Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 96-0277-0324

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Ngày đăng: 04/11/2018, 16:53

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at DIE GEZEITENERSCHEINUNGEN TEIL II DIE THEORETISCHE DER ADRIA IN ERKLÄRUNG DER BEOBACHTUNGSTATSACHEN BEARBEITET VON ROBERT DAUBLEBSKY D"^ STERNECK v PROFESSOR DER MATHEMATIK AN DER UNIVERSITÄT GRAZ MIT VORGELEGT IN TEXTFIGUREN DER SITZUNG AM JANNER 1919 Die Theorie der Adriagezeiten habe ich in ihren Grundzügen bereits und 1915 flut veröffentlichten Arbeiten zur Zeit der Syzygien, ^ entwickelt, andrerseits und den Nachweis erbrachte, daß die sich es indem ich zwei einerseits die vereinigte Eintagskomponente in in beiden Fällen /v^ um der in den Jahren 1914 Sonnen- und Mond- Untersuchung zugrunde legte ganz bestimmte Längs- und Quer- schwingungen der im Adriabecken eingeschlossenen VVassermenge handelt Von den Längsschwingungen konnte ich zeigen, daß sich sie fast Gezeitenbewegung des Jonischen Meeres die Querschwingungen, wie ihre physikalische Nun W sind Kesslitz v die exakte genau so abspielen, wie es bei bloßem Mitschwingen mit der vom hydrodynamischen Standpunkte zu erwarten ist, während ausschließlich in dem Einfluß der Erdrotation Rechnung bewies, Ursache haben wir im heute im Besitze ersten Teil des umfangreichen dieser Publikation Zahlenmaterials, veröffentlicht hat harmonischen Analyse der Gezeitenkurven von 16 Beobachtungsstationen der mich sehr ehrenden Aufforderung des Präsidiums »Über den Einfluß der Erdrotation auf schaften in Wien, math.-nat Kl., Bd Ebenda, Bd 124, 1915, Abt IIa, p Annalen der Hydrographie, 1914, p 123, 147 bis 180 270 p bis 32 Vgl auch A enthält Herr Konteradmiral die Ergebnisse — auch dieses reichhaltige 9(5 Band die Sitzungsberichte der Akademie der Wissen- »Zur hydrodynamischen Theorie der Adriagezeiten« Defant, »Zur Theorie der Gezeiten im Adriatischen Meere« bis 281 üenkschriften der malhem.-naturw Klasse, der Mit Freude folge ich Einer solchen wird die Aufgabe zufallen, die halbtägigen Gezeiten der Adria« 1914, Abt IIa, und das der Adriakommission, zu unterwerten Material der theoretischen Bearbeitung das gg Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at 278 Da i? beobachteten Amplituden erklären, nur natürlich Wir werden in b und Kappazahlen, insoweit, als es c bsl'y die sich v Stern eck, zu jeder einzelnen um ihren Verlauf Partialtide gehören, theoretisch zu der Adria innerhalb selbst handelt" der Lage sein, auf Grund der Beobachtungsdaten auch bei jeder einzelnen Partialtide und eine Längs- 11 Querschwingung eine und festzustellen mit jenen zu vergleichen, sie sich aus die den hydrodynamischen Differentialgleichungen rein rechnerisch ergeben Allerdings bildet es hierbei einen etwas stưrenden Umstand, d sich die Ergebnisse der harmoni- schen Analyse, von den provisorischen Werten für Venedig und Brindisi abgesehen, ausschließlich auf die Ostküste der Adria beziehen, so daß sich aus ihnen allein nicht einmal die auffallendste der Beobachtungstatsachen, Fig nämlich , , handensein emer sogenannten das Vor- Amphidromie den einzelnen Halbtagskomponenten, mit bei Wir Sicherheit feststellen ließe auch Hinsicht dieser sind also in noch heute auf die Resultate jener Untersuchung angewiesen, die mein und Vater 1907 bis über ich höhen zahlreicher durchgeführt in den Jahren 1904 Hub- und Hafenzeiten die Stationen der Adriaküste haben Ich ^ will dieses ^auf Beobachtungsmaterial hier nicht mehr aus- zurückkommen, sondern bloß führlicher die Figur aus der ersten meiner vorhin zitierten wiederholen, Arbeiten neben die den zur Rechnung benützten Querschnitten auch die Amphidromie im nördlichen Teil der Adria zur Anschauung bringt (Fig Die Zeichnung auf Grund der 1) Hafenzeiten von 49 ist Orten (deren einige allerdings heute eine ganz kleine Korrektur erfahren haben, vgl den Teil) unter der Voraussetzung ausgeführt, daß die Isorhachien von geraden Linien nicht nennens- abweichen wert zeigt, bereits Ostküste die Deuteten, wie die Figur zahlreichen Stationen und der Inseln durch d3r radiale die Anordnung der Orte gleicher Hafenzeiten auf eine sternförmige Anordnung der Isorhachien hin, wichtigen Tatsache durch jene Beobachtungsdaten, gewann, da Süden in sie zeigten, Zunahme Damit ist experimentelle Nachweis dieser im Jahre 1907 an d^r italienischen Küste ich von Hochwasser zur 12 Stunden entgegen Zeit der deni Sinne Syzygien also wirklich den nördlichen des Uhrzeigers je einmal das gleiche Verhalten unzweifelhaft auch für jede einzelne halbtägige Partialtide anzusehen heute die sich der daß die Hafenzeiten an der Westküste der Adria tatsächlich von Norden gegen begriffen sind^ das Teil der Adria im Laufe schloß so bloß und so die Grundlage für als umkreist erwiesen die Aufstellung einer entsprechenden Theorie gegeben, von zwei Stationen der Westküste der Adria die Resultate der obwohl harmonischen Analyse vorliegen i Cicneralmajor R v Sterncck: »Das der Wissenschaften in Wien, math.-nat Kl., Fortschreiten der Flutwelle im Adriatischen Meere« Sitzungsberiehte der -Akademie Bd 117, Abt IIa, 1908, p 151 bis 203 ' Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at 279 GezeUcnci'sc/ie/niuigen in der Adria Die empirischen Grundlagen der Theorie I Die Beobachtungsdaten I Um mich im folgenden nicht immer auf den ersten Teil dieser I\iblikation berufen zu müssen, hier zunächst die beobachteten stelle ich H bedeutet zusammen sichtlich mitteleuropäische Zeit, die Amplituden und Kappazahlen der einzelnen Partialtiden über- Amplitude in das heißt den Meridian 15° Kappazahlen wirklich auch ein gleichzeitiger Zentimetern, x die Epoche in Graden, und zwar auf ưstl v Gr reduziert, derart, d gleichen reduzierten Eintritt des der betreffenden Partialtide zugehörigen Hoch- wassers entspricht Tabelle Geographische r Position v Triest = 45° 38 9' X= o Ve nedig < 13° 45 •5' = 45° X= 20 •0' 12° 20 = 45° 19 •8' X = 14° 25 = 44° 51 •8' s> Fjume (p Pola { X= = 44° 59 6' { X= 14° 54 0' = 44° 31 8' (5 Zengg Hafen C igale / X= 'f Hafen Panter t? » si / ^ 3' 15° 51 4' 1' (p = 43° = 16° = 42° 23 X= 16° 15- = 42° 38 / 3' 6' 1' 4' H V H y H V H y H y H y H y H y H y H y H y H •/ H y H So 26-30 276- 22 •26 • 289-•3 10-•38 250- 15-•07 266-•7 9-•93 242 •8 8-•50 246-•9 4-•56 195-•6 6-•47 232- 15 283 273 i •40 108'•4 8-•58 104-•5 29 9- 1-92 242-0 2-34 274-0 243 271 238 229 248 244 17 13 99 15 63 69 70-1 4-96 63-3 15 52 66 60 12 3-37 51-0 3-76 67-9 13 19 228 235 1-39 132 68 9-25 127-4 57-2 124 66-9 8-98 136 4-94 3-96 56-0 13 60 197 115 4-29 64-4 65 204 14 65 12 119 5-02 56-8 78 4-75 73-2 69 3 6-•59 278 250 K 17 33 274 143 140-•9 4-30 285-2 12 4- 136-•6 K.-, 300 1536-29 N 1-30 110-9 1-61 105-7 1-48 115 102 7-83 57-2 6-14 70-7 5-08 2-40 51-4 2-33 47-7 1-74 -51 - 41 2-16 582 14 X=18° o , = 42° X= (0 Brindisi 15° 12 4' 6' X Meljine 3' = 43° 31 '^ Ragusa r X= 15° 58 Comisa Pelagosa 15° 13 6' = 43° 43 X= o Rog oznica 3' 14° 49 9' = 43° 51 X= 14° 27 0' = 44° X= Sestrice 13° 50 8' = 44° X= Zara Sehe nico M, t 6- 8' 27- 18° 33- 7' = 40° 39- 4' X= 17° 59- 6' y H y H y 103-•9 9- 12 •9 106-' 8-21 HO-' 107 91-9 104 109 114 121 119 58-5 4-97 55-9 4-43 74-5 54-5 44 Digitised by the Harvard University, Download from The BHL http://www.biodiversitylibrary.org/; www.biologiezentrum.at Da nblchsky R 2§0 Sl erneck, v Die Ausmessung des Adriabeckens Zur theoretischen Untersuchung der Schwingungsvorgänge benötigen wir eine möglichst genaue Ausmessung des Adriabecl
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