorschein, um das Flußniveau sich über die Ufer 439 Rcplilien weitem Bogen aus und kommen an diesem in ßor und südlich davon; am Bahr-el- Ghazal und IV Fische, Amphibien letzteren erst Meter erheben, einige also bei wenigstens außer der Siedler-Agame M qninqnetaeiiiala ist sicher nachgewiesen X'erbreitungsgrenzen konnten im übrigen nur für solche Reptilien aufgestellt werden, welche häutiger zur Beobachtung gelangten und den Pristurus flavipunctafns, für auch weiter die Duem im allgemeinen haben wir aber noch zieht; so für Gecko der Akazien, dessen Nordgrenze von Bara charakteristischen Nordkordofan über den Gebel Araschkol nordwestlich von gegen Sennaar noch Fundortsangaben vorliegen, östlich Karte (auf der zu wenig viel in sichtbar) Fundortsangaben noch geraume weite Gebiet, so daß wir von der Eintragung weiterer Grenzlinien mehr nicht das für Abstand nehmen Zeit müssen Bemerkenswert immerhin ist Übereinsümmung der Verbreitung gewisser die So geht Agatna colonorum nahezu so weit nach Norden, derjenigen einiger auffallender Pflanzen auch nach Süden der Tebeldiebaum (Adansonia digitata) und scheint Grenze zu haben Süden wie auf, Baumförmige Euphorbien Agama entspricht derjenigen ebenso wie Reptilien in der am bottegi ungefähr dieselbe Ausdehnung von Norden Bambus (Oxytenänihera die Verbreitung des Auch Kordofan als nacli abyssinica) Kordofan dürfte die Dattelpalme in ihrer Verbreitung in Westufer des Weißen Nils ziemlich genau derselben Linie folgen, wie die paläarktischen und so würde auch noch manche andere Charakterpflanze des Gebietes Parallelerscheinungen Reptilienfauna scheinlich erkennen wie lassen, namentlich dies \\xv Borassus und Python höchst wahr- ist aus A Fische Die Ausbeute an Fischen dem auf meiner Blauen und Weißen zweiten Sudanreise Individuenzahl nach bedeutend geringer gewesen wenn man Aufenthalte am war am Weißen und nur auf ichthyologische Ergebnis der ergab bildete, ganzen Reise, Dies ist auch der als leicht begreiflich, dem Hinwege bei einem zehntägigen Tonga und schließlich aucli in einem gesammelt werden konnten Nil Fische den Abfl eines Schưpfrades (Sakkieh) sowohl der Arten-, diesmal das an persistierenden Gewässern überaus Blauen Nil bei Senaar, auf dem Rückwege bei kleinen Wassergraben ist Nil auf der ersten (1905) als bedenkt, daß das Hauptforschungsgebiet arme Wüsten- und Steppenland Kordofan beste in treten ungefähr in derselben doriae cordofanensis, von Chalcides mit Reptilienarten übrigens drei innerhalb Seltenheiten Dieser einer Stunde ersten I^anges, Graben, kleine das der qualitativ Cnomeria nilotica, Barbns pumihis und Eleotris uamis Am wenigsten befriedigend war die Fischausbeute bei Senaar; Aufenthaltes wurde uns außer einem großen Tetrodon bemerkenswerter Fisch gebracht und auch während am Ufer des Weißen Nils bei fahaka und Synodontis serralus eigene Sammeltätigkeit sowie Nannaethiops und Micralestes förderte Tonga immerhin, wenn auch Anzahl ganz interessanter Fische, darunter auch wieder Fang mit dem Schöpfnetz vom Ufer aus während der ganzen erbeutet die drei nichts Zeit unseres kein irgendwie von Belang zutage, mit großer Mühe, eine ziemliche sudanesischen Haplochilns-Artün, durch werden konnten, ebenso zahlreiche junge Laies sowie schließlich auch ein Polypterus seiiegahis, der niloticus erste einer langen Reihe von nahezu einem halben Hundert von Exemplaren Der Fischmarkt in Khartum erwies sich als sehr schwach Exemplaren, deren Grưße das Mitnehmen noch erlaubte, waren beschickt, die einen bereits und von den wenigen maceriert, die anderen durch Speerstiche arg zugerichtet, so daß nur ein Marciiseniiis, petherici als bemerkenswertes Ergebnis des Marktbesuches zu erwähnen Was ist den Habitus des linken (nördlichen) Nilufers bei Tonga anbelangt, so von dem rechten, an dem ich im Jahre 1905 bei Khor Attar ist es nicht unerheblich gefischt hatte, verschieden Dort fand ich - Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at 440 Werner, F • das Ufer sanft abfallend, mit Sand und Geröll bedeckt, das Wasser war klar und bis weithin sehr seicht ziemlicher Entfernung von Erst in was die Vegetation anbelangt, Khor Attar finden der in die sich ähnliche Verhältnisse wie bei Rasen von Pontederia und die dichten Tonga, wenigstens Massen Gerate \ox\^ phyllen besonders herx'ortreten Während unseres Aufenthaltes in Tonga (10 bis 17 April 1914) führte der Weiße Nil Hochwasser; der von dunklem Schlamm undurchsichtige Strom wälzte seine Wassermassen mit großer Geschwindigkeit dahin Die Fischerei mit dem Handnetz erwies sich am Nordufer recht dankbar; ich konnte dabei auf der unteren der beiden Uferterrassen stehen, von denen die obere, auf der auch Tonga steht, nur zur ist; auf der unteren war gerade so viel Platz, um beim Netzziehen zu Zwecke während zum des Aussuchens des Fanges auf die obere klettern mußte, umsomehr, einigen Schutz vor den gerade bei Tonga sehr zahlreichen Krokodilen bot Regenzeit überflutet ich Tonga Die Gegend von ist als sie umso meri* UmBesiS{ El^ileg^ 6Q1.A11 Jilling Kord UmBttshomX S- 4ram.r UmShiheita,/ v_-^ !o Fan S.E '^Uenk \ aiƯlieidx-ftÄ,a-«.'a S^eibuk H- „^,„ './ v 011^2*= \(/ > !h.,«, E'SaFrsij / VEIDuma,' ^ ;j^^^JJ^ ~\a7i flurma —mu.JfJaumi^^'"^' ^ W-^M^yV ^ '^^ ^ '"'^aUarra , UmSisi } y,.,_ i>'^^csham \a.EINabbai j^.-j IvDabbaGamus DabbaelTurü; 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